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Mittwoch, 21. November 2012

Photo Fake der BBC

B"H 

Der BBC Reporter Jon Donnison verfiel dem Photo Fake: Er twitterte das Photo eines syrischen Mädchens und gab es als Kind aus dem Gazastreifen aus. 



Quelle: Globes

Montag, 19. November 2012

Der typische deutsche biased News Alltag



Das Video ist vom August diesen Jahres, aber wie wir momentan sehen, hat sich an der anti - Israelpolitik vieler deutscher Medienberichte nichts Positives getan. Wie gehabt werden gern Bilder israelischer Panzer gezeigt. Bedrohlich sollen sie wirken, doch der nachfolgende Artikel beschreibt eine ganz andere Wirklichkeit.

Die Einseitigkeit der internationalen Medienwelt




Achtet einmal darauf, wie internationale Journalisten die Tatsachen verdrehen oder ignorieren. Die Sprecherin der israelischen Armee geht sehr detaillert vor und berichtet Fakten. Der Nachrichtensender dagegen blendet ausschliesslich Bilder aus Gaza ein. Dass die Hamas bereits seit 12 Jahren in aller Regelmässigkeit Raketen auf den Süden Israel feuert, wird absolut untergangen. Nur die Palästinenser zählen. 

Wer sich gerade jetzt auf TWITTER, Youtube oder Google + umsieht, dem tritt eine wahre Welle der Israel – und Judenhetze entgegen. Ein israelischer Radiomensch stellte heute morgen die Frage an einen Pressesprecher Netanyahus, ob es sich die Hasbara auf Facebook, Twitter, Youtube oder Google + für Israel lohne. Man schaue doch nur auf die Hetzkommentare, die da Tausendfach auflaufe. Die Regierung aber besteht auf einem ausdrücklichen JA. 

Netanyahu besitzt TWITTER und Facebook Accounts. Auf TWITTER ist es in englischer sowie in arabischer Sprache aktiv. Arabisch deswegen, weil Israel die arabische Bevölkerung zur Verurteilung des arabischen Terrorismus aufrufen will.

Mittwoch, 7. November 2012

Wie die allgemeinen Medien manipulieren



B"H

Die wenigsten Journalisten werden aktiv gegen den Strom schwimmen, denn für sie stehen immerhin Job, Karriere und der Lebensunterhalt auf dem Spiel. Israelische Journalisten starteten aufgrund von Meinungsvorgaben bereits vor Jahren ihre eigenen Blogs, die mittlerweile erfolgreicher laufen als so manche Zeitung. In Deutschland dagegen vertraut die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor auf die öffentlich Rechtlichen sowie die gedruckte Medienlandschaft. Blogs gelten als primitiv und Blogger als doof und arrogant. Demzufolge kennt sich also ein SPON Journalist, der sich in Israel als Tourist aufhält und eben mal so kurz durch die Jerusalemer Fussgängerzone schlappt und ein paar Teenies und den arabischen Müllmann befragt, besser in Israel aus als ich. Dasselbe mit deutsch - jüdischen Buchautoren, die im Winter eine Woche lang durch Jerusalem und Tel Aviv laufen, um dann in Deutschland ihr neues Israel - Buch zu präsentieren. Wer diesen Schmarrn hinterher konsumiert, ist selber schuld.:-)

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Israelis wissen nichts, Ausländer alles

B"H 

Ehrlich gesagt bin ich schon gespannt, wann die deutsche Medienlandschaft vom israelischen Wahlkampf berichten wird. Jedenfalls bin ich mir jetzt schon sicher, dass die linke Parteienlandschaft bei der Berichterstattung den Vorzug erhält, genau so wie Obama vor Mitt Romney. Beim SPIEGEL scheint Romney eh der Volltrottel zu sein und das Magazin weiss besser als alle Amerikaner, wo es langgeht. Dasselbe wird uns auch im Bezug auf Israel erwarten und am Ende geht das Gejammer los, wenn Netanyahu, trotz aller SPIEGEL Prognosen, doch wieder als Sieger dasteht. 

Allgemein gesagt weiss ich nicht, ob ich mich über falsche Berichterstattungen und mindere Recherchen noch aufregen soll. Mittlerweile schreiben ja sogar Israeltouristen in ihren Blogs so als lebten sie hier im Land. 

