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Dienstag, 29. November 2011

Vier Katyusha Raketen flogen auf Israel

B”H 

In der Nacht fielen voraussichtlich vier Katyusha – Raketen auf israelisches Territorium. Mehrere Explosionen waren zu hören als die Raketen, abgeschossen aus dem Libanon, auf das westliche Galiläa niedergingen. Es gab Sachschanden und die israelische Armee reagierte mit Schüssen auf die libanesischen Abschussrampen. 


Libanesische Hizbollah Terroristen mit ihren Raketen


Details auf dem Blog der israelischen Armee:

Sonntag, 6. November 2011

Briefe von Ron Arad

Tageszeitung "Israel Hayom" vom 6. November 2011


B”H   

“Tami, ich komme zurück !”, so schrieb der gekidnappte israelische Luftwaffenpilot Ron Arad ca. zwei Wochen nach seiner Gefangennahme im Libanon. Das war im Herbst 1986. Seither hörten wir nicht mehr viel von ihm und im vergangenen Jahrzehnt kam gar keine Nachricht mehr. 

Als im Jahre 2008 ein Gefangenenaustausch mit der libanesischen Hizbollah stattfand und die Leichen der von der Hizbollah ermordeten israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev freigeben wurde, waren ebenso die Privatbriefe des Ron Arad Teil des Deals. Erst jetzt werden die Briefe scheibchenweise veröffentlicht und das von der israelischen TV – Documentary “UVDA – FAKT” mit Ilana Dayan. 

Ein kleiner Ausschnitt in die bisher veröffentlichten Briefe zeigt, dass Ron Arad kurz nach seiner Gefangennahme noch zuversichtlich war, zu seiner Frau Tami und Tochter Yuval zurückzukehren. Mehrere Deals platzten und dann wurde Arad an eine andere Terrororganisation weitergereicht und vermutlich in den Iran gebracht. Danach verlieren sich seine Spuren

Ron Arad, falls er denn zurückkäme, wäre der wahre israelische Held.

Freitag, 14. Januar 2011

Schabbat Schalom

B"H

Das libanesische Staatsoberhaupt Saad Hariri hängt fest und es bleibt fraglich, ob er in den Libanon zurückkehren kann. Abgekanzelt von der libanesischen Hizbollah und deren Anführer Hassan Nasrallah (Beruf: Terrorist) sitzt Hariri ohne Amt da. 


Photo: Saad Hariri


Vor wenigen Tagen noch bei Obama in Washington, zog er sich jetzt zur kurzen Beratung mit Sarkozy nach Paris zurück. Die Regierung Hariri existiert nicht mehr und die Hizbollah selbst sucht sich eine neue aus.
“Du bist fertig und im Libanon unerwünscht !” so Nasrallah zum im Ausland festsitzenden Hariri. Für den Libanon bedeutet dies ein weiterer Schritt in den islamischen Gottesstaat a la Iran, wenn sich die Hizbollah der Welt gegenüber auch noch so demokratisch gibt. 

International verlautet es, dass die Untersuchungskommission, welche den Mord an Saads Vater Rafik (2005) untersucht, weitergeht. Nasrallah kann die Ermittler nicht aufhalten, sondern eventuell nur das Endergebnis vor der Veröffentlichung einfrieren. Kommt tatsächlich heraus, dass die Hizbollah samt Iran und Syrien hinter dem Mord an Präsident Rafik Hariri stecken, könnte es im Libanon zu einer Explosion kommen. Dabei bin ich mir sicher, dass die Libanesen all das längst wissen.

Auch vom von der Hamas gekidnappten israelischen Soldaten Gilad Shalit gibt es Neues. Der deutsche Unterhändler Gerhard Konrad ist wieder unterwegs zwischen Israel und Gaza. In Israel jedoch tun sich so einige Stimmen auf, dass Shalit vielleicht gar nicht mehr lebt. Seit Ewigkeiten kam kein Lebenszeichen mehr und was wenn Israel doch hochgradige Terroristen freilässt und die Gegenseite lediglich einen Sarg herüber rollt ?

