Freitag, 5. November 2010

Natur aus Jerusalem








Photos: Miriam Woelke

Der Untergang des Schlachtschiffes "Arbeiterpartei"

B"H

Wer braucht sie in Israel, die einst so populäre Arbeiterpartei (Mifleget HaAvodah) ?
Die führenden Parteimitglieder Avishai Bravermann, Yitzchak Herzog, Benjamin "Fuad" Ben Eliezer oder Ehud Barak sind untereinander völlig zerstritten und jeder will den Vorsitz haben und gleichzeitig Barak, den arroganten Querulanten, entfernen.

Seit geraumer Zeit wird Israels Linke von Zipi Livnis (einst Ariel Scharons) Kadima (Vorwärts) Partei vertreten und die Avodah bleibt hinten an. Ohne richtiges Programm, ohne Ideologie und nur durch Streiterein und Intrigen untereinander glänzend. Heute meldete sich das Führungsmitglied Eitan Cabel zu Wort und griff die aktuelle Parteiprominenz an. Die Prominenz wiegelte ab: Wenn es ihm nicht passe, könne Cabel woanders sein Glück versuchen.




Man hat sich nicht mehr viel zu sagen.
Die Führungsspitze der Arbeiterpartei.



Schimon Peres ist längst zu Kadima geflüchtet. Der Karriere wegen. Und die Arbeiterpartei kriecht allmählich in die Versenkung, ohne dass es deren Prominenz so richtig wahrhaben will.

"SULTAN KNISH" verfasste einen sehr treffenden Artikel zum Gedenken an den im November 1995 ermordeten Premier Yitzchak Rabin und zieht damit einen Arbeiterpartei - Bilanz !

Donnerstag, 4. November 2010

Die Verwechselung ISRAEL - Deutschland

B"H

Heute früh hatte ich eine interessante Unterredung mit einem Chabad - Rabbiner. Insgesamt kommt es bei dem Gesprächsinhalt nicht unbedingt auf Chabad an, sondern ist durchaus zu verallgemeinern.
Ich berichtete dem Rabbi von diversen Ansichten deutscher Juden der Aliyah nach Israel betreffend. Allerdings suchen nicht nur deutsche Juden nach Ausflüchten, wenn man sie denn nach dem Grund fragt, warum sie nicht nach Israel auswandern. Israel, dem wahren Heimatland der Juden.

Vor einiger Zeit startete ich diesbezüglich eine Umfrage und der genannte Hauptgrund gegen die Aliyah war die Ungewissheit in ein anderes Land zu ziehen. Wo Arbeit finden ? Wie ist das mit der Wohnungssuche ? Wie wird das alles finanziell und wie ist das mit der Mentalitaet der Israelis ?

Zugegeben, so einen richtigen Deutschen kann die israelische Mentalität schon einmal umhauen, aber damit muss man umgehen und sich daran gewöhnen. Und wer da mit "den Umgangston ändern" kommt, hat gleich erst einmal verloren. Anglo - Freunde von mir lieben es, auf deutsche Belehrungen stets mit "Heil Hitler" zu antworten, aber das nur nebenbei.

Es gibt genügend Beispiele von Juden aus aller Welt, die Aliyah machten und sich erfolgreich in Israel einlebten. Kaum einer von ihnen hatte es leicht und daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern. Eines jedoch muss immer vorhanden sein:
Der Wille es zu packen ! Niemals sollte dem Einwanderer der Gedanke im Hinterkopf herumschwirren, dass, falls es nicht klappt, er ja eh wieder in sein vorheriges Heimatland ziehen kann.

Der Rabbiner sagte mir, dass es leider mit den Juden in der Galut (Diaspora) so ist, dass sie das Verhalten ihrer Diasporaumgebung annehmen und danach handeln. Somit vergessen sie ihre Identität, ohne es richtig zu bemerken. Kommt dann jemand aus Israel und sagt etwas, dann wir argumentiert und mit dem Umgangston gedroht.

