Donnerstag, 3. März 2011

Papst Benedikt gibt sich erneut antisemitisch

B”H

Demnächst kommt ein neues Buch auf den Markt und der Autor ist kein geringerer als der deutsche Papst Benedikt. In seinem jüngsten Werk zeigt sich der Nazi – Papst wieder einmal so richtig antisemitisch, wie man es von ihm gewohnt ist. 
“Die Juden seien Schuld am Tod des gekreuzigten J. !”

Mit seiner Äußerung beruft sich der Papst auf das antisemitische Buch des Matthäus.
Die Juden sind wieder einmal schuld am Tod des Juden J. Von der historischen Sichtweise hat der Papst keine Ahnung, denn es ist bewiesen, dass die römische Besatzungsmacht Kreuzigungen durchführte, aber was will man von der antisemitischen Kirche erwarten, die da, zusammen mit Martin Luther im Mittelalter ihre Judenpogrome abzog. Passend zum anstehenden Pessach wird der Papst wieder einmal besonders antisemtisch, ohne sich an der Kriminaltät seiner eigenen Kirche zu stören.


Links zum Thema:




Warum die Kirche den Talmud ablehnt

Kommentare:

  1. Ich bin sicher kein Freund der Kirche aber was Du da schreibst ist doch etwas ... seltsam.

    http://au.news.yahoo.com/world/a/-/world/8943319/pope-book-says-jews-not-guilty-of-jesus-christs-death/

    Mal eine persönliche Frage an Dich, hast Du selbst mal Giur gemacht?

    Kol Tuv

    Joshua

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  2. Hallo, ich schreibe lieber noch einmal, da ich nicht weiss, ob das zum erstensmal geklappt hat.Ich hab aber auf dem Internetseite von CNN gelesen, dass er in seinem Buch schreibt, dass die Juden nicht schuldig sind....Jetzt bin ich verwirrt.....Was ist jetzt wahr und was nicht......?
    Grüsse aus München

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  3. B"H

    Die hebraeische Ausgabe der JERUSALEM POST hatte den von mir wiedergegebenen Inhalt als heutige Schlagzeile und insofern gehe ich davon aus, dass die Nachricht stimmt. Ferner regen sich schon fuehrende amerika. jued. Vertretener auf, da der Papst mit seinen Buchinhalten weiteren Antisemitismus anschuert.

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  4. calan,

    Du liegst vollkommen richtig, Ratzinger schreibt ein Buch in dem er klarstellt das Juden NICHT schuld sind und nicht schuld waren.

    Hier nochmal auf Deutsch:

    www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9855

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  5. B"H

    Es ist interessant zu sehen, wie sich hier lediglich auf ein Buch bezogen wird und alles andere ausser Acht gelassen wird. Insbesondere die Tatsache, dass der Vatikan juedische Gegenstaende aus der Tempelperiode gehortet hat und sich bis heute weigert, diese dem Staat Israel zurueckzugeben.

    Ferner weigert sich der Vatikan viele der Originalschriften des Rambam sowie weiterer mittelalterlicher Rabbiner herauszugeben.

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  6. Es gibt keinerlei Beweise dafür das Gegenstände aus dem Zweiten Tempel in Besitz des Vatikans sind oder je waren.

    Die Menorah auf dem Titusbogen ist auch keine authentische Darstellung. Was man dort sieht, ist nur eine künstlerische Darstellung und keine exakte Replika der Menorah.
    http://www.roma-antiqua.de/forum/galerie/data/500/BILD0899.JPG

    Heisst, sie muss dort nie angekommen sein.

    Genaues über den Verbleib anderer Gegenstände ist nichts bekannt. Die Heilige Lade (aron hakodesh) war ja im Zweiten Tempel nicht vorhanden, die wurde ja vorher bereits in Sicherheit gebracht.

    Ich vermute das der Vatikan aus dem Tempel nichts hat.

    Bei den Maimonidesschriften handelt es sich vorwiegend um die Mishne Tora, aus dem 13.-15. Jahrhundert. Die kann man zumindest einsehen.

