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Sonntag, 20. Mai 2012

Abseits der heutigen YOM YERUSHALAYIM Parade

B"H

Hier ein paar Photos, welche ein wenig den Hintergrund der Parade des heutigen JERUSALEM – TAGES darstellen:



Die israelische Polizei liebt es, EGGED Busse als Blockade einzusetzen. So werden die Strassen bei Demos oder anderweitigen Events für den Verkehr gesperrt.



Viele Polizisten und Polizistinnen (siehe Photo oben) sowie Grenzsoldaten (siehe unteres Photo) sorgten für die Sicherheit der Parade.





Ein Chassid, der sich die Parade anschaut. Normalerweise nehmen keinerlei ultra – orthodoxe Juden (Haredim) an den Feierlichkeiten des Yom Yerushalayim teil, denn sie sind dem Staat gegenüber nicht gerade zionistisch eingestellt.



Und ein paar Lubawitscher Chassidim (Chabad) legten, wie immer, jüdischen Männern Gebetsriemen (Tefillin) an. So gesehen in der Ben Yehudah Shopping Mall einige Hundert Meter von der Parade entfernt.

Photos: Miriam Woelke

Photos vom YOM YERUSHALAYIM

B"H  

Jerusalem feierte heute JERUSALEMTAG – YOM YERUSHALAYIM, doch irgendwie wollte die Stimmung nicht so recht aufkommen. Vielleicht sahen andere mehr, doch mir fiel nur das eine Event auf: Der alljährliche MARCH OF THE FLAGS der meist nationalreligiösen Jugend. In Deutschland würde man sagen: "Die fundamentalistische Siedlerjugend". Dahinter aber verbirgt sich viel mehr als nur einseitige Propaganda.

Die nationalreligiöse Jugend wird auf den relig. Zionismus getrimmt und nicht unbedingt auf die Ideologien des säkuleren Theodor Herzl. Im Vordergrund stehen die Werte der Thora. Das Land Israel gehört den Juden und wurde diesen von G – tt gegeben. Punkt. 

Obwohl nicht nur Theodor Herzl einen Judenstaat herbeisehnte, so ist er es, der am meisten für die Existenz des späteren Staates Israel gefeiert wird. Herzl aber wollte einen säkuleren Judenstaat ohne die jüdische Religion und mit einer deutschen Landessprache. Der zweite große Zionist war der "Ahad Ha’am", welcher einen Judenstaat mit jüdischen Werten wollte. Leider wird von ihm viel zu wenig berichtet.

Der YOM YERUSHALAYIM aber hat nichts mit der Staatsgründung zu tun, sondern steht für die Befreiung Jerusalems im Juni 1967. Bis dahin nämlich war die Stadt geteilt. Ein Teil gehörte zu Israel und den zweiten hielten die Jordanier besetzt. Palästinenser gab es bis dahin noch gar nicht und man nannte sich ARABER.

Viele Teile der israelischen Gesellschaft erinnern sich heute kaum mehr an die Bedeutung des Sieges im Sechs – Tage – Krieg gegen die angreifenden arabischen Nachbarländer. Die nationalrelig. Jugend hingegen feiert diesen, für Jerusalem so wichtigen Tag, ausgiebig. 

Hier ein paar Bilder vom heutigen Spätnachmittag in Jerusalem:



Da die Parade des MARCH OF THE FLAGS religiös ist, wird dementsprechend auch nach Männlein und Weiblein getrennt. Nein, keine fanatische ultra – orthodoxen Juden, sondern ganz einfach ein wenig Anstand im Gedränge. Die Jungs tanzen und feiern für sich und so tun es die nationalrelig. Mädels. 

Die gelben Trikots bedeuten "Ordner".



 Die Jungs hingegen versammelten sich ein paar Hundert Meter entfernt vor der Grossen Synagoge von Jerusalem.










 


Copyright / Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 17. Mai 2012

In die Zukunft blickend

B"H

Der nächste Donnerstag sollte mein letzter Arbeitstag in Tel Aviv sein, doch heute kam alles ganz anders. Durch die viele Herumlauferei im Job machte heute mein Knie nicht mehr mit und ich ging bereits mittags heim. Verschleisserscheinungen und am Sonntag habe ich einen Termin bei meinem Orthopäden in Jerusalem. Das war's also, denn mit meinen Kniebeschwerden kehre ich die letzten Tage nicht mehr zur Arbeit zurück. Morgen früh fahre ich nach Jerusalem und verbringe den Schabbat dort. Am Sonntag zum Arzt und gleichzeitig ist am selben Tag YOM YERUSHALAYIM. Der Jahrestag, an welchem Israel den Sechs – Tage – Krieg im Jahre 1967 gewann und die Stadt wiedervereint wurde. Von 1948 – 1967 war Jerusalem geteilt, wobei die Jordanier die Hohheit über Ostjerusalem sowie den Tempelberg einnahmen.

