Mittwoch, 29. Februar 2012

Arabischer Richter Salim Jubran verweigert die israelische Nationalhymne

B"H

Der israelische Oberste Gerichtshof hat seit gestern einen neuen obersten Richter namens Asher Grunis. Die bisherige oberste Richterin Dorit Beinisch beendete ihre Amtszeit. Nicht immer beliebt, war sie doch für ihre radikal – linken Entscheidungen bekannt. 

Bei der gestrigen Vereidigung von Richter Asher Grunis kam es zu einem Eklat, den die Netanyahu – Regierung gerne als unbedeutend abtut: Der einzige arabische Richter am Obersten Gerichtshof, Salim Jubran, weigerte sich, bei der feierlichen Einführung von Grunis die israelische Nationalhymne mitzusingen. 

Was hat ein Araber am Obersten Gerichtshof zu tun ? Noch dazu mit einer Einstellung zur Verfassung, die uns den Stinkefinger zeigt ! 

Hier ein Video dazu ! Ich hoffe, es funktioniert !

http://www.mako.co.il/news-law/legal/Article-72518208805c531018.htm

Noam Shalit wurde mit harscher Kritik konfrontiert

B"H

Bei einer offiziellen Diskussionsrunde in Jerusalem wurde Noam Shalit (der Vater des freigekommenen Gilad Shalit) mit der Frage konfrontiert, wie er denn als angehender Politiker bei einem eventuellen Entführungsfall reagieren würde. Gilad Shalit wurde von der Hamas nach Gaza verschleppt und dort jahrelang gefangen gehalten bis es im letzten Oktober zu einem Gefangenenaustausch kam. Ein Austausch, der bis heute in Israel auf vehemente Kritik stößt und das bekam Shalit bei der Diskussionsrunde zu spüren. Er selber äußerte sich, dass er den Politiker niemals gesagt habe, sie sollen mehr als 1000 Terroristen freilassen, doch da erinnern wir uns an ganz andere Szenen mit Noam Shalit.

Wenn er unbedingt für Terroropfer einstehen will, dann soll er für deren Organisation volontieren. In der Knesset hat er jedenfalls nichts verloren und, arrogant wie er geworden ist, macht er lediglich Karriere auf dem Rücken der Opfer. Gilad Shalit bereist derzeit die Welt und wurde neulich in Orlando bei einem Basketballspiel gesichtet. Bis heute wird jedoch totgeschwiegen, was tatsächlich am Morgen der Entführung Shalits geschah und wie es zum Tod der Soldaten Chanan Barak und Pavel Slutzker kam, während Gilad Shalit sich offenbar vor Angst im Panzer verschanzte und den Kameraden nicht half. Auch wehrt sich Noam Shalit gegen ein Treffen mit der Mutter des gefallenen Vorgesetzten Gilad Shalits: Chanan Barak.

Der Winter kehrt zurück

B"H 

In Israel meldet sich der Winter wieder zurück. Nach ein paar sonnigen Tagen regnet es seit gestern abend in Strömen. Und das soll auch bis mindestens Freitag anhalten. In Tel Aviv sank die Höchsttemperatur von 20 auf 14 Grad ab. Nachts werden es nur 8 Grad Celsius. 

Kein Wunder, denn nächste Woche steht der jüdische Feiertag Purim vor der Tür und gerade dieses Fest findet sich in Israel traditionell im Regen wieder.

Photos aus Jerusalem / Februar 2012










Im Machane Yehudah Markt

Copyright / Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 28. Februar 2012

Tel Aviv ist nicht Silicon Valley

B"H

Tel Avivs Bürgermeister Ron Chulda’i schwärmt von der tollen Hightech – Gesellschaft der Stadt. Die meisten Leute, die ich kenne, arbeiten nicht in Hightech, sind aber trotzdem tolle Leute. Genau diese Tatsache scheint Chulda’i fast völlig zu übersehen. Die Stadt ist nicht nur ein reines Silicon Valley, was Leute eben mal so benutzen. Vielmehr wird die Stadt nach wie vor vom kleinen Mann auf der Straße ausgemacht.




Photos: Miriam Woelke

Gedenken an die Fogel - Familie


B"H

Heute abend und morgen begehen wir eine der schrecklichsten Yahrzeiten (Todesgedenktage) in der Geschichte unseres Landes. Vor genau einem Jahr wurde die Fogel – Familie in der Siedlung Itamar geradezu hingerichtet. Am nächsten Dienstag wird in Jerusalem eine Gedenkveranstaltung für die Fogels stattfinden. Außerdem eröffnete Itamar kürzliche eine Beit Midrash (relig. Lernhaus) zu Ehren der Familie.

Die beiden palästinensischen Mörder wurden mittlerweile zu lebenslanger Haft verurteilt. Große Teile aus der Bevölkerung forderten die Todesstrafe. Die beiden Täter hingegen gaben zu, die Fogels umgebracht zu haben, weil sie eben Juden waren. Reue gibt es keine.

