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Montag, 12. November 2012

Der Raketenkrieg geht weiter

B"H

Heute ist mal wieder ein Tag, den man mit gutem Gewissen "melancholisch" nennen darf. Erstens sorgt das dunkle Regenwetter dafür und zweitens geht der Raketenkrieg gegen Israels Süden munter weiter. Der Hamas geht es doch gut, denn die Welt unterstützt den islamischen Terrorismus, wenn es gegen Israel geht. Auch in deutschen News Foren findet der Terror Zuspruch und Israel ist der Bösewicht. Ziel der Hamas ist es, Israel zum Einmarsch in den Gazastreifen zu bewegen und dann schreit die Welt erst wieder so richtig auf.

Mittlerweile gab es einen erneuten Schusswechsel mit den Syrern auf dem Golan.

News Updates gibt es auf dem Blog der israelischen Armee

http://www.idfblog.com/

sowie der Site der israelischen Tageszeitung ISRAEL HAYOM

http://israelhayom.com/



Montag, 29. Oktober 2012

Raketen auf Israel

B"H


Das folgende Terroristenvideo durchlief Twitter & Google +. In Letzterem schnappte ich es auf.



Ich befinde mich seit heute bis zum Mittwoch morgen in Zfat und kann sagen, dass hier im Norden alles ruhig ist. Keine Raketen in Sicht, doch bis zum Zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 war das einmal ganz anders. Bis dahin flogen keine Raketen aus Gaza ein, sondern die libanesische Hizbollah schoss in aller Regelmässigkeit Katyusha – Raketen auf Israels Norden. Insbesondere auf die grenznahe Stadt Kiryat Shemona. 

Eines muss ich jedoch noch loswerden: 

Die Negevstadt Sderot hat heute nicht nur Probleme mit dem Raketenterror aus Gaza, sondern ebenso mit christlichen Missionaren, die sich dort eingenistet haben. Die Missionare spenden (Kindertagesstätten oder Bunker) und geben sich solidarisch und sozial, aber mittlerweile hat man in Sderot eine riesige Nerverei mit ihnen, denn sie gehen der jüdischen Bevölkerung mit der Mission auf den Geist. Ein Problem, welcher seit längerem landesweit bekannt ist.

Freitag, 25. März 2011

Aftermath zum Jerusalemer Attentat am Mittwoch

B"H

Wer befindet sich noch mit schweren Verletzungen im Krankenhaus ?

REUTERS betitelt den palästinensischen Terrorakt als "Palästinensischen Gegenangriff" (auf die israelischen Luftangriffe in Gaza. Dabei werden die Raketenangriffe auf Ashdod oder Beersheva völlig ignoriert.

Weitere Grad - und Kassam Raketen werden aus Gaza auf die Staedte Ashdod und Sderot geschossen, was von der Welt fast unbeachtet bleibt. Schlagzeilen dagegen machen die israelischen Luftangriffe auf die Raketenabschussrampen um Gazastreifen sowie auf die verantwortlichen palästinensischen Terroristen.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/143114

Der Name der britischen Toten wurde mittlerweile bekanntgegeben, doch halte ich mich mit Äusserungen zurück, denn ich will erst genauer herausfinden, um wen es sich handelt. Vor wenigen Monaten wurden zwei Touristinnen in einem Wald bei Beit Shemesh von Palästinensern angegriffen und eine Frau wurde ermordet. Hinterher stellte sich heraus, dass beide Frauen christliche Missionarinnen waren. Aus diesem Grund warte ich erst einige weitere Kommentare zur toten Frau "Mary" ab, denn in der Zeitung (Israel Hayom) heisst es, sie verbreitete die Bibel in aller Welt.

Dienstag, 1. Februar 2011

Grad Raketen auf Netivot

B"H

Die Hamas macht sich bereit und wartet auf den Umsturz in Ägypten. Warten wir ab, wer wirklich in Zukunft die Macht an sich bindet. 
Wird Ägypten zur Demokratie ? Viele in der Welt sehen die islamischen Umtriebe nicht, sondern lassen sich von den Bilder des Volksaufstandes leiten. Heute abend begann die Hamas mit einem weiteren Spektakel, indem sie Grad Raketen auf die Negevstadt Netivot schoss.


Weitere Links:


Donnerstag, 5. August 2010

Raketen & Spiele

B"H

Oh je, ist die Touristenhochsaison im August etwa in Gefahr ? Grad Raketen gingen bei Eilat sowie in Ashkelon nieder und falls das anhält, könnten Reisestornierungen auf die Urlaubsstadt Eilat niederprasseln.
Auch aus dem Libanon wird scharf geschossen, doch in Israel selbst herrscht Ruhe und Gelassenheit. Es ist August, es sind Sommerferien und die Mehrheit der Israelis bekommt dieser Tage ihr Monatsgehalt. Einkaufen, mit den Kindern in den Ferien etwas unternehmen, all das geht vor. Feindliche Attacken, egal ob real oder von der ausländischen Presse, sind wir eh gewohnt.

Genau vor einem Jahr besuchte ich einen Freund, der in der Kassam geplagten Negevstadt Sderot lebt. Momentan befindet er sich allerdings aufgrund eines Jobs im nördlichen Teil des Landes. Noch im letzten August beschrieb er mir das Verhalten der Sderoter Bürger beim Raketenalarm "Zewa Adom - Farbe Rot": Viele stellen sich unter die überall im Ort verstreuten Bunkeranlagen und warten bis der Alarm vorbei ist. Meist gibt es einen Knall und das wars. Andere lehnen sich gegen eine Wand und halten schützend die Hand vor ihr Gesicht.

