Donnerstag, 22. Juli 2010

Donnerstag, 22. Juli 2010

B"H

Der Sommer in Israel erreicht seinen Hitzehöhepunkt und auf eigenartige Weise erscheinen die täglichen 30 Grad Celsius Temperaturen schlimmer und verschwitzter als in den Jahren zuvor. Die Folge ist, dass ich manchmal kaum in der Lage bin, mich zu bewegen. Im Sommer sehne ich mich nach dem Winter und im Winter nach der Wärme.


Angeblich sollen Israelis in der Türkei wieder willkommen sein. Nach etwas mehr als einem Monat Sendepause wegen der Flotilla schliesst Israel mit der Erdogan - Regierung wieder Abkommen. Trotzdem nähert sich Erdogan immer mehr dem Iran sowie der Hisbollah im Libanon. Aufgrund der antisemitischen Reaktionen der Türkei tun israelische Touristen gut daran, einen eventuellen Trip in das Land argwöhnisch anzugehen. Wenn überhaupt, denn wer will schon zu Extremisten reisen ?


Ab Mitte August wird in Israel der Alkoholverkauf ab 23.00 Uhr abends verboten. Dieses neue Gesetz gilt für Kioske sowie Supermärkte. Der Grund ist die immer mehr ansteigende Gewalt insbesondere unter angetrunkenen Jugendlichen. Schlägereien, Unfälle, Fahrerflucht, all das erwartet uns in den alltäglichen Schlagzeilen.
Bars, Restaurant oder der Duty Free hingegen verkaufen abends weiterhin Alkohol.


Wen es interessiert, ob Gregor Gysi nun Jude ist oder nicht ? HIER eine Erläuterung.

Fünfter Jahrestag der Räumung von Gush Katif

B"H

Genau fünf Jahre ist es her, seitdem die jüdischen Siedlungen im Gazastreifen vom damaligen Premier Ariel Sharon geräumt worden sind. Grosskotzig hatte dieser damals erklärt, er werde die Siedler des Gush grosszügig entschädigen und sie mit neuen Jobs sowie Grund und Boden ausstatten. Doch fünf Jahre später warten viele der Gush Katifler nach wie vor auf Entschädigungen. Bisher ist keine Entscheidung gefallen, wohin mit den Leuten. Aus all den Versprechen ist nichts geworden und kurz nach der Räumung des Gush brach die Katastrophe herein: Kassam - Raketen flogen aus dem Gazastreifen auf israelische Orte. Hierbei der bekannteste: Die Kleinstadt Sderot.

All das war vorauszusehen, doch Sharon und seine Regierung fuhr stur auf die Katastrophe zu. Die Welt klatschte Beifall und sah / sieht in den fanatischen Siedlern eine Plage, die weggetreten werden muss.

Was jedoch wurde aus den Leuten von damals ? Was aus dem Gush ? Interessiert das heute die Welt, die da schon wieder neue Gebietsräumungen von Israel einfordert ? Frieden gegen Land wird es niemals geben ! Kaum ein realistisch denkender Israel wird diese Behauptung noch glauben und die Palästinenser schon gar nicht, denn sie wollen den zionistischen Staat scheibchenweise vernichten. Immer mehr einfordern, doch im Gegenzug keinen Frieden geben.

Einige Bewohner des ehemaligen Gush Katif sind mit ihrer Situation fertig geworden, haben eine feste Wohnung und einen neuen Job. Die Mehrheit aber tritt auf der Stelle und ist mit dem Schock der Räumung aus dem eigenen Haus nie fertig geworden. Nicht selten gibt es psychische Probleme bei vielen Gushlern. Von der eigenen Armee und der eigenen Regierung aus dem Haus geworfen zu werden … Sein Hab und Gut zu verlieren und bis heute in Wohncontainern untergebracht zu sein. Ohne allzu festen Wohnsitz und viele ohne neuen Job, denn sie haben die Fünfzig längst überschritten. Kein Ministerium, keine Behörde fühlt sich für das menschliche Debakel mehr zuständig. Olmert steht wegen Bestechlichkeit vor Gericht, Shaon siecht im Krankenhaus bewusstlos vor sich hin und Netanyahu legt mit Obama neue Räumungen fest. Diesmal in Samaria. Hunderttausend Menschen wäre davon betroffen und das Chaos ist noch gar nicht abzumessen. Schon gar nicht von der fatalen Sicherheitslage, welche sich aus einer etwaigen Räumung ergibt: Die Palis hätten freie Schusslinie auf sämtliche israelische Orte.

