Alltägliches Leben in Jerusalem - Sarkastische Stories - Witziges und Ernstes -------- Copyright All rights reserved - 2006 - 2012 ---- All Texts are written by Miriam Woelke.
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Das "Madonna Haus" in Zfat
B”H
Die Kleinstadt Zfat (Safed) in Nordisrael errang im Mittelalter einen besonderen Ruf als “Stadt der Kabbalisten”. Von Rabbi Moshe Cordovero bis hin zum Arizal (Rabbi Yitzchak Luria) war hier alles versammelt. Der “Zohar” wurde im Jahre 1290 in Spanien herausgegeben, doch die wichtige Kabbalah – Symbolik des Arizal stammt aus Zfat. Ferner gehört Zfat zu den vier heiligen jüdischen Städten Israels.
Kein Wunder also, dass sich auch Madonna vom Zfat – Flair “angezogen” fühlt und mein, in der Stadt ein Haus besitzen zu müssen. Die Bewohner von Zfat aber wollen keine christliche Madonna, die aus der jüdischen Kabbalah einen Haufen Schund macht und warfen sie aus der Stadt. Zwar liess Madonna ein Haus bauen. Ein Haus, dass es über den Rohbau nicht hinausbrachte und am vergammeln ist. Die einzigen, die dort wohnen, sind ein paar auf Matratzen campierende Hippies.
Allgemein ist das “Haus” in der Stadt seither als “Madonna Haus” bekannt.
Photos: Miriam Woelke
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Was ist Judentum ?
B"H
Was genau ist Judentum ?
Viele Leute stellen sich diese Frage; darunter selbst viele Juden. Nicht immer traut man sich direkt zu fragen und nicht selten landet der Interessent in diversen Foren oder auf sogenannten relig. Internet Sites. Ob der Fragende da die richtige Antwort findet ? Von Leuten, die selber im Internet surfen und sich ihre Antworten zusammensuchen und teilweise sogar zurechtschieben, wie es ihnen passt.
Auf Hamantaschen will ich zwischendurch immer wieder einmal ein kleines Basiswissen vermitteln. Dies auch im Hinblick auf die orthodoxe Philosophie, teilweise aufbauend auf kabbalistischen Konzepten.
Hier ein kleiner Beitrag zu G - tt selber:
Jeder Monat bringt 2000 neue illegale Schwarzafrikaner nach Israel
Afrikaner und Philippinas - das Bild am Tel Aviver Zentralen Busbahnhof.
Photo: Miriam Woelke
B”H
Sie strömen über die “grüne Grenze” illegal nach Israel ein. Teilweise mit Hilfe bezahlter Schleppern aus Ägypten. In Israel angekommen, lassen sie sich in Eilat, in der Negevstadt Arad, in Ashdod und vor allem in Tel Aviv nieder und jobben ohne Arbeitserlaubnis. Zweitausend Schwarzafrikaner kommen jeden Monat illegal nach Israel und die Israelis haben diesen Zustand gründlich satt. Wer die Situation am Tel Aviver Busbahnhof kennt, dem kann nur noch schlecht werden.
Afrikanische Drogendealer, Zuhälter und seitdem sie da sind, ist die Kriminalität in Tel Aviv – Süd drastisch angestiegen. Die Polizei ist vielerseits hoffnungslos überlastet und die israelischen Anwohner trauen sich bei Dunkelheit kaum mehr auf die Strasse.
Mehrere Morde sind geschehen: Eine israelische Rentnerin wurde von einem Sudanesen auf offener Strasse umgebracht. Tatort: Tel Aviv – Süd. Weiterhin brachte ein illegaler Afrikaner vor wenigen Monaten seine Frau um. Tatort: Tel Aviv – Süd.
Drogendelikte, Schlägereien, Diebstahl, alles ist dabei und die Bevölkerung hat es satt. Der Staat baut einen Zaun an der Grenze nach Ägypten, doch die illegalen Afrikaner strömen weiter in den jüdischen Staat. In einen Staat, der alles braucht nur keine Überbevölkerung von Nichtjuden. Als ob das Land nicht genug Probleme hat. Sollen wir uns jetzt um das Elend und die Kriminellen Afrikas kümmern, weil Europa sich den Luxus erlaubt, die Grenzen dichtzumachen ?
Erst neulich wurden 150 illegale Afrikaner abgeschoben. Nicht nur so, sondern mit deren Einwilligung. Dazu bekamen jeder von ihnen 400 – 500 Dollar bar auf die Hand. Ist es das, wofür meine Steuern verschwendet werden ? Für einen Haufen Illegale, die man bittschön um Erlaubnis fragen muss, ob sie denn abgeschoben werden wollen ? In welchem Land leben wir eigentlich ?
