Mittwoch, 4. Januar 2012

Gastbeitrag zum neuen Mel Gibson Film

B"H

Ein Freund von mir aus USA verfasste diesen Beitrag:


As a fellow Jew I am asking you to do the following for the reasons that I am going to state. Mel Gibson has a new movie coming out very soon It is named "The Edge Of Darkness". I am asking you to not only boycott the movie but to forward this message to every Jew and every Jewish support group that you know. If you have any contacts with the media that can put this to print, it would reach even more people then we can imagine. 

If you recall Mel's father denies that the Holocaust ever happened. Mel supports his fathers beliefs. On Ash Wednesday February 25th, 2004, the movie "Passion Of The Christ" opened in thousands of theaters. Mel Gibson co-wrote, directed,and co-produced the movie. Gibson also financed the $25 million it took to make the movie through his own company, Icon Productions. Hollywood's major studios all passed on offers to distribute the film. New market films agreed to distribute it for a fee. The movie has probably created more controversy than any other movie in recent years. 

Some commentators have charged that the movie is Anti-Semitic because it blames the Jews for the death of Christ. The film portrays Jews who adhere to their Jewish faith as enemies of God and the locus of evil.. The above 2 paragraphs were taken from the web site of http://www.religioustolerance.org/chrgibson.htm. Yes, there is a web site. 

In July of 2006 Mel Gibson was stopped and arrested for drunk driving near his house in Malibu by Deputy James Mee. In his initial report, Deputy Mee described how Gibson bolted from custody and how he chased the actor back to his car where he handcuffed him. The report detailed repeated threats against Mee made by Gibson, who said that he "owned Malibu" and "would get even" with the deputy. The report also detailed Gibson's "barrage of anti-Semitic remarks" in which he said, "The Jews are responsible for all the wars in the world" before asking the deputy, who is Jewish: "Are you a Jew?" 

The article goes on to say that Gibson, because of his celebrity status received a $1300.00 fine and other minor consequences. He never apologized to the deputy or to the Jewish people. 

Can we support an individual who hates us? Please forward this to everyone you know that is Jewish

Dienstag, 3. Januar 2012

Wie Haredim von Juden attackiert werden

B”H 

Was in den Medien kaum Gehör findet: Linksgerichtete säkulere Juden greifen haredische (ultra – orthodoxe) Kinder an: 

Trip nach Pisgat Ze’ev / Jerusalem


 

In der Mall des Stadtteiles
B"H

Für Jerusalemer ist der nördliche Stadtteil Pisgat Ze’ev gewiss nicht Ost – Jerusalem und schon gar keine israelische Siedlung, wie die internationale Community so gerne behauptet. Im Jahr 1982 gegründet war der neue Stadtteil ursprünglich für die Welle der Neueinwanderer aus Russland gedacht. Schnell aber stellte sich heraus, dass mehr Israelis auf das Pisga (Anhöhe) zogen als Russen. Bis heute sind die dortigen Wohnungen einigermassen erschwinglich geblieben, nur die Pendelei des relativ kurzen Weges nach Jerusalem nervt trotzdem. Erstens wegen der ewig langen Staus am nahegelegenen French Hill Richtung Innenstadt und zweitens wegen der ständigen Steinewerferei seitens der Palästinenser auf jüdische Autofahrer. Um der massiven Bedrohung durch Steinewerfer vorzubeugen, wurde schon vor Jahren ein Tunnel gebaut, durch den alle Kraftfahrzeuge hindurchfahren, ohne direkt einem arabischen Dorf ausgesetzt zu sein. Der EGGED Stadtbus fährt nach wie vor diese Route, die neue Straßenbahn hingegen wählte den Weg direkt durch zwei arabische Orte: Shuafat sowie Beit Chaninah. Der French Hill mit seiner Mount Scopus Hebrew University, sowohl als auch das angrenzende Shuafat, Beit Chaninah und Pisgat Ze’ev liegen ca. 20km vor den Toren der palästinensischen Autonomie: Ramallah. 


