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Samstag, 17. November 2012

Tel Aviv steht ab sofort unter dem "Eisendom - Iron Dome" Schutz



Die Aufstellung des EISENDOM bei Tel Aviv. Bisher gab es in Tel Aviv drei Raketenalarme.


Wie funktioniert der EISENDOM - IRON DOME ?


Donnerstag, 15. November 2012

Die israelische Armee warnte die Zivilisten von Gaza

B"H 

Um die Zivilisten von Gaza zu schonen, warf die israelische Air Force am Nachmittag Flugblätter mir Warnungen ab. Dabei sitzen die Hamas – Obersten garantiert sicher irgendwo in einem Bunker unter einem Krankenhaus und schicken die Bevölkerung vor. 



Montag, 12. November 2012

Der Raketenkrieg geht weiter

B"H

Heute ist mal wieder ein Tag, den man mit gutem Gewissen "melancholisch" nennen darf. Erstens sorgt das dunkle Regenwetter dafür und zweitens geht der Raketenkrieg gegen Israels Süden munter weiter. Der Hamas geht es doch gut, denn die Welt unterstützt den islamischen Terrorismus, wenn es gegen Israel geht. Auch in deutschen News Foren findet der Terror Zuspruch und Israel ist der Bösewicht. Ziel der Hamas ist es, Israel zum Einmarsch in den Gazastreifen zu bewegen und dann schreit die Welt erst wieder so richtig auf.

Mittlerweile gab es einen erneuten Schusswechsel mit den Syrern auf dem Golan.

News Updates gibt es auf dem Blog der israelischen Armee

http://www.idfblog.com/

sowie der Site der israelischen Tageszeitung ISRAEL HAYOM

http://israelhayom.com/



Mittwoch, 7. November 2012

Muslimische Kinder und Kinder der Linken gehen auf israelische Soldaten los

B"H

Eines muss man der internationalen Linken lassen: Sie haben schnell von der Hamas gelernt, Kinder in Szene zu setzen. Fragt sich nur, wie arabische Soldaten in dieser Situation reagiert hätten. Eines ist sicher: Einige der Kinder wären ganz sicher mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden worden. Apropos, warum reist die Linke nicht einmal nach Syrien, um auf die Assad - Soldaten loszugehen ?


Donnerstag, 1. November 2012

Gewalt gegen Frauen in der israelischen Armee (IDF)

B"H

Nicht immer ist alles so furchtbar Friede, Freude, Eierkuchen innerhalb der israelischen Armee IDF (Israel Defense Force). Rekrutendrill, Soldaten gehen intern aufeinander los und auch die eingezogenen wehrpflichtigen jungen Frauen ab 18 leiden oft unter den Alpha Männern. Sexuelle Belästigungen sowie Vergewaltigungen weiblicher Soldatinnen von Vorgesetzten sind leider keine Einzelfälle mehr. 

In Israel machte dieser Tage die vorzeitige Entlassung des Vergewaltiger und obersten drusischen Officers in der israelischen Armee Schlagzeilen. Ataf Zahar zeigte weder Einsicht noch hat er sich jemals bei seinem Opfer entschuldigt.

Das israelische Fernsehen veröffentlichte ein Video, welches die Konfrontation des Opfer mit seinem Vergewaltiger Ataf Zahar, zeigt. Auch die Mutter des Opfers kommt zu Wort und sagte, dass ihre Tochter seit der Vergewaltigung nicht mehr derselbe Mensch ist.


Dienstag, 18. September 2012

Shuffling through the IDF



Einmal eine witzige Betrachtung des israelischen Rekrutendienstes. Es versteht sich von selbst, dass auch in der israelischen Armee nicht nur Zuckerschlecken gilt. Vom arabischen Terror einmal abegesehn, immer wieder werden Skandale aufgedeckt, wo Offiziere Untergebene zusammenschlagen oder weibliche Soldatinnen sexuell anmachen.

IDF = Israel Defense Force

Sonntag, 9. September 2012

Ein arabischer Zionist in der israelischen Armee


Ala Wahib (32)
B"H

Ein lesenswerter Lebenslauf, den die internationale Presse garantiert nicht publiziert, die Wochenendausgabe der israelischen Tageszeitung ISRAEL HAYOM hingegen schon: Der Muslim Ala Wahib aus einem kleinen arabischen Dorf fühlt sich als Zionist, will Israel verteidigen und stieg zum ranghöchsten arabischen Offizier innerhalb der israelischen Armee auf.

In Israel wird nicht immer alles so schwarz und weiss gesehen, wie uns das Ausland zwecks Agendagründe gerne darstellt.

Mittwoch, 22. August 2012

Israel, der Iran und nackte Armeetatsachen


Tourismus in der Jerusalemer Altstadt

Photo: Miriam Woelke
B"H

Befindet sich Israel im Alarmzustand ? Ein Leser fragte mich zurecht in einer e – mail, ob Israeltouristen nicht lieber ihren Urlaub hierzulande absagen sollten. Den Grund kann sich sicher jeder denken: Ein eventueller Angriff Israels auf die iranischen Atomeinrichtungen.

