Samstag, 12. März 2011

Der Siedlermord ist der deutschen Presse keinen Pfifferling wert

B"H

Naja, Siedler halt; religiöse Juden, was geht uns da an ? Die sind doch selber schuld ! Sollen die halt ihre blöde Siedlung dichtmachen und den Palästinensern das Gebiet überlassen. Frieden muss her und wo gehobelt wird, da fallen halt Späne.

Genauso denkt fast die gesamte deutsche Presse. Ob "Der Spiegel", die "Süddeutsche" oder die "TAZ", zum Mord an der fünfköpfigen Familie aus Itamar fand ich auf diesen Nachrichtensites nichts. Da kam anscheinend der Tsunami in Japan gerade recht, um die Nachricht aus Israel zu ignorieren. Man stelle sich nur vor, israelische Siedler haetten einen Angriff auf eine palästinensische Familie gestartet, da wäre der antisemitische und anti - israelische SPIEGEL glatt ausgerastet und hätte sofort seine bekannte Hetze gestartet. 

Religiöse Juden haben in der deutschen Presse keine Lobby und sie werden abgrundtief gehasst. Ich sehe keinen einzigen deutschen Journalisten, der sich aktiv und ernsthaft mit dem Judentum auseinandersetzt und sich nicht nur zehn Minuten etwas zurechtgoogelt. Was in den Artikeln zu den Siedlern sowie den Haredim (ultra - orthodoxe Juden) am Ende rauskommt, lässt einen Aufschreien, solche Dummheit wird da verbreitet. 

Links:


Die Hetze des SPIEGEL ONLINE gegen Rabbiner und Juden

Deutsche Journalisten stehlen meine religiösen Inhalte

Deutsche Journalisten und die haredische (ultra - orthodoxe) Gesellschaft

Meine eigene Geschichte: Wie soll es weitergehen ?

Kommentare:

  1. http://www.sueddeutsche.de/politik/israel-palaestinenser-ersticht-siedler-familie-im-westjordanland-1.1071145

    http://de.euronews.net/2011/03/12/tote-im-westjordanland/

    http://news.search.ch/ausland/2011-03-12/israel-blutiger-anschlag-auf-siedlerfamilie

    Mich trifft der Mord an der Familie auch mehr als der Tsunamie aber man kann der Presse diesbezüglich sicherlich keinen Judenhass vorwerfen.

    Denkst Du nicht das Du manchmal sehr übertreibst??

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  2. B"H

    Erstens gab ich in den weiteren Links genuegend Beispiele dafuer, wie die Presse reagiert.

    Zweitens ist bekannt, dass auch die deutsche Presse einseitig berichtet. Den Unterschied merkt man dann, wenn der Leser die israelischen Presseberichte liest.

    Dass SPIEGEL & Co. anti - israelisch und anti - juedisch berichten, ist dem Ausland anscheinend klarer als Dir.

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  3. Das ist doch aber letztendlich gleichgültig, sollen sie doch schreiben was sie wollen.

    Sich über so einen altbekannten Rotz noch aufzuregen bringt doch nichts.

    Stell Dir vor die Welt würde uns lieben, wie hoch dann die Mischehenrate NOCH wäre ;)

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  4. B"H

    :-)))))))


    Was allerdings seltsam beim Spiegel Online ist, dass sich die Autoren auf dessen englischer Website teilweise vorsichtiger ausdruecken als im deutschen Text.

    Die anti - israelische Meinung der auslaendischen Presse stoert mich weniger, doch das ewige Gehetze gegen relig. Juden, wo Haredim und Siedler in einen Topf geworfen werden, nervt schon. Ansonsten werden die Siedler nur als hoffnungslose Fanatiker in einer Minderheit dargestellt.

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