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Sonntag, 25. Dezember 2011

"Der kleine Nazi"



B”H 

Zum Thema “Deutsch – Jüdisches Verhältnis”:

Ein Blogleser liess mir freundlicherweise den Link zu dem Kurzfilm “Der kleine Nazi” zukommen. Ein Film, über den ich mich, im wahrsten Sinne des Wortes halb totlachte, der aber dennoch das zwiespältige Verhältnis vieler Deutschen den Juden gegenüber darstellt. In dem Verhältnis dreht sich vorweglich um den Holocaust, doch das Judentum besteht nicht nur aus der Shoah. 

Wer als deutscher Tourist nach Israel kommt, der wird, nach dem Heruntersteigen der Gangway am Flughafen, mit der Realität unseres Landes konfrontiert und nicht mit einem Zug nach Auschwitz. Genau das ist es, was gerade vielen Deutschen fehlt: Die Einsicht, dass Juden ganz normale Menschen sind und kein Holocaust – Aushängeschild. Vielleicht ist in den Jahren der Eindruck durch diverse Meinungen des "Zentralrates der Juden in Deutschland" entstanden; allerdings kann ich sagen, dass der "Zentralrat" weder das Leben in Israel widerspiegelt noch repräsentiert. Israel tickt anders und es lohnt sich, das wirkliche Leben einmal zu erfahren.

Montag, 2. Mai 2011

Holocaust Themen

B”H

Innerhalb der vergangenen Jahre habe ich unendlich viel zum Thema “Holocaust” verfasst und wer einen Einblick sucht, der schaue auf den Labeln “Leben in Jerusalem” oder bei “Hamantaschen” nach !

Leider schaut es in Israel aktuell so aus, dass zahlreiche Israelis den in der nächsten Woche angesetzten “Yom Hazikaron – Gedenktag der israelischen gefallenen Soldaten und Terroropfer” mittlerweile für wichtiger halten als den heute stattfindenden Yom Hashoah. Ein ganz bedeutender Grund dafür mag sein, dass fast jeder von uns einen gefallenen Soldaten oder ein Terroropfer kannte, die Verbliebenen kennt oder selbst bei einem Anschlag mit dabei war. Der Krieg gegen Israel sowie der weltweite Antisemitismus gehen weiter und folglich ist ein jeder von uns damit aktiv involviert und betroffen. Wobei die Bedeutung des Yom Hashoah keineswegs heruntergesetzt wird und werden darf.

Zu besagten Themen gibt es unendlich viel zu sagen und ich werde in dieser sowie in der kommenden Woche zahlreiche Artikel über die israelische Gesellschaft und den Bezug zu den zwei Gedenktagen inclusive dem ebenso in der nächsten Woche anstehenden Unabhängigkeitstag schreiben.

Mittwoch, 2. März 2011

Wie Deutsche in Israel den Krieg erleben

B”H

Das nachfolgende Video ist mindestens zwei Jahre alt, doch immer noch interessant. Obwohl dieser Tage überwiegend Ruhe herrscht, kann der Beschuss aus Gaza jederzeit wieder losgehen. Dabei nicht zu vergessen, den Grad – Raketenbeschuss auf Beersheva kürzlich.

Wer in Israel lebt und der Alltag Gefahr und Raketen mit sich bringt, der entwickelt eine riesige Wut auf das Ausland, dass da so einseitig und pro – palästinensisch berichtet. Genau wie die Deutschen im Video, welche da die anti – israelischen Demos im deuschen TV mitverfolgen.

Montag, 29. November 2010

Israelis unterwegs: "Frau Eichmann heiraten - להינשא לגברת אייכמן"


Israelis unterwegs



B"H

Der Israeli Yossi Yovel verfasste den Roman "Frau Eichmann heiraten - להינשא לגברת אייכמן" in welchem er das Studienjahr des Yossi Lavi in Tübingen beschreibt. Der israelische Tel Aviv University Student Yossi Lavi geht für ein Jahr ins Ausland, findet einen WG - Bleibe und wird Assistent bei einem der Professoren.
Was Yossi Lavi alles durchlebt und wie seine Umwelt auf seine israelische Identität reagieren, ist sehr gut und oft witzig beschrieben. Ursprünglich kam die Romanfigur Yossi mit nur wenigen Deutschkenntnissen in Tübingen an. "Raus, Gas, Heil Hitler oder Juden" - darauf basiert sein Wortschatz.

