Mittwoch, 14. Juli 2010

Kriminalität in Israel


Afrikaner in der Agrippas Street.

Photo: Miriam Woelke


B"H


Ich sei in kürzester Zeit der dritte Fall von Diebstahl. Diesen Satz hörte ich gestern als ich jemanden vom meinem geklauten Handy berichtete. Hochsommer - und Touristenzeit in Israel bedeutet ganz besonders zur Touristenhochsaison Juli / August Diebstahlzeit. Insbesondere Israeltouristen seien hier gewarnt !


Dennoch findet in Israel die alltägliche Schwerkriminalität statt, wozu der Frauenhandel osteuropäischer Frauen bzw. deren Prostitution gehört. Frauen aus russischen, rumänischen, etc. Dörfern werden als "Aupair nach Israel" angeheuert und nicht wenige von ihnen landen dann erst einmal in Ägypten einschliesslich dem ägyptischen Sinai, wo sie zur Prostitution gezwungen werden. Dasselbe Spiel wie überall auf der Welt auch: Pass weggenommen und eingekerkert. Prostitution in arabischen Ländern ist ein absoluter Härtefall, womit ich keineswegs die Prostitution in Israel herunterspiele. Sind die Frauen in Ägypten nicht mehr zu gebrauchen, werden sie nach Israel eingeschmuggelt. Meist von der russischen Mafia und auch hier dieselbe Vorgehensweise. Pass immer noch weg und an den nächsten Zuhälter verkauft. Die israelische Polizei liess innerhalb der vergangenen Jahre mehrere solcher Frauenhandelmafiosi hochgehen, doch nicht genug. Unsere Tageszeitungen berichten häufig von den Erlebnissen solcher Frauen und wie sie versklavt worden sind.

Was in Tel Aviv - Süd, am Zentralen Busbahnhof, bereits Normalität geworden zu sein scheint, schleicht sich momentan ganz allmählich in der Jerusalemer Agrippas Street am Machane Yehudah Markt ein. Immer mehr Afrikaner mieten sich in den umliegenden Wohnungen (u.a. Ovadiah Somech Street, Ecke Agrippas) ein und ziehen mit mindestens zwanzig weiteren in kleine Bruchbuden ein. Tagsüber sieht man sie seltener herumlaufen, aber abends kommen sie heraus und versammeln sich an den zwei öffentlichen Telefonen neben unserer Bäckerei. Legal oder illegal, viele der Afrikaner schauen auf den Besitz der Israelis. Egal, ob Handy, Laptop oder Auto. Im umliegenden Restaurant "Topolino" oder der neuen Bar "Amardil" sind sie nicht willkommen, denn hat man erst einmal zwei Afrikaner bei sich sitzen, strömt die Masse hinterher. Mit dem Resultat, dass Israelis wegbleiben und sich die Bar zum Afrotreff entwickelt. Wer will das als israelischer Wirt ? 

Wer einen Beweis sucht, der kann auf den kleinen Pub in der benachbarten Nissim Behar Street schauen, wo nur noch afrikanische Musik gedudelt wird und die Afrikaner draussen Passanten besoffen und dumm anmachen. Bewohner der Agrippas wollen keine zweite Levinsky Street von Tel Aviv, wo Hunderte Afrikaner aus Eritrea, dem Sudan, aus Kenia oder Nigeria auf und ablaufen und israelische Passanten bedrohen. Vor wenigen Monaten wurde eine 69 - jährige Israelin an der Levinsky Street auf ihrem Weg zum Tante - Emma - Laden von einem Afrikaner beraubt und ermordet.

Panikmache ?
Ganz und gar nicht, denn mittlerweile besteht sogar ein rabbinisches Verbot Wohnungen an Fremdarbeiter (Ovdim Sarim) zu vermieten. Erstens feiern die Ausländern dort ihren Götzendienst und zweitens wuchs die Kriminalität an der Levinsky sowie dem Busbahnhof drastisch an. Obwohl linksliberale Organisationen ständig wettern, man solle doch die "armen" Gastarbeiter nicht abschieben, kommt es immer häufiger zu Demos seitens der wenigen verbliebenen Israelis in der Gegend am Tel Aviver Busbahnhof. Abends könne man die Kinder nicht mehr rauslassen, denn afrikanische Dealer gehen um. Die Gewalt ist gestiegen; vor allem gegen Israelis. Abgesehen von den Drogen und der Prostitution an und um die Levinsky in Tel Aviv, die Gewaltbereitschaft der Afrikaner steigt immer mehr und es gibt kaum mehr einen Ladenbesitzer, der die Afrikaner willkommen heisst. Die Polizei macht Razzien, doch die Regierung stellt sich mit der Abschiebepolitik nicht selten quer. Beeinflusst von der Hotelindustrie, denn dort will man die Afrikaner als billige Arbeitskraft ohne Rechte. Die Hotels in Eilat sowie am Toten Meer werden von Afrikanern geputzt.

Der Zentrale Busbahnhof von Tel Aviv ist teilweise zum Afro - Philippina Center geworden. Gastarbeiter, meistens illegal, drängeln sich durch die Geschäfte, wo nicht selten Hehlerware verscherbelt wird. Neulich wurde einem hochrangigen Polizisten das Handy geklaut und wenig später wurde es in den Händen eines nepalesischen Gastarbeiterpaares gefunden; gekauft bei einem illegalen Händler im Busbahnhof. Israel ist zu klein, um zum Zufluchstort Krimineller und Glückssucher zu werden. Bis vor knapp zwei Wochen konnte eine Philippina noch sicher sein, im Land verbleiben zu dürfen, wenn sie denn nur ein Kind gebar. Jetzt änderte die Knesset die Gesetze und ein Kind ist keine Aufenthaltsgarantie mehr. In Israel sieht man heutzutage kaum mehr eine Philippina ohne Kind und falls ja, dann ist sie zumindest schwanger.

Wer daher kommt und meint, dass sei alles nicht wahr, der sollte In Tel Aviv oder noch besser, am Zentralen Busbahnhof leben und keine unwissenden Bemerkungen aus seinem Ramat Aviver oder Arlozorov Wohnsitz schreien. Wem die Gastarbeiter so sehr am Herzen liegen, der vermiete ein Zimmer an einen Afrikaner und habe dann zehn davon bei sich wohnen. Die Israelis rund um den Busbahnhof haben eine Bürgerinitiative gegen den Fall ihres Stadtteiles gegründet und ich werde mich dort morgen näher umsehen und Photos machen.


Links:

Afrikaner in Tel Aviv

Sexhandel in Israel

Kommentare:

  1. Shalom,

    abschieben, ganz einfach. Das macht jeder Staat. Aufenthaltsgarantie? Das hat man Peres und Konsorten zu verdanken, so blöd muss man erstmal sein.
    Israel muss viel radikaler gegen die organisierte Kriminalität vorgehen, alles ausweisen was geht.

    Kol Tuv

    Joshua

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  2. B"H

    Tja, dank der Linken bewegt sich nichts. Da wird auf Menschenrechte und Blabla gemacht.

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