Jeder halt so nach seiner Agenda und Einbildung. 


Links:

Deutsche Journalisten klauen meine Bloginhalte

Hinter den Kulissen des Photojournalismus

Deutscher Antisemitismus in Hebron

Donnerstag, 4. Oktober 2012

"Israel Hayom" = Bibiton

B"H  


Morgen früh Punkt acht Uhr steht die Nation Schlange. Dann nämlich beginnen Hunderte von Verteilern der kostenlosen Tageszeitung ISRAEL HAYOM ihren Job. An unzähligen öffentlichen Plätzen im Land, wie am Jerusalemer Machane Yehudah Markt, liegt das Blatt in hohen Türmen herum und je zwei Verteiler kämpfen mit dem Ansturm der Leute. Eine Zeitung für eine Person und nichts ist mit "man will für Freunde und Nachbarn auch noch eine Zeitung haben". 

Seit einigen Jahren wird das kostenlose Blatt des reichen Netanyahu – Anhängers Sheldon Adelson landesweit verteilt. Sogar an vielbefahrenen Straßen warten die Verteiler an roten Ampeln und reichen die Zeitung durch heruntergekurbelte Autofenster. Fast alle greifen danach, denn wo gibt es sonst eine Tageszeitung umsonst. 

Als ISRAEL HAYOM vor wenigen Jahren auch noch in den besonders umkämpften Markt der Wochenendausgaben einstieg, ringen die regulären Blätter wie YEDIOT ACHARONOT, MA’ARIV oder HA’ARETZ ums Überleben. Mittlerweile hat die Ma’ariv dermassen viele Schulden angehäuft, dass sie einen neuen Käufer sucht oder untergeht. Ein Unternehmer bat sich als Käufer an, doch die Sache liegt vorerst auf Eis, da die Ma’ariv Mitarbeiter zicken. Erstens wollen sie alle Arbeitsplätze im Vorfeld gesichert wissen und zweitens wäre eben jener Investor zu rechts gerichtet. 

Bei der HA’ARETZ stehen die Zeichen ebenfalls auf Sturm und es sollen Kündigungen erfolgen. Die Mitarbeiter streiken und heute musste die Welt ohne HA’ARETZ auskommen, denn die Belegschafte verweigerte den Druck der Zeitung. 

YEDIOT verkauft mittlerweile viele ihrer Ausgaben zum halben Preis und Sheldon Adelson lacht sich ins Fäustchen. Er nämlich mischte Israels vorwiegend linke Presse auf und mit seinem Geld versetzt er allen anderen den Todesstoss. Nicht allein, weil auch bekannte Journalisten zu seinem Blatt überliefen. 

Doch würden die Israelis Adelsons ISRAEL HAYOM kaufen, wenn sie denn müssten ? Ganz klar NEIN. In letzter Zeit entwickelte sich die BIBITON (Hauszeitung Netanyahus) zum schleimigen Benjamin Netanyahu Propagandablatt. Das hebräische Wort für ZEITUNG lautet ITON und BIBITON bezieht sich auf ein Wortspiel zwischen ITON und BIBI Netanyahu. 

Dass sich die Welt über Netanyahus letzten Auftritt vor der UNO (Donald Duck Cartoon Bombe) kaputtlachte, wurde von der ISRAEL HAYOM vollkommen unterschlagen. Wer keine Internet News liest oder nebenbei die YEDIOT ACHARONOT, der hatte keine Ahnung von dem, was die Welt dachte. Bei mir ist es inzwischen so, dass ich die ISRAEL HAYOM freitags kostenlos mitnehme, mir dazu aber eine weitere Zeitung kaufe. Mit der ISRAEL HAYOM allein fühle ich mich als Bibi – Opfer, denn die Propaganda für den Premier erreicht immer höhere Level. Immerhin gibt es in der Wochenendausgabe oft anderweitige interessante Artikel, doch der politische Teil ist kaum mehr lesbar. 

Links: 

Would anyone pay to read Adelson's newspaper ?

ISRAEL HAYOM im hebräischen Original

Donnerstag, 13. September 2012

Massenentlassungen bei der israelischen Tageszeitung MA'ARIV




Verlagshaus der Ma'ariv in Tel Aviv: Ecke Yitzchak Sadeh / Carlebach Street. Die Carlebach Street ist nach dem deutschen Begründer der Ma'ariv, Azriel Carlebach, benannt.

