Sonntag, 30. September 2012

Das Laubhüttenfest SUKKOT beginnt in wenigen Stunden

B"H 

Photo: Miriam Woelke


Am letzten Donnerstag nahm ich an der Einweihung einer neuen Thorarolle im Chabad Haus im Jerusalemer Stadtteil Rehavia teil. Eine tolle Feier, bei der ich viele Photos machte und einige Videos drehte. All das werde ich im laufe dieser Woche in meine Blogs stellen. 

Heute abend beginnt das achttägige Sukkot (Laubhüttenfest) und auch hierzu werde ich von den Events in Jerusalem berichten. Mit vielen Bildern und Videos. 

Sukkot in Jerusalem zu verbringen ist mit das Beste, was einem passieren kann und ich hoffe, anhand der Bilder die hiesigen Stimmungen den Juden in der Diaspora zu vermitteln. 

Auf Benjamin Netanyahus verkorkste Cartoon Skizze ("Bibi Bomb", siehe Sketch aus der heutigen YEDIOT ACHARONOT)), die er bei der UNO hochhielt, muss man nicht unbedingt eingehen. Kurz gesagt, die Welt und Israel lachten sich kaputt über den Donald Duck ähnlichen Bibi Cartoon. 

Am Schabbat hatte ich über Nacht Gäste und gestern abend dann, man höre und staune, zog allmählich der "Winter" ein. Trotz einer Hitze von 33 Grad Celsius begann es zu regnen. Nur ein paar Tropfen, aber es war der erste Regen seit April. Obwohl es immer noch sehr warm und schwül ist, trübt es sich ein und für Sukkot ist noch mehr Regen angesagt. 

Heute ist in Israel nur wieder ein "halber" Tag, denn um 17.00 Uhr beginnt das Laubhüttenfest. Morgen (Montag) ist Feiertag und alles wird geschlossen sein. Ab ca. 18.30 Uhr werden die Busse allerdings wieder fahren und dann geht es so richtig los mit den Sukkotfeiern. Ab Dienstag werde ich über viele Events aus Jerusalem berichten. 



Eine der vielen Hundert Sukkot (Laubhütten) in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke

CHAG SAMEACH – SCHÖNE FEIERTAGE ! 

Donnerstag, 27. September 2012

Deutsche Antisemiten in Israel

B"H

Normalerweise stellt man sich unter den Programmen der AKTION SÜHNEZEICHEN irgendetwas Sühnemässiges mit Holocaust – Hintergrund vor. Neuerdings aber geht es auch um den israelisch – palästinensischen Konflikt und eine junge deutsche Bloggerin zieht neuerdings kräftig vom Leder. Insbesondere gegen ultra – orthodoxe Juden (Haredim) und man werfe Steine am Yom Kippur und überhaupt. Eine Behauptung, die gerade am Yom Kippur keine Basis findet.

Ein Blogleser spielte mir den Link des Blogs zu. Einen Link, den ich hier nicht veröffentliche, denn Antisemitisches erhält in diesem Blog keine Plattform. Zumindest musste ich einmal wieder feststellen, dass die sogenannten deutschen Peaceniks kaum irgendwelche Sühne begehen, sondern , in Israel angekommen, gleich munter auf Juden eindreschen. Und das mit dem Namen der Aktion Sühnezeichen, was nicht neu ist, denn fanatische missionarische Christen akzeptiert das Sühnezeichen des Öfteren auch. Nun ist es halt eine junge Frau, die orthodoxe Juden hasst und gegen diese wettert, ohne jegliches Hintergrundwissen. Aber hier in Israel kann man es ja machen.

Links:

Deutsche in Israel 

Deutsche bei den Haredim 

Deutsche Antisemiten in Hebron

Die Hitze ist wieder da

B"H

Und da dachte ich glatt, der Herbst stellt sich so langsam ein, aber wieder nichts. Die Sonne sticht und die Gluthitze meldet sich zurück. Anstatt der angenehmeren 27 Grad Celsius leiden wir heute in Jerusalem unter 31 Grad Celsius und morgen sowie am Shabbat sogar unter 33 Grad Celsius. Manche behaupten ja bereits, dass auf diesen ungewöhnlich langen und super heissen Sommer ein strenger Winter mit Schnee (in Jerusalem) folgen wird. Hoffen wir es. 

Ab Sonntag abend feiern wir Juden eine Woche lang das Laubhüttenfest Sukkot und meine Nachbarschaft hat ihre Laubhüttchen schon fertig aufgestellt. 





Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, 26. September 2012

Bilder aus Jerusalem: TALPIYOT, GILO, MALCHA & MACHANE YEHUDAH

B"H

Der Fastentag Yom Kippur ist vorbei und nun beginnt das grosse Laubhütten (Sukkah)aufbauen für das am Sonntag abend beginnende Sukkot (Laubhüttenfest.

Hier aber ein paar Photos aus Jerusalem, die aber mit dem Fest weniger zu tun haben:



Blick auf den Stadtteil GILO



Blick von Talpiyot auf den Stadtteil Malcha (im Hintergrund)



Im Industriegebiet von Talpiyot / Jerusalem



Am Machane Yehudah Markt


 
Machane Yehudah Markt

Photos: Miriam Woelke

Jewish News 1: "Achmadinejad vor der UNO Vollversammlung"


Dienstag, 25. September 2012

Gmar ve'Chatimah Tova !