Der Rabbiner (übrigens in Düsseldorf geboren) gab ein Beispiel:

Man stelle sich ein Klassenzimmer vor, in welchem ein Schüler ständig die Gemeinschaft stört. Der Lehrer mahnt einmal, zweimal und beim dritten Mal setzt er den Störenfried vor die Tür. Anstatt aber nachzudenken und in den Klassenraum zurück zu wollen, macht es sich der Störenfried vor dem Klassenzimmer bequem. Er setzt sich seine Kopfhörer auf, hört Musik, stopft sich nebenbei vom Chips und Coke und hat die Klasse längst vergessen.

Genau so verhalte es sich mit den Diasporajuden. Sie machen es sich bequem, denken jedoch nicht mehr an den eigentlichen Kern ihres Daseins.

Ferner fand ich heute auf meiner e - mail eine Nachricht von einer Freundin, die da bei der BBC hörte, dass anscheinend Deutschland das gelobte Land der Juden sei und nicht Israel. Dazu koennte ich jettz haemisch sagen: "Wer einen Ausflug in die Gaskammer oder in ein Massengrab sucht, der liegt dort sicher richtig".
(Hoffentlich verstehen einige meine sarkastische Andeutung und legen nicht wieder alles falsch und uebereilt aus !)

Das Land der Juden ist und bleibt Israel. Der Talmud berichtet uns von der besonderen Luft Israels und die Thora (sowie der Talmud) von der Mitzwah, im wirklichen Heiligen Land zu leben und die Mitzwot (Thoragesetze) auszuführen.

Wenn ich mir vorstelle, ich müsste wieder in einer deutsch -  jüdischen Gemeinde leben, kommt mir nur noch das Grausen !
 

Zfat - Jerusalem


In der Altstadt von Zfat (Safed) in Nordisrael.

Photo: Miriam Woelke

B"H

Ein chaotischer Tage heute: Zuerst die Rückfahrt nach Jerusalem, danach Umzugsbürokratie in Jerusalem und abends ggf. Fahrt zurück in den Norden nach Tiberias. Falls ich nicht doch über nacht in Jerusalem hängenbleibe.

Einen weniger stressvollen Tage an alle Leser !

Mittwoch, 3. November 2010

Deutsche mögen israelischen Homo - Sänger und ignorieren das Judentum


Schwule Teddybären



B"H

Die Israelische Botschaft in Berlin ist einer meiner Facebook - Freunde. Gestern verbreitete die Botschaft die Nachricht, der israelische homosexuelle Saenger Ivri Lider gewinne einen internationalen Preis. Es gab Kommentare seitens einiger Deutscher und auch ich gab meinen Senf dazu.

Jene Deutsche, die nicht gerade auf der Seite der Palästinenser stehen, favourisieren Israel. Richtig penetrant sind nur diejenigen, die da für den Philosemitismus stehen und an allem Israelischen oder Jüdischen wie Leim kleben. Egal, was Israel tut, egal, was ein Jude sagt, alles ist furchtbar toll und immer richtig. Ein Jude kann den schlimmsten Müll von sich geben, in den Augen der Philos ist und bleibt er heilig. Darüber hinaus kommen sie mit ihrem mitleidsvollen Lächeln daher und als Jude fühlt man sich sprichwörtlich angeekelt. Fast möchte man ausrufen: "Baeh, geh weg !"

Ich kritisierte die Facebook Message der Botschaft mit den Worten, dass Israel nicht unbedingt auf einen schwulen Popstar stolz sein muss, sondern es andere Leute gibt. Einige deutsche Kommentatoren rasteten daraufhin aus, denn sie sehen ihr jüdische Bild der Assimilation in Gefahr. "Kommt doch da wieder so ein religiöser Fanatiker dazwischen und stört. Pfui !"

Eine Deutsche, keine Ahnung ob Jüdin oder nicht, doch in Deutschland lebend, meinte, ich könne ja dann wohl nicht in Tel Aviv leben.

Ich fand die Art der Aussage ziemlich dämlich, denn nicht jeder Bewohner von Tel Aviv ist so furchtbar tolerent, wie es andere gerne sehen möchten. Man stelle sich vor, es gibt immer mehr religiöse Juden in Tel Aviv und säkulere besitzen nach wie vor Moral und geben sich nicht der falschen Homotoleranz hin. Homosexuelle, die sich beweisen müssen, um ihr eigenes Gewissen zu befriedigen, dass sie doch eigentlich ganz normal seien. Dies gelingt ihnen, wenn Heterosexuelle ihnen das Gefuehl geben, sie seien normal. Ein Trugschluss und sie selber wissen es, tun sich jedoch einfacher, alle Gegner mit Moral als Rasisten abzutun.