Photos: Miriam Woelke 

B"H

Einst war die traditionsreiche Tageszeitung MA'ARIV eine israelische Institution, aber das ist lange her. Heutzutage ist man froh, ein paar kauffreudige Leser aufzutreiben oder konzentriert sich fast ausschliesslich aufs Online Business. 

Vor ein paar Tagen demonstrierten die Angestellten der MA'ARIV nahe des Verlagsgebäudes an der Carlebach Street. Von 2000 Mann Stammbelegschaft soll die Mehrheit entlassen werden. Lediglich 300 – 400 Angestellte werden dem Unternehmen erhalten bleiben, der Rest wird abgefunden. Jahrzehntelang führte die MA'ARIV zusammen mit der Konkurrenz von YEDIOT ACHARONOT die israelische Zeitungswelt an. Viele von Euch kennen vermutlich HA'ARETZ, doch die HA'ARETZ findet relativ wenig Käufer, wenn wir sie im direkten Vergleich zu den zwei Massenblättern nehmen. 

Alles ging gut, aber dann tauchte die kostenlose ISRAEL HAYOM am Medienhimmel auf und mit den drei Traditionszeitungen geht es unaufhörlich bergab. Obwohl ISRAEL HAYOM Netanyahu in den Allerwertesten kriecht, wird die Zeitung tagtäglich umsonst verteilt. Das kommt an und Israelis lieben alles Kostenlose. 

Zwar begannen MA'ARIV und YEDIOT mit drastischen Preissenkungen und manchmal werden die Blätter sogar kostenlos verteilt, gegen ISRAEL HAYOM aber wirken sie verloren. Schon vor längerer Zeit fingen zahlreiche Starreporter an, sich von der YEDIOT abzuseilen und zu ISRAEL HAYOM überzulaufen. 

Mich jedenfalls würde es nicht wundern, wenn die MA'ARIV irgendwann ganz verschwindet. Die Zukunft gehört den Online News, populären Sites wie WALLA oder man liest die privaten Blogs der israelischen Journalisten.

Montag, 30. Juli 2012

Wie die syrischen Rebellen falsche Informationen verbreiten

B"H

Auf www.rotter.net fand ich einige recht interessante Aufdeckungen, wie die syrischen Rebellen die ausländische Presse mit Falschinformationen versorgt. Ich bin weder Assad – noch Rebellenfan, doch empfinde ich es mehr als bedrohlich, dass die Al Khaida sowie anderweitige arabische Terroristen auf der Rebellenseite aktiv mitkämpfen. Damit wird aus Syrien alles andere als ein demokratisches Land. Was uns dagegen erwartet, ist ein weiterer terroristischer Ayatollah – Staat.


 
Genau wie das Assad - Regime, schrecken die syrischen Rebellen nicht vor der Manipulation zurück. So zeigt das obere Photo links ein Originalphoto der RUSSISCHEN Armee nahe Georgien. Die syrischen Rebellen jedoch nahmen das Photo, um sich eines Photoshops zu bedienen. Aus den russischen Panzern wurden, im Photo rechts, SYRISCHE Panzer.



Auch die österreichische KRONEN ZEITUNG übernahm einen Photoshop aus Syrien.


Rechts sehen wir das Originalphoto, doch die KRONEN ZEITUNG publizierte einen Photoshop (links im Bild).

Die Rebellen haben ihre Agenda und so hat die internationale Presse ihre Agenda. Die Frage ist nur, welchen (Falsch)informationen der Leser bzw. Verbraucher am Ende "Glauben" schenken darf. 

Freitag, 29. Juni 2012

Die halbe Wahrheit deutscher Medien

B"H 

Ab und zu versucht ein deutscher Freelance - Schreiber wieder einmal, einen Bericht über Tel Aviv zu verfassen. Dabei wird dann meistens das Wesentliche nicht erwähnt. Wahrscheinlich aus Unkenntnis. Bei israelischen Journalisten aber ist der Koch Eyal Shani ein beliebtes Yellow Press Thema, beim SPIEGEL hingegen gilt er als kulinarisches Wunder. 

