Samstag, 30. April 2011

Antisemitismus PUR auf einer iranischen Website

B”H

Morgen (Sonntag abend) beginnt in Israel der nationale Holocaust – Gedenktag “Yom HaShoah”. Dass die einstigen Nazi – Parolen gegenüber Juden heute noch genauso beliebt sind wie einst, zeigt uns, u.a., der Iran. Eine iranische Website bietet allerlei Antisemtisches.

Wie Palästinenser soziale Netzwerke wie FACEBOOK für ihre Zwecke nutzen


B”H

Auf FACEBOOK schreien die Palästinenser nach einer “Dritten Intifada” sowie den “Marsch auf Israel am 15. Mai.


MEMRI bringt dazu eine detaillierte Beschreibung diverser radikaler arabischer Facebook Groups, welche zum aktiven Kampf gegen Israel aufrufen.
Obwohl Facebook letztendlich auf unzählige Proteste hin die Gruppe “The Palestinian Third Intifada” entfernte, legte der Gruppenbetreiber gleich nach und gründete sofort eine neue Gruppe.

Wie dagegen die palästinensische Seite ihren Israelhass propagandamässig abhandelt, entnahm ich einem Zitat von AL JAZEERA gefunden in der Broschüre der palästinensischen Jugendorganisation “Sharek Youth Forum”, welches als liberal gilt und von der UNO finanziert wird. Die Broschüre trägt den Namen “Situation Report 2011”, in welcher “Sharek Youth Forum” Umfrageergebnisse palästinensischer Jugendlicher veröffentlicht.




Der obige photographierte Text ist hier einzusehen:

Israel attempts to strangulate the Palestinian voice even on Facebook and social networks
A Palestinian page on Facebook, called The Palestinian Third Intifada, said that the person in charge of this page was threatened by Facebook directors with closure of his page without giving any reasons. This page calls on the Palestinian people to rise against Israel, to protest corruption and to promote an end to internal division on 15 May (the anniversary of the Nakba - – die Gründung des Staates Israel am 15. Mai 1948 – Wobei die Palästinenser nicht erwähnen, dass Israel gleich darauf von den arabischen Nachbarstaaten angegriffen worden ist). Although the number of visitors of the page exceeds 213,000, its owner accuses Facebook of manipulating the number of followers, saying that his page used to attract a daily number of 37,000 but now it has only 1000 – 2000 visitors. He added that his page is exposed to such harassment that he cannot post photos on it, expressing his concern that the administration’s behaviour is intentional in order to reduce the number of participants. To spread word of the date of the uprising, the page owner suggested new ideas such as writing the date on currency notes. The page also asked participants to invite at least five of their acquaintances so that the number of those who know about the uprising would number more than a million. It is worth noting that Facebook has closed and removed a page in the name of Freedom for Palestine, which had 216,000 members without giving any reasons. (Zitiert von AL JAZEERA Website, 22. März 2011)

Wie kann der Page Betreiber die Abrufzahlen kennen, wenn Facebook dies gar nicht veröffentlicht ? Ferner wird der Grund "Terror" sowie "Kriegshetze" ausgelassen.

Freitag, 29. April 2011

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 29. April 2011

B”H

Israel wird in keinerlei Friedensverhandlungen mit der Hamas treten, so die heutige Hauptschlagzeile der Tageszeitung “Israel Hayom”. Dies schliesst ebenso die neue Koalition zwischen der Fatach und der Hamas mit ein. Wer fälschlicherweise einen Auftrieb im Friedensprozess ankündigte, der irrte gewaltig. Die Hamas ist an keinen Verhandlungen interessiert und ihr einziges Programm bezüglich ISRAEL lautet, es auszulöschen. Das Ausland sollte sich also keinen trügerischen FriedensIllusionen hingeben.

Nebenbei erreichte der Benzinpreis mit 7,75 Schekel die bisherige Spitze und die Hochzeit im englischen Königshaus ist ebenso ein Thema. Allerdings interessieren sich hierzulande weit aus weniger Menschen für William and Kate und ich gleich gar nicht. 

Hunderte Syrer zogen die Konsequenzen und flüchteten in den Libanon vor den Fängen Assads.  

Seitenweise Bericht gibt es zum am Sonntag abend beginnenden nationalen YOM HASHOAH - Holocaust - Gedenktag" zu lesen. Darunter ein Bericht über CLAUDE LANZMANN.

Das Thema “Holocaust an den Juden” kann bis heute nicht so einfach abgehandelt werden, denn nach wie vor herrscht eine gewaltige Portion Antisemitismus auf der Welt. Der moderne Antisemitismus wird heutzutage allzu gern als “Anti – Israelismus” verkauft. Keiner von uns hätte sich jedoch 66 Jahre nach Auschwitz träumen lassen, dass die Antisemiten der Welt, darunter aktuell DIE LINKE in Deutschland, Israel als den wahren Haupttäter deklariert. Darauf ist letztendlich noch nicht einmal Julius Streicher gekommen.   



Adolf Hitler: “If we are socialists, then we must definitely be anti-Semites,” Hitler explained during a party speech in Munich, August 1920, “How, as a socialist, can you not be an anti-Semite?”