B"H

Schana Tova & Gmar ve'Chatimah Tova an alle Juden dieser Welt !



Jerusalems Jaffa Road heute morgen



Feiertagseinkauf auf dem Machane Yehudah Markt



Am Machane Yehudah Markt

Photos: Miriam Woelke

Zum Yom Kippur


 Aus der gestrigen INTERNATIONAL HERALD TRIBUNE

B"H 

Bis ca. 16.00 Uhr wird noch gegessen und getrunken und danach gehen wir geradewegs in den höchsten jüdischen Feiertag YOM KIPPUR. Ich bin gerade am Kochen und frisches Obst als Dessert besorgte ich heute früh auf dem Machane Yehudah Markt. 

27 Grad Celsius erwarten die Jerusalemer zum 25 Stunden dauernden Yom Kippur. Temperaturen, die, ohne Wasser, nicht gerade leicht zu bewältigen sind. Aber es hätte auch noch wärmer werden können und mit "nur" 27 Grad sind wir gut bedient. 

Eine aktuelle Statistik lautet, dass 64 % der jüdischen Bevölkerung Israels fastet. Der Yom Kippur gilt bei fast allen als ernster Tag; gerade in der heutigen Zeit, in welcher ein neuer Krieg drohen könnte. Morgen spricht Achmadinejad vor der UNO Vollversammlung und läßt sicherlich keine Gelegenheit aus, den Juden am Yom Kippur die Gaskammer an den Hals zu wünschen. Barak Hussein Obama bekleckerte sich auch nicht gerade mit Ruhm und ignoriert die Gefahr, welche von den arabischen Ländern ausgeht einfach weg.



Montag, 24. September 2012

Yom Kippur Zeiten in Jerusalem


An der Klagemauer (Kotel) in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Morgen, am späten Nachmittag, begeht die jüdische Welt ihren höchsten Feiertag YOM KIPPUR. Sämtliche Details dazu könnt Ihr auf meinem relig. Hamantaschen – Blog nachlesen ! 

Was ich an dieser Stelle nochmals tun möchte ist, daran zu erinnern, dass am morgigen Dienstag die Egged Buss bereits gegen 14.00 Uhr nachmittags den Verkehr einstellen. Geschäfte und Restaurants schliessen ebenfalls ungefähr um dieselbe Zeit. Wer momentan in Israel herumreist und für morgen einen Trip plant, der sollte frühmorgens mit dem Bus reisen und nicht auf den letzten Drücker. 

Offiziell beginnt der Yom Kippur, ein 25 – Stunden langer Fastentag um 16.56 Uhr (Dienstag) und endet am Mittwoch gegen 18.06 Uhr.

Wer sich in Jerusalem aufhält, Jude ist und noch keinen Platz für das KOL NIDRE bzw. den Yom Kippur – G – ttesdienst hat, der findet in der Altstadt auch ohne Platzreservierung diverse Angebote. Beim Sephardic Center, bei AISH Ha'TORAH, beim Programm AISH / Heritage House / Jeff Seidel oder bei Rabbi Israel Goldberg (Chabad Rehavia).  

Ab Mittwoch abend fahren auch die Busse wieder und der Alltag läuft normal weiter. Zumindest bis zum kommenden Sonntag, denn dann beginnt abends das achttägige Sukkot (Laubhüttenfest). 

Eine Menge Feiertag also, doch mit dem Sukkot und Schmini Atzeret / Simchat Thora geht alles zuende. Leider !

Und wieder das Auswanderungsthema

B"H

Wie viele Male ich an dieser Stelle über das Thema "Nach Israel auswandern" berichtet habe, kann und will ich gar nicht mehr zählen. Die Flut der Einwanderungswilligen Deutschen jedoch scheint ungebrochen, denn tagtäglich googlen sich Leute durch meinen Blog, welche bezüglich einer Auswanderung nach Israel Tipps und Tricks suchen. Ich schätze, dass es sich dabei vorweglich um Nichtjuden handelt, die meinen, in Deutschland sei alles Mist und in Israel sei alles super toll. Um es einmal in der naiven Art Auswanderungwilliger auszudrücken.

Wie in vielen anderen Ländern unseres Planeten, so gelten auch in Israel Zulassungsbeschränkungen und nicht jeder kann einfach so kommen und sich niederlassen. Israel ist kein EU – Land, wo man eben mal so mit dem deutschen Pass einreist, Bleibe und Job sucht und das wars.

Nach wie vor sagen die Bestimmungen, dass jemand Jude sein muss, wenn er nach Israel auswandern und die Staatsbürgerschaft erlangen will. Jude mit Papieren und nicht so mal eben kommen, wie viele viele andere, und beim hiesigen Innenministerium behaupten, man sei ja eigentlich Jude, habe aber keine Papiere. Die Leier läßt sich das Innenministerium nicht gefallen und Ihr seid in dem Fall schneller aus dem Gebäude draussen als Ihr hineingekommen seid. Wischiwaschi – Ausreden gelten nicht und da sind die israelischen Behörden knallhart.

