Freitag, 16. Juli 2010

Schabbat Schalom




Gesehen in Jerusalem.

Photo: Miriam Woelke


B"H

Feuchte klebrige Hitze in Tel Aviv. Selbst in der Nacht kühlt es sich von 31 nur auf 25 Grad Celsius ab. Ich bin froh, heute nachmittag nach Jerusalem zu fahren und dort den Schabbat zu verbringen. Und das, obwohl ausgerechnet für diesen Schabbat eine weitere Hitzewelle vorhergesagt worden ist.

Tel Aviv ist voller Touristen. Einschliesslich der südamerikanischen Diebe meines Handys. Die Photos der Diebe stelle ich in der kommenden Woche in den Blog. Zusammen mit all jenen Photos, welche ich gestern in der Crime War Zone von Tel Aviv - Süd machte. Die Finn Street am alten Busbahnhof war eine schlimme Erfahrung. Voller Afrikaner, die mittlerweile auch die umliegenden Geschäfte in Beschlag genommen haben. Sogar die Lottoannahmestelle ist afrikanisch. Nebenher existieren mehrere illegale afrikanische Clubs und es ist mir gelungen, einen davon zu photographieren.

Tel Aviv - Süd ist nicht mehr Israel, sondern eine afrikanisch - philippinische Kolonie. Drogen, Prostituierte und allgemeines Chaos verbunden mit drohenden Blicken, wie ich selber gestern erleben musste. Afrikaner lieben es nicht, wenn man mit der Kamera kommt, soviel ist sicher.

Dabei habe ich noch nicht einmal die Hälfte der Crime Zone durchwandert, sondern werde dies in einer Woche fortsetzen. Dafür aber fand ich auch Positives, wie den anschliessenden Stadtteil "HaTikwah" zusammen mit dessen Markt. Kaum ein Tourist verirrt sich dorthin. Ich schoss eine Menge Bilder und fand zugleich das Chabad House. Wie gewöhnlich ist Chabad überall anzutreffen !

Die "Schechunat HaTikwah" wird überwiegend von sephardischen Juden bewohnt und viele von ihnen sind traditionell bis religiös. Hier kostet der Schwarma (Döner) noch 22 Schekel (ca. 5 Euro) und die Falafel ist für 12 Schekel zu haben. Einen solch niedrigen Schwarma - Preis gibt es in Tel Aviv ansonsten schon lange nicht mehr.

Die Schechunat HaTikwah bietet keinerlei besondere Attraktionen, doch fast heimisches Idyll ähnlich einiger sephardischer Teile Katamonims in Jerusalemer. Der "Shuk HaTikwah - HaTikwah Markt" ist sauberer und billiger als der berühmte Tel Aviver Gegenpart "Shuk HaCarmel - Carmel Markt".


Die Shalits befinden sich nach wie vor in ihrem Zelt in Jerusalem, doch die Knesset geht bald in den Sommerurlaub und dann ist tote Verhandlungshose mit der Hamas. Vater Noam Shalit plant unterdessen weitere Proteste im Süden des Landes. Er will mobil und in der Presse bleiben.


Der Fall des "Kahane Extremisten" Chaim Perlmann macht Schlagzeilen. Perlmann soll einerseits für den Schabak (innerer Geheimdienst) spioniert und andererseits Palästinenser umgebracht haben.
Immer mehr rutscht unser Land in die Kriminalität ab, aber woher sollen die Leute sich Vorbilder suchen ? Garantiert nicht aus der Knesset, denn der kriminelle Kadima - Abgeordnete Zachi HaNegbi wurde gerade von fast all seinen Machenschaften freigesprochen und nur wegen Falschaussage angeklagt. Triumphierend zeigte sich Hanegbi hinterher der Presse. Ohne jegliche Scham und in die Politik will er auf wieder zurück.


