Montag, 22. März 2010

Jüdisches Leben in Berlin

B"H

Obwohl ich der Meinung bin, dass Juden nicht gerade nach Deutschland gehören, sondern wenn, dann in richtige Gemeinden wie London, Manchester, Paris oder New York, New Jersey, Antwerpen und gar nicht erst zu reden von ISRAEL, hier ein aktueller Bericht aus Israel zur Lage der Juden in Berlin:


Jaja, wie immer habe ich jetzt die Gemeinden Wien und Zürich nicht genannt, denn ich bevorzuge Golders Green Green oder Hampstead in London.:-)

Kommentare:

  1. Shalom,

    alles leicht gesagt, aber was macht man beruflich? Alleinstehend ist das kein grosses Problem aber was macht man mit drei Kindern?

    Wie will man fussfassen in anderen Ländern wenn die selbst Probleme mit Arbeitslosigkeit haben?

    Ich kann ja nicht einfach auf gut Glück in ein Land gehen und meinen Beruf aufgeben. Oft sind Berufe leider an ein Land gebunden, zB in der Bank oder der Verwaltung.

    Ich stimme Dir natürlich voll und ganz zu was Deutschland angeht, aber das Problem hätte man schon vor Jahrzehnten anders anpacken müssen. Ganz klar, Deutschland ist jüdische Todeszone.

    Kol Tuv

    Joshua

    AntwortenLöschen
  2. mojn,

    bitte was sollen juden im moslem-verseuchten gb?

    g
    markus

    AntwortenLöschen
  3. Deutsche Juden sind es sowas von leid, sich anhören zu müssen, wo sie zu leben haben.

    AntwortenLöschen
  4. B"H

    @ Anonym

    Spricht da die Vereinigung der Juden in Deutschland oder eine Einzelperson, der das Gewissen drueckt ?


    @ Markus

    Stimmt auch wieder !


    @ Joshua

    Es gibt eine Story vom Baal Shem Tov ueber ein fernes Land, welches die Juden einlud, bei sich zu wohnen. Ohne Antisemitismus, ohne alles. Letztendlich lehnte der Baal Shem Tov ab, denn kabbalistisch betrachtet, gaebe es in dem Land keine "Funken" mehr, die ein Jude in die oberen spirituellen Welten befoerdern koennte.

    Obwohl deutsche Juden sich so preisen, dass es endlich wieder ein juedisches Leben gibt, wandern Realisten lieber nach New York oder sonst wohin ab. Dorthin, wo tatsaechlich jued. Leben stattfindet und nicht nur Pseudo - Bagelshops oder ein paar Kneipen.

    Aliyah kann man immer machen und es ist typisch deutsch, sage ich einmal wieder mehr, sich vorher zu sorgen. Klar, liegen Jobs nicht auf der Strasse und man muss sich so einiges erkaempfen. Andererseits, wer nach Kanada oder in die USA auswandert, der wird genauso mit dem Einleben beschaeftigt sein.

    Es kommt immer auf die Einstellung drauf an und nicht, dass ich mir ein aggressives Einleben zurechtlege und auf einen deutschen Tagesablauf poche.

    Mit drei Kindern ist das sicher etwas anderes. Amerikaner haben da Nefesh be'Nefesh und es wird sich um alles gekuemmert.
    Andere wuerden Dir jetzt gehoerig die Leviten lesen, denn wieviele Marokkaner und andere kamen mit Kind und Kegel ohne Geld an und erhielten keine finanziellen Hilfen vom Staat. Man fing klein an und erwirtschaftete so Geld und lernte nebenbei die Sprache.
    Ein Prozess genau wie jedem anderen Einwanderungsland auch.

    AntwortenLöschen
  5. Shalom,

    erstmal gibt es kaum noch deutsche Juden, der Grossteil ist aus der GUS. "Preisen" tun es höchsten Leute vom Zentralrat oder Vorstände die nicht wissen was Judentum überhaupt ist.
    Jeder nur etwas vom wirklichen Judentum weiss, der wird sowas nichtmal denken.

    OK, seinen wir mal realitisch, ich hoffe das Du was zu Lösung beitragen kannst, ernsthaft. Ich wäre froh. Ich bin kaufmännischer Angestellter, meine Frau in der Bank als zweiter Chef. Drei Kinder.