Der Trick mit "einen Israeli heiraten" funktioniert, doch bedeutet dies nicht, dass Ihr im Nachhinein besser behandelt werdet. Im Gegenteil, denn die Außenseiterposition werdet Ihr auch dann kaum mehr los und die Ministerien trampeln weiter auf Euch herum. Arbeitserlaubnis ? Nö, das Ministerium hat Zeit. Monate, manchmal ein oder zwei Jahre und wenn Ihr bis dahin verhungert auf der Straße liegt, schert das auch keinen Menschen. Israel hat genügend eigene Probleme und muss dazu die vielen jüdischen Neueinwanderer unterbringen. Da bleibt kein Platz und keine Zeit für Träumer, die nicht nach Israel gehören, aber meinen, aus Deutschland unbedingt weg zu wollen.

Selbst Israelis haben es nicht leicht im eigenen Land. Wie mag es da erst für Touristen aussehen, wenn Ihr nicht gerade ein dickes fettes Bankkonto im Hintergrund habt, was Euch erlaubt, hierzulande die hohen Lebenshaltungskosten zahlen zu können. Ich persönlich würde lieber in die USA oder nach Australien auswandern als ausgerechnet nach Israel. Aber alles scheint ja hier so einfach. Die Leute kaufen sich ein Ticket, fliegen ein und meinen, sie schaffen das schon irgendwie in Israel.

In der letzten Woche las ich auf einer israelischen Site einen Artikel über den ständig ansteigenden Tourismus im Land. Neue Hotels sind im Bau und der Tel Aviver Strand soll mehr auf Touristenattraktivitäten getrimmt werden. Unter dem Artikel befanden sich die üblichen Kommentare und dort stand nebenbeiganz klein: 

Die Touristen haben es gut. Ich war auch einmal Tourist und war so begeistert von Israel, dass ich offiziell einwanderte. Nach zehn Monaten im Land kam jedoch die Ernüchterung, denn der Alltag hat nichts mit dem Touristenspass zu tun. In Kürze kehre ich enttäuscht in mein Heimatland, die USA, zurück und wenn ich nach Israel komme, dann nur mehr als Tourist, um den Spass zu geniessen.

Links:

Zum Thema "Auswandern nach Israel" bitte die Israelische Botschaft in Berlin kontaktieren !

Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv

Shalom & Welcome to New York, Achmadinejad !

B"H

Der iranische Diktator Mahmoud Achmadinejad ist im freien Land Amerika eingetroffen und logiert in einem New Yorker Hotel, wo er es sich, gegenüber seinen im Iran verbliebenen Landsleuten, gutgehen lässt. Am Dienstag oder Mittwoch wird Achmadinejad vor der UNO sprechen. Ein Datum, welches im Judentum von spezieller Bedeutung ist, denn am Dienstag abend sowie am Mittwoch begehen wir den höchsten jüdischen Feiertag YOM KIPPUR.

Die NEW YORK POST heisst den Diktator in ein ganz besonderen Weise willkommen:

Feel the love, Mahmoud — and taste the gefilte fish.

Iranian President Mahmoud Ahmadinejad arrived last night at the Warwick Hotel in Midtown in advance of his annual hate-spewing address to the UN General Assembly on Wednesday — and The Post tried to deliver him a gift fit for a despot.


The anti-Semite’s special welcome basket — from New Yorkers with love — included such locally procured goodies as Gold’s Borscht, Manischewitz Gefilte Fish and smoked whitefish from the world-famous Murray’s Sturgeon House on the Upper West Side.


If Ahmadinejad (pronounced: I’m a dinner jacket) needed midnight munchies during his visit to this infidel city, there were also plenty of H&H bagels, onion bialys and Zabar’s cream cheese.


Den gesamten Willkommensgruss gibt es HIER zu lesen !



Jüdische Delikatessen wie Gefillte Fisch für Achmadinejad

Sonntag, 23. September 2012

Weltweites Gebet aller Juden für Meschiach: Heute in 25 Minuten


Um 17.00 Uhr israelischer Zeit (in circa einer halben Stunde) beten die Juden der Welt gemeinsam für das Kommen des Meschiach. Gerade jetzt, zu einer Zeit, in welcher Israel, die Juden sowie die gesamte Welt von Feinden umgeben sind.

"Master of the World, We the children of Israel ask for Moshiach to redeem us now and with mercy from exile and all suffering to reveal your Name in the world and to bring peace...Amen"


Jerusalem by Night






Die wieder aufgebaute HURVAH - Synagoge in der jüdischen Altstadt





In der Edelmeile MAMILLA MALL zwischen Jaffa Tor / Altstadt und Jaffa Road.



Um 2.00 Uhr nachts in der Jaffa Road. Was hier nach toller Action und Ausgelassenheit aussieht, kann trügen, denn des nachts treiben sich um die Jaffa Road die sogenannten KIKARISTEN herum. 



