A homework assignment for Bezalel school of arts and design, second year. Creators: Vania Heymann, Dana Pinto & Miriam Novoplansky
Alltägliches Leben in Jerusalem - Sarkastische Stories - Witziges und Ernstes -------- Copyright All rights reserved - 2006 - 2012 ---- All Texts are written by Miriam Woelke.
Donnerstag, 22. März 2012
Hinter den Kulissen des Photojournalismus
B"H
Keine Frage: Schon der kleinste Hobbyphotograph bemerkt schnell, wie er sich positionieren muss, um seinen Photos mehr Ausdruck zu verleihen. Wie ergeht es dann erst Photojournalisten, die ihre Bilder hinterher zum Verkauf anbieten ? Je sensationeller, desto besser und vor allem "gewinnbringender". Dass dabei die Wahrheit oft auf der Strecke bleibt, wen stört das im Nachhinein ?
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/fs-ruben-salvadori-2
Ein passender Kommentar zum Artikel auf "ZEIT ONLINE" lautet:
Ich freue mich schon auf die Bilderserie zu den schreibenden Kollegen in Jerusalem. Sitzend am Telefon. Stehend mit Schreibblock in einer Seitenstraße, weit ab der Straßenschlacht. Langweilig und realitätsverzerrend? Richtig! Aber so sieht deren Arbeit nun mal aus.
Diese Aussage könnte treffender nicht sein. Fast alle in Deutschland publizierenden Journalisten, inkl. Deutsch - Israelis, die, u.a., für den SPIEGEL berichten, waren nie selber vor Ort, sondern schreiben von der israelischen Presse ab. Irgendetwas Zusammengeklaubtes, was wiederverwertet, für Geld verkauft und gedruckt wird. Nebenher werden vom selbsternannten Journalisten Bücher über den Nahen Osten veröffentlicht. Dabei war nie einer von denen am Krisenherd, sondern daheim in Tel Aviv oder Jerusalem mit der Kaffeetasse vor dem Laptop.
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Einen Dank an den Leser, der mir den Artikel von ZEIT ONLINE zusandte !
Nach Jerusalem
Nachlaot in Jerusalem
Photo: Miriam Woelke
B"H
Der Blog heisst “Leben in Jerusalem” und innerhalb der nächsten Monate wird der Name dem Blog wieder gerecht werden, denn ich ziehe eben dorthin wieder zurück: Nach Jerusalem.
Irgendwie kommt man halt nie ganz los von der Stadt, obwohl es mir in Tel Aviv gefällt. Vielleicht aber suche ich ein wenig Abwechslung vom Stress des letzten Jahres, vielleicht vermisse ich meine Freunde in Jerusalem, die Luft, den Machane Yehudah Markt sowie alltäglichen Wahnsinn der Stadt.:-)
Reisewarnungen
B”H
Am Abend des 6. April beginnt das diesjährige Pessach (Passover) und die Hälfte unseres Landes hat darauffolgend eine ganze Woche frei und geniesst die restlichen Pessach – Feiertage. Außer mir und einigen anderen, die da arbeiten müssen.
In Tel Aviv verspürt man es weniger, in Jerusalem hingegen herrscht jetzt schon reger Pessach - Trubel. Putzen, einkaufen, Wein für die traditionelle Seder besorgen und und und. Jene Israelis, denen der Pessach – Putz zuviel wird und die eh dem Trubel drumherum entkommen wollen, reisen für die Zeit ins Ausland. Früher war das oftmals die Türkei, doch das Erdogan – Land wurde Feindesland.
Wahrscheinlich stehen in diesem Jahr wieder London und Paris ganz oben auf der Reiseliste. Doch sind Israelis wirklich sicher im Ausland ?
Warnungen werden schon jetzt geäußert. Vor allem aufgrund der Ereignisse in Toulouse. Vielleicht wird nicht unbedingt jeder tätlich angegriffen, doch dumme Sprüche kommen sicher ab und zu.
