Donnerstag, 30. Juni 2011

Nicht vergessen ! Heute "Laila Lavan - Weisse Nacht" in Tel Aviv !

B”H

Ich mache mich heute ein wenig rar auf meinen Blogs, denn in Kürze beginnt hier in Tel Aviv die "Laila Lavan - Weisse Nacht". Seit Jahren findet sie statt und wer alles verpasst, der muss bis zum nächsten Juni warten. 


"Die weisse Nacht", das bedeutet Kunst, Musik, Show - und das alles draussen auf den Straßen. Im bekannten Rothschild Boulevard, am Tel Aviver Hafen, im Hafen von Yaffo sowie an zahlreichen weiteren Orten der Stadt. Veranstaltungsprogramme gibt es direkt bei den jeweiligen Events und weiter unten in diesem Artikel findet Ihr eine hebräische Site mit allen Angeboten der "Laila Lavan". 


Eine Freundin von mir rollt aus Jerusalem an und wir werden einige Veranstaltungen abklappern. Wer ausserdem einen Besuch plant, der sollte damit rechnen, das es gerammelt voll sein wird. Da sich Restaurants und Bars an der "Weissen Nacht" ebenso beteiligen, kann sich jeder vorstellen, wie rar die Sitzplätze werden. 


Offiziell beginnt die "Laila Lavan" gegen 21.00 Uhr !

Für die Daheimgebliebenen werde ich Photos in die Blogs stellen !



Leider nur in hebräischer Sprache erhältlich: 

Der Veranstaltungsplan der Tel Aviver “Laila Lavan – Weissen Nacht” am heutigen Donnerstag (30. Juni 2011).


Der Sieg des israelischen Verbrauchers


Photo: Miriam Woelke

B”H

Nach dem (Facebook) - Boykott des israelischen Verbrauchers gegen den ewig steigenden Preis des so beliebten Hüttenkäse (Cottage) gelang doch tatsächlich ein Sieg. Die Hersteller TNUVA, TARAH und STRAUSS lenkten ein und senken ab sofort  den Preis für einen Becher Hüttenkäse von fast 8 Schekel auf 6,50 Schekel. 

Ein riesiger Erfolg, doch hoffentlich hält dieser auch an !



Fakten zur FLOTTILLA 2011



Fakten zur FLOTTILLA auch in deutscher Sprache:



Gaza “Hilfs-Flotte” Sommer 2011 – die Fakten

Die Flotte verletzt Internationale Gesetze

Und beabsichtigt die Provokation einer gewaltvollen KonfrontationI

Letztes Jahr haben Anti-Israel Extremisten und türkische Dschihad-Krieger eine sogenannte “Hilfs-Flotte für Gaza” initiiert. Damit sollte die israelische Küstenblockade der Navy durchbrochen werden. Die Israelische Navy hat daraufhin fünf der Schiffe in den Hafen von Aschdod geleitet, ohne dass es Zwischenfälle gab. Die Besatzung des sechsten Schiffes hat sich jedoch geweigert, mit der Navy zu kooperieren

Als israelische Offiziere das Schiff enterten, wurden sie von türkischen Dschihad-Kriegern brutal angegriffen. Mit Messern, Metallstangen und Pistolen. Neun Dschihadisten kamen bei dieser Konfrontation ums Leben.

In diesem Jahr planen die selben Anti-Israel Extremisten eine weitere internationale Flotte zum Kampf auszusenden. Sie beabsichtigen, Ende Juni zur See zu fahren – mit einer geschätzten Flotte von 10 bis 15 Schiffen (1 000 bis 4 000 Passagiere aus 32 Ländern). Dabei wird vorgegeben, dass es sich nur um eine Flotte mit humanitären Hilfsmitteln für Gaza handelt.

Internationale Führungspersönlichkeiten, von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bis zu EU-Regierungschefs, haben die Organisatoren bereits aufgefordert, die Flotte nicht ausfahren zu lassen (ein paar Kommentare dazu nachfolgend)

Neun grundsätzliche Fakten zur Flotte

1. Die Flotten-Organisatoren verletzen offensichtlich internationale Gesetze, indem sie versuchen, eine legale Meeresblockade zu durchbrechen. Nach internationalen Gesetzen und nach Handelsrecht, hat Israel als Nation das Recht, eine Land- und Meeresblockade zu errichten, wenn es zum Schutz vor der Hamas-Regierung in Gaza dient. Hamas steht offen zu seinen Absichten, Israel zerstören zu wollen. Hamas involviert sich dauernd in einen bewaffneten Konflikt gegen Israel und hat schon über 10 000 (zehn tausend) Raketen in israelisches Gebiet abgefeuert und dabei die dortige Zivilbevölkerung verletzt. Israel hat das gesetzliche Recht und die Verantwortung, seine Bevölkerung zu beschützen. Dies geschieht auch durch die Kontrolle von Waren, die nach Gaza gelangen. Insbesondere, um zu verhindern, dass Waffen an die Terrororganisation Hamas gelangen.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Bild des Tages


Israelisches Soldatenpärchen

Das Photo wurde mir von Jens Frank zugesandt !