Besteht also derzeit ein Grund, den Israelurlaub besser abzusagen ? Die öffentlichen Diskussionen jedenfalls lassen allen Anlass für negative Mutmassungen zu.

Ob ein Tourist den Urlaub verschieben oder gar absagen will, liegt allein an ihm. In Israel zumindest ist die Stimmung so, dass der normale Alltag weiterläuft. Viele Israelis sind der Meinung, dass unsere Armee einen Militärschlag ausführen sollte, andere wiederum befürworten das Gegenteil. Das Leben geht weiter und nichts deutet auf Panik hin, wenn wir einmal von diversen Massenmedien absehen.

Angeblich sucht Netanyahu Unterstützung für seinen Plan. Auch vom geistigen Führer der SHASS – Partei, Rabbi Ovadiah Yosef. Vor wenigen Tagen soll Netanyahu einen Abgesandten zum Rabbi geschickt haben, der Letzterem unmissverständlich klarmachte, SHASS solle ja für einen Angriff stimmen. Dazu sei angemerkt, dass die SHASS – Partei in der Koalition sitzt. Wie sich Rabbi Yosef letztendlich entschieden hat, ist nicht bekannt, doch geht es ihm normalerweise stets um die eigene Taktik.

Das Ausland und die israelischen Medien spekulieren auf Teufel komm heraus. Ob Netanyahu erst die Wahlen in den USA abwarte oder sich überhaupt auf Obama verlassen könne. In Israel meinen viele, dass das Land im Ernstfall immer allein dastehen wird und sich daher auf niemanden in der Welt verlassen kann. Eines jedoch fällt auf: Wenn ich ein Land angreifen will, posaune ich dies nicht im Vorfeld hinaus, sondern tue es. So wie Menachem Begin es einst gegen die irakischen Atomeinrichtungen tat. Heimlich und schnell zugeschlagen und das wars. Wieso sollte ich jedes Wenn und Aber im voraus ausdiskutieren ? Womit wir zu einer weiteren Spekulation kommen ? Will Netanyahu den Iran vielleicht nur warnen und zum Einlenken bewegen ?

Achmadinejad scheint alles andere als Angst zu haben. Ich an seiner Stelle würde beim Anblick dieser Bilder genau so denken: Israelische Soldaten aus den Eliteeinheiten Kfir und Golani, die nackt vor der Kamera posieren und deren Bilder aus ihren e – mail Accounts geklaut worden sind. Danach stellte jemand alle nackten Tatsachen auf eine Porno Site. All das macht bestimmt keinen bedrohlichen Eindruck auf Achmadinejad und Israel steht, dank ein paar Armee -  Idioten, wieder einmal als der Depp dar. Aber wer weiss, vielleicht sind die nackten Soldaten ja nur eine neue Netanyahu – Taktik !

Montag, 9. Juli 2012

Haredim & Araber zur Armee

B"H 

Wenn es nicht so furchtbar wahr wäre, könnte man die Angelegenheit glatt für einen Scherz halten. Nicht nur, dass Netanyahu sich breitschlagen liess, Haredim (ultra – orthodoxe Juden) zur Armee zu schicken. Das Gesetz ist bisher weder nicht eindeutig definiert noch verabschiedet. 

Dennoch möchte ich einmal wieder mehr darauf hinweisen, dass ein riesiger Unterschied zwischen den Haredim und nationalrelig. Siedlern bzw. dem nationalrelig. Movement besteht. Im SPIEGEL brachten Kommentarschreiber wieder alles durcheinander und warfen alle in einen Topf. Deutsche Journalisten unterscheiden nicht zwischen jüdisch – relig. Gruppierungen und plötzlich werden die Siedler zu Armeeverweigerern, was sie aber nicht sind. Ganz im Gegenteil, denn nationalrelig. Juden gehen sehr wohl zur Armee. 

Ich bin mir sicher, dass es beim neuen Gesetz Abstriche geben wird, denn einfach so generell kann eh nichts festgelegt werden. Und falls doch, kommt es zu Ausschreitungen. Die Haredim riefen eh bereits zur "Millionendemo" auf, womit sie zahlenmässig die Demo der Säkuleren (Freierim) vom letzten Samstag abend weit in den Schatten stellen werden. Die selbsternannten FREIERIM (im israelischen Slang steht FREIER für einen, der sich ausnutzen läßt) demonstrierten am Samstag mit 20,000 Leuten für die Einführung der Wehrpflicht der Haredim. Doch wenn es um Demonstrationen geht, bringt die haredische Gesellschaft mehr Leutchen auf die Beine als die Restbevölkerung. 