"Und was, wenn die Kassam neben einem einschlägt ?"
"Ja, das wars dann ! Was sollen wir da groß machen ?"

Zuerst fiel es mir schwer, die Mentalität der Sderoter zu verinnerlichen, doch der Freund führte eine Freundin und mich durch den Ort und wir bekamen einiges an Stories mit. In der Zeitung beschriebene Personen wurden plötzlich Realität und wir standen neben einem Bombenloch im Park oder anderswo.

Was ich damit sagen will, dass wir nach all den Jahren ein alle ein kleines Stück Sderot in uns tragen. Wir alle haben uns nach Terrorattentaten oder Kriegen an einiges gewöhnt und meistern nebenher unseren Alltag. Im Sommer 2001 stand vor dem Haus, in dem ich damals lebte, ein Wagen mit einer 100kg Autobombe. Und wie reagierten wir Bewohner der Straße ? Unsere Aufregung galt der Polizei, welche alles für vier Stunden sperrte und wir nicht in unsere Behausungen konnten und nicht so sehr der eigentlichen Bombe. Wozu auch ? Eines morgens wachte ich auf und vernahm morgens um 8.00 Uhr einen Knall. Eine Selbstmörder hatte sich vor einem israelischen Grenzpolizisten in die Luft gesprengt.

Manchmal erscheint dem Betrachter von außen Israel so völlig absurd, doch wer in unserem Land aktiv lebt, bedeutet, wer Israeli ist, dem kommt nichts mehr seltsam vor.

Und wo bleiben die "Spiele", wie in der Überschrift angedeutet ?
Diese fanden am Montag abend auf dem Machane Yehudah Markt in Jerusalem statt. Dachkonzerte, ein Jongleur, mehrere Bands aller Art und ein Wettlauf der Marktschreier. So gestalten wir unseren Sommer und nicht mit einer offenen Panikmache.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Fünfter Jahrestag der Räumung von Gush Katif

B"H

Genau fünf Jahre ist es her, seitdem die jüdischen Siedlungen im Gazastreifen vom damaligen Premier Ariel Sharon geräumt worden sind. Grosskotzig hatte dieser damals erklärt, er werde die Siedler des Gush grosszügig entschädigen und sie mit neuen Jobs sowie Grund und Boden ausstatten. Doch fünf Jahre später warten viele der Gush Katifler nach wie vor auf Entschädigungen. Bisher ist keine Entscheidung gefallen, wohin mit den Leuten. Aus all den Versprechen ist nichts geworden und kurz nach der Räumung des Gush brach die Katastrophe herein: Kassam - Raketen flogen aus dem Gazastreifen auf israelische Orte. Hierbei der bekannteste: Die Kleinstadt Sderot.

All das war vorauszusehen, doch Sharon und seine Regierung fuhr stur auf die Katastrophe zu. Die Welt klatschte Beifall und sah / sieht in den fanatischen Siedlern eine Plage, die weggetreten werden muss.

Was jedoch wurde aus den Leuten von damals ? Was aus dem Gush ? Interessiert das heute die Welt, die da schon wieder neue Gebietsräumungen von Israel einfordert ? Frieden gegen Land wird es niemals geben ! Kaum ein realistisch denkender Israel wird diese Behauptung noch glauben und die Palästinenser schon gar nicht, denn sie wollen den zionistischen Staat scheibchenweise vernichten. Immer mehr einfordern, doch im Gegenzug keinen Frieden geben.

Einige Bewohner des ehemaligen Gush Katif sind mit ihrer Situation fertig geworden, haben eine feste Wohnung und einen neuen Job. Die Mehrheit aber tritt auf der Stelle und ist mit dem Schock der Räumung aus dem eigenen Haus nie fertig geworden. Nicht selten gibt es psychische Probleme bei vielen Gushlern. Von der eigenen Armee und der eigenen Regierung aus dem Haus geworfen zu werden … Sein Hab und Gut zu verlieren und bis heute in Wohncontainern untergebracht zu sein. Ohne allzu festen Wohnsitz und viele ohne neuen Job, denn sie haben die Fünfzig längst überschritten. Kein Ministerium, keine Behörde fühlt sich für das menschliche Debakel mehr zuständig. Olmert steht wegen Bestechlichkeit vor Gericht, Shaon siecht im Krankenhaus bewusstlos vor sich hin und Netanyahu legt mit Obama neue Räumungen fest. Diesmal in Samaria. Hunderttausend Menschen wäre davon betroffen und das Chaos ist noch gar nicht abzumessen. Schon gar nicht von der fatalen Sicherheitslage, welche sich aus einer etwaigen Räumung ergibt: Die Palis hätten freie Schusslinie auf sämtliche israelische Orte.

Obama meint, Abu Mazen und dessen Fatach gegenüber Ismail Chaniye und der Hamas stärken zu müssen. Abu Mazen braucht Erfolgen, um seine Landsleute davon zu überzeugen, für ihn und nicht die Hamas zu stimmen. Je mehr Israel bereit ist aufzugeben, desto stärker wird Abu Mazen und die Hamas verliert an Rückhalt. Und Abu Mazen sei ja zu einem Frieden mit Israel bereit.
Klingt doch toll, oder ?