Das "Afrika - Problem" von Tel Aviv


Der "Strassenstrich": Allmorgentlich bieten sich mehrere Hundert Schwarzafrikaner als Tagelöhner an. Hier am Lewinsky - Park in der HaShomron Street / Tel Aviv. 

Photos: Miriam Woelke

B”H

“Die Philippinos sind zwar meist illegal im Land, doch benehmen sie sich mehr oder weniger vernünftig. Aber schau Dir mal dagegen die scheiss Sudanesen an !”

Eine Arbeitskollegin sagte dies vorgestern zu einem Kollegen, denn wieder einmal musste sie mitten in der Nacht die Polizei rufen, da ca. 20 Afrikaner neben ihrem Haus versuchten, einen Werkzeugdepot der Stadtverwaltung zu knacken.

Tausende Schwarzafrikaner treiben sich seit mehreren Jahren in Israel herum. Über die ägyptische Grenze infiltrieren sie illegal in den Staat Israel und verziehen sich sofort nach Eilat, ans Tote Meer und vor allem nach Tel Aviv. Untertauchen, bei anderen Gesinnungsgenossen erstmal unterkommen und sich irgendwie, auf Teufel komm heraus, illegal durchschlagen.

Zuerst jammerte die israelische Linke über die “armen”Afrikaner, die man da unterstützen müsse. Aus dem Sudan, Kenia, Nigeria oder Eritrea. Verfolgt, verbittert und eben bedauernswert. Mittlerweile jedoch stellte sich heraus, wer uns da ins Land strömte und noch tut: Revalisierende afrikanische Stammesclans schlagen sich am Busbahnhof in der Lewinsky Street des nachts die Schädel ein, dass sogar die zweite Gastarbeitergruppe, die Philippinos, das Grausen kriegen und sich nicht mehr aus dem Haus trauen. 

Tel Aviv – Süd, Busbahnhof, Lewinsky Street, Matalon, HaShomron, Yad Harutzim sowie die Finn (Pinn) und Bnei Brak Street. Hier erlebt man Afrika pur mitten in Tel Aviv und ab drei Uhr nachts fliegen die Fetzen. Seitdem die Sudanesen die kriminelle Szene der Gegend beherrschen, stieg die Kriminalitätsquote der Stadt gewaltig. Drogen, Prostitution, Einbruch, Hehlerei, Schlepper … die Sudanesen stecken überall mit drin. Und … man hat aufegrüstet: Teure Markenklamotten, teure Fahrräder, Elektroscooter (Elektroroller). Kaum ein Afrikaner, der das nicht besitzt.

Wer sein Geld mit Handlangerjobs bestreiten muss, erhöhte ebenso seinen eingeforderten Stundenlohn. Morgens um 7.00 Uhr stehen schon die ersten Afrikaner am Lewinsky – Park und warten auf Israelis, die vorbeikommen und ihnen Jobs bieten. Umzugshelfer, Anstreicher, Erntehelfer, alles wird gemacht. Aber wer denkt, die Afrikaner lassen sich ausnutzen, kennt die Realität nicht. Philippinos genau so wie die Afrikaner wollen Cash sehen. In die israelische Gesellschaft integrieren tun sich jedoch weder die Asiaten noch die Afrikaner, sondern leben ihr eigenes Leben in den Lewinsky Ghettos. 


Links:






1. Juli 2011: Änderungen im Tel Aviver Busnetz DAN & EGGED

B"H


1. Juli 2011:

Das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt Tel Aviv unterliegt zahlreichen wichtigen Veränderungen, denn einige Buslinien werden ganz abgesetzt und andere Busse ändern ihre bisherigen Strecken. Hinzu kommt, dass einige Buslinien völlig neu gestaltet werden und eine Erhöhung des Fahrkartenpreises steht auch an.

Am 1. Juli steigt der Preis für eine Einzelfahrt von den bisherigen 6 Schekel (ca. 1,20 Euro) auf 6,40 Schekel !!! Wer sich das Ticket zu 6,40 Schekel kauft, darf 90 Minuten lang unbegrenzt das Bussystem im Großraum Tel Aviv benutzen. Einschliesslich der Nachbarorte wie, u.a., Bat Yam.