    So, jetzt kommen wir nach Israel und haben ALLES aufegegeben. Gut, Bitachon. Dann kommt das Sprachproblem und die Ausbildung. Was wollen wir arbeiten und wie schnell hat man einen Job um eine Grundversorgung, KEINEN LUXUS, zu gewährleisten? Man ist ruckzuck auf Sozialhilfe angewiesen. Wo will man von heute auf morgen wohnen?

    Natürlich ist Israel Israel und nicht Deutschland, soweit sind wir auch schon lange :)

    Ja, die Marokkaner, das kann man nicht vergleichen, die hatten aber auch innerhalb Israels eine Infrastruktur und Leute die sie kannten. Nicht nur 2-3 Leute sondern ganze Gemeinden.

    Schade das man nicht ein Jahr Urlaub nehmen kann. Dann könnte man alles vorbereiten und dann dableiben. Das wiederum ist typisch Deutsch, da geb ich Dir Recht.

    Opimal wäre sowas wie Nefesh beNefesh. Da wären wir sofort weg.

    Joshua

    AntwortenLöschen
  6. >Es gibt eine Story vom Baal Shem Tov ueber ein fernes Land, welches die Juden einlud, bei sich zu wohnen. Ohne Antisemitismus, ohne alles. Letztendlich lehnte der Baal Shem Tov ab, denn kabbalistisch betrachtet, gaebe es in dem Land keine "Funken" mehr, die ein Jude in die oberen spirituellen Welten befoerdern koennte.

    Wie ist das bitte zu verstehen? Daß kabbalistisch gesehen Juden den Antisemitismus als Funken für ihre spirituelle Entwicklung unbedingt brauchen? Ich hoffe doch sehr, daß ich das jetzt falsch aufgefaßt habe und bitte um entsprechende Richtigstellung.

    AntwortenLöschen
  7. B"H

    @ schockiert

    Das Prinzip der "Funken - Netzizot" basiert auf einem Konzept des Kabbalisten Rabbi Yitzchak Luria:

    http://tsafedkabbalah.blogspot.com/search/label/Shevirat%20Hakelim

    Symbolisch und metaphorisch gesprochen sammelen Juden diese Funken anhand von Mitzwot. Was der Baal Shem Tov meinte war, dass selbst wenn Juden dorthin ziehen und die Mitzwot einhalten, es nichts mehr zum "Aufheben" gibt, denn es befinden sich keine Funken dort und ergo auch kein Grund dort zu leben.

    An einigen Orten befinden sich keine Funken mehr. Beruehmtestes Beispiel ist AEGYPTEN, von dem es heisst, dass als die Israelisten aus dem Land auszogen, sie saemtliche Funken in die oberen Welten befoerdert hatten.

    Man muss immer sehen, wo in der Diaspora welche Aufgabe besteht. Streng gesehen koennte man den Antisemitismus als Aufgabenbewaeltigung sehen. Wenn nicht ihn, dann das Leben unter anderen Voelkern.

    Aber das muss jeder fuer sich entscheiden. Die Quelle dazu ist uebrigens ein Passuk im Talmud Ketubot:

    http://chassidicstories.blogspot.com/2008/01/der-talmudisch-begrndete-antizionismus.html

    AntwortenLöschen
  8. B"H

    @ Joshua

    Ihr wuerdet einen kleinen finanziellen Beitrag vom Staat bekommen und eventuell ein befristetes Quartier in einem Absorption Center. Bis zu einem Jahr kann man dort, so glaube ich, bleiben. Gegen eine geringe Miete.
    Dann zumindest haettet Ihr Zeit, Euch Jobs und eine feste Bleibe u organisieren.

    Mit Luxus beginnt kaum jemand und man muss Abstriche machen.:-)))

    Naja, nicht viele Marokkaner hatten Beziehungen und jede Family versuchte erst einmal, sich selbst durchzubringen.

    Sprache und Schule sind allerdings ein Problem. Aber denkt daran, dass auch andere Einwohner damit konfrontiert werden und die es auch irgendwie packen.

