Samstag, 28. Januar 2012

Bei Klick auf die Taste = SMS

B”H  

Bis letzten Donnerstag kann ich den Service noch gar nicht: Meine Bank bot mir an, mich am Privatkunden – SMS – Service zu beteiligen. Somit kommen die neuesten Konto – News sofort als SMS. Obwohl ich Internet Banking betreibe, erhalte ich nebenbei zusätzliche Updates mein Konto betreffend. 

Kostenpunkt: Die ersten drei Monate sind umsonst und danach wird jeder Monat mit drei Schekel (ca. 60 Cent) berechnet. 

Link: 

Regen in Shuafat

B”H

Der arabische Stadtteil SHUAFAT im Norden der Stadt Jerusalem. Gelegen zwischen dem French Hill und Pisgat Ze’ev.

Eigentlich wollte ich die Regenbilder nicht in den Blog stellen, denn besonders geworden sind sie nicht. Heute jedoch tue ich dennoch, da die allgemeine Stimmung auf Regen steht. Seit gestern morgen regnet es fast ununterbrochen im Land. Morgen soll es sich zwar etwas aufklären, aber ab Montag herrscht erneut das kühle Nass.

Übrigens entstanden die Photos am 2. Januar dieses Jahres und ich nahm sie bei einer Straßenbahnfahrt auf.


Fahrkartenautomat in arabischer Schrift







Moschee in Shuafat 

Photos: Miriam Woelke

Computer - Schultafeln in Nordisrael

B"H 

Da wäre ich auch gern in die Schule gegangen. Aber leider galt zu meiner Schulzeit der Photokopierer schon als der super Fortschritt. Und wer träumte in den 80igern von Internet oder überhaupt einem Handy ? 


Israeli high schools are now teaching students in "smart" classes using new technology to improve the country's educational methods. Three hundred classrooms and over 50,000 students in northern Israel have converted, and JN1's Sivan Raviv went to Tirat Carmel to talk to students and organisers. Israel's goal is to reduce the education gap between central Israel and the periphery. Upon completion of this $20 million USD project, roughly 100,000 students will be learning in "smart" classes funded by international Jewish donors in partnership with the Israeli government and World ORT.

Freitag, 27. Januar 2012

Ehrengast beim Basketballclub Maccabi Tel Aviv

B”H 

Drei Monate nach der Freilassung aus dem Hamas – Kerker kehrt bei Gilad Shalit fast wieder der normale Alltag ein. Mittlerweile geht er mit Freunden aus und plant seine Zukunft. Immerhin verlor er fünf Jahre seines Lebens, nachdem er von der Hamas gekidnappt und in den Gazestreifen verschleppt worden war. 

Gestern abend sah man Shalit mit einem Freund aus seinem Heimatort Mitzpe Hila (Nordisrael) bei einem Basketballspiel der Euroleague: Maccabi Tel Aviv : Barcelona. 
Ort: Das Nokia Stadion in Tel Aviv.


Rechts im Bild: Gilad Shalit


Die israelische Tageszeitung “Yediot Acharonot” veröffentlicht in ihrer heutigen Schabbatausgabe ein großes Interview mit Gilads Vater Noam. Warum Noam Shalit in die Politik geht und was er mit dem Privatleben der Familie auf sich hat. Auch darüber, dass ihm jemand eine französische Geliebte "andichten" wollte. 

Ich selber lernte Noam Shalit während der Zeit der Zeltdemo der Familie in Jerusalem kennen. Begeistern tue ich mich bestimmt nicht für ihn, denn während all der Jahre des Kampfes um seinen Sohn leckte er zuviel Ruhm. Und genau diesen Ruhm und die Presse um seine Person will er nicht einfach so aufgeben. 

Übrigens verlor Maccabi das Spiel und das Endergebnis lautete: 57:71 für Barcelona.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Das ausgebaute HABIMAH Theater in Tel Aviv






Photos: Miriam Woelke
B”H 

Das für Millionensummen umgebaute Nationaltheater “Habimah” wurde vor wenigen Tagen feierlich eingeweiht. Viel Prominenz war da, doch mir kommt der Bau ziemlich protzig vor. 
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Überraschend bekam ich heute Besuch aus Jerusalem und wir zogen etwas um die (Tel Aviv) Häuser. Im Theater waren wir nicht, dafür aber gut essen.:-)

Das YAD VASHEM zum morgigen "Holocaust - Gedenktag"

 
B”H 

Infos und Ausstellungen zum “Holocaust – Gedenktag” am 27. Januar 2012 

Zum einen empfehle ich die Site des Jerusalemer Holocaust Museum “Yad VaShem” und dessen “Eichmann Ausstellung”.

Zum anderen finden sich Tausende Photos auf der Site BAGNOWKA.

