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Mittwoch, 5. September 2012

Was wurde eigentlich aus den Ausgrabungen an der Mughrabi - Brücke ?

B"H

Erinnert sich noch jemand von Euch an die palästinensischen Unruhen vor ein paar Jahren als die muslimische Tempelbergwache WAKF die Welt alarmierte, dass Juden planen, den Tempelberg zu erstürmen und zurückzuerobern ?

Eigentlich hatten israelische Archäologen lediglich damit begonnen, unterhalb des Mughrabi – Tores antike Relikte auszugraben und niemand plante, irgendetwas zu stürmen. Ich erinnere mich noch an einen Freitag mittag, an dem die auf dem Tempelberg betenden Moslems mit der Randale begannen. Die israelische Polizei schickte mehrere Polizeieinheiten hinauf und auch die israelische Armeeeinheit MISHMAR HA’GVUL (Grenzpolizei) war im Einsatz. Zuerst schmissen die Moslems von oben Steine auf die unten an der Klagemauer stehenden Betenden. Von gegenüber liess es sich recht gut beobachten, was sich danach auf dem Tempelberg abspielte. Die Moslems schmissen Steine und alles, was sie fanden, auf die israelische Armee. Die Armee reagierte mit Tränengas.

Hunderte von Moslems randalierten, was das Zeug hielt und es dauerte eine Weile, bis wieder Ruhe einkehrte. Ebenso gegenüber vom Tempelberg hatten sich die BBC sowie der arabische Propagandasender AL JAZEERA postiert und dreimal dürft Ihr raten, was die berichteten und auf welcher Seite sie standen. AL JAZEERA behauptete sogar, die israelische Armee habe die betenden Palästinenser in der Al Aksa Moschee eingeschlossen. Der Nachrichtensender log, dass sich die Balken bogen und die Welt fiel drauf rein. Zufällig stand ich neben den beiden TV – Reportern und wir alle sahen, wie die Muslims randalierten und mit Eisenstangen auf israelische Polizisten losgingen. Niemand wurde eingesperrt. Leider !

Die Welt regte sich tierisch auf, doch wenig später war auch schon wieder Ruhe. Die Ausgrabungen am Mughrabi – Tor gingen weiter. Der Aufgang war mittlerweile von einem Erdbeben (im Februar 2004) zerstört worden und seitdem führt die heute noch existierende Holzbrücke von der Klagemauer auf den Tempelberg. Zwischenzeitlich hatten die Palästinenser behauptet, die Juden hätte einen Sabotageakt an der vorherigen Brücke durchgeführt und deswegen sei sie eingestürzt. So aber liess sich das Erdbeben nicht weglügen.

Heute regt sich niemand über die Brücke auf, obwohl die Palästinenser immer noch gerne Verschwörungstheorien versprühen und ausländische Journalisten darauf hereinfallen.

Hier sehr Ihr den Ort des Geschehens heute. Die Photos nahm ich vor zwei Wochen auf. 





Klagemauer (Kotel), Felsendom und die Holzbrücke vom Kotel Plaza hinauf zum Mughrabi - Tor, dem fortigen Eingang zum Tempelberg. Davor bzw. unterhalb der Brücke sieht man die archäologischen Ausgrabungen, die immer noch stattfinden.



So schaut das Ganze aus der Nähe aus.



Der weisse "Vorhang" ist kein Bestandteil der Brücke, sondern handelt es sich dabei um die Abgrenzung zur Frauenseite an der Klagemauer (Kotel).





Die Ausgrabungen. Vieles davon aus der Zeit der Byzantiner.









Copyright / Photos: Miriam Woelke

Montag, 12. März 2012

Das CARDO in Jerusalem, Teil 2


Jerusalem der Antike

Photo: Miriam Woelke
B”H 

Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie zur Archäologie der Jerusalemer Altstadt. 
Teil 1 findet Ihr HIER

Beim CARDO in der Altstadt von Jerusalem handelt es sich um eine einstige antike Shopping Mall. Gebaut von den Römern nach der Zweiten Tempelzerstörung. Damals nannte der römische Kaiser Hadrian “Jerusalem” in “Aelia Capitolina” um. Die ehemalige mehrere Kilometer lange Einkaufsstraße führte vom heutigen Damaskus Tor (Ostjerusalem) bis ins heutige Jüdische Viertel hinein. 




Von der Ausstellung der Antike geht es weiter zum heutigen Shopping Center im Cardo. Ein reiner Touristenmarkt bis hinein ins Arabische Viertel.