Lassen wir einmal die Haredim beiseite, denn die Regierung hat beschlossen, dass die Wehrpflicht noch für eine ganz andere Gruppe gelten wird. Nämlich für Palästinenser mit israelischer Staatsangehörigkeit. Nicht nur haredische Abgeordnete liefen in der Knesset Sturm, sondern mit ihnen die arabischen Abgeordneten. 

Netanyahu will also den Palästinensern Waffen geben und sie militärisch ausbilden lassen. In israelischen Armeekasernen und mit allen militärischen Geheimnissen. Das ist gerade so als hole sich die GSG 9 die Baader – Meinhof – Bande in die Polizeischule. 

Da bin ich ja mal gespannt, gegen wen die Palästinenser eigentlich kämpfen werden. Sollte einer von ihnen abkommandiert werden, den Iran zu bombardieren, kann es gut sein, dass er seine Bombe lieber über Tel Aviv abwirft. 

Links:


Israels Haredim und die Armee



Allein die Tageszeitung ISRAEL HAYOM stellt heute die entscheidende Frage, die mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf geht: 

WER STECKT EIGENTLICH HINTER DEN DEMOS ? WEM IST DARAN GELEGEN, DERMASSEN AUF DIE HAREDIM LOSZUGEHEN UND ES ZU EINER KOALITIONSKRISE KOMMEN ZU LASSEN ? 

ISRAEL HAYOM befragte ein paar Leser: Wer, glauben Sie, steht hinter der Demo gegen die Haredim ? Die Freierim oder vielleicht sind die Freierim und die linksradikalen Sozialdemonstranten nicht ein und dieselbe Person ? 

Die Mehrheit sowie auch ich antworten: Beide Demos werden von der extremen Linken und dem New Israel Fund, sprich George Soros, dirigiert. Soros, obwohl Jude, hasst den jetzigen israelischen Staat und will Netanyahu zu Fall bringen, um einen israelisch – palästinensischen Staat zu errichten. Die Mittel dazu sind ihm egal, denn Geld genug hat er ja.

Freitag, 6. Juli 2012

Politchaos


 Alt & Neu

Gesehen im Stadtteil Neve Zedek / Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Die Nachricht ist, dass es nicht viel Neues gibt. Unsere Politiker kloppen sich nach, nach wie vor, um das Thema "HAREDIM (ultra- orthodoxe Juden) zur Armee". Dabei geht es weniger um Prinzipien als um Machtgerangel. Koalitionspartner Sha’ul Mofaz von der Kadima – Partei drohte Netanyahu nämlich mit dem Ausstieg aus der Koalition, wenn er (Netanyahu) nicht die von einem speziellen Kommittee geforderten Sanktionen gegen die ultra – orthodoxe Gesellschaft (bei Verweigerung des Dienstes an der Waffe) anerkennt. Und so dämlich, wie Bibi nun einmal ist, gab er nach. Nur um seine eigene Premier – Position zu wahren. Das ist es, was fast jedem Knesset – Politiker wichtig ist: Der eigene Sessel und der Rest ist Wurscht. 

Realistisch betrachtet macht das Politikum "Haredim an die Waffe" keinen Sinn. Noch weniger macht es Sinn, wie vom Plassner - Kommittee gefordert, Araber zum Pflichtdienst einzuziehen. Der Feind kämpft dann also mit. Fragt sich nur, gegen wen eigentlich. 

Fakt ist, dass die israelische Armee jetzt schon personell überladen ist. Oft wird die Einberufung der 18 – Jährigen verschoben, weil einfach kein Platz in der Kaserne ist. Andere brauchen noch nicht einmal ihren Reservedienst antreten, weil es eh schon zu viele Soldaten gibt und nicht jeder gebraucht wird. Was sollen also plötzlich und mit einem Schwung Tausende neue Rekruten in der Armee ? 

Ein weiteres viel diskutiertes Thema ist die eventuelle Anerkennung eines "universitätsähnlichen" Institutes in der Stadt Ariel. Auch Ariel wurde mittlerweile zum Politikum, denn eine Anerkennung des Institutes als offizielle israelische Universität könnte sich international als nachteilig erweisen. Linksgerichtete israelische Professoren lästern bereits und sie wollen Ariel nicht als Unistadt. Ariel bildet nämlich ein kleines Problem, denn die Stadt liegt in der Westbank und ist zumeist rechts ausgerichtet. Nationalreligiöse Siedler und so. Das passt dem Ausland nicht und Netanyahu kommt deshalb schon wieder ins Grübeln. Das Ausland mache dann wieder Ärger, dabei ist die Uni in Ariel intern schon fast als Universität anerkannt. 

Und was geht uns das Ausland und seine Meinung an ? Israel schert sich ja auch nicht darum, ob in Höxter eine neue Fachhochschule eröffnet wird. Dies nur als fiktives Beispiel nebenbei. 



Jerusalem

Photo: Miriam Woelke


Und mit diesen Themen gehen wir dann ins Wochenende. Nichts Neues und wenig Interessantes also, denn das politische Knessetgerangel interessiert sowie so niemanden mehr. Und so widmen sich die Jerusalemer lieber den Schabbateinkäufen und dem heissen Wetter. Ich dagegen widme mich am Nachmittag dem Hausputz und in meiner neuen Wohnung ist eh noch nicht alles organisiert. 