Ebenso verfügt “Bagnowka” über einen Youtube Channel: 

http://www.youtube.com/user/bagnowka7?blend=2&ob=5

Mittwoch, 25. Januar 2012

Baklava in Jerusalem

B”H 

Persönlich esse ich sie ganz selten einmal: Die BAKLAVA (ausgesprochen: Backlauwa), das klebrige süße Gebäck, welches überwiegend vom arabischen Bevölkerungsteil verkauft wird. 
Aber wer’s mag … 


Baklava am Zentralen Busbahnhof von Jerusalem



Oder im Arabischen Viertel der Altstadt wie hier am Damaskustor.

Photos: Miriam Woelke

Äthiopische Einwanderer demonstrieren in Tel Aviv

B”H

Zur Stunde ziehen Hunderte äthiopischer Einwanderer durch Tel Avivs Ben Yehudah Street und demonstrieren für Gleichheit und gegen den israelischen Rassismus gegenüber den Äthiopiern. Und wen genau soll das hier in Tel Aviv interessieren ? Oder glaubt jemand, dass auch nur ein Äthiopier eine Wohnung in Tel Aviv – Nord oder geschweige denn im vornehmen Ramat Aviv erhält ? Noch dazu, wo sich dies kaum ein Äthiopier jemals leisten kann.

Wie ich bereits erklärte müssen die Äthiopier selbst an sich arbeiten. Es genügt nicht, wenn ich die Schule ohne Abschluss schmeisse und danach das halbe Land für mein Elend als Hilfsarbeiter verantwortlich mache. 

Link: 


Im Ghetto

Tel Aviv, Rathausplatz


Das Rathaus von Tel Aviv









Copyright / Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 24. Januar 2012

Nach dem Burnout



B”H 

Vor genau einem Jahr litt ich an einer hochgradigen Burnout – Attacke, aus der ich mich nur mit Hilfe von guten Freunden sowie einer Selbsthilfegruppe befreien konnte. Wenn mich damals niemand auf den “Burnout” aufmerksam gemacht hätte, wäre ich niemals von allein drauf gekommen. 

Normalerweise merkt der Betroffene, dass etwas nicht stimmt, doch wird dies bequemerweise verdrängt. Als ich immer handlungsunfähiger wurde, schob ich alles auf einen Grippevirus. “Das wird schon mit der Zeit”. Anstatt mich auszuruhen, arbeitete ich ununterbrochen weiter. Bei der Selbsthilfegruppe sahen wir einen Film, wobei mir zugleich das eigentliche Problem klar wurde. Meiner Meinung nach erfolgt der Burnout nicht nur aufgrund von zu viel Arbeit, sondern psychisch betrachtet, steckt viel mehr dahinter. Deswegen ist es wichtig, in sich zu kehren und einmal die eigene Persönlichkeitsstruktur zu durchleuchten. 

Für mich stellten Gespräche mit Freunden die beste Therapie dar. Außerdem muss wieder neu gelernt werden, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und das Leben außerhalb der Arbeit zu geniessen. Einfach alles beiseite legen und raus in die Natur gehen, zum Beispiel. 

Vergessen werde ich die Zeit nicht. Schon allein deshalb, weil sie sehr lehrreich war. 

Ultra - orthodoxes Straßenschild


:-))))

Tel Aviv in den 30iger Jahren


Fahrt von Tel Aviv nach Jerusalem

B"H

Die Fahrt von Tel Aviv nach Jerusalem (oder umgekehrt) dauert in der Regel + - 1 Stunde. Je nach Verkehrslage und Stau. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt ca. 50km.

Hier ein paar Bilder von einer Busfahrt nach Jerusalem:






Der arabische Ort Abu Gosh, kurz vor Jerusalem



Jerusalem in Sichtweite



Im Hintergrund zu erkennen: Der Jerusalemer Stadtteil Ramot, in dem ich vor längerer Zeit einmal wohnte. 

Photos: Miriam Woelke

Benjamin Netanyahu zum "Internationalen Holocaust Gedenktag 2012"


Essgewohnheiten


Gesehen in Tel Aviv: Schnitzel, Sandwiches, Falafel

Photo: Miriam Woelke
B”H 

In Tel Aviv herrscht eher die Mentalität des “Auswärts Essen” als bei den Jerusalemern. Insbesondere bei jüngeren Leuten. Der Grund mag sein, dass die Leute nach der Arbeit genervt sind und nicht noch ein oder zwei weitere Stunden in der Küche stehen, sondern den Feierabend geniessen wollen. Mir geht das ziemlich häufig genau so und da ist es dann teilweise egal, wie viel ich am Snack Stand ausgebe oder ob ich nicht doch lieber schnell in den teuren, aber immerhin nächstgelegenen, Supermarkt husche. Jerusalemer denken in erster Linie an das rausgeworfene Geld und essen weitgehend daheim. 

Obwohl die Kosten letztendlich doch immer im Mittelpunkt stehen, denke ich mir, dass man auch einmal leben muss und sich nicht immer nur den Sonderangeboten beugt oder gleich auf alles verzichtet.