Donnerstag, 12. August 2010

Schabbat Schalom

B"H

Schon "Schabbat Schalom" ?
Ja, denn morgen fahre ich ins nordisraelische Safed. Etwas Spiritualität aufsuchen und, wenn möglich, relaxen am Schabbat. Obwohl, ausgebucht ist alles wieder einmal, denn ein Freund will mich herumführen und zu verschiedenen Chassidim zerren.

"Schabbat Schalom" an alle Leser und ich werde die ganzen Probleme in Israel für einige Stunden ad acta legen und mich auf Positives konzentrieren.

Neues von LATMA: Der Muslimische Kriegsrat

B"H


Wir alle erinnern uns noch an das Hasbarah Video von Latma. Nun wurde ein weiteres Video mit dem Titel "Der Muslimische Kriegsrat" veröffentlicht !



Knessetmitglied Hanin Zouabi beim Lügen ertappt

B"H


Wer nahm da an der Flotilla auf der Marmara teil ?
Das arabische israelfeindliche Knessetmitglied Hanin Zouabi !
Und wer zetterte hinterher in der Knesset, sie habe nichts gewusst von den brutalen Vorbereitungen arabischer Terroristen gegenüber den israelischen Sodaten auf der Marmara ? Ebenfalls Zouabi !


Der israelische Armee - Radiosender "Galei Zahal" veröffentlichte nun ein Video (aufgenommen auf der Marmara), welches das genaue Gegenteil beweist.
Somit log Hanin Zouabi !




Hanin Zouabi selbst zettert erneut, denn man wolle ihr da etwas unterschieben und solle einmal lieber das ganze Video veröffentlichen. Sie habe nämlich menschlich gehandelt und sich um Verletzte gekümmert.


Zouabi samt verfassungsfeindlicher Vereinigungen wie die arabischen Parteien Israel gehören schon längst aus der Knesset entfernt !

Sämtliche Infos bei ARUTZ 7 !

Jewish History in 4 Minutes

Mittwoch, 11. August 2010

Alltag in Süd Tel Aviv

B"H

Daniel Breslauer gab mir diesen LINK und um zu die weitgehend ignorierte Realität aufzuzeigen, durchwanderte ich am vergangenen Donnerstag die Gegend um den Tel Aviver Zentralen Busbahnhof. Drogen, Prostitution, illegale Gastarbeiter von den Philippinen oder aus Afrika.

Ist das Rassismus ? Nein, sondern lediglich ein Stück Realität aus Tel Aviv - Süd.





Afrikaner nahe der Levinsky Street



Surprise: Viele Synagogen befinden sich in der Gegend, obwohl ich Zweifel habe, dass es noch gross zur Minyan kommt, denn Israelis sind dort in der absoluten Minderheit. Die Älteren unter ihnen wagen nicht unbedingt den Gang zur Synagoge, denn mehrfach kam es bereits zu antisemitischen Ausfällen von afrikanischen Gastarbeitern.



Slum


Jeden Tag versammeln sich Hunderte Afrikaner im Levinsky Park gegenüber vom Zentralen Busbahnhof und warten auf Israelis, die in ihren Autos vorbeifahren, um die Afrikaner als Tagelöhner zu beschäftigen.





HaShomron / Ecke Solomon Street an den Ruinen des alten Busbahnhofes. Hier findet Ihr besoffene randalierende Afrikaner zuhauf und ich selbst traf auf eine solche herumgroehlende Clique.



In der Levinskly Street


Photos: Miriam Woelke


Der Plan des Tel Aviver Bürgermeister Ron Chulda'i ist es, den gesamten Neve She'anan Stadtteil in ein Yuppie Center umzumodeln. Die Stadtverwaltung begann schon, einige ansässige Prostituierte zu entfernen und Afrikaner wurden einfach nach Arad oder Lod umgefrachtet. Man kann sich vorstellen, dass die Problemstadt Lod am Ben Gurion Flughafen nicht gerade begeistert waren als da Hunderte Afrikaner vor der Tür standen. Lod hat eigene Probleme: Drogen sowie das Chaos zwischen Juden und Arabern.  Ron Chulda'i meint, dass "der Nachbarstadtteil Florentin, einst heruntergekommen, zum florierende Stadtteil umgemodelt werden konnte und dasselbe solle nun mit Neve Shea'nan geschehen".

Neue schmucke Häuser für die Reichen werden gebaut und der "Sewel Shel HaMedinah - Müll des Landes" solle verschwinden. Tel Aviv will schön sein, wenn die Touristen anrollen.