Für mich gibt es nichts Schöneres als Pessach in Israel zu verbringen und nicht irgendwo in der Diaspora. Zumindest einmal während der Pessach – Woche nach Jerusalem fahren, in die Altstadt, den Pessach – Trubel anschauen und all die Aktivitäten und Festivitäten. Das bringt wesentlich mehr Feiertagsstimmung als wenn ich mir in London den Buckingham Palace anschaue.
Warnungen hin oder her, auch in diesem Jahr werden wieder tausende Israelis an Pessach verreisen.
Über was Israelis nicht sprechen wollen
Heutige Zivilschutzübung
B"H
Nehmen wir einmal an, Israel bombardiere die iranischen Atomeinrichtungen. Was dann ? Hat der Iran nicht in letzter Zeit Israel mit einem verheerenden Gegenschlag gedroht ? Immer wieder vernehmen wir, dass die nuklearen Einrichtungen des Iran zerstört werden sollen, aber wer kann uns wirklich garantieren, dass solch ein Militäreinsatz 100%ig von Erfolg gekrönt sein wird ? Wäre ich Achmadinejad, hätte ich längst all meine geheimen Einrichtungen verlegt. Wenn es sein muss, alles auf unterirdischer Basis.
Genau deswegen stelle ich die Frage in den Raum, denn kein einziger Politiker oder General ist in der Lage, einen Erfolg zu garantieren. Was wäre, wenn die Einrichtungen zwar zerstört werden, doch Achmadinejad ganz woanders im Untergrund weiter an seinem Bömbchen bastelt ? Und was, wenn nach einem israelischen und / oder amerikanischen Angriff, der Iran auf sofortige Gegenoffensive macht ? Auf Tel Aviv oder weitere israelische Städte.
Heute morgen startete Israels Zivilschutz (Pikud HaOref) eine großangelegte Übung und am Morgen hörte ich die Sirenen. Trotz aller Übungen sollten wir die aktuelle Lage nicht vergessen, die uns da sagt, dass eigentlich kaum jemand auf einen Militärschlag auf unser Land vorbereitet ist. Fast jedes Haus verfügt über einen Bunker, doch seit dem Libanonkrieg hat sich wenig getan. Die Mehrheit der öffentlichen Bunker ist in heruntergekommenen Zustand und vollgepackt mit Müll.
Eine Stadt wie Tel Aviv ist dicht besiedelt und die Gebäude stehen aus Platzmangel oftmals so dicht nebeneinander, dass ich meinen Nachbarn auf den Teller schauen kann
Genau deswegen stelle ich die Frage in den Raum, denn kein einziger Politiker oder General ist in der Lage, einen Erfolg zu garantieren. Was wäre, wenn die Einrichtungen zwar zerstört werden, doch Achmadinejad ganz woanders im Untergrund weiter an seinem Bömbchen bastelt ? Und was, wenn nach einem israelischen und / oder amerikanischen Angriff, der Iran auf sofortige Gegenoffensive macht ? Auf Tel Aviv oder weitere israelische Städte.
Heute morgen startete Israels Zivilschutz (Pikud HaOref) eine großangelegte Übung und am Morgen hörte ich die Sirenen. Trotz aller Übungen sollten wir die aktuelle Lage nicht vergessen, die uns da sagt, dass eigentlich kaum jemand auf einen Militärschlag auf unser Land vorbereitet ist. Fast jedes Haus verfügt über einen Bunker, doch seit dem Libanonkrieg hat sich wenig getan. Die Mehrheit der öffentlichen Bunker ist in heruntergekommenen Zustand und vollgepackt mit Müll.
Eine Stadt wie Tel Aviv ist dicht besiedelt und die Gebäude stehen aus Platzmangel oftmals so dicht nebeneinander, dass ich meinen Nachbarn auf den Teller schauen kann
Dichtbesiedeltes Israel: Ramat Gan (nahe Tel Aviv)
Photo: Miriam Woelke
Um ehrlich zu sein: Ich fühle mich überhaupt nicht so sicher. Startet der Iran keine Gegenoffensive, so können wir davon ausgehen, dass Achmadinejad die Hizbollah sowie die Hamas anhält, Israel zu bombardieren. Wie ich bereits unzählige Male sagte: Wir sollten uns vielleicht besser auf unsere direkten Nachbarn konzentrieren als nur auf den Iran fixiert zu sein.
