Samstag, 22. August 2009

Freitag, 21. August 2009

Schabbat Schalom

B"H

Wie schon erwähnt, werde ich meinen Sderot sowohl als auch meinen Netivot - Bericht zu Beginn der kommenden Woche in den Blog setzen. Hoffentlich hilft der Bericht, vielen Auswärtigen einen kleinen Einblick in die von Kassam Raketen beschossenen Stadt Sderot zu vermitteln.
Leider ist es dort so, dass sich ganz selten einmal ein Tourist dorthin verirrt. Zugegeben, es ist nicht viel los und eigentlich hat man nach ca. einer Stunde so ziemlich alles gesehen; dennoch sollte sich jeder (besonders Israelis) die Zeit nehmen, einmal nach Sderot zu fahren. Nicht, dass es raketenmässig viel zu gucken gibt...


Wird ein Haus getroffen, so baut man dieses schnell wieder auf. Wie lange allerdings die Entschädigungsbürokratie vom Staat dauert, ist eine andere Frage. Heute sieht man in den Nachrichten ein beschossenes Haus und morgen schon gibt es andere News. Der betroffene Hausbesitzer aber durchläuft nicht nur das Trauma, noch einmal davongekommen zu sein, sondern es beginnt die Antragstellung auf Entschädigung. Und das erweist sich für viele als zweites Trauma.

Zurück in Tel Aviv bietet sich einem ein völlig anderes Bild: Hektik und Alltag.


Die unerträgliche Hitze kommt noch dazu. Überraschend ist, dass die Stadt seit mindestens zwei Monaten mit Touristen nur so vollgepackt ist. Erst konnte ich dies absolut nicht glauben, doch dann fragte ich einmal selbst in den Hostels der Umgebung nach. Ohne Vorausbuchung liefe im August nichts mehr. Noch nicht einmal in den Dormitories (Mehrbettzimmer). In der Wochenmitte vielleicht, aber nicht von donnerstag bis sonntag früh.

Jeder der also einen Tel Aviv Trip plant, sollte im Internet oder telefonisch buchen. Telefonisch ist vielleicht empfehlenswerter, denn es kostet keine Gebühren wie im Internet bei "Hostel World" oder so.

Selbst die teuersten Hotels sind fast ausgebucht, denn die reichen Franzosen haben alles belegt. Vor ein paar Tagen war ich abends am "Gordon Beach"; dem extravaganten Strand bei den großen Hotels. Dort, wo man beim Speisekartenstudium entweder ohnmächtig wird oder schnell zum neu eingerichteten "Mac Cafe" (ich glaube,es liegt am Rothschild Boulevard - Sderot Rothschild) flüchtet.

Aber wie sagten mir Bekannte: "Man sitzt halt in solch Prolo - Edelschuppen um gesehen zu werden".


Wieso sollte ich darauf stolz sein, wenn mich jemand sieht ? Ich kenne ja dort eh niemanden.
Daraufhin bekam ich zu hören, dass derlei nach Selbstausstellung gierenden Gestalten anders denken als ich und ich kapiere das eh nicht".


Nein, tue ich nicht, wenn ich was weiß ich wieviel für einen Milchkaffee zahlen soll, der woanders nur ein Drittel von dem Preis kostet. Da ist es mir doch egal, wer mich sieht und wo ich sitze.

Kann sein, dass mich meine deutsche Aldi - Mentalität nie losgelassen hat.

Wer also Tel Aviv besuchen will, der mache sich auf zwei Dinge gefasst: Einen vor Schweiß triefenden Körper und auf überfüllte Unterkünfte. Ab September jedoch soll es angeblich leerer werden.




Jerusalems Altstadt


Die Lage in Jerusalem schaut etwas positiver aus, selbst wenn Euch die Palis dort mit ihren Hostelpreisen übers Ohr zu hauen versuchen. Was ich empfehlen kann, wäre das Petra - Hostel am Jaffa Tor. Nicht, dass es so furchtbar toll ist, sondern eher weil es festgeschrieben Preise hat und Ihr weder feilschen braucht noch rennen Euch die Vermittler - Palis hinterher, um ihre Gebühr einzufordern. Lasst Euch von einem Pali in der Altstadt lieber noch nicht einmal den Weg zeigen, denn schon das kann Geld kosten.

