Dienstag, 23. Januar 2007

Aliyah, Jobs .....Arbeiten in Israel

B"H

Genannte Themen werden in verschiedenen Online - Foren haeufig diskutiert. Aliyah (Einwanderung) oder einfach nur so in Israel jobben.

Wer Aliyah macht, fuer den ist alles von vornherein einfacher. Jedenfalls bezogen auf die Buerokratie. Der Oleh (Neueinwanderer) muss nur noch einen Job zu finden.

Derjenige, der einfach nur mal eben so in Israel jobben will, hat es da schon schwerer. Wobei es noch dazu darauf ankommt, ob der Tourist Jude oder Nichtjude ist. Auch dort wird wieder in Kategorien unterteilt.

Fuer Touristen, egal ob Jude oder nicht, gelten folgende Regeln:

- Dokument der juedischen Abstammung (wenn vorhanden) bei der Visaverlaengerung nach drei Monaten zum Innenministerium mitnehmen. Statt der ueblichen drei gibt es dann sechs Monate Visaverlaengerung. Nichtjuedische Touristen muessen sich wiederum nur mit weiteren drei Monaten begnuegen und dann wird bald Schluss sein mit der Verlaengerung. Sprich, man muss das Land verlassen.

- Erst Arbeit finden und dann eine Arbeitserlaubnis beantragen. Die Erlaubnis gibt es nur fuer einen Arbeitgeber und ist nicht auf einen anderen uebertragbar.

- Touristenkrankenkasse abschliessen

- Gueltiges Visum

Fuer den nichtjuedischen Touristen erweist sich, lt. vieler Stories, die ich hoerte, der Gang zum Innenministerium zwecks Visaverlaengerung oft als Spiessrutenlauf. Genervte Beamte, ca. 200 Shekel Gebuehren (40 Euro), lange Warteschlangen.....Und nach ein oder zwei Verlaengerungen muss man das Land verlassen. Viele fliegen fuer ein paar Tage nach Zypern, in die Tuerkei oder so....Kommen dann zurueck und bekommen weitere drei Monate. Es ist schon nervig, alle drei Monate das Land verlassen zu muessen. Man kann dies bis zu fuenf Jahre durchziehen und dann ist Schluss. Dann darf man mindestens fuer ein Jahr nicht nach Israel einreisen.

Der juedische Tourist hat all diese Probleme nicht, doch ist fuer ihn auch einmal Schluss. Dann wird ihn das Innenministerium vor die Wahl stellen: Aliyah oder Land verlassen. Das passierte mir vor einigen Jahren.

Dem nichtjuedischen Touristen wuerde ich nicht raten, illegal zu bleiben. Seit Jahren fuehrt Israel eine rigorose Abschiebepolitik durch. Und einmal abgeschoben, ist Schluss mit Israel fuer die kommenden fuenf Jahre.

Grundsaetzlich haben israelische Arbeitgeber etwas dagegen, Touristen ueberhaupt einzustellen. Vielleicht eher in Kneipen oder manchmal auch im Telefon - Marketing. Das sind jedoch aeusserst schlecht bezahlte Jobs mit keinem besonderen Ruf.
Und Vorsicht ! Als Tourist gibt es keine Rechte und viele Arbeitgeber zahlen einfach das Gehalt nicht.
Auch sind Krankenkassen und Sozialversicherungen wesentlich anders geregelt als in Deutschland. Das alles ist nur auf Staatsbuerger zugeschnitten. Die israel. Krankenkassen nehmen nur Staatsbuerger auf. Fuer Touristen gibt es Touristenversicherungen.

Bleibt fuer viele nur die einfachste Loesung: Der Kibbutz. Dort wiederum lernt man aber das israelische Leben nicht kennen, sondern hockt im Kibbutz fest.

Hebraeischkenntnisse kann ich nur anraten. Wer gut Ivrit spricht, hat es in jedem Fall leichter. Tourist oder Neueinwanderer. Wer sich nur auf die HighTech - Branche (Customer - Service oder Telefonmarketing) festlegt, steht nicht besonders gut da. Schichtarbeit und schlechte Bezahlung (ca. 27 Shekel / Std.).
Wer als Guard arbeiten will, verdient noch weniger: 19 Shekel / Std. das israelische Mindestgehalt. Als Guard muss man Staatsbuerger sein und dies zusaetzlich drei Jahre um einen Waffenschein zu bekommen.

Fuer Office - Jobs braucht man Glueck und oft Englisch Muttersprache. Der israelische Arbeitsmarkt ist eh eine Katastrophe und wer mehr Glueck haben will, der sucht an der Kueste: Tel Aviv, Netanya rauf bis Haifa. In Jerusalem schaut es schlecht aus und hier liegen die Gehaelter niedriger als in Tel Aviv.

Putzen war frueher ein guter Tip fuer Touristen; 40 Shekel pro Stunde. Doch heute nimmt keine Familie mehr Touristen. Wegen der fehlenden Arbeitserlaubnis.

Zu Jakobs Frage: Hebraeisch lernen sicherlich. Die Landessprache ist immer ein Vorteil. Auch bei Jobverhandlungen. Das macht von Beginn an einen anderen Eindruck.

Es ist sicherlich besser erst einmal einige Monate in Israel zu leben und sich dann fuer oder gegen eine Aliyah zu entscheiden.
Von ausserhalb Arbeit zu suchen bringt nichts. Man sollte schon vor Ort sein und sich erkundigen. Am Ende des Beitrages gebe ich ein paar Links. In Jerusalem sowie auch in anderen Staedten gibt es Bueros, in denen du Listen abonnieren kannst. Fuer drei Monate bekommst du taeglich einen neue Liste mit Jobangeboten.
Jobsuche funktioniert in Israel anders als in Deutschland. Die meisten finden Jobs durch