Neubau für Wohlhabende nahe der Levinsky Street.


Viele israelische Ladenbesitzer in der Umgebung des Busbahnhofes lästern nicht selten über die Gastarbeiter. Was mir jedoch immer wieder auffällt ist, wie israelische Unternehmen die Illegalen beschäftigen. Unter anderem die Möbellager an der Levinsky, wo Afrikaner Möbel schleppen. Der Baecker gegenüber dem Park, der als einziger "Weisser" in seinem Unternehmen arbeitet.

Die israelische Unternehmerwelt hat schnell gelernt, die ausländischen Gastarbeiter auszunutzen. Ob Hotels in Eilat oder am Toten Meer, Restaurants in Tel Aviv - Die Afrikaner putzen und waschen Geschirr. Am Strand schleppen sie Stühle sowie Sonnenschirme oder sie mähen Rasenflächen bei den Reichen in Tel Aviv Nord. Billige Arbeitskräfte ohne Rechte und kein Wunder, dass die Regierung nichts unternimmt. 

Täglich infiltrieren ca. 60 neue Afrikaner von Ägypten aus nach Israel. Unser Innenminister Eli Yishai (SHASS Partei) sagt, dass ca. 2 Mio weitere Afrikaner bereitstehen, um die Grenze nach Israel illegal zu überschreiten !

Dienstag, 10. August 2010

Hassan Nasrallah und seine Verschwörungstheorien

B"H

Der israelische Radiosender "Reshet Beth" berichtete heute morgen, dass der libanesische Hizbollah - Terroristen Boss Hassan Nasrallah unter Druck stehe. Viel zu obszessiv befasse er sich mit den libanesischen Vorwürfen, die Hizbollah habe im Februar 2005 den damaligen Premierminister Farik al - Hariri umgebracht. Die Anklage ist vermutlich richtig, denn der Premier ein extremer Gegner Syriens. Einem syrischen Präsidenten Baschar Assad, der im Libanon kräftig mitmischt und die Hizbollah finanziert (zusammen mit dem Iran). Und natürlich kommt es Syrien nur gelegen, einen Gegner auszuschalten. Nasrallah wiederum versucht momentan gegen die Vorwürfe an ihn anzugehen und entwickelte einmal wieder mehr neue schizophrene Verschwörungstheorien, wobei er, wie könnte es anders sein, Israel beschuldigt. Die Zionisten nämlich seien an allem schuld. Und so werden Videos herbeigezerrt, die beweisen sollen, dass israelischen Truppen Hariri auf dem Gewissen haben und nicht die "arme unschuldige" Hizbollah.

Ferner zeigt Nasrallah ein Video, welches ein Massaker an 12 israelischen Soldaten im Jahre 1997 zeigt. Man sei bestens über die Ankunft israelischer Soldaten auf libanesischen Gebiet informiert gewesen und habe den Soldaten eine Falle gestellt.

In Israel werden Nasrallahs Aussagen zum Massaker an den Soldaten geprüft, doch glaubt man nicht, dass die Hizbollah von der Ankunft der Soldaten im Vorfeld wusste. Falls doch, stelle sich die Frage, welches technische Spionagematerial der Iran der Hizbollah zur Verfügung stelle.

"Israeli Intelligence" veröffentlicht aktuelle Fakten zur Attacke der libanesischen Armee auf israelische Soldaten (vor ca. einer Woche), welche das Abschneiden von Baumzweigen auf israelischer Seite überwachten. 
Israel beschneidet regelmässig die Bäume an der Grenze zum Libanon, um so eventuelle angreifende Terroristen schnelle ausfindig zu machen. Die libanesische Armee nutzte die Prozedur, welche auf ISRAELISCHEM Territorium stattfand als Grund zu einem Feuergefecht, bei dem ein israel. Kompanieführer ums Leben kam.




Die Site in deutscher Sprache:



Logischerweise stellt sich die Frage, warum Hassan Nasrallah die Videos erst jetzt nach vielen Jahren zu einem Beweis verdreht. Wenn all seine Behauptungen stimmen täten, hätte er schon längst alles der Weltpresse vorgeführt. So wirkt seine Rede wie ein lächerlicher Versuch sich selbst zu entlasten und andere zu beschuldigen. 


