Sonntag, 20. März 2011

Wer sich als Israeli nach Ostjerusalem wagt ...


Interview mit TAMAR FOGEL

B"H

Vor etwas mehr als einer Woche fand die 12 - jährige Tamar Fogel aus Itamar ihre Eltern sowie drei ihrer Geschwister ermordet zuhause auf. Sie selber kam von einem Jugendtreffen heim. Vor wenigen Tagen gab Tamar dem zweiten israelischen TV - Kanal ein Interview (siehe Video unten).

Tamar Fogel sagt, u.a., dass ihre Eltern sich stets für "Achdut" unterhalb den Juden einsetzten und nicht wollten, dass sich Juden untereinander bekämpfen. Ferner beschreibt sie, dass sie einen Teddybär von Esther Pollard, der zweiten Frau von Jonathan Pollard, als diese zum Beileidsbesuch antrat, bekam. Tamar selber versucht, sich für die Freilassung Pollards einzusetzen.

Die Familie Fogel lebte bis vor fünf Jahren in Gush Katif, welches im Jahre 2005 an Gaza abgetreten wurde. Tamar Fogel will, dass die israelischen Siedlungen weitergebaut werden. Netanyahu sagte bei seinem Beileidsbesuch bei den Fogels: "Hem Rotzchim, anachnu bonim - Sie sind Mörder, wir bauen !" Womit er auf die Siedlungen anspielte. Tamar Fogel sagt, dass sie kurz darauf mit Netanyahu allein sprach und diesen zur Rede stellte, warum denn gebaut und hinterher geräumt werde. Erst setze sich die Regierung für neue Siedlungen ein und dann lasse sich Netanyahu vom Ausland breitschlagen und wieder Siedlungen räumen.

Insgesamt macht Tamar einen wahnsinnig erwachsenen Eindruck und ich bewundere sie für die Aufrechterhaltung ihrer Ideologie. Wie sie im Interview richtig sagte: "Alles kommt von G - tt !"



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War es richtig, die Tatortphotos zu veröffentlichen ?

Israel nach der internationalen Apartheid - Week

Links:


Ist Israel ein Apartheid - Staat ?

Purim Sameach !!!

B"H

Aufgrund der Purim - Feierlichkeiten in Tel Aviv und meinem Besuch im haredischen (ultra - orthodoxen) Bnei Brak (bei Tel Aviv) am Abend, werde ich heute mit dem Bloggen einmal aussetzen. Morgen geht es dann, wie gewohnt, weiter. 

PURIM SAMEACH - HAPPY PURIM !!!

Samstag, 19. März 2011

Purim für die Bedürftigen

B"H

Tel Aviv, die jüdische Welt, alles, außer Jerusalem, feiert heute abend und morgen Purim. In Jerusalem wird erst morgen abend sowie am Montag gefeiert !
Viele Verkleidete begegneten mir in Tel Aviv; darunter ein fast originaler römischer Soldat.:-)

Während sich jedoch alles auf Purim und die Fröhlichkeit konzentriert, will ich einmal an jene Juden erinnern, die sich keine kostspieligen Feiern leisten können. Jene Eltern, die kein Geld haben, um ihren Kindern teure Geschenke zu kaufen oder sich an der traditionellen “Purim Se’udah” (dem Purim Mahl) zu laben. 

Unzählige israelische Hilfsorganisationen versuchen dieser Tage, Bedürftigen Mahlzeiten und den Kindern Geschenke auszuteilen. Dies geschieht besonders in den religiösen Gemeinden Israels.

Die Tel Aviver Busgesellschaft DAN schickt einen Bus in den haredischen (ultra – orthodoxen) Teil der Stadt Bnei Brak (bei Tel Aviv), um den dortigen Kindern kleine Geschenke auszuteilen.

Freitag, 18. März 2011

Shabbat Shalom & Purim Sameach


Jerusalem - Stadtteil Nachlaot

Photo: Miriam Woelke

B”H

Die Kinder haben heute ihren grossen Tag, denn in Schulen und Kindergärten geht es heute fast nur ums Feiern. Morgen abend schon beginnt in Tel Aviv Purim und die Jerusalemer feiern am Sonntag abend bzw. Montag. Die Wetteraussichten für Purim habe ich noch gar nicht genau anschaut, doch in Tel Aviv herrschen heute Sonne und 22 Grad Celsius.

Die “Megillath Esther” werde ich in einer nahegelegenen Chabad – Synagoge hören und am Montag begebe ich mich nach Jerusalem zu den Chassidim. Hoffentlich kann ich viele Bilder von den Feiern im ultra – orthodoxen Mea Shearim machen und weiterhin bin ich dort zur traditionellen “Se’udat Purim” eingeladen. Aber es ist Purim und deswegen und in Jerusalem ist es üblich, sämtliche gebotenen Stationen abzuklappern. Darunter auch viele Synagogen, wobei ich annehme, dass in vielen Mea Shearim Synagogen begrenzter Einlass ist, wie schon am letzten Sukkot im Oktober 2010. Man zieht die jeweiligen chassidischen Gruppenmitglieder vor, denn ansonsten platzen die Synagogen aus allen Nähten. Dazu wird gewacht, dass sich keine christlichen Missionare herumtreiben und wer nicht irgendwie dazugehört, findet kaum Einlass. 