Bezüglich der Kommentarschreiberin sei erwähnt:
Ich habe in Tel Aviv gewohnt. Man höre und staune !

Ein zweiter Kommentar kam von einem norwegischen Homosexuellen, der mir glatt weissmachen wollte, dass die Juden und die Schwulen unter den Nazis litten und wir nun auf eine Art zusammenhalten sollten. Das war dann der Gipfel der Frechheit: Anscheinend sind die Hirne einiger Homosexueller so krank, dass sie den Holocaust an den Juden mit sich selbst identifizieren.

Ein guter Jude ist ein assimiliert Jude. Jemand, der den Gays zuwinkt und ihnen ein kleines bisschen klägliche Selbstbestätigung beweist. Moral scheint keine Rolle mehr zu spielen, Hauptsache man ist IN. Und von G - tt will ich erst gar nicht anfangen, denn der ist in den Augen der Homos eh Rassist.

Der jüdische Staat

In der Altstadt von Zfat (Safed) in Nordisrael





Photos: Miriam Woelke

B"H

Die israelische Kleinstadt Safed (Zfat) in Nordisrael mit ihren ca. 25,000 Einwohnern lebt vorweglich vom Tourismus. Besonders die sehenswerte antike Altstadt hat es den Besuchern angetan. Leider litt die Stadt in den letzten hundert Jahren mehrere Male unter Erdbeben.

Bild des Tages


Gesehen in Zfat / Nordisrael

Photo: Miriam Woelke

Dienstag, 2. November 2010

Multikulti in Israel

B"H

In Deutschland herrscht bekanntlich die Debatte, ob die angestrebte Multikulti - Gesellschaft erreicht wurde oder nicht. Wie weit integrieren sich Ausländer in die deutsche Gesellschaft und wie weit nicht ? 
Demzufolge stellt sich die Frage, wer oder was die deutsche Gesellschaft ausmacht. Die deutsche Geschichte, Kultur, Mentalität, Sprache, Kunst, Musik oder was auch immer. Sicherlich verlangt Deutschland einem im Land lebenden Ausländer recht viel ab. Deutsch muss man sprechen; wenn es geht, ohne fremden Akzent, denn das macht einen schlechten Eindruck bei der Jobsuche. Als besonders harter Brocken erweist sich die deutsche Mentalität. Plötzlich soll alles perfekt funktionieren und Abläufe sind geplant. Rational und produktiv denken. Logisch definieren, sonst hagelt es Kritik aus der Umgebung. Von wegen einfach so mit Träumereien daherkommen.

Was mir in Israel immer Spass machte ist, das Kennen lernen aller möglichen Leute aus aller Herren Länder. Sei es im Kibbutz, in einem Cafe, bei einem Schabbatessen bei Rabbinern oder anderweitigen Events sowie Plätzen.
Ich kann die Leute alle gar nicht mehr zählen, die ich innerhalb der vergangenen mehr als 15 Jahre in Israel kennen lernte und zu Beginn war ich perplex, dass es sowas überhaupt gibt. Leute, egal welchen Alters, die einfach freinahmen und die Welt bereisten. Als ich noch in Deutschland studierte gab es nur eines: Nämlich das Studium beenden und Karriere machen. Wer eine Auszeit nimmt, alles hinter sich lässt und in der Welt herumreist ... wie soll der dann bei seiner Rückkehr zurechtkommen ? Keine Wohnung, kein Geld und erst recht keinen Job. Das macht angst und ist nicht gesellschaftskonform.
Hinzu kommt: Was soll man bloss beim Vorstellungsgespräch sagen, wo man in dem Zeitraum war ? Einfach zugeben, am Strand gelegen zu haben oder durch ein Museum geschritten zu sein ? In Neuseeland Kiwis gepflückt, in den USA Möbel geschleppt und in Israel im Kibbutz gewesen und danach irgendwo in einem illegalen Job in Tel Aviv hängengeblieben ? Gekellnert und mit anderen ein paar Monate in einem Dormitory eines Hostels gehaust zu haben ?
Nix Karriere, sondern sich darum gekümmert, dass der Boss einem den Lohn zahlte und im Hostel das Gepäck nicht verschwand ? Tolle Aussichten und bei all dem Hickhack empfiehlt es sich ganz sicher nicht herumzureisen. Wer denn einmal verreist, der reist doch eher mit Rucksack, in Hotels und in ein paar Restaurants. Nicht so mit Schlafsack am Strand und tagsüber an der billigen Falafel kauen.