    AntwortenLöschen
  9. HALLO
    @ JOSHUA
    HALLO JOSHUA ICH BIN SEIT CA 21/2 JAHREN IN ISRAEL JERUSALEM MIT KIND UND KEGEL SPRICH 3 KINDER UND DER 4 WURDE NA ENDLIC H NACH EINEM IN ISRAEL GEBOREN ICH BIN AUS WIEN NACH ISREL GHEKOMMEN EINFACH SACHEN GEPACKT UND INNERHALD VON EINEM MONAT AUSGEWANDERT UND ICH HABE NIX GEKRIEGT VOM STAAT BARUCH HA SCHEM NACH EINEM MONAT HATTE ICH EINEN JOB ZWAR KEINEN HOCHBEZAHLTEN ABER IMMERHIN HATTE ICH SCHON EINEN JOB
    WENN DU WIRKLICH DEN GLAUBEN HAST DAS DU ES SCHAFST MIT G-TTES HILFE( NATUERLICH) SCHAFFST DU ES AUCH OHNE WENN UND ABER WAS DU VON DIR GIBST SIND NUR FEIGE AUSREDEN WEIL ES DIR SEHR SEHR GUT GEHT IN DEUTSCHLAND!!!! ICH BIN AUS WIEN WEG NICHT WEIL ES MIR AN MATERUIALISMUS GEFEHLT HAT( IST ISRAEL DER FALSCHE PLATZ WEISS NOCH IMMER NICHT WIE ES DIE REICHEN HIER GESCHAFFT HABEN REICH ZU WERDEN) REINE UEBERZEUGUNG UND WEGEN MEIEN KINDER WEIL ICH RICHTIGES JUDENTUM UND BESSERE ORTHODOXE ERZIEHUNG WOLLTE
    ALS WENN DU ES WILLST KANNST DU ES UEBERALL SCHAFEN AUF DER WELT
    WEN G-TT DER AMEISE ZU ESSEN GIBT WIRD ER AUCH NICHT FUER UNS SORGEN DAS IST MEIN LEITSPRUCH
    GRUESSE ITZCHAK( LASCHON HA RA!!! :-)))))))) )

    AntwortenLöschen
  10. Shalom, Boker Tov,

    naja, wir sind bereits Israelis,da fällt Absorption Center wohl flach.

    Versteh mich bitte nicht falsch, wir wollen GANZ rüber und das schnell. Nur, es ist eben schwieriger wenn man viel aufgeben muss... passt zu Pessach, da wollten ja einige auch lieber in Ägypten bleiben.

    Letztendlich haben wir ja sowieso keine Alternative, wegen der Kinder eben. Wenn man wie wir lebt, dann hat man und will auch keinen Anschluss über das Alltäglich hinaus.

    Sprache und Schule werden gehen denke ich, unsere Tochter kommt erst nächstes Jahr in die Schule. Die anderen kriegen das vielleicht eher im Halbschlaf mit ;)

    Was meinst Du denn welche Stadt ganz gut wäre? Geht ja um Arbeitsmöglichkeiten. Hab sogar mal überlegt in ein Moshav oder Kibbuz Dati zu gehen. Ist aber nicht jedermanns Sache ...

    Ich merke ja schon den Unterschied wenn wir in Antwerpen sind, da ist eine ganz andere Selbstverständlichkeit.

    Trotzdem, ich begreife nicht wieso der ZdJ nicht mal ehrlich ist und rät Deutschland zu verlassen.

    Joshua

    AntwortenLöschen
  11. B"H

    @ Joshua

    ich weiss nicht, was ich Dir raten soll. Wie Yitzchak schon sagte, entweder Du wagst den Sprung ins kalte Wasser oder Du laesst es bleiben und suchst die 100%ige Sicherheit, die Dir niemand garantieren kann.

    Jobmaessig ist die Kuestenregion Tel Aviv - Haifa sicher von Vorteil. Spirituell ist es in Jerusalem, aber es gibt kaum Jobs. Immerhin aber bietet Jerusalem den Vorteil fuer jemanden, der wirklich in einer relig. Gesellschaft leben will, Geborgenheit zu finden. Es bestehen viele relig. Beratungsstellen und Hilfen. Wobei ich jetzt eher auf die haredische als auf die nationalrelig. Gesellschaft anspiele.

    Der Zentralrat raet deswegen nicht zur Aliyah, weil, z.B., jeder Gemeinderabbiner auch nach der Anzahl seiner Mitglieder bezahlt wird. Vom Landesverband, oder so. Der Zentralrat wiederum will die Juden halten, weil er sich ja zahlenmaessig benoetigt, denn welche Einfluss haette er, machten die Juden Aliyah ?

    AntwortenLöschen