Zur ISRAEL HAYOM:

Bild des Tages


Donnerstag, 28. April 2011

Strassenszenen: Jerusalem


Jerusalem, Jaffa Road am Mercaz Klal / Kreuzung Davidka

Photo: Miriam Woelke

FOX Business: Pamela Geller zur Geburtsurkunde Obamas

B”H

Denjenigen, die in ihren hiesigen Kommentaren immer so steiff und fest behauptet haben, Barak Hussein Obamas Geburtsurkunde sei längst von Obama selber veröffentlich worden, sei gesagt, dass Obama erst jetzt, nach drei Jahren !, ein Dokument zugänglich machte. Offenbar um den Druck der Öffentlichkeit von sich zu nehmen und zu zeigen, er sei in den USA und nicht in Kenia geboren, wie vielerseits angenommen. Wäre Obama in Kenia geboren, könnte er nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein, denn die amerikanische Verfassung erlaubt nur gebürtigen Amerikanern diesen Job einzunehmen.

Obama also reicht ein Dokument ein, die Presse berichtet und es bestehen viele viele Zweifel an der Echtheit. Nicht nur bei Pamela Geller, sondern allgemein.

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 28. April 2011


B”H

Die heutige Hauptschlagzeile der größten israelischen Tageszeitung “Israel Hayom – Israel heute”:

Netanyahu warnt: “Abu Mazen muss sich entscheiden – Die Hamas oder Israel”

Die beiden Rivalen Ismael Chaniyeh von der Hamas und Abu Mazen (Fatach) starten einen neuen gemeinsamen Anlauf. In Israel wusste man seit längerem von den Verhandlungen zwischen Hamas und Fatach, doch fragt man sich, wie die Kooperation real verwirklicht werden soll, wenn die Programme beider palästinensischer Seiten dermassen verschieden sind. Wer soll da die Oberhand gewinnen und wann kommt es zum Knall ?

In einem jedoch sind sich Hamas sowie Fatach einig: Israel wird nicht als jüdischer Staat anerkannt werden !


Wer in der ISRAEL HAYOM blättern will:

Die Hamas will keine Friedensverhandlungen mit Israel

B”H

Friedensverhandlungen mit Israel sind im diktatorischen Hamas - Parteiprogramm nicht enthalten.Mehr bei YNET !

Der erneute "Zusammenschluss" der FATACH sowie der HAMAS wirkt sich eher nachteilig auf Israel aus und wir werden sehen, wie lange die sogenannte "Zusammenarbeit" halten wird. Normalerweise schlagen sich beide Parteien schnell wieder die Schädel ein.

UNRWA Angestellte sind dagegen, dass palästinensische Kinder von dem Holocaust an den Juden erfahren


B”H

Wie "Tundra Tabloids" und "PalWatch" berichten, ist die UNO dagegen, in palästinensischen Schulen den Holocaust an den Juden zum Unterrichtsthema zu machen.

Grund: Die palästinensischen Kinder könnten zu sehr verwirrt werden !


Mittwoch, 27. April 2011

Leserfrage: In Israel Deutsch unterrichten ?

B”H

Kurz vor dem vergangenen Schabbat kontaktierte mich die Jerusalem Bäckerei, in welcher ich bis vor einem halben Jahr arbeitete. Man brauche dringend Hilfe, denn das Pessachende nahe und gleich am Montag abend (nachdem in Israel Pessach vorüber war), sollte Backnachtschicht geschoben werden. Ob ich kommen könnte.

Da ich in Tel Aviv jobmässig festsitze, ging es nicht. Heute dann der nächste Versuch aus Jerusalem: Ob ich heute abend bzw. morgen abend Nachschicht arbeiten könne, denn ein Mitarbeiter sei ausgefallen. Auch das geht wahrscheinlich nicht, denn ich kann nicht in Tel Aviv arbeiten und mich danach in den Bus setzen, in Jerusalem Nachtschicht schieben, nur um am Freitag morgen wieder in Tel Aviv am Arbeitsplatz anzutanzen. Chefs meinen immer, es lasse sich alles machen, wenn man denn nur wolle.

Tatsächlich kenne ich nicht gerade wenige Leute in Tel Aviv, die genau solch einen Tagesablauf haben, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Einen Job für die Mietzahlungen und mit dem Gehalt des Zweitjobs wird gelebt. Eine bestimmte Zeit kann man solch ein Leben führen, aber auf Dauer folgt ein Herzinfarkt.

Und damit komme ich zu der aktuellen Leserfrage, ob man denn in Israel die deutsche Sprache unterrichten und noch viel wichtiger, ob es möglich sei, davon zu leben ?

Was soll ich antworten ? Der “Neuankömmling” im Land hat gewiss derlei Vorstellungen. Deutsch sei ja, mehr oder weniger, Weltsprache und da lasse sich bestimmt etwas arrangieren und verdienen. In Israel wird die deutsche Sprache an den zwei im Land existierenden Goethe – Instituten (Tel Aviv und Jerusalem) unterrichtet. In Jerusalem sind die Kurse des Goethe – Institutes mit vielen Arabern besetzt. Palästinenser zieht es nun einmal nach Deutschland und da wolle man vorher ein paar Sprachfetzen lernen.

Darüber hinaus bietet das BERLITZ Institute Sprachkurse an, wobei Berlitz jedoch sein hauseigenes Lernverfahren entwickelte und ein entsprechender Lehrer sich dem anpassen muss.
Meine bescheidene persönliche Meinung dazu ist, dass Ihr Euch nicht auf derlei Positionen verlassen solltet. Weder als Lehrer bei einem Kurs noch beim Privatunterricht. Übersetzungsarbeiten, z.B., werden teilweise schlecht bezahlt und der Verdienst errechnet sich nach Seitenanzahl. Allerdings laufen heutzutage zahlreiche Übersetzungen eh schon über Computerprogramme.