Siehe sämtliche Veränderungen hier:


und hier

Dienstag, 28. Juni 2011

Photos vom "Jerusalem Light Festival" 2011, Teil 3

B"H

Ein paar weitere Photos zum Jerusalemer Lichterfestival, welches vor einer Woche zuende ging. Die Photos nahm ich bei meinem Besuch am 20. Juni 2011 auf !






Vor der Churvah Synagogue im Jüdischen Viertel



Das Lichterfestival wurde zum Wirtschaftsfaktor. Hier verschiedene Verkaufsstände in der Jüdischen Altstadt.






Im CARDO der Jüdischen Altstadt. Beim CARDO handelt es sich um eine ehemalige römische Shopping Mall vom Damaskus Tor bis hin ins heutige Jüdische Viertel. 



Antike Ausgrabungen im Cardo



Copyright / Photos: Miriam Woelke

Zur gestrigen Verhaftung von RABBI DOV LIOR

B”H

Rabbi Dov Lior, (links im Bild) der Oberrabbiner von Hebron und dem nahegelegenen Kiryat Arba, ist nicht so kontrovers, wie seine Wikipedia beschreiben mag. Wenn, dann erweckt er eher das Unverständnis vieler säkulerer Israelis; bei der religiösen Bevölkerung hingegen ist Rabbi Lior hoch angesehen.

Gestern (Montag) wurde Rabbi Dov Lior von der israelischen Polizei verhaftet und wenig später wieder freigelassen. Hintergrund der Verhaftung ist Rabbi Liors Weigerung, bei der Polizei vorzusprechen und sich zu seiner Billigung des von Rabbi Yitzchak Shapira verfassten Buches “Torat HaMelech” zu äußern. 

Benjamin Netanyahu gab bekannt, dass Rabbi Dov Lior nicht über dem Gesetz stehe und zur Vernehmung hätte erscheinen müssen. Die religiöse Gesellschaft Israels, darunter auch die zwei Oberrabbiner Jonah Metzger (aschkenazisch) und Shlomo Amar (sephardisch), schlugen Alarm und verurteilten die Verhaftung des Rabbiners.


Seit ca. einem Jahr wettern Teile der Säkuleren, und hierbei besonders die linke Szene, gegen das Buch “Torat HaMelech” des Rabbi Yitzchak Shapira

“Verboten gehöre das und alle Befürworter sollen hinter Gitter !” – so die linke Meinungsmache. Presse und Schabak (innerer Geheimdienst) schossen sich dermassen auf ein Buch ein, welches sie eigentlich nie gelesen hatten und schon gar nicht halachisch begriffen. Es stimmt, dass einige Passagen des Buches kontrovers sein können, doch sollte man den halachischen Hintergrund betrachten und sich eingehend mit dem Thema beschäftigen, anstatt wie Oppositionsführerin Zipi Livni wie ein Elefant im Porzellanladen herumzustampfen, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht.

Im Jahre 2009 veröffentlichte der israelische Rabbiner Yitzchak Shapira das Buch “Torat HaMelech”, worin unter anderem die Aussage erscheint, dass Juden das Recht haben, Nichtjuden zu töten, wenn diese eine Gefahr für Juden darstellen. Israels linke Medienwelt sowie die Weltpresse jedoch keiften Slogans hinaus wie “Juden dürfen Nichtjuden umbringen !” Der wahre Hintergrund der Aussage wurde weder erklärt noch die jüdische Halacha verstanden, geschweige denn danach gefragt. “Juden dürfen Nichtjuden umbringen !” Allein der Satz sollte Schlagzeilen bringen. Um die ursprüngliche Aussage kümmern sich doch die Leser gar nicht.

Genau so wird Meinungsmache gegen religiöse Juden betrieben. Bei Netanyahu läuft das nicht viel anders, denn er will mit Abu Mazen wieder an einem Verhandlungstisch sitzen und ausgerechnet dann kommen ihm derlei Aussagen in die Quere. Da will man Härte beweisen, obwohl Abu Mazen weitere Verhandlungen momentan eh ablehnt.

Es ist klar, dass Rabbi Dov Lior nicht über dem Gesetz steht und zur Vorladung hätte erscheinen sollen. Dennoch findet hier wieder einmal eine Hetzjagd gegen nationalrelig. Juden und die Siedlerbewegung statt. Eine Frage aber bleibt offen. Und die sollte sich jeder stellen, der meint, er hätte jetzt auch etwas zum Fall “Torat HaMelech” zu sagen: Wer hat das Buch wirklich gelesen und verstanden ?