 Photos: Miriam Woelke

Christliche Missionare reisen nach Jerusalem

B"H

Jerusalem rüstet sich für den höhsten jüdischen Feiertag, den Yom Kippur, welcher am Dienstag abend beginnt. Von da an bis zum Mittwoch abend kurz nach 18.00 Uhr wird 25 – Stunden lang gefastet, denn in der Zeit richtet G – tt die Juden auf ein weiteres Jahr. Wir alle erhalten unser individuelles G – ttesurteil und trotz allem Säkularismus, gilt der Yom Kippur ach wie vor als ernster Feiertag, den sogar viele säkulere Juden achten. 

Wer sich dieser Tage als Tourist in Israel aufhält, der kann sich darauf gefasst machen, dass am Dienstag die Egged Busse ihren Verkehr gegen 14.00 Uhr nachmittags einstellen werden. Ebenso viele Geschäfte, Cafes und Restaurants. Nicht nur in Jerusalem, sondern selbst in der Hochburg des Säkularismus, in Tel Aviv. Bis zum Mittwoch abend wird gebetet und es herrscht manchmal eine geradezu Totenstille. 

Der Yom Kippur ist ein durchweg jüdischer Feiertag, mit dem Nichtjuden absolut nichts zu tun haben. Ich erwähne dies, da sich in Jerusalem immer wieder fanatische Christen hervortun, den Juden partout alles nachzuahmen. Im Ausland kann man sich das vielleicht weniger vorstellen, in Jerusalem hingegen haben wir so unsere Erfahrung mit den fanatischen Christen, die momentan in Scharen anrollen, weil sie während des jüdischen Sukkot (Laubhüttenfest) in Jerusalem ihren alljährlichen Missionskongress abhalten. Nach außen hin geben sie sich als "Freunde Israels", doch das wahre Ziel besteht in der Judenmission. 



Immer wieder neu im Oktober: Internationale fanatische Christen bei ihrer Parade in Jerusalem.

Photo: Miriam Woelke


Wenn sich Tausende fanatischer Christen (unter ihnen viele Freikirchler) im Jerusalemer International Convention Center treffen, dann geht es in Vorträgen vorwiegend darum, wie man die Juden zum Christentum missionieren kann. Seit Jahren warnt die israelische Anti – Missionsorganisation YAD le'ACHIM vor den zu Sukkot anreisende Christen, deren Reisen weitgehend von der International Christian Embassy Jerusalem in Zusammenarbeit zusammen mit einem Reisebüro in Mevasseret Zion organisiert werden. Siehe HIER und HIER

Links:

Die Jerusalemer "Parade fanatischer Christen"

GESCHWISTER auf Hebräisch

B"H 

Jemand aus der Leserschaft googelte die Frage: 

Wie lautet das hebräische Wort für GESCHWISTER ? 

In der hebräischen Sprache wird grammatikalisch streng nach Männlein und Weiblein getrennt, was sich auch beim Wort GESCHWISTER bemerkbar macht. Normalerweise lautet das hebräische Wort hierfür ACHIM. 

Bei ACHIM handelt es sich entweder um mehrere männliche Geschwister oder um einen Bruder und eine Schwester. Sobald bekanntlich ein Mann dabei ist, formt sich in der hebräischen Sprache alles ins Männliche, selbst dann, wenn es sich um 1000 Frauen und nur einen Mann in ihrer Mitte handelt. 
Handelt es sich hingegen ausschliesslich um Schwestern, so wird das Wort ACHAYIOT benutzt. 

Der Singular für Bruder lautet ACH und der Singular für Schwester lautet ACHOT (was sich im Plural zu ACHAYIOT transformiert).

Samstag, 22. September 2012

Samsung Galaxy versus ein nutzloses Apple i5

B"H

Da rauscht sie wieder an, die Apple Community. Man steht stundenlang vor den Apple Stores, um sein neues i5 einzuheimsen. Ein Handy, welches seinem Vorgänger technisch gesehen fast komplett gleich. Man wirft also viel Geld für fast dasselbe Gerät, welches lediglich nur unter neuem Namen verkauft wird, hinaus.

Zugegeben, ich bin absolut kein Apple Fan und liebe, nach wie vor, mein Samsung Galaxy S2. Ferner bin ich nicht der Typ, der meint, mit einem Apple Handy irgendwo dazugehören zu müssen. Okay, Apple mag das Design, das Gewicht sowie die Größe der Screen verbessert haben, doch der Rest gleicht dem i4 fast aufs Haar.

Freunde von mir und Besitzer des i4 bereuten spätestens nachdem sie mein S2 testeten, ihren Apple – Kauf. Erstens bietet Samsung nicht jedes einzelne App ausschliesslich gegen Bezahlung an, zweitens kann ich Updates an jedem PC vornehmen und drittens liegt meine Bildqualität bei Photos wesentlich höher. Zwar protzt Apple damit, jetzt den Panorama View eingeführt zu haben (den Samsung auf seinen Geräten schon seit Ewigkeiten anbietet), doch meinten meine i4 Freunde, dass sie längst einen Panorama App downgeloaded haben und deswegen die Anschaffung des i5 noch überflüssiger wäre.

Wer sich das i5 anschafft, der will dabei sein, aber besonders mitdenken tut er nicht. Beim zukünftigen i6 wiederum muss Apple Neuheiten bringen, sonst geht es mit dem Unternehmen abwärts. Samsung jedenfalls ist jetzt bereits munter am Aufholen.