Zum Unterrichten: Wer Glück hat, findet vielleicht auf dem privaten Sektor einige Schüler. Verlassen darf man sich auf den Erfolg nicht. Selbst wer Schüler gefunden hat, viele von denen sagen einige Male ab, zahlen spät oder manchmal auch gar nicht. Deutsch ist in Israel nun einmal nicht so eine beliebte und gefragte Sprache wie Englisch.

Israel protestierte NICHT gegen Sarrazin

B”H

In einem SPIEGEL – Forum fand ich den Link dieses Blogs bei einer Diskussion um Thilo Sarrazin wieder. Es ging um die Frage, ob Israel über die Thesen Sarrazin protestierte. Die Antwort lautet NEIN. Warum sollte es auch ?

Sarrazins Thesen über viele (nicht alle) in Deutschland lebenden Ausländer sind mehr als gerechtfertigt oder hat jemand große Einwände ?

Zu seiner “jüdischen Gen – Theorie” kann ich nicht viel sagen, denn ich kenne den genauen Wortlaut Sarrazins nicht. Allgemein jedoch soll es ja jüdische Gene geben und einige Wissenschaftler wollen sogar bestimmte Gene bei den Cohanim (Tempelpriestern) gefunden haben.

"Der Führer ging - Die Nazis blieben" - Das Scheitern der Entnazifizierung

B”H

Der Führer ging – Die Nazis blieben”: Die braune Vergangenheit Schleswig – Holsteins sowie das Scheitern der Entnazifizierung in Deutschland.

Eine Dokumentation in fünf Teilen !

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 27. April 2011


B”H

Die Schlagzeilen heute:

Syrische Demonstranten bitten die Welt um Hilfe, aber die Welt sieht sich einer Hilfe nicht ganz so euphorisch verpflichtet. Obwohl sich mehrere syrische Soldaten weigerten, auf Demonstranten zu schiessen, zeigt sich der Diktator Bashar Assad hart und lässt besagte Soldaten wegen Befehlsverweigerung foltern und hinrichten. Die syrische Opposition stellt derlei Videos ins Internet wie HIER auf YOUTUBE zu sehen ist !

Was schon gestern nachmittag Schlagzeilen verursachte: Zwei Drittel der Ägypter wollen den Friedensvertrag mit Israel abschaffen und für null und nichtig erklären. Die hebräische Ausgabe der “Jerusalem Post” berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass sich lediglich 36 % der Ägypter für den seit 32 Jahren bestehenden Friedensvertrag mit Israel aussprechen.

Weitere Schlagzeilen in der heutigen “Israel Hayom”: Vor einem Monat vergaß Verteidigungsminister Ehud Barak ein “top secret” Dokument in einem Londoner Hotel. Wie "secret", dazu bestehen zahlreiche Meinungen und ich sehe einmal wieder mehr eine endlose Diskussion aufkommen.

Ärztestreik. Israels Ärzte gehen auf die Straße und verlangen mehr Geld. Obwohl Israel über hervorragende Ärzte verfügt, fällt das Gehalt dagegen mehr als bescheiden aus und viele junge Ärzte wandern ab ins gutbezahlte Ausland wie England oder die USA.

Wer verzeichnet die meisten Toten (Demonstranten) ? Der Jemen, Syrien oder Libyen ?

Dienstag, 26. April 2011

Strassenszenen: Tel Aviv


Photo: Miriam Woelke

B”H

Manche israelische Nicht – Tel Aviver stellen sich unter Tel Aviv wer weiss was vor: 

Horrende Lebenshaltungskosten und Mieten: Stimmt !

Tel Aviver sind säkulere Juden und alle politisch links: Stimmt ganz und gar nicht !

Tel Aviv ist voll Homosexueller: Mag sein, doch man kann sich ja anderweitigen Umgang suchen !

Tel Aviver gehen in Bars, sind gesellig und haben viele Freunde: Nicht alle hocken allabendlichen in einer Bar oder tagsüber beim Kaffee im Dizengoff Center. Eher das Gegenteil. Man muss auf sein Geld schauen, doch gegönnt wird sich ab und zu schon etwas.

Die Tel Aviv Szene spielt sich am Strand, im Stadtteil Florentin, in der Dizengoff Street, im Shopping Azrieli Tower sowie drumherum ab: Falsch, denn die Szene, insbesondere die gutbetuchte, lässt es sich woanders gutgehen. Nämlich weiter nördlich in der Yehudah Ha’Maccabi Street (nahe Ibn Gavirol und Derech Namir).

Tel Aviv, die Stadt die niemals schläft: Also ich schlafe und kenne viele andere Leute, die das ebenso tun.

Pessach in Hebron


Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 26. April 2011

B”H

“Assad schlachtet sein Volk ab”, so die heutige Schlagzeile der israelischen Tageszeitung “Israel Hayom – Israel Heute”. Syrische Soldaten hingegen behaupten, dass wenn sie nicht auf Demonstranten schiessen, sie selbst von diesen erschossen werden. 
In diesem FORUM gibt es dazu Photos vom Panzeraufmarsch in Syrien.