Links:




14. März 2012: "War Game" Simulation in Tel Aviv

B"H

Ashdod, Sderot, Beersheva, Ashkelon, die Negev ... das war doch erst der Anfang und alle wissen es. In absehbarer Zeit werden Hamas und "Jihad Ha'Islami" ihren Raketenterror ausweiten und von Gaza aus auf Tel Aviv und Umgebung zielen. Die Negev – Städte bildeten sozusagen erst den Anfang und die Sammlung von “Erfahrung” im Abschiessen von Raketen. Das eigentliche Ziel der Palästinenser aber heißt: Tel Aviv genaus so wie die Umgebung Netanya, Rishon LeZion oder Holon.

Hamas und auch die Hizbollah im Libanon haben aufgerüstet und warten wir erst einmal ab, was mit dem Hightech – Waffenarsenal in Ägypten oder Syrien passiert, wenn die "Muslimische Bruderschaft" die Oberhand gewinnt. Atomwaffen in den Willkürhänden islamischer Extremisten. Nicht nur der Iran sandte Waffenlieferungen nach Syrien, sondern vor allem Russland. 

Die Hamas in Gaza droht mit Langstreckenraketen und Israel nimmt die Drohung ernst. Aus diesem Grund wird in Tel Aviv am 14. März der Ernstfall geprobt. Ein Raketenangriff auf die Stadt soll simuliert werden; genau zwei Minuten nach einem Sirenenalarm. Die Simulation beinhaltet zwei Raketeneinschläge: Einen in die Ayalon Shopping Mall (Ramat Gan) und den zweiten in Tel Aviv – Süd. 

Der Sirenenalarm sowie die gesamte Übung sind nur für Militär und das Home Front Kommando gedacht und die Öffentlichkeit wird davon nichts mitbekommen ! 

Angeblich besitzt der Gazastreifen FAJR 5 Raketen aus iranischer Produktion und diese verfügen über eine Reichweite bis mindestens Tel Aviv.







Fajr 5 Rakete

"Friedens"unterricht für Palästinenserkinder


Montag, 27. Februar 2012

Fahrt nach und Ankunft in Jerusalem

B"H

Obwohl ich mittlerweile in Tel Aviv lebe, lautet der Name dieses Blogs weiterhin "Leben in Jerusalem". Heute nun bin ich einmal wieder in der Hauptstadt und hier gleich ein paar frische Photos von der Busfahrt nach Jerusalem sowie der Ankunft in der Stadt. 

Die Busfahrt von Tel Aviv nach Jerusalem dauert ca. eine Stunde.


Hinauf in die Berge von Judäa.















Copyright / Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 26. Februar 2012

Purim kommt

B"H
 Nächste Woche ist PURIM ! 


Purim 2011 / 5771 in Jerusalem

Alle Bilder gibt es HIER !

Straßenszene in Tel Aviv


Ecke Bugrashov / Pinsker Street

Photo: Miriam Woelke

Schlagzeilen in Israel - 26. Februar 2012

B"H

Nach all den Geschehnissen a la "Neuer Intifada" oder dem "Fast – Lynch" zweier israelischer Soldaten durch Palästinenser in Haifa, Israels Fernsehnachrichten zeigten heute abend andere Prioritäten. Die Nummer 1 Berichterstattung bezog sich auf die anstehende Benzinpreiserhöhung an diesem Donnerstag (1. März). Ganze 8 Schekel (ca. 1,60 Euro) soll der Liter Sprit dann kosten. Die massive Preiserhöhung wird mit dem Iran gerechtfertigt, doch lt. TV – Berichten verdient der israelische Fiskus ganz schön mit. Nicht alles ist nur Achmadinejads Schuld.:-)

Die zweite und dritte große Nachricht betraf den heutigen Streik der Hafenarbeiter sowie die Schließung der Konservendosenfabrik "Pri HaGalil" im nordisraelischen Chatzor HaGlilit bei Zfat (Safed). PRI HAGALIL ist jedem Israeli, der im Supermarkt Konservendosen mit Bohnen, Erben oder Karotten einkauft, ein Begriff. Sicherlich sind derlei Konservendosen hierzulande extrem teuer und PRI HAGALIL musste harte Konkurrenz der billigeren Supermarktangebote hinnehmen. Wenn der MEGA Markt oder "Shufersal" ihre eigenen Konserven unter ihrem Namen wesentlich günstiger verkaufen. A la"No Name" Produkte. 

Der Streit um die PRI HAGALIL Fabrik in Chazor währt schon mindestens zwei Jahre. Damals wollte die Fabrikleitung das Unternehmen schliessen, denn es drohte die Insolvenz. Dazu muss man sich die Gegend um den kleinen Ort Chazor bei Rosh Pina und Zfat vorstellen. Absolute Pampa und keinerlei Arbeitsplätze weit und breit. Wo sollen die PRI HAGALIL Arbeiter dann hin ?