Schabbat Schalom, dann erst einmal !

Montag, 2. Juli 2012

Israels Haredim und die Armee


Eine Familie der chassidischen Gruppe Toldot Aharon / Jerusalem

Copyright / Photo: Miriam Woelke
B"H 

Deutschland befindet sich momentan in eine riesen Diskussion um die Beschneidung und Juden sowie Moslems fühlen sich diskriminiert. Wobei ich, wie in einem Kommentar verfasst, keinen Antisemitismus in dem Kölner Urteil sehe, sondern pure Ignoranz. In Israel hingegen sieht sich momentan wieder einmal eine ganz andere Gruppe vom jüdischen Staat Israel diskriminiert und ausgegrenzt: Nämlich die Haredim (ultra – orthodoxe Juden). 

Und wieder einmal geht es um das Thema: Haredim sollen zur Armee gehen. Innerhalb der letzten Jahre nutzen diverse Politiker immer wieder ausgerechnet das Thema, um sich selbst zu positionieren. Man ist ja sonst kaum in den Schlagzeilen. Für die israelische Presse sind die Ultra – Orthodoxen ein saftiges gefundenes Fressen und es wird gehetzt, was das Zeug hält. Nachrichtensprecher Yaakov E’ilon gab vor ein paar Wochen bei einem haredischen Newsblatt zu, dass die säkulere Presse so gern auf die Haredim abfahre, eben weil die Bevölkerung das gern liest und derlei Themen hohen Absatz versprechen. 

Und so geht es seit Jahren hin und her: Politiker und Presse hetzen und die haredische Presse schlägt zurück, findet aber wenig Gehör. Viele Israelis reagieren mit den üblichen Stereotypen und wenn die israelische Presse hetzt, fühlen sich SPIEGEL, TAZ & Co. auch gleich auf den Plan gerufen. Hier kann man unbesorgt über religiöse Juden hetzen, denn die israelische Presse tut es ja auch. 

Ein Schlagabtausch jagt den anderen, doch wer genau kennt eigentlich die Seite der Haredim ? Wer interessiert sich dafür ? 

Einige Leutchen schon, denn mehrere Male sass ich gerade mit Deutschen zusammen und wurde von von ihnen ausgefragt. Sei es, weil jemand eine Unistudie durchführte, einen Film drehen will oder ein Buch verfasst. Fehler will man bei seiner Recherche nicht machen und auf die sonstige Pressedarstellungen ist kein Verlass. 

Ich selber war einmal Teil der haredischen Gesellschaft, beschäftige mich auf meinen relig. Blogs mit dem Thema. Einem Thema, was mich niemals verlassen hat und ich mich immer noch still und heimlich frage, warum ich nicht mehr Teil der sogenannten Ultra – Orthodoxen bin, wo ich doch eigentlich immer noch dabei bin. Jedenfalls in Bezug auf meine Schreiberei und mein Freundeskreis besteht zu einem großen Teil aus Haredim. Bei den Haredim bin ich, bis zu einem gewissen Grad, die Abtrünnige und bei den anderen die Fanatikerin. 

Dann bin ich jetzt einmal richtig fanatisch und sage, dass mir das Thema mit der Armee bereits zu den Ohren herauskommt. Es nervt, immer wieder rechtfertigen zu müssen und Gründe aufzulisten. Dann ist das Thema abgehakt und nach ein paar Monaten holt es die Politik wieder neu hervor und dann geht das Blabla von vorne los, ohne jemals zu einer Lösung zu kommen, die es sowie so nicht gibt. 

Die Mehrheit der Ultra – Orthodoxen gehen nicht zur israelischen Armee, weil sie nicht unbedingt zum Staat Israel stehen. Nein, nein, nicht Neturei Karta und in den Iran fahren und gegen Israel hetzen. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe und hoffentlich kommen jetzt SPIEGEL & Co. nicht wieder mit falschen Behauptungen daher. Die absolute Mehrheit der Haredim ist bestimmt nicht Neturei Karta, denn die NK ist haredisch - intern verhasst wie kaum eine andere Richtung. 

Das haredische Judentum ist in mehrere Gruppen aufgespalten und wer behauptet, alles im ultra – orthodoxen Mea Shearim (Jerusalem) sei voll antizionistisch, der weiss nicht, was er sagt. 

Wie soll man einem Außenstehenden das nur alles klarmachen ? Wer kann noch unterscheiden zwischen diversen Ausrichtungen und wer wer und was ist ? Gibt es denn nicht Haredim in der zionistischen Knesset ? Wie das ? Und dienen nicht einige Chabadnikim in der Armee, obwohl Chabad – Lubawitsch doch eigentlich der Antizionismus in Person ist ? 

Ups, wie kann denn das sein ?