Tatsache ist, dass Shani einer der bekanntesten Bankrotteure unseres Landes ist. Er eröffnet Restaurants und geht dann langsam den Pfad der Insolvenz. Schulden, Insolvenzverfahren … das ist Eyal Shani. Und das, obwohl er wiederholt im TV auftritt. 

Nur schade, dass man in deutschen Artikel immer nur die halbe Wahrheit findet.

Dienstag, 12. Juni 2012

Hass Graffitis im Yad Vashem

B"H

Es erstaunt mich, wie viele Leute nach Einzelheiten zu den gestern aufgetauchten Hass Graffitis im Jerusalemer Holocaust – Museum Yad Vashem googelten. 

Vielerseits steht in der israelischen Presse der Schuldige bereits fest: Super ultra – orthodoxe Juden, die sich einmal wieder antizionistisch äußern. Einige deutsche Nachrichtensites geiferten gleich mit, obwohl sie vom ultra – orthodoxen Judentum absolut keine Ahnung haben. Aber sobald es um Haredim (ultra – orthodoxe Juden) oder Siedler geht, ist die deutsche Presse immer mit ihrer gewohnten Hetze vorne dran. Da wird auch gar kein Unterschied zwischen nationalrelig. und ultra – orthodoxen Juden gemacht. Hauptsache, es geht gegen diese komischen Juden, die da so seltsame Klamotten tragen und noch leben wie vor 500 Jahren. Mit so komischen Ideologien. Thora und halt fundamentalistisch.

Tatsache ist, dass bisher noch kein Täter gefunden worden ist und alle Verdächtigungen auf Spekulationen beruhen. 

Warum diverse ultra – orthodoxe Juden sich gegen den heutigen Staat Israel aussprechen ? Einen kleinen Einblick vermittle ich hier:



Und einer der gefragtesten Artikel auf meinem englischen Blog, doch hier in einer deutschen Version: 



Allerdings warne ich davor, sich aus meinen Inhalten zum Antizionismus etwas herauszupicken und meinen, es zu verstehen. Das Thema ist recht lang und wer dazu mehr wissen will, der kann gerne bei mir oder bei kenntnisreichen Rabbinern nachfragen.  

Dienstag, 5. Juni 2012

Amerika übernimmt die deutsche Bloggerwelt

B"H

Der erfolgreiche Techblogger Sascha Pallenberg sprach auf der Berliner "Re:publica" über die deutsche Blogosphere und deren Abneigung, sich untereinander vernetzen zu wollen. Ich persönlich sehe den Grund dafür im Neid, der untereiander stattfindet. Allein deswegen tausche ich mich bisher lieber mit Anglos aus und erhielt nicht wenige Schreibangebote. 

Die reguläre deutsche Medienlandschaft ignoriert die Blogger fast vollständig, dabei sind gerade Blogger flexibel und oft informativer. Ehe DER SPIEGEL sich einmal zu einer Demo in Jerusalem bequemt, wird lieber schnell von der israelischen Presse abgeschrieben und ein eigener Artikel zurechtgezimmert. Oder man wartet mit sogenannten Journalisten auf, die selbst nicht vor Ort waren. Ehe die Medien ein Thema angehen, habe ich schon längst Live - Photos in die Blogs gestellt. 



Einen interessanten Artikel zum Thema findet Ihr bei Christian Rehn !

Montag, 4. Juni 2012

Israels Titelblätter


Heutige Titelblätter der israelischen Tageszeitungen MA’ARIV und ISRAEL HAYOM. Letztere Zeitung wird täglich umsonst verteilt und die Ma’ariv erleidet mittlerweile einen derartigen Leserschwund, dass sie an vielen Stellen entweder für zwei Schekel (ca. 40 Cent) oder gleich ganz umsonst ausgegeben wird. 

Photo: Miriam Woelke

B"H

Israel ist schnelllebig und wer einen Tag mal die Nachrichten verpasst, der verpasst, im wahrsten Sinne des Wortes, tatsächlich etwas. Immer passiert etwas und ich möchte in diesem Land garantiert kein Premierminister sein. Allein die ständig stattfindenden Demos und / oder Protestzelte rund um das Regierungsviertel zwischen Sacher Park und Kaplan Street halten Knesset, Polizei und Presse auf Trab. 