Freitag, 21. September 2012

In Israel endet die Sommerzeit


Fünf Tage nach dem Yom Kippur beginnt am Abend des 30. September das Laubhüttenfest SUKKOT. In Jerusalem sieht man bereits überall Laubhütten stehen. 

Das Photo zeigt den Laubhüttenverkauf im Jerusalemer Stadtteil Talpiyot. 

Photo: Miriam Woelke

B"H 

In der Nacht von Samstag (Schabbat) und Sonntag endet in Israel offiziell die Sommerzeit und die Uhren werden damit eine Stunde zurückgestellt ! 

Die Sommerhitze von ca. 30 Grad Celsius bleibt uns aber leider noch erhalten. Nach dem wahnsinnig langen Sommer in diesem Jahr freue ich mich ausnahmsweise einmal auf die kalte Jahreszeit.:-)

Donnerstag, 20. September 2012

Obama verweigert Treffen mit Netanyahu und bevorzugt die "Muslim Brotherhood"

B"H 

In der nächsten Woche wird die UNO in New York zu einem kuriosen Schauplatz. Benjamin Netanyahu wird dann dort eine Rede halten genau so wie der iranische Diktator Achmadinejad, welcher, nach wie vor, ungehindert in die USA einreisen darf. 

Barak Hussein Obama weigert sich auch weiterhin, Netanyahu in der nächsten Woche zu treffen, dafür aber nimmt er sich die Zeit für seine Brüder von der MUSLIMISCHEN BRUDERSCHAFT (Muslim Brotherhood). Ägyptens Präsident Morsi wird zum gern gesehenen Gast im Weissen Haus und damit auch der arabische Terror. 


Aber wen wundert das gross bei Obama und Shrillary Clinton


Youtube entfernt MUHAMMAD MOVIE

B"H 

Immer wieder neu entfernt Youtube den kontroversen MUHAMMAD FILM und immer wieder neu stellen ihn die User ins Netz. Auch das Video, welches auf meinem Blog zu sehen war, wurde von Youtube gesperrt, doch flugs fand ich ein neues.:-) 


oder hier


Allerdings muss ich sagen, dass ich den Film selbst mehr als bescheuert und primitiv gemacht finde !

Antisemitische Cartoons in der arabischen Welt

B"H 

Antisemitische TV – Serien sowie Cartoons sind in der arabischen Welt an der Tagesordnung. Nicht nur dort, sondern die Türkei zieht seit mindestens zwei Jahren kräftig mit am Strang. 

Vielleicht ist es traurig oder vielleicht sind wir es einfach nur leid und ignorieren die Dämlichkeit. Jedenfalls drehen Juden nicht so durch, wenn tagtäglich ein weiterer Schmutz – Cartoon veröffentlicht wird. Andererseits, die Idee, den Pöbel loszuschicken, wäre, u.a., gar nicht einmal so schlecht.:-) Man schaue nur auf die muslimische Welt, wie diese, mit all ihren Krawallen und Drohungen, die ganze Welt in Schach hält. 

Was uns der ganze Aufstand um den dilettantischen MUHAMMAD FILM beweist: 

Der Islam wird mit der westlichen Welt niemals in Einklang zu bringen sein. Da können sich westlich – liberale Politiker noch so viel in die Hucke lügen.

Links:

Terrorism - Info (auf Deutsch)

Arabischer Antisemitismus (Wikipedia)



New Trends in Arabic Anti-semitism from Henrik Clausen on Vimeo.

Leserfrage: Israel - Palästina

B"H 

Es geschieht sehr häufig, dass mir anderweitige Websites deren Leserfragen zusenden. Hier ist einmal wieder ein Beispiel, was ich auch hier in den Blog stelle, denn es interessiert sicher viele weitere Leute. Die Frage zum Theme ist sehr komplex und ich habe versucht, sie kurz und einfach zu beantworten. Klar, sind nicht alle Sachen gesagt, doch um all die Fakten aufzulisten, würde meine Antwort Romanlänge erhalten. 
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Hallo,

Palästina ist ein Gebiet in Israel, kein eigenes Land. In Palästina leben Christen, während Israelis Juden sind. Wie kann man sich diese Situation vorstellen? Werden diese Gebiete militärisch getrennt - ähnlich Ost und West Berlin?

Gibt es Gebiete in denen Israelis und Palästinenser zusammen leben? Was hat es mit Jerusalem und Bethlehem auf sich? Wer lebt dort und wer beansprucht diese Territorien für sich?

In den Medien wird publiziert, das Israel ein glückliches Land voller Palästinenser war, bis schließlich - nach dem zweiten Weltkrieg - alle Israelis nach Israel kamen um dort zu leben und ihren jüdischen Glauben zu praktizieren. Was ist da dran?

Gibt es eine Verbindung zu Syrien,Jordanien,etc. zu Israel oder Palästina? Was genau ist der Gaza-Streifen? Vielen Dank für eure Hilfe, ein nicht einfaches aber interessantes Thema.