IHR fragt, NETANYAHU antwortet

B”H

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit startet der israelische Premier Benjamin Netanyahu eine weitere “Question & Answer” Kampagne auf Youtube. Wer Fragen hat, kann ihm diese gerne mitteilen. Diesmal sind besonders Bewohner aus arabischen Ländern aufgerufen. Daher auch die arabischen Untertitel. 



HIER sind einige Antworten Netanyahus zur letzten Kampagne im Frühjahr 2011 !

Baumblüten in Tel Aviv


Photo: Miriam Woelke

Kupfern deutsche Medien nur noch von amerikanischen News ab ?

B"H

Wer hat hier von wem abgekupfert ?

Ich denke einmal DIE WELT vom THE DAILY BEAST !

Und dafür werden sogenannte deutsche Journalisten bezahlt, indem sie amerikanische Originaltexte hernehmen, Inhalte klauen und nach Belieben umschreiben. 

Dennoch ist im oberen Fall der amerikanische Text wesentlich anspruchsvoller als die deutsche Versuchskopie !

Montag, 27. Juni 2011

Israel warnt Journalisten vor einer Teilnahme an der FLOTTILLA

B"H

JOURNALISTEN, welche sich in wenigen Tagen an der FLOTTILLA 2011 beteiligen, droht die Abschiebung aus Israel sowie ein Einreiseverbot für die nächsten 10 Jahre !

Alles Weitere bei BARE NAKED ISLAM !



Weitere Details zur FLOTTILLA HIER !

Gilad Shalit: 5 Jahre im Hamas - Kerker


Wie Deutsche Israel boykottieren


Wie Deutsche, ohne jegliche Hintergrundinformationen, zum Boykott gegen Israel aufrufen. 

Noch mehr Hintergründe zur "Muslim Bruderschaft"

B”H

An all jene Leser, die genau so gern nach Fakten und Hintergründe suchen wie ich: Ein paar sehr gut zusammengefasste Informationen zur “Muslim Bruderschaft”. 


Internationale Anti – Terror Konferenz im Iran: Die Tötung von Israelis ist kein Terrorismus !

B”H

Ein Absurdum allererster Güte: In Teheran fand eine Konferenz zur Bekämpfung des weltweiten Terrorismus statt. Teilnehmerländer waren der Iran, Afghanistan, der Irak, Sudan, Tadschikistan sowie Mauretanien.

Man stelle sich vor, ausgerechnet der Iran ruft zum Krieg gegen den Terror auf. Fragt sich nur gegen welchen Terror. Sicherlich nicht den eigenen, denn dann wäre die Welt ein erhebliches Stück weiter.

Grund zur Euphorie besteht dennoch nicht, denn die Konferenz kam zu dem Entschluss, dass das Töten von Israelis nicht als Terrorismus einzustufen sei, sondern als Widerstand.

Quelle:

IMRA - Independent Media Review Analysis in Berufung auf Fars News Agency.

Auschwitz: "Die Fabriken des Todes"


Leserfrage: Miete für WG - Zimmer in Tel Aviv


Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke


B”H

Ein Leser googelte, wie viel Miete ein WG – Zimmer in Tel Aviv koste. Die Antwort darauf lautet, dass es bei der Höhe der Miete auf den jeweiligen Stadtteil drauf ankommt. Der Süden Tel Avivs, teilweise etwas abgefackelt, ist billiger als der Norden oder das Zentrum.

Kurz gesagt kostet ein Zimmer um die 2000 Schekel. Das sind ca. 400 Euro. Wobei ich nicht versprechen kann, dass da alle Nebenkosten mit enthalten sind. Wahrscheinlich eher nicht. Was in Tel Aviv extrem hoch sein kann und ebenso nicht im Mietpreis mit enthalten ist, sondern extra gezahlt wird: Der VA’AD BAIT – Hausmeisterdienste wie Treppenhausreinigung, Gartenpflege (falls ein kleiner Garten ums Haus vorhanden ist) oder Wartung des Gebäudes (Heizungsdienst). Normalerweise sitzt fast immer ein Bewohner gleich mit im Haus, welcher den VA’AD Dienst übernimmt und monatlich zum Abkassieren an der Wohnungstür auftaucht.

Rechnungen wie Telefon, Strom oder Wasser kommen alle zwei Monate per Post.
Wenn Ihr es billig wollt, solltet Ihr darauf achten, dass das Haus einen "Dud Schemesch" hat. Einen Durchlauferhitzer auf dem Dach, welcher das Wasser per Sonnerenergie aufheizt. Müsst Ihr dagegen den Boiler anstellen, um warmes Wasser zu bekommen, kommt Euch das teurer zu stehen. Auch sollte das Gebäude keinen Fahrstuhl beherbergen, denn das kostet Euch so richtig schön Va’ad Bait.

