Mittwoch, 3. Februar 2010

Aliyah ?

B"H

Immer wieder richten besonders deutsche Leser die Frage an mich, warum ich Aliyah nach Israel machte. Für Israelis ist das mittlerweile selbstverständlich geworden und diesbezüglich kommen keine Fragen auf. Man vernimmt per Akzent im Hebräischen, dass ich nicht in Israel aufgewachsen bin. Okay, damit bin ich nicht allein, denn Tausende laufen mit Akzenten herum.

Warum ich Aliyah machte, erklärte ich bereits einige Male in der Vergangenheit. Bei mir fand dies größtenteils aus relig. Gründen statt, denn ich wollte eine jüd. - relig. - orthodoxe und vielleicht auch haredische (ultra - orthodoxe) Umgebung. Bücher kaufen gehen, Synagogen aller Art vorfinden, Juden um mich haben … All das machte den Schritt zur Aliyah aus. Sorgen machte ich mir kaum welche, denn ich kannte die Sprache und war mit den Mentalitäten bestens vertraut, da ich im Vorfeld einige Jahre in Israel verbracht hatte.
Große Job - oder Wohnbedenken gab es nicht. Wer einigermassen relig. ist, der besitzt nebenbei ein gewisses G - ttvertrauen und weiss, dass wenn er agiert, auch G - tt agiert.

Im Grunde genommen gibt es nicht viel zu erzählen. Die Aliyah ging schnell voran und die Intergration, naja, ich war ja schon vorher einige Jahre hier. Von daher war die offizielle Aliyah eigentlich nur eine "Rückkehr" in das bereits "Dagewesene".

Kommentare:

  1. Hallo Miriam,

    ich frage mich, ob man auch als nichtjüdischer deutscher Staatsbürger eine Chance auf Aliya hat? Alle Infos im Netz über Einwanderung beziehen sich nur auf jüdische Einwanderer / Rückkehrer. Kannst Du mal ein paar Tipps bloggen für Interessierte ohne religiösen oder familiären Hintergrund, die einfach mal ein paar Jahre in Israel arbeit wollen und dort seßhaft werden möchten?

    Schöne Grüße
    Elvira

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  2. B"H

    Hallo Elvira,

    kann ich morgen gerne machen, obwohl es da momentan nicht allzu viel zu raten gibt, denn die Visavergabe erweist sich als schwierig.

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