Seit einiger Zeit befindet sich zwischen dem Außenministerium und dem Obersten Gerichtshof, eigentlich nur ein paar Meter voneinander entfernt, das Protestzelt der Bewohner der Siedlung Beit El. Genau genommen ist Beit El bereits eine Kleinstadt und liegt außerhalb von Jerusalem. SPIEGEL, TAZ & Co. würden hier von Siedlungen und Siedlern berichten. Am besten ILLEGAL, damit sich die linken Blätter noch besser verkaufen. 

In Beit El, welches einen LEGALEN Status besitzt, soll der neuangelegte Teil ULPANA dem Erdboden gleichgemacht werden, da er sich angeblich auf palästinensischem Privatbesitz befindet. Netanyahu tüftelte vorgestern eine Lösung aus, die alle Seiten befriedigen könnte. Aber dazu in einem später folgenden Artikel samt Photos des Protestzeltes ! 

Ulpana, das immer mehr ausartende Problem mit den 40,000 illegalen Afrikanern in Tel Aviv und weiteren Afrikanern in anderen Teilen Israel, der zu verabschiedende Landeshaushalt ... all das sind die Themen, mit denen sich die hiesige Presse derzeit auseinandersetzt. Wer weiss da eigentlich noch, wo die Problemlösung zu welchen Problem beginnt und wann ? Der Normalbürger steigt kaum mehr durch und wird tagtäglich mit weiteren News überhäuft. Gut, dass ich in meiner neuen Wohnung den Fernseher abschaffte. Und das tat ich ganz bewusst !

Sonntag, 3. Juni 2012

Die deutsche Linke gegen Israel


Wie Europa die israelische Linke füttert und aufwiegelt

B"H

Unterdessen hetzt DER SPIEGEL in seinem aktuellen Aufmacher wie gewohnt gegen Israel. Aus Deutschland gelieferte U – Boote bestücke Israel mit Atomwaffen. Na und ! Wen genau bedroht Israel damit ? Niemanden. 

Was würde wohl Deutschland tun, wäre es von feindlichen Ländern umzingelt, die nur darauf warten, eine auch nur winzig kleine deutsche Schwäche auszunutzen, um dann zuzuschlagen ? 

Aber Israel läßt sich halt immer gut verkaufen. Da kommen die Israelhetzer auf ihre Kosten und Konkurrent FOCUS wird etwas verdrängt. 

Links:



Montag, 30. April 2012

Ausländische Journalisten besuchten Siedlung

B"H

Vierzig ausländische Journalisten besuchten die Stadt Beit El; nicht weit von Jerusalem entfernt und im Ausland "Siedlung" genannt. Beit El ist ein riesiger Ort mit einer nationalrelig. Bevölkerung. "Ulpana" ist einer der Teile von Beit El und soll ggf. als "illegal" geräumt und zerstört werden. 


Bleibt zu wünschen, dass sich mehr Journalisten für die Seite der Siedler interessieren als bisher üblich, denn leider werden immer nur die "armen" Palästinenser dokumentiert. Und das einseitig und ohne jegliches Hintergrundwissen.

Montag, 9. April 2012

Es gibt viele Günter Grass

B"H 

Ich zeige mich, wie bereits gesagt, keineswegs überrascht, von den wirren Behauptungen des Günter Grass. Offensichtlich bezieht er seine Nachrichten aus jener deutschen Presse, die sowie so immer negativ über Israel berichtet. Egal, was passiert, Israel ist immer schuld. 

Kein Zweifel, viele Deutsche haben schon lange die Schnauze voll vom Holocaust – Syndrom. Immer werden sie auf ihre Vergangenheit aufmerksam gemacht und dann soll automatisch das Schuldgefühl aufkommen. Wer will immer gern den Bückling machen und seit Ewigkeiten geht der Slogan um, dass man nicht ewig an Israel zahlen wolle. "Irgendwann müsse da schliesslich einmal Schluß sein. Holocaust, okay, aber heute sind andere Zeiten und eine andere Gesellschaft !" 

Was aber genau tat Günter Grass ? Sein Gedicht klingt wie die Kommentare zu den alltäglichen DER SPIEGEL Artikeln. Die FAZ, taz, was auch immer. Lesen wir da nicht dieselben Stellungnahmen, nur eben von keinen bekannten Schriftstellern, sondern Otto Normalverbraucher ? Volkes weit verbreitete Stimme lautet doch, dass Israel eine Gefahr für den Weltfrieden sei. "Die Juden sollen Ruhe geben und die Palästinenser nicht abschlachten. Das sei ja wie im Ghetto oder gleich ganz in Auschwitz". 