Obama meint, Abu Mazen und dessen Fatach gegenüber Ismail Chaniye und der Hamas stärken zu müssen. Abu Mazen braucht Erfolgen, um seine Landsleute davon zu überzeugen, für ihn und nicht die Hamas zu stimmen. Je mehr Israel bereit ist aufzugeben, desto stärker wird Abu Mazen und die Hamas verliert an Rückhalt. Und Abu Mazen sei ja zu einem Frieden mit Israel bereit.
Klingt doch toll, oder ?

In Gaza hat sich die Hamas eingenistet und gefestigt. Nichts läuft dort mehr ohne sie. Der Propagandasender "Al Jazeera" schmiss sogar einige der weiblichen Journalistinnen, die sich da keine Hamas - Burka aufdrängen lassen wollten. Abu Mazen und Chaniyeh kämpfen um ihre eigene Machtposition, aber im Endeffekt stehen sie gemeinsam gegen Israel. Ein Abu Mazen ist nicht weniger anti - israelisch als ein Ismail Chaniyeh, aber diese Tatsache geht in viele Köpfe nicht hinein.

Die israelische Tageszeitung MAARIV berichtete ausführlich über die heutige Situation der Leute aus Gush Katif. Und das am Jahrestag der Räumung - am Tisha be'Av (Dienstag). Wie die Siedler aus ihrem Haus gezogen worden sind und bis heute auf Entschädigungsanerkennung warten. Wie die Palis aus Gaza die Synagogen der Siedlungen zerstörten bzw. abfackelten, obwohl man Respekt vor den Gebäuden versprochen hatte. Die Hamas nutzte das neu hinzugewonnene Territorium sofort für den Einsatz von Raketenabschussrampen.

Gush Katif hatte dank der Siedler eine blühende Zukunft. Die Siedlungen waren gepflegt und der Wirtschaftszweig Landwirtschaft boomte. Sobald die Palästinenser etwas in die Finger bekommen, wird es ruiniert. Erst alles abfackeln und die Trümmer einfach liegengelassen. Nichts wird aufgebaut, nichts bewirtschaftet.

Zuerst träumten religiöse und säkulere Gush Katif Siedler noch von ihrer Rückkehr in den Gush. Ganz besondere Hoffnungen kam beim letzten Gazakrieg vor mehr als einem Jahr auf. Zwischenzeitlich jedoch wollen die Siedler von damals einen neue Bleibe aufbauen, aber auch das gewährt ihnen die Bürokratie nicht immer. Immerhin nahmen sich nun doch einige Minister ihrer an und es sollen Entschädigungszahlungen erfolgen.

Virus bei GMAIL

B"H

Bei GMAIL geht ein neuer Virus um. Hier der Report einer Freundin von mir:


* I opened my Gmail this morning and saw an email: Google Accounts: Alert (Note: it was 24 hours old)
* When I opened it the message stated that accounts were being selected at random to be deleted and if I wished to keep my account I should send in my Name, DOB, Password, etc.
* I figured it for a scam and started a check with Google forums.
* Meanwhile, a second message came in--attached to the original. This one said that Google Database was over loaded and if I wished to keep my account to send in the same info I mentioned above.
* While I was in the forums My Gmail signed off on its own
* I could not log in again
* I tried to have my password reset but that didn't work
* I had to report my account as compromised--Google uses a process to send a new password to a "secondary" contact email
* I had to clear my cache and cookies, close the browser and finally I could log in with my new password


Please Publish to your Readers:
If you receive a message with the subject: Google Accounts: Alert or just Google Accounts


DO NOT OPEN IT ! DELETE IT !
AS SOON AS YOU OPEN IT--YOUR ACCOUNT WILL BE COMPROMISED--IT IS A PHISHING SCAM !