In Gaza hat sich die Hamas eingenistet und gefestigt. Nichts läuft dort mehr ohne sie. Der Propagandasender "Al Jazeera" schmiss sogar einige der weiblichen Journalistinnen, die sich da keine Hamas - Burka aufdrängen lassen wollten. Abu Mazen und Chaniyeh kämpfen um ihre eigene Machtposition, aber im Endeffekt stehen sie gemeinsam gegen Israel. Ein Abu Mazen ist nicht weniger anti - israelisch als ein Ismail Chaniyeh, aber diese Tatsache geht in viele Köpfe nicht hinein.

Die israelische Tageszeitung MAARIV berichtete ausführlich über die heutige Situation der Leute aus Gush Katif. Und das am Jahrestag der Räumung - am Tisha be'Av (Dienstag). Wie die Siedler aus ihrem Haus gezogen worden sind und bis heute auf Entschädigungsanerkennung warten. Wie die Palis aus Gaza die Synagogen der Siedlungen zerstörten bzw. abfackelten, obwohl man Respekt vor den Gebäuden versprochen hatte. Die Hamas nutzte das neu hinzugewonnene Territorium sofort für den Einsatz von Raketenabschussrampen.

Gush Katif hatte dank der Siedler eine blühende Zukunft. Die Siedlungen waren gepflegt und der Wirtschaftszweig Landwirtschaft boomte. Sobald die Palästinenser etwas in die Finger bekommen, wird es ruiniert. Erst alles abfackeln und die Trümmer einfach liegengelassen. Nichts wird aufgebaut, nichts bewirtschaftet.

Zuerst träumten religiöse und säkulere Gush Katif Siedler noch von ihrer Rückkehr in den Gush. Ganz besondere Hoffnungen kam beim letzten Gazakrieg vor mehr als einem Jahr auf. Zwischenzeitlich jedoch wollen die Siedler von damals einen neue Bleibe aufbauen, aber auch das gewährt ihnen die Bürokratie nicht immer. Immerhin nahmen sich nun doch einige Minister ihrer an und es sollen Entschädigungszahlungen erfolgen.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Photos aus Sderot

B"H
Im August fuhr ich mit einer Freundin ins Kassam - Raketen geplagte Sderot. Derzeit herrscht zwar einiges an Ruhe, dennoch hier ein paar eindrucksvolle Bilder aus der Stadt:




Bunker sind an jedem Ort der Stadt zu finden. Sogar oder besonders, neben dem Spielplatz.




 

 

 

 

 

 

Photos: TAB / Miriam Woelke

Sonntag, 4. Oktober 2009

Acht Jahre lang ignorierte die Welt das Raketenchaos von SDEROT

B"H

David Buskila, der Bürgermeister von Sderot, sandte einen Brief an Richard Goldstone (Verfasser des anti - Israel "Goldstone Report der UNO). Acht Jahre lang habe die Welt samt UNO die Kassam Raketenattacken auf die Negevstadt Sderot ignoriert. Niemand berichtete darüber. Erst als Israel sich endlich einmal weherte, schrie die Welt auf und bezichtigte Israel der Kriegsverbrechen.

Eine Absurdität, die wahrlich ihresgleichen sucht !

Mittwoch, 16. September 2009

"Israel, wach auf !"

B"H


Das Thema heute:


Der "Goldstone Report der UNO".


Israel wird einmal wieder mehr der Kriegsschuld und der Verletzung aller Menschenrechte angeklagt. Als ob das etwas Neues wäre. Alle Monate wieder versucht die UNO gegen Israel vorzugehen. Bei Terroristen wird, so gut es nur geht, weggeschaut. Sogar weggeschlafen.


Von mehr als 500 Seiten gegen Israel widmet der UN - Richter für Menschenrechte, Richard Goldstone, ganze 9 Seiten den Hamas Raketen, die auf Sderot niedergingen. Acht Jahre lang Raketenhagel, mehrere Tote, Israelis mit Trauma, aber Goldstone weiss nichts Besseres mit sich anzufangen als Hamas Terroristen zu favourisieren. Bei einer Präsentation des "Media Center Sderot" nickte Goldstone auch noch ein.
Was für eine Blamage der UNO !

Wer um alles in der Welt kümmert sich eigentlich international um die Freilassung von Gilad Shalit ? Was ist mit Gilads Menschenrechten ? Was mit den Kindern von Gaza, die da einer Propagandawelle des Terrors ausgesetzt sind ?

Das alles lässt die Welt kalt, doch wenn Israel endlich einmal Selbstverteidigung übt, erfolgt glatt der Aufschrei. Richard Goldstone und die UNO sind ein Beispiel des gandenlosen Antisemitismus. Ein schwarzer Tag für die Vereinten Nationen und deren Terrorsolidarität !


Weitere Links:

Operation "Gegossenes Blei" war richtig und angemessen

Festival des islamischen Jihad




"Elder of Ziyon" hat interessante Fakten zusammengestellt !


Es wird höchste Zeit, dass Israel aufwacht. Warum sollen wir wegen ein paar Terroristen und deren Befürworter unser Land bzw. den Siedlungsbau aufgeben ? Eines aber ist sicher: Die Welt wird uns nicht helfen und am Ende steht Israel immer wieder allein gegen alle da. 

Dienstag, 25. August 2009

Trip nach Sderot und Netivot

Landkarte: Haaretz


B"H

Zusammen mit einer Freundin machte ich mich am vergangenen Dienstag auf nach Sderot sowie in die Nachbarstadt Netivot.

Obwohl Sderot innerhalb der letzten Jahre traurige Berühmtheit erlangte, verirren sich selten Touristen in die Stadt. Vielleicht mehr Journalisten, wenn gerade einmal wieder vermehrt Kassamraketen aus Gaza dort landen. Der letzte Raketenalarm "Zewa Adom - Farbe Rot" wurde vor ca. drei Wochen ausgelöst und ansonsten herrscht derzeit gespannte Ruhe. Dies jedoch sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Bombenhagel der Hamas aus Gaza jederzeit wieder losgehen kann.