Günstigere Zimmer gibt es im Stadtteil Schechunat HaTikwah oder am Busbahnhof (ca. 1500 Schekel / 300 Euro). Letzteres würde ich nicht gerade empfehlen, denn die anliegende Lewinsky Street oder die Matalon sind vollgestopft mit zumeist illegalen Afrikanern, Philippinos sowie Prostituierten.

Wer in Tel Aviv ist und eine Bleibe sucht, der sollte sich Donnerstags abends die Stadtzeitung “HA’IR” besorgen. In der Innenstadt und am Carmel Markt wird sie allwöchentlich kostenlos verteilt. Auch im Dizengoff Center steht ein Typ, der verteilt.

Darüber hinaus verlangen die meisten Vermieter Kautionszahlungen. Hierbei sollte nicht mehr als zwei Monate im voraus gezahlt werden. Ferner werden gerne Israelis als Bürger gefordert, die den Mietvertrag mit unterschreiben und sich verpflichten, im Ernstfall als zahlende Kraft für den Mieter einzuspringen. Oder der Vermieter fordert 12 Bankschecks, die er an jedem ersten des Monats bei der Bank einlöst.

Tel Aviv ist bekannt für überzogene Mieten, wobei die Bewohner selbst schuld sind. Die Nachfrage ist immer da und das wissen natürlich auch die Vermieter.

Alles über den Immobilienmarkt HIER !

Sonntag, 26. Juni 2011

Die NETUREI KARTA und das vereinigte JERUSALEM

B"H

Was das Judentum so furchtbar interessant und meschugge macht ist die Tatsache, dass sich ein jeder Jude gleichzeitig mit unzähligen Strömungen in den eigenen Reihen abgeben muss. Allein das führt nicht selten zu ausgesprochenem Chaos. Israelis sind da weniger zimperlich als Diasporajuden und nehmen nicht alles so tierisch ernst, was so auf jüdischen Tagesordnungen steht. Das zeigen auch wieder einmal die Kommentare auf der haredischen (ultra – orthodoxen) Site zu der nachfolgenden Meldung: Die antizionistische Neturei Karta (von der es ebenso mehrere Ausrichtungen gibt und NICHT nur DIE Neturei Karta) setzt sich einmal wieder in Szene und alles lacht und lästert.

Sämtliche Details zur Neturei Karta (Aramäisch für HÜTER DER STADT) auf Hamantaschen !




Viele Israelis sprechen sich vehement gegen eine Teilung Jerusalems aus, von welcher der eine Teil jüdisch und der andere arabisch sein soll. 77 % der Israelis sollen sich gegen den Barak Hussein Obama Plan entschieden haben, Israel in die Grenzen des Staates vor dem Sechs – Tage – Krieg im Juni 1967 zurückzuversetzen.

Die antizionistische NETUREI KARTA dagegen scheint so ihren eigenen Punkt gegen ein geteiltes Jerusalem klarzustellen. So will man ein ungeteiltes Jerusalem, allerdings ausschliesslich unter palästinensischer Herrschaft.




Liebe Neturei Karta Mitglieder ! 
Und wie lange plant Ihr eine Fortsetzung Eures Lebens unter palästinensischer Herrschaft ? Allein die Geschichte Jerusalems des 20. Jahrhunderts beweist uns, dass mehrere Pogrome gegen Juden stattgefunden haben. Wie, u.a. im Jahre 1919 im ehemaligen jüdischen Viertel außerhalb der Klagemauer. Heute gehört die Gegend zum Arabischen Altstadtviertel, findet aber allmählich zu den einstigen jüdischen Wurzeln zurück.

Was ist Scharia ?

B"H

BILL WARNER spricht in Tennessee

Links:
 

DIE LINKE und ihr leidenschaftlicher Judenhass

B"H

Warum nennt sich die Partei eigentlich DIE LINKE, wenn sie doch Hitlers Erben sind ? Oder sind die deutschen Linken in Wahrheit strammere Nationalsozialisten als die Neonazis ?

YNET bringt einen aktuellen Artikel zur deutschen DIE LINKE !

Die FLOTTILLA setzt Segel

B"H

Die erste Flottilla nach Gaza setzte ihre Segel: Eine Bootsabordnung aus Frankreich ist bereits unterwegs in die Gewässer von Griechenland, wo man auf den Rest der Gesinnungsgenossen stossen wird.