Quelle: Chadrei HaCharedim

Link:

Nachal HaCharedi (Haredim in der israelischen Armee)

Die richtigen Antizionisten wie die chassidischen Gruppen Toldot Aharon oder Satmar würden niemals zur Armee gehen. Beide Gruppen sind keine Neturei Karta und die Neturei Karta ist keine chassidische Gruppe ! Außerdem vertreten die Toldot Aharon im Bezug auf den Antizionismus eine wesentlich andere Position als die Neturei Karta. Die der Belzer Chassidim ist wieder anders und nicht zu vergessen die Position der sephardischen Haredim unter Rabbi Ovadia Yosef. 

Und wer steigt jetzt da noch durch ? 

Ein Außenstehender sicherlich nicht und ein paar mal habe ich es erlebt, dass diejenigen Personen, die mich befragten, nach einer Stunde noch immer nichts unterscheiden konnten und ratlose Gesichter schauten mich an. 

Hä ????? 

Deswegen mache ich es kurz: Der Staat Israel wird aus vielerlei Gründen nicht die angedrohten Sanktionen gegen die haredische Bevölkerung ausrufen. Darüber hinaus bin ich dafür, dass viele Haredim zur Armee gehen sollten, doch dafür muss der notwendige Rahmen geschaffen werden. Das aber will die Armee offenbar wieder nicht und so dreht sich alles im Kreis. Bis zur nächsten Diskussion und so weiter und so weiter …

Links:



Warum stieg Tanya Rosenblid in einen haredischen Bus ? 

Deutsche Journalisten stehlen meine Bloginhalte

Sonntag, 17. Juni 2012

Die SULTAN YAAKOV Akte immer noch Top Secret

B"H 

Dreissig Jahre ist es her, dass ein israelisches Panzerbatallion am libanesischen Sultan Yaakov  in einen syrischen Hinterhalt geriet. Das traurige Resultat: 20 tote Soldaten, 30 Verletzte und mehrere gekidnappte Soldaten. Zwei der gekidnappten Soldaten kamen später lebend per Gefangenenaustausch zurück. Bei einem weiteren Soldaten wurde des Leiche an Israel zurückgegeben. Drei weitere Soldaten bleiben bis heute vermisst. Einer davon Zechariah Baumel, dessen Mutter jetzt nach dreissig Jahren Antworten sucht. 

Über die Schlacht bei Sultan Yaakov (im ersten Libanonkrieg 1982) gibt es Unmengen von Material und viel zu berichten. An dieser Stelle gehe ich nur kurz darauf ein, denn etwas später stelle ich viel mehr Infos in den Blog. Aktuell nur so viel, dass die überlebenden Soldaten der damaligen Schlacht bis heute schweigen. Man wolle keine falschen Spekulationen aufkommen lassen oder, kurz gesagt, die israelischen Soldaten von Sultan Yaakov suchen ihre Ehre zu bewahren. Was genau während der Schlacht geschah, erfahren wir weder von den beteiligten Soldaten noch von der israelischen Regierung bzw. Armee. Bis heute wurde kein einziger Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen und die Militärakten bleiben auch nach dreissig Jahre TOP SECRET. 

In Israel besteht das Problem, dass hochrangige Generäle zu Politikern werden und daher in der Lage sind, diverse Armeeangelegenheiten zu vertuschen. Zuerst als General und dann ggf. als Verteidigungsminister wie im Fall Sultan Yaakov und Ehud Barak. Die israelische Presse ist vielerseits mit den Knessetpolitikern verbandelt und oftmals kratzt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Man kennt sich untereiander. Und das seit vielen Jahrzehnten. 

Aktuelles Beispiel hierfür bildet der Fall Gilad Shalit. Wir alle wissen, dass Gilad kein Held war und ist. Trotzdem stellt kein einziger israelischer Journalist die Frage, was genau bei der Entführung Shalits geschah. Während seine Kameraden gegen eindringende Palästinenser kämpften, soll Shalit sich im Panzer verkrochen haben. Was geschah wirklich bei der Entführung Shalits und wie kamen zwei seiner Kameraden ums Leben ? 

Vater Noam Shalit wimmelt jeglichen Kontakt zu den Hinterbliebenen der zwei toten Soldaten ab. Wahrscheinlich hat er genügend Gründe dafür. Gilad Shalit litt nicht in seiner Hamas – Gefangenschaft, das wissen wir alle. Obwohl er im Kerker sass und seiner Freiheit beraubt wurde, gibt es nicht nur Gilad Shalit, sondern Hinterbliebene der toten Kameraden, die ein Anrecht auf Antworten haben. Doch genau das wird ihnen von der Shalit – Familie genommen. 

Link:

Die vergessenen gefallenen Soldaten: Chanan Barak & Pavel Slutzker

Montag, 30. April 2012

Was geschieht, wenn ein Israeli nicht zum Reservedienst (Miluim) einrückt ?