Meine Antwort:

Palästina ist kein Gebiet in Israel, sondern bis zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 wurde Israel nicht Israel, sondern Palästina genannt. Bis dahin waren also die dort lebenden Juden und Araber PALÄSTINENSER. Zu der Zeit betrachteten sich die in Palästina (Israel) lebenden Araber noch gar nicht als Palästinenser. Das kam, historisch betrachtet, erst viel später. Selbst nach der offiziellen Staatsgründung Israels wurden die im Land geborenen Juden immer noch als Palästinenser (geboren in Palästina) geführt. Erst allmählich wurde die Bürokratie "israelisch". Unter dem heutigen "Palästina" versteht man die "palästinensischen Autonomiegebiete" wie Bethlehem, Jericho oder Ramallah. Dort leben vorwiegend Muslime. Es heisst, dass der Anteil arabischer Christen in Bethlehem einmal führend war, doch diese nach und nach von den Moslems verdrängt worden sind bzw. verdrängt werden.

Israelis können Juden sowohl als auch Muslime oder Christen sein. Diejenigen von ihnen, die in Israel leben und das Recht auf die israelische Staatsbürgerschaft besitzen, erhalten einen israelischen Pass. Unabhängig davon, ob jemand Moslem oder Jude ist. Somit versteht es sich von selbst, dass jeder israelische Staatsbürger Rechte und Pflichten hat. Demnach erhält auch ein Palästinenser Kindergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosenunterstützung genau so wie Mietzuschuss. Wie eben jeder andere Israeli auch.

Diejenigen Palästinenser, welche in der Autonomie leben, sind keine Israelis mehr, sondern Staatbürger der Autonomie. Um nach Israel einzureisen, müssen sie Checkpoints an den Autobahnen passieren. Viele von ihnen kommen illegal über die "grüne Grenze", denn die Autonomiebehörde unter Abu Mazen ist korrupt, zahlt kaum soziale Unterstützung und somit sind viele Palästinenser gezwungen, in Israel zu arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Wohlgemerkt, hiermit meine ich diejenigen, die in der palästinensischen Autonomie wohnen.

Wohin gegen Palästinenser mit israelischem Pass ganz normal überall in Israel arbeiten können. Auch lebt man normal zusammen, wobei die Palästinenser jedoch weitgehend in ihren eigenen Orten leben. Städte wie Haifa oder Jaffo bilden Ausnahmen, denn dort leben Juden und Moslems oft in einem Haus bzw. einer Straße. 

Die Juden wanderten nicht erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach Palästina / Israel ein, sondern Tausende von ihnen lebten schon viele Jahrzehnte und teilweise Jahrhunderte zuvor dort. Israel war in der Geschichte niemals ohne Juden, ohne Araber jedoch schon.

Es bestehen Grenzübergänge nach Jordanien oder nach Ägypten. Zu Syrien jedoch exitiert kein offizieller Grenzübergang genau so wenig wie zum Libanon.

Der Gazastreifen ? Den findest Du in jedem Atlas.

...

Mittwoch, 19. September 2012

Aussichten in Jerusalem






Die Knesset



Photos: Miriam Woelke

Ein Tourist mutiert zum Mossad - Agenten


Photo: Miriam Woelke
B"H

Wer aus Deutschland auswandert und sich irgendwo anders in der Welt ein neues Leben aufbaut und auch die Staatsbügerschaft seiner neuen Heimat annimmt, der hat es irgendwann nicht mehr viel mit den Touristen. Zu Beginn mag man noch, zwecks Heimweh, die Nähe der Touristen suchen. Mit Vorliebe jener, die aus dem ehemaligen persönlichen Heimatland stammen. In meinem Falle Deutschland. 

Wahrscheinlich aber hatte ich es noch nie so besonders mit deutschen Touristen, was wohl auf meinen teilweise schlechten Erfahrungen beruht. Immer dieses "In Deutschland ist das so und so und alles viel besser" geht mir total auf den Senkel. Und dann erst das "Wer sich wo und an welcher Uni beworben hat, welchen NC hat und wie die Karriere aussehen soll". Da liebe ich es rustikaler und ziehe die einheimischen Bevölkerung vor, anstatt mit Touristen loszuziehen. 

Heutzutage treffe ich mich ab und an mit Bloglesern, was eigentlich immer Spass macht. Mit zwei Ausnahmen waren bisher alles tolle aufgeschlossene Leute aus mehreren Ländern dabei. Es existiert aber auch eine ganz andere Art von Touristen. Touristen aus aller Welt, die irgendwie davon träumen, sich jetzt einfach so in Israel niederzulassen. Rechtlich funktioniert dies nicht und man kann nicht einfach so in Israel leben, sich eine Bleibe suchen geschweige denn Arbeit. Die Visafrage wird in unserem Land sehr ernst genommen und immer wieder sage ich es, selbst dann, wenn es niemand hören will: Israel schiebt rigoros Touristen ab, die ihr Visum überziehen bzw. illegal arbeiten. Die Visavergabe ist begrenzt und irgendwann gibt es halt keine Verlängerung mehr und man muss Israel verlassen. 