In Kürze mache ich mich auf zum Bus, denn ich fahre über den Schabbat nach Jerusalem. Knappe 24 Stunden werde ich dort verbringen, bevor ich Samstag abend in den Norden zurückkehre. Freuen tue ich mich nicht besonders, denn im dicht besiedelten Jerusalem, wo quasi die Bewohner auseinanderhocken, grasiert die Grippewelle. Einschliesslich der Schweinegrippe und wer will da schon hin. Keine frische Luft, keine Landschaft, sondern graue Häuser und Menschenmassen. Außerdem soll es an diesem Wochenende bis zum Montag winterlich werden. Eiskalt und Regen. 


In der Jerusalemer Fussgängerzone Ben Yehudah.
Photo: Miriam Woelke


Während im Norden in dieser Woche soweit durchweg die Sonne schien, hörte ich aus Jerusalem nur graue Wolken. Also begebe ich mich in einen grauen Schabbat und versuche, das Beste draus zu machen. 

“Schabbat Schalom” an alle Leser !


Link:

Der Libanon bebt

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Achmadinejad und die Bergarbeiter in Chile

B"H

Weltweit und auch in Israel ist die Rettung der chilenischen Bergarbeiter eine gute Nachricht. Seit gestern schlagen die israelischen Medien richtig zu und berichten ausführlichst über die Rettungsfortschritte. Endlich einmal eine positive Nachricht in der Welt.

Die zweite diskutierte News in den hiesigen Medien ist der heutige Besuch Achmadinejads an der libanesischen Grenze zu Israel. Der iranische Diktator befindet sich auf Staatsbesuch im Libanon, wollte eigentlich Steine auf Israel werfen, doch gibt sich mittlerweile recht klein. Es heisst, er begebe sich nicht direkt an den Grenzzaun, sondern in ein nahegelegenes libanesisches Dorf, um von dort aus einen Blick auf den zionistischen Feind zu werfen.

Die israelische Seite wird den Besuch Achmadinejads überwachen. Vielleicht Zufall, vielleicht nicht, doch heute morgen flogen auffällig viele Jagdflugzeuge über den Norden gen libanesischer Grenze. Nicht, dass Achmadinejad auf der "Hit List" steht, doch will das Militär genau beobachten, was er unternimmt und wie der Besuch im Libanon aussieht.

Sonntag, 29. November 2009

Asael Lubotzky: Min HaMidbad veHaLevanon


B"H


Das Buch, welches ich momentan lese, wurde vom IDF - Officer Asael Lubotzky aus Efrat (einer nationalreligiösen Siedlung nahe Jerusalem) verfasst. Das Buch ist in hebräischer Sprache erhältlich und leider ist mir nicht bekannt, ob es bisher ins Englische übersetzt worden ist. 

Lubotzky nahm an der Militäraktion im Gazastreifen gleich nach der Entführung Gilad Shalits teil. Sofort folgend wurde seine Golani - Kompanie an die libanesische Grenze verlegt. Mit ihrem "Achzarit" (siehe unteres Photo) wurden sie ebenso in den Libanon entsandt (Juni / Juli 2006).


In seinem Buch berichtet Asael Lubotzky wie seine Soldaten trainiert worden sind, über die Kriegsmüdigkeit der Israelis, doch auch über die Begeisterung, das Land zu verteidigen.


Das Buch gibt in eindrucksvoller Weise die Sichtweise eine israelischen Offiziers wieder. Von den Ängsten der Soldaten und dem Leid sowie Tod der Kameraden im letzten Libanonkrieg. Lubotzky selbst erlitt eine schwere Verwundung am rechten Bein und es gelang der Ärzten nur mit Mühe, die Beine vor der Amputation zu retten.















Montag, 8. Juni 2009

Der Libanon bleibt demokratisch

B"H

Offensichtlich siegte die libanesische Demokratie, denn die Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Siniora feiert schon ihren Sieg. Die arabische Propagandasite "Al Jazeera" sowie das TV der Hizbollah "Al Manar" behaupten nichts Gegenteiliges.

In Israel hatte man befürchtet, dass die Terrorgruppe "Hizbollah" das Rennen machen könnte, was für den Libanon sicher den Untergang bedeutet hätte. Ein zweiter Iran gleich neben Israel, aber damit wird es wohl vorerst nichts werden.

