Mittwoch, 19. Januar 2011

Israel: Preiserhöhungen 2011

B”H

Es dürfte keinem israelischen Konsumenten verborgen geblieben sein, dass insbesondere die Lebensmittelpreis seit dem 1. Januar 2011 teilweise drastisch angestiegen sind. Vor ein paar Tagen erwischte es dann auch die Eier, wobei die offizielle Behauptung der Vertreiber lautet, die Eierverpackungen haben sich verteuert und somit stieg letztendlich der Preis für uns Verbraucher. In Kürze ziehen auch die Milchprodukte wieder einmal nach, genauso wie Wasser und Strom. Von den Mieten will ich erst gar nicht anfangen. 




Rucksacktouristen erwischt es oft hart, denn viele von ihnen wissen im Vorfeld nicht, dass Israel teuer ist. Und so wird sich schnell verkalkuliert und am Ende sind viele Touristen froh, noch das Fahrgeld für den Bus zum Flughafen in der Tasche zu haben. Ruckzuck ist das Urlaubsbudget weg. Von Beginn an solltet Ihr Euch diese Tatsache bewusst machen und Euer Geld zusammenhalten. Urlaubsgeschenke kann man zum Urlaubsende hin immer noch einkaufen.

Kommentare:

  1. hm, nicht schön diese Inflation, mal eine dumme Frage, macht denn die Regierung nichts for die einfachen "Nicht Reichen" Leute?

    LG Zeew

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  2. B"H

    Aufgrund des Abzuges von Ehud Barak aus der Arbeiterpartei und der Gruendung seiner eigenen neuen Partei "Atzma'ut" teilte sich die Koalition. Die Arbeiterpartei sass bis Barack Ankuendigung mit 13 Sitzen in der Knesset und somit in der Regierungskoalition. Barak nahm jetzt vier Abgeordnete mit in seine eigene Partei und somit bleibt die Arbeiterpartei nur noch mit acht Abgeordneten in der Knesset vertreten.

    Aufgrunddessen kam einmal wieder ein Poestchengeschiebe auf und Netanyahu vereinleibte sich dabei das Sozialministerium. Dieser Schritt ist katastrophal, denn damit geht Israels Soziallobby verloren. Das Ministerium benoetigt einen Full - Time Minister und keinen, der sich eh wenig um soziale Belange schert.

    Den Politikern ist ihr eigenes Machtgeschacher wichtiger als soziale Themen. Die Knesset weiss doch schon gar nicht mehr, was sich in der Mittel - und Unterschicht tut und das die Gesellschaft vor dem Knall steht.

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  3. Wenn es den Leuten schlechter geht, sollte das bei den Wahlen nicht der Arbeitspartei/AWODA wieder Auftrieb geben?

    Ich bin hier weit weg, kann nur hoffen das sich die Lage bessert

    LG Zeew

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  4. B"H

    Koennte man auf den ersten Blick meinen, doch auch die Avodah rueckt sich Poestchen zurueck. Die Bewohner haben, soziale Belange betreffend, laengst die Hoffnung in die Politik aufgegeben. Weder der Likud, noch die Avoday noch Kadima scheren sich im Endeffekt um soziale Probleme. Wer dies tut und damit viele Waehlerstimmen einfaengt, mag dem ein oder anderem seltsam vorkommen:

    Es handelt sich um die sephardisch - haredische SHASS - Partei.

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