Sderot ist die einzige Stadt Israels, in welcher der Alarm "Zewa Adom - Farbe Rot" ausgelöst wird. Während des Gazakrieges im Dezember 2008 / Januar 2009 gingen in Ashkelon, Netivot oder Beersheva beim Raketenalarm die Sirenen los, in Sderot hingegen dröhnt nichts, sondern eine Frauenstimme verkündet durch die Lautsprecher "Zewa Adom". Dann flüchten die Menschen in die Keller, Bunker oder suchen anderweitigen Schutz hinter Mauern. Der "Zewa Adom" - Alarm wird mit einer ruhigen Stimme verkündet und Panik soll auf diese Weise vermieden werden. Nach mehr als acht Jahren Raketenterror haben sich die Einwohner Sderots schon fast an den Alarm gewöhnt.
Tel Aviv war unsere Ausgangsstation und meine Freundin T. und ich waren überrascht am Busbahnhof zu hören, dass ein Bus direkt nach Sderot fuhr. Nicht von Egged, sondern von der privaten Busgesellschaft "Metropolin". Der Bus durchquert Yavne (südlich von Rehovot), Sderot, Netivot und die Endstation ist Beersheva. Super preiswert war der Metropolinbus dann auch noch: Eine Fahrt von Tel Aviv nach Sderot kostet 16 Schekel (ca. 3 Euro). Mit Egged wären wir nicht so billig weggekommen.

In Tel Aviv war der Bus noch so ziemlich leer, füllte sich aber im Laufe der Fahrt. Vor allem in Yavne stiegen viele Leute zu. Vorwiegend Äthiopier, die auf die Märkte in den Nachbarstädten zu fahren schienen. Einige Soldaten waren ebenso unter den Fahrgästen und ich hörte einen erzählen, dass er in Kfar Aza (Kfar Gaza nahe der Grenze zum Gazastreifen) stationiert sei.

Die Fahrt nach Sderot dauerte eineinhalb Stunden. Die Landschaft auf der Fahrt hinunter in den Süden überraschte mich. Ehrlich gesagt hatte ich Wüstenlandschaft, Sand oder eine sonstige trockene Landschaft erwartet. So wie um Beersheva herum. Was wir jedoch sahen war viel Grün und vor allem bepfanzte Felder. Je weiter wir gen Süden fuhren, desto näher kamen wir Gaza und dem nur wenige Kilometer entfernten Ort Sderot. Es war sonnig und die Temperatur lag bei 35 Grad Celsius.

Sderot bildete eine weitere Überraschung. Es ist eine Kleinstadt, aber nicht so klein, wie man sie sich vorstellt. Einige Stadtteile, darunter ein modernen mit neugebauten Häusern, umrunden das kleine bescheidene City Center. Viele Palmen, viel Grün und mittendrin viele Bunker.



Bunker in Sderot

Überhaupt waren die Bunker das erste, was wir sofort auffiel und was mich bis zu unserer Abfahrt nicht mehr losliess. In meinem ganzen Leben habe ich auf so engem Raum noch niemals soviele Bunker gesehen wie in Sderot. Sogar bunt angemalte oder mit Graffitis versehene Bomb Shelters waren darunter. Hatte ich mir vor der Fahrt nach Sderot noch Gedanken gemacht, was T. und ich denn um Himmels Willen machen, wenn "Zewa Adom" ausgelöst wird, so erhielt ich in Sderot selbst sofort die Antwort ohne groß nachzufragen. Die Bunker stehen überall da. Mit offenen Türen. Sämtliche Bushaltestellen sind ein Bunker. Erfolgt ein Raketenalarm, so geht man in das Gebäude, was sich Haltestelle nennt. Dort befindet sich ein aus Beton bestehender Raum, in welchem man wartet, bis Entwarnung erfolgt.

Handelt es sich nicht gerade um einen amtlichen Bunker, so gibt es zumindest einen mit Beton versehenen Raum (meist aus mehreren Betonteilen zusammengeschoben), in den man schnell flüchten kann. Wie zum Beispiel auf dem Wochenmarkt von Sderot, der zweimal pro Woche stattfindet oder neben jedem Spielplatz. Eine Tatsache stört jedoch: Nämlich das einige der Bunker von fundamentalistischen Christen aus den USA finanziert worden sind. Nun kann man meine, dass diese Fundi - Christen wie die sogenannten "Israelfreunde" oder "Evangelikalen" es doch nur gut meinen und helfen wollen. Die Frage jedoch ist immer, um welchen Preis man zu helfen beabsichtigt. Bei beiden Gruppen geht es ausschließlich um die Judenmission und da sind derlei Bunkerfinanzierungen oftmals nur ein Vorwand, um sich einzuschleichen und dann mit der eigentlichen Aufgabe zu beginnen: der Judenmission.

Wer durch die kleine Shoppingmall von Sderot spaziert, der sieht sogar die israelische Buchhandlungskette "Steimatzky", aber nicht mein Lieblingscafe "Aroma". Wir fanden einen "Aroma" - Ersatz, der sich "Coffee to Go" nennt, liessen uns dort nieder und riefen unseren Freund David an, der seit einigen Jahren in Sderot wohnt. Bei David handelt es sich um einen gebürtigen Amerikaner, der vor einigen Jahren Aliyah nach Israel machte. Eine Journalist / Schriftsteller, der ab und zu in der "Jerusalem Post" aus Sderot berichtet und ein Buch über Prostitution schrieb. Keine Prostitution aus Sderot, sondern vornehmlich berichtet David davon aus Holland oder Russland.