Israels Kultur – und Sportministerin Limor Livnat (Likud), deren 24 – jähriger Neffe Ben – Yosef Livnat am Sonntag am Grab des biblischen Joseph (Kever Joseph) erschossen worden war, sagt, dass die palästinensische Polizei absichtlich auf die Gruppe von 15 Breslover Chassidim schoss, welche am Grab beten wollten. “Es handele sich nicht um einen “Zwischenfall”, sondern um einen Terroranschlag”, so Limor Livnat.

Details zum Mord an Ben - Yosef Livnat und zum Kever Joseph HIER !

Dutzende Tote bei Protesten in Syrien

B”H

Die Demonstrationen gegen den syrischen Diktator Assad gehen im eigenen Land weiter. Allein gestern sollen 25 Demonstranten von der syrischen Armee erschossen worden sein. Mittlerweile hob Bashar Assad das Demonstrationsrecht vollkommen auf.
Die hebräische Ausgabe der “Jerusalem Post” fragt heute, warum die Vorkommnisse in Syrien die westliche Welt weniger scheren. Obwohl der Westen nicht ganz unfroh wäre, den Iran treuen Assad loszuwerden, habe Syrien jedoch eines nicht: Öl.


Das Video entstand vor mehreren Tagen und nicht gestern !

Update zur Jerusalemer Straßenbahn


Die Vorbereitungen zum ersten festen Einsatz laufen auf Hochtouren.

Copyright / Photo: Miriam Woelke

B”H

Im August soll es tatsächlich soweit sein und die Jerusalemer Straßenbahn wird offiziell zum Einsatz kommen. Die ersten Tickets dafür werden jetzt schon verkauft.

Montag, 25. April 2011

Der Alltag hat uns wieder

B”H

In Israel ist Pessach vor wenigen Stunden zuende gegangen und es darf wieder Chametz (Getreide sowie Getreideprodukte) verzehrt werden. In der Diaspora hingegen wird Pessach noch bis morgen (Dienstag) abend gefeiert !

In Israel hingegen zieht der Alltag ein. Ab morgen früh sind sämtliche Regierungseinrichtungen wieder wie gehabt geöffnet.

Am nächsten Sonntag abend beginnt in Israel der nationale Holocaust – Gedenktag “Yom HaShoah” ! Dazu mehr im Verlauf dieser Woche.

Zum Tod des Ben - Yosef Livnat am Grab des biblischen Joseph

B"H

Ein kleiner Bericht zum tragischen Tod des Neffen unserer Kultur - und Sportministerin Limor Livnat, Ben - Yosef Livnat, gibt es auf meinem HAMANTASCHEN - Blog zu lesen !

Die mutige Frau aus Frankfurt

B"H

An die mutige Frau aus Frankfurt !

Mittlerweile wird Ihr mutiges Vorgehen bei einer moslemischen Demo international gelobt und Sie sind in der pro - israelischen sowie jüdischen Blogosphere zur Berühmtheit geworden. Wenn doch nur mehr Leute so reagieren würden wie Sie !

Leserfragen: Aliyah Zertifikat & Gefährlichste Buslinie Jerusalems

B”H

Wieder einmal googleten einige Leute diverse Keywords und stiessen dabei auf diesen Blog. Hier ein paar Antworten meinerseits:

Ein Aliyah Zertifikat ?

Als ich vor fast elf Jahren Aliyah machte, sandte ich meinen deutschen Pass per Einschreiben zur Israelischen Botschaft und bekam den Pass nach einigen Tagen mit einem Aliyahstempel darin versehen zurück. Das war alles. Ein direktes Zertifikat gab es nicht, denn die Jewish Agency informierte das “Misrad HaKlita – Einwanderungsministerium” am Ben Gurion Flughafen, wo ich mich melden sollte. Dort erhielt ich nach meiner Ankunft meinen “Te’udat Oleh – Einwanderungsausweis” und damit hatte sich der Fall erledigt.

Allgemein will ich zu dem Thema noch sagen, dass viele sich die Aliyah nach Israel als wer weiss was vorstellen. Dabei geht alles automatisch seinen behördlichen Gang und ist weniger kompliziert. Tausende machen Aliyah und Ihr seid gewiss nicht die einzigen, die sich durch die Bürokratie wälzen.

In ehrlicher Rat: In Israel wartet keiner auf Euch und erwartet deswegen keine Wunder. Es ist nicht leicht hier zu leben, doch versucht, Euch einzuleben und Euch etwas aufzubauen.


Die gefährlichste Buslinie in Jerusalem ?

So etwas gibt es nicht ! Im Jahre 1996 als zweimal die Buslinie 18 in die Luft flog, hätten einige die 18 vielleicht gemieden. Vor einigen Jahren hatten es die Palästinenser zweimal auf die Linie 14 (heute 74) abgesehen. 

Allgemein zu sagen, der Bus sei gefährlicher als ein anderer ? So etwas gibt es in Jerusalem nicht und es steigt dort niemand in irgendeinen Bus mit dem Gedanken gleich in die Luft zu fliegen.

Samstag, 23. April 2011

Obamas "Friedens"Forderungen an Israel

B”H

Im Mai reist Netanyahu wieder einmal in die USA. Unter anderem geht es um eine wichtige Rede und in Israel herrscht diesbezüglich Alarmstimmung. Wir alle kennen unseren stetig umkippenden Premier und wissen, dass, sobald Barak Hussein Obama seinen bösen Blick walten lässt, Netanyahu sich in die Hose macht. 
Obama selbst publizierte seine Forderungen an die israelische Seite:
1. Jerusalem wird geteilt und die Hauptstadt zweier Staaten.
2. Die Palästinenser sollen im Gegenzug darauf verzichten, ihre Leutchen aus den sogenannten “Flüchtlingscamps” (u.a. in Jordanien) nach Israel holen.
3. Israel wird in die Grenzen von vor 1967 gewiesen.