    Kol Tuv

    Joshua

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  7. B"H

    Die Schriften des Maimonides kann man nur begrenzt einsehen. Vor ein paar Jahren gab der Vatikan ein paar Leihgaben an das Israelmuseum. Auf befristete Dauer und nur sehr begrenzt einsehbar.

    Es geht nicht nur um Maimonides, sondern um viele andere Rabbiner und ihre Schriften und ich frage mich, was der Vatikan damit zu tun hat.

    Und falls Du es nicht wissen solltest:

    Beide Oberrabbiner fahren jedes Jahr zum Vatikan und bitten den Papst, die Menorah wieder herzugeben. Der papst lehnt ab. Weiterhin bot die israel. Regierung dem Vatikan an, die Menorah abzukaufen, doch auch dies lehnte der Vatikan ab.

    Es war nicht vom Aron HaKodesh die Rede, sondern von der Menorah !!!

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  8. Da hätte ich gerne eine offizielle Quelle zu, das die beiden Oberrabbiner den Papst um die Menorah bitten.

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  9. B"H

    Hast Du die ganzen Jahre verschlafen und weisst nicht, was in Israel geschieht ?

    Warum richtest Du kein Schreiben an das Rabbanut ?

    http://www.jewishworldreview.com/0105/maimonides_vatican.php3

    Da berichtet fast die gesamte jued. Welt darueber und fast jede Yeshiva haelt Vortraege darueber, und Du bekommst nichts mit.

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  10. Miriam, ich lese Deine Beiträge wirklich gerne und kann gut einmal darüber hinwegsehen, wenn Du für meinen Geschmack etwas übers Ziel hinausschießt. Aber in diesem Fall kann auch ich nur den Kopf schütteln. Du regst Dich - in manchen Fällen vermutlich sehr zu Recht - über "fanatische Christen" auf, stehst aber in der Gefahr, mit Artikeln wie diesen hier das Gleiche Verhalten in Grün an den Tag zu legen.

    Zunächst einmal: Was Du oben geschrieben hast, bezog sich quasi ausschließlich auf den zweiten Teil von "Jesus von Nazareth" von Benedikt XVI., das in ein paar Tagen erscheint. Nichts davon entspricht auch nur einigermaßen den Tatsachen - ganz im Gegenteil! So hat das im Übrigen auch der Artikel bei Jediot Aharonot zum Ausdruck gebracht, auch Netanyahu hat dem Papst für seine Äußerungen mittlerweile ausdrücklich gedankt, obwohl sie nicht neu sind. Ich bin nicht einmal katholisch und habe deshalb kein gesteigertes apologetisches Interesse - aber in diesem Fall ist mir dann doch daran gelegen, den Papst etwas in Schutz zu nehmen. Noch einmal: Benedikt XVI. wehrt sich ausdrücklich gegen Vorstellungen, "die Juden" seien Schuld an der Verurteilung und dem Tod Jesu. Und es ist keineswegs das erste Mal, dass er sich so äußert, das lässt sich auch in jahrzehntealten Veröffentlichungen bereits ersehen. Wenn Du daran Zweifel hast - das Buch ist frei käuflich, Auszüge daraus werden sich bald schon im Internet einsehen lassen, ebenso Rezensionen etc. Bei einer solchen Sachlage bricht man sich sicherlich keinen Zacken aus seiner Krone, wenn man einfach eingesteht, dass das, was man geschrieben hat, vorschnell und schlichtweg falsch war.

    Was den von Dir verlinkten Artikel zu den Schriften des Maimonides angeht: Bitte lies auch diesen noch einmal aufmerksam durch. Niemand darin beschwert sich darüber, dass der Vatikan sich zu Unrecht in Besitz dieser Dokumente befindet. Warum auch? Schriften von antiken Autoren sind überall auf der Welt antiquarisch für jedermann erhältlich, der Besitz wird in diesem Fall über Kauf und Verkauf geregelt, nicht über ethnische, nationale oder religiöse Ansprüche. Und was die Menorah angeht: Hier handelt es sich tatsächlich zunächst einmal um nichts als Gerüchte - es gibt keine einzige verlässliche Quelle, die nahelegen würde, dass sich der Vatikan in Besitz solcher Gegenstände befindet und das verschweigt. Ich denke, es ist eine Frage der Aufrichtigkeit, so etwas dann auch als Gerücht zu kennzeichnen, anstatt es unter der Hand als mehr oder weniger gesicherte Tatsache auszugeben, um ein ohnehin schon existierendes Feindbild weiter untermauern zu können. Ich bin mir wohl bewusst, dass das Verhältnis von Juden und Christen kein einfaches ist und Juden von Christen im Laufe der Geschichte unendlich großes Leid zugefügt wurde. Das entbindet niemanden davon, bei der Wahrheit zu bleiben.