Immer wieder stellt sich heraus, dass die deutsche Umwelt unwissend auf den Israeli zugeht. Man kenne Juden bzw. Israelis nur aus dem TV und da sehen die ganz anders aus. Ausgerechnet im Jahre 2006 ist Yossi in Tübingen; in dem Jahr als der zweite Libanonkrieg ausbrach. Bei der Umwelt kommen die alten Ressentiments gegen Israel auf und Yossi wundert sich über die Komplikationen der deutschen Sprache:

"Ich habe das akkustisch nicht verstanden", sowie die Worte "Sperrmüll" oder "Mitfahrgelegenheit".

Bisher scheint der Roman nur in der hebräischen Sprache veröffentlicht worden zu sein, dennoch ist es interessant zu lesen, wie der Autor Yossi Yovel Tübingen und das Verhalten der Deutschen beschreibt. Manches mag er, doch vieles kommt ihm sehr seltsam vor.

Wie erging es den deutschen Juden des Dritten Reiches in Israel ?

B"H

Im Jahre 1966 befand sich der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer zu Besuch in Israel und fragte dabei eine deutsche Jüdin, die gleich nach der Machtübernahme Hitlers ins damalige Palästina ausgewandert war, wie es denn den einstigen deutschen Juden in Israel ergeht. Ob sie alle ihr Glück fanden und wirtschaftlich alles in Ordnung sei ?

Ich fand die Frage Adenauers bemerkenswert, denn normalerweise hört man derlei Fragen von deutschen Politikern nicht. Heutzutage scheint dies eh zu spät, denn die  deutschen Juden von damals haben Kinder, Enkel und Urenkel. Viele von den alten Jekkes sind schon längst tot oder in Altenheimen. Neue Generationen wuchsen heran, von denen sich viele nur für eine deutsche Sache interessieren: Sie alle haben ein Anrecht auf einen deutschen Pass und mit einem EU - Pass lässt es sich ganz einfach bequemer reisen.

Viele aus dem Dritten Reich geflüchteten Juden fanden in Israel ihr Glück und wer heute von verarmten Holocaust - Überlebenden hört, der muss sich gewahr werden, dass die Mehrheit davon aus dem untergegangenen Ostblock stammen. Im allgemeinen ging es den deutschen Juden verhältnismässig gut, obwohl sie ihre eigene deutsche Mentalität mitbrachten. Vielerorts führte das deutsche Gehabe zur deutschen Cliquenwirtschaft. Vor der Auswanderung oder zumindest bei der Einwanderung in Palästina bekam der deutsche Jude von damals vorgetragen, was es denn in Israel zu essen gibt und wie man sich behilft. Arabische oder überhaupt die Küche des Mittleren Ostens ist nicht immer jedermanns Sache. In vielen Fällen vermieden die deutschen Juden in Palästina den Kontakt zur einheimischen jüdischen Bevölkerung. Der eigene deutsche Freundeskreis stellte den neuen / alten Lebensraum dar. Nicht immer war das der Fall, doch konnten in den 30iger und 40iger Jahren deutsche Bekannte von Nutzen sein, denn nicht wenige hatten hohe Positionen im Land ergattert oder eigene Unternehmen gegründet. Und wenn da ein deutscher Jude frisch aus Deutschland eingetroffen einen Job suchte, wurde er gegenüber der einheimischen Bevölkerung bevorzugt. Bei Deutschen weiss man, dass sie mit deutschen Tugenden an die Arbeit gehen und nicht schlampen.

Kann der deutsche Aliyah - Jude heutzutage mit der gleichen Behandlung rechnen ?
Definitiv nicht, denn es sind kaum deutsche Juden vorhanden. Viele Russen geben sich als Deutsche aus, denn sie wanderten aus Deutschland ein. Das Gleiche ist es nicht, denn in Israel bleibt ein Russe ein Russe.