Falls Ihr am Jaffa Tor seid, geht also erst einmal im Petra Hostel nach einem Bett fragen, ehe Ihr Euch auf einen Deal mit dem abgefackelten Jaffa Gate Hostel einlasst. Dort ist es sauteuer und die Zimmer haben keine Fenster, sondern Schimmel an den Wänden. Die Kakerlaken tummeln sich und die Decken auf den Betten werden nie gewaschen.

Im Petra habt Ihr wenigstens Fenster und könnt atmen. Außerdem kann man es sich dort auf dem Dach gemütlich machen. Man bekommt eine Matratze und kann billig nächtigen.

Soviel zur derzeitigen Hostellage.

Ich fahre heute nachmittag, wie fast immer, nach Jerusalem und verbringe dort den Schabbat. Weitab vom Touristentrubel in der Altstadt, wo ich, zugegebenermassen schon fast ein Jahr lang nicht mehr war.

"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Etwas Urlaub


B"H

Es kann sein, dass ich mich in der nächsten Woche etwas weniger mit dem Bloggen beschäftige, denn ich mache Urlaub. Am Sonntag zum Beispiel, werde ich tagsüber in einige nationalrelig. Siedlungen nördlich von Jerusalem fahren und danach im Blog von dem Leben dort berichten. Dies wird nicht nur für die Leser interessant werden, sondern auch für mich, da ich selbst noch nie dort war.

Kann man das trotzdem "Urlaub" nennen ?

Neue Buslinien in Jerusalem

B"H

Ab Sonntag, dem 23. August 2009 ändern sich in Jerusalem einige EGGED - Buslinien bzw. es kommen neue hinzu.

Seit ca. 30 Jahren hat sich innerhalb des Buswesens der Stadt wenig bis gar nichts geändert und nicht wenige Einwohner sind mit den altbekannten Buslinien aufgewachsen. In der Zwischenzeit kamen neue Stadtteile hinzu und ich muss ehrlich zugeben, dass ich viele der Stadtteile gar nicht mehr kenne. Unter anderem Givat HaMassua oder Chomat Shmuel.

Ein Gerücht aus dem Verkehrsministerium besagt, dass die Jerusalemer Straßenbahn, deren Schienen immer noch verlegt werden, demnächst oder ab dem kommenden Jahr Testfahrten abhalten wird. Es kann sein, dass gerade aufgrund der irgendwann startenden Straßenbahn jetzt schon die Buslinien verändert werden. Oder aber auch, weil es an neuen Verkehrsverbindungen in die neuen Stadtteile fehlt.

Hier einige der Änderungen ab Sonntag:

Die Buslinien 35 + 36 nach Ramot werden ganz eingestellt ! Genauso wie die Linie 11 ! Dafür wird eine Direktverbindung Ramot - Gilo (die neuen Linien 71 + 72) eingeführt. Weiterhin werden Ramot und Har Nof busmässig miteinander verbunden.

Die bestehenden Linien 2, 16, 30, 34. 40 und 56 unterliegen zeitweiligen Veränderungen.

Sommerevents in Jerusalem

B"H

Hier zwei aktuelle Hinweise auf diverse Sommerevents in Jerusalem:

24. August + 7. September 2009, 17.00 - 20.00 Uhr im Machane Yehudah Markt:


Straßentheater - Kein Eintrittsgeld !


Israelisches GOLDSTAR Bier. Schmeckt widerlich, doch wenn man gerade einmal durstig ist, gewöhnt man sich an alles. Das beliebteste Bier in Israel scheint jedoch CARLSBERG zu sein. Ich bevorzuge nach wie vor heimisches bayerisches Weizenbier; auch hier in Israel !


26. - 27. August 2009, jeweils von 18.00 - 24.00 Uhr:

Das BIER FESTIVAL im "Gan Ha"Atzma'ut - Unabhängigkeitspark".

Wer will, der kann hier über 100 Biersorten ausprobieren. Für musikalische Unterhaltung sorgt "Dag Nachasch". Ob die Veranstaltung Eintritt kostet, ist dem Zeitungsartikel nicht zu entnehmen. Ich gehe aber einmal von Eintritt aus.

Donnerstag, 20. August 2009

Bild des Tages


Geklaut bei: ETROG

Drastischer Anstieg von Gewaltakten in Israel

B"H

Israelische Medien scheinen alles auf den Wodka zu schieben.