Sonntag, 7. Juni 2009

Wahlen im Libanon


Photo: Al - Manar (Hizbollah TV)

B"H

Mehr als drei Millionen Libanesen wählen heute ein neues Parlament. Ganze 200 ausländische Beobachter verfolgen die Wahlen, dessen Ergebnis für morgen (Montag) erwartet wird. Alles schaut darauf, wie die vom Iran gelenkte Terroristenorganisation "Hizbollah" abschneiden wird. Gewinnt sie an Einfluss, so erscheint eine neue / alte Gefahr für Israel am Horizont.


Der Einfluss der Hizbollah im Libanon ist in grün zu sehen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Tragödie inmitten eines Paradieses

B"H

Die Knesset stimmt heute über den Gefangenenaustausch Goldwasser - Regev / Kuntar ab. Ich bin mir sicher, dass der Beschluß durchkommt; insbesondere nach dem gestrigen Photo Ron Arads, welches durch die Presse ging. Und wenn alles "gut" geht, dann soll der Gefangenenaustausch morgen früh am Grenzübergang in Rosh HaNikra stattfinden. Die Gegend wird dann zum militärischen Sperrgebiet erklärt und weder die Presse noch die Angehörigen Goldwasser und Regev werden dabei sein. Ehe der liban. Terrorist Samir Kuntar die Grenze überqueren darf, findet ein DNA - Schnelltest statt. Gesetz dem Falle, dass Ehud Goldwasser und Eldad Regev im Sarg zurückkommen.

Zweimal war ich im Laufe meiner Zeit in Israel in Rosh HaNikra. Ein Kibbutz nördlich von Haifa, an der Küste gelegen. Metalltore und Stacheldraht machen hier die Grenze zum Libanon deutlich. Nichts geht mehr und die Einzigen, die hier passieren, sind Militärfahrzeuge. Aber Rosh HaNikra ist auch noch durch eine ganz andere Attraktion bekannt udn wer einmal in Israel ist, der sollte unbedingt dort vorbeischauen. Für mich ist dies der schönste Anblick auf Erden.

Mit einer Seilbahn (Made in Austria) fährt man hinab zum Meer. Dort gibt es unterirdische weiße Kreidefelsgrotten, in welche die Meereswellen schlagen. Man steht genau davor und kann den wundervollen Anblick kaum fassen. Im Hintergrund dieses Panoramas soll morgen der Gefangenenaustausch stattfinden. Eine Tragödie im Schatten des Paradieses.

Bis zu guter Letzt spielt die Hizbollah mit den israelischen Gefühlen. In ihre hauseigenen Zeitung war gestern zu lesen, dass Israel zwei Särge zurückerhalten wird. In einer weiteren liban. Zeitung hingegen hieß es, dass einer der beiden gekidnappten Soldaten noch lebe und der zweite zwei Tage nach dem Kidnapping gestorben sei. Also bleibt alles bis zum wahren Schluß im Unklaren.

Im Libanon werden Poster des Terroristen Kuntar gedruckt und er wird mit Pauken und Trompeten am Beiruter Flughafen empfangen werden. Die liban. Regierung sowie die Hizbollah werden eifrig auf ihn warten. Seine terroristischen Aktivitäten will er auch nach 30 - jährigem israel. Knast nicht einstellen. Eher im Gegenteil. Aber was bedeutet ein Nichts wie er gegen die israel. Soldaten ?

In Beirut herrscht Partystimmung und in Israel sollen Goldwasser und Regev, falls die denn tatsächlich im Sarg heimkehren werden, am Donnerstag mit allen militärischen Ehren bestattet werden. Gleich danach befürchtet Israel das Schlimmste, denn Scheich Nasrallah braucht neue "Ware" und weitere Kidnappings von Soldaten werden erwartet. Mit das Schlimmste, was hier im Lande passieren kann und keiner, der jetzt neu eingezogenen Wherpflichtigen will an soetwas auch nur denken.



Die geschlossene Grenze zum Libanon bei Rosh HaNikra.



You are leaving the Israeli sector !!!!