B"H 

Ein Arbeitskollege von mir schwänzte den in Israel vorgegebenen jährlichen Reservedienst (Miluim) bei der Armee. Und das ganze zwei Jahre lang. Welche Strafe erhielt er ?

Allgemein hegt der Reservedienst, recht locker zu sein. Teilnehmer erzählen von "eigentlich nur gelangweilt herumhängen und Kartenspielen" bis hin zu richtigen Übungen. Offensichtlich kommt es darauf an, welcher Einheit der ehemalige Wehrpflichtige angehörte. Angehörige von Kampf – sowie Eliteeinheiten erhalten ein regelmässiges Kampf – Update, andere hingegen scheinen eher gelangweilt auf das Ende der Reserve zu blicken. 

Ein Arbeitskollege von mir musste vor zwei Wochen vor ein Militärgericht, da er zwei Jahre lang nicht zum Reservedienst erschienen war, indem er der Armee seine Adresse vorenthalten hatte. Somit konnte er erst gar nicht benachrichtigt werden. 

Als er in der Armeebasis ankam, wurde er zuerst einmal verhaftet und ins Militärgefängnis "Kele 4" gesperrt. Und da es immer heisst, ultra – orthodoxe (haredische) Juden gingen nicht zur Armee: Lasst Euch gesagt sein, dass verhältnismässig viele säkulere Israelis alles daran setzen, die Armee zu umgehen. Als der Kollege nämlich im Knast ankam, wartete nicht nur er auf seinen Prozess, sondern viele andere mit ihm. Am Ende wurde er nach drei Tagen freigelassen, ihm wurde der Rang vom Obergefreiten zum Gefreiten zurückversetzt und vom Reservedienst ist er vorerst suspendiert. 

Demnach lohnte sich seine Schwänzerei. Was ist ihm groß passiert ? Die Armee will ihn gar nicht mehr haben. 

Leider wird darüber in Israel so gut wie gar nicht berichtet, denn armeefaule Israelis darf es offiziell weniger geben.

Donnerstag, 26. April 2012

Dienstag, 24. April 2012

YOM HA’ZIKARON – Gedenktag für gefallene Soldaten & Terroropfer

B"H 

Der heute abend beginnende YOM HA’ZIKARON (Gedenktag gefallener israelischer Soldaten und Terroropfer) wird heute abend um 20.00 Uhr mit einem landesweiten Sirenenton eingeleitet. 

An Touristen im Land: 

Die Geschäfte (einschliesslich des Tel Aviver AM:PM), Cafes, Kinos, Shopping Malls oder Restaurants schliessen heute bereits gegen 18.30 Uhr. Jegliche Vergnügungen sind untersagt. 

Eltern berichten in Radio und Fernsehen von ihren gefallenen Kindern. Soldaten berichten von gefallenen Kameraden und da Israel ein kleines Land ist und jeder jeden kennt, geht die Trauer fast alle an. Am Mittwoch morgen ertönt um 11.00 Uhr nochmals ein Sirenenton. Gegen abend kommt allmählich Stimmung auf, denn gegen 20.30 Uhr beginnen die Feiern zum 64. israelischen Unabhängigkeitstag. Von der Trauer in die großen Parties. Ein Symbol für die Geschichte des jüdischen Volkes, welches da abwechselnd Trauer und Leid erfuhr. 


 Man zeigt Flagge zum anstehenden Feiertag wie derzeit in der Tel Aviver Shopping Mall im Azrieli Tower.

Photo: Miriam Woelke


Schon einmal vorab: Wer morgen abend (Mittwoch) in Tel Aviv ist, kann die landesweit größte Feiern zum Unabhängigkeitstag live miterleben. Auf dem Kikar Rabin vor dem Rathaus um 21.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber es wird ein riesiges Gedränge herrschen und natürlich ein wahnsinniges Polizeiaufgebot. 



Bilder vom Kikar Rabin (2011)

Photos: Miriam Woelke



Was gibt es zu sehen ? Auftritte von israelischen Popstars, Volkstänze Jugendlicher zur Geschichte Israels, vielleicht einige Videovorführungen zur Geschichte des Staates und natürlich Ansprachen von Knessetabgeordneten. Trotz all des Aufgebots warten wir alle nur auf eines: Auf das Feuerwerk !!! Danach zieht es viele heim und bei den Jugendlichen geht die Party erst richtig los. Schlafen kann man eh nicht viel, denn überall in der Stadt steigen Parties und damit der Lärmpegel. 

Die Bierleichen können morgens am Strand eingesammelt werden.

Donnerstag, 22. März 2012

Israelische Eliteeinheit gegen die Tunnel der Hamas


Über was Israelis nicht sprechen wollen


Heutige Zivilschutzübung

B"H 

Nehmen wir einmal an, Israel bombardiere die iranischen Atomeinrichtungen. Was dann ? Hat der Iran nicht in letzter Zeit Israel mit einem verheerenden Gegenschlag gedroht ? Immer wieder vernehmen wir, dass die nuklearen Einrichtungen des Iran zerstört werden sollen, aber wer kann uns wirklich garantieren, dass solch ein Militäreinsatz 100%ig von Erfolg gekrönt sein wird ? Wäre ich Achmadinejad, hätte ich längst all meine geheimen Einrichtungen verlegt. Wenn es sein muss, alles auf unterirdischer Basis. 