Die Regierung versprach finanzielle Hilfe und eben die ist bis heute nicht eingetroffen. Deswegen schloss das Management die Fabrik am Freitag und liess heute keine Arbeiter hinein. Stattdessen versammelte sich die Belegschaft draußen vor verschlossenen Toren und forderte eine Lösung. Ansonsten stehen die Leute auf der Straße; und das ohne Einkommen. Während das Management die Schuld auf die Regierung schiebt, tun sich, lt. TV – Berichten, ganz andere Abgründe auf: Nicht die Regierung sei an allem schuld, sondern insgeheim plane das PRI HAGALIL Management die Verlegung der Produktion nach Nahariya, wo die dortige Stadtverwaltung günstigere Steuern versprach. Mit dem Hintergedanken, mehr Arbeitsplätze in Nahariya anzusiedeln. 

Arbeitskampf bei PRI HAGALIL in der Vergangenheit 


Schliesst PRI HAGALIL in Chatzor HaGlilit, steht eine weitere Region im Norden des Landes ohne Jobs da, denn im benachbarten Zfat, Tiberias oder Rosh Pina sind die Jobs selber rar.

Bild des Tages


Photo: Miriam Woelke

 Morgen werde ich einmal wieder in Jerusalem sein. 

Tel Aviv, die Stadt ohne G - tt

B"H 

Israels extreme Linke fand sich in den letzten Tagen vor den Busbahnhöfen mehrerer größerer Städte wie Jerusalem, Tel Aviv oder Haifa ein und demonstrierte für die Einsetzung lokaler Busse am SCHABBAT. Wie berichtet, will Tel Avivs Bürgermeister Ron Chulda’i liebend gern die lokalen DAN Busse durch die Stadt rauschen sehen, um aus der Stadt ein weiteres Stück New York zu machen. Die Linke hingegen will sich angeblich von dem Joch der jüdischen Religion befreien, doch lasse man sich gesagt sein: 

Verlieren die Israelis G – tt, verlieren sie ihr Land ! 

Ynet: "DIE STADT OHNE G - TT"

Samstag, 25. Februar 2012

Randalierende Palästinenser


Randalierende Palästinenser

B"H

Wieder einmal randalieren die Palästinenser und ich kenne das nur allzu gut aus der Zeit, was sich vor ein paar Jahren wegen der Ausgrabungen an der Mugrabi – Brücke abspielte. Jetzt geht alles wieder von vorn los und das wegen einem Toten an einem Checkpoint.

Die "Jerusalem Post" und YNET wissen mehr !



Over the course of the weekend, more than 1200 violent Palestinian protesters took part in riots across Judea & Samaria. This video shows the violent riots in Al-Ram, a village northeast of Jerusalem, where protesters set fires, blocked streets and hurled rocks at IDF forces. 

Mehr dazu auf dem Blog der israelischen Armee



Ein weiterer Hintergrund: Was die Palästinenser auf dem Tempelberg treiben und wie sie jüdische antike Ausgrabungen verschwinden lassen. Und das noch nicht einmal per strikter Geheimhaltung. Die jüdische Tempelberghistorie soll ausgelöscht werden, denn sie stört bei der palästinensischen Lüge, es habe niemals Juden in Israel gegeben. Jedenfalls nicht vor 2000 Jahren. Was kommt als nächstes ? Wollen die Palästinenser die Klagemauer (Kotel) auch noch abtransportieren und behaupten, alles sei eine Lüge ? Ganz zu schweigen von der ewigen Holocaust - Lüge !






Die Mugrabi - Brücke an der Klagemauer im Januar 2012. Die Brücke ist der Aufgang vom Plaza der Klagemauer hinauf zum Tempelberg. 



 Gesamtüberblick mit der Brücke rechts im Bild

Photos: Miriam Woelke 

Erfahrungen als Kibbutzvolontär

B"H 

Da kommen auch bei mir alte Erinnerungen hoch: Einmal war ich Volunteer und zweimal im Ulpan (Kibbutz Gezer, Kibbutz Revivim und Kibbutz Givat Brenner). :-)


Link: 

Das KIBBUTZ PROGRAMME CENTER in Tel Aviv und mein Interview mit der Leiterin Aya Sagi



Weiterer Link:

Israel: Neues aus dem horizontalen Gewerbe


Am Levinsky Park, der Tel Aviver Hochburg der "Billig"Prostitution.

Photo: Miriam Woelke
B"H

So richtig offiziell verboten ist die Prostitution in Israel nicht; eher wird sie stillschweigend geduldet. Genau das soll sich in absehbarer Zeit ändern, wenn es nach den Vorstellungen einiger weiblicher Knessetpolitikerinnen geht, die da einen offiziellen Gesetzesentwurf gegen das horizontale Gewerbe zur Abstimmung vorgelegt haben. Die Vorsitzende der Arbeiterpartei, Sheli Yechimovitz, sagte, dass Prostitution kein Beruf, sondern eine Gewalttat sei. 