Mittwoch, 21. Juli 2010

Yonatan Shapira und die linken Intelligenzstrukturen Israels

B"H

Auch ich habe es mir bis heute nicht völlig abgewöhnen können, in gewissen Fällen Deutschland und Israel miteinander zu vergleichen. Die typische Genervtheit - Reaktion eines Neueinwanderers.

Mein aktueller Vergleich:
In Deutschland würden Leute wie Yonatan Shapira vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Ebenso allzu linksgerichtete deutsche Uniprofessoren, die sich eventuell gegen die Bundesrepublik Deutschland aussprechen und einen internationalen Boykott gegen ihr eigenes Land fordern. Hierbei denke ich insbesondere an die Berufsverbote der Vergangenheit, welche, u.a., gegen kommunistische Lehrer ausgesprochen wurden.

In Israel ist das anders und hier darf jeder noch so fanatisch verblendete Linke seine Meinung kundtun. Der Totalverweigerer Shapira beschmierte eine Warschauer Ghettowand und verglich Gaza mit eben jenem Ghetto. Ein krankhafter Gedanke und es geht vollkommen in Ordnung, dass der israelische Shabak gegen ihn ermittelt.

Unis sowie deren Profs sind links. Das ist kein grosses Geheimnis in Israel. Professoren der Jerusalemer Hebrew University oder der Tel Aviv University stehen vielerseits auf der Seite der Palästinenser. So weit lehnen sie sich bei den Vorlesungen aus dem Fenster, dass Studenten der Tel Aviv sich sogar über einen ihrer Professoren beschwerten.

Man tue sich selbst einen Gefallen und lese keine vorgefertigten Meinungen in Büchern dieser Profs. Vor allem nicht, wenn sie über die jüdische Religion berichten. Religion, Rabbiner und Siedler - Da kommen die linken Profs so richtig in Fahrt und verbreiten ihren Hass. Wobei Veröffentlichungen aller Art eh immer mehr dem eigenen Ego dienen als der Information.

Oppositionsführerin Zipi Livni stellte am gerade ausgeklungenen jüdischen Trauertag "Tisha be'Av" fest, dass die heutige israelische säkulere Jugend sich mehr "israelisch" gebe als an die eigene Religion denke. Religion, egal welche, ist out und es lebe das Israelischseintum. Die Stadt Tel Aviv machte sich jetzt sogar selbst zu einer der "Gay - Schwulen" - Hauptstädte der Welt. Nicht wenige Israelis sehen den Untergang Tel Avivs kommen. Genauso wie einstmals Sodom und Gomorrha. Und dau gehören nicht nur Religiöse. Eine Tuntenstadt im Heiligen Land, soweit ist es gekommen.

Einen Lichtblick gibt es dennoch: Den LIKUD - Abgeordneten Danny Danon, der am Tisha be'Av den Jerusalemer Tempelberg besuchte und mit eigenen Augen sah, wie sehr Juden bei ihrem dortigen Besuch von der israelischen Polizei eingeschränkt werden. Araber dürfen den Tempelberg 24 Stunden lang fast ungehindert besuchen; nur Juden müssen wieder einmal um Eintritt betteln. Der typische Zustand in unserem linksgerichteten Land. Alles Jüdische wird von linksgerichteten Juden breitgetreten und die Araber toleriert bzw. propagandiert. Man müsse halt assimiliert  (heute heisst das "modern" denken) und Toleranz zeigen. Ohne unsere Zugeständnisse verliert Abu Mazen gegen die Hamas und dann geht es uns allen an den Kragen - So die absurde Rechtfertigung. In Gaza hingegen wird munter gefeiert, denn eine neue Shopping Mall wurde hetzt eröffnet. "Fröhliches Shoppen in Gaza !"