Der YOM YERUSHALAYIM wird geprägt durch den MARCH OF THE FLAGS der vorwiegend nationalreligiösen Jugend. 


"March of the Flags" am Jerusalemtag


Nach dem Arztbesuch werde ich hinhumpeln und ein paar Photos machen. Wenn mich der Arzt nicht zu einem schnellen erneuten Termin lädt, fahre ich am Montage in paar Tage in den Norden des Landes. Urlaub und endlich einmal hinsetzen und ein paar neue Artikel schreiben. Zum Schabbat sowie zum anschliessenden Schavuot (Beginn am Samstag abend) werde ich jedoch wieder in Jerusalem sein. In die neue Wohnung ziehe ich am 1. Juni ein. Bis dahin bin ich sozusagen obdachlos. Bedeutet: Bei Freunden sowie in einem Hostel in Tzfat.

Aufgrund dem Stress auf der Arbeit bin ich immer noch nicht dazu gekommen, alle eingegangenen e – mails zu beantworten. Ich bitte diesbezüglich noch um ein paar Tage Geduld. Außerdem fragte eine ganze Reihe von Lesern, wann ich denn mein lange angekündigtes Buch über die Haredim (ultra – orthodoxe Juden) veröffentliche. In den Sommermonaten arbeite ich daran und ich hoffe, dass es im September soweit sein wird.

Sonntag, 24. Mai 2009

Yom Yerushalaim: Manifestation gegen die Teilung Jerusalems

B"H

Die Parade "March of the Flags" zum Yom Yerushalaim am vergangenen Donnerstag stand ganz im Zeichen der Manifestation gegen die Vorhaben Obamas sowie Frankreichs, Jerusalem zu teilen und aus der Stadt
eine "internationale" Stadt machen zu wollen.




Link:

ARUTZ 7

Donnerstag, 21. Mai 2009

Yom Yerushalaim

B"H


Das Tempelinnere



Jerusalem feiert heute ganz groß Jerusalemtag und der traditionelle "Marsch der Flaggen - March of the Flags" findet heute nachmittag statt.

Vor 42 Jahren gewann Israel den Sechs - Tage - Krieg gegen sämtliche angreifenden arabischen Staaten. Darüber hinaus wurde die Jerusalemer Altstadt zurückerobert, welche sich seit 1948 in der Obhut der Araber befand und es kaum einem Juden erlaubt war, sie zu betreten geschweige denn an der Kotel (Klagemauer) zu beten.

Nach dem Sechs - Tage - Krieg stürmten Juden aus aller Welt an die Kotel, um dort zu beten. Damals wurde das als wahres Wunder angesehen und Israel befand sich nach dem gewonnen Krieg auf dem Höhepunkt. Im Gegensatz zu heute, wo jedes andere Land meint, Israel alles vorschreiben zu können, war Israel zu der Zeit hoch anerkannt und kein ausländischer Politiker traute sich, den Mund aufzureissen.

Hoffen wir, dass der Zustand bald wieder hergestellt wird, wenn der Meschiach kommt. Genauso wie es in den Propheten verhergesagt wird.

Wenn Araber behaupten, es hätte niemals Juden und einen Tempel in Jerusalem gegeben: Hier die aktuellsten archäologischen Funde aus der Zeit. Ist der Name "Jerusalem" ein einziges Mal im Koran erwähnt ?
Die Antwort lautet NEIN und Mohammed war niemals in unserer Stadt.

Genau genommen ist erst am morgigen Freitag "Yom Yerushalaim", doch wurden die Feiern auf heute vorverlegt. Grund: Der morgen abend beginnende Schabbat !

Der "Marsch der Flaggen" findet heute nachmittag statt und Tausende nationalreligiöse Jugendliche ziehen durch die Innenstadt bis hinunter zur Klagemauer. Besonders die Yeshiva "Mercaz HaRav" aus dem nationalrelig. Stadtteil Kiryat Moshe feiert diesen Tag ausgiebig.

Aufgrund des "March of the Flags" wird heute nachmittag die gesamte Innenstadt für den Verkehr gesperrt. Busse werden über HaNevi'im Street umgeleitet !