Ein Arbeitskollege von mir, der gleichzeitig Jura studiert, meinte, es sei fraglich, ob das Gesetz zum Verbot der Prostitution durch die Knesset kommt. Immerhin verdienen ja viele Frauen damit ihren Lebensunterhalt. Dagegen denke ich etwas anders, denn immerhin sind nicht wenige Israelis gegen das Rotlichtmilieu. 

Trotzdem verkauft sich Sex immer noch am besten und die internationale Sexindustrie boomt wie keine andere Branche. Da kommt noch nicht einmal die Waffenindustrie mit, denn SEX SELLS. 

Erst vor ein paar Tagen quatschte mich ein alter abgefackelter Typ mitten auf der Straße an, ob ich nicht wüßte, wo denn hier so ein "Massageclub" sei. 

 "Sehe ich etwa so aus als ob ich das wüßte", fragte ich zurück. Er grummelte nur etwas von "Na, man kann ja mal fragen …". 

In der Tat wußte ich es und nannte ihm eine stadtbekannte Adresse gleich nebenan. 

 "Biste verrückt", raunzte mich ein Arbeitskollege entsetzt an. "Wenn da eine Polizeistreife vorbeikommt und das mitkriegt, dann hängen sie dir ein Verfahren wegen Förderung der Prostitution an den Hals !"

Super, dabei geben die anderen Kollegen alle die Adresse weiter, wenn einmal wieder eine Person nachfragt, die da so furchtbar "desperate" erscheint.:-)
 
Links zum Thema:



Freitag, 24. Februar 2012

Tel Aviv: Dizengoff Center by Night


Photo: Miriam Woelke

Zweifel an einem schnellen Angriff gegen den Iran

B”H 

Es sieht gerade zu aus als überschlagen sich gewisse politische Ereignisse in Israel. Die TV News sind voll mit einem eventuellen Angriff gegen den Iran, was mir mittlerweile langsam auf die Nerven geht. Gestern abend zeigte der israelische Kanal 2 die iranische Armee bei einer mehrtägigen Luftabwehrübung. 

Die Mehrheit der Israelis scheint einem Angriff gegen den Iran zuzustimmen, doch wenn, dann mit Beteiligung der USA oder ggf. Europa. Auf alle Fälle keinen Alleingang wagen. 

Ich war dann nicht die Einzige (neben zahlreichen Politkommentatoren), die dachte, dass momentan ziemlich viel Wind betrieben wird. Wer wirklich angreifen will, der tut das und posaunt nicht vorher monatelang herum. Deswegen zweifele ich daran, dass ein Angriff dieser Tage überhaupt zur Debatte steht. Vielmehr sollte sich auf die heimische Situation mit der Hizbollah sowie den Palästinensern konzentriert werden, wie uns dieser Artikel wieder einmal beweist.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Die Stimme der HAMAS



Ice Festival in Jerusalem

B"H

Vom 6. März bis zum 30. April 2012 findet zum ersten Mal in Jerusalem ein "Ice Festival" statt.
Wo ? Am alten Bahnhof.
Kostenpunkt: 65 Schekel / ca. 14 Euro Eintritt

IMRA listet die Details auf: 

Jerusalem International Ice Festival , 6.3-30.4.12 Ice City The Jerusalem Municipality and Isracard Company, in a production by Ariel Company, are creating a gigantic Ice City in Jerusalem The Jerusalem Ice Festival, March 6th-April 30th 

For the first time in Israel- Jerusalem will host the International Ice Festival 

The festival will take place March-April 2012 at the Jerusalem Train Site, and will include a spectacular exhibition and an attractive course for visitors Fairytale world, an ice bar, skating rinks, childhood stories, Jerusalem made of ice 

In Jerusalem an "Ice City" will be created where its famous sites would be sculpted with ice and presented in a giant complex, in a temperature of -10 degrees* hundreds of tons of Israel-made ice blocks * 35 expert Chinese artists, sculptors and builders will fly to Israel to sculpt the exhibits* An ice skating rink* an ice bar and performance space* tens of artistic sculptures presented with magnificent lighting* 

The festival is expected to attract hundreds of thousands of visitors, from Israel and around the world. *Visitors will receive coats on entrance 

This winter, Jerusalem will host the first International Ice Festival in Israel, which will be set for two months at the city's train site. The festival will showcase tens of colorful and artistic ice sculptures, skating rinks and a variety of experiences for art fanatics and their families. The festival arena includes a unique sculptures site and an additional skating area, and it is expected to attract hundreds of thousands of visitors from Israel and abroad to Jerusalem. 