Insgeheim hatten T. und ich gehofft, dass in Sderot vieles billiger sein wird, doch damit war es dann nichts. Es herrschten die gleichen Warenpreise wie überall im Land.
David kam ins "Coffee to Go" und berichtete uns vom Sderoter Alltag: Seit dem Beginn des Bombenterrors habe es acht Tote gegeben. Allerdings sei es ziemlich unwahrscheinlich, dass eine Kassam direkt in ein fahrendes Auto oder in eine Menschemenge einschlage. Außer einmal, als es einen solchen Direkteinschlag in einen fahrende Wagen gab und der Insasse umkam.

Wichtiger jedoch sei es, sich vor Schrapnellen der Raketen zu schützen. Wer sich beim "Zewa Adom" daheim befindet, der bleibe im Haus. Das sei sicherer als draußen herumzulaufen. Überall dort, wo man von Beton umgeben ist, denn wenn die Rakete einschlägt, fliegen meterweit die Schrapnellen und das sei das Gefährliche. Sobald ein Alarm erfolgt, reagieren die Leute in Sderot unterschiedlich. Manche laufen in die Bunker, wobei man, mehr oder weniger, ca. 12 - 15 Sekunden Zeit hat. Andere machen gar nichts und gehen weiter ihrer Beschäftigung nach. Die dritte Gruppe sucht Schutz hinter einer Mauer, lehnt sich an und hält den Arm vor das Gesicht. Die vielen Jahre Raketenterror haben die Kinder von Sderot gezeichnet. Viele haben ein Trauma, bekommen beim Alarm die Panik und andere wiederum werden zu Bettnässern. Psychoterror pur, denn keiner weiß, wann und wo die nächste Kassam einschlagen wird.

Zu Dritt machten wir uns auf zu einer Tour durch Sderot. Zum Wochenmarkt, der gerade stattfand sowie in die Wohngebiete nahe der Polizeistation. Eine nette Kleinstadt und wenn man herumläuft begreift man nicht, warum der Ort solch einem Terror unterliegt.



Sderot ist ausgesprochen sauber und gepflegt. Wer Raketeneinschläge sehen will, wird enttäuscht, denn die Schäden werden stets sofort behoben. Trotz all der Bürokratie, welche der Staat veranstaltet und man genau nachweisen muss, ob die baulichen Schäden durch einen Angriff entstanden sind. Die staatliche Entschädigung kann sich in die Länge ziehen und so mancher Betroffener wünschte sich eine schnellere Bearbeitung seines Antrages.

Außerhalb des City Center gibt es genügend Imbisse und Supermärkte. Später setzten wir uns in einen der Imbisse, doch zuerst zeigte uns David dann doch noch die einstigen von Raketeneinschlägen betroffenen Häuser und Plätze. In einem Park konnten wir auf dem Asphalt einen Einschlag erkennen. Obwohl das Loch zubetoniert war, so sah man den Asphalt trotzdem noch voll Spuren der Schrapnellen.

Die Polizeistation ist der beliebteste Anlauf für ausländische Journalisten und anderweitige Besucher. Dort nämlich gibt es eine Raketensammlung zu besichtigen. Allerdings sollte man sich vorher anmelden und da wir dies ausgelassen hatten, liess man uns nicht zur Besichtigung zu. Pech, aber die Bilder sind eh schon im Internet zu finden:

Sammlung von Kassam Raketen in der Polizeistation


Nach ca. vier Stunden es Herumwanderns und des Essens verliessen wir Sderot in Richtung Netivot. Meine Freundin und ich stellten uns an eine der bunkerähnlichen Haltestellen und nahmen ein Scherut (Sammeltaxi) in die 11km südlich gelegene Kleinstadt Netivot.
Nach Netivot verirren sich wahrlich keine ausländischen Touristen. Zwar hatte uns David gesagt, dass dort etwas mehr los sei als in Sderot, doch als wir gegen ca. 14.30 Uhr dort ankamen, sahen wir kaum eine Menschenseele. Die meisten Shops und Restaurants hatten wohl Mittagspause und waren dicht.

Wie kommt jemand dazu, ausgerechnet nach Netivot zu fahren ?

Ganz einfach, denn wer von der jüdischen Religion etwas Ahnung hat und noch dazu wichtige sephardische Rabbiner kennt, den zieht es in die Kleinstadt. Netivot ist bekannt durch eine ganz bestimmte Person: Dem einstigen großen marrokanischen Rabbiner und Kabbalisten Baba Sali (Rabbi Israel Abuchazera, verstorben im Jahre 1984). Und zu dessen Grab wollten wir fahren, wie viele Tausende andere Leute auch. Tausende nicht gerade an dem Tag, doch überhaupt.



Links im Bild: Der Baba Sali, Rabbi Israel Abuchazera.



Viel zu früh stiegen wir aus dem Scherut (die Fahrt von Sderot nach Netivot kostet 8 Schekel - ca. 1,5 Euro) und mussten daher den Weg zum Grab des Baba Sali erfragen. Eine halbe Stunde liefen und verliefen wir uns durch / in die stechende Hitze, doch schließlich kamen wir am Netivoter Friedhof an. Auf unserem vorgerigen Irrweg und nach mehrmaligem Durchfragen fanden wir zufällig die Haltestelle des Busses nach Tel Aviv. Somit hatte der Irrlauf durch Netivot wenigstens noch einen Vorteil.