Israel muss seine Jüdischkeit bewahren und dies ist eine Tatsache, die absoluten Vorrang hat, da wir kein Söldnerstaat sind.
Weitere Links zum Thema:
Dienstag, 21. Dezember 2010
Der Islam hat seine Wurzeln in einer Kindesmisshandlung
B"H
"Sultan Knish" beschreibt die Geburt des Islam. Einer Religion, in welcher der Prophet Mohammad die sechsjährige Aishe ehelichte.
Cartoon: Geklaut bei Frumlife
Konversion zum Judentum im Detail
B"H
Wer in Israel zum Judentum konvertieren will, der folge diesem Link
und schreibe mir keine privaten Anfragen mehr !
Die furchtbarste FALAFEL in Israel
B”H
Nicht, dass ich ein so grosser Falafel Fan bin, doch hin und wieder become ich Appetit darauf. Mein Essensvorlieben gehören, ohne Zweifel, der sephardisch – orientalischen Küche. Alles, was scharf ist, Reis, diverse Gewürze, gefüllte Paprikaschoten, Fisch marokkanischer Art oder selbst die iranische Fleischversion “Gondi”. Deswegen müssen Falafel und Schwarma (Döner) des Öfteren sein.
Meine beste Falafel esse ich im nordisraelischen Zfat bei Schimon. Einem kleinen Imbiss in der Fussgängerzone der Yerushalaim Street (gegenüber vom Juwelier Shalom). Bei Schimon gibt es grossartige Falafel (10 Schekel – ca. 2 Euro) und schmackhafte Schnitzel in Pitahbrot (15 Schekel). Alles vorbereitet von seiner Mutter, die in der Küche im Hinterzimmer herumwirtschaftet. Die zweitbeste Falafel wird in Tiberias angeboten. Marokkanischer Art und als Beilage marokkanisch fett Fritiertes. Vielleicht nicht immer im Sinne des Cholesterinpegels, aber es ist ja nicht jeden Tag.
Die schlimmsten Falafeln, die ich jemals aß, erhielt ich in Jerusalem. Bisher habe ich keinen einzigen Jerusalemer Stand angetroffen, bei dem die Falafelbälle nicht kross fritiert waren. Zu kross gedünstet und damit werden sie folglich zu trocken.
Meine letzte Jerusalemer Falafel aß ich am Sonntag am Machane Yehudah Markt. Die Salatbeilage war okay und vielfältig, doch die Falafelbälle aus Kichererbsenbrei waren der reinste Graus. Dem Geruch nach offensichtlich auf dem Klo gedünstet. Wer eine gute Falafel probieren will, der tue dies in Zfat, Tiberias oder in Tel Aviv (Sheinkin Schwarma, Ecke Sheinkin / Allenby / King George), aber bloß nicht in Jerusalem.
Nicht alles am und auf dem Machane Yehudah Markt ist so toll schmackhaft. Der Verbraucher sollte auf die Frische des Essens aufpassen, denn immer wieder werden Salate alten Datums angeboten.
Tiberias + Zfat (Safed) am 21. Dezember 2010
In Europa herrscht der Schnee, in Tiberias am Kinneret (See Genezareth) finden wir heute Sonnenschein bei 24 Grad Celsius.
Blick auf den Kinneret (See Genezareth) heute morgen auf meiner Fahrt hinauf ins ca. 40km entfernte Zfat (Safed).
Die Landschaft vor der Einfahrt nach Zfat.
Stadteinfahrt Zfat in Galiläa / Nordisrael.
Photo: Miriam Woelke
Willkommen auf der schwimmenden “Müll – Insel”
B”H
Im Nordpazifik tat sich “klammheimlich” eine neue Insel ganz besonderer Art auf: Eine Insel einzig und allein bestehend aus Müll. Es scheint als schmeisse halb Asien seinen Plastikabfall ins Meer.
Der Abfall der Welt.
Mittlerweile erreichte die Insel die Größe des US – Bundesstaates Texas. Tendenz: Sich ausbreitend. Aber nicht nur im Nordpazifik sammelt sich tonnenweise der Abfall: Auch in und am See Genezareth (Kinneret) ist einiges zu finden. Neulich zogen zwei Jugendliche ein ganzes Doppelbett samt Matratze aus dem See. Autoreifen, Plastikflaschen, Plastiktüten … am Kinneret ist alles vorhanden und niemand scheint sich besonders darum zu kümmern.
Die "Müll - Insel" im Nordpazifik.
Araber gegen Juden im nordisraelischen Zfat
B"H
Neulich berichteten Lila und ich über den falsch recherchierten SPIEGEL Bericht bezüglich dem Konflikt zwischen Juden und Arabern in der nordisraelischen Kleinstadt Zfat (Safed).