    LG,
    Tobias

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  11. B"H

    In Israel sieht man das aber anders und Du brauchst hier nicht den Vatikan fuer seine jahrhundertelange Blutspur zu entschuldigen, was eh wie ein Hohn klingt.

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  12. Miriam, es wäre schön, wenn wir beide sachlich bleiben könnten. Ich versuche, meinen Teil dazu zu tun - Du könntest es auch versuchen.

    Also, worum ging es? Um das Buch. Treffen Deine Vorwürfe diesbezüglich zu? Nein. Ob man das in Israel anders sieht oder nicht, tut überhaupt nichts zur Sache: auch in der hebräischen Ausgabe des Buches wirst Du die Vorwürfe, die Du erhebst, nicht finden können. Wie gesagt, es steht Dir offen, das selbst zu überprüfen.

    An keiner, aber auch wirklich an gar keiner Stelle habe ich auch nur ansatzweise versucht, "den Vatikan für seine jahrhundertelange Blutspur zu entschuldigen". Das liegt mir ferne. Auch hier: bleib bitte sachlich. Ich habe mich ausschließlich auf das Buch, auf die Schriften des Maimonides und die Menorah bezogen. Wenn Du sachliche (!) Argumente hast, die meine Sicht der Dinge in diesen Punkten wiederlegen, dann lasse ich mich gerne darauf ein. Was Du hier bislang allerdings machst, ist nichts als ein Streuen von Gerüchten.

    LG,
    Tobias

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  13. B"H

    BLEIBE BITTE SACHLICH ...

    Erstens war ich sehr sachlich und zweitens lasse ich mir hier kein Oberlehrerverhalten gefallen. Du brauchst mir gewiss nicht sagen, wie ich mich verhalten soll.

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  14. Miriam, ich weiß nicht, was an Folgendem sachlich sein soll:

    "In seinem jüngsten Werk zeigt sich der Nazi – Papst wieder einmal so richtig antisemitisch, wie man es von ihm gewohnt ist.
    “Die Juden seien Schuld am Tod des gekreuzigten J. !”" Papst Benedikt XVI. äußert allerdings - und wie gesagt: keineswegs zum ersten Mal - das genaue Gegenteil davon. Du kannst Dich gerne selbst davon überzeugen.

    Solltest Du Deine Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen und aufgrund unzureichender Informationen getroffen haben, dann dürfte es ja ein leichtes für Dich sein, sie nach einer Überprüfung ggf. zu revidieren. Niemand zwingt Dich oder erwartet von Dir, den Papst, die Kirche, Christen oder wen auch immer deswegen gleich zu lieben.

    Wenn Du allerdings trotz besserem Wissen an solchen Aussagen festhältst ohne sie überhaupt zu überprüfen, obwohl Du von mehreren Seiten auf ihre Fehlerhaftigkeit hingewiesen wurdest, dann wird aus einem anfänglichen Irrtum eine handfeste Lüge. Ich brauche gar nicht den Oberlehrer zu geben, um das festzustellen: die harten Fakten bezeugen es, auch ohne mich.

    Ich empfinde es jedenfalls als ein Zeichen von Größe, einfach mal ein "Sorry, ich habe mich getäuscht" auszusprechen, wenn die Faktenlage so klar ist. Aber Du musst wissen, was Du verantworten kannst.

    LG,
    Tobias

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  15. B"H

    Ich bezog meine Aussage auf die kirchliche Vergangenheit, die ja immer noch anhaelt.

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