Genau deswegen stelle ich die Frage in den Raum, denn kein einziger Politiker oder General ist in der Lage, einen Erfolg zu garantieren. Was wäre, wenn die Einrichtungen zwar zerstört werden, doch Achmadinejad ganz woanders im Untergrund weiter an seinem Bömbchen bastelt ? Und was, wenn nach einem israelischen und / oder amerikanischen Angriff, der Iran auf sofortige Gegenoffensive macht ? Auf Tel Aviv oder weitere israelische Städte. 

Heute morgen startete Israels Zivilschutz (Pikud HaOref) eine großangelegte Übung und am Morgen hörte ich die Sirenen. Trotz aller Übungen sollten wir die aktuelle Lage nicht vergessen, die uns da sagt, dass eigentlich kaum jemand auf einen Militärschlag auf unser Land vorbereitet ist. Fast jedes Haus verfügt über einen Bunker, doch seit dem Libanonkrieg hat sich wenig getan. Die Mehrheit der öffentlichen Bunker ist in heruntergekommenen Zustand und vollgepackt mit Müll. 

Eine Stadt wie Tel Aviv ist dicht besiedelt und die Gebäude stehen aus Platzmangel oftmals so dicht nebeneinander, dass ich meinen Nachbarn auf den Teller schauen kann


Dichtbesiedeltes Israel: Ramat Gan (nahe Tel Aviv)

Photo: Miriam Woelke

Allgemein versuchen Presse und Politiker stets der Frage auszuweichen, was denn passiere, wenn der Iran tatsächlich zurückschlage. Die Realität sieht leider so aus, dass niemand eine Antwort auf die Frage parat hält. Es gibt wohl kaum exakte Informationen über das Waffenarsenal von Achmadinejad oder wie eine Gegenoffensive genau aussieht. Einerseits betreiben viele israelischer Politiker Panikmache, andererseits aber fühlen sich die Israelis sicher, denn sie verweisen auf unsere starke Armee. 

Um ehrlich zu sein: Ich fühle mich überhaupt nicht so sicher. Startet der Iran keine Gegenoffensive, so können wir davon ausgehen, dass Achmadinejad die Hizbollah sowie die Hamas anhält, Israel zu bombardieren. Wie ich bereits unzählige Male sagte: Wir sollten uns vielleicht besser auf unsere direkten Nachbarn konzentrieren als nur auf den Iran fixiert zu sein.

Samstag, 10. März 2012

Raketenreiches Wochenende in Israel

B"H

Die Hamas schiesst unaufhörlich Raketen aus Gaza. Von 130 Raketen allein an diesem Wochenende ist die Rede. Hintergründe dazu HIER !

Eine Auflistung aller Angriffe seit gestern stellte die israelische Armee (IDF) ins Netz:






Eine Karte zur Veranschaulichung der geographischen Lage:



Ich traue es mich kaum zu sagen, doch am Schabbat habe ich in Tel Aviv gar nichts mitbekommen. Nur den nicht enden wollenden Krach von Parties, die seit Purim immer noch in der Stadt laufen. Eine Schande, wenn man bedenkt, was die Leute im Süden des Landes mitmachen und den Schabbat in Bunkern verbrachten.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Israels Oberster Gerichtshof gegen das "Tal Gesetz - חוק טל"

B"H
 
Erst vor wenigen Wochen berichtete ich über das israelische "Tal Gesetz", welches haredischen (ultra – orthodoxen) Yeshiva Studenten offiziell erlaubt, dem Dienst an der Armee(Waffe) fernzubleiben. Gestern nun traf der israelische Oberste Gerichtshof eine interessante Entscheidung, worin die Richter das "Tal Gesetz" als "gesetzeswidrig" einstufen, denn es verletze die Gleichheit vor dem Gesetz. Es kann nicht angehen, dass ein ganzer Bevölkerungsteil vom Armeedienst entbunden wird, wohin gegen der andere Teil zum Dienst an der Waffe verpflichtet ist.

Die israelische Regierung hat jetzt sechs Monate Zeit, einen neuen Gesetzesvorschlag durchzubringen, der mit dem Obersten Gerichtshof vereinbar ist. Keine leichte Aufgabe, denn immerhin sitzen die haredischen Parteien in der Netanyahu – Koalition. Andererseits aber auch nicht unmöglich, denn jeder Minister ist ja immer unbedingt darauf erpicht, seinen Sessel zu behalten.:-)



Mein Artikel von vor ein paar Wochen:


Wieder einmal dreht sich die Regierung im Kreis, denn es geht erneut um eine Verlängerung des “Chok Tal – Tal Gesetz”: Eingeschriebene haredische (ultra – orthodoxe) Yeshivastudenten werden gemäss des “Tal Gesetz” vom Armeedienst befreit. 