Netivot

Das Grab des Baba Sali erwies sich als riesen Baukomplex mit Innenhof. Mehrere sephardische Familien hielten ihr Barbecue (hebräisch "Al HaEsch") ab. Meine Freundin und ich liessen uns so ziemlich erschöpft auf zwei Stühlen nieder und tranken Wasser. Wasser ist überhaupt DAS Getränk im israelischen Sommer.

Neben uns hatte eine marrokanisch - französische Familie Picknickstellung bezogen und wir wurden glatt miteingeladen. Es gab eiskalte Cola und Wassermelone. Danach sollten wir auch noch so richtig mitessen, was wir jedoch freundlich ablehnten. Typisch aschkenazisch wollten wir nicht herumstören, obwohl sephardische Juden dies nicht so sehen und immer freundlich einladen und einem den Teller vollhauen. Satt wird man immer, ganz im Gegensatz zu aschkenasischen Juden, wo oftmals jede Kartoffel abgezählt wird. Aber ehrlich gesagt hatten wir nicht den großen Hunger und zogen weiter in eines der Gebäude, wo sich das Grab des Rabbi Israel Abuchazera befand.

Der Gebäudekomplex am Grab des Baba Sali

Ich trat sogar in einer Hose ein und nicht im Rock, obwohl ich extra einen mitgebracht hatte. Bei den Sepharadim ist es weniger streng und so einige Frauen liefen in Hose herum. Wir traten in das Gebäude, liefen durch einen längeren Korridor und kamen am Grab an. Ein Raum mit einem riesigen Grabstein in der Mitte. In dem Raum waren nur Frauen und die Männer befanden sich getrennt auf der Gegenseite.

Tehillim (Psalmen) wurden gebetet und gleich nach unserem Eintritt stand eine weitere Frau vor uns. Sie hielt ein Tablett mit Nüssen, getrockneten Rosinen und Kuchen in der Hand. Wir sollen mal ordentlich zugreifen. Die Sepharadim und ihr stetiges Essen.:-) Wir griffen zu, doch die Frau meinte, dass das nicht ordentlich genug war. Und so drückte uns sie noch mehr von den Rosinen in die Hand. Kalte Getränke gab es dazu.


Die Frauenseite am Grab

Nebendran, in einem getrennten Raum befand sich das Grab der Miriam Abuchazera, der zweiten Frau des Baba Sali. Auf unserem Weg nach draußen durch den Korridor sahen wir einen der Enkel des Baba Sali, der da in einem kleinen Raum saß und Segen austeilte. Jeder konnte zu ihm kommen, egal ob Männlein oder Weiblein, und einen Segen erhalten. Meine Freundin fuhr voll darauf ab, ich allerdings bin für derlei Segen weniger zu haben. Der Rabbi sprach kein Englisch und so übersetzte ich das Gespräch zwischen den Beiden. Zu meinem Erstaunen regten sich die Beiden mächtig auf; meine Freundin hatte ein spirituelles Erlebnis und der Rabbi meinte aufgeregt, er wolle einen Tikun (Korrektur der Seele) ausführen. Draußen angekommen kauften wir an einem kleinen Kiosk "gesegnetes Olivenöl".

Über das Öl lachen viele und meinen, der zuständige Rabbi des Grabes, Rabbi Baruch Abuchazera (Baba Baruch), der Sohn des Baba Sali, betreibe hier falsche Geschäftemacherei. Egal, wir kauften das Öl, was eh nur 6 Schekel (etwas mehr als einen Euro) kostete und ich schüttete mir sogleich einiges davon auf mein sonnenverbranntes Gesicht. Die Haut beruhigte sich und das gesegnete Öl vollbrachte ein kleines Wunder.

Danach ging es nach all der "Heiligkeit" zurück nach Tel Aviv.

Es war ein toller Ausflug gewesen, wir haben eine Menge gesehen und gelernt und "gesegnetes Olivenöl" hatten wir auch in der Tasche.

Was will man mehr ???

P.S. Ich hoffe, dass ich die Photos aus Sderot noch zugesandt bekomme, denn meine Freundin liegt momentankrank darnieder.


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Weiterer Link:

Sderot Media Center

Freitag, 21. August 2009

Schabbat Schalom

B"H

Wie schon erwähnt, werde ich meinen Sderot sowohl als auch meinen Netivot - Bericht zu Beginn der kommenden Woche in den Blog setzen. Hoffentlich hilft der Bericht, vielen Auswärtigen einen kleinen Einblick in die von Kassam Raketen beschossenen Stadt Sderot zu vermitteln.
Leider ist es dort so, dass sich ganz selten einmal ein Tourist dorthin verirrt. Zugegeben, es ist nicht viel los und eigentlich hat man nach ca. einer Stunde so ziemlich alles gesehen; dennoch sollte sich jeder (besonders Israelis) die Zeit nehmen, einmal nach Sderot zu fahren. Nicht, dass es raketenmässig viel zu gucken gibt...


Wird ein Haus getroffen, so baut man dieses schnell wieder auf. Wie lange allerdings die Entschädigungsbürokratie vom Staat dauert, ist eine andere Frage. Heute sieht man in den Nachrichten ein beschossenes Haus und morgen schon gibt es andere News. Der betroffene Hausbesitzer aber durchläuft nicht nur das Trauma, noch einmal davongekommen zu sein, sondern es beginnt die Antragstellung auf Entschädigung. Und das erweist sich für viele als zweites Trauma.