Als Israel vor einigen Jahren den Sicherheitszaun baute und Ramallah zur Autonomie ausgerufen wurde, zogen Hunderte Palästinenser hastig nach Beit Chaninah. Nur nicht in der Autonomie bleiben, denn dort wird die Sozialhilfe nur schleppend gezahlt (wenn überhaupt) und der blaue israelische Personalausweis wäre auch futsch. Letzteres hätte zur Folge, dass der Palästinenser sich nicht so frei im Land bewegen kann wie zuvor und die finanziellen staatlichen Hilfen (siehe Kindergeld) Israels treffen auf den Konten auch nicht mehr ein. Ein weiterer Grund, warum plötzlich Unmengen von Palästinensern schnell auf israelisches Territorium zogen war, dass man gar keine palästinensische Autonomie wollte und das demokratische Israel vorzog. 

Hier ein paar Photos aus dem relativ neuen Stadtteil Pisgat Ze’ev 








Die Mall von Pisgat Ze'ev


Photos: Miriam Woelke

Mary & Jihad

B”H  

Etwas Skurriles aus dem arabischen Shuafat im nördlichen Teil von Jerusalem: 

Direkt an der Hauptstraße befindet sich dort ein Laden mit dem Namen “Mary and Jihad”. Soviel wie ich mitbekam, handelt es sich um einen Beauty Salon, doch wäre der Ladenname irgendwie perfekt für einen Shop, der Ausrüstung für palästinensische Terroristen anbietet.:-)

EGGED - Fahrpreise ab Januar 2012


Die Jerusalemer Straßenbahn 

Photo: Miriam Woelke
B”H 

Zum 1. Januar 2012 gab es auch gleich wieder die bekannte Fahrpreisänderung bei Israels staatlichen EGGED - Bussen. Obwohl die Jerusalemer Straßenbahn nicht zu EGGED gehört, gilt bei ihr derselbe Preis einer Einzelfahrt wie bei den lokalen Bussen. Nämlich 6,60 Schekel (ca. 1,30 Euro). Die DAN Stadtbusse in Tel Aviv kosten ebenfalls 6,60 Schekel pro Einzelfahrschein. Einen Unterschied besteht allerdings: Wer in Jerusalem einen Einzelfahrschein kauft, der darf einen weiteren Bus benutzen, denn es befindet sich ein kleines Kästchen auf dem Ticket, welches der Fahrer eines zweiten Busses ein weiteres Mal abstempelt. Für den Preis von einem, erhält man also zwei. 

Wie gewohnt, wird ja alles teurer, doch als ich gestern einen Hin – und Rückfahrtschein nach Jerusalem erstand, staunte ich nicht schlecht. EGGED senkte den Preis des Tickets von den bisherigen 34 (ca. 6,50 Euro) auf 30,60 Schekel (ca. 6,10). 

Endlich einmal eine positive Nachricht !

ISRAEL HAYOM in englischer Sprache

B”H 

Wer der hebräischen Sprache nicht mächtig ist, doch aktuelles aus Israel erfahren will, der schaue einmal in die englische Ausgabe der größten Zeitung Israels, “ISRAEL HAYOM”, hinein ! 

Wie der radikal linksgerichtete "New Israel Fund" Israels Gesellschaft umkrempeln will



B"H

Mit religiösen Gesellschaftsschichten herumspielen und sie gegeneinander aufwiegeln. Egal, ob es gegen nationalreligiöse Siedler oder Haredim (ultra – orthodoxe Juden) geht. Der radikal linksgerichtete "Jewish Israel Fund" marschiert an vorderster Front und finanziert linksgerichtete Kampagnen in Israel. Siehe die Sozialdemos auf dem Tel Aviver Rothschild Boulevard im Sommer 2011. 