Und somit begann ich all die anderen Touris zu beneiden. Die nahmen sich eine Auszeit und kümmerten sich nicht gross ums Geld. Mal hier jobben, mal dort. Das Geld für das Hostelzimmer zusammenbekommen und wenn in Israel gar nichts mehr geht, dann bleibt der Kibbutz. Zumindest für diejenigen unter 35 Jahre.




Viele Leute kommen einfach nach Israel und wer sie nach dem Grund fragt, bekommt oft keine definitive Antwort. Als ob man die haben müsste.

Manche fühlen sich einfach danach, andere wollten schon immer mal kommen. Bibel, Thora und so halt. Heilige Orte sehen oder in den Kibbutz. Israel beistehen, Israel hassen, und viel zuviele lassen ebenso ihre nervigen Verschwörungstheorien los.
Jeder scheint auf der Suche nach irgendwas und endet dann ausgerechnet in Israel. Tel Aviv ? Naja, eine Weile wegen der Action; insgesamt aber viel zu teuer und laut.
Jerusalem ? Billige Hostels im Ostteil der Stadt und bei den Palis lässt es sich leben, wenn man die Klappe hält und nicht laut gegen die Hamas keift.

Im Wesentlichen unterscheiden sich Juden und Nichtjuden in ihrem Israelverhalten. Das liegt schon allein daran, weil viele Diasporajuden kommen und an diversen Internships teilnehmen, die Nichtjuden verschlossen bleiben. Und das nicht nur auf religiöser Basis. Das ewige Hin und Her bei den Juden, ob man denn Aliyah machen solle oder nicht. Bei Touristen kommt es schlimmstenfalls zu Überlegungen wie "wielange man im Land bleiben soll, wie das neue Visum an Land gezogen wird oder ob sich nicht die Suche nach einem versteckten jüdischen Verwandten lohnt, um dem Innenministerium einen vom Pferd zu erzählen".

Am penetrantesten sind jene nichtjüdischen Touristen, die nach zwei Tagen zu labern beginnen, sie seien eigentlich Juden, nur ohne Papier halt. Bestimmt waren ihre Ahnen Opfer der Inquisition und wurden zwangsgetauft. All so ein Müll kommt dann heraus. Der Normalotourist dagegen sucht mehr sich selbst und schaut, was er aus Israel für sein Leben mitnehmen kann. Nicht materiell, sondern abstrakt als Weisheit verpackt.

Eines jedoch haben alle gemeinsam:
Den Gedanken, wie man seine Eindrücke und Erfahrungen seiner Familie bzw. seinen Freunden daheim klarmacht. Vollgestopft mit Impressionen kommt der Tourist daheim an und da steht lediglich die Mutter am Herd und kocht sein Lieblingsessen zur Begrüssung. "Ja, is ja schön, dass es Dir gefallen hat. Und was machste dann morgen früh ? Arbeitsamt oder Studium ? Der Ernst des Lebens ist wieder da !
UNTER muss der Mensch in Deutschland sein. Die Erinnerungen nach einem kleinen Quentchen Freiheit bleiben. Die Sehnsucht drückt einen noch lange, aber irgendwie sagt man sich: "Nun bin ich wieder daheim und, tja, hier herrscht halt eine andere Mentalität. Was soll ich machen ? Halt eine Weile und dann wieder abhauen !"

Terrorattentate, welche die Weltpresse verschweigt



B"H

Palästinensische Terroranschläge auf israelische Siedler werden im allgemeinen von der Weltpresse übergangen. Israelische Siedler sind eh alle nur relig. Fanatiker, die da mit wirren "Kahane - Ideen" um sich schmeissen und ignoriert gehören. Sowie vielerseits die jüdische Religion, insbesondere in der deutschen Presse, übergangen wird. Da sollen sich die Juden mal nicht so haben mit ihrer komischen Thora. Heutzutage ist man modern und assimiliert. Weltstandard und was sollen da die ollen Kamellen ? 