This festival, like its equivalents in Harbin, China and Bruges, Belgium and like many international ice festivals that take place around the world, is expected to draw people to Jerusalem from Israel and abroad. 

In the giant complex that will operate in a temperature of -10 degrees an ice sculpture exhibition will be established, divided into four sections: Jerusalem of Ice: The unique sites of Jerusalem, including the Tower of David, the Montefiore Flour Mill, the infamous "Monster" etc. Animals and Childhood Stories World: Characters from the childhood stories "Dira Lehaskir" ("Apartment for rent"), "Mitz Petel" ("raspberry Juice") etc. will be presented. 
Fantasy Arena: includes Sculptures from children's fairytales. The children will experience fairytale scenes and walk inside stories such as Snow White, Hansel and Gretel and more. Unique ice slides will be set up so the children could slide and enjoy. 
Ice Bar: A bar area including ice sculptures by Jerusalem artists. The visitors will walk through the ice version of Jaffa Gate, and experience a unique course through the different arenas, also enjoying the skating rink installed. 

The festival's production is one of the most complex logistical operations ever to take place in Israel. A special 1500m arena will be brought from Belgium and installed by "Itzuv Bama" Company. A uniquely built cooling system will bring the temperature down to -10 degrees and insure a correct flow of air. Hundreds of tons of ice blocks will be made in Israel, and turned into spectacular exhibits and sculptures. Visitors will receive coats on entrance. 

This February, a group of 35 artists, sculptors, lighting technicians, designers and builders will arrive in Israel from China. During one month, they will install and design the Ice exhibition. The intense work will be accompanied by Israeli professionals and translators (The process of preparation and ice sculpting may be observed with special permits). 

A joint team from Israel and china is currently working on the festival's content, emphasizing the visitor's experience, combining the famous ice-sculpted sites of Jerusalem and the children's world. Plans and sketches are passed between the Chinese and Israeli teams in order to reach a tight concept, combining the ice experience with the unique experience Jerusalem gives to adults and children as one. 

 The event was initiated by Mayor of Jerusalem, Mr. Nir Barkat and Ariel Company CEO Mr. Zion Turgeman. The Jerusalem Municipality and Ariel Company have decided to make this festival a yearly winter tradition and turn it into a core event alongside other events that have taken place in the Capital in recent years, showing the tight connection between cultural events, tourism and the city's flourishing. This festival's echo demonstrates that it is en route to becoming one of the largest cultural events Israel has ever seen so far. 

Mayor of Jerusalem, Mr. Nir Barkat, said: "The revolution of culture in Jerusalem will break new records this year. The international ice festival, one of the largest in the world is joining the list of leading festivals in the city that have already gained an international recognition such as the Opera festival, the Light festival and the Hutzot Hayotzer Festival". 

Ariel Company CEO, Mr. Zion Turgeman said: "The unique festival is part of the concept that the Mayor leads to hold large international festivals in Jerusalem, attracting artists from around the world, allowing the Israeli public to enjoy an impressive artistic experience and attract a large and varied audience of families as well as art fanatics." 

The project is sponsored by Isracard Company and Yahav Bank. 
Entry fee: 65NIS. For ticket orders and purchase: "Bimot" 02-6237000 or *6226 Further details can be found online: http://www.ariel-jer.org.il/ For more information, please contact Inbar Mayo at 03-5598438.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Mormonen Kirche nimmt ANNE FRANK ins "Taufvisier"

B"H

Wie krank kann eine Religion eigentlich sein ? Die Ideologie der Mormonen ist definitiv krank und ignorant. Sektenideologie pur und grundweg antisemitisch !

Nach der mormonischen Zwangstaufe der Eltern des Simon Wiesenthal sowie den Verwandten des Elie Wiesel steht jetzt ANNE FRANK auf der unheimlichen Liste der Mormonentaufen. 

http://www.huffingtonpost.com/2012/02/21/mormons-posthumous-baptism-anne-frank_n_1292102.html

Israels Oberster Gerichtshof gegen das "Tal Gesetz - חוק טל"

B"H
 
Erst vor wenigen Wochen berichtete ich über das israelische "Tal Gesetz", welches haredischen (ultra – orthodoxen) Yeshiva Studenten offiziell erlaubt, dem Dienst an der Armee(Waffe) fernzubleiben. Gestern nun traf der israelische Oberste Gerichtshof eine interessante Entscheidung, worin die Richter das "Tal Gesetz" als "gesetzeswidrig" einstufen, denn es verletze die Gleichheit vor dem Gesetz. Es kann nicht angehen, dass ein ganzer Bevölkerungsteil vom Armeedienst entbunden wird, wohin gegen der andere Teil zum Dienst an der Waffe verpflichtet ist.