Der allzu christliche Rabbi Benny Lau ist bekannt für seine christlichen Connections und Missionarszusammenarbeit. Bei israelischen Anti - Missionsgruppen steht Benny Lau auf der Liste zusammen mit seinem Spezi Shlomo Riskin aus Efrat. Dennoch gibt die Zeitung MAARIV Lau heute eine Plattform gegen die haredische (ultra - orthodoxe) Welt zu hetzen.
Was soll man dazu sagen ?
Nicht jeder erklärt sich bereit, Christen und deren fragwürdige Konvertiten zu fördern bzw. sich von christlischen Missionarsgruppen mit Geldern aushalten zu lassen. Natürlich sind die Haredim solchen Leuten ein Dorn im Auge. Man nennt sich "Rabbi", obwohl "Pfarrer" der bessere Ausdruck wäre.


Schauen wir auf den Schabbat und richtige Yiddischkeit, anstatt dem Pseudo - Gesäusele anderer. Würden dies mehr Israelis dies parktizieren, sehe es in unserem Land besser aus.


"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Donnerstag, 15. Juli 2010

Unbekannte Gefilde in Tel Aviv

B"H

Meine Blogs werde ich erst heute abend weiterführen, denn ich habe heute einen längeren Trip vor mir: Viel Herumgelaufe in einer glühenden klebenden Tel Aviv Hitze. Photos machen in Tel Aviv - Süd, was nicht gerade einfach ist, da viele dort lebenden ausländischen Gestalten alles wollen, nur nicht photographiert werden.

80,000 Ausländer leben in Tel Aviv. Die Mehrheit von ihnen illegal und wer will da schon gerne im Internet erscheinen ?

Allerdings bekommt Ihr in der nächsten Woche Photos von etwas unbekannteren Gegenden Tel Avivs zu sehen. Ebenso werde ich dann die Bilder meiner Handydiebe veröffentlichen.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Kriminalität in Israel


Afrikaner in der Agrippas Street.

Photo: Miriam Woelke


B"H


Ich sei in kürzester Zeit der dritte Fall von Diebstahl. Diesen Satz hörte ich gestern als ich jemanden vom meinem geklauten Handy berichtete. Hochsommer - und Touristenzeit in Israel bedeutet ganz besonders zur Touristenhochsaison Juli / August Diebstahlzeit. Insbesondere Israeltouristen seien hier gewarnt !


Dennoch findet in Israel die alltägliche Schwerkriminalität statt, wozu der Frauenhandel osteuropäischer Frauen bzw. deren Prostitution gehört. Frauen aus russischen, rumänischen, etc. Dörfern werden als "Aupair nach Israel" angeheuert und nicht wenige von ihnen landen dann erst einmal in Ägypten einschliesslich dem ägyptischen Sinai, wo sie zur Prostitution gezwungen werden. Dasselbe Spiel wie überall auf der Welt auch: Pass weggenommen und eingekerkert. Prostitution in arabischen Ländern ist ein absoluter Härtefall, womit ich keineswegs die Prostitution in Israel herunterspiele. Sind die Frauen in Ägypten nicht mehr zu gebrauchen, werden sie nach Israel eingeschmuggelt. Meist von der russischen Mafia und auch hier dieselbe Vorgehensweise. Pass immer noch weg und an den nächsten Zuhälter verkauft. Die israelische Polizei liess innerhalb der vergangenen Jahre mehrere solcher Frauenhandelmafiosi hochgehen, doch nicht genug. Unsere Tageszeitungen berichten häufig von den Erlebnissen solcher Frauen und wie sie versklavt worden sind.

Was in Tel Aviv - Süd, am Zentralen Busbahnhof, bereits Normalität geworden zu sein scheint, schleicht sich momentan ganz allmählich in der Jerusalemer Agrippas Street am Machane Yehudah Markt ein. Immer mehr Afrikaner mieten sich in den umliegenden Wohnungen (u.a. Ovadiah Somech Street, Ecke Agrippas) ein und ziehen mit mindestens zwanzig weiteren in kleine Bruchbuden ein. Tagsüber sieht man sie seltener herumlaufen, aber abends kommen sie heraus und versammeln sich an den zwei öffentlichen Telefonen neben unserer Bäckerei. Legal oder illegal, viele der Afrikaner schauen auf den Besitz der Israelis. Egal, ob Handy, Laptop oder Auto. Im umliegenden Restaurant "Topolino" oder der neuen Bar "Amardil" sind sie nicht willkommen, denn hat man erst einmal zwei Afrikaner bei sich sitzen, strömt die Masse hinterher. Mit dem Resultat, dass Israelis wegbleiben und sich die Bar zum Afrotreff entwickelt. Wer will das als israelischer Wirt ? 

