Sonntag, 13. Dezember 2009

Jerusalem zu Chanukkah

B"H



Die Kinder haben Schulferien und viele relig. Juden haben sich über Chanukkah Urlaub genommen, um mit den Kindern etwas zu unternehmen oder einfach nur die Atmosphäre daheim zu geniessen. Gegen abend (ca. 17.00 Uhr) beginnt Chabad (Lubawitsch) in vielen Teilen der Stadt das öffentliche Lichterzünden samt Ausgabe von kostenlosen Sufganiot. Solange der Vorrat reicht und solange es zu keinen Massenschlägereien kommt, wenn es etwas umsonst gibt.:-)


Die Medien verkünden, dass die Anzahl der Schweinegrippeopfer drastisch abnahm, doch wird gleichzeitig gewarnt, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm sein kann. Bisher hat Israel etwas mehr als 50 Todesopfer zu vermelden.





Auch ich lasse es in dieser Chanukkah - Woche etwas gemächlicher angehen. In einem der vielen Jerusalemer ultra - orthodoxen Stadtteile, in Mea Shearim, finden unendlich viele Chanukkah - Feiern statt und an einigen werde ich teilnehmen. Wenn das Wetter anhält und dieser Tage nicht doch noch der solange angekündigte Regen eintrudelt, unternehme ich einen Tagesausflug nach Hebron sowie in die benachbarte Siedlerstadt Kiryat Arba. Beides liegt nur wenige Kilometer südlich von Jerusalem in einer Gegend namens "Gush Etzion".



Links: Es ist nicht leicht, durch die schusssicheren Scheiben nach draussen zu schauen.


Die Fahrt dorthin ist jedoch schon eine Erfahrung, denn man besteigt einen Egged - Bus mit schusssicheren Fensterscheiben. Danach geht es über den Stadtteil Gilo hinaus in den Gush; vorbei an mehreren nationalreligiösen Siedlungen, ein paar palästinensischen Dörfern und einer atemberaubenden Landschaft.












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