Danach sei Frieden …

In Israel glaubt daran kaum jemand, denn wir sind uns der Realität bewusst. Die Welt leider überhaupt nicht und träumt weiter vor sich hin. Dass Obama so handelt überrascht nicht, denn schliesslich ist er ja seinen moslemischen Brüdern verpflichtet.

Eines jedoch wir Netanyahu nicht ansprechen. Und die Welt gleich gar nicht:
Was ist mit einer Friedensgarantie ? Niemand will diese Garantie übernehmen und selbst wenn Israel vieles aufgibt, eine Friedensgarantie bleibt aus. Es gibt sie nicht und es wird sie auch nicht geben.

Als Ariel Sharon vor fünf Jahren Gush Katif räumte und die Hamas im Gazastreifen das völlige Ruder übernahm, wollte im Nachhinein weder die deutsche Bundesregierung noch irgendjemand anderes etwas mit dem Thema zu tun haben. Wow, wie hatte man vorher auf die Siedler geschimpft und nach der Aufgabe von Gush Katif sei alles bestens. Nichts da, denn, wie erwartet, begann die Hamas mit der Bombardierung israelischer Orte in der Negev. Jahrelanger und bis heute anhaltender Bombenterror waren die Folge und die Weltpresse berichtete mehr als spärlich von Kassam – Raketenangriffen. Dagegen wurde / wird wild aufgeschrien, sobald es gegen die Palästinenser geht.

Dasselbe Schauspiel befürchte nicht nur ich bei einer eventuellen Gebietsabtretung von Samaria (Shomron). 

Laut dem Experten und Bar Ilan University Professor Mordechai Kedar beginge Israel bei einer Zustimmung zum Obama - Plan Selbstmord ! 


Mordechai Kedar zum Thema "Jerusalem" auf Al Jazeera

Die syrische Armee schiesst auf Demonstranten

B"H

Irgendwie scheint die deutsche Presse die Proteste gegen den syrischen Diktator Bashar Assad zu übersehen. "Spiegel Online" jedenfalls berichtet so gut wie gar nichts, obwohl in Syrien seit Wochen Demonstraten von der syrischen Armee erschossen werden.

Ein Video dazu gibt es auf "Tundra Tabloids" zu sehen !

Pessach: Der siebte Tag


Ultra - orthodoxe Juden (Haredim) beim Verbrennen des letzten Chametz (verbotenes Getreide wie Weizen, Hafer, Roggen oder Gerste sowie Getreideprodukte wie Nudeln an Pessach) in Bnei Brak bei Tel Aviv.

Photo: Miriam Woelke

B”H

Pessach geht schnellen Schrittes dem Ende entgegen, doch Brot aus Weizen etc. vermisse ich immer noch nicht. Wer will, der kann ja momentan noch Brot oder Kuchen “Kascher Le’Pessach) verzehren. Backwaren aus Mazze – oder Kartoffelmehl. 

Wer sich gerade in Israel aufhält: Der morgige Sonntag ist wieder nur ein halber Tag. Heisst, wie ein Freitag. Da Montag der siebte Pessach – Tag und somit Feiertag ist, fahren morgen (Sonntag) die Busse lediglich bis zum späten Nachmittag. Ebenso haben die Geschäfte nur halbtags offen. Das öffentliche Leben geht erst wieder ab Montag abend bzw. Dienstag los.

Montag ist Feiertag und alles zu. Ab Montag abend gibt es wieder alles zu kaufen, da Pessach in Israel vorüber sein wird. In der Diaspora dauert Pessach noch bis zum Dienstag abend an.

כאן יעל וייס, תל אביב - Hier ist Yael Weiss, Tel Aviv



B”H

Hier ist Yael Weiss, Tel Aviv” ist das nichtreligiöse Buch, welches ich momentan lese. Der Autor ist der israelische Journalist Yuval Avramowitsch und bei männlichen Autoren bin ich stets skeptisch, wenn sie Frauen zum Hauptprotagonisten machen. Bisher hat sich diesbezüglich meine Skepsis bestätigt, denn ein Mann beschreibt eine Frau nach wie vor aus seiner Perspektive, was meist schiefgeht.

Immerhin, das Buch hat ein aktuelles und interessantes Thema. Nämlich die nach Ratings (Quoten) rasende israelische Medienwelt. Alles geht nach dem Rating und jeder TV – Kanal giert danach. Das ist hierzulande nicht anders als bei SAT 1 oder RTL.
Yael Weiss, die Hauptakteurin des Romans, zieht aus der Peripherie, der nördlichen Kleinstadt Carmiel, in die Großstadt Tel Aviv. Dort findet sie eine WG mit dem Mitbewohner Ra’anan. Unter anderem lehrt der sie die Tel Aviver Mentalität und Yael findet heraus, dass nicht jeder im schwarzen Shirt ein Homo sein muss. Zwar hat Tel Aviv einen diversen Ruf weg, doch leben in der Stadt genügend normale Leute, die nicht auf den Mega – Tel Avivi machen. Nicht jeder lebt in IN Vierteln wie Shenkin, Florentin oder Dizengoff und nicht jeder verändert sich, sobald er in diese Stadt zieht.

