Dienstag, 1. Dezember 2009

Die Schweiz versus Minarette

B"H

Einen sehr guten Artikel zum Thema "Minarettabstimmung in der Schweiz" liefert "Sultan Knish" ab.

Mit ihrer Absage an die Minarette machten die Schweizer ihre Meinung mehr als deutlich.
Alle Achtung ! Und wie ich die Schweizer so kennen lernte, werden sie diesen Weg fortsetzen, denn in der Schwyz laufen die Uhren anders und das so liberale Multikultitum findet wenig Pardon.

Kommentare:

  1. B"H

    Die Wellen schlagen hoch und hier zwei interessante Links zum Thema:

    http://minarett.blogspot.com/


    http://minarette.ch/

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  2. Wenn du nicht willst, daß Nichtisraelis sich ohne eigene Anschauung ein Urteil über die haredische Gesellschaft bilden, dann halte du, die du schon seit Jahren nicht mehr in Europa lebst, dich auch aus dieser Minarett-Sache heraus. Oder glaubst du wirklich, daß du nur durch das Lesen von ein paar einseitigen Webauftritten umfassend über diese Angelegenheit informiert bist?

    Was du anderen nicht zugestehst, solltest du dir selber auch nicht zugestehen, wenn du nicht willst, daß man dich der Doppelmoral bezichtigt.

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  3. Und wieder mal sind die Moslems beleidigt. Und wieder mal drohen sie der Welt. Weil die Welt nicht so will, wie sie wollen.

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  4. Stell dir vor, man würde Kuppeln auf Synagogen verbieten...

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  5. B"H

    @ Anna Nym

    Dann kuemmere Dich doch selbst um Deine europ. Angelegenheiten und verzichte auf Kommentare bezueglich Israel !

    Uebrigens geht es nicht um Nichtisraelis, sondern generell um Leute, die mit der haredischen Gesellschaft noch niemals etwas Naeheres zu tun gehabt haben.
    Wenn, dann schon richtig zitieren und nicht alles nach Belieben umdrehen !


    @ um

    Der Artikel von "Sultan Knish" spiegelt genau diese Fakten wieder. Wenn es um eigene Belange geht, sind radikale Moslems schnell zu Sache.


    @ Anonym

    Seit wann haben alle Synagogen Kuppeln ?

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  6. Nicht alle, aber trotz all der Neubauten doch noch recht viele.
    Siehe Essen oder Berlin(z.B.)

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  7. B"H

    Eine Kuppel ist fuer eine Synagoge nicht ausschlaggebend. Vielmehr geht es um Gebete und nicht um ein aeusseres Design.

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  8. Gut, dann stell dir vor, man dürfte keine Mikwe mehr einrichten...

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  9. B"H

    Optisch tut eine Mikweh niemanden stoeren.

    Bei der schweizer Ablehnung geht es nicht nur um die Optik eines Minaretts / Moschee, vielmehr geht es doch um die Angst vor der Bedrohung des Islam. Hinzu kommen die taeglichen Gebetsrufe vom Minarett. Wer will sich allein die Schreie antun ?

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  10. Einen Muezzin wird es aber nicht geben.

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  11. Selbst viele in der Schweiz lebende Moslems haben GEGEN Minarette gestimmt. Der Bau ist heute nicht mehr erforderlich, meinten sie. Heute gibt es Uhren (kein Zuspätkommen zum Gebet) und Lautsprecher, die auch "von unten" zum Gebet rufen können. Minarette sind also überflüssig geworden und nur noch ein Zeichen von Größe und Machtstellung. Laut Ministerpräsident Recep Erdogan in den 90er Jahren: "Die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme, die Moscheen unsere Kasernen und die Gläubigen unsere Soldaten."
    Wer hier durch das Verbot von Minaretten ein Zeichen von eingeschränkter Religionsfreiheit sieht, irrt oder will die Menschen bewußt in die Irre führen. Die jetzigen Diskussionen sind lächerlich. Ich denke, so mancher Gutmensch in Deutschland regt sich auf, ist aber innerlich froh über den Ausgang der Abstimmung in der Schweiz. Es wurde nicht der Bau von Moscheen abgelehnt, sondern lediglich die zusätzlichen Minarette, die ansonsten zur Ausübung des moslem. Glaubens keinerlei weitere Bedeutung haben. So wie man in moslem. Ländern keine Kirchtürme sehen möchte, lehnt die Schweiz Minarette an den Moscheen ab. Mir persönlich wäre es auch lieber, die neue Moschee in Köln würde ohne diese übergroßen Minarette gebaut werden.
    Margot

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  12. stören dich diese schreie in jerusalem etwa?
    oder noch besser: wer erträgt schon gern am sonntag morgen die kirchenglocken? abreißen oder wie?

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  13. B"H

    Ja, das morgentliche Gequake um 5 Uhr von den Minaretten stoert mich. Jedenfalls dann, wenn ich mich in der Naehe einer Moschee befand. Und es stoert mich genauso an der Kotel (Klagemauer), wenn die Moslems auf dem Tempelberg ihr Mikro bis ins Unendliche aufdrehen, selbst dann, wenn es verboten ist. Genauso wie am Jaffa Tor der Altstadt.

    Ich kann dem Kommentar von Margot nur zustimmen. Es geht hier nicht um die Religionseinschraenkung.

    Uebrigens denke ich auch, dass nicht wenige Deutsche froh ueber die schweizer Abstimmung sind, denn sie zeigt, dass es doch noch Leute gibt, die sich aufbaeumen und nicht nur auf liberalen Gutmenschen machen.

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  14. Die Muslime in der Schweiz kommen aus dem Balkanstaaten und sind keine radikalen Moslems. Dann gibt es gerade mal 10 Moscheen und 5 Minarette in der Schweiz.
    Worüber regt man sich dann eigentlich auf?

    Das Problem ist vor allem die rechtsgerichtete SVP, die mit Naziparolen Stimmung gemacht haben. In Basel zum Beispiel wurde deren widerliche Plakate verboten, weil sie als rassistisch und fremdenfeindlich eingeschätzt wurden.

    Man muss schon wissen, auf welche Propaganda man herein fällt, liebe deutsche nichtjüdische Mitbürger. ;))

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  15. B"H

    @ Yael

    Dass mit den Balkanstaaten ist schon klar, aber nur auf eine rechte Gruppierung wuerde ich nicht alles schieben. Das "Hamburger Abendblatt" berichtete von dem Hamburger Werbefachmann, der fuer die Kampagne angeheuert worden ist. Seine Plakate spiegeln lediglich die Furcht vieler Schweizer wieder. Nicht nur der, denn deutsche Stimmen werden auch laut. Und die reden gegen eine zu tiefe Ausbreitung des Islam in Westeuropa. Nicht die Furcht vor dem islamischen Gebet treibt die Leute zur Minarettablehnung, sondern die vielmals bewiesene Radikalitaet diverses Moslems und Imams.

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  16. http://chuebelsack.blogspot.com/

    Das musste ja kommen...

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  17. Tja, jetzt sind wohl die Juden dran. Nicht dass es mich besonders überrascht:

    http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Darbellay-stoesst-die-Juden-vor-den-Kopf-22838252

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