Zurück in Tel Aviv bietet sich einem ein völlig anderes Bild: Hektik und Alltag.


Die unerträgliche Hitze kommt noch dazu. Überraschend ist, dass die Stadt seit mindestens zwei Monaten mit Touristen nur so vollgepackt ist. Erst konnte ich dies absolut nicht glauben, doch dann fragte ich einmal selbst in den Hostels der Umgebung nach. Ohne Vorausbuchung liefe im August nichts mehr. Noch nicht einmal in den Dormitories (Mehrbettzimmer). In der Wochenmitte vielleicht, aber nicht von donnerstag bis sonntag früh.

Jeder der also einen Tel Aviv Trip plant, sollte im Internet oder telefonisch buchen. Telefonisch ist vielleicht empfehlenswerter, denn es kostet keine Gebühren wie im Internet bei "Hostel World" oder so.

Selbst die teuersten Hotels sind fast ausgebucht, denn die reichen Franzosen haben alles belegt. Vor ein paar Tagen war ich abends am "Gordon Beach"; dem extravaganten Strand bei den großen Hotels. Dort, wo man beim Speisekartenstudium entweder ohnmächtig wird oder schnell zum neu eingerichteten "Mac Cafe" (ich glaube,es liegt am Rothschild Boulevard - Sderot Rothschild) flüchtet.

Aber wie sagten mir Bekannte: "Man sitzt halt in solch Prolo - Edelschuppen um gesehen zu werden".


Wieso sollte ich darauf stolz sein, wenn mich jemand sieht ? Ich kenne ja dort eh niemanden.
Daraufhin bekam ich zu hören, dass derlei nach Selbstausstellung gierenden Gestalten anders denken als ich und ich kapiere das eh nicht".


Nein, tue ich nicht, wenn ich was weiß ich wieviel für einen Milchkaffee zahlen soll, der woanders nur ein Drittel von dem Preis kostet. Da ist es mir doch egal, wer mich sieht und wo ich sitze.

Kann sein, dass mich meine deutsche Aldi - Mentalität nie losgelassen hat.

Wer also Tel Aviv besuchen will, der mache sich auf zwei Dinge gefasst: Einen vor Schweiß triefenden Körper und auf überfüllte Unterkünfte. Ab September jedoch soll es angeblich leerer werden.




Jerusalems Altstadt


Die Lage in Jerusalem schaut etwas positiver aus, selbst wenn Euch die Palis dort mit ihren Hostelpreisen übers Ohr zu hauen versuchen. Was ich empfehlen kann, wäre das Petra - Hostel am Jaffa Tor. Nicht, dass es so furchtbar toll ist, sondern eher weil es festgeschrieben Preise hat und Ihr weder feilschen braucht noch rennen Euch die Vermittler - Palis hinterher, um ihre Gebühr einzufordern. Lasst Euch von einem Pali in der Altstadt lieber noch nicht einmal den Weg zeigen, denn schon das kann Geld kosten.

Falls Ihr am Jaffa Tor seid, geht also erst einmal im Petra Hostel nach einem Bett fragen, ehe Ihr Euch auf einen Deal mit dem abgefackelten Jaffa Gate Hostel einlasst. Dort ist es sauteuer und die Zimmer haben keine Fenster, sondern Schimmel an den Wänden. Die Kakerlaken tummeln sich und die Decken auf den Betten werden nie gewaschen.

Im Petra habt Ihr wenigstens Fenster und könnt atmen. Außerdem kann man es sich dort auf dem Dach gemütlich machen. Man bekommt eine Matratze und kann billig nächtigen.

Soviel zur derzeitigen Hostellage.

Ich fahre heute nachmittag, wie fast immer, nach Jerusalem und verbringe dort den Schabbat. Weitab vom Touristentrubel in der Altstadt, wo ich, zugegebenermassen schon fast ein Jahr lang nicht mehr war.

"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Sonntag, 16. August 2009

Vorbereitung auf meinen Trip nach Sderot am Dienstag


Cartoon: Greenberg Art

Trip nach Sderot

B"H

Am Dienstag fahre ich hinunter nach Sderot. Begleitet von einer Freundin. In Sderot werden wir von einem gemeinsamen Freund empfangen, der schon einige Jahre in der Kassam - Raketen geplagten Negevstadt wohnt.

Sderot gehört nicht gerade zum beliebten Ausflugsprogramm der Touristen. Vielleicht sollte es das, denn es ist wichtig, dass das Ausland mitbekommt, was sich in Israel abspielt.
Dagegen hörte ich viele Touristen jammern, sie wollten nach Gaza fahren und es sei verboten. Sperrgebiet !

Wer nicht nach Gaza kann, der sollte zumindest Sderot besuchen. Wer weiss, vielleicht kommt ja eine Kassam - Rakete aus Gaza geflogen, bei deren Anblick sich dann der "Peacenik" an der "Gazaidylle" laben kann. Aber genau das wollen die "friedensliebenden antiisraelischen" Pali - Fans nicht wahr haben und erst recht nicht sehen.

Der Trip nach Sderot ist nicht ganz so unkompliziert. Abreisen tun wir von Tel Aviv aus hinunter nach Aschkelon:


Tel Aviv


Ashkelon am Mittelmeer

Und von Ashkelon aus nehmen wir einen weiteren Bus direkt nach Sderot:



Eine Sammlung von auf Sderot niedergegangene Kassam - Raketen




Sderot

Landkarte und zugleich eine Darstellung der Raketenreichweite aus Gaza sowie die Sekunden, die ein Israeli Zeit hat, um sich in Sicherheit zu bringen.