Religiöse Juden sind der deutschen Presse ein Dorn im Auge, aber damit man sich nicht ganz so entpuppt, wird ab und an einmal ein relig. Jude interviewt bzw. zitiert. Wenn ich mir dann die Yiddishkeit desjenigen anschaue, stelle ich fast immer fest, dass derjenige der hypermodernen Orthodoxie zuzuordnen ist und von dem sogar jeder reguläre orthodoxe Rabbiner abrät: Beispiele: Rabbi Shlomo Riskin (involviert mit fanatischen Christen) oder Rabbi Benny Lau (viele bezweifeln, er sei Jude und ferner ist er wie Riskin, mehr als christlich gesinnt). Derlei "Rabbiner" sollen dann der Aussenwelt die jüdisch - relig. Ansicht vermittelt. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte es direkt als Scherz aufgefasst werden.

Zur besseren Information, was während der ebenso lächerlichen Friedensverhandlungen in den so nach "Frieden" strebenden palästinensischen Köpfen vorgeht, hier ein kleiner Newseinblick:

"Frau Hofrat" - Wenn Frauen an die Spitze drängeln

B"H

Überall auf der Welt scheint es verbreitet: Frauen streben nach Reichtum. 
Nicht alle Frauen und es gibt keinen Grund, an die feministische Decke zu gehen, denn ich verallgemeinere keineswegs. Schliesslich zähle ich mich selbst nicht in die angesprochene Kategorie.

Viele Male ist es mir auch in Israel passiert, dass ich sah, wie Frauen sich auf Kosten eines Mannes an die Spitze drängeln wollen. Aus Österreich kennen wir das "Frau Hofrat - Gehabe". Der Gatte war Hofrat und die Gattin lediglich Hausfrau, doch nannte sich "Frau Hofrat". Oder "Frau Doktor", wenn allein der Mann den Titel trug und den Beruf ausübte.

Viele, vornehmlich jüngere Frauen oder Frauen mittleren Alters, streben nach Reichtum. Nicht sprichwörtlich immer Reichtum, sondern sagen wir "nach einem bequemen Lebensstil". Es fängt schon damit an, wenn Frau sich einen Freund mit AUTO sucht. Man will im Auto hocken und herumgefahren werden. Oder soll man etwa primitiv auf einen Bus warten ? Dann will Frau essen gehen und auch sonst mal so ausgehen.

Nicht gerade wenige Männer (jüdisch relig. sowohl als auch säkuler) sagten mir, dass viele heutige Israelinnen einen Mann mit Einkommen suchen. Wohnung, Auto, gutem Gehalt und spendabel. Ein relig. Mann berichtete mir, dass die Frauen sogar nach seiner Gehaltsabrechnung fragen, die sie da einzusehen fordern. Alles unter der Begründung "der Typ könne ja lügen, einen Haufen Schulden haben und sich nur so heranmachen, um eine Bleibe bei der Frau zu finden".

Für mich sind derlei Frauen, die lediglich den Mann nach seinem Gehalt einordnen bzw. anerkennen, nichts weiter als dumme Prostituierte. Wer sich schon einen Millionär angeln will, der sollte zumindest Grips beweisen und ein Studium an einer Uni vorweisen. Das mag altmodisch klingen, aber welcher Arzt heiratet heutzutage noch eine Krankenschwester ?

Anstatt sich auf eine mühsame Suche nach ein bisschen Wohlstand und gesellschaftlicher Anerkennung zu machen, sollte sich Frau ernsthaft fragen, ob es denn nicht wesentlich positiver für die eigene Selbstbestätigung ist, sich zuerst selbst etwas aufzubauen, anstatt sich von einem Typen abhängig zu machen. 
Richtig peinlich wird es, wenn der Gatte ein sogenanntes hohes Tier ist und Frau sich etwas einbildet, doch im Grunde genommen nur als Dummchen glänzt.