Deutsche Juden spielen im heutigen Israel keine Rolle mehr und niemand fragt nach ihnen. Viele Teile des Landes werden von sephardischen Juden "beherrscht" wie, u.a., Jerusalem. Wer interessiert sich da für einen Jekken mit deutschen Tugenden ? Und welches Unternehmen ist heute noch deutsch ? Die Besitzer haben längst gewechselt oder neue Generationen sind herangewachsen.

Ich habe weder positive noch negative Erfahrungen gemacht, weil ich aus Deutschland komme. Mein Verhalten ist oft nicht mehr deutsch, sondern verwandelte sich in israelische Chutzpah. Ich liebe die sephardische Küche und keinen Gefillten Fisch und brauche nicht mehr vor dem "fremden" Essen gewarnt werden, wie die Deutschen von einst. Israel ist zum kunterbunten Mix geworden und wer zurecht kommen will, der mische sich unter die breite Masse.


Dienstag, 23. März 2010

Tick der jüdischen Namen

B"H

Vielleicht ist unter der Leserschaft jemand in der Lage mir zu erklären, warum immer mehr Nichtjuden sich fast offiziell (zumindest im Internet) jüdische (israelische) Namen zulegen ?

Auf Facebook, zum Beispiel, ist das recht gravierend geworden und ein Gerhard nennt sich plötzlich Baruch, ein Albert nennt sich Yigal oder eine Margarete nennt sich Liora. 
Die angebenen Namen bitte nur als Beispiele betrachten !

Ich frage mich, was das soll und wer da wem etwas vorspielt ? Schaffen sich Leute eine künstliche Identität, um sich psychomässig besser zu fühlen ? Im Grunde genommen aber bleiben sie letztendlich Gerhard, Albert oder Margarete.
Wozu also der jüdische "Pseudokrampf" ? 

Montag, 19. Oktober 2009

Colonel Richard Kemp verteidigt Israel

Auch bald in Deutschland ?

Photo: Sheik yer Mami

B"H

Es ist schon irrwitzig wie die Welt auf den "Goldstone Report" reagierte. Wie zu erwarten war, wird Israel isoliert und der Terror hochgehalten. Anscheinend will die Welt nicht bemerken, wie sehr sie immer mehr in eine islamische Weltherrschaft schlittert.

Ich male keine Teufel an die Wand und habe auch nichts gegen Moslems. Jedenfalls nicht gegenüber jenen, die ihre Religion friedfertig ausleben und nicht radikalen Gruppierungen unterliegen ! Dennoch, wusstet Ihr das Deutschland mehr Moslems beherbergt als der Libanon ? In Europa leben derzeit 38 Mio Moslems = 5 % der Gesamtbevoelkerung (siehe Associated Press).


Colonel Richard Kemp verteidigt Israel:

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/133897

Sonntag, 11. Oktober 2009

Droste Verlag, Deutsche Oper Berlin, Duisburg und die Polizei

B"H

Wie weit ist es mit der freien Meinung bestellt ?

Israelis lassen sich bekanntlich nicht gerne den Mund verbieten und auch die Amerikaner (trotz Obama) pochen auf ihre verfassungsrechtlichen Freiheiten. Deutschland, das Land der Dichter und Denker hingegen macht sich vor angst in die Hose und gibt lieber nach als auf seine demokratische Verfassung zu schauen. Zu groß ist die Terrorangst vor radikal - islamischen Gruppierungen. Um den Fall eines Falles zu vermeiden, werden Kommentare, Theaterspiele oder Bücher sorgsam und überpenibel überarbeitet und sogar umgeändert.

Eine klägliche Entscheidung und ein weiteres Zugeständnis gegenüber dem Terror.

In arabischen Ländern blüht der Hass auf andere Religionen und Cartoons gegen Juden haben seit Jahren Hochkonjunktur. Geht es dagegen um ihre eigene islamische Religion, drohen Fanatiker mit dem Jihad.

Sonntag, 12. Juli 2009

Die "Deutsch - Israelische Gesellschaft" und der "Mossad"



B"H

Die Vorsitzende der Grünen, Renate Künast, soll am Freitag das Mitglied der "
Deutsch - israelischen Gesellschaft (DIG)", Thomas Hermberger, beschimpft haben. Hemberger, der hinter dem Reichstag Flugblätter der "Stop the Bomb" - Kampagne ausgab, kriegte von Frau Künast zu hören, dass es sich bei der DIG um eine Mossad - Organisation handelte. Später dementierte die Grünen - Vorsitzende den Vorfall und sagte, dass es in ihrer Partei keinen Antisemitismus gäbe.