Jerusalem wurde seit der Zeit des Ersten Tempel und Zweiten Tempels mehrere Male zerstört und stets wieder neu aufgebaut. Sozusagen auf den Ruinen der zerstörten Stadt. Daher liegt das antike Jerusalem (in der heutigen Altstadt) mehrere Meter tief unter der Erde. Aufgrabungen im Cardo geben uns einen kleinen Einblick in die damalige Welt.










 Copyright / Photos: Miriam Woelke

Samstag, 25. Februar 2012

Randalierende Palästinenser


Randalierende Palästinenser

B"H

Wieder einmal randalieren die Palästinenser und ich kenne das nur allzu gut aus der Zeit, was sich vor ein paar Jahren wegen der Ausgrabungen an der Mugrabi – Brücke abspielte. Jetzt geht alles wieder von vorn los und das wegen einem Toten an einem Checkpoint.

Die "Jerusalem Post" und YNET wissen mehr !



Over the course of the weekend, more than 1200 violent Palestinian protesters took part in riots across Judea & Samaria. This video shows the violent riots in Al-Ram, a village northeast of Jerusalem, where protesters set fires, blocked streets and hurled rocks at IDF forces. 

Mehr dazu auf dem Blog der israelischen Armee



Ein weiterer Hintergrund: Was die Palästinenser auf dem Tempelberg treiben und wie sie jüdische antike Ausgrabungen verschwinden lassen. Und das noch nicht einmal per strikter Geheimhaltung. Die jüdische Tempelberghistorie soll ausgelöscht werden, denn sie stört bei der palästinensischen Lüge, es habe niemals Juden in Israel gegeben. Jedenfalls nicht vor 2000 Jahren. Was kommt als nächstes ? Wollen die Palästinenser die Klagemauer (Kotel) auch noch abtransportieren und behaupten, alles sei eine Lüge ? Ganz zu schweigen von der ewigen Holocaust - Lüge !






Die Mugrabi - Brücke an der Klagemauer im Januar 2012. Die Brücke ist der Aufgang vom Plaza der Klagemauer hinauf zum Tempelberg. 



 Gesamtüberblick mit der Brücke rechts im Bild

Photos: Miriam Woelke 

Samstag, 1. Oktober 2011

Dienstag, 25. Januar 2011

Al Jazeera, die Hamas & Wikileaks



 Vor dem Damaskustor in Ostjerusalem

Photo: Miriam Woelke

B"H

Panikmache oder Realität ? Vielleicht hat ja das Attentat in Moskau auch in Israel wieder einmal negative Gedanken ausgelöst !

Eines steht jedenfalls fest: “Der Spiegel” & Co. leisten der Hamas in Gaza eine immense Hilfestellung im Kampf gegen Abu Mazen und seiner Fatach. Al Jazeera veröffentlicht die Wikileaks Dokumente, nachdem es Abu Mazen war, der israelische Siedlungen anerkennen wollte und Israel lehnte abgeblich ab. Nun sollte doch allen klar sein, dass es Israel ist, was keinen Frieden will und keineswegs die palästinensische Seite.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit derlei Veröffentlichungen Abu Mazen geschadet haben, denn etwas Besseres kann der feindlichen Hamas kaum passieren. Jetzt kann sie ihn bei den Palästinensern als Verräter darstellen, der da den Israelis hinterher kriecht. Auf israelischer Seite dagegen kann sich Netanyahu freuen, denn die Israelis sehen, wie Ehud Olmert und Zipi Livni unser Land verschachern wollten. Olmert bereitete die Teilung Jerusalems vor und Zipi Livni stimmte sogar der Existenz arabischer Dörfer neben jüdischen zu.


Eingang zum Tempelberg: Nur für Moslems und von der israelischen Polizei bewacht.

Photo: Miriam Woelke


Die Hamas ist in Aufruhr und keift gegen die Fatach. Hinzu kommt, dass im Libanon Chaos herrscht, denn es wird vermutet, dass Hizbollah Scheich Nasrallah das vom Iran finanzierte Zepter in die Hand nimmt und einen Sturm auf Beirut unternimmt. Geprobt haben das seine Terroristentruppen ja schon.

Und zu guter Letzt: Israelische Archäologen buddelten nahe am Tempelberg, ohne das die moslemische Tempelwache Wakf davon wusste. Ob jetzt die Palästinenser wegen des archäologischen Ausgrabungen wieder ausrasten wie vor wenigen Jahren als behauptet wurde, Israel wolle den 
Tempelberg einnehmen ?



