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Dienstag, 20. November 2012

Was, wenn ...


Gesehen heute in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

B"H

Ich erfuhr erst vorhin, dass es in Jerusalem heute erneut Raketenalarm gab. Da habe ich wohl etwas "verpasst", denn ich war den ganzen Tag in Tel Aviv. Da dachte ich, dass gerade hier an der Küste die Wahrscheinlichkeit einer einfliegenden Hamas – Rakete höher sei und dann stand Jerusalem auf der Liste. 

Das israelische TV kennt nur noch ein Thema und manchmal wünsche ich mir, ich lebte woanders auf der Welt, wo die Leute einfach nur leben, die Natur geniessen und nicht gezwungen sind, bei jeder Bewegung in Betracht zu ziehen, dass jeden Moment eine Rakete einfliegen kann. Dann aber bin ich doch wieder froh in Israeli zu leben, denn ich will gar keine andere Alternative mehr.

In Jerusalem geht die Sonne auf


Der Blick von meinem Balkon heute morgen

Photo: Miriam Woelke

Montag, 5. November 2012

Wetterumschwung


Heute: Der Abendhimmel über Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Nach all dem vergebens angekündigten Regen war es gerade soweit: Es regnete in Jerusalem. 
Zwar nur wenige Minuten, aber immerhin. 

Von April bis September sahen wir, wie gewohnt, keinen Regen und es herrschte durchgehend sommerliche Hitze. Im September gab es ein paar Tropfen zum Laubhüttenfest (Sukkot) und danach meldete sich der Hochsommer zurück. Spätestens jetzt im November sollte es kühler werden und regnen, denn der See Genezareth (Kinneret) trocknet immer weiter aus und Israel braucht dringend Wasser. 

Wieder einmal wird für Ende dieser Woche ein Wetterumschwung angekündigt. Die Temperaturen sollen von 27 auf 21 bzw. 19 Grad Celsius fallen und am Freitag und Schabbat soll es durchregnen. Wider Erwarten gab es jetzt bereits ein paar Tropfen.
 
Man glaubt gar nicht, wie gut Regen riechen kann; und die Luft ist auch wieder einmal vom Staub gereinigt.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Immer noch in Zfat (Nordisrael)


Sonnenuntergang über den Bergen von Meron heute abend. 
Im kleinen Ort Meron (gegenüber von Zfat) liegt der große Kabbalist und talmudische Rabbi Schimon bar Yochai begraben. 

Photo: Miriam Woelke

B"H 

Morgen früh kehre ich nach Jerusalem zurück, doch ehe ich dort ankomme, liegen 3,5 Stunden Busfahrt vor mir. Leider fand ich diese Woche nur zwei Tage Zeit für Tiberias und Zfat in Nordisrael. 

Heute gehörte meine gesamte Aufmerksamkeit der Kleinstadt Zfat, über die ich auf einer englischen Site eingehend berichten werde. Vorwiegend geht es dabei um das Thema "Aliyah nach Zfat", denn unzählige relig. Amerikaner lassen sich gerade in der mittelalterlichen Stadt der Kabbalah, in Zfat, nieder. Und hierbei handelt es sich gewiss nicht nur um Breslover oder Lubawitscher (Chabad) Chassidim. 

Heute sprach ich mit ein paar Einwohnern. Es ist leicht mit den Menschen hier ins Gespräch zu kommen und so ergaben sich kleine Interviews mit Amerikanern sowohl als auch mit den örtlichen Israelis. Die Frage war: 

"Warum in eine Stadt ziehen, in welcher die Jobsituation verheerend ist ? Was erwartet einen in der Peripherie und warum fühlen sich die Menschen hier dennoch wohl ?"

Alles in allem aber reichten die zwei Tage hier oben längst nicht aus und so steht in der nächsten Woche ein weiterer Besuch in Zfat an. Mein Zimmer habe ich schon reserviert. 

In Deutschland ist die Stadt vielleicht weniger bekannt, in Israel dagegen ist sie ein Beispiel für das Leben in der Peripherie und all den Sorgen und Nöten des dortigen Otto Norlverbraucher.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hitzewelle im Oktober


 Natur in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Es ist Mitte Oktober und eine herbstliche Wetterabkühlung ist immer noch nicht in Sicht. 32 Grad Celsius werden es heute allein in Jerusalem. 

"Ist doch super", werden jetzt viele Deutsche sagen, aber wir sind die andauernde Hitze gestrichen leid. Von Mitte April bis heute tagtäglich Bullenhitze kann einem irgendwann auf die Nerven gehen. Außerdem braucht unser Land dringend den fälligen Regen. Stattdessen bin ich wieder dahin zurückgegangen, mich des nachts nur mit einem Laken anstatt einer Decke zuzudecken. Kein Wunder bei 20 Grad Celsius Nachtemperaturen.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Natur in Tel Aviv






Photos: Miriam Woelke

B"H

Ich war heute nochmals auf einem kurzen Sprung in Tel Aviv, wo ich, u.a., diese drei Photos ausnahm. Immer noch ist es warm, 28 Grad Celsius, zum Schabbat werden es sogar 30 Grad C und vom Winter leider noch immer keine Spur. 

Dienstag, 9. Oktober 2012

Sonnenuntergang am Strand von Tel Aviv

B"H


Bevor ich morgen wieder auf das Thema "Politik" komme, hier etwas Romantisches von meinem heutigen Trip nach Tel Aviv. Viel Spass !


Mittwoch, 29. August 2012

Sonntag, 26. August 2012

Der Sommer findet sein Ende


Photo: Miriam Woelke

B"H 

Immer noch scheint es als nehme der Sommer dieses Jahr überhaupt kein Ende. Die Blätter der Bäume welken noch lange nicht vor sich hin und die tägliche Hitze von ca. 32 Grad Celsius klebt über Jerusalem wie eine Glocke. Dass der Herbst aber dennoch langsam ansteht, erfahren wir am Abend, wenn es sich angenehm abkühlt. 

Ab morgen sollen die Temperaturen endlich auf ca. 28 Grad Celsius sinken und sich somit der Jahreszeit anpassen.

Montag, 23. Juli 2012

Blick auf den Jerusalemer Wald mit dem Hadassah Ein Kerem Krankenhaus




Der riesige Komplex des Hadassah Ein Kerem Hospitals im Hintergrund. Drumherum der Jerusalemer Wald sowie der Stadtteil Ein Kerem.

Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 3. Juni 2012

Natur in Jerusalem

B"H 

Glühend heiss sticht die Sonne vom Jerusalemer Himmel. Manchmal scheint die Luft zu dick zum Atmen, doch was ich an der Stadt schon immer geliebt habe ist der besondere Geruch der Tannennadeln in der Mittagshitze. 










Photos: Miriam Woelke

Freitag, 6. April 2012

Chag Sameach - Happy Passover


Gesehen in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke
B"H

Heute abend beginnt das siebentägige Pessach / Passover. Gestern habe ich noch ewig die Wohnung auf "koscher für Pessach" geputzt und jegliches verbotene Getreide (Hafer, Weizen, Spelt, Roggen oder Gerste) entfernt. Anscheinend müssen wir jedoch kaum auf etwas verzichten, denn gestern abend im Supermarkt sah ich Cornflakes koscher für Pessach. Hergestellt aus Kartoffel – oder Mazzemehl.

Chag Sameach allen Juden und den nichtjüdischen Lesern ein schönes Wochenende ! 

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