Yael findet einen Medienjob und lernt dort die Konkurrenz, die Jagd nach dem Rating sowie der Karriere kennen. Sie putzt Klinken, wird in den Süden des Landes geschickt, um einen Kulturreport zusammen zu stellen, doch endet plötzlich bei einem Bombenattentat, von dem sie nach der Explosion live berichtet. Das Sprungbrett zum Medienstar und ein tiefer Blick hinter die Kulissen. Vielleicht findet sich sogar der ein oder andere real existierende TV – Journalist in dem Roman wieder.

Ein Bestseller ist das Buch nicht, doch recht amüsant zu lesen. Soweit ich weiss bisher nur auf Hebräisch.

Freitag, 22. April 2011

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 22. April 2011


Die heutige Schabbatausgabe der YEDIOT ACHARONOT

Photo: Miriam Woelke
B”H

Wer aus dem Ausland die heutigen riesigen israelischen Schlagzeilen zur Demo der radikalen israelischen Linken sucht, die da gestern in der Tel Aviver Sderot Rothschild (Rothschild Boulevard) den “palästinensischen (Terroristen)Staat” ausriefen, wird enttäuscht. Die Linken erhalten ihre Schlagzeilen vorwiegend aus dem Ausland, doch in Israel werden sie weitläufig als Narren angesehen und die heimische Presse beschäftigt sich lieber mit wichtigeren Themen.

Die libanesische Hizbollah plant offenbar Racheakte zur Exekution ihres Terroristen Imad Mughniya und daher warnt die israelische Regierung die Landsleute, sich bei Trips im Ausland unauffällig zu verhalten. “Vorsicht bei Auslandsreisen !”, so die Devise.

Die israelische Musteraktie TEVA fiel und es gibt dazu ein ausführliches Interview. Was heute kaum mehr jemand weiss, der TEVA - Konzern wurde von deutschen Immigranten gegründet, welche aus Hitler – Deutschland geflohen waren.

Was ich an den Wochenendausgaben aller israelischer Tageszeitungen liebe ? Persönliche Lebensgeschichten im Innenteil der Zeitung.

Ab Dienstag, wenn Pessach in Israel zuende ist, wird sich alles um den Holocaust drehen, denn es naht der nationale YOM HASHOAH (Holocaust – Gedenktag).

Obamas Pessach Message

Donnerstag, 21. April 2011

Ein ganz normales Land


Photo: Miriam Woelke


B”H

Es ist Pessach und Israel ist in Urlaubsstimmung. Davon konnte ich mich bei meinem gestrigen Einkauf auf dem Tel Aviver Carmel Markt live überzeugen. Gedränge und gaffende israelische Touristen. Man will ja nicht lästern, aber wenn die “Provinz” nach Tel Aviv rollt, wird erst einmal gestaunt, geglotzt, an den Strand gegangen und zur Krönung wird noch schnell ein kitschiges und überteuertes Modeteil in der IN – Street SHENKIN gekauft. Damit man, wenn man heimkommt, auch etwas Fashion dabei hat und angeben kann.

Ich jedenfalls plagte mich mit meinen Tüten voll Kartoffeln, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Paprikaschoten, Käse und Gurken durch die herumstehende und manchmal auch durch die Marktgänge schlendernde Menge. Heute dagegen war kein Strandtag, denn das trübe Wetter spielte weniger mit und momentan regnet es sogar in Tel Aviv.

Bis heute dachte ich, die Touristenmenge ströme dieser Tage nach Jerusalem, denn dort feiern die Christen Ostern. Wer jetzt noch hin will und eine Unterkunft sucht, der steht wahrscheinlich bis zum Sonntag abend bzw. Montag auf der Straße, denn insbesondere die arabische sowie christliche Altstadt Jerusalems wird voll gebucht sein. Tausende christliche Touristen schleppen morgen ihre vom arabischen Kreuzverleih ausgeliehenen Holzkreuze (in allen Größen erhältlich und sogar mit Rädern am unteren Ende, damit die Schlepperei nicht ganz zu hart wird) durch die schmalen Gänge der arabischen und christlichen Altstadt. Aber nicht nur an diesem Wochenende feiern die Christen Ostern, da die griech. – orthod. oder die russisch – orthodox. Christenheit stets andere Feiertagsdaten ausweist. Und so schleppt sich dann Ostern einige Zeit lang hin, was gut für den Tourismus im arabischen Bazar ist und die dortigen Händler reiben sich ihre Abzockhände. Im jüdischen Altstadtviertel hingegen dreht sich alles um die ebenso jüdischen Pessach – Feiertage und es ist ebenso voll. Allerdings vorwiegend mit Juden, die zu den Feiertagen an die Kotel (Klagemauer) reisen.

Eines der großen Touristenvorurteile lautet, dass Israel irgendwie anders sein muss und mit wem ich auch im Ausland telefoniere, ist überrascht zu erfahren, dass es auch in Israel Prostitution, Gastarbeiter (aus Afrika oder den Philippinen), eine Mafia, Arbeitslosigkeit, Drogen oder Jugendkriminalität gibt. Sogar Neonazis laufen hierzulande herum, wobei es sich bei denen jedoch um russische Neueinwanderer, zumeist nichtjüdischer Herkunft, handelt.