Das Video, welches Hassan Nasrallah als Beweis vorlegte:


http://www.kikarhashabat.co.il/אסון-השייטת-גרסת-חיזבאללה.html


Das Video wurde gestern abend im zweiten israelischen TV - Kanal gesendet !
Was das Video zeigt: Nasrallah also said in his speech that Hizbullah foiled an Israeli naval commando maneuver against Hizbullah in 1997 after the terrorist organization allegedly obtained photographs from an Israel unmanned aerial vehicle (UAV) showing that Israeli ships were heading for Lebanon. He said that the information allowed Hizbullah to prepare a trap that enabled it to kill 12 Israeli commandos.


Mehr Details bei ARUTZ 7

Safed (Klezmer) Events in dieser Woche

B"H

Heute beginnt in der nordisraelischen Stadt Safed das dreitägige KLEZMER Festival !
Mehr dazu HIER !


Tip: Immer wieder verlautet es, die Übernachtungsmöglichkeiten während des Festivals seien ausgebucht, doch lohnt es sich dennoch bei den Hotels oder im Chabad - Hostel Ascent nachzufragen !!!


Diesen Schabbat werde ich mit Freunden in Safed verbringen und in der nächsten Woche so einiges aus dem Norden berichten. Leider sehe ich das Klezmer Festival, welches bis zum Donnerstag stattfindet nicht mehr, denn wir kommen erst Freitag mittag in Safed an.

Puppentheater auf dem Machane Yehudah Markt in Jerusalem

B"H


Jeden Montag nachmittag bis einschlisslich 23.00 Uhr abends finden in diesem Monat spezielle Events auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt statt. HIER die Veranstaltung der letzten Woche.


Gestern war es wieder soweit und der frühe Abend gehörte diesmal den Kindern, denn das Jerusalemer Puppentheater war zur Stelle. Die Events ziehen Tausende von Leuten an und der Markt selber wurde zum Chaos. Kein Durchkommen mehr und ich bin recht schnell geflüchtet.

















Der ansonsten fliessende Verkehr in der Agrippas Street am Markt geriet gestern häufig aus den Fugen.

Photos: Miriam Woelke

Tel Aviv's Zentraler Busbahnhof


Alltag am Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv: Die Umgebung ist voll Drogen, Prostituierte sowie ausländische Gastarbeiter von den Philippinen und aus Afrika.

Photo: Miriam Woelke

Montag, 9. August 2010

Wer kann sich heute noch ein Eigenheim leisten ?

B"H

Viele Tel Aviver Vermieter haben ihren neuen Reibach entdeckt:
Man vermiete heruntergekommene Apartsments an Touristen. Zur Wuchermiete, versteht sich. Der Tourist checkt eh nichts und wer, z.B., aus Frankfurt oder München kommt, ist sowieso hohe Mieten gewohnt. Da lässt Tourist sich in Tel Aviv nicht lumpen, zahlt lieber Miete als in einem Hostel zu hausen und bekommt sogleich das Gefühl, dazuzugehören -  in die israelische Gesellschaft. Als Tourist mit Visum - egal - nun bin ich so eine Art Israeli und Mann / Frau träumt da nicht selten vom "einfach dableiben". Das ginge dann nur illegal, aber ist je wurscht. Solange ich eine fest Bleibe habe, bin ich ein Stück Israel.

Die Vermieter freuen sich, denn dumme Touristen sind ihnen lieber als Israelis, welche mit den heimischen Mietpreise sehr wohl vertraut sind und dem Vermieter den Stinkefinger zeigen.

In Jerusalem, Tel Aviv und in vielen anderen Städten steigen die Immobilienpreise drastisch an. Wer ein Häuschen bauen will, der bekommt in Tel Aviv sowohl als auch in Jerusalem eine bestimmte Quadartmeterzahl vorgeschrieben. Bedeutet: Selbst wenn ich ein Jerusalemer Multimillionär bin, bekomme ich doch nur eine gewisse Quadartmeterzahl als Baufläche gestellt.

Junge Familien haben fast nie das noetige "Kleingeld" und immer mehr Eigenheime landen bei der Zwangsversteigerung. Anzahl steigend !

Das Hauptproblem Jerusalems sowie Tel Avivs ist, dass es einfach keine Wohnung gibt. Alles ist besetzt und wer am meisten zahlt, der mahlt zuerst. Nicht selten ziehen Israelis hinaus aufs Land. Kibbutzim oder Moshavim vermieten Häuser; und das oft supergünstig. Israelische Siedlungen sind ebenso IN und nicht immer zieht es nur die Religioesen zum Siedlungsbau. Es existieren genauso säkulere Siedlungen. In einer Siedlung auf dem Land ist die Miete noch erschwinglich und die Luft nicht so verpestet wie in den Städten.