Hier nun ein kurzes Photo Update:
Die umstrittene Akademie in Zfat, wo überwiegend arabische Jugendliche unterrichtet werden.
Gleich um die Ecke finden wir in der ARI Street eine Chabad Yeshiva. Genau gegenüber befinden sich die Dormitories der Akademie, welche von zahlreichen Arabern bewohnt werden. Die chassidische Chabad Yeshiva beschwert sich, dass arabische Jugendliche ihre Musik am Freitag abend (Erev Schabbat) absichtlich volle Pulle laufen lassen und den Yeshiva Studenten lässig den Finger zeigen.
Die Photos entstanden vor einer Woche: Miriam Woelke
Montag, 20. Dezember 2010
Die attackierten Touristinnen waren christliche Missionare
B”H
Zwei Touristinnen wurden angeblich von zwei Arabern mit einem Messer angegriffen. Kay Wilson wurde verletzt und ihre Freundin Christine Luken erlag ihren Verletzungen. All das geschah am Samstag nachmittag in der Nähe von Beit Shemesh. Etwa 20km von Jerusalem entfernt.
Beide Frauen befanden sich auf einem Spaziergang als zwei junge Araber auf sie zukamen und um Wasser baten. Die Frauen hatten keines dabei und wurden kurz darauf mit einem langen Messer angegriffen.
Ist die Story glaubhaft ? Anscheinend.
Eines jedoch steht fest: Kay Wilson sowie Christine Luken gehörten als Christinnen einer Vereinigung an, die es sich zur Aufgabe macht, Juden zum Christentum zu missionieren. Aktive Mission also, wobei ich wahrlich nicht andeuten will, dass die beiden Frauen es verdient hatten, tätlich angegriffen zu werden.
Meine Freundin FRUMLIFE geht detaillierter auf den Vorfall ein und stellt, berechtigterweise, die Frage wie es sein kann, dass sich Hunderte christlicher Missionare in Israel breitmachen. Finanziell unterstützt von kirchlichen Spenden im Heimatland und nicht selten unter falschen Behauptungen zum Judentum konvertiert.
Abgesehen vom Angriff auf die Touristinnen: Auf meinem Hamantaschen – Blog verfasste ich gerade eine zweiteilige Serie dazu, warum J. ein falscher Prophet war und kein Meschiach.
Weitere Links:
Die Namen des Meschiach
Der jüdische Meschiach - Teil 1
Der jüdische Meschiach - Teil 2
Weitere Links:
Die Namen des Meschiach
Der jüdische Meschiach - Teil 1
Der jüdische Meschiach - Teil 2
Anti - Israel Banner auf Bussen in Seattle
B"H
Ich kann mir leider nur allzu gut vorstellen, dass dieses Beispiel internationale Schule macht.
Alle Details dazu einem Video bei
ATLAS SHRUGS. Weitere Infos sind auf ARUTZ 7zu finden !
Sonntag, 19. Dezember 2010
Das "Hotel Grossmann" in Tiberias
Das einstige "Hotel Tiberias" heute.
Photo: Miriam Woelke
B"H
Eines der ersten Hotels in der Kleinstadt Tiberias war das “Hotel Tiberias”. Ziemlich nahe am See Genezareth (Kinneret) wurde es im Jahre 1896 von der Familie Grossmann gegründet.
Über die Herkunft der Familie Grossmann erhielt ich unterschiedliche Informationen aus ebenso unterschiedlichen Quellen. So wird allgemein behauptet, die Grossmanns kamen aus Deutschland. Der ehemalige Bürgermeister von Tiberias, Moshe Zachar, berichtet jedoch in seiner Biographie, der Hotelgründer Richard Grossmann sei aus der Schweiz gekommen.
Die Grossmanns waren mit ihrem, im deutschen Stile, geführten Hotel überaus erfolgreich. Das Hotel war eines der wenigen vor Ort, welches fliessendes Wasser besass. Noch dazu fliessendes Warmwasser. Etwas später gründeten die Grossmanns den “Lido Strand”. Im Jahre 1938 übernahm Richards Sohn Fritz die Hotelleitung. Es heisst, er habe Selbstmord verübt als er erfuhr, dass seine Frau ihn betrog.
Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, hauten die Grossmanns samt ihrem deutschen Personal bei Nacht und Nebel ab. Irgendwo las ich, dass sie sich nach Australien absetzten, aber das ist nicht sicher. Der Grund war, dass die Grossmanns missionarische Christen waren, die, laut dem Archiv der Stadt Tiberias, auf der Seite der deutschen Nazis standen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Nazi – Grossmanns somit zum Feind der Briten, die das damalige Palästina besetzt hielten.