Die israelische Regierung hat jetzt sechs Monate Zeit, einen neuen Gesetzesvorschlag durchzubringen, der mit dem Obersten Gerichtshof vereinbar ist. Keine leichte Aufgabe, denn immerhin sitzen die haredischen Parteien in der Netanyahu – Koalition. Andererseits aber auch nicht unmöglich, denn jeder Minister ist ja immer unbedingt darauf erpicht, seinen Sessel zu behalten.:-)



Mein Artikel von vor ein paar Wochen:


Wieder einmal dreht sich die Regierung im Kreis, denn es geht erneut um eine Verlängerung des “Chok Tal – Tal Gesetz”: Eingeschriebene haredische (ultra – orthodoxe) Yeshivastudenten werden gemäss des “Tal Gesetz” vom Armeedienst befreit. 

Es gibt dazu ein riesiges Hin und Her und der Zeitpunkt ist sicher nicht gerade günstig, da linksgerichtete Gruppierungen seit Wochen massive Propaganda gegen die gesamte haredische Bevölkerung betreiben. Ich kann Israelis verstehen, die zur Armee gehen und sich benachteiligt fühlen, wenn da eine ganze Gruppe einfach so vom Dienst an der Waffe befreit wird. Dennoch gibt es innerhalb der haredischen Gesellschaft sehr viele Gründe, welche junge männliche Haredim dazu veranlassen, dem Armeedienst zu entsagen. Hierzu gehören vor allem gesellschaftliche Gründe, denn ein haredischer Student wird, bei einem Dienst an der Waffe, vielerseits die Ablehnung seiner eigenen Gesellschaft zu spüren bekommen. 

Vor Jahren wurde deswegen die ultra – orthodoxe Armeeeinheit “Nahal HaCharedi” eingeführt. Nach anfänglichen Erfolgen scheiterte die Nahal und immer weniger Haredim bewarben sich bei der Armee. Grund war, u.a., dass die Einheit immer mehr mit Nicht – Haredim (sprich Nationalreligiösen) gespickt wurde. Dennoch gibt es sehr viele junge Haredim, die gern zur Armee gehen würden, deren Rabbiner dem jedoch ablehnend gegenüber stehen. Andererseits stellt sich gleichzeitig die Armee selber quer, denn die Obersten wollen nicht zu viele Religiöse in der Armee. Das allein zeigt sich schon bei den Nationalreligiösen, bei denen viele erst gar nicht zugelassen werden, da befürchtet wird, diejenigen könnten Randale verursachen und andere Soldaten bei Siedlungsräumungen zu Befehlsverweigerungen veranlassen. Insbesondere die ehemaligen Kinder (die heutigen jungen Erwachsenen) des Gush Katif (vor ein paar Jahren geräumt und an Gaza abgetreten) werden immer wieder benachteiligt und nicht immer von der Armee akzeptiert. 

Die Frage stellt sich, ob die Armee tatsächlich so viele Soldaten benötigt. Die Führung sagt JA, doch die Realität sieht anders aus. Obwohl die Presse in den letzten Tage mächtig wetterte, dass bei der Armee in 10 – 20 Jahren ein fataler Personalmangel herrschen werde, wurde gleichzeitig berichtet, dass immer weniger säkulere Israelis eingezogen werden. Letztere lassen sich, aus welchen Gründen auch immer, vom Pflichtdienst freistellen. An erster Stelle: Junge Männer aus Tel Aviv. 

Ich habe keine Lösung zum Thema, da ich die haredische Seite zu gut kenne und die Gründe nachvollziehen kann. Gleichzeitig aber bin ich auch sauer, wenn viele junge Yeshiva – Leute nicht zur Armee gehen, obwohl sie könnten. Ein mir bekannter nationalrelig. Rabbiner liess seinen Sohn nicht zur Armee, weil er Angst hat, der Sohn könne fallen. Der Sohn wiederum wäre total gern zur Armee gegangen. 

Übrigens, als ich mich bei der Armee bewarb, hiess es, ich sei zu alt. Das war vor weit mehr als 15 Jahren, doch bot man mir an, dass ich mich freiwillig und unentgeldlich an einen Checkpoint stelle und Palästinenser kontrolliere. Da ich Geld verdienen muss, lehnte ich ab.

Links:

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Wer am Thema interessiert ist und Hebräisch lesen kann:

Der Chabadnik (Ich weiss nicht, ob er immer noch Mitglied bei den Lubawitscher Chassidim ist) David Zoldan schrieb schon vor ca. drei ein Buch, in dem er seine persönlichen Erlebnisse aus seiner Soldatenzeit bei der allerersten "Nachal HaHaredi" Einheit beschreibt. Ich habe das ganze Buch noch nicht durchgelesen, doch ist es mit teilweise zu militärisch detailliert. Welcher General was sagte und wie genau die NACHAL gegründet worden ist.

Allgemein gesprochen ist das Buch sehr interessant und Zoldan läßt auch nicht aus zu beschreiben, wie seine direkte Umwelt auf seine Entscheidung, zur Armee zu gehen, reagierte.