Im Grunde genommen machen einen die anti - israelischen Reaktionen vieler linker Israelis so richtig sauer. Da kämpfen wir für den Fortbestand unseres Landes und dann kommen ein paar Frustrierte daher und hetzen wahllos gegen alles, was sich bewegt. Ganz unter dem Deckmäntelchen der "freien Meinungsäusserung". In Israel jedoch sind und bleiben diese Leute "Verräter" und die berechtigte Frage lautet:
Warum zieht Ihr nicht nach Gaza, wenn da alles besser ist als in Israel ? Dann können die toleranten Linken gleich die neue Mall einweihen.


Link:

Bild des Tages


Gesehen in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

Pa'am Ha'iti - Ich war einmal

B"H

Der neue Film des israelischen Filmemachers Avi Nesher ist momentan ein Hit in unserem Land. Es muss gewiss nicht immer Hollywood sein. Ganz im Gegenteil, der aktuelle Filmhit "Pa'am Ha'iti - Once I was" bringt ein "altes" Problem in unsere heutigen so modernen Gesellschaftsaugen: Wie nahm die israelische des neu gegründeten Staates die Holocaust - Überlebenden aus Europa auf ? Reichte die Zeit, um sich psychologisch mit dem Thema auseinanderzusetzen oder ging alles aufgrund des Unabhängigkeitskrieges (1948) mit den arabischen Nachbarstaaten unter ?

Eine kleine Antwort gibt uns der Film von Avi Nesher, dessen Vater selbst den Holocaust überlebte. Kurz zum Filminhalt: Yaakov Breit, Auschwitz - Überlebender, betätigt sich als Heiratsvermittler und lernt dabei den Jugendlichen Arik kennen. Arik wird für Yaakov arbeiten und soll schwierige Heiratsfälle beschatten a la "Sagt der Bewerber die Wahrheit ?". Yaakovs Büro befindet sich in einem Kinogebäude am Hafen von Haifa. Geleitet wird das Kino von einer kleinwüchsigen Familie, welche Doktor Mengele überlebte. Die Familie ist übrigens authentisch und sie besass nach Auschwitz wirklich das Kino in Haifa.

Die kleinwüchsige Sylvia steht auf Yaakovs Vermittlungsliste und schliesslich weist er ihr einen Partner zu. Der Partner, ein Psychofall, ist jedoch nicht an Sylvia, sondern an Yaakovs Freundin (ebenso Auschwitz - Überlebende) interessiert und ruiniert mit seiner "Liebe" das Leben Yaakovs und das der Freundin.

Der Film spielt im Haifa des Jahres 1968 (mit kleinem Einschnitt in das Jahr 2006 während des zweiten Libanonkrieges). Insgesamt ein hervorragender Film, der zum Nachdenken anregt und der israelischen Gesellschaft bis heute viele Fragen aufwirft.

Der Trailer ist nur in hebräischer Sprache zu finden. Falls der Film synchronisiert wird und im Ausland läuft, solltet Ihr ihn Euch nicht entgehen lassen. Oder in Israel anschauen, wo er derzeit, u.a., im Tel Aviver Dizengoff Center - Kino "Lev Tel Aviv" läuft.


Link:

 Details zum Film HIER !

Dienstag, 20. Juli 2010

Erev Tisha be'Av in Jerusalem

B"H

Photos zum Erev Tisha be'Av in Jerusalem:

http://hamantaschen.blogspot.com/2010/07/erev-tisha-beav-in-jerusalem.html


Der Marsch um die Altstadtmauer ging sehr friedlich von statten, doch wurde er zu schnell durchgezogen. Kaum Zeit zum Ausruhen, Verweilen, geschweige denn in Ruhe Photos zu machen. Dennoch ist der traditionelle Tisha be'Av Marsch ein Erlebnis, denn als Jude kann man sich Gegenden anschauen, die ansonsten alles andere als sicher sind. Ostjerusalem und den einstigen Haupteingang der zwei Jerusalemer Tempel. Am Damaskustor befindet sich unterhalb der urspruengliche römische Eingang nach Jerusalem: Dem Cardo, einem antiken Markt, welches im heutigen Jüdischen Viertel endet.

