Dienstag, 15. März 2011

War es richtig, die Tatortphotos des Massakers an der Familie Fogel zu veröffentlichen ?

B"H

Die israelische Regierung entschied, die Tatortphotos des Massakers an der Familie Fogel aus der Siedlung Itamar weltweit ins Internet zu stellen. Die Welt muss sehen, was der arabische Terror in unserem Land verursacht und was Juden seit Jahrzehnten, ja, sogar seit Jahrhunderten hierzulande wiederfährt. Leider glaubt die Welt vorzugsweise der palästinensischen Propaganda, denn die ist vielfach schneller und zeigt viele bunte Photos leidender Kinder. Selbst, wenn es sich um gefälschte PALLYWOOD – Darstellungen handelt.

Im Jahre 2004 veröffentlichte die damalige israelische Regierung schon einmal ein Video , welches die Opferbergung nach einer Busexplosion in Jerusalem zeigt. Dennoch ist die Welt insgesamt wenig an der israelischen Darstellung interessiert. Augenscheinlich aus zweierlei Gründen: Erstens will kein Land unbedingt verursachen, dass Al Khaida & Co. sich auch bei ihnen breitmachen und Bewohner in die Luft sprengen. Das beste Beispiel solch einer Einstellung bildet hier Deutschland. Andere Länder hingegen betrachten Israel eh als Lügner und glauben ganz einfach der Terroristenpropaganda aus Ramallah oder Gaza. Jüdische Opfer finden keine Lobby bei der UNO oder anderswo.

Ich bezweifele sehr stark, dass die jetzt veröffentlichten Bilder die Meinungen der Leute umkrempeln. Sogar Youtube soll schon einige dieser Videos nach wenigen Stunden von seiner Site entfernt haben. Arabische Terroristen hingegen dürfen frei publizieren. Vielleicht aber denken jetzt zumindest einige mehr Leute nach, bevor sie wieder ein anti - israelisches Statement von sich geben. Bilder bewirken immerhin etwas in der Erinnerung der Menschen. Selbst dann, wenn man sie eigentlich gar nicht wahrhaben will.  

Nach der Veröffentlichung der Photos kam in Israel eine erneute Diskussion auf, ob es Netanyahu nötig habe, die Tatortphotos ins Internet stellen zu müssen. Die KADIMA - Opposition keifte los und realitätsfremd wie die Partei unter Zipi Livni nun einmal ist, glaubt, dass die Welt auch ohne Bilder auf Israels Seite steht. Die Araber seien alles tolle Leute und der Frieden sei so nahe. Da stören die Photos von toten Kindern doch nur. Andererseits gab es ebenso eine zeitweilige relig. -  halachische Kontroverse ,ob es denn erlaubt sei, Photos von Toten zu zeigen. Im Judentum ist es absolut unüblich, Tote zur Schau zu stellen und einige wenige Rabbiner sprachen sich gegen die Veröffentlichung der Photos der Familie Fogel aus. Andere wiederum gaben der Regierung Recht.

Unterdessen veröffentlichte die haredische (ultra - orthodoxe) Website KIKAR SHABBAT ein Video des Katastrophenschutzes ZAKA, welche die Freiwilligen bei der Bergung der Leichen aus dem Hause Fogel zeigt:

http://www.kikarhashabat.co.il/%D7%90%D7%99%D7%AA%D7%9E%D7%A8-2.html


Link:


Tamar Fogel, die 12 - jährige Tochter, welche ihre Eltern und drei Geschwister ermordet auffand als sie nach Hause kam, zeigt Stärke:


http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/142906

Kommentare:

  1. Shalom,

    sicherist es nicht unsere Tradition Tote zur Schau zu stellen, aber es gibt Ausnahmen wie diese Bluttat.

    Opfer der Shoah werden teilweise nackt und abgemagert gezeigt, da liegt der Fall ähnlich.

    Solange die gesichter der Ermordeten verpixelt sind, finde ich es richtig das zu zeigen.

    Ich weiss nicht woran es liegt, aber mich nehmen die Bilder von ZAKA fast noch mehr mit als die Tatortfotos.

    Joshua

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  2. B"H

    Die ZAKA Bilder haben einen richtigen Live - Touch. Vielleicht sind sie deswegen besonders intensiv.

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  3. Wie tapfer diese Tamar ist, nach so einer schrecklichen Tragödie! Wow...

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  4. Verschiegen wird auch dass das Mädchen Hadas von der feigen moslemischen Bestie enthauptet wurde!

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