Samstag, 4. Februar 2012

24 Grad Wärme in Israel

B”H 

Europa schlottert vor Kälte. Hierzulande begannen wir heute bei 21 Grad Celsius zu schwitzen. Morgen und Montag steigt das Thermometer an der Küste sogar auf 24 Grad C und in Jerusalem auf 19 Grad C. Bis Donnerstag herrschte auch in Israel die Kälte. Nicht so wie in Europa, sondern die reguläre Kälte des hiesigen Winters. Dazu Dauerregen, der am Mittwoch seinen nassen Höhepunkt erreichte.


Am Strand von Tel Aviv

Photos: Miriam Woelke
Trotz Winter kann das Thermometer bis über 20 Grad C ansteigen. Jedenfalls für ein paar Tage. Ab Mittwoch werden die Temperaturen wieder sind und Freitag herrschen die normalen Wintertemperaturen von 16 Grad Celsius. 

PLUS und nicht wie in Europa MINUS.:-)))

Das israelische Verteidigungsministerium in Tel Aviv

B"H 

Sämtliche israelischen Ministerien befinden sich in Jerusalem,doch das Verteidigungsministerium siedelte sich im Herzen von Tel Aviv an. Kaplan Street sowie Shaul HaMelech Boulevard. Gleich gegenüber den Azrieli Towers. 




 Photos: Miriam Woelke

Link:

Wenn Hitler das sehen könnte

Die Kluft zwischen Arm und Reich in Israel


Tel Aviv, nahe des Zentralen Busbahnhofes. Keine Gegend der Betuchten.

Photo: Miriam Woelke
B"H

Lasst mich eines vorweg sagen: “Geld allein macht nicht glücklich !” Und das sage ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus. Was Geld tut ist, Sicherheit geben. Ich brauche nicht darüber zu grübeln wie ich meine nächste Miete oder überhaupt anfallende Rechnungen bezahle. Allerdings gehören zum wahren Glück wesentlich andere Faktoren als Geld. Gesundheit oder Familie, zum Beispiel genau so wie gute Freunde. 

Eben weil Geld nicht alles ist im Leben, setze ich mein Augenmerkt auf andere Prioritäten, wenn es auch beruhigt, ausreichendes Cash im Portemonnaie zu tragen. Seit meiner Yeshivazeit (relig. Schule) im Jerusalem der späten 90iger habe ich gelernt, dass tolle Klamotten nicht alles sind. Seitdem ist es mir wichtig, zu lernen. Thora, Talmud, jüdische Philosophie, Geschichte … kurz gesagt, alles, was mir in die Hände fällt. Während der Yeshiva schaute ich nicht auf meine Klamotte, sondern meine Gedanken bewegten sich um jüdische Lerninhalte. Ich hätte nie gedacht, dass einem jegliches Materielle dermassen egal sein kann. 

Viele Israelis zeigen gerne was sie haben. Wenn sie es denn haben. Als ich in Deutschland bei einer Großbank arbeitete, machte ich die Erfahrung, dass oftmals diejenigen sich im “Luxus” wälzten, die sich das eigentlich gar nicht leisten konnten. Vor allem junge Leute ab 18 fielen in die Schuldenfalle. Plötzlich musste alles auf einmal her: Führerschein, Auto, eigene Wohnung, tolle Möbel, etc. In Israel leben unzählige junge Leute, die daheim ausziehen, in WGs. Eigene Wohnungen bleiben vorerst ein Traum, denn die Mieten liegen zu hoch und eine alleinige Finanzierung funktioniert nicht. Vielleicht später einmal, wenn das Einkommen stimmt und eine eventueller Ehepartner ein zweites Einkommen beisteuert.


Aus Alt mach Neu: Gestern abgefackeltes Haus, heute Luxusschuppen. Das Haus steht in Tel Aviv, Hayarkon Street.