Mittwoch, 21. März 2012
Neuer Film zeigt die oberste Priorität der Israelis: INNOVATION
B"H
Neben den Amerikanern ist Israel eines der innovativsten Länder der Erde. Als Hauptstadt dieser Innovation wird gerne Tel Aviv angeführt, doch stehen viele andere Landesteile nicht mehr nach. In Beersheva tut sich viel genau so wie im Norden oder Jerusalem.
Gestern abend, zum Beispiel, zeigte das israelische TV einen Bericht über in Nazareth lebende Araber (Christen und Moslems), die zwar auf israelischen Unis studierten, doch hinterher keine Jobs bei israelischen Firmen fanden. Die Jungakademiker kehrten zurück nach Nazareth, einer Stadt, die zur Hälfte aus Juden und Arabern besteht, und gründeten allmählich ihre eigenen Firmen. Ob Hightech, in der Landwirtschaft oder Forschung.
Kommt ein neues iPad oder irgendetwas Technologieverbundenes auf den Markt, so stürzen sich Israelis fast als Allererstes darauf. Die Neugier nach dem Fortschritt und etwas zu tun läßt einen nicht los. Etwas Neues und Ideen verwirklichen. Sich nicht selber zu sagen: "Ach, lassen wir das mal, das bringt doch eh nichts" oder sich sonst irgendwie von den Gedanken abbringen zu lassen.
Eine enorme Hilfe bei dieser Innovationsfähigkeit ist die israelische Denkweise. Nicht nur angepasst herumlaufen und duckmäusern, sondern aufstehen und seine Meinung vertreten. Nicht jeder mag diesen Innovationsdrang besitzen, doch die, die ihn haben, bringen unser Land auf wirtschaftliche Erfolgsspur.
Dienstag, 20. März 2012
Bagel mit Geschmack
Hier könnt Ihr Hebräisch und Jiddisch zur selben Zeit lernen. Bagele mit Geschmack.:-)))
187,000 neue Wohnungen für Israel
B"H
Die Wohnungsnot will kein Ende nehmen. Aktuell beschloss die Regierung den Bau von 187,000 neuen Wohneinheiten im Land. Ziel ist es, diese Wohnungen billig zu vermieten, aber wer glaubt daran. Bauunternehmer werfen bereits ihre Aasgeieraugen auf die zu erstellenden Objekte aus und im Nachhinein wird sich bezüglich der Preise gar nichts tun. Immobilienexperten warnen eh, dass die Mieten allgemein nicht fallen, sondern weiterhin ansteigen. Besonders im Küstenbereich kann man eine Zwei – Zimmer – Wohnung unter 3000 Schekel (ca. 600 Euro) vergessen. Tel Aviv, Herzliya, Hod HaSharon und Ra’anana verlangen 3500 Schekel (700 Euro) Miete für zwei Zimmer. Dagegen belaufen sich die Mieten in Jerusalem geradezu angenehm, denn dort sind Zwei – Zimmer – Wohnungen noch für ca. 2500 (500 Euro) zu haben.
Neben dem Mord an vier Juden im französischen Toulouse sind es dann auch die steigenden Mieten und Immobilienpreise, die die israelischen Schlagzeilen beherrschen.
Nach Mord in Frankreich: "Befinden sich Diaspora - Juden in Alarmbereitschaft ?"