"Wodka, Wodka", die Kennzeichnung der in Israel lebenden Russen. Aber nicht nur sie kippen sich damit zu, sondern immer mehr israelische Jugendliche. Hinzu kommt, dass 48,000 Jugendliche schon einmal Drogen (in welcher Form auch immer) genommen haben sollen. Jedenfalls lt. den neuesten Zeitungsberichten.

Der Wodka soll also schuld sein, wenn die Gewaltbereitschaft immer weiter ansteigt. Tatsache ist, dass viele Israelis ungeduldiger geworden sind. Funktioniert etwas nicht gleich, rasten sie aus. Wer ein gutes Beispiel dafür sucht, der schaue sich auf im Straßenverkehr um, wo sich die Autofahrer ausfallend beschimpfen order gar aufeinander losgehen. Immer mehr Gewaltakte geschehen ohne triftigen Grund. Einfach so aus Langerweile fallen insbesondere Jugendliche über andere her.

Riesige Schlagzeilen macht nach wie vor der Mord an dem Familienvater Leonard (Arik) Karp (Photo rechts), der erst neulich am Strand von Tel Aviv (Tel Baruch) ermordet wurde. Einfach so totgeschlagen von einem Haufen Jugendlicher.

Arik Karp saß mit seiner Frau auf einer Bank am Strand als plötzlich seine Tocher von einem Haufen arabischer Jugendlicher beschimpft wurde. Er stand auf und nahm seine Tochter in Schutz. Daraufhin fielen drei der männlichen Palis über ihn her. Fünf weitere schauten zu und der Skandal dabei ist, dass die zwei Mädels, die daneben standen, Jüdinnen waren. Eine Minderjährige im Alter von 17 und eine junge Soldatin. Letztere gilt nun anscheinend als Zeugin oder wird zumindest von der Anwaltschaft so dargestellt. In Wirklichkeit jedoch stand sie auf der Seite der Araber, welche sie "ihre Freunde" nennt.

Die Soldatin ist extrem blond und die israel. Bevölkerung vermutet, trotzdem dass die Täternamen soweit nicht veröffentlicht worden sind, eine Russin. Und genau das täte niemanden groß überraschen, denn mehrere eingewanderte Russinen stellten sich hinterher auf die Seite gewalttätiger Palis.

Arik Karp wurde zusammengeschlagen, schaffte es jedoch dennoch, fortzulaufen. Seine Angreifer, die alle betrunken gewesen sein wollen, rannten hinter ihm her und später zog man Karps Leiche aus dem nahegelegenen Wasser. Der Mord schockte das Land und die Presse berichtet täglich in Großaufmachung.

Vergewaltigungen wie der russische Serientäter im aktuellen Fall von Haifa, Kindesmisshandlungen, Mord, Raub, Totschlag, die Gesellschaft scheint zu verrohen. Jeder denkt an sich; falls überhaupt noch jemand denkt.

Eine weitere diskutierte Problematik stellt die Bereitschaft einiger israelischer Jugendlicher in Frage, welche mit Palästinensern Cliquenfreundschaften eingehen. Hierbei handele es sich überwiegend um Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Unterschicht und Eltern, die schon einmal draufkloppen. Um wenigstens etwas Zuneigung zu erfahren, gesellen sich diese Jugendlichen den Palis zu. Auch die Mädchen beim "Karp - Mord" sagten aus, dass sie in der Clique mit den Palis die Zuneigung und Anerkennung erhielten, welche ihnen daheim versagt wurde. Aber dieses Problem ist keineswegs neu und dementsprechend blieb der große Aufschrei aus.

Der Staat sieht die Lösung für den Gewaltanstieg ganz woanders: Mehr Polizisten sollen her. Der Finanzhaushalt soll erhöht werden, um Hunderte neue Polizisten einzustellen. Überhaupt beobachtet man auf den Straßen immer mehr Streifenpolizisten, die im Dunkeln sogar mit Taschenlampen jeden Hauseingang durchleuchten.

Eine Patentlösung hält niemand parat. Sicher ist es ein Gesellschaftsproblem. Sozialarbeiter werden mit Problemfällen überflutet und niemand hat so richtig Zeit sich um den anderen zu kümmern. Hinzu kommen Streß, aber auch, dass viele Psychopathen frei herumlaufen, denn in Israel werden diese erst weggesperrt, wenn sie gewalttätig werden.