Photo: Miriam Woelke

Auf der anderen Seite stiegen innerhalb der israelischen Gesellschaft viele Neureiche auf. Die Eltern rafften alles zusammen und die Kinder erben. Unser Land kennt keine Erbschaftssteuer und da fallen den Erben höhere Summen zu als deutschen Erben, zum Beispiel. In Deutschland kassiert das Finanzamt bei der Erbschaftssteuer nicht schlecht ab. Wer im Hightech – Gewerbe, im Immobilienbereich oder im Management arbeitet, hat die Chancen, gute Summen zu erwirtschaften. Staatsbediensteten geht es ebenfalls nicht schlecht, obwohl stets gejammert wird. Wer hierzulande eine höhere Angestelltenposition ergattert, kann es zu etwas bringen und sich selbst in einer guten Tel Aviver Gegend eine Bleibe leisten. Dazu braucht niemand das noble Ramat Aviv im Norden der Stadt, sondern Tel Aviv kennt genügend anderweitige betuchtere Stadtteile. Beispiel: Yehudah HaMaccabi

Insgesamt gilt fast jede Wohnung in Tel Aviv als Luxus, denn in der Küstenstadt sind die Mieten extrem teuer. Hinzu kommt die hohe Grundsteuer “Arnona”, welche in Israel der Mieter und nicht der Vermieter zahlt. Ich kann also in Jerusalem, Tel Aviv, Hod HaSharon oder Ra’anana eine günstige Wohnung ergattern, doch dann schickt mit die Stadtverwaltung die “Arnona” Rechnung und alles geht den Bach hinunter. Dann ist mein Geld trotzdem weg. Und Herzliya, Ra’anana, Hod HaSharon oder Netanya gelten nun einmal als teuer in allen Belangen. Verdiene ich dort nicht genug, schaut es schlecht aus. 

Auf der anderen Seite glitzert der Reichtum in gerade diesen Städten. Allein in Ra’anana durch die Haupt – und Shopping Street Achuza zu laufen, kann zum Spiessrutenlauf werden, wenn ich kein Geld habe. Wo dann einkaufen und wie nicht der reichen Glitzerwelt verfallen ? Die Wohlhabenden kaufen und sitzen in den teuren Cafes und ich muss in den billigsten Super und meinen türkischen Kaffee daheim schlürfen. Obwohl ich nicht am Hungertuch nage, würde ich mich niemals in derlei Orten niederlassen. Und wenn ich allein die Mieten von Ra’anana und Kfar Saba mit Tel Aviv vergleiche, merke ich, dass es kaum Unterschiede gibt. Da kann ich gleich in Tel Aviv bleiben und falle nicht so auf, wenn ich nichts habe. In Ra’anana hingegen fällt man auf, denn die Stadt verlangt Konsum. 

In Jerusalem sieht man sie weniger: Die dicken Jeeps der Reichen. Für mich enthält Jerusalem nach wie vor den Geruch eines abgefackelten Wagens der Siedler bereit. Da fühle ich mich wohl und da kommen Eriennerungen auf. Die Welt der Reichen in Tel Aviv und alles nördlich davon (Ra’anana, Kfar Saba oder Herzliya) sagt mir nichts und wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, wird feststellen, dass ich mehr Photos aus dem armen Tel Aviv – Süd einstelle als aus dem reichen Tel Aviv – Nord. Das ist nicht meine Welt, obwohl mein Portemonnaie nicht leer ist. 


So lebt der Durchschnittsisraeli. Jedenfalls in Tel Aviv.

Photo: Miriam Woelke

Wenn in der Oper oder im Nationaltheater “HaBimah” mit den Klunkern gewackelt wird, fühle ich mich fehl am Platze. Vielleicht auch, weil ich genau weiss, wieviele Menschen in Tel Aviv obdachlos sind und sich gerade jetzt im Winter in billigen Bleiben wie Hostels einmieten. Ihren morgentlichen Kaffee trinken sie in günstigen Cafes. Für ca. 12 Schekel (2,50 Euro) die Tasse. Da kann man lange sitzen und sich aufwärmen. Ich kenne das Elend, denn ich arbeite in der Innenstadt. Lebensläufe von zahlreichen männlichen Israelis, die im Alter von 50 Jahren plötzlich auf der Straße stehen. Geschieden und die Frau behielt die Wohnung. 

Drogensüchtige (Narkomanim), obdachlose Frauen und all die Hunderte Tel Aviver, welche tagtäglich die großen grünen Mülltonnen am Straßenrand nach Pfandflaschen, Klamotten oder Essensresten durchsuchen. Bewohner der Stadt, die ihre Mieten zahlen können, nicht auf der Straße stehen, aber kaum etwas zum Essen auf dem Teller haben. Auf der Straßezu stehen, ist das, was alle vermeiden wollen. 

In vielen Wohnzimmern erstrahlen abends nagelneue breite TV – Bildschirme und man selber steht draußen und weiss nicht wohin. Nirgendwo liegt die Kluft zwischen Arm und Reich höher als an der Küste und der Absturz von ganz oben nach ganz unten dauert auch in Israel nicht lange.