B”H
Ich denke, dass der Mord an vier Juden in Frankreich alle Juden in der Diaspora in Alarmbereitschaft versetzen sollte. So toll sicher scheint es ja nun doch nicht zu sein, um sich in der Diaspora, trotz aller wirtschaftlichen Bequemlichkeiten, wohlzufühlen. Israel ist immer eine Alternative, aber davon wollen nicht gerade viele Diaspora – Juden hören und machen sich lieber selber etwas vor, indem sie sich einreden, das werde schon alles. Die Polizei sei ja da und "uns geht es doch wirtschaftlich besser als in Israel".
Wer genau das sagt, der braucht sich nicht groß beschweren, wenn er hinterher doch angegriffen wird.
Montag, 19. März 2012
Gespenstisch
B"H
Geradezu gespenstisch wirken im Dunkeln die Bäume in der Nevi'im Street in Tel Aviv
Photo: Miriam Woelke
Israel: "Unverheiratete Paare und die Gesetzeslage"
B"H
Mein Anwalt ist Partner einer größeren Kanzlei, deren oberster Boss heute eine TV Aufzeichnung machte. Das Thema war äußerst interessant und schockierend zugleich. Da ich im Wartebereich sass, bekam ich alles mit und möchte an dieser Stelle ein wohl eher unbekanntes Gesetzesthema ansprechen.
Von Freunden aus Kanada weiss ich, dass es eben in Kanada (zumindest im Staat British Colombia) ein Gesetz gibt, nachdem ein offiziell unverheiratetes Paar in bestimmten Situationen dennoch als "verheiratet" gilt. Nämlich wenn einer der beiden Partner stirbt und der andere plötzlich legal als Erbe eintritt.
Ich hörte von einem Fall, wo eine Frau starb und der Nachbar plötzlich erben wollte, weil er die Frau ab und an besucht hatte und er meinte, dass damit eine gewisse Zweisamkeit entstanden war. Der Fall geht gerade vor Gericht und der Nachbar hat Chancen zu erben.
In Kanada ist also immer Vorsicht geboten, wenn ein unverheiratetes Paar mehr als ein Jahr zusammenlebt.
Dass dasselbe in Israel zutrifft, dürfte selbst den meisten Israelis unbekannt sein. So jedenfalls heute der Anwalt vor der TV Kamera. Heutzutage ziehen viele Israelis in eine gemeinsame Wohnung und wollen ausprobieren, ob die Beziehung klappt und sie später eventuell einmal heiraten. Egal, welchen alters, jeder sollte wissen, dass wer mehr als vier oder fünf Monate in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt, vor dem Gericht als "verheiratet" gilt. Zumindest in gewissen Situationen.
Beispiel:
Verstirbt eine der beiden Parteien, so wird der Partner, wenn auch nicht verheiratet, zum Erben. Kommt, u.a., der Freund bei einem Armeeeinsatz ums Leben, würde die Freundin dessen Geld erben. Gesetz dem Fall, dass beide zusammenlebten.
Ferner kann es passieren, dass wenn sich ein unverheiratetes Paar nach einiger Zeit trennt, eine Partei sogar Alimente einklagen kann. Dies allerdings nur auf bestimmte Zeit, wie, beispielsweise, drei Monate.
Wer also mit seinem Partner zusammenzieht und vorerst nicht heiratet, der sollte zumindest vorher zu einem Anwalt gehen und die Gesetzeslage abklären. Zum Beispiel, in dem er ein Testament macht oder schriftlich eventuelle Ansprüche des Partners ausschliesst. Auf alle Fälle vorher genau erkundigen, um nicht hinterher als die ausgenommene Weihnachtsgans dazustehen. Bei Geld sollte Liebe nicht blind machen !
Sonntag, 18. März 2012
Apostille in Israel
B"H
Morgen muss ich wieder einmal zum Notar zwecks Apostille für Deutschland. Wie ich soweit vernahm, dürfen anerkannte Notare Apostillen ausstellen und nicht nur das israelische Außenministerium oder die örtlichen Gerichte. Ob das alles so stimmt, wird sich morgen herausstellen.