Im Video wird von der neuen Strategie berichtet und hier werden weitere Aktivitäten der radikalen Linken beschrieben:

Jerusalem: Von Jaffa Road bis Pisgat Ze'ev


So sah es heute in Jerusalem aus. Regen, Regen und nochmals Regen. Hier der Blick aus der Straßenbahn auf eine Straße im arabischen Stadtteil Shuafat.



Haltestelle im Center des jüdischen Stadtteils Pisgat Ze'ev.

B”H 

Heute unternahm ich einen Tagestrip nach Jerusalem. Nachdem dort nicht allzu viel zu unternehmen war, denn es schüttete fast ohne Unterbrechung, entschloss schlug eine Freundin vor, doch einmal die neue Straßenbahn von einem Ende zum anderen zu nutzen. Und das taten wir dann. Von der Jaffa Road bis in den Stadtteil Pisgat Ze’ev, von dem neulich noch ein SPIEGEL – Reporter behauptete, es handele sich um eine jüdische Siedlung. Quatsch und Propagandamache, kann ich dazu nur sagen !  

Ich machte viele Photos, die ich innerhalb der nächsten Tage in die Blogs stellen werde. Auf meiner Rückfahrt nach Tel Aviv wurde die Egged – Linie 405 zum Tel Aviver Busbahnhof von einem haredischen (ultra – orthodoxen) Busfahrer gefahren und der hatte seinen Fahrgästen einiges zum angehenden Medienkonflikt zwischen Haredim und Israels Linker zu berichten. Aber dazu morgen mehr, es sei denn, jemand will vorab alles auf Englisch lesen.

Montag, 2. Januar 2012

Trip nach Jerusalem

B"H

Heute fahre ich auf ein paar Stunden nach Jerusalem. Erstens um Freunde zu sehen und zweitens um mir ein Bild von der Atmosphäre in haredischen (ultra - orthodoxen) Stadtteilen zu machen. Falls das heute möglich ist, denn das Wetter ist eiskalt und bescheiden. Die ganze Nacht über hat es wie aus Eimern geschüttet und die Stimmungen sind deswegen auch nicht gerade so toll. Der Himmel über Tel Aviv jedenfalls hängt grau in grau. 


Ein Mehadrin Bus von Egged. Wie normalerweise üblich, sitzen verheiratete Paare immer zusammen und es besteht keinerlei Geschlchtertrennung.

"Peace Now" zündelt


Der Araber fragt einen "Shalom Achshav - Peace Now" Aktivisten nach Feuer und dieser reicht es ihm. "Peace Now" steht für die von Uri Avinery angeführte radikale Linke, die sich immer wieder mit den Palästinensern verbündet und, u.a., Hinterbliebene palästinensischer Selbstmordattentäter daheim besucht.

Sonntag, 1. Januar 2012

Antisemitismus in der israelischen und deutschen Presse

B”H 

In ihrem endlosen Hass gegen alles jüdisch - Orthodoxe kapiert Israels säkulere Presse wieder einmal nicht, dass sie gerade durch ihre stereotype Berichterstattung erneuten weltweiten Antisemitismus verursacht. Da regen sich die israelische Regierung sowie die heimischen Medien über den weltweiten Antisemitismus auf, aber was tut man in Israel selbst ? Hetzt, auf Teufel komm heraus, über die Haredim (ultra – orthodoxe Juden). Sind es nicht die Haredim, dann sind es morgen die nationalreligiösen Siedler und übermorgen russische Neueinwanderer. Russen werden eh alle als Mafiosi oder Prostituierte abgestempelt. Bringt heute ein äthiopischer Einwanderer seine Frau um, hetzt morgen die Presse wieder gegen die Äthiopier, die eh alle primitiv und kriminell sind. Gegen die 40,000 illegalen Afrikaner in Tel Aviv dagegen geht die israelische Presse nicht vor, denn die linksorientierten Medien sehen in den Illegalen rechtmässige zukünftige Israelis und da spielt es keine Rolle, wie kriminell denn die Sudanesen sind. 