Da ich mittlerweile kaum mehr Kontakt mit Touristen hege, stosse ich auch nicht mehr auf eine spezielle Art von Touristen. Nämlich jener, die vorgeben, Mossad – Agenten zu sein. Das hört sich vielleicht so ziemlich daneben an, aber es gibt sie tatsächlich. Mossad – Agenten oder sonstige Regierungsangestellte. 

Jeder kann sich von mir aus seine eigene erdachte Biographie zurechtlegen wie er will und sich, wer weiss wie, wichtig fühlen. Der Mossad scheint hierbei besonders beliebt zu sein. 

Zumindest war ich stets der Meinung, Agenten seien in geheimer Mission unterwegs. So wie 007 halt. Aber vor ca. 50 Leuten an einem Schabbattisch damit zu protzen, Mossad – Agent zu sein … Ich würde das jedenfalls lieber bleiben lassen, denn vielleicht ist ja der Tischnachbar (auch deutscher Tourist) als Abgesandter des Iran auf geheimer Mission. :-)

So viele Möchtegern – Agenten wie in Isral sind mir in meinem ganzen Leben noch nicht untergekommen. Dabei steht der Mossad heutzutage gar nicht mehr auf Deutschkenntnisse, um Altnazis zu fangen. Vielmehr wird fliessend Arabisch verlangt oder es sind sogar noch die Iraner mir ihrem Farsi im Vorteil.

Abendhimmel in Jerusalem


Photo: Miriam Woelke

Die hohen jüdischen Feiertage sind noch nicht vorüber

B"H

Auf meinem relig. Hamantaschen - Blog findet Ihr eine kleine Auflistung der derzeitigen hohen jüdischen Feiertage. Darüber hinaus findet Ihr ein Video von den Selichot – Gebeten vor Rosh Hashana. Aufgenommen an der Klagemauer (Kotel). 

Obwohl sich das Wetter immer noch nicht abgekühlt hat und die Sonne nach wie vor bei 30 Grad Celsius vom Himmel herunterbrennt, herrscht in Jerusalem Feiertagsstimmung. Zwei weitere hohe Feiertage stehen an, nämlich der Yom Kippur sowie das Laubhüttenfest SUKKOT.

Photo: Miriam Woelke

Winterzeit in Israel

B”H

Am nächsten Sonntag werden die israelischen Uhren auf Winterzeit gestellt. Und zwar eine Stunde zurück. 

Wie in jedem Jahr geschieht dies vor dem Yom Kippur (Versöhnungstag), welcher kurz danach, am Dienstag abend, beginnt.

Dienstag, 18. September 2012

Shuffling through the IDF



Einmal eine witzige Betrachtung des israelischen Rekrutendienstes. Es versteht sich von selbst, dass auch in der israelischen Armee nicht nur Zuckerschlecken gilt. Vom arabischen Terror einmal abegesehn, immer wieder werden Skandale aufgedeckt, wo Offiziere Untergebene zusammenschlagen oder weibliche Soldatinnen sexuell anmachen.

IDF = Israel Defense Force

Die unbekannte Seite des Islam

B"H

Im Video wird, u.a., die Ma'arat HaMachpelah (das Grab von Avraham, Sarah, Yitzchak, Rebekka, Yaakov und Lea) gezeigt. Ferner sind in der Machpelah auch die ersten Menschen Adam und Eva begraben. Was im Video jedoch nicht gezeigt wird ist die Tatsache, dass die Gräber nicht die Originalgräber sind. Die nämlich finden wir viele Meter unterhalb der gezeigten Grabsteinen. Zwar sind die Grabsteine, die wir sehen, an jenen Orten errichtet, wo sich die Originalgräber befinden, aber die in der Machpelah gezeigten Grabsteine bedeuten nicht, dass die Vorväter direkt unter bzw. in ihnen begraben liegen. Die Ma'arat HaMachpelah hat ein reichhaltiges unterirdisches Leben und nur dort finden wir die Originale. 

Was viele nicht wissen: In der Machpelah befindet sich ebenso das Tor zum Paradies. Wobei im Judentum das Paradies keinen speziellen Ort darstellt, sondern eher ein extrem hoher geistiger / spiritueller Seelenlevel. 

Der folgende Dokumentarfilm wurde von der BBC aus dem Programm genommen, da es offenbar Drohungen seitens radikaler Moslems gab.



 

Das Judentum sieht sich tagtäglich mit Antisemitismus konfrontiert. Arabische Zeitungen stellen in aller Regelmässigkeit Juden a la "DER STÜRMER" Karikaturen dar oder senden antisemitische TV – Serien wie im Iran, Gaza, Ägypten, im Libanon oder in der Türkei. Laufen Juden deswegen Amok ? 

Selbst Christen werden in islamisch geprägten Ländern in bösartigen Karikaturen dargestellt, doch weder der Vatikan noch das Judentum rasten dermassen aus, wie der muslimische Mob. Ja, ich wette, dass die Mehrheit der islamischen Welt, die da amerikanische Botschafter umbringt oder eine deutsche Botschaft stürmt, den "Muhammad Film" gar nicht angeschaut hat. Einen dummen Trailer, der eigentlich im Zusammenhang völlig idiotisch inszeniert worden ist. Der Filmemacher, ein ägyptischer Kopte, ist in den USA, u.a., wegen Drogenbesitzes angeklagt; und wahrscheinlich war er total zugekifft als er den"Muhammad Film" produzierte. Jedenfalls ist der Film ein inhaltliches Chaos geworden und ich weiss nicht, warum sich Hunderttausende Muslime darüber aufregen. 