Tel Aviv: Afrikaner klauen Smartphones und Geld
B"H
Ein Arbeitskollege berichtete mir heute, dass ein Angestellter einer benachbarten Bankfiliale in der Nähe des alten Tel Aviver Busbahnhofes von Afrikaner zusammengekloppt und beraubt wurde. Der Angestellte befand sich in der Gegend des alten Busbahnhofes als er plötzlich von drei oder vier Afrikaner umzingelt und verprügelt wurde. Die Afrikaner wollten sein Smartphone sowie alles Bargeld. Mit ihrer Beute suchten sie das Weite.
Am alten Tel Aviver Busbahnhof: Eldorado der Junkies und illegalen Afrikaner.
Photo: Miriam Woelke
Daher meine Warnung: Lauft weder am alten noch in der Gegend des neuen Busbahnhofes offen mit Smartphones herum ! Seit einiger Zeit schon häufen sich die Überfälle von Afrikanern auf Israelis, wobei Smartphones zur beliebtesten Beute gehören.
Hamas gegen ADIDAS
B"H
Am vergangenen Freitag fand in Jerusalem der Stadtmarathon 2012 statt und schon hagelt es wieder einmal Kritik von der Hamas. Die Palästinenser sehen eine, wie sie es im Nazijargon nennen, "JUDAISIERUNG" Jerusalems, kommen. Aus diesem Grund planen sie Ende des Monats einen Marsch auf Jerusalem zu provozieren.
Dieser Tage jedoch geht es um den Marathon, bei dem der Sportartikelhersteller ADIDAS aus Herzogenaurach kräftig mit bei der Sache war. Immerhin hat ADIDAS Verkaufsfilialen in Jerusalem sowie in Tel Aviv. Die Hamas dagegen meinte: "Unterstützt die Al Aksa Moschee auf dem Tempelberg und boykottiert ADIDAS !"
Der alte Busbahnhof von Tel Aviv
B"H
Gehe ich am alten Busbahnhof von Tel Aviv vorbei, kommen stets Erinnerungen hoch, denn vor meinen Augen sehe ich den Ort in seiner Blütezeit. Der alte Zentrale Busbahnhof, einer der ersten Orte, den ich bei meinem ersten Israelbesuch im Jahre 1987 zu sehen bekam. Kein malerischer Ort, sondern dreckig, nach Urin stinkend und Tausende herumeilende Menschen. Man befand sich dort, um schnell in einen Bus zu steigen und dann nichts wie weg. Kein schöner Ort, aber gleichzeitig Tel Aviv Flair pur.
In den 90iger Jahren wurde der neue Busbahnhof eingeweiht. Nur ein paar Meter weiter. Ein häßlicher Betonklotz, in dem sich sogleich Junkies und Obdachlose niederliessen. Heute steht die Hälfte der Geschäfte im neuen Busbahnhof leer, aber wer billig einkaufen will, kann dies im ersten Stock bzw. Untergeschoss zu. Zu manchen Tageszeiten befinden sich jedoch mehr Afrikaner und Gastarbeiter von den Philippinen im Busbahnhof als Israelis.
Der alte Busbahnhof wirkt verlassen und war noch bis vor kurzem eingezäunt, damit die dort schlafenden Junkie vertrieben werden. Irgendwie weiss die Stadt nichts mit dem Gelände anzufangen und in Zukunft schwant mir bereits ein weiterer Büroturm. Bis jetzt jedenfalls zogen die Junkies wieder ein und selbst tagsüber lebt dort die Prostitution.
Die alten Haltestellen existieren noch.
Treffpunkt illegaler Afrikaner und im Hintergrund ein Junkie auf dem Boden liegend.
Junkies und eine billige Essensausgabe am ehemaligen Verwaltungsgebäude der Busgesellschaft EGGED
Und hier stehen besagte gewerbliche Damen.
Nebendran in der Salomon Street: Prostitution, illegale Afrikaner mit ihren Pubs und philippinische Gastarbeiter. Der Slum von Tel Aviv und kein Besucher sollte sich nach 23.00 Uhr dort blicken lassen.
Photos: Miriam Woelke
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