Mittwoch, 28. Dezember 2011

Worum geht es der israelischen Presse bei der Hetzjagd gegen Haredim ?

B”H 

Die ganze Zeit über frage ich mich, warum das Thema einiger fanatischer Haredim so dermassen von der israelischen Linkspresse aufgebauscht wird. Die Mehrheit der ultra – orthodoxen Juden geht ihres Weges und verursacht keinerlei Probleme. Kommen ein paar wenige Chaoten daher, schlagen Krawall und schon sind die Zeitungen seit Tagen voll davon. 

Zuerst hatten wir im Sommer die linksgerichteten Zeltdemos. Offiziell der Agenda folgend, dass es um erschwingliche Wohnungsmieten gehe. Im Hintergrund aber herrschte die Agenda des extrem linken “New Israel Fund”. Eine Organisation mit vielen Splittergruppen wie “Shatil”, welche immer wieder versucht, die israelische Gesellschaft gegen diverse Gesellschaftsgruppen aufzuwiegeln. Die Zelte wurden letztendlich geräumt, nachdem die extreme Linke eh die Lust verloren hatte und wirkliche Obdachlose einfach sitzenliess. 
Jetzt, wie aus heiterem Himmel, kommt die bisher unbekannteJournalistin Tanya Rosenblit daher, setzt sich in einen offiziellen Bus ultra – orthodoxer Natur und schlägt absichtlich Krawall. Die Presse steigt voll drauf ein und nachdem auch Tanya Rosenblit entlarvt worden war, wurde nach Beit Shemesh umgeschwenkt. Beit Shemesh ? Wen hat das bislang gekümmert ? Die Reibereien dort bestehen schon seit Ewigkeiten und in Kürze wird sich eh niemand mehr darum scheren, denn dann erfindet die Presse neue Demonstrationsgründe. 

Was steckt dahinter ? Will Netanyahu nur von seiner Politik ablenken oder wer zieht einen Nutzen aus der Berichterstattung ? 

SULTAN KNISH bringt eine interessante Sichtweise, was genau hinter der Hetzjagd steht. 

Kommentare:

  1. Welche israelische Linkspresse meinst du eigentlich? Al-Hamischmar? Die gibt es seit 1995 nicht mehr. Oder So-Haderech von den Kommunisten? Aber die ähnelt mehr einer Studentenzeitung als einer richtigen Zeitung.

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  2. B"H

    Ich meine YEDIOT ACHARONOT und HA'ARETZ.

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