Sonntag, 9. Mai 2010

"Yerushalaim shel Zahav" - Die Hymne Jerusalems

B"H

Jerusalem die Goldene
An diesem Mittwoch wird in Jerusalem der "Yom Yerushalaim - Jerusalemtag" gefeiert. Der Tag, an dem der Sechs - Tage - Krieg (im Juni 1967) gewonnen wurde und vor allem Jerusalem wieder zu einer freien Stadt wurde.

Wer in Israel die Komponistin Naomi Shemer nicht kennt, der kann kein Israeli sein ! So klipp und klar lautet die nationalistisch - stolze Aussage.

Naomi Shemer schrieb den Song "Yerushalaim shel Zahav - Jerusalem of Gold" für ein israelisches Musikfestival, welches am 15. Mai 1967 stattfinden sollte. Einen Tag nach dem Unabhängigkeitstag. Die damals noch unbekannte Sängerin Shuli Nathan trug den Song vor.

Zu der Zeit, wenige Wochen vor dem Sechs - Tage - Krieg, konnte niemand ahnen, dass die Juden bald wieder freien Zugang zum Toten Meer haben werden; dass Jerusalem nicht mehr geteilt sein wird, wie mit der damaligen jordanischen Grenze und dass Israel den Tempelberg samt Altstadt zurückgewinnt. Den Tempelberg zumindest solange, bis Moshe Dajan den Arabern den Schlüssel zurückgab und somit den Fehler seines Lebens beging.

Hier das Original der Shuli Nathan:




Und hier eine moderne Version:

Kommentare:

  1. Shalom,

    einen grössen Fehler hat es bis dahin nicht gegeben als das der heilige Temeplberg von einem ignoranten Araberfreund aufgegeben wurde. Man sieht wie schnell man madregot rauf- und runterfallen kann!

    Man hätte damals einfach auf Rav Shlomo Goren (Ztl) hören und die Sache ein für allemal beenden sollen. Den ganze Unsinn mit Jihad kann man kompelett vergessen, garnichts wäre passiert.

    Die grösste Lüge kam aber über Militärfunk: "har habayit bejadenyu" Wo denn? Ich darf nichtmal auf dem Tempelberg die Lippen gewegen, dann werde ich von ISRAELISCHER Polizei festgenommen!

    Ich schreib besser jetzt nichts mehr, sonst hab ich einen Puls von 200 ;)

    Shavuah Tov

    Joshua

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  2. B"H

    Ich glaube, es war Motta Gur, der "Har HaBayit be'Yadeinu - Der Tempelberg ist in unseren Haenden" verkuendete.

    Auf einer Fuehrung der "Ateret Cohanim" lernte ich einmal, dass die Aufnahme schon wenige Tage vorher erfolgte, denn man wollte sofort live geruestet sein, wenn es tatsaechlich zu dem Ereignis kam.

    Vielleicht war es ja G - ttes Wille, dass der tempelberg noch nicht in jued. Hand gelangte.
    Sie es einmal so.
    Oder, wir verpatzten die Gelegenheit und hoerten nocht auf G - tt. Das kann auch sein.

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  3. Die zweite Version ist - teilweise - eher mein Geschmack.
    Aber bei der ersten habe ich Gänsehaut bekommen.

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