Siehe ARUTZ 7

Samstag, 25. Juni 2011

Warum Israel die Seeblockade um Gaza aufrechterhalten muss


Zuerst Ägypten und dann die ganze Welt: Die MUSLIM BRUDERSCHAFT will eine weltweiten islamischen Staat

B”H

Während viele Regierungen der Welt der “Muslim Bruderschaft” noch friedliche Absichten unterstellen und ein zukünftiges demokratisches Ägypten (nach den Wahlen im September) sehen, hegt die Bruderschaft jedoch ganz andere Pläne.




June 24, 2011

Muslim Brotherhood Figure and Former Spokesman in the West: Establish a Global Islamic State

In a June 8, 2011 interview with the Egyptian daily Al-Shorouq, Dr. Kamal Al-Helbawy, former Muslim Brotherhood spokesman in the West, called upon the Arab youth to launch a new revolution that would eliminate the borders drawn by imperialist nations and bring about the establishment of a global Islamic state – "called 'The United States of Islam.'" According to Al-Helbawy, the Muslim Brotherhood is active in approximately 80 countries and strives to realize the dream of becoming a global organization.

Following are excerpts from the interview:[1]

"Is There a Party That Suffered More and Had More Of Its Members Arrested By the Mubarak Regime" Than the Muslim Brotherhood?

"Q: Do you think that the Muslim Brotherhood's new Freedom and Justice Party will be able to operate independently of the movement?"

"A: Of course. If the party is not totally independent of the movement, it will never succeed. [Without such independence between them] the Muslim Brotherhood will fail politically, and be immersed in many problems. The people will distance themselves from [the Brotherhood] and its party..."

"Q: Following Mubarak's ouster, some movement officials declared their candidacy for the upcoming parliamentary elections, for approximately one-third of the seats. Others spoke of one-half of the seats. What do you think of this dispute?"

"A: Statements made by movement officials before the Shura Council convened are not considered official decisions... The movement announced this [high] percentage so that it could win 30-35 percent of the seats. There is a formal difference between an opinion and a decision.

"In truth, both positions are striving to achieve some 35%. Bidding for 50% [of the seats] does not mean you will win them all."

"Q: The movement called upon many political forces to join a unified [parties] list, but concurrently announced that it will run for 50% [of the seats] on its own. [This contradiction] constitutes a negative message by the Muslim Brotherhood."

"A: If the Muslim Brotherhood violated an agreement it made [to unite with other parties], it was a mistake, but if there was dialogue that did not result in a clear decision, it is their right to make their own decisions.

"Allow me to ask: Is there a party that suffered more and had more of its members arrested by the Mubarak regime? It is no shame that it is the most organized force on the streets. Everyone is talking about it, in [Egypt] and abroad, even though the Muslim Brotherhood was outlawed.

"Where are the other parties? Why are they not doing what the Muslim Brotherhood did? Haven't the communists and the Al-Wafd people been around for decades? Why are they not doing what the [Brotherhood has done], or even surpassing it, and why are they not organizing? It is inconceivable for the political forces to punish the Muslim Brotherhood simply because they are organized."

"Q: Are you still a member of the Muslim Brotherhood?"

"A: I grew distant from the movement's leadership in 1997, and turned to intellectual activity and research. To the best of my knowledge, the movement has not dismissed me thus far.

"I believe that anyone over the age of 65 should resign from their organizational position in the movement, and take to the streets to educate the people [as I did].

"I proposed a program, as part of which people will go out to the cafés. Each member over the age of 65 will choose a café in his area and hold a dialogue with people there. In this way we will turn the cafés into clubs and cultural [meeting] places, thus transforming the Muslim Brotherhood into a force that will power national dialog. The Muslim Brotherhood must go to the periphery... meet the people, and discuss their problems."

"Q: What was your organizational role before you resigned?"

"A: I was the Muslim Brotherhood's spokesman in the West, and a member of the office of the World General Guide [of the Brotherhood's executive office] and of [its] World Shura Council. In that context, [the Brotherhood has] no body called 'The International Organization.'

"Such an organization is a dream for the Muslim Brotherhood, a dream that was murdered in the name of [Mubarak's] corruption and tyranny, when he banned [Brotherhood members] from traveling and holding meetings.

"Here I must ask bluntly: Why did Israel say that Mubarak is a strategic treasure? Because his crimes act as a barrier against the resistance and the Muslim Brotherhood. In this atmosphere, it was hard to manage a global organization. Today, there is great hope that we can realize [this goal], since we witnessed the opening of the Muslim Brotherhood's new headquarters, attended by Brotherhood [activists] from all countries.