Luxusvillen der Reichen von Ra'anana

Photo: Miriam Woelke

Natürlich sind nicht alle, die in Ra’anana oder Herzliya wohnen, reich. In ausgerechnet diesen Orten ohne Geld dazustehen, ist jedoch umso schwerer. Allein weil man ständig mit dem Kapital konfrontiert wird. 

Link:

Bild des Tages


Gesehen in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

Freitag, 3. Februar 2012

Jerusalem Marathon 2012

B”H 

Am 16. März dieses Jahres findet in Jerusalem ein Marathonlauf statt. HIER liefert die Stadtverwaltung alle Infos & Anmeldeformular ! 

Und hier ein Video mit der zu laufenden Route:

Donnerstag, 2. Februar 2012

Falsches Anti - Israel Photo macht die Runde auf Facebook

B”H 

Wenn es gegen Israel geht, hält die Welt nicht selten zusammen. Facebook User “Wesley Muhammad” veröffentlichte ein Photo (siehe unten) auf seiner Facebook Page und sogleich machte dieses die Runde. Allerdings zeigt das Bild keinen israelischen Soldaten, sondern einen Schnappschuss aus Bahrain. Aufgenommen bei einer Anti – Israel Demonstration. 


Mehr Details bei ISRAEL HAYOM !

Vor dem "HaBimah" Theater


Vor dem Nationaltheater "HaBimah" in Tel Aviv. Die Tel Aviver nutzten den heutigen sonnigen Tag zum draussen sitzen.:-)

Photos: Miriam Woelke

Acht Kassam Raketen auf Israel

B”H 

Nach einigen Wochen der Ruhe gab es am gestrigen Mittwoch gegen 21.00 Uhr in verschiedenen Orten der Negev Raketenalarm. Die Bewohner waren aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben. 

Die acht Raketen aus Gaza gingen zumeist in unbewohntem Gelände nieder und wenig später berichteten die Palästinenser von Luftangriffen auf Gaza ausgeführt von der israelischen Armee. Normalerweise wird bei Raketenangriffen stets versucht, die Lage der Abschussrampen ausfindig zu machen, damit unsere Armee eingreifen kann. 

Photo: Kikar Shabbat

Haifa im Regen



B"H

In den letzten Tagen schüttete es, was das Zeug hielt. Allein Tel Aviv ging am gestrigen Mittwoch im Regen nur so unter. 

Heute soll es zwar noch vereinzelt Regen geben, doch ab morgen (Freitag) sind frühlingshafte Temperaturen angesagt: Sonne bei 18 Grad Celsius. Für den Schabbat sind sogar 21 Grad Celsius vorhergesagt. Zumindest in Tel Aviv, denn in Jerusalem ist es bekanntlich immer kühler.:-)

Mittwoch, 1. Februar 2012

H&M im Tel Aviver Azrieli Tower


 Die drei Azrieli Towers in Tel Aviv: Büros, Shopping Malls und Hotel. 

Photo: Miriam Woelke
B”H

Vor mehr als einem Jahr fasste die Bekleidungskette H&M auch Fuss in Israel. Neben einer Filiale in der Jerusalemer Shopping Mall “Malcha” auch im Tel Aviver Konsumtempel “Azrieli”. Vor ein paar Tagen betrat ich zum ersten Male ein H&M Geschäft, nämlich das im Azrieli. Eigentlich wollte ich mich nach einem dicken Flanellhemd umsehen. Etwas mit Qualität und nicht die 20 Schekel (ca. 3,90 Euro) Ware aus den Billigläden, die schon nach dem ersten Waschen vollkommen ausleiert.

Normalerweise bin ich kein Freund vom aufgetakelten Azrieli. Alles fein, teuer und aufgetakelt. Allein das Dizengoff Center wird mir manchmal zu viel, doch dort trifft man wenigstens noch so richtig schön auf Otto Normalverbraucher. Im Azrieli hingegen zählt nur eines: GELD.


Im Azrieli

Photos: Miriam Woelke


Im Vorfeld gab es um die Eröffnung des H&M herbe Kritik. Die Kette würde israelische Modeläden kaput machen. Außerdem werde das Personal nach H&M – Vorlage geschult und eigene Meinungen dürfe sich der Angestellte eh nicht erlauben. Alles laufe nach dem H&M Schema abo der es wird gefeuert. 