Es gibt dazu ein riesiges Hin und Her und der Zeitpunkt ist sicher nicht gerade günstig, da linksgerichtete Gruppierungen seit Wochen massive Propaganda gegen die gesamte haredische Bevölkerung betreiben. Ich kann Israelis verstehen, die zur Armee gehen und sich benachteiligt fühlen, wenn da eine ganze Gruppe einfach so vom Dienst an der Waffe befreit wird. Dennoch gibt es innerhalb der haredischen Gesellschaft sehr viele Gründe, welche junge männliche Haredim dazu veranlassen, dem Armeedienst zu entsagen. Hierzu gehören vor allem gesellschaftliche Gründe, denn ein haredischer Student wird, bei einem Dienst an der Waffe, vielerseits die Ablehnung seiner eigenen Gesellschaft zu spüren bekommen. 

Vor Jahren wurde deswegen die ultra – orthodoxe Armeeeinheit “Nahal HaCharedi” eingeführt. Nach anfänglichen Erfolgen scheiterte die Nahal und immer weniger Haredim bewarben sich bei der Armee. Grund war, u.a., dass die Einheit immer mehr mit Nicht – Haredim (sprich Nationalreligiösen) gespickt wurde. Dennoch gibt es sehr viele junge Haredim, die gern zur Armee gehen würden, deren Rabbiner dem jedoch ablehnend gegenüber stehen. Andererseits stellt sich gleichzeitig die Armee selber quer, denn die Obersten wollen nicht zu viele Religiöse in der Armee. Das allein zeigt sich schon bei den Nationalreligiösen, bei denen viele erst gar nicht zugelassen werden, da befürchtet wird, diejenigen könnten Randale verursachen und andere Soldaten bei Siedlungsräumungen zu Befehlsverweigerungen veranlassen. Insbesondere die ehemaligen Kinder (die heutigen jungen Erwachsenen) des Gush Katif (vor ein paar Jahren geräumt und an Gaza abgetreten) werden immer wieder benachteiligt und nicht immer von der Armee akzeptiert. 

Die Frage stellt sich, ob die Armee tatsächlich so viele Soldaten benötigt. Die Führung sagt JA, doch die Realität sieht anders aus. Obwohl die Presse in den letzten Tage mächtig wetterte, dass bei der Armee in 10 – 20 Jahren ein fataler Personalmangel herrschen werde, wurde gleichzeitig berichtet, dass immer weniger säkulere Israelis eingezogen werden. Letztere lassen sich, aus welchen Gründen auch immer, vom Pflichtdienst freistellen. An erster Stelle: Junge Männer aus Tel Aviv. 

Ich habe keine Lösung zum Thema, da ich die haredische Seite zu gut kenne und die Gründe nachvollziehen kann. Gleichzeitig aber bin ich auch sauer, wenn viele junge Yeshiva – Leute nicht zur Armee gehen, obwohl sie könnten. Ein mir bekannter nationalrelig. Rabbiner liess seinen Sohn nicht zur Armee, weil er Angst hat, der Sohn könne fallen. Der Sohn wiederum wäre total gern zur Armee gegangen. 

Übrigens, als ich mich bei der Armee bewarb, hiess es, ich sei zu alt. Das war vor weit mehr als 15 Jahren, doch bot man mir an, dass ich mich freiwillig und unentgeldlich an einen Checkpoint stelle und Palästinenser kontrolliere. Da ich Geld verdienen muss, lehnte ich ab.

Links:

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Wer am Thema interessiert ist und Hebräisch lesen kann:

Der Chabadnik (Ich weiss nicht, ob er immer noch Mitglied bei den Lubawitscher Chassidim ist) David Zoldan schrieb schon vor ca. drei ein Buch, in dem er seine persönlichen Erlebnisse aus seiner Soldatenzeit bei der allerersten "Nachal HaHaredi" Einheit beschreibt. Ich habe das ganze Buch noch nicht durchgelesen, doch ist es mit teilweise zu militärisch detailliert. Welcher General was sagte und wie genau die NACHAL gegründet worden ist.

Allgemein gesprochen ist das Buch sehr interessant und Zoldan läßt auch nicht aus zu beschreiben, wie seine direkte Umwelt auf seine Entscheidung, zur Armee zu gehen, reagierte.

Das Buch erschien in hebräischer Sprache, doch einen englischen Titel gibt es auch:

"The Yarmulke and the Helmet" 

The story of the First Ultra - Orthodox Army Unit"

by David Zoldan




Das rechte Photo zeigt David Zoldan zu Beginn seiner Armeezeit. Das linke Bild zeigt ihn einige Zeit später. 

Die Chabad - Site SHTUREM veröffentlichte einen Artikel über David Zoldan. Nur in Hebräisch !