Da der Film bereits zum Politikum wurde und selbst Angela Merkel die Meinungsfreiheit in Frage stellt, sollte die westliche Welt darüber nachdenken, inwieweit den radikalen Gruppen des Islam nachgegeben werden darf. Es geht ja nicht nur um einen dilettantischen Muhammad Film, sondern um diverse Karikaturen und selbst Bücher, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen. 

Angela Merkel will Ruhe im Land und nicht weiter provozieren. Das ist verständlich, doch gibt sie anhand von eventuellen Verboten den Salafisten sowie dem radikalen Islam in Deutschland freie Bahn. Dann nämlich dürfen in Zukunft weder der Islam noch seine Anhänger kritisiert werden bzw. Medien werden sich nicht mehr an das Thema herantrauen.


Dank an BLAZING CAT FUR & FRUMLIFE !

Sam Bacile's "MUHAMMAD MOVIE"

Mein Trip nach Hebron

What do we actually know about Mohammad ?

Sonntag, 16. September 2012

Shana Tova - Ein Gutes Neues Jahr !


Gestern abend an der Klagemauer (Kotel)

Photo: Miriam Woelke

Allen Lesern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 5773 !
Leider habe ich es vor Beginn des Feiertages nicht mehr geschafft, alle Kommentare durchzulassen bzw. alle e - mails zu beantworten. Ich werde dies im neuen Jahr, ab Mittwoch nachholen.:-) 

Auch gibt es dann noch mehr Photos von den gestrigen Selichot - Gebeten an der Klagemauer sowie einige Videos.

Samstag, 15. September 2012

Jerusalem hat 804,400 Einwohner


Blick auf die Altstadt von Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H


Immer noch hinke ich hinterher mit der Beantwortung von Leser e – mails, aber diejenigen, die sich hiermit angesprochen fühlen, erhalten noch Antwort. 

Heute Nacht nach Schabbatausklang ist die letzte Nacht, in welcher wir die Selichot – Gebete vor Rosh Hashana sprechen und mit Freunden werde ich mich etwas später zur Klagemauer (Kotel) aufmachen. Zum Beten und ein Video werde ich auch drehen und auf Youtube bzw. in den Blog stellen. 

Tausende Juden werden heute Nacht an der Kotel sein. Aus dem ganzen Land trudeln Busse mit relig., traditionellen und säkuleren Juden ein, die vor dem morgen abend beginnenden Rosh Hashana nochmals zur Klagemauer wollen. Gerade vor den hohen Feiertagen, wie jetzt dem jüdischen Neujahr sowie eine Woche danach, am Yom Kippur, macht sich dann doch die jüdische Seele bemerkbar und plötzlich kommt das Gewissen auf. 



Im Armenischen Altstadtviertel

Photo: Miriam Woelke


Das Jerusalemer Wochenblatt HA'IR veröffentlichte in seiner gestrigen Ausgabe ein paar interessante Zahlen. Demnach leben derzeit 804,400 Menschen in Jerusalem. Davon sind 499,400 Bewohner Juden, bei 281,100 Bewohnern handelt es sich um Moslems und 14,700 Bewohner sind Christen. Ferner halten sich in der Stadt 9000 Menschen ohne Religionszugehörigkeit auf. 

Von den 499,400 jüdischen Jerusalemern sind 34 % Haredim (ultra – orthodoxe Juden), weitere 19 % bezeichnen sich als religiös, weitere 27 % bezeichnen sich als traditionell und 19 % identifizieren sich als säkulere Juden. 

Innerhalb dieses Jahres zogen 17,800 Bewohner aus der Stadt weg, 10,400 Menschen jedoch zogen neu nach Jerusalem. 

Jerusalem sieht sich dem ernsthaften Problem konfrontiert, dass immer mehr jüngere Bewohner der Stadt den Rücken kehren. Die Hauptgründe sind fehlende Arbeitsplätze und hohe Mieten. Entweder verschlägt es einen in die teilweise billigeren Orte um Jerusalem wie Beit Shemesh, Modi'in oder Givat Ze'ev oder man geht gleich ganz nach Tel Aviv und erhofft sich dort mehr Lebensqualität. 

Bei mir fliegen morgen die Fetzen, denn ich muss einkaufen, putzen und vorkochen. Im Supermarkt erwarte ich den Kundenkrieg an den Kassen.:-) Heute nacht an die Klagemauer, morgen rechtzeitig zum Einkaufen raus und morgen abend zum Fest bin ich dann erledigt.

Falls ich vor dem Fest zum Bloggen keine Zeit mehr finde:

ALLEN LESERN ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 5773 !

Schana Tova + Chatima Tova, wie wir in Israel sagen. Ein gutes Neues Jahr und eine gute Unterschrift (auf dass G - tt einen gnädig auf ein weiteres Jahr richte) !