Das ist es also, was seit vielen Jahren beabsichtigt wird: Ein Reinwaschen der eigenen Schuld. Viele Deutsche sind der eigenen Geschichte so überdrüssig, dass Erfolge her müssen. Man ist wieder wer und jetzt ist es an der Zeit, andere zu beschuldigen. Deutschland und sein Judenkomplex. Wie bequem ist es heute, die "Palästinenser – Schose" aufzufahren und Israelis eines neuen Auschwitz zu beschuldigen. "Schaut her, was die Juden machen ! Da brauchen wir uns nicht zu verstecken !" Unterschwellig gibt die Mehrheit der deutschen Presse derlei Gedankengut frei und da braucht sich niemand zu wundern, wenn das "Endprodukt Grass" dabei herauskommt. 

Falschinformationen werden gezielt verbreitet, denn die TV – Sender verfolgen eine Agenda. Nicht gerade wenige Deutsche denken genau wie Günter Grass. Grass ist kein Einzelfall, nur macht er den Mund auf und tut seine Meinung kund. Man zeigt sich erschreckt, doch wer verbreitet seit Jahren, dass Israel DER Feind Nummer 1 sei ? Dass die Palästinenser die Guten sind, selbst wenn sie einmal wieder ein paar Raketen abschiessen oder einen israelischen Bus in die Luft jagen ? Im deutschen Medienjargon lautet all das SELBSTVERTEIDIGUNG. Verteidigt sich Israel, so wird dies in der Weltpresse TERROR genannt. 

SS – Mann hin oder her, Grass ist ein Produkt seiner Zeit und niemand darf vergessen, dass es in Deutschland sowie überall auf der Welt millionenfache Grass gibt.

Sonntag, 8. April 2012

Günter wer ?

B"H 

Die deutsche Presse hört gar nicht mehr auf, die jüngste Grass’sche Äußerung in Gedichtsform auseinander zu diskutieren. Die israelische Presse berichtet auch, doch wesentlich eingeschränkter. Es hagelt Kommentare, wobei immer wieder an die SS – Vergangenheit des deutschen Schriftstellers erinnert wird. 

Wenn israelische Printmedien berichten (die TV – Nachrichten taten es heute abend nicht), dann hört sich das geradezu an als seien alls Israelis nur mit diesem einen Thema beschäftigt. 

"Leute, es ist Pessach und somit Feiertage. Die israelische Mehrheit macht Urlaub und ist mehr daran interessiert, was unternommen wird, wohin der Ausflug geht und was das alles kostet !"

Im Alltag findet Grass keinerlei Erwähnung und bei mir auf der Arbeit haben mich weder Kollegen noch die Tausendfach einfallende Kundschaft je darauf angesprochen. Wer dagegen Erwähnung findet, ist der Schriftsteller Hans Fallada, der sich in Israel riesiger Popularität erfreut und dessen Bücher massenhaft verkauft werden.

Dienstag, 27. März 2012

Die Zukunft der Zeitung MA'ARIV ist unsicher

B"H

MA’ARIV ?

Wer liest heute noch diese Zeitung bzw. deren Online News ?

Seit Jahren bieten YNET (Yediot Acharonot), Tapuz oder Walla weit mehr Nachrichten und die kostenlose Tageszeitung ISRAEL HAYOM übernahm, noch vor YEDIOT ACHARONOT, den Zeitungsmarkt. Seither kleckert Ma’ariv halt so hinterher und oft merkt man gar nicht, dass sie eigentlich noch da ist.

Im letzten Quartal des Jahres 2011 fuhr die Ma’ariv einen erneuten Verlust ein und niemand weiss so richtig, wie es weitergehen soll. Ob es überhaupt noch weitergeht oder das Blatt eingemottet wird. Die Online News sind auch in Israel das Aus vieler regulärer Tageszeitungen und wer im Internet nicht aktuell und bunt mitmischt, bleibt einsam und verlassen hintenan. Die israelische Presselandschaft wird sich verändern bzw. hat dies teilweise schon getan. Kaum mehr ein Journalist ohne eigenen Blog, denn die großen Medien wie Ma’ariv oder Yediot verfolgen alle eine Agenda. Wer aber will heute noch Agenda lesen, wenn woanders Aktuelles und Kontroverses angesagt ist ?