Schon von Weitem fällt die H&M Filiale im Azrieli Tower in den Blickwinkel. Alles glänzt und ist riesig. Obwohl der Azrieli an sämtlichen Eingängen von Wachpersonal geschützt ist, wartet H&M nochmals mit eigenem Wachpersonal am Ladeneingang auf. Im Ladeninneren herrschte Sommerstimmung und Winterklamotten gab es eher begrenzt. Flanellhemden schon gar nicht, sondern alles hauchdünne Hemden. In der Frauenabteilung nur in rosa und bei den Männern rot – oder grünkariert. Viel Kundschaft war nicht anwesend, doch das Sortiment war dann überhaupt nicht mein Fall. Und die Preise ebenso wenig. Da hiess immer, H&M sei so super günstig, aber dem war gewiss nicht so. Zum Schluss entschied ich mich für eine Kapuzenjacke. Innen etwas gefüttert und insgesamt sehr gute Qualität. Zu teuer kam mich die Jacke nicht und ich bin recht zufrieden mit dem Kauf. Allerdings würde ich nicht wegen H&M zurückkehren, denn den Kauf hätte ich auch anderswo zum gleichen Preis erledigen können. 


H&M im Azrieli Tower zu Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

Was total nervte: Ewig suchte ich nach den Kassen und gab schon fast auf, wenn da nicht dieser Wärter vor der Tür gewesen wäre. Nach ewiger Sucherei fand ich die Kassen mit zwei recht seltsamen Gestalten dahinter. Angestellt wird sich hinter einer Schranke und dann gab es die unfreundlichsten und gleichgültigsten Gesichter, die ich jemals beim Kassenpersonal sah. In dem Moment sehnte ich mich dann doch zum “Normalverbraucher Dizengoff Center”. 



Dizengoff / Ecke King George: Rechts im Bild ein Teil des Dizengoff Centers
Photo: Miriam Woelke

Links:

"Vom Koloss zur Moderne" - Vom Busbahnhof und Azrieli Tower

In Deutschland ist immer alles so peinlich

B”H 

Wer in Deutschland nicht gerade den tollsten Beruf ausübt, der gilt als peinlich. Auf das Putzpersonal wird vielerseits heruntergeschaut und schon zu meiner Schulzeit schauten Gymnasisten und Realschüler auf die Hauptschule herab. Heute scheint sich eher alles um Bewerbungsmappen, Praktika und Klamotten zu handeln. Jedenfalls schnappe ich das aus Touristengesprächen so auf. Im Urlaub sind Deutsche ja bekanntlich “lockerer”, doch untereinander geht es bei jüngeren Leuten immer wieder um Bewerbungsmappen und einen Uniabschluss. Der Mensch wird nach seiner Mappe beurteilt. 

In Israel hingegen ist nichts peinlich oder anders gesagt: Nichts ist uns peinlich genug. Hier schreien Busfahrgäste lautstark in ihre Handys, zoffen sich mit ihren Freunden und Verwandten oder reden, wie so oft, mit Gläubigern, denen sie vorgaukeln, das fällige Geld schon überwiesen zu haben. 

Deutschland, das Land der Peinlichkeiten und Bewerbungsmappen und Israel das Land des Geldes. In keinem anderen Land habe sich so häufig Gespräche über Geld gehört wie in Israel.

Kurzer Lagebericht - 1. Februar 2012


Tel Aviv heute: Heftige Regenschauer

Photo: Miriam Woelke
B”H 

In letzter Zeit prasseln (wieder einmal) jede Menge Nachrichten auf uns hernieder und hier im Blog komme ich kaum nach, davon zu berichten. 

Ein Ehepaar wird beschuldigt, seine Kinder (Zwillinge) misshandelt zu haben. Eines der Kinder wurde gestern beigesetzt, da es an den Misshandlungen gestorben sein soll. 

Benjamin Netanyahu setzte seine Primaries (partei – interne Wahl des Ministerpräsidentenkandidates bei den kommenden Knessetwahlen) früher an und gewann mit 48 % (andere Meldungen lauten 60 % oder gar 80 %). Netanyahu selbst hatte wenig Konkurrenz und daher war die Wahl für ihn ein Klacks. Dennoch sei zu bedenken, dass lediglich 50 % der Parteigenossen an der Wahl teilnehmen !