Das Buch erschien in hebräischer Sprache, doch einen englischen Titel gibt es auch:

"The Yarmulke and the Helmet" 

The story of the First Ultra - Orthodox Army Unit"

by David Zoldan




Das rechte Photo zeigt David Zoldan zu Beginn seiner Armeezeit. Das linke Bild zeigt ihn einige Zeit später. 

Die Chabad - Site SHTUREM veröffentlichte einen Artikel über David Zoldan. Nur in Hebräisch !

Abendstimmungen

B"H

In Tel Aviv geht die Sonne unter 


Es herrscht frühlingshaftes Wetter bei 20 Grad Celsius, doch Tel Aviv hustet und schnupft. Des nachts bleibt es vorerst wahnsinnig kalt bei um die 10 Grad Celsius. “Was”, wird da ein Mitteleuropäer sagen, “so warm ?” Für Tel Aviv aber sind 10 Grad eine halbe Katastrophe und gelten als “Alaska”. 

Es gibt sehr viel Neues zu berichten und gestern blieb ich etwas auf der Spur: Dank meiner Erkältung. Heute werde ich zum Abend hin mehr berichten und ich verspreche, dass sich nichts um den Iran drehen wird. Israel hat momentan ganz andere Probleme, denn die Regierung muss sich wieder einmal im Sattel halten. 






Copyright / Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 21. Februar 2012

Stadtrat von Tel Aviv will Busse am Schabbat

B”H 

Gestern abend beschloss der Tel Aviver Stadtrat die Einführung der Lokalbusse am Schabbat. Bisher war das noch nie der Fall gewesen und die Busse der Gesellschaft DAN hielten die Schabbatruhe ein. Auf Betreiben von Bürgermeister Ron Chulda’i soll sich sie nun ändern. Jetzt muss das Verkehrsministerium entscheiden, ob es dem Plan der Kommune zustimmt. 


Photo: Miriam Woelke

Natürlich ist diese Entscheidung ein weiterer Schritt in Richtung Assimilation. Man mag argumentieren, dass eh viele Cafes der Stadt am Schabbat geöffnet haben, doch die Entscheidung über den Busverkehr wirkt schwerwiegender. Immerhin gab es bisher noch ein kleines Gefühl von Schabbat in der Stadt, was mit den kreischenden Busmotoren völlig verloren gehen wird. Außerdem denke ich insbesondere an jene Busfahrer, die vielleicht am Schabbat arbeiten müssen.

DIE FRIEDENSTAUBE a la Arabische Welt



Link:

Montag, 20. Februar 2012

Neuer Bann gegen STRAUSS – Süßigkeiten

B”H 

Wieso habe ich immer das Gefühl mein Geld unnötig auszugeben ? Für einen läppischen Kaugummi oder eine Flasche Cola zahlen wir in Israel mehr als das Ausland ? 

Zahlreiche israelische Nahrungsmittelhersteller versuchen ihr Glück auch auf dem internationalen Markt und dort bieten sie dann ihre Produkte zu einem Bruchteil dessen an, was der israelische Verbraucher dafür ausgibt. Der israelische Unternehmensriese STRAUSS (vergleichbar mit der schweizer Nestle AG) verkauft seine Schokoriegel im Ausland wesentlich billiger als in Israel. Deswegen steht ein neuer Bann ins Haus:  

STRAUSS – Produkte meiden

Heute stellten sich ein paar Mütter mit Protestplakaten vor die STRAUSS – Zentrale, doch die Konzernleitung liess vermelden, dass die Aufsichtsratsvorsitzende Ofra Strauss sich momentan im Ausland aufhält. Kurz gesagt, der Konzern kehrt sich einen feuchten Kehricht um an den angekündigten landesweiten Bann. Ein Fehler, denn in wenigen Wochen ist Purim und gerade in dieser Zeit werden massenhaft Süssigkeiten umgesetzt. STRAUSS jedoch kontert, dass man ja die Preise schon um ein Vielfaches herabgesetzt habe. Fragt sich bloß, wo ? 

An alle Kunden im Ausland, die israelische Produkte einkaufen: Wer anderweitige koschere Produkte oder Nahrungsmittel mit dem amerikanischen OU (koscher Orthodox Union) findet, der muss sich die STRAUSS Schokolade nicht antun. Wäre mir die Kaschrut egal, Milka oder anderweitige Schokolade ist wesentlich besser als STRAUSS. Um das zu sagen, bezahlt mich Milka leider nicht.:-)))


Die STRAUSS - Unternehmensstruktur

Tel Avivs Erwachen nach dem Sturm

B"H

Nach all den kalten Wintertagen hier ein kleiner sonniger Lichtblick aus Tel Aviv: 18 Grad Celsius und die Bewohner erwachen aus dem Winterschlaf.:-) 

Folge: Die Straßencafes sind alle gut besetzt.