Photo: Miriam Woelke


Warum sollte Israel nicht Tempelausgrabungen vornnehmen ? Immerhin standen dort unsere Tempel und die Moslems bauen ständig auf dem Berg. Jüdische Tempelrest aber lassen sie schnell verschwinden, denn das wäre ja ein Hinweis auf die jüdische Existenz in Israel vor mehreren Tausend Jahren. Und laut palästinensischer Propaganda hat es in Jerusalem niemals jüdische Tempel gegeben. Juden lebten auch niemals zuvor im Land und überhaupt gibt es heute gar keine richtigen Juden mehr !
Dass derlei Propaganda selbst Hitler nicht eingefallen ist … Aber vielleicht zieht ja heute “Der Spiegel” mit …


Links:

Mittwoch, 7. April 2010

Berlins Vorderasiatisches Museum verlor gegen die Familie eines Auschwitz - Überlebenden

B"H

Auf zwei Seiten berichtet Israels grösste Tageszeitung "Yediot Acharonot" heute über die Entscheidung eines US - Richters. Und diese fiel gegen das Vorderasiatische Museum in Berlin aus.

Der Holocaust - Überlebende Ruven Flamenbaum verstarb vor einiger Zeit und hinterliess seinen Kindern eine goldene assyrische Tafel im Wert von 10 Mio Dollar. Die Tafel hat die Grösse zweier Briefmarken und Ruven Flamenbaum kam in ihren Besitz als er nach dem Krieg Zigaretten an sowjetische Soldaten verkaufte. Einige Soldaten hatten bei der Einnahme Berlins Museumsstücke mitgehen lassen und so auch die assyrische Tafel. Mit ihr wurden die Zigaretten des Ruven Flamenbaum bezahlt, ohne dass jemand den wahren Wert der Tafel kannte. Erst nach dem Tode seines Vaters kontaktierte Israel Flamenbaum das Vorderasiatische Museum und dort wollte man das wertvolle Stück sofort zurückhaben. Ohne Bezahlung. 

Die Sache kam vor Gericht und ein Richter entschied, dass die Familie Flamenbaum die Tafel behalten darf. Die Familie sowie auch Yediot Acharonot betrachtet es als eine Schande, dass das Museum, nach all dem, was im Holocaust geschehen ist und Ruven Flamenbaum seine Familie verlor, auf Rückgabe klagte.

Nun denkt die Familie nicht mehr an einen Verkauf und will die Tafel behalten.


Details:

New York Post

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Jerusalem by Night

B"H

Auf einer haredischen (ultra - orthodoxen) Site fand ich grossartige Bilder von Jerusalem. Geniesst sie ganz einfach !



Vom Jaffa Tor ins armenische Viertel der Altstadt



Das OPHEL neben der Klagemauer




Tower of King David. Blick vor dem Eingang am Jaffa Tor






Mehr Photos gibt es hier:

Mittwoch, 9. September 2009

Seltener Fund: 120 Münzen aus der Zeit Bar Kochbas

B"H

Historiker der israelischen Bar Ilan University entdeckten eine bislang unbekannte Höhle, welche die
Rebellen des Bar Kochba Aufstandes (132 - 135 nach Beginn der Zeitrechnung) sowohl als Versteck vor den Römern als auch als Lager nutzten. Waffen, 120 Münzen sowie ein paar weitere Gegenstände befanden sich in der Höhle, die seit 1900 Jahren kein Mensch mehr betreten haben zu scheint.





Weitere Photos bei LADAAT.NET

Montag, 6. Juli 2009

Antiker Steinbruch entdeckt

Fragment vom Tempelberg aus der Zeit des Herodes (Hordos)

B"H

An diesem Donnerstag begehen die Juden in aller Welt den Halbfastentag 17. Tammuz, welcher vor dem 9. Av (Tisha Be'Av) beide Tempelzerstörungen einleitete. Beide Jerusalemer Tempel sollen am 9. Av (in diesem Jahr am 29. Juli) zerstört worden sein. Der Erste Tempel von den Babylonier und der Zweite von den Römern.

Wer heute vor den gigantischen Steinen der Ruine des Zweiten Jerusalemer Tempels steht, der fragt sich nicht selten, wie die Leute zu Zeiten Herodes diese immensen Steine an / auf den Tempelberg bekamen. Und von woher nahmen sie diese Steine ?