Wer als Tourist in Jerusalem weilt, der findet am Montag in Downtown Jerusalem viel Action. Insbesondere in der Shopping - Mall Ben Yehudah, wo auch die Chassidim von Chabad (Lubawitsch) anwesend sein werden.
"Schabbat Schalom" & "Purim Sameach !"

Donnerstag, 17. März 2011

Purimfreuden und die Trauer um die Fogel Familie

B”H

Am Sonntag bzw. Montag (Jerusalem) feiert die jüdische Welt PURIM und an dem Fest ist e seine Mitzwah (Gesetz), Freude zu zeigen. Wir sollen fröhlich sein, doch die Frage ist, wie können wir an Purim unbeschwert feiern, wenn ca. zehn Tage zuvor fünf Familienmitglieder der Fogel Familie aus Itamar brutal ermordet worden sind ? Wo sollen wir die Freude da hernehmen ? Es wäre keine gute Idee, dass rabbinisch festgelegte Fest ausfallen zu lassen oder einzuschränken. Damit würden wir unseren Feinden nachgeben.

Zweitens müssen wir uns die wahre Bedeutung von Purim vor Augen halten. Zur Zeit des babylonischen Exils, nach der Zerstörung des Ersten Tempels, wollte Haman die Juden vernichten und legte ein bestimmtes Datum fest. Haman hatte keinen handfesten Grund, die Juden zu vernichten. Einzig allein sein Hass auf Mordechai setzte ihm zu, denn Haman wollte der mächtigste Mann nach König Achschwerosch sein und Mordechai wollte ihm einfach nicht genügend huldigen. Anstatt auf das zu sehen, was er (Haman) im Leben ereicht hat, konzentrierten sich seine Gedanken auf Mordechai und Haman wurde fast wahnsinnig vor Hass und suchte Rache.

Einfach so, ohne Grund, sollten die Juden wieder einmal vernichtet werden. Genauso wie dies schon Amalek (Enkel des Esav) in der Wüste versuchte als er Moshe und die Israeliten grundlos angriff und ausmerzen wollte. Dieser Schabbat ist “Schabbat Zachor”, an dem wir uns an die Tat des Amalek erinnern sollen.

Heutzutage steht Amalek symbolisch für Antisemiten und was wir an Purim feiern ist, dass uns G – tt niemals allein lässt und das die anderen Völkern die Juden nicht ausrotten können. An Purim feiern wir Juden unseren Sieg über die anderen Völker, denn sie versuchten vergebens, uns loszuwerden.

Wenn wir das auf das Massaker an der Familie Fogel in Itamar beziehen, dann erkennen wir den Grund, warum wir feiern müssen. Wir dürfen uns nicht den anderen Völkern beugen und haben die Pflicht, stur unseren Weg gehen. Am Ende werden wir siegen.


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War es richtig, die Tatortphotos zu veröffentlichen ?

"Konvertiten" zum Judentum mit gekauftem Zertifikat erhalten keine Aliyah

B”H

Der sephardische Oberrabbiner (im Amt neben dem aschkenazischen Oberrabbiner Jonah Metzger), Rabbi Shlomo Amar, gab zu, dass das Rabbanut (Oberrabbinat) über eine Namensliste jener Rabbiner verfügt, welche im Ausland (z.B. den USA oder Europa) Giurzertifikate an Konvertiten zum Judentum verkaufen.

Diese kriminellen Umtriebe einiger Rabbiner im Ausland genauso wie in Israel ist schwer beizukommen, denn oftmals gibt es keine Zeugen. Jene Leute, die aussagen könnten, beissen sich nicht selber in den eigenen Schwanz, denn schliesslich haben sie, in vielen Fällen, selbst ihr Konversionszertifikat käuflich erstanden und haben keinen regulären vorgeschriebenen Konversionskurs durchlaufen.

Ich selber machte die Erfahrung in einer deutschen Gemeinde in Fürth, wo der damalige Rabbiner unverhohlen seinen kriminellen Aktivitäten nachging. In Israel war er schon aufgefallen und versuchte nun sein Glück im Ausland. In Deutschland zumindest werden derlei Rabbiner noch mit einem hohen Gemeindeposten (siehe "Gemeinde Stuttgart) belohnt. Hauptsache der Schein bleibt gewahrt.




Rabbi Shlomo Amar setzte sich mit Ministern der israelischen Regierung zusammen und gemeinsam will man dafür sorgen, dass Konvertiten zum Judentum, deren Zertifikat eine Unterschrift eines der aufgelisteten kriminellen Rabbiner trägt, keine Aliyah nach Israel gewährt bekommen.