Allerdings ist es schon ein Problem. Die Frage "Wo soll ich wohnen, wenn mein Mietvertrag (gewöhnlich nach einem Jahr) ausläuft ?" Mitunter sollte der Wohnungssuchende mindestens 3 - 4 Monate Suche einplanen ! Wenn nicht länger ...

Weitere Details bei ARUTZ 7

August Events auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt

B"H

Bis zum 31. August sind noch Sommerferien und auch die Stadt Jerusalem bietet so einiges an Sommerattraktionen. Unter anderem findet in diesem Monat jeden Montag auf dem Machane Yehudah Markt ein Festival statt: Karaoke, Bands, Jongleure oder ein Wettlaufen der Marktschreier.
Am heutigen Montag von 18.00 - 19.00 Uhr stellen einige Künstler ihre Werke aus !





Musik vom Dach






Photos vom vergangenen Montag: Miriam Woelke

Sonntag, 8. August 2010

Hütchenspiele in Tel Aviv - Süd

B"H

Am Donnerstag nachmittag zog ich durch die Gegenden um den Zentralen Busbahnhof in Tel Aviv. Von der HaAliyah Street abgebogen, in die Levinsky und alles drumherum.
Die Photos hierzu stelle ich noch in den Blog !

Was mich erstaunte war die beträchtlich hohe Anzahl von alten Synagogen in einer Gegend, die heute weitgehend von ausländischen Gastarbeitern bevölkert wird. Ich traf auf sich zoffende besoffene Afrikaner, Junkies am Strassenrand sitzend, ging am Levinsky Park vorbei, wo eine, in weissem Minikleid, gekleidete Prostituierte hinter einer halb geöffneten Tür auf Kundschaft wartete. Ich ging durch die Finn Street, wo Afrikaner Fahrräder (geklaut ?) oder alte Handyteile verkaufen. Durch die Solomon Street, welche in den Yad Charutzim Nachbarstadtteil führt. Einem Stadtteil vollgepackt mit Hochhäusern von Bankfilialen oder Versicherungsunternehmen. Hier finden die Junkies aus Tel Aviv - Sued ihre Bettelkundschaft.

Neben und in der Solomon Street weilen die Prostituierten zuhauf. Momentan meist mit afrikanischer "Kundschaft".

Am Freitag nachmittag nahm ich eine Freundin aus Jerusalem mit, um ihr die Gegend zu zeigen. Viele Leute behaupten ja immer noch, dass all das nicht stimme und die armen illegalen Afrikaner und so. Wir gingen erneut durch die Finn, wo ein riesiger Flohmarkt stattfand. Viele Afrikaner und wenige Israelis hatten ihre Waren auf Decken ausgebreitet. Waren, die kein normaler Mensch mehr kauft und alles eher nach Müll als nach Flomarkt ausschaute.

Weiter unten gen HaShomron Street gab es einen Hütchenfalschspieler. Nicht mit Hütchen, sondern mit drei Würfelbechern und einem roten Ball darunter. Schnell machte ich seine Tricks aus, während zwei Männer entweder ständig gewannen oder verloren. Es ging um 100 Schekel (ca. 20 Euro) und ich stand da und schaute zu. Ohne allerdings in Versuchung zu geraten.

Der Hütchenspieler wurde aufmerksam während er seine Runden mit den Würfelbechern zog.
"Na, fragte er mich, wo ist der Ball ?"
"Ich spiele nicht um Geld", sagte ich.
"Also kein Geld, aber wo ist der Ball ?" fragte er herausfordernd.
Ich deutete auf einen Becher und lag richtig. Der Hütchenspieler grinste und streckte mir seine Hand mit 100 Schekel entgegen.

"Wieso soll ich das Geld annehmen ? Ich hatte ja nichts gesetzt."
Er grinste immer noch "Na, damit kannste ja jetzt mitspielen und es einsetzen".
Ich wollte alleine gehen, doch in dem Moment zog mich meine Freundin weg.
"Weisst Du nicht, was der vorhat ? Der will Dich in das Spiel einwickeln. Die beiden anderen, die da immer Geld setzen, sind wahrscheinlich seine Freunde und tun nur so".