ARUTZ 7 berichtet, dass bei Bauarbeiten in der Jerusalemer Shmuel HaNavi Street ein 2030 Jahre alter Steinbruch entdeckt worden ist. In dem Steinbruch befinden sich nach wie vor Steine, welche 3m lang und 2m breit sind. Daher kann es sein, dass Herodes dort die Steine für den Zweiten Tempel diesem Steinbruch entnahm.


Archäologische Links:

Israel Antiquities

Archäologie der Hebrew University

Archeology Park Jerusalem

Klagemauer (Kotel)

Dienstag, 26. Mai 2009

Hebron & Archäologie

Hebron: Die israelische Seite Hebrons wird durch die grüne Markierung ausgewiesen. Alles Gelbe gehört den Palästinensern ! Diese Einigung / Übergabe Hebrons an die Palästinenser haben wir der ersten Amtsperiode Benjamin Netanyahus (1996) zu verdanken. Siehe auch: Photos aus Hebron.


Zwei interessante Links:

Hebron


Israelische Archäologie

Montag, 4. Mai 2009

Die Stadt König Davids und das Dorf Silwan

B"H

Wer von der Klagemauer (Kotel) Richtung Dung Gate geht, nach dem Tor links abbiegt und sich dann rechts hält, der gelangt nach wenigen Metern zur "City of King David - עיר דוד - der Stadt König Davids". David hatte dort seinen Palast und vor sowie während der Ersten Tempelperiode befand sich Jerusalem genau an dem Ort. Erst später weitete es sich aus.
Davids Sohn Salomon baute den Ersten Tempel, der sich genau gegenüber der Stadt Davids befindet.

Heutzutage wird die "Stadt König Davids" von einigen jüdischen Familien bewohnt, ansonsten dient sie als Museum mit unzähligen Ausgrabungen. Es wird gebuddelt und ständig kommen neue antike Kostbarkeiten ans Tageslicht, wie, z.B., Briefsiegel aus der Zeit der Propheten. Man ist noch lange nicht am Ende und jedesmal, wenn ich die Lokalität besucht, schaut sie anders aus. Neue Ausgrabungen fanden statt und es gibt immer mehr zu sehen.



Ausgrabungen in der "Stadt König Davids" inmitten von Silwan

Rund um die Stadt König Davids befindet sich das palästinensische Dorf Silwan. Ja, die Stadt Davids schaut richtig eingebettet aus. Hier die Palästinenser und dort das Eingangstor zur Stadt Davids mit Wachposten rundherum.


Blick auf Silwan aus Sicht des Tempelberges

Der neue Innenminister Eli Yishai (sephardisch - haredische SHASS - Partei) will aus der Gegend um die Stadt eine jüdische Ansiedlung machen. Juden sollen neben den Palästinensern wohnen, denn gerade die Stadt König Davids beweist, dass an dem Fleck das jüdische Herz schlägt. Hier lebten unsere Vorfahren noch ehe es überhaupt ein selbsternanntes palästinensisches "Volk" gab. Wieso also sollen wir dort nicht bauen und uns ansiedeln ?

Die Palis schlagen schon Alarm und wenn ihnen keiner zuhört, dann jammern sie ins Ausland. Und im Ausland wiederum hat kaum jemand eine Ahnung um was es genau geht, steigt aber mit in das Gejammer und die Drohgebärden gegen Israel mit ein.


Wer weiss schon, dass Silwan noch gar nicht so lange existiert ?
Noch zur Jahrhundertwende bis in die Dreissiger Jahre hinein lebten dort JUDEN !
Juden aus dem Jemen, die nach Israel gekommen waren und wer seine Augen richtig aufmacht, der sieht an den allerersten Häusern von Silwan, nahe dem Kidron - Tal, Zeichen von Mezuzot an den Türpfosten.

Innenminister Eli Yishai

Beschäftigt man sich dagegen weniger bis gar nicht mit der Geschichte, dann kann einem Silwan schon antik erscheinen, denn es schaut verrottet und verdreckt aus. Dabei ist es insgesamt erst ca. knappe 70 Jahre alt. Nach 1948 gehörte es zu Jordanien, ebenso wie weite Teile Jerusalem; während des Sechs - Tage - Krieges (1967) jedoch wurde es wieder ein Teil von Israels.

Wer also hat mehr Anspruch auf das Gebiet zwischen Öl - und Tempelberg ?