Die Grossmanns waren kein Einzelfall in Israel oder in Tiberias. In Jerusalem lebten mehrere deutsch – christliche Familien in der heutigen German Colony. Christen, welche offen die Naziflagge zeigten. Nach einiger Zeit wurden sie von den Briten aus dem Land geworfen. Die Grossmanns wollten offenbar der Abschiebung entgehen und machten sich schnellstens selber aus dem Staube. Nach ihrem Verschwinden übernahm die britische Armee das Gebäude. Heute spricht niemand mehr von den Grossmanns und nicht mehr viele Tiberianer kennen die Geschichte des ehemaligen “Hotel Tiberias”.
Über die Herkunft der Familie Grossmann erhielt ich unterschiedliche Informationen aus ebenso unterschiedlichen Quellen. So wird allgemein behauptet, die Grossmanns kamen aus Deutschland. Der ehemalige Bürgermeister von Tiberias, Moshe Zachar, berichtet jedoch in seiner Biographie, der Hotelgründer Richard Grossmann sei aus der Schweiz gekommen.
Die Grossmanns waren mit ihrem, im deutschen Stile, geführten Hotel überaus erfolgreich. Das Hotel war eines der wenigen vor Ort, welches fliessendes Wasser besass. Noch dazu fliessendes Warmwasser. Etwas später gründeten die Grossmanns den “Lido Strand”. Im Jahre 1938 übernahm Richards Sohn Fritz die Hotelleitung. Es heisst, er habe Selbstmord verübt als er erfuhr, dass seine Frau ihn betrog.
Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, hauten die Grossmanns samt ihrem deutschen Personal bei Nacht und Nebel ab. Irgendwo las ich, dass sie sich nach Australien absetzten, aber das ist nicht sicher. Der Grund war, dass die Grossmanns missionarische Christen waren, die, laut dem Archiv der Stadt Tiberias, auf der Seite der deutschen Nazis standen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Nazi – Grossmanns somit zum Feind der Briten, die das damalige Palästina besetzt hielten.
Die Grossmanns waren kein Einzelfall in Israel oder in Tiberias. In Jerusalem lebten mehrere deutsch – christliche Familien in der heutigen German Colony. Christen, welche offen die Naziflagge zeigten. Nach einiger Zeit wurden sie von den Briten aus dem Land geworfen. Die Grossmanns wollten offenbar der Abschiebung entgehen und machten sich schnellstens selber aus dem Staube. Nach ihrem Verschwinden übernahm die britische Armee das Gebäude. Heute spricht niemand mehr von den Grossmanns und nicht mehr viele Tiberianer kennen die Geschichte des ehemaligen “Hotel Tiberias”.
Der Speisesaal des ehemaligen "Hotel Tiberias".
Archivbild
Jeder denkt nur an sich
B”H
Familie Shalit, einige Hinterbliebene der im Feuer auf dem Carmel Umgekommenen und zahlreiche Bürgerinitiativen vermelden einen Rückgang jener Israelis, die bereit sind, sich für andere einzusetzen bzw. zu demonstrieren.
Beispiele: Die Anzahl der Pro – Gilad – Shalit – Demonstranten hält sich in Grenzen genauso wie derer derjenigen, die sich alljährlich zum 4. November auf dem Kikar Rabin in Tel Aviv versammeln und der Ermordung des ehemaligen Premierministers Yitzchak Rabin (am 4. November 1995) gedenken. Jeder Israeli lebe anscheinend sein alltägliches Dasein und momentan hätten Demos eh wenig Chancen, denn allabendlich wird “Big Brother” gesendet und die Nation klebt lieber am Bildschirm.
Ich denke ganz und gar nicht so. Erstens versammeln sich jedes Jahr am 4. November immer noch Tausende zum Rabin – Gedenken. Obwohl, zugegeben, die Teilnehmerzahl deutlich schwindet. Und zweitens stehen unzählige Israelis hinter der Familie Shalit. Was allerdings wird den von uns Otto Normalverbrauchern erwartet ?
Ich kann nicht ständig auf Demos rennen, sondern ich bin gezwungen, zu arbeiten. Keiner der Shalits zahlt mir meinen Lebensunterhalt ! In Israel wird allgemein hart gearbeitet und meine Arbeitsstunden will ich lieber erst gar nicht zählen. Meine spärliche Privatzeit will ich nicht unbedingt auf einem Demoschlachtfeld. In der Beziehung bin ich dann genauso egoistisch zu nennen, wie alle anderen auch.
Ich will niemandem seine Trauer absprechen und ein Jeder muss mit dem Schmerz fertigwerden; erwarten, das mir alle folgen und jederzeit parat bei Fuss stehen, kann ich jedoch nicht.
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