Freitag, 16. April 2010

Nicht Herzl, sondern Dubnov

B"H

Theodor (sein hebräischer Name lautet "Benjamin Ze'ev") Herzl wollte einen "Staat für die Juden"; Simon Dubnov (1860 - 1941) hingegen wollte einen "Jüdischen Staat". Zionismus ja, Assimilation NEIN !

He believed that the future survival of the Jews as a nation depended on their spiritual and cultural strength, where they resided dispersed in the diaspora. Dubnow writes: "Jewish history [inspires] the conviction that Jewry at all times, even in the period of political independence, was pre-eminently a spiritual nation."

Am 8. Dezember 1941 wurde Dubnov von den Nazis erschossen. Recht behalten hat er bis heute, denn gerade in unserer Zeit werden wir gewahr, wie wichtig jüdische Identität und Spiritualität sind. Beides incl. der Thora hielt das Judentum über Tausende von Jahren hinweg am Leben und wer meint, er brauche am Dienstag nur eine kleine Israelfahne zu schwenken und die Unabhängigkeit des Staates sei schon alles, der irrt. 

Kommentare:

  1. Shalom,

    ich empfehle Dir mal "אור הרעיון" zu lsen, falls Du es nicht schon getan hast. Ich habe beide Bände auf Englisch gelesen, lohnt sich.
    Da steht auch einiges zum Thema "Judenstaat" und "jüdischer Staat" drin.

    Derzeit toben sich einige "Israelkritiker" daran aus:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/419/508563/text/

    Kommen die üblichen Nazivergleiche, altbekannt.

    Shabbes (falls man sich nicht mehr liest)

    Joshua

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  2. B"H

    Nein, ich habe es noch nicht gelesen, aber machen wir uns einmal eines ganz besonders klar:

    Besonders fuer die deutschen Medien sind religioese Juden, egal, ob nationalreligieose Sieder oder Haredim, der allerletzte Dreck.
    Erstens finden derlei Medine stets ein paar Reformjuden bzw. atheistishe Juden, die ihnen diesbezueglich beistehen oder es geht ganz einfach um den lausigen Schuldkomplex. Da zeigen sich zahlreiche saekulere Israelis freundschaftsbereit und diese "bekloppten relig. Fanatiker" wollen uns deutschen einfach nicht vergeben. Und dass, wo sie so komisch aussehen.

    Am liebsten wuerden Sueddeutsche & Co. Konsorten mit Hakennase a la Streicher darstellen. Vielleicht kommt das ja als naechstes ...

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  3. Erstmal sind die meisten Deutschen Atheisten, alles was irgendwie mit Religion zu tun hat ist für sie abstossend. Einzige Ausnahme ist das Konsumfest im Winter
    Wenn man irgendeine Verhaltensweise mit Religion begründet, wird das als Fanatismus oder Schwachsinn abgetan. Das muss man erstmal wissen.

    Mit Juden kann in Deutschland eigentlich niemand richtig was anfangen, das ist alles fremd und weit weg. Nur eben wenn es um die Shoah und Israel geht, da springen alle drauf an.Da wird der ZdJ verteufelt wenn er kritisiert und der Staat Israel wenn er Terror bekämpft, da fallen dann Nazivergleiche inflationär.
    Nicht das diese Leute etwas für Araber übrig hätten, die möchten viele ja nicht in Deutschland sehen. Nein, es geht NUR darum das Juden etwas tun und was man dann direkt mit Naziverbrechen gleichsetzen kann, Völkermord, Deportationen usw.

    Religiöse Juden (Haredim) werden als weltfremde Spinner angesehen die Zitat: Sich den Kopf an der Klagemauer einschlagen! (könnte KOTZEN)
    Siedler werden als Faschisten gesehen die Araber ermorden wollen.
    Überhaupt, der ganze Staat Israel ist ein faschistisches Gebilde und der Iran wird "als das freiste Land der der Welt" gepriesen. Letzteres ist kein Scherz! Das wurde so geschrieben von einem Typen in einem Forum, worauf er massenweise psitive Bewertungen und Stellungnahmen bekam.
    Israel ist IMMER der Aggressor.

    Mal ehrlich, was erwartest Du von solche Menschen (lehavdil). Die würden alles wieder genauso tun wie früher und hinterher wills wieder keiner gewesen sein.

    Joshua

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  4. B"H

    Das alles hat doch etwas Praktisches, denn heutzutage koennte sich Hitler eine Gleichschaltung der deutschen Presse sparen ! :-)

    Es sind ja schon alle gleich und auf "Voelkischer Beobachter" - Kurs.

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