Omri Sharon, einer der Söhne des Ex – Premiers Ariel Sharon, schloss sich Zipi Livnis KADIMA Partei an. Welches Lager, fragen dann immer alle ? Nun, Omri schleimt sich bei Zipi ein und agiert so gegen ihren Intimfeind und Gegner, Ex – Verteidigungsminister Sha’ul Mofaz. Wer sich die Kadima Politiker so anschaut, der findet einen Vorbestraften neben dem anderen. Mit Omri Sharon reiht sich ein weiterer Knacki in die kriminelle Riege ein. 

Und im Lande selber herrschen heftige Regenschauer. Die heutige Höchsttemperatur im nassen Tel Aviv: 14 Grad Celsius. In Jerusalem werden es ca. 9 Grad Celsius. Ab morgen soll es sich wieder erwärmen und die Sonne kommt heraus. 

Klar, sind wir nicht zu vergleichen mit der Eiseskälte, die sich in Deutschland breitmacht; dennoch gelten Nachttemperaturen um die 10 Grad Celsius in Tel Aviv als tiefer Winter und die Stadt richtete extra Schlafplätze für die Obdachlosen ein.

Dienstag, 31. Januar 2012

Wer sind sie ? - Haredim, Ultra - Orthodoxe Juden, Nationalreligiöse, Modern Orthodoxe


Eine Familie der chassidischen Gruppe Toldot Aharon / Jerusalem

Copyright / Photo: Miriam Woelke
B”H 

Jemand aus der deutschen Leserschaft fragte mich, was denn das genau bedeutete: Nationalreligiös, ultra – orthodox (haredi), Siedler, modern – orthodox und welche sonstigen Bezeichnungen in Israel auch immer im Umlauf sind. Wer sind diese Juden und wodurch unterscheiden sie sich ? 

In der Presse wird gern alles durcheinandergewürfelt, denn allzu viel Unwissen über die verschiedenen Richtungen im orthodoxen Judentum gehen um. Hinzu kommt, dass man sich in Deutschland gerne noch einiges dazudichtet, was mit der israelischen Realität nichts gemein hat. 

Beantworten werde ich die Leserfragen in einigen Teilen, denn alles auf einmal zu definieren, wird mir genau so wie vielen Lesern, zu viel. In ein paar Stunden, maximal morgen früh, werde ich auf Hamantaschen den ersten Teil präsentieren.

Der 10. Todestag des Daniel Pearl

B"H

Der am meisten aufgerufene Blogpost meines englischen Blogs ist ein Video der Enthauptung des amerikanischen Journalisten Daniel Pearl im Februar 2002. Dies gilt das ganze Jahr über und nicht nur zu seinem Todestag. Auf Youtube wird lediglich ein Bruchteil dessen gezeigt, was tatsächlich vor genau zehn Jahren in Pakistan geschah. 

Morgen, am 1. Februar 2012, ist es genau zehn Jahre her, dass Daniel Pearl von islamischen Terroristen in Pakistan brutal ermordet worden ist.

Hat sich seit damals wirklich so viel verändert ?



Links:

Daniel Pearl Foundation

Daniel Pearl's Execution

Wer schwache Nerven hat, der sollte das Video lieber nicht anschauen !!!!

http://www.wretch.cc/video/f0806449k&func=single&vid=5836976 


Funktioniert das Video nicht sofort, dann bewegt Euren Cursor darüber !

Holocaust Clip: "Rainbow in the Night"

 

Rainbow in the Night, a short YouTube clip, is a brief but exceptionally powerful video created specifically for today's fast paced generation. Using stunning cinematography, a haunting score, hard hitting lyrics and vocals that will touch the deepest recesses of the soul, this historical work offers a glimpse into World War II Krakow as seen through the eyes of a survivor. Beginning with footage of a 1939 original oil painting of a synagogue being ravaged by the Nazis, shown at a private event in the survivor's home, Rainbow in the Night is an exquisitely emotional journey, as the survivor recalls first the warmth of his childhood home, then the shock and disbelief as people are forced to leave their homes for the Krakow ghetto, taken to an extermination camp and after enduring unspeakable cruelty, finally liberated. Set against a backdrop of utter despair and hopelessness, the survivor relives the inexplicable power that enabled him to persevere, the rainbow in the figurative night that promised better days to come. Culminating triumphantly with our hope for the future, the faces of hundreds of modern day Jewish children, Rainbow in the Night is both a euphoric tribute to the indomitable human spirit that enabled the Jewish people to survive against all odds and also a call to arms, to rekindle the spark of Jewish pride and unity among Jews worldwide, as we continue to rebuild the generations that were destroyed by the Nazis.