Wer einen Beweis sucht, der kann auf den kleinen Pub in der benachbarten Nissim Behar Street schauen, wo nur noch afrikanische Musik gedudelt wird und die Afrikaner draussen Passanten besoffen und dumm anmachen. Bewohner der Agrippas wollen keine zweite Levinsky Street von Tel Aviv, wo Hunderte Afrikaner aus Eritrea, dem Sudan, aus Kenia oder Nigeria auf und ablaufen und israelische Passanten bedrohen. Vor wenigen Monaten wurde eine 69 - jährige Israelin an der Levinsky Street auf ihrem Weg zum Tante - Emma - Laden von einem Afrikaner beraubt und ermordet.

Panikmache ?
Ganz und gar nicht, denn mittlerweile besteht sogar ein rabbinisches Verbot Wohnungen an Fremdarbeiter (Ovdim Sarim) zu vermieten. Erstens feiern die Ausländern dort ihren Götzendienst und zweitens wuchs die Kriminalität an der Levinsky sowie dem Busbahnhof drastisch an. Obwohl linksliberale Organisationen ständig wettern, man solle doch die "armen" Gastarbeiter nicht abschieben, kommt es immer häufiger zu Demos seitens der wenigen verbliebenen Israelis in der Gegend am Tel Aviver Busbahnhof. Abends könne man die Kinder nicht mehr rauslassen, denn afrikanische Dealer gehen um. Die Gewalt ist gestiegen; vor allem gegen Israelis. Abgesehen von den Drogen und der Prostitution an und um die Levinsky in Tel Aviv, die Gewaltbereitschaft der Afrikaner steigt immer mehr und es gibt kaum mehr einen Ladenbesitzer, der die Afrikaner willkommen heisst. Die Polizei macht Razzien, doch die Regierung stellt sich mit der Abschiebepolitik nicht selten quer. Beeinflusst von der Hotelindustrie, denn dort will man die Afrikaner als billige Arbeitskraft ohne Rechte. Die Hotels in Eilat sowie am Toten Meer werden von Afrikanern geputzt.

Der Zentrale Busbahnhof von Tel Aviv ist teilweise zum Afro - Philippina Center geworden. Gastarbeiter, meistens illegal, drängeln sich durch die Geschäfte, wo nicht selten Hehlerware verscherbelt wird. Neulich wurde einem hochrangigen Polizisten das Handy geklaut und wenig später wurde es in den Händen eines nepalesischen Gastarbeiterpaares gefunden; gekauft bei einem illegalen Händler im Busbahnhof. Israel ist zu klein, um zum Zufluchstort Krimineller und Glückssucher zu werden. Bis vor knapp zwei Wochen konnte eine Philippina noch sicher sein, im Land verbleiben zu dürfen, wenn sie denn nur ein Kind gebar. Jetzt änderte die Knesset die Gesetze und ein Kind ist keine Aufenthaltsgarantie mehr. In Israel sieht man heutzutage kaum mehr eine Philippina ohne Kind und falls ja, dann ist sie zumindest schwanger.

Wer daher kommt und meint, dass sei alles nicht wahr, der sollte In Tel Aviv oder noch besser, am Zentralen Busbahnhof leben und keine unwissenden Bemerkungen aus seinem Ramat Aviver oder Arlozorov Wohnsitz schreien. Wem die Gastarbeiter so sehr am Herzen liegen, der vermiete ein Zimmer an einen Afrikaner und habe dann zehn davon bei sich wohnen. Die Israelis rund um den Busbahnhof haben eine Bürgerinitiative gegen den Fall ihres Stadtteiles gegründet und ich werde mich dort morgen näher umsehen und Photos machen.


Links:

Afrikaner in Tel Aviv

Sexhandel in Israel

Bild des Tages


Gesehen in Jerusalem.

Photo: Miriam Woelke

Update: Mein geklautes Handy 0547940502

B"H


Wenn alles gutgeht, bekomme ich morgen die Photos aus der Security Camera und werde dann die Photos der Diebe ins Internet stellen bzw. Poster in Tel Aviv aufhängen.