Montag, 19. Juli 2010

Jerusalem vor dem Tisha be'Av

B"H

Gegen 19.45 Uhr beginnt heute abend der Tisha be'Av in Jerusalem. Nicht nur in Jerusalem, sondern in der gesamten jüdischen Welt. Mehr dazu auf meinem relig. Hamantaschen - Blog !

Tisha be'Av - ein Fastentag wie Yom Kippur, doch der Unterschied besteht darin, dass man mit dem Bus fahren kann. Einkauft, Licht an - und ausmacht, TV schau, etc. Alles kein Problem. Daher fahren die Busse wie gewohnt, doch in Jerusalem sind, im Gegensatz zu Tel Aviv, viele Läden dicht. So auch die Regierungseinrichtungen oder die Post sowie Banken.

Heute abend marschiert eine Rechtsbewegung (Women in Green) um die Altstadtmauer bis hin zur Kotel (Klagemauer). Vom Jerusalemer Rathaus aus, am Damaskus Tor vorbei, Ölberg und dann durch das Dung Gate auf den Kotelplaza. Nach zwei Jahren Abstinenz werde ich dabeisein und Photos schiessen. Obwohl ich noch nicht alle Photos aus Tel Aviv (Stadtteile, Gastarbeiter) in die Blogsstellte, lasse ich mir die interessanten Photos am Tisha be'Av nicht entgehen. Vorbei am Damaskus Tor in Ostjerusalem. DAS Hamasgebiet und neben dem Tor befindet sich unterhalb ein halbverfallenes Originaltor aus der Römerzeit. Gegenden, an die man sich sonst kaum wagt, denn es ist tiefstes Ostjerusalem und somit Pali - Gebiet.

Gegenüber vom Damaskus Tor befinden sich zwei Pali - Hostels. Das "Palm Hostel" sowie das "Faisal Hostel". Vor allem Letzteres ist bekannt als Absteige für pali - freundliche ausländische Journalisten. Israelfeindlich und die Hamas unterstützend hausen die Journalisten hier monatelang. Ferner werden im "Faisal Hostel" ebenso Touristen zum Volontärsdienst in Ramallah angeworben.

Ausgerechent vor diesen beiden Hostels warten die extremsten Gegener des Tisha be'Av Marsches um die Altstadtmauer: Die International Solidarity samt Anhängerschaft aus dem Ausland werden sie in ihren Heimatländern den Marsch als "extrem rechtes Event" bzw. "israelischer Fundamentalisten" verkaufen, was so nicht stimmt. Die Überschrift mag rechts verheissen, doch laufen viele mit, die sich zu anderen Zeiten des Jahres nicht in besagtes Pali - Gebiet trauen.

Der Marsch wird von Polizei und Armee streng bewacht und führt an vielen jüdischen Sehenswürdigkeiten vorbei: Das Grab des Avschalom (Sohn König Davids), dem Ölberg, mehreren Altstadttoren oder dem ursprünglichen Haupteingang zum Tempel.

An alle die Fasten:
"Zom Kal - Ein leichtes Fasten" !

Christliche Missionare raus !

B"H

Diese News ist so ziemlich mit das Schlimmste, was Israel dieser Tage wiederfährt. Netanyahu rennt um die Gunst der Welt und gibt sein eigenes Land auf. Immer mehr entfernt sich der Staat Israel von der jüdischen Religion und nimmt Geld christlicher Missionare an; sprich der evangelikalen Christen, die alles andere als Gutes im Schilde führen. Zu Hauf schleichen sie sich in unser Land ein und beginnen dann ihre widerwärtige Mission. Alles Jüdische zieht sie wahnsinnig an und schnell übernehmen sie es und tun hinterher so als gehöre es ihnen. Auf Juden wirkt solch ein Verhalten lächerlich, doch fanatische Christen scheinen durch ihr Händegeklatsche und Singsang einen J.esus - Orgasmus zu bekommen.