Zwar fand diese Prozedur des Rabbinats schon in der Vergangenheit statt, jetzt aber soll sich vermehrt um solche “Rabbiner” gekümmert werden. Eine späte Einsicht ! Es wäre vorteilhafter, die Namensliste zu veröffentlichen, um aufzuzeigen, dass es sich bei den Personen um Kriminelle und keine Rabbiner handelt.

Mittwoch, 16. März 2011

Die ABU MAZEN Landkarte für Palästina

 Wie sollte ein palästinensischer Staat laut Abu Mazen aussehen ?



47 % der Deutschen sind der Meinung, Israel vernichte Palästinenser

B”H

Wie oft musste ich mir das über Jahre hinweg in Deutschland anhören?

“Wenn die Juden immer verfolgt wurden, dann muss doch etwas dran sein, dass mit denen etwas nicht stimmt. Soviele Völker vernichten doch niemanden einfach so ohne Grund !”


“Israel ist nicht besser als die Nazis. Juden in Israel vernichten Araber. Da braucht man sich ja nur Baruch Goldstein anzusehen ! Wozu sollen wir (Deutsche) vor Israel noch kriechen, wenn die Israelis schlimmer sind als Hitler ?”


“Immer nur an Israel zahlen. Ich habe mit dem Holocaust nichts zu tun und wieso gehen meine Steuergelder nach Israel in den Nahen Osten ? Sollen die Jude uns doch endlich mal in Ruhe lassen ! Haben wir nicht schon genug Millionen rübergeschoben ? Irgendwann muss doch damit mal Schluss sein !”

47 % der Deutschen gegen Israel:

http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=212326


"Muss mit der Shoah - Keule Schluss sein ?
Offensichtlich nicht, denn der Antisemitismus in Deutschland steigt drastisch an. Einen hohen Schuldanteil daran tragen sicherlich die deutschen Medien, die da gezielte Israel – und Judenhetze betreiben. Aber der stereotypen sensationslüsternen Presse kann man nicht allein die Schuld geben, denn im Zeitalter des Internet kann und soll sich jeder international informieren und nicht nur fünf Minuten im “Spiegel” oder der “Süddeutschen” blättern. 

Gleichermassen aber steigt genauso die Anzahl derjenigen Deutschen, welche den Islam im eigenen Land ablehnen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Gründen. Wenn es jedoch um die Palästinenserfrage geht, so suchen bestimmt nicht wenige Deutsche eine Ausrede für ihren eigenen Schuldkomplex. Und somit bekommen radikale Moslems wieder Recht, denn mit Gaza hat man immerhin eine Keule gegen Israel in der Hand.


Links:




Deutsche, kauft nicht bei Juden !

Kaufboykott gegen Juden im Jahre 1933.
Vergangenheit ?



Kaufboykott gegen Juden im Jahre 2011



"HEIL HITLER" an die Demoteilnehmer auf dem Photo !
Was kommt als nächstes ? 
"Ab nach Auschwitz ?"


Mehr Infos:



Bild des Tages


Erdbeben in Japan

Ein deutsches Schiff und seine Waffen gegen Israel

B”H

Ein deutsches Schiff unter liberianischer Flagge unternahm gestern einen Versuch, Waffen (darunter C – 704 Missiles) von Syrien nach Gaza zu schmuggeln. Die israelische Marine, die Eliteeinheit SCHAYETET 13, welche im letzten Juni die Marmara – Flotilla aus der Türkei abfing, setzte dem Treiben ein Ende und konfiszierte das Schiff.

Vielleicht macht allein dieser Vorfall deutlich, warum um Gaza ein Embargo besteht.


Die israelische Armee kommt auf das Schiff mit der tödlichen Fracht.

Links:

Dienstag, 15. März 2011

Entlassungen bei der Zeitung "MAARIV"

B"H

Das derzeitige drittgrößte israelische Massenblatt, die MAARIV, kündigte Entlassungen von Journalisten sowie weiterer Belegschaft an. 

Noch vor wenigen Jahren gehörte die MAARIV hinter der damaligen Nummer 1, “Yediot Acharonot” zur auflagenstärksten Zeitung Israels. Und ebenso jahrelang kämpften diese beiden Massenblätter um den begehrten ersten Platz. Dann aber geschah etwas Unerwartetes: Die kostenlose Zeitung “Israel Hayom” erschien und aus war es für MAARIV und YEDIOT. Vor wenigen Wochen wurde “Israel Hayom” zur offiziellen Nummer 1 in Israel gekürt. Ein Grund ist das kostenlose Verteilen der Zeitung. Insgesamt aber legte sie auch inhaltlich zu und viele bekannte Journalisten schreiben auf Freelance – Basis für “Israel Hayom”.

Nun kündigte als erstes die MAARIV Entlassungen an und unter den “Opfern” befinden sich erstaunlicherweise einige bekannte Journalisten.