Man kann solche Leute in dem Moment nicht einfach so davon kommen lassen, wenn Photos existieren !

Link:

Wie beuge ich einem Handyklau vor ? ------ Der Tipp klappt einwandfrei !

Dienstag, 13. Juli 2010

Jüdische Berühmtheiten

B"H

Auf meinem Hamantaschen - Blog habe ich die Serie "Wer ist jüdisch ?" gestartet. Wer von den weltberühmten Celebrities ist tatsächlich Jude ?
 Bisher habe ich fast nur Schauspieler vorgestellt, doch kommt jede Berufssparte einmal an die Reihe.:-)


Tintenfisch Paul und der Jihad

B"H

Tintenfisch Paul brachte sich jetzt mit seinen Prophezeihungen sogar in Lebensgefahr ! Es warten Fatwa und Jihad, nachdem er auf der Seite Israels steht. Die Arabische Welt flippt und Paul sollte deshalb lieber erst einmal UNTERTAUCHEN !

Bild des Tages


Photo: Miriam Woelke

Wer ist schuld am Scheitern Hollands im WM - Finale ?

B"H

Wer ist schuld daran, dass Holland das WM - Finale gegen Spanien verlor ?

Genau, die JUDEN sind schuld !!!

Holländische Fans schrien nach Hamas und Gas für die Juden.

Was tun bei Handyklau ???

B"H


Eine Freundin aus der Hightech Branche gab mir folgenden Rat:


Anyone else who has a cell phone should know this trick:
Key in the following digits on your phone: * # 0 6 #
A 15 digit code will appear on the screen. This number is unique to your handset so keep it in a safe place. If your phone gets stolen, call your service provider & give them this code. They can then block your handset so EVEN IF THE THIEF CHANGES THE SIM CARD, YOUR PHONE WILL BE TOTALLY USELESS! You won't get your phone back, but at least you know that whoever stole it can't use OR sell it either.

Montag, 12. Juli 2010

Die FIFA gegen Shalit Plakate

B"H

Die FIFA gegen Gilad Shalit - Plakate ?



Warum überrascht mich die Einstellung der Fussballoberen nicht ?
Sollen sich Blatter & Co. etwa die freundlichen Beziehungen zur arabischen Welt vergraulen und so die Spieler gefährden, die da in die Luft gejagt werden könnten ? Doch nicht für einen Israeli; und dazu noch einen Soldaten. Was sollen da bloss die Sponsoren sagen, wenn die WM politisch wird ?

Sind Gilad Shalit Plakate beim Endspiel der WM ein politisches Statement und gehören aufgrunddessen nicht vor oder gar in ein Stadion ? Was, wenn sich jemand nur so Gehör verschaffen kann ? Anscheinend will die FIFA Welt weniger Gerechtigkeit als Geld und Spiele. Und ihre Ruhe !

Seltene Farbbilder aus Israel, 1947 - 1967

Mein geklautes Handy 0547940502

B"H

Gerade sprach ich mit der Help Line meines Handy Providers "Orange". Nach ewigem Warten in der Leitung antwortete eine junge Frau, die ihren eingelernten Text herunterstammelte. Da ich die Herstellungsnummer des geklauten Handys nicht notiert hatte, konnte sie mir nicht weiterhelfen und auch nicht die SIM sperren. Aber selbst wenn Orange die SIM sperrt, so ist der Dieb nach wie vor in der Lage, das Handy zu benutzen.

Ich las in einem israelischen Forum, dass weder Pelefon noch Cellcom noch Orange daran interessiert sind, Handys zu sperren, denn sie wollen, dass der Beklaute ein Neues kauft.

Danach rief ich mein altes Handy an und siehe da, ein älterer Mann antwortete. Als ich ihn fragte, mit wem ich da spreche, legte er auf.

Wie kann ein Dieb nur so dämlich sein, die SIM nicht auszutauschen ?

Jerusalemer Natur


Photo: Miriam Woelke

Bild des Tages



Gesehen in Jaffa Road / Jerusalem

Photo: Miriam Woelke