Um all die Probleme zu bewältigen, müsste Israel seine gesamte Gesellschaft umkrempeln. Verhalten, Mentalität, etc. Aber solange selbst die Knessetpolitiker kriminell sind, was will man da von vielen Teilen der Bevölkerung erwarten ?

Dudu Topaz ist tot

B"H

Der bekannte israelische Entertainer Dudu Topaz (rechts im Bild mit seinem Anwalt) beging in der vergangenen Nacht Selbstmord. Jahrelang beherrschte Topaz die israelische Showbranche und ist ungefähr mit einem deutschen Thomas Gottschalk zu vergleichen. Doch dann war es aus und Topaz wurde abgesetzt. Der Entertainer gab des TV - Oberen die Schuld und
setzte Schläger auf sie an.

Der Fall "Topaz" erregte in Israel ein riesiges Aufsehen. Nicht nur, weil Topaz eine Art Star war, doch zeigte es allen, wie schnell man fallen kann, wenn die Quote sinkt. Und QUOTE ist alles im israelischen TV.
Der Narziss Topaz wurde damit nicht fertig und liess TV - Redakteure zusammenschlagen und plante sogar, seine Ex - Frau und deren neuen Partner töten zu lassen. Der Ex - Star wurde gefasst und stand gerade vor Gericht. In der vergangenen Nacht erhängte sich Dudu Topaz in seiner Zelle, nachdem er schon einmal vergebens versuchte, sich umzubringen. Er war Diabetiker und hatte versucht sich mit einer Überdosis Insulin zu töten. Sein zweiter Selbstmordversuch "glückte".

Ich hörte mittlerweile einige Stimmen in meiner Umgebung, welche die Pressekampagnen gegen ihn beschuldigen. Was Dudu Topaz tat, war grässlich und es gibt keine Entschuldigung dafür, eine Redakteurin vor ihrem kleinen Kind verprügeln zu lassen.

Details:


YNET

Mittwoch, 19. August 2009

Du bist nie allein !

Du hattest einen schweren Tag und fühlst Dich allein und verlassen ? Du bist überzeugt, dass sich niemand für Dich interessiert ?


Du glaubst, dass Deine Niederlagen niemanden interessieren ?



Du bist Dir sicher, dass niemand Deine Erfolge und Niederlagen sieht und es keinen interessiert, ob Du am Leben bist oder stirbst.

Da irrst Du Dich !

Es gibt jemanden, den, in der Zeit, in der Dich alle verlassen, alles interessiert, was Du tust.


Die israelische Steuerbehörde

- Einkommen - Umsatzsteuer - Zoll

Wir hören niemals auf, an Dich zu denken

Israelis lieben AROMA

Cafe Aroma

B"H

In den 90iger Jahren zog in Israel die Kaffeehauskultur ein und seitdem eröffneten unzählige Cafes ihre Pforten. Irgendwie aber liebt der Israeli, darunter auch ich, etwas Festes und Rustikales. Kaffeehausketten anstatt kleine Privatcafes, bei denen das Flair an einer bestimmten Cliquengemeinschaft oder Besucherideologie hängt.

In den israelischen Ketten wie AROMA, Hillel und vielen anderen, trifft sich alles und jeder findet irgendwo seine Sitzplatznische und darf kostenlos in den ausliegenden Zeitungen blättern oder das Wireless des Internets benutzen.

Eine aktuelle Umfrage ergab, dass AROMA als beliebteste Kaffeehauskette gilt. Noch vor "Cafe Joe" und dem "Cafe Cafe". Das "Arcaffe" landete in der Beliebtheitsskala auf Platz vier, gefolgt von "Cafe Hillel".

Kaffeetrinken in Israel ist der Hit und kennt keinerlei Altersbeschränkungen. Insbesondere die Ketten bemühen sich um junge Kundschaft und setzen dabei auf Design. Selbst wenn es sich "nur" um den Eiskaffee handelt.

Ich bin leidenschaftlicher AROMA - Fan und wo immer ich mich in Israel befinde, halte ich Ausschau nach den Filialen. In Jerusalem sowie Tel Aviv wird ein jeder Fan / Besucher schnell fündig, doch sollte man in Tel Aviv aufpassen, da es dort nur eine wirklich koschere Filiale gibt. Nämlich die in der Shenkin Street, nahe der Allenby.