In Israel gibt es kaum etwas, was es nicht gibt, denn letzten Endes handelt es sich lediglich um Menschen, was Israel wiederum zu einem ganz normalen Land macht. Ganz normal bis auf die Thora und der jüdischen Identität.

Mit Liebe aus Russland

B"H

In den Kommentaren zu dem Satirevideo der israelischen Gruppe "LATMA" stellte jemand fest, bei dem Videoinhalt handele es sich ja einmal wieder um den vollen israelischen Humor.

Das entspricht der Wahrheit, doch hoffe ich, dass auch Nicht - Israelis die Satire geniessen.:-)

Off Topic: Conversation with MARK ZUCKERBERG


Strassenszenen: Bnei Brak



Strassenszenen im haredischen (ultra - orthodoxen) Teil der Stadt Bnei Brak bei Tel Aviv.

Photos: Miriam Woelke

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 21. April 2011


B”H

Die heutigen Schlagzeilen der israelischen Tageszeitung “Israel Hayom”:

Es gibt doch keinen neuen Vermittler zwischen der Hamas und Israel im Falle des gekidnappten Soldaten Gilad Shalit. Die Hamas jedoch behauptet, sie könne dem derzeitigen deutschen Vermittler Gerhard Konrad kaum mehr vertrauen, denn er stehe wohl zu sehr auf der Seite Netanyahus als auf der Seite der Hamas. In Israel dagegen wird vermutet, dass sich die Hamas erneut querstellt und eine Einigung verhindern will.

Immerhin ist Gilad Shalit, ob tot oder lebendig, die wichtigste Trumpfkarte der Hamas im Falle eines eventuellen neuen Krieges im Gazastreifen. Und was ist eigentlich mit Shalit selbst ? Seit weit mehr als einem Jahr gibt es kein Lebenszeichen mehr ? Ist er überhaupt noch am Leben ? Vielleicht läßt Israel im Falle einer Einigung palästinensische Massenmörder frei und alles, was es zurück bekommt, ist der Sarg mit Shalit.

Wirtschaftsbosse haben Ärger mit dem Finanzministerium, doch ein großer Teil der Zeitung beschäftigt sich auch heute wieder mit den Ausflügen zu Pessach.

Mittwoch, 20. April 2011

Morgen (Donnerstag) findet der BIRKAT HACOHANIM statt

B"H

Am morgigen Donnerstag strömt alles in die Jerusalemer Altstadt zur Klagemauer (Kotel), denn der traditionelle "Segen der Cohanim (Tempelpriester) - Birkat HaCohanim" findet statt. Mehr dazu HIER !

Kostenlose Pessach – Attraktionen in Israel

B”H

Auch an diesem Pessach sponsort Bank Hapoalim abermals zahlreiche Pessach – Aktivitäten. Unter anderem können zahlreiche Museen umsonst besucht werden.
Listen aller Attraktionen habe ich bisher nur in hebräischer Sprache gefunden und hier ist eine kleine Auswahl für Tel Aviv:


In der Küstenstadt stehen zum Beispiel das Tel Aviv Museum, das LECHI (Untergrundskämpfer gegen die Briten) oder das Diaspora Museum (Beit HaTefuzot) kostenlos zur Verfügung. Wenn ich es schaffe, werde ich in eines meiner Lieblingsmuseen, dem Diaspora Museum in Ramat Aviv, fahren.

Iran glaubt, der Meschiach (Mahdi) ist nahe

B”H

Vielleicht sollte sich der Iran – Fan Angela Merkel dieses Video einmal ansehen, damit auch sie versteht, dass der iranische Messias sie einzuholen droht.

KORNET Anti - Panzer - Raketen gegen Israel

B”H

Schon einige Male wurde Israel von der arabischen Welt mit Raketen gegen Panzer konfrontiert. Die letzte Attacke fand vor wenigen Wochen auf einen israelischen Schulbus statt, bei der eine russische KORNET Rakete aus Gaza abgefeuert worden ist. Zum Glück waren die Kinder eine Station zuvor aus dem Bus ausgestiegen. Lediglich der Fahrer sowie der 16 – jährige Daniel Viflic (Photo) aus Ramat Beit Shemesh, der seine Verwandten nahe des Gazastreifens besucht, blieben im Bus zurück als die KORNET in den Bus einschlug. Daniel erlag vor wenigen Tagen seinen Verletzungen.

Hier ein paar Details zur KORNET:



Eiscreme kascher le' Pessach


Photo: Miriam Woelke

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 20. April 2011

B”H

Trotz Weltgeschehen und Politik, Israel befindet sich im nationalen Urlaubstaumel. Es ist Pessach und heute ist der erste Tag der Zwischenfeiertage. Ausflüge noch und nöcher, denn das ganze Land scheint auf den Beinen.

Die Schlagzeilen der israelischen Tageszeitung “Israel Hayom” beschäftigen sich heute mit der Lage in Syrien, mit einem eventuell neuen deutschen Vermittler zwischen der Hamas und Israel im Falle Gilad Shalits sowie mit den Pessachausflügen.

Meine Ausflüge werden sich auf ein paar Museen sowie chassidischen Tischen bei einigen Rebbes in Bnei Brak beschränken.

Wer in der ISRAEL HAYOM blättern will, kann dies HIER tun !

