Alltägliches Leben in Jerusalem - Sarkastische Stories - Witziges und Ernstes --------
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Tel Aviv wird von mehreren Städten umgeben. Darunter Ramat Gan, Givataim und das auf Ramat Gan folgende Bnei Brak. Letzteres hat seine eigene Story, doch auf meinem heutigen Wege dorthin durchquerte ich Ramat Gan, wo ich vor ca. 15 Jahren einmal einige Zeit lang wohnte. Viel hat sich nicht verändert, außer das noch mehr Hochhäuser gebaut wurden. Inklusive neuer Einkaufszentren. Wer will, der kann das alte originale Ramat Gan entdecken. Man laufe nur von der Jabotinsky die Bialik hinauf und schon ergibt sich ein gemütlicheres Bild der Stadt. Die auf den Bildern folgenden Hochhäuser um die Börse / Diamantenbörse solltet Ihr des nachts meiden, denn im Dunkeln wird das Viertel zum Rotlicht – und Drogendistrikt.
Stadtgrenzen: Tel Aviv (links) - Ramat Gan (rechts).
In der aschkenazischen "Yuppie" Stadt Hod HaSharon.
Photo: Miriam Woelke
B”H
Noch strahlt die Sonne über Tel Aviv und es ist 21 Grad Celsius warm. Laut Wettervorhersage soll sich das morgen ändern und es wird kalt. Haufenweise Regen und Sturm bis Mitte nächster Woche.
Den Schabbat verbringe ich im “sündhaften” Tel Aviv, doch werde ich versuchen, die allgemeinen Sünden unbeachtet zu lassen.
Morgen abend (Mittwoch) beginnt das jüdische Neujahrsfest Rosh Shana. Details zum Fest findet Ihr auf meinem relig. Hamantaschen - Blog !
Hier ein paar photographische Eindrücke aus Jerusalem: "Zwei Tage vor Rosh HaShana". Die Photos nahm ich gestern auf !
Die traditionellen Rosh HaShana Granataepfel auf dem Machane Yehudah Markt.
Streetart oder besser "Gaukler" in der Shopping Mall "Ben Yehudah".
Photos: Miriam Woelke
Allen Lesern ein gutes, süsses, gesundes und erfolgreiches Jahr 5771 !
Morgen früh mache ich mich bis zum Sonntag wieder auf nach Safed in Nordisrael. Rosh HaShana verbringe ich mit Freunden und Chabad in der "kabbalistischen" Kleinstadt nördlich von Tiberias.
Mein Leben ist gewiss nicht so negativ wie sich manche meiner Berichte anhören mögen. Ganz im Gegenteil, doch irgendwie lande ich stets inmitten chaotischer Gesellschaftszustände. Manchmal bin ich geschockt, doch dann entdecke ich in so manchem Chaos etwas Positives, was einen immer wieder neu erstaunt. In Israel lernt man halt nie aus und alles ist möglich.
Den Schabbat verbringe ich in Jerusalem und mein Umzug zurück in die Heilige Stadt ist so gut wie sicher.
Morgen frueh fahre ich wieder in den Norden nach Safed via Tiberias. Dort nehme ich an einem "Jewish Meditation Seminar" bei der chassidischen Gruppe Chabad teilnehmen. Richtig spirituell zun einem Okay - Preis incl. Vollpension, Trips, kostenloses Internet und allem Drumherum. Am Sonntag kehre ich nach Jerusalem zurueck.
Das mag sich jetzt alles recht "freakig" anhoeren, aber ich denke, dass man auch einmal soetwas braucht, um einige klare Gedanken fassen zu koennen und eine "materielle Auszeit" zu bekommen.:-))))
Hier noch einige Photos aus dem nordisraelischen Safed:
Blick vom Arabischen ins Christliche Viertel, welches jedoch ebenso von Arabern bewohnt wird.
Nicht immer sind die Photos besonders gut geworden; vor allem das letzte Bild mit (anscheinend) einem Spruch aus dem Koran ging etwas daneben. Der Grund war, dass ich mich bei Dunkelheit nicht allzu lange im Arabischen Viertel aufhalten wollte.
B"H Gestern abend war ich dort und in den kommenden Tage stelle ich meine Photos in den Blog. Hier vorab eine kleine Auswahl von ARUTZ 7 ! Das Festival findet noch bis heute abend statt und beinhaltet zwei Kategorien: 1. Lichttouren um die Altstadt ohne den Kauf von Tickets. 2. 50 Schekel - Tickets (ca. 15 Euro), die jedoch per Kreditkarte im voraus bestellt werden müssen.
50 Schekel sind eine Menge Geld und ich war bereit zu zahlen. Allerdings stellte sich heraus heraus, dass alles ausverkauft war und nur noch die kostenlose Tour blieb, welche sich jedoch ebenso lohnte.