Außerdem gelten für die Filialen in Tel Aviv etwas höhere Preise (1 - 2 Schekel) als für jene in Jerusalem. Wobei wiederum das Aroma Cafe in der Jerusalemer King George einen Schekel teurer ist als das Aroma im Machane Yehudah Markt. Auf meine Beschwerde diesbezueglich kam die Antwort, dass sich das Aroma - Unternehmen in "Aroma Israel" und "Aroma Tel Aviv" aufteile.
Aber wieso dann zwei Preise innerhalb von Jerusalem ?


Das Umfrageergebnis:

Gier der Hamas gegen Menschenleben


Cartoon: Arutz 7

Wieder da !

Das Grab des Baba Sali in Netivot.

B"H

Nach einer Abstinenz von fast zwei Tagen bin ich wieder zurück im Net.

Ich sehe gerade, dass ich in der Zwischenzeit Unmengen von e - mails bekam, die es erst einmal zu beantworten gilt. Ich bitte deswegen um etwas Geduld, falls die Antwort eine zeitlang dauert.:-)

Der Trip nach Sderot sowie ins ca. 11 km südlicher gelegene Netivot hat sich gelohnt und meine Freundin und ich haben einige Photos gemacht. In Netivot waren wir am Grab des Baba Sali und hatten das sogar Glück mit dem Enkelsohn des berühmten Rabbis zu sprechen. Nach einem erlebnisreichen Tag und dem Herumrennen bei 35 Hitze und stechender Sonne kamen wir abends so ziemlich erledigt in Tel Aviv an.

Montag, 17. August 2009

Kurze Blogpause bis Mittwoch !!!

B"H

Heute und morgen mache ich eine kleine Internetpause und werde erst wieder am Mittwoch im Netz sein !


Gerade daheim in Tel Aviv angekommen und morgen (Dienstag) geht es weiter ins Kassam Raketen geplagte Sderot in der Negev. Von Sderot ist es nicht weit in die Kleinstadt, in welcher der bekannte marrokanische Rabbiner und Kabbalist Baba Sali (Rabbi Israel Abuchazeira) begraben liegt. Auch dorthin wird die Reise morgen gehen.
Eine Menge Lauferei und Reiserei bei einer Negevteperatur von 35 Grad C.
Na, dann ...

Israeli TV - Shows

B"H

Die
israelische TV - Welt lässt keinen Kitsch und keine Volksverdummung aus. Gameshows, "Wer wird Superstar ?", oder das Dschungelcamp mit dicken Spinnen und abgefackelten Teilnehmern. Je dämlicher, desto höher die Einschaltquoten beim "fast" Bankrottsender ARUTZ 10 oder ARUTZ 2.

Jugendliche kommen aus der Schule und der erste Gang ist fast immer der in Richtung Fernsehgerät. Entweder Glotze oder Internet. Jetzt, zur Zeit der Sommerferien, ist es besonders schlimm und die meisten Eltern sind heilfroh, wenn am 1. September das neue Schuljahr beginnt. Wenn man eben mal nicht an die Schweinegrippe denkt !

Ich besitze keinen Fernseher und vermisse ihn ganz gewiss nicht. Einmal pro Woche schaue ich im Waschsalon und dann bin ich für den Rest der Woche reichlich bedient.


Ihm schaue ich jedoch gern beim Kochen zu: Fernsehkoch Israel Aharoni auf Arutz 10.

KISS & Madonna


Photo: Daylife.com


B"H

Die Rockband
KISS bringt ein neues Album auf den Markt und ich frage mich, wie alt die Bandmiglieder wohl sein mögen. Die Altrocker, die in der Öffentlichkeit niemals ungeschminkt auftauchen und von denen zwei (?) Juden sind.
Immerhin hat die Schminke den Vorteil, dass sich Alter und Falten fabelhaft verbergen lassen.:-)

Anfang September tritt Madonna in Tel Aviv auf. "Sticky and Sweet Tour" lautet das Motto der Tournee, wobei eine alternde Diva den ungemeinen Drang verspürt, sich ausziehen zu müssen.
Vielleicht sollte sie sich dann wenigstens so schminken wie KISS ! :-)