Dienstag, 19. April 2011

Memories aus Ramat Gan


Ramat Gan

Photo: Miriam Woelke

B”H

Wenn es in Israel einen Ort gibt, den ich weder gern durchquere noch in ihm wohnen möchte, so ist dies Ramat Gan (bei Tel Aviv). Ramat Gan ist kein Vorort von Tel Aviv, sondern eine eigenständige Stadt gleich nebendran. Vier Städte gehen direkt ineinander über: Tel Aviv, Ramat Gan, Givatayim und Bnei Brak. Früher war es so, dass wem Tel Aviv zu teuer wurde, er nach Ramat Gan oder Givatayim auswich. Heute sind die hohen Lebenshaltungskosten auch außerhalb Tel Avivs verbreitet. 

Vor vielen Jahren lebte ich fast ein Jahr in Downtown (wenn man es so nennen will) Ramat Gan. Die umliegenden Geschäfte in der Straße sind geblieben; wenn auch aus einem Werkzeugladen ein Friseursalon wurde. Aber das ist der Lauf der Zeit in Israel und nichts Ungewönliches. Kaum ein Laden existiert mehr als fünf oder zehn Jahre.

Meine Mitbewohnerin von damals war nationalreligiös. Modern, mit viel Schminke im Gesicht und hochhackigen Schuhen. 

“Ob es mir etwas ausmachen täte, dass sie einen verheirateten Geliebten habe, der da ab und an auf der Mappe stehe ?”

Irgendwie kommt mir der Großraum Tel Aviv stets als der "Großraum der betrügenden Ehefrauen / Ehemänner" vor. Andernorts geschieht dies sicherlich auch, doch weniger auffällig. Man spricht halt nicht so offen darüber.

Es machte mir nichts aus und der Geliebte stellte sich als ganz nett heraus. Zwei scheinbar religiöse Mitbewohnerinnen, von der die eine dem Geliebten hinterher telefonierte und ein “Liebestagebuch” führte, welches eines Tages aus Versehen von der Nachhilfeschülerin mitgenommen worden war. Panik kam auf und meine Mitbewohnerin rannte erfolgreich dem “Buch” hinterher. Ganz schlimm wurde es, wenn ihre Eltern und ihr Yeshiva (relig. Schule) Bruder zu Besuch kamen und wir alle “heile” Welt vorspielten.

Aber nicht deswegen “verabscheue” ich Ramat Gan. Der “perfekte” Wohnort setzt immer eine verbindendes Gefühlt voraus und in Ramat Gan kam dies bei mir nie auf. Mehr als eine Zwischenstation als Ort sowie im Leben war es nie. Und so ist es bis heute geblieben. Wenn ich einmal dort bin, dann nur, weil ich es durchquere, um woanders hinzugelangen.

Und das Ende der Geschicht ? Es gibt keines, doch hoffentlich hat die Mitbewohnerin von damals doch noch einen Mann zum Heiraten gefunden, wie es sich ihre Eltern erträumt hatten.

Montag, 18. April 2011

Chag Sameach - Einen tollen Feiertag !


Wenige Stunden vor Pessach im haredischen Bnei Brak


Bildergeschäft in Bnei Brak

Photo: Miriam Woelke

B”H

Heute morgen unternahm ich einen Kurztrip ins nur knapp entfernte Bnei Brak. Die Stadt liegt gleich hinter Ramat Gan und ist überwiegend ultra – orthodox, doch nicht vollständig. 

Unter anderem machte ich eine Menge toller Photos und einige wenige davon gibt es HIER zu sehen !

Insgesamt ist ist wahnsinnig heiss und schwül und wir dürften so um die 30 Grad Celsius haben. Ab heute abend sowie morgen ist Feiertag und ich werde mich etwas ins Pessachgetümmel werfen.

Meinen jüdischen Lesern wünsche ich ein tolles, gesundes und koscheres Pessach !

“Wir kamen nach Itamar, um Juden umzubringen”

B”H

Wir kamen nach Itamar, um Juden umzubringen !”, so das Geständnis der beiden jungen Palästinenser, welche die Familie Fogel hinrichteten. Den Kindern der Fogels wurde die Kehle durchgeschnitten, doch die israelische radikale Linke wie Uri Avinerys “Schalom Achschav – Peace Now” hat nichts anderes zu tun als in das Dorf der beiden Killer zu fahren, um den dortigen Palästinensern ihr Mitgefühl zur Verhaftung auszusprechen.

Kein Wunder, denn die radikale Linke wird von arabischen Terroristenvereinigungen bezahlt und ein Uri Avinery wäre sicher besser in Gaza oder gleich ganz bei Achmadinejad oder Bin Laden aufgehoben. 

Wer in der gesamten israelischen Tageszeitung "Israel Hayom - Israel heute" blaettern will, der tue dies HIER !


Links:

Sonntag, 17. April 2011

Die PESSACH Story

Schabbatessen aus dem haredischen Imbiss




Photos: Miriam Woelke

B"H

Obwohl ich ein fast überzeugter Anhänger der sephardischen Küche (u.a. kurdisch) bin, muss ich sagen, dass wenn ich aschkenasisch esse (Beispiel: Gefillte Fisch), ich dieses ausgiebig tue.

Im haredischen (ultra – orthodoxen) Jerusalemer Stadtteil Ge’ulah sowie in Bnei Brak bei Tel Aviv gibt es hervorragende Imbisse, wo der Kunde vieles fertig kaufen kann. Vom Kartoffel – Kugel (Pastete) hin zum Broccoli – Kugel bis zu sämtlichen Salaten.

Nicht immer ganz billig, doch mehr als schmackhaft zubereitet.