Mehr dazu in der
JERUSALEM POST !

Befinden sich die Grünen nach wie vor auf ihrem pro - palästinensischen Trip und übersehen dabei (liebend gerne) den Diktator Achmadinejad oder will Renate Künast nur von sich als Mossad - Agentin ablenken ?

Letzteres war ironisch gemeint und das mir das niemand ernst nimmt.:-)

Samstag, 9. Mai 2009

Gastbeitrag: Deutsch - Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft Frankfurt

B"H

Deutsch - Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft Frankfurt

Wer sind wir ? Was wollen wir ?

Wir sind eine von über fünfzig örtlichen Arbeitsgemeinschaften der Deutsch - Israelischen Gesellschaft e.V. Die DIG ist die bundesweit mitgliederstärkste binationale Organisation in Deutschland ! Über 5.000 Mitglieder arbeiten in der DIG zusammen, um ihrer Solidarität mit dem Staat Israel und seinen Menschen Ausdruck zu verleihen. Die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft ist eine rasch wachsende Gemeinschaft von Freundinnen und Freunden Israels aus dem gesamten Rhein - Main Gebiet. Zur Zeit haben wir etwa 180 Mitglieder. Wir wollen durch unsere Arbeit, insbesondere durch unsere Veranstaltungen Land und Leute (d.h. Israels) einer breiten deutschen Öffentlichkeit näher bringen. Insbesondere engagieren wir uns im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv.

Im Jahr 2009 wird ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf den 100. Jahrestag der Gründung der Stadt Tel Aviv sein. Insbesondere versuchen wir durch erstklassige Referenten bei regelmäßigen Veranstaltungen zu allen Aspekten der deutsch - israelischen Beziehungen und zur Situation im Nahen Osten zu informieren. Wir veranstalten jedes Jahr eine attraktive Studien- und Begegnungsreise nach Israel und organisieren gemeinsame Ausflüge und Feste. Wir pflegen die Bürgerkontakte im Rahmen der Städtepartnerschaft Frankfurt – Tel Aviv. Wir organisieren Treffen mit gleichgesinnten Freunden, in bedrohlichen Zeiten als Zeichen der Solidarität mit dem Staat Israel und seinen Menschen. Die DIG Frankfurt verbreitet einen monatlichen Email - Dienst, in dem alle Termine im Bereich Israel, Israel - Deutschland, Judentum, Holocaust usw. im Rhein - Main Gebiet aufgelistet werden.

Wir freuen uns über neue potentielle Mitglieder und Interessenten ! Unsere Veranstaltugnen sind offen für alle. Für Mitglieder sind die Veranstaltungen kostenfrei von Nicht - Mitgliedern hoffen wir auf freiwilliger Basis eine Spende zu erhalten.
Kontaktaufnahme ist ausdrücklich erwünscht:

Anschrift: DIG AG Frankfurt
c/o Korenke PR Kettenhofweg 92
60325 Frankfurt
Telefon: 069 975856-0 Telefax: 069 749043 E-Mail:info@dig-frankfurt.de
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Herzlichen Gruß

Michael Benz
Stellvertretender Vorsitzender der DIG Arbeitsgemeinschaft Frankfurt

Religiöse Themen sind nicht so unser Ding, wir verstehen unsere Lobbyarbeit für Israel eher als eine politische Aufgabe und versuchen uns so auch von den Aktivitäten der „Gesellschaft für christlich - jüdische Zusammenarbeit“ abzugrenzen. Da wir keine Statistik darüber führen, weil ja auch total unerheblich, kann ich Ihnen gar nicht sagen, wie viele unserer Mitglieder jüdisch oder nicht - jüdisch sind. Wir haben auch in Dtld lebende Israelis bei uns im Verein. Unser gerade vor kurzem neu gewählter Vorstand ist immer bestrebt, trotz knapper Vereinskasse ein Maximum an Veranstaltungen zu organisieren.