So krank ist in Israel die säkulere Medienlandschaft. Und mir soll nochmal jemand mit, von wegen, weltweitem Antisemitismus kommen. DER SPIEGEL zieht kräftig nach, denn religiöse Juden waren bei dem Blatt noch nie auf der positiven Seite. Wenn ich mir dort die Kommentare von Leuten durchlese, die in ihrem Leben kaum jemals einen Juden trafen und, geschweige denn mit einem Haredi in Kontakt standen, dann wundert es mich nicht, dass Hitler 12 Jahre lang durchhalten konnte.

Blick von Jaffa auf Tel Aviv






Copyright / Photos: Miriam Woelke

Selbstportät: “Du bist nicht konform genug !”

Ein aktuelles Photo von mir 

B”H 

Neulich sagte mir jemand, warum ich mit meinen Blogartikeln im deutschsprachigen Raum immer wieder scheitern werde. Der Grund: Ich sei nicht konform genug. Weder für die dortigen jüdischen Gemeinden noch die Medien. 

Wer sagt, dass ich konform sein will ? Vielleicht verbaue ich mir dadurch einiges, doch lieber bringe ich das zum Ausdruck, was ich tatsächlich erlebe. Dazu gehören ebenso meine persönlichen Ansichten. 

Was mir in den letzten Wochen auffiel ist, dass ich ungewöhnlich viele e – mails mit Anfragen aller Art sowie Grüsse erhielt. Leser bedanken sich, eben weil ich nicht den normalen Abklatsch der allgemeinen Medien darstelle, sondern direkt Geschichten aus dem Leben berichte. Ich kann mir das leisten, denn ich bin an keinerlei Agenda gebunden und brauche vor niemandem niederzukriechen und herumzuschleimen. 

Und so gehe ich denn auch im Jahr 2012 meinen nicht - konformen Weg weiter !

Jude von linksradikalen Israelis verletzt

B”H 

Seit mehr als zehn Jahren kenne ich Yaakov Pauchi und weiss, dass er im kleinen Jerusalemer Stadtteil “Schimon HaZaddik” wohnt. Gleich zwischen dem jüdischen Stadtteil Ma’a lot Dafna und Ost – Jerusalem. Zwischen Mea Shearim und Ramat Eshkol gelegen. 

Wer war Rabbi Schimon HaZaddik (Rabbi Schimon der Gerechte), dessen Grab sich in besagtem Stadtteil befindet ? 

Er war einer der ersten Hohepriester (Cohen HaGadol) nachdem viele Juden aus dem ersten babylonischen Exil nach Israel zurückgekehrt waren. Im Talmud findet Rabbi Schimon Erwähnung und ferner wird gesagt, dass er der letzte aufrichtige Cohen HaGadol in der Zeit der Zweiten Jerusalemer Tempelperiode war. Nach seinem Tod begann die Korruption im Amt, welche viele Jahre später in der römischen Zerstörung des Zweiten Tempels endete. 

Israels Linke zusammen mit den Palästinensern demonstrieren regelmässig im Stadtteil Schimon HaZaddik, denn beide Gruppierungen sind der Meinung, dass sie das Grab nichts angehe und das gesamte Arsenal eh den Arabern gehöre. Gestern wurde mein Bekannter, Yaakov Pauchi, von Linksradikalen verletzt und ich war geschockt, sein Bild heute in den Medien wiederzufinden. 


Das wahre Gesicht der ultra - orthodoxen Juden



B”H 

Obwohl nicht abzustreiten ist, dass es auch in der haredischen (ultra – orthodoxen) Gesellschaft genügend Probleme gibt, so ist doch hervorzuheben, was ausgerechnet haredische Hilfsorganisationen für die israelische Gesellschaft tun. Wie viele Suppenküchen agieren, wie viele medizinische Hilfseinrichtungen existieren (Yad Sarah), Organisationen und Einrichtungen, wo ein Jude nicht danach gerichtet wird, ob er eine Kipa trägt oder nicht.