Silwan

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Älteste hebräische Inschrift gefunden


Archivbild aus dem Israel Museum / Jerusalem

B"H

Südlich von Jerusalem, nahe der Stadt Beit Shemesh, haben Archäologen die bisher älteste hebräische Inschrift ausgegraben. 3000 Jahre sind die fünf Zeilen alt und geben darüber Aufschluß, dass das Reich des König David nicht nur die Klitsche eines kleinen unbedeutenden Stammes war, sondern tatsächlich, wie in den Propheten angegeben, ein einflußreiches mächtiges Imperium.
Aber nicht alle Wissenschaftler stimmer hierbei mit dem Hebrew University Archäologen Yossi Garfinkel überein.

Bei Hirbet Keyafa handelt es sich um ein Tal in der Nähe von Beit Shemesh, von dem man ebenso das Elah Valley überblicken kann, welches wiederum als Kampfschauplatz zwischen David und Goliath angesehen wird. Ein 15 - jähriger Teenager fand die 15x15 cm große Tonscherbe mit der Inschrift nahe den Stufen eines auszugrabenden Hauses.

Nicht nur dieser Fund, sondern alle vorherigen genauso sollten eigentlich Aufschluß genug darüber geben, dass Israel ein jüdisches Land war und ist und keineswegs irgendwelchen Palästinenser gehört.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Gestohlene jüdische Gegenstände nach 70 Jahren wiederentdeckt


Nach der Kristallnacht


B"H

Der israelische Journalist Yaron Svoray fand nach längerer Suche von den Nazis gestohlene jüdische Gegenstände; vergraben auf einer Müllhalde in Brandenburg (nördlich von Berlin).

Während der Reichskristallnacht im November 1938, wurden in Deutschland 200 Synagogen zerstört, 92 Juden wurden ermordet und 25.000 - 30.000 verschwanden in Konzentrationslagern.
Sämtliche gefundene Gegenstände wurden offenbar in der Reichkristallnacht von den Nazis gestohlen und verborgen.

Die Müllhalde samt Diebesgut befindet sich nicht weit entfernt vom einstigen Wohnhaus Hermann Goerings. Yaron Svoray bekam die Info über die Gegenstände vom Sohn eines ehemaligen Aufsehers der Müllhalde und innerhalb einer Stunde des Grabens mit blossen Händen, wurden Teile des Diebesgutes schnell entdeckt.

Der genaue Standort der Müllhalde wird noch geheim gehalten, denn man will verhindern, dass sich illegale Sammler auf den Weg machen, herumbuddeln und alles auf Ebay verscherbeln. Stattdessen sollen die gestohlenene Gegenstände professionell ausgegraben werden.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Ausgrabungen vor dem "Mughrabi Tor"

B"H

Erinnert sich noch jemand an die Vorfälle vor fast zwei Jahren ?
Erst schlugen die Palis samt Weltbevölkerung Alarm: Da graben die Juden vor dem "Mughrabi Tor", gleich neben der Kotel (Klagemauer) herum und das sei bestimmt alles nur Tarnung. In Wahrheit sollen nämlich die Moslems vorm Tempelberg verdrängt werden.

Was für idiotische Anschuldigungen damals schon !
Eigentlich verursachte den Streit jene Brücke, welche nach einem Erdbeben ein Jahr zuvor fast vollständig in sich zusammenfiel. Die Stadtverwaltung plante den Bau einer neuen Brücke, jedoch stieß man an jener Stelle auf historische Funde aus der Zeit der Byzantiner. Also kamen die Archäologen und begannen das Buddeln. Die Moslems hingegen waren sauer, denn sie wollen alles wahrhaben, nur nicht einen antike jüdische Tempelpräsenz. Die zwei Tempel habe es nie gegeben und alles sei schon immer Mohammeds und Allahs gewesen. Selbst dann, wenn Mohammed niemals in Jerusalem war und der Koran unsere Stadt kein einziges Mal erwähnt.

Was also ist aus den Ausgrabungen, der neuen Brücke und dem Konflikt überhaupt geworden ? Damals schalteten viele TV - Stationen (z.B. BBC) live zu den Ausschreitungen auf dem Tempelberg.
Gegraben wird nach wir vor und es kamen Ruinen einer ganzen Siedlung zutage. Die Palis regen sich schon längst nicht mehr auf und betrachten alles als normal. Die neue Holzbrücke ist nach wie vor provisorischer Natur, bleibt aber vorerst erhalten, denn die Ausgrabungen sind noch in vollem Gange.

Soviel zum ehemaligen Weltgeschehen mit dem kleinen Blick in die nahe Vergangenheit.