 Am Rothschild Boulevard



Veranstaltung vor dem Nationaltheater "Habimah"





Photos: Miriam Woelke

Der falsche "Frieden" der Palästinenser

B"H

Die Forderungen Abu Mazens für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinenser:

  • Die Palästinenser beanspruchen 98,1 % des Gebietes Yehudah und Schomron (Judäa und Samaria).
  • Die Palästinenser planen ihre eigene Armee aufzubauen.
  • Israel soll ALLE palästinensischen Häftlinge freilassen. Dies schliesst ebenso sämtliche Hamas – Mörder mit ein. 
  • Jerusalem wird geteilt. 

Nur, damit Ihr einmal seht, was Abu Mazen fordert und warum Israel darauf nicht eingehen kann. 

Übrigens: Garantien für einen Frieden liefern die Palästinenser nicht !!!

Israel: Der Benzinpreis steigt erneut an

B"H 

Ab dem 1. März 2012 steigen wieder einmal die Benzinpreise. Die Rechtfertigung dafür lautet: Der weltweite Krach mit dem Iran. 

Ich glaube, der momentane Preis für einen Liter Benzin liegt so um die 7 Schekel (ca. 1,42 Euro). In Kürze werden jedem Liter 20 Agorot (ca. 45 Cent) mehr abverlangt.

Sonntag, 19. Februar 2012

Schnelles Geld in Tel Aviv


Gesehen in Tel Aviv 

Photo: Miriam Woelke

B"H 

Früher, ja früher war noch alles anders. In den 80iger und 90iger Jahren hausten recht viele Israel – Touristen wochen – oder gar monatelang in billigen Hostels und arbeiteten als Tagelöhner in unterschiedlichen Jobs. Damals dachte kaum jemand daran, ständig in Israel bleiben zu wollen, sondern es ging um das Abenteuer. Hier mal jobben und dann weiterreisen. In Tel Aviv auf dem Bau schuften, Wände streichen, Wohnungen putzen, beim Umzug helfen und und und. Dann weiter nach Griechenland und da was arbeiten. Nach Neuseeland Kiwi pflücken oder in den USA jobben, um sich ein paar Wochen über Wasser zu halten, um dann weiterzureisen. 

Wie viele tolle Leute jeden alters traf ich zu der Zeit in Israel ? Leute, die die ganze Welt bereisten, bevor sie auf die Uni gingen oder in ihren Job zurückkehrten. Deutsche waren selten einmal darunter, sondern vorwiegend Amerikaner, Briten, Australier und ein Schweizer. 

Das waren Zeiten in denen die Tel Aviver Hostels Jobs vermittelten. Alles "schwarz unter der Hand", aber niemand regte sich auf. Auch bei einem überzogenen Visum gab es kaum Komplikationen, denn die Touristen reisten eh wieder ab. All das sollte sich Ende der 90iger Jahre rigoros ändern, denn da kamen die ersten Gastarbeiter aus China, Rumänien und den Philippinen. Plötzlich wollten gerade diese Leute bleiben und nicht mehr heim. Überzogene Visa wurden ab sofort mit strenger Abschiebung bestraft und die Jobs für die Touristen gibt es auch nicht mehr. Stattdessen nahm ein Heer Afrikaner und Philippinas die Putzjobs, das Tellerwaschen in Restaurants, Jobs auf dem Bau, als Anstreicher oder Umzugshelfer ein. Wohlhabende Israelis und Restaurantbetreiber bevorzugen Billigkräfte, die wenig aufmucken. 

Genau diese Jobs fehlen vielen Israelis, die sich neu in Tel Aviv ansiedeln. Nicht alle kommen mit Geld im Rücken an, sondern mieten sich in billigen Hostels ein, suchen einen Job, wollen möglichst schnell Geld verdienen und sich dann eine Wohnung mieten. 

Mit genau diesem Thema wurde ich dieser Tage wieder einmal konfrontiert, denn eine Arbeitskollegin machte mich auf einen älteren Kanadier aufmerksam. Der Kanadier wanderte vor Ewigkeiten nach Israel ein und ging dann zurück in sein Heimatland. Jetzt kehrte er zurück nach Tel Aviv und steht nach wenigen Tagen ohne Geld da. Er suche dringend einen Job und ich kenne jemanden, der sich seit Jahren mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Den befragte ich und die Antwort lautete, dass es schlecht stehe. Die Afrikaner räumen die Restaurant – Jobs ab und der Kanadier sei eh über 50 oder sogar schon 60. Wäre er jünger, könnte er auf dem Carmel Markt Obstkisten schleppen, aber so … Den stellt niemand mehr ein. Ältere Einwanderer fallen nun einmal durchs Raster. 

Wie ich hörte, versetzte der Kanadier seinen CD – Player und holte so noch eine weitere nacht in einem Hostel heraus. Morgen will er wieder auf Arbeitssuche gehen. 

Link: