Freitag, 3. September 2010

Thilo Sarrazin in der israelischen Presse

B"H

Nicht, dass ich mich mit dem Thema "Thilo Sarrazin" eingehend auseinandersetze oder sein Buch gelesen habe. Zum "jüdischen Gen" aber muss ich sagen, dass ich in Sarrazins Aussage absolut NICHTS Antisemitisches sehe und ich begreife nicht, warum in Deutschland so ein Wirbel darüber besteht. An deutsch - jüdische Gemeinden sei gesagt, dass nicht jeder gleich antisemitisch ist, der da einmal das Wort "Jude" in den Mund nimmt. Dieses überzogene Geplänkel kann einen aus der Haut fahren lassen.

Jüdischer Gen ? So, what ! Selbst in orthodoxen Kreisen wird die Existenz eines Gen der Cohanim (Tempelpriester) oder der Juden diskutiert. Viele sagen, es gebe den Gen. Persönlich lehne ich die These ab. Na, und !

Wieviele Autoren veröffentlichen momentan Bücher gegen die Islamisierung in Europa oder den USA ? Jeder kann machen, was er will und seine Meinung äussern. Das tue ich an dieser Stelle schliesslich auch.

Wenn deutsch - jüdische Gemeinden Antisemitismus suchen, dann können sie den in Israel genauso unter JUDEN finden ? Was gibt hierzulande die jüdische Linke alles von sich ? Man lehnt den eigenen Staat Israel so gut wie ab und stellt sogar die Armee in Frage. "Hamas ist IN" - "Israel ist OUT" !
Deswegen gibt es in Israel Aufruhr, doch niemand beginnt ein heilloses Antisemitismusgekeife !

Hier zwei Berichte zu Sarrazin aus der hiesigen Presse. Ansonsten hörte ich in Israel nichts über ihn.

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/139475

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3947552,00.html


Man achte auf die jeweiligen Leserkommentare, von denen viele aus Deutschland stammen. Juden hingegen regen sich über Sarrazin Aussagen kaum bis gar nicht auf !


Wem eigentlich dient der Rausschmiss Sarrazins ? Kann es nicht eher sein, dass seine Aussagen gegen die Moslems so manchen Landsleuten unangenehm sind ?
Vielleicht hat Sarrazin ja Recht. Und das zu sehr ...

Kommentare:

  1. Shalom Miriam,
    hier in Deutschland ist die Aufregung um Sarrazin gewaltig. "Bundesbank feuert Sarrazin" sind die gängigen Schlagzeilen. Bei Umfragen stimmen ihm allerdings 95% zu. Ich habe weder sein Buch gelesen noch habe ich die Absicht dies zu tun. In der Summe eine typisch deutsche Reaktion. Es wird gehörig aufgebauscht. Die Art der Argumentation ist ausserordentlich provozierend und das jonglieren mit Statistik fragwürdig. In der Sache nicht falsch, aber in der Präsentation kontraproduktiv. Tja - entweder ist Sarrazin naiv, dumm, oder im schlimmsten Fall ein verkappter Rechter. So ganz klar ist mir das nicht.
    Ich grüsse Dich aus Deutschlang
    Uli

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  2. B"H

    Am Freitag stand in der israelischen "Israel Hayom" eine Kurzmeldung, dass der oberste Banker Israels, Stanley Fisher, der Bundesbank raet, Sarrazin zu feuern. Darauf wuerde ich jedoch nichts geben, denn Fisher gibt staendig wirre politische Kommentare von sich. Kommentare zu Themen, von denen er keine Ahnung hat.

    Ich erzaehlte israel. sowie Anglo - Freunden vom Thema "Sarrazin" und kein einziger fand seine Bemerkung bezueglich des Gen antisemitisch.
    Ich glaube eher, dass ganz etwas anderes dahintersteht und man eine Konfrontation mit den Moslems in Deutschland verhindern will !

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  3. ...nochmal ich. (auch Dir alle guten Wünsche zum neuen Jahr)
    Habe gerade die FAZ durch, die Sonntagsausgabe, und die titelt "Sarrazin spaltet die Deutschen". Demnach hat er in der Bevölkerung 90% Zustimmung. Das ist eine harte Nuß für die Politiker, die seine Abberufung forderten. Höre ich da schon ein leises Zurückrudern? Mann will ja seine Wähler nicht gänzlich vergraulen. Keine Frage: die Position Sarrazins ist für derartige Aussagen nicht geeignet (schon alleine vertraglich mit seinem Arbeitgeber). Das wäre, was ich als naiv bezeichnete. Der Vergleich mag ja hinken: wenn ein Polizist seine Abende im Bordell verbringt wird auch keine Freude beim Arbeitgeber aufkommen. Nun hat sich das alles verselbständigt, und wenn man erst mal in den Mühlen der Medien ist, meint jeder, er müsse ständig und überall dazu seine Bestürzung ausdrücken. Und nun steht man als Politiker auf einmal dumm da. "Der Bürger" ist offenbar näher dran am Leben. Der stellt nun mal die Frage "warum kommen "die" zu uns, wenn sie im Grunde Deutschland nicht ausstehen können, dem Sozialstaat auf der Tasche liegen und und die obersten Plätze in der Kriminalstatistik anführen. Wissen wir doch schon alles, hört man aus den oberen Etage der Politiker. Und schon werden fleissig neue Programme gestrickt um den Problemen der Integration Herr zu werden. Ganz schön spannend. Mal sehen wie es ausgeht. Ach ja: meine Meinung dazu. Mutig, die Dinge beim Namen zu nennen, aber vergessen einen Weg aus der Misere zu finden.
    Ich grüsse Dich
    Uli

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  4. B"H

    Anscheinend hat Sarrazin genau die Volksmeinung getroffen und das ausgesprochen, was schon lange vielen Deutsche auf den Magen schlaegt. Doch wie ich selber in meinen Blogs immer wieder feststelle, gilt eine falsche Toleranz und so mancher zieht sich da lieber zurueck und verkuendet seine Ansichten erst gar nicht, um nicht unweigerlich in die Rassismusecke gedraengt zu werden.


    Einmal abgesehen von der Sozialhilfe und dem Sozialstaat: Europa sollte jede Warnung annehmen, sich gegen eine Verislamisierung zu wehren. Wenn Ihr nichts tut und die Warnungen nicht ersnt nehmt, dann droht Euch ein zweites Frankreich.

    Bisher wurde das Thema nie so recht auf den Tisch gebracht, weil es immer gleich hiess "Rassismus".

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  5. ...ja, das mit dem Rassismus ist schon so eine Sache. Da hadern wir schnell mit unserer Vergangenheit und verwechseln Meinung gleich mit Fremdenfeindlichkeit. Keine Frage, die gibt es hier wie anderswo auch. Aufklärung (und die wird ja von staatlicher Seite ständig propagiert) hilft aber auch nicht weiter. Des Volkes Stimme oder die Kneipenparolen werden sich dennoch nicht ändern. Ich versuche an mir zu erkennen: wie verhalte ich mich in anderen Ländern? Ich bin ja schließlich Deutscher! Also laufe ich nicht nackig durch Dubai, rauche nicht in einer jerusalemer Synagoge und nörgele nicht über das Essen in Shanghai. Trotzdem habe ich mich nicht geändert. In Dubai ist es mir zu heiß, in der Synagoge taste ich nach den Zigaretten und in Shanghai träume ich von Kalbsleberwurst. So mag es dem anatolischen Bauarbeiter in Deutschland auch gehen. Nur - er will hier bleiben. Ich komme ja immer wieder zu meiner Kalbsleberwurst zurück. Wenn es nicht so wäre dann muss ich halt drauf verzichten. Ganz platt: niemand zwingt mich dazubleiben. Also: alle mal an die eigene Nase fassen und akzeptieren, dass vieles nur mit Akzeptanz funktioniert. Ich muß mich nirgends anpassen, aber ich sollte schon Anlass geben damit ich akzeptiert werde.
    Grüsse Jerusalem von mir,
    Uli

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  6. B"H

    Beim anatolischen Bauer kommt jedoch noch hinzu, dass er seinen Islam mitbringt. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch wird es in dem Moment kritisch, wenn er seine Gesetze anderen aufdraengt. Und darum geht es doch weltweit in vielen Faellen. In England tragen moslemische Polizistinnen islamische Uniformen. Andernorts wird das Schariagesetz gefordert.



    http://www.youtube.com/watch?v=DNnYYKc_7Jw&feature=player_embedded#!


    Kaum ein Zweifel:
    Sarrazin hat in ein lange verschwiegenes und heruntergespieltes Wespennest gestochen !

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