Verlagshaus der Ma'ariv in Tel Aviv: Ecke Yitzchak Sadeh / Carlebach Street. Die Carlebach Street ist nach dem deutschen Begründer der Ma'ariv, Azriel Carlebach, benannt.

Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 22. März 2012

Hinter den Kulissen des Photojournalismus

B"H

Keine Frage: Schon der kleinste Hobbyphotograph bemerkt schnell, wie er sich positionieren muss, um seinen Photos mehr Ausdruck zu verleihen. Wie ergeht es dann erst Photojournalisten, die ihre Bilder hinterher zum Verkauf anbieten ? Je sensationeller, desto besser und vor allem "gewinnbringender". Dass dabei die Wahrheit oft auf der Strecke bleibt, wen stört das im Nachhinein ?

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/fs-ruben-salvadori-2


Ein passender Kommentar zum Artikel auf "ZEIT ONLINE" lautet:

Ich freue mich schon auf die Bilderserie zu den schreibenden Kollegen in Jerusalem. Sitzend am Telefon. Stehend mit Schreibblock in einer Seitenstraße, weit ab der Straßenschlacht. Langweilig und realitätsverzerrend? Richtig! Aber so sieht deren Arbeit nun mal aus.

Diese Aussage könnte treffender nicht sein. Fast alle in Deutschland publizierenden Journalisten, inkl. Deutsch - Israelis, die, u.a., für den SPIEGEL berichten, waren nie selber vor Ort, sondern schreiben von der israelischen Presse ab. Irgendetwas Zusammengeklaubtes, was wiederverwertet, für Geld verkauft und gedruckt wird. Nebenher werden vom selbsternannten Journalisten Bücher über den Nahen Osten veröffentlicht. Dabei war nie einer von denen am Krisenherd, sondern daheim in Tel Aviv oder  Jerusalem mit der Kaffeetasse vor dem Laptop. 
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Einen Dank an den Leser, der mir den Artikel von ZEIT ONLINE zusandte !

Donnerstag, 8. März 2012

Anruf von der BBC

B”H 

Da hatte ich heute wenigstens etwas Glück und machte pünktlich Feierabend. Ausnahmsweise, muss man ja schon fast sagen. Ich lief ein wenig durch die Innenstadt, um ein paar Purim – Photos zu machen und als ich endlich heimkam, klingelte das Telefon und die BBC war in der Leitung. Nicht überraschend, denn vorher wurde sich per Mail angekündigt. 

Man suche Meinungen zu unterschiedlichen Themen und irgendwie bin ich mir nicht ganz sicher, was genau gesucht wird. Meinungen … Hm. 

Ich sagte der Dame, dass ich weniger politisch schreibe, sondern auf meinem englischsprachigen Blog zumeist über das Leben ultra – orthodoxer Juden und meine deutschsprachigen Blogs beziehen sich ebenso auf die jüdische Religion, aber vorwiegend (wie auf diesem Blog) auf den israelischen Alltag. 

Ob ich also über die israelische Wirtschaft schreibe ? 

Nein, so nun auch wieder nicht und es ist stets schwer, einem Ausländer klarzumachen, was Israelis als ihre wichtigesten Themen ansehen. Ich klärte die BBC – Dame auf, dass nicht jeder Tel Aviver herumläuft und ständig an Achmadinejads Atombombe denkt und ob sie uns wohl nächste Woche aufs Haupt knallt. Die Alltagsgedanken der Menschen liegen ganz woanders gelagert; nämlich wie jeder sein Leben meistert, die Arbeit, Rechnungen und Miete zahlen, Kinder, Familie und und und. 

Politik ja, aber wir sind auch froh, in unseren vier Wänden zu sein und unser Privatleben auszuleben. Freunde treffen, mal ausgehen, im Café hocken und halt solche Dinge. Ein ganz normales Leben. 

Hm, mal sehen, ob sich nochmal jemand bei mir meldet, denn es werden Meinungen gesucht. Israelis meinen viel, aber trotz allem haben wir auch einen normalen Alltag wie jeder andere Mensch auf der Welt.