"Nehmen wir an, ich hätte ein oder zweimal Geld gesetzt, gab ich meiner Freundin zu bedenken. Was, wenn ich 100 oder 200 Schekel gewinne und mich dann absetzte ?"
"Damit kommst Du nicht weit ! Niemand haut mit dem Geld ab und man haut Dir womöglich eins drüber".

Weiter ging es durch den Müllmarkt in der Finn. An Prostituierten vorbei, die auf ihre Schicht warteten und einer jungen israelischen Drogenabhängigen, die nicht mehr vorn von hinten unterscheiden konnte, aber sich von einem Afrikaner küssen liess.

Finn Street Hausnummer 1. Tiefer kann man in Tel Aviv nicht mehr sinken.

"Wer hat hier noch was zu sagen ?" - Deutsche Schulen und radikale Moslems

B"H

Deutsche Schüler und ihre ausländischen Mitschüler:
Alltag an einer deutschen Schule ?

Man schaue sich die Videos an und erhalte einen erschreckenden Eindruck !

http://vladtepesblog.com/?p=24482

Freitag, 6. August 2010

Schabbat Schalom


Gesehen in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke


B"H

Freunden aus Jerusalem Tel Aviv zeigen und ausserdem relaxen. So schaut dieser Schabbat bei mir aus. Das Herumgeschwitze nicht zu vergessen, denn es ist heiss und feucht. Aufgrund der Hitze und einem biologischen Vorgang im Meer, der den Abbau des Abwassers von Tel Aviv unmöglich zu machen scheint, wurden mehrere Strände entlang der Küste geschlossen. In Tel Aviv, unter anderem, der Strand vor dem Hilton Hotel. Ins Wasser gehe ich jedenfalls nicht, denn wer weiss, was da so herumschwimmt,

Die Zeitungen sind voll Trauer, denn sieben Personen starben gestern bei einem Zugunglück nahe Kiryat Gat. Eine Minibusfahrer übersah die Bahnschranke, fuhr auf die Gleise und wurde von einem Zug erfasst. Die im Minibus sitzende Familie Bernstein starb auf der Stelle. Nur der Fahrer sowie ein Familienmitglied überlebten.





Die Bernstein Familie. Nur der Bräutigam überlebte. 
Die Familie stammt aus in Beitar Illit und gehört der chassidischen Gruppe Karlin - Stolin an.




Am 7. September will Noam Shalit, der Vater vom gekidnappten Soldaten Giald Shalit, seine eigene FLOTILLA starten. Von Ashdod soll es nach gaza gehen. Nein, nichts Illegales, denn Noam Shalit ist mit der israelischen Armee in Kontakt. Alles soll im legalen Bereich bleiben, aber man will so nahe an Gaza (Gilad) heran, wie nur möglich.
Auf Zeitungsphotos macht Noam Shalit einen zu allem entschlossenen Eindruck.

Wer dieser Tage sein Tässchen Kaffee in der Kaffeehauskette "The Coffee Bean" (in Israel) geniessen will, der sollte sich etwas beeilen. Die Kette rutschte in die Miesen und zeitweilig wurde der Filiale im Dizengoff Center (Tel Aviv) das Wasser abgestellt, da die Rechnungen nicht bezahlt worden waren. Alles in allem ist "The Coffee Bean" viel zu teuer für den Verbraucher und der Kaffee selber ist auch nicht gerade überragend.

Gestern war ich wieder einmal in Tel Aviv - Süd unterwegs. In Gegenden, die ich nie zuvor gesehen hatte, geschweige denn wusste, das sie existierten. Prostituierte hinter Türen oder draussen sitzend, torkelnde Junkies oder besoffene Afrikaner, die herumgröhlen (nahe Yad Charutzim). Wer meint, die Finn Street sei schlimm, der gebe sich in die umliegenden Gassen.

Die RAINBOW Crocs Filiale in Bugrashov Street / Tel Aviv macht eine Art Schlussverkauf und verkauft Crocs für nur 99 statt der fast üblichen 200 Schekel.

"Schabbat Schalom" an alle Leser und geniesst das "Nicht Tel Aviv Wetter", wenn Ihr Euch woanders befindet !

Photos aus Jerusalem


Die neuen Haltestellen für die zukünftige Strassenbahn stehen schon parat.
Hier in Jaffa Road.




Vor der Knesset




Noch ist alles Bauchaos. Der Strassenbahnbau sowie (Zaun rechts im Bild) der mehrstöckige Neubau des "HaMashbir" Kaufhauses an der Jaffa Road / Ecke Zion Square.


Photos: Miriam Woelke