"The Muslim Brotherhood is organized in 80 countries, and they and the Islamists have a right to establish a global movement, much like global socialism or Zionism..."

"Why Shouldn't We Have A Country Called 'The United States Of Islam'... I Propose That the Arab Peoples... Take To the Streets With the Slogan 'The Arab People Wants To Remove the Borders [Between Its Countries]'

"Q: Regarding the global organization – will a Muslim Brotherhood member associate himself with the [global] movement or with his homeland? And what will happen should there be a contradiction between them?"

"A: There will be no contradictions. Our thinking and our affiliation are to the exalted Allah. Our affiliation is to Islam. The global state of Islam is our ideal...

"How will countries like Bahrain or Qatar defend themselves? Why shouldn't we have a country called 'The United States of Islam,' ruled by a white man or a black man...

"I propose that the Arab peoples who demonstrated for the sake of the revolution, so they could move from the stage of oppression and corruption to the stage of stability and security, organize themselves from now on and set a deadline – five or 10 years – [and] take to the streets with the slogan 'The Arab People Wants to Remove the Borders [Between Its Countries]'... These borders were drawn up by imperialist nations, making our rulers guardians of imperialist borders...

"I wish to say something important: Because the Muslim Brotherhood does not have an international organization with authority... the Muslim Brotherhood in Syria made a pact with [then-Syrian vice president] 'Abd Al-Halim Khaddam, and the Muslim Brotherhood in Iraq objected to the movement's general direction. The idea of an international organization now needs to be transformed from a dream into a reality. While it is not part of the Muslim Brotherhood's plan to come to power – they will be soldiers under any suitable regime that will be established."

"If Ibn Taymiyya Were Among Us – What Would He Think Of Ahmadinejad's Stance Against Israel While Arab Rulers Protect Israeli Embassies?

"Q: How would you explain the actions of some of the Salafis [that contradict this]?"

"A: The actions taken by some of the Salafis are unbefitting of Muslims. The Salafis in Egypt are not one group, but [divided] into different schools...

"I say to our Salafi brothers: Why do you focus only on [external] appearance, on the beard, the miswak [tooth-cleaning stick noted in Islamic jurisprudence], and the jilbab [religious garment]? There are many things far more important to Muslim society – chiefly a military industry, which is a means and a tool of jihad, as Ibn Taymiyya said...

"If Ibn Taymiyya were among us, what would he think of [Iranian President Mahmoud] Ahmadinejad's stance against Israel, while Arab rulers protect Israeli embassies and applaud the symbols of the Zionist entity?"
Endnotes:

[1] Al-Shorouq (Egypt), June 8, 2011.







Link:

Die wahren Ziele der "Muslim Bruderschaft"

Israels vermisste Soldaten und ihr heutiges Alter


Yehuda Katz: Gekidnapped am 11. Juni 1982: Zuletzt gesehen bei Sultan Yakoub, im Libanon. Vom ihm und fünf weiteren Soldaten der Schlacht in Sultan Yakoub fehlt bis heute jede Spur. Yehuda Katz wäre heute 54 Jahre alt.

Weitere vermisste israelische Soldaten HIER !

"Laila Lavan - WEISSE NACHT" 2011 in Tel Aviv - Programmablauf

B”H

Leider nur in hebräischer Sprache erhältlich: 

Der Veranstaltungsplan der Tel Aviver “Laila Lavan – Weissen Nacht” am kommenden Donnerstag.


Freitag, 24. Juni 2011

Fussballkrise und Arbeitslosigkeit


Gesehen in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke
B”H

Surprise, Surprise:

Die Leser dieses Blogs sind mit die Ersten, die es erfahren: Innerhalb der kommenden Monate beabsichtige ich, wieder zurück nach Jerusalem zu ziehen. Noch ist vieles zu regeln und so schnell geht nun auch wieder nichts von statten, doch möchte ich, wenn möglich, die Pläne bis zu den hohen Feiertagen im Oktober durchziehen.

Nicht, dass die derzeitige Hitze und Schwüle von Tel Aviv mich dermassen fertig machen und umziehen lassen. Vielmehr hat der Umzug private Gründe und schon seit geraumer Zeit diskutieren ich das Thema mit ein paar Jerusalemer Freunden. 

Was gibt es sonst noch Neues ?