Quelle: Elder of Ziyon

Sonntag, 9. August 2009

Die Kassam sind wieder da !

B"H

Nach einer längeren Ruhepause eröffnete die Hamas nun wieder das Kassam - Feuer auf Israel. Weiterhin geben unterschiedliche Quellen an, dass die Hamas Langstreckenkassam testet, denn Tel Aviv soll in die Einflugschneise gelangen.

Details:
ARUTZ 7

Und wie war das doch gleich noch mit Frieden ?

Auf der Bethlehemer FATACH - Konferenz liess man verlauten, dass die Palis so oder so Jerusalem einnehmen werden. Anhand von Verhandlungen oder mit Gewalt.

Wundert das jetzt jemanden ?
Wie weit sollen die sogenannten "Friedensverhandlungen" eigentlich noch weiterlaufen, wenn es schon von Vornherein klar ist, dass es mit den Palis niemals Frieden geben wird ?

Freitag, 7. August 2009

Menschen in Sderot


Wie leben die Bewohner der Negevkleinstadt Sderot, welche seit Jahren unter dem Kassam - Raketenbeschuß der Hamas steht ?
Im Ausland wird leider viel zu wenig daran erinnert !




Mittwoch, 5. August 2009

Links: Alltag in Sderot

Bushaltestelle mit Bunker nebendran. Alltag in der Kassamraketen geplagten Kleinstadt Sderot.


B"H

Ich gab diese Links schon einige Male zuvor, doch ist es die Sache wert, stets an sie zu erinnern:

SDEROT.COM

SDEROT MEDIA CENTER


Wenn alles klappt, fahre ich diesen Monat auf Besuch nach Sderot.



Kassam Raketeneinschlag in Sderot
Photo: Jewish Agency


Gelandete Kassam Raketen in Sderot
Photo: Crown Heights

Freitag, 31. Juli 2009

Operation "Gegossenes Blei" war notwendig und angemessen

B"H

Ganze 160 umfasst der israelische Bericht zur letzten Militäroperation "Cast Lead - Gegossenes Blei". Der Krieg gegen die Hamas begann am 27. Dezember 2008 und endete mit einem einseitigen israelischen Waffenstillstand am 18. Januar 2009.

Siehe JERUSALEM POST sowie ARUTZ 7 !

Aus aller Welt erhielt Israel damals erhebliche und meist unfaire Kritik und Moslems in aller Herren Länder flippten aus und demonstrierten. Neue Helden, wie ein paar Duisburger Studenten, deren Haus von der Polizei gestürmt und eine Israelflagge aus dem Fenster gerissen worden war, wurden geboren. Hoffentlich wird an diese, man muss schon sagen, "mutigen" jungen Duisburger zum deutschen Jahresrückblick erinnert. Zusätzlich genauso an all jene, die für Israel, Demokratie und gegen den islamischen Terror aufstanden und nicht alles nur phlegmatisch hinnahmen. Leute, die mitdachten und sich dem Terror entgegenstellen.

Der "Chanukkahkrieg" wurde nun offiziell von israelischer Seite dokumentiert und erweist sich auch im Nachhinein als gerechtfertigt. Seit dem Jahr 2000 wurden vom Gazastreifen aus 12,000 Raketen und Granaten auf israelisches Gebiet gefeuert.




Hintergrund zur Operation "Gegossenes Blei"


Was zu beachten ist: Im Jahre 2007 übernahm die Hamas die Macht in Gaza, jedoch fielen schon vorher Raketen auf Negevorte wie die Kleinstadt Sderot. Wer daher angibt, man könne mit der Fatah und dessen Vorsitzenden Abu Mazen Freiden schliessen, der unterläuft ebenso einem riesigen Fehler.

Ein neuer Krieg mit der libanesischen Hizbollah, dem Iran sowie der Hamas ist nur eine Frage der Zeit. Solange die Welt sich nicht gegen den Terror einsetzt und stattdessen zustimmt und FÜR ihn demonstriert, wird weder Frieden im Nahen Osten noch Frieden in der Welt eintreten. Anscheinend fürchten heutzutage viel zuviele den islamischen Terror und schliessen sich lieber daheim in den vier Wänden ein und ziehen es vor, die Augen zuzumachen. Nicht alle, aber immer noch zuviele …




Aus dem TV - Nachrichtenmagazin "REPORT"

Montag, 23. März 2009

Wo sind die Diaspora - Juden ?

B"H

Wo sind Europas Juden ?

Demonstrieren deutsche, schweizer oder österreichische Juden für die Freilassung von Gilad Shalit ? Bauen sie Stände in den Städten auf, um generell auf die Situation in Sderot oder des Gilad Shalit aufmerksam zu machen ? Werden Pamphlete mit den aktuellsten Updates verteilt und unter die Bevölkerung gebracht ? Selbst die "Jüdische Allgemeine" ist so sehr auf "nicht direkte Partei ergreifen und bloß nicht anecken" bedacht als dass einmal konstruktive Inhalte aufkämen.

Sind europäische Juden zu sehr mit sich selbst beschäftigt ?

Aber nicht nur sie, denn die Amerikaner stehen ihnen in nicht viel nach. Insgesamt hat das ausländische Judentum versagt. Man schaue sich nur an, was die Palästinenser weltweit in Bezug auf Demonstrationen und Mobilisierung auf die Beine stellen. Die Diaspora - Juden hingegen scheinen den Kopf in den Sand zu stecken und nur zaghaft den Antisemitismus in ihrem jeweiligen Land zu kritisieren.