Auch heute schleichen sich derlei fanatische Missionare wieder in jüdische Kreise ein. Ausgerechnet heute am Tisha be'Av nisten sie sich in den Marsch um die Stadtmauer ein, um ihre Mitleidsshow abzuziehen. Evangelikaler Müll wird dann ausgeteilt, aber das Positive ist immerhin, dass es nach wie vor genügend Juden in unserem Land gibt, die auf derlei scheinheiligen Götzendienst nicht hereinfallen.

Israel braucht keine Missionare und schon gar keinen Götzendienst ! G - tt übrigens auch nicht !

Blogdiebstahl

B"H

"Elder of Ziyon" beschwert sich über anderweitige Blogger / Journalisten, welche seine Inhalte klauen und die als die ihren ausgeben. Im Internet ist es grosse Mode geworden, bei Bloggern zu kopieren, dann die Inhalte umzuschreiben und alles als eigenes Material auszugeben. Das nervt, denn ursprünglich erarbeitet sich ein Blogger das Material samt Photos und dann kommt so ein Heini daher, der selbst nichts zu sagen hat, aber seiner Leserschaft etwas präsentieren will.

Mir ist bekannt, dass bei mir geklaut wird. Auch auf meinem englischen Blog. Auf Shearim liegt die Sache etwas anders, denn dort gewann ich gerade einen Preis "Shearim befindet sich unter den besten 50 jüdisch - englischsprachigen Blogs". Auf dem hiesigen Blog jedoch wird munter abgekupfert, denn man selber befindet sich oftmals nicht in Israel, will jedoch seinen Lesern Aktuelles berichten. Der Dieb hat keine Ahnung, tut aber so und verkauft dann sein Gelaber bei anderen mit einer dreisten Verlinkung: "Ah ja, toller Artikel, aber ich habe auch etwas dazu geschrieben .... Link zum eigenen Blog".


Solche Leute sind absolute Volltrottel und lügen sich selbst etwas vor; machen kann man wenig, ausser sich ins Fäustchen zu lachen, wenn eben jene Blogger hinterher voll danebenhauen, weil sie absolut nichts kapiert haben.

Bild des Tages


Auf dem Machane Yehudah Markt / Jerusalem

Photo: Miriam Woelke

Sonntag, 18. Juli 2010

Israels Tourismus erreicht Rekordhöhe

B"H

Die Türkei hat das Nachsehen, denn Israel steht im Mittelmeerraum oben an. Tausende Touristen strömen in diesen Sommermonaten nach Israel. Eines der beliebtesten Ziele ist TEL AVIV. Leider steht Jerusalem bei vielen lediglich als One - Day - Trip auf dem Programm. Am Freitag hörte ich einen amerikanischen Touristen in Tel Aviv sagen: 
"I went to Jerusalem yesterday and was there for four hours. So, I have seen it and I know it !"
Ich kenne die Stadt seit weit mehr als zehn Jahren und kenne sie immer noch nicht. Wie schafft das jemand bloss in vier Stunden ?:-)

Insgesamt sind die Hostels in Jerusalem nach wie vor billiger als jene in Tel Aviv. Das liegt vor allem an den billigen arabischen Hostels in der Arabischen Altstadt von Jerusalem. Obwohl teilweise Klitsche, ein Bett ist immer drin. Mit oder ohne Bettkäfer, wie im Petra - Hostel am Jaffa Tor. Was jedoch nicht heisst, dass in Tel Aviv keine Bettkäfer über die Matratzen waten.