Finanzminister Yuval Steinitz gab bekannt, dass die Arbeitslosigkeit in Israel auf einen Tiefstpunkt gesunken ist. Dabei vergisst er allerdings zu erwähnen, dass vor allem die Küstengebiete wesentlicher zahlreicher mit Jobs gespickt sind als das Kernland. In Jerusalem, zum Beispiel, sieht die Sache ganz anders aus als in Tel Aviv. Vom geringeren Gehalt einmal ganz abgesehen, denn wer von Tel Aviv nach Jerusalem zieht, nimmt normalerweise eine Gehaltsverschlechterung in Kauf. Besonders schlimm dran sind eh einmal wieder die Bewohner der Peripherie des Nordens und Südens. Aber zu dem Thema etwas mehr am Samstag abend nach Schabbatausklang.

Ebenso mehr zu dem aktuellen israelischen Fussballskandal, wo derzeit Verhaftungen von Erstligaspielern sowie Verhöre von hochrangigen Trainern und Schiedsrichtern an der Tagesordnung sind. Unter anderem soll die israelische Unterwelt ihre Schmutzgelder über die Fussballclubs reingewaschen haben.

Ein Fan des israelischen Fussballs bin ich gewiss nicht, wovon sich fast eh jeder Blogleser überzeugen kann. In meinen Blogs erwähne ich den Fussball so gut wie nie, denn für mich ist der hiesige Fussball einfach langweilig und zu sehr mit marrokanischen oder anderweitigen sephardischen Cliquen behaftet. Das lahme Ballgeschiebe a la Italien bringt mich sowie zum Einschlafen und ein richtiges großes internationals Fussballtalent hat Israel nicht vorzuweisen. Zwar haben wir Stars, doch die bewegen sich im tiefsten Mittelmaß.

Mehr zum Skandal am Samstag abend !

Das LOVE BOAT aus dem IRAN


Photos vom "Jerusalem Light Festival" 2011, Teil 2

B"H



Hier sind weitere Bilder des am Mittwoch abend zuende gegangenen Jerusalemer Lichterfestivals 2011. Am Montag abend war ich dort und machte die folgenden Photos !


Auch die arabischen Händler in der Altstadt verdienten nicht schlecht am Besucheransturm. Kalte Getränke und Snacks fanden Absatz.



Am "Archeaology Park" neben der Klagemauer.







Etwas schlecht zu erkennen: An einem Gebäude in der Jüdischen Altstadt wurde die Geschichte eines Mannes erzählt. Als Filminstallation an der Hauswand.

Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 23. Juni 2011

Essen in Israel

B”H

Immer wieder kommt die Frage nach dem Essen in Israel. Grundsätzlich wird in Israel traditionell genaus so wie modern – junk food gespeist. Die Jugend steht auf Fritten, Kartoffelchips, Hamburger, Würstchen, Schnitzel oder Pizza. Nebenbei gibt es viele Salate. Und das unbeschwert, denn Israel war nicht vom Ehec – Erreger befallen.

Zum Essen in Israel fällt mir sofort immer Mimi’s “Israeli Kitchen” Site ein. Dort gibt es viele tolle Photos genau so wie Rezepte. Wer gerade hungrig ist, der sollte gewiss nicht bei Mimi vorbeischauen, denn das gebotene Essen dort ist einfach zu gut !

Jiddisch in Israel

Cartoon: 4Yiddish


B”H

Eine Leserfrage an mich lautete, wie denn die Situation der jiddischen Sprache in Israel aussehe. Sagen wir, ein Jude kommt ins Land und versucht sich auf Jiddisch zu verständigen – Funktioniert das ?

Die Antwort lautet: Kommt drauf an, in welchen Kreisen sich der betreffende Jude bewegt. In den meisten chassidischen Kreisen ist das Jiddische die ganz normale Umgangssprache. Dies jedoch eher bei geborenen Chassidim als den Neureligiösen. Wobei nicht vergessen werden darf, dass es auch im Jiddischen unterschiedliche Sprachweisen und Dialekte gibt. Zum Beispiel unterscheidet sich das ungarische Jiddisch wesentlich vom Jiddisch der litauischen Juden.

Allein mit Jiddisch kommt niemand durch die reguläre israelische Gesellschaft. Hier und da sprechen ältere Leute, wenn es sein muss, Jiddisch. Dabei erlebt gerade diese Sprache eine kleine Renaissance, denn an einigen Orten gibt es extra Theaterstücke in jiddischer Sprache. Ganz tot ist die Sprache also gewiss nicht.

Wer dagegen in Israel herumkommen will, der sollte zumindest Englisch sprechen. Russisch funktioniert ebenso in diversen Kreisen genauso wie Spanisch oder Französisch. Allein mit Deutsch kommt man nicht durch, denn Israelis lernen lieber Englisch. Wen dagegen die deutsche Sprache interessiert, weil man nämlich am liebsten nach Deutschland ziehen will: Die Palästinenser !