Leben in Jerusalem (Tiberias)


Quelle: Wikipedia

B"H

Kurz vor meinem Umzug ins nordisraelische Tiberias nahm ich mir ein paar Tage Auszeit und relaxe in der Kleinstadt Zfat (Safed). Etwa 40 km nördlich von Tiberias gelegen; in den Bergen des oberen Galiläa und mit Jerusalemer Bergklima. Nur wenige Kilometer weiter unten am Berg, in Tiberias, herrscht das Jahr über fast geradezu tropisches Klima, denn die Hitze läuft mit der Feuchtigkeit des See Genezareth (Kinneret) zusammen.

Am Donnerstag morgen kehre ich kurz nach Jerusalem zurück und übernachte bei Freunden. Es gibt noch eine Menge Papierkram zu regeln und dann muss ich auch noch meine Sachen nach Tiberias transportieren, was allerdings erst in der nächsten Woche stattfinden wird.

Nun stellt sich vielleicht die Frage, was aus diesem Blog wird. Als aller erstes, was aus dem Blognamen wird. Dazu kann ich nur sagen, dass dieser Blog wie gewohnt weiterlaufen wird und ich den Namen, trotz JERUSALEM, nicht vor habe, zu ändern. Immerhin werde ich einige Male pro Monat auch in Jerusalem sein und insgesamt über viele Orte in Israel berichten. Darunter besonders der Norden einschliesslich der Grenze zum Libanon und zu Syrien. Ich hoffe, dass die Leser damit einen zusätzlichen Gesamteinblick in unser Land erhalten und vielleicht machen die Beschreibungen die Angelegenheit sogar spannender !



Zfat (Safed) in Nordisrael. 
Ruhig, beschaulich und oftmals langweilig, obwohl mich jetzt Freunde von mir, die in Zfat leben, für diese Aussage umbringen könnten.:-)

Photo Zfat: Miriam Woelke

Montag, 1. November 2010

Obama verliert heftig an Boden


Angela Merkel schimpft, doch heisst Immigranten willkommen




B"H


Da werde einer schlau draus: Zuerst regt sich Angela auf, die Intergrationspolitik sei gescheitert und dann auf einmal erklärt sie weiter, Immigranten seien in Deutschland willkommen. Was nun ? Hüh oder Hott ?


Attempts to build a multicultural society in Germany have "utterly failed", Chancellor Angela Merkel says.



In her speech in Potsdam, however, the chancellor made clear that immigrants were welcome in Germany.



Oder schämte sich Angela Merkel nach der Schelte der linken Weltpresse zu sehr, endlich einmal die Wahrheit gesagt zu haben ? Ich wette, bei ihr daheim sind keine Immigranten willkommen. Endlich machte Angela einmal ein mutiges Statement und sofort folgte der brave Rückzug. Die radikalen Moslems erzielten so einen weiteren Sieg über Deutschland.

Schokolade und Pasta im Jerusalemer Machane Yehudah Markt

B"H


Der Machane Yehudah Markt zu Jerusalem verändert in der letzten paar Jahren stetig sein Gesicht. Imageaufpolierung und besonders jüngere einfallsreiche Leute sehen hier ihr neues Business. Warum auch nicht, denn der Markt muss heraus aus seinem Rattenlochruf.

Zwei ganz neue Geschäfte habe ich anzukündigen und ich sage Euch, ein Besuch lohnt sich !

Hier gibt es alles Schokoladige:



Von der heissen Tasse Schokolade (12 Schekel - ca. 2,5 Euro) bis hin zu den Schokotrüffeln aller Art (überwiegend 4 Schekel pro Stück).
Saubere Einrichtung und nette Bedienung !

Fast direkt gegenüber befindet sich das neue Restaurant
"BASTA PASTA" zweier Jungunternehmer mit Berufserfahrung gesammelt in Barcelona.


Momentan kostet eine Portion Pasta (nicht sehr gross, aber schmackhaft und füllend) noch 25 Schekel (ca. 5 Euro). Saucen aller Art gibt es umsonst, doch wer Broccoli, süsse Kartoffeln oder Lachs in die Pasta will, der muss weitere 6 - 8 Schekel hinzuzahlen.
Fazit: Super nette Bedienung und die selbstgemachten Nudeln sind ein Genuss ! Nur die Portionen sind etwas klein geraten.

Photos: Miriam Woelke