Was ich nicht ganz verstehe ist, dass die jungen Touristen (ab 20 Jahre aufwärts) sich tage - oder wochenlang an den Strand knallen und meinen, Tel Aviv gesehen zu haben. Strand und einen Kurztrip ins benachbarte Yaffo. Einmal Dizengoff Center und im "Mike's Place" ein Bier gekippt. In Jerusalem schnell durch die Altstadt gehuscht. Rein in die Grabeskirche, an der Klagemauer (Kotel) vorbeigehastet und im Arabischen Markt ein Kitschsouvenir für die Lieben daheim eingekauft.

Das soll Israel gewesen sein ?

Vorsicht jedoch vor Touristendieben in Tel Aviv !!!
Mein Handy wurde neulich von zwei südamerikanischen Touristen geklaut.

Tisha be'Av - Der Fastentag 9. Av

B"H

Alles zum am Montag abend beginnenden Fastentag "Tisha be'Av - 9. Av" HIER !



Billig Essen in Tel Aviv


Photo: Miriam Woelke

Jeden donnerstag (nachmittags & abends) gibt es günstige Fressstände im Tel Aviver Dizengoff Center in der Innenstadt. Spaghetti, Moussaka, Fleisch, Gemüse, Sushi, etc. für 20 - 25 Schekel. Einige Stände besitzen ein Koscherzertifikat (Hechscher) vom Oberrabbinat Tel Aviv / Rabbi Israel Lau.

War Zone Finn Street / Tel Aviv

B"H


Wo Tel Aviv aufhört und Afrika beginnt
Die Hochburg der Prostitution, Tausender illegaler Gastarbeiter vorwiegend aus Afrika und den Philippinen, sowie Drogen, Mord und Totschlag. Die Gegend um den alten sowie neuen Busbahnhof in Tel Aviv war noch nie lasterfrei, doch was sich heute abspielt, ist nicht mehr Israel, sondern Afrika pur. Kein Tel Aviver wagt sich mehr in die Finn Street, die da schon längst von Afrikanern übernommen worden ist. Genauso wie die Querstrasse Bnei Brak (an der Finn).

Am vergangenen Donnerstag schoss ich die folgenden Photos und möchte jeden Touristen, der sich ggf. wichtigmachen will a la "Ich bin auch mal dagewesen" warnen: Die Leute der Finn sowie der umliegenden Strassen wollen alles andere als Kameras und sie schrecken keinesfalls davor zurück, Euch die Kehle durchzuschneiden und die Leiche in der nächsten Mülltonne zu versenken.

Ferner will ich jene Diebe meines Blogs warnen, mir die Photos zu klauen ! Ich weiss, dass deutsche Blogger bei mir kopieren, abschreiben und Inhalte entnehmen. Ich mache darauf aufmerksam, dass das Diebstahl ist ! Wenn Euch nichts Eigenes einfällt, dann schreibt gar nichts anstatt bei anderen dummdreist zu klauen !



Finn Street / Ecke Shomron

Ich war geschockt, dass die absolute Mehrheit der Läden in der Finn Street von Afrikanern geführt wird. Sogar die Lotterieannahmestelle !



Shomron Street / Richtung Busbahnhof



Dieses Photo zu schiessen war brenzlig. Die Afrikaner vor mir waren überrascht, doch plötzlich bemerkte ich, dass hinter mir eine zweite Gruppe kam und die fand die Photos nicht witzig. Ich machte mich daher schnell vom Acker.



Wohnhaus in der Finn Street. Die Häuser sind ebenso eine Hochburg des Rotlichtmilieus.



Welcome to Tel Aviv !



Gesehen in der Bnei Brak Street / nahe Finn Street.



Afrikanischer Club in der Bnei Brak Street.





Finn Street



Der benachbarte Levinsky Park. Afrika pur !



Aus dem Bus heraus photographiert: Shomron Street. Die blauen Türen im Hintergrund werden abends zum Bordell.



Nahe des Zentralen Busbahnhofes / Tel Aviv



Ein paar Schritte über die Brücke und schon gelangt man in den Stadtteil "HaTikwah".




Dies waren noch längst nicht alle Photos und weitere folgen ! Insbesondere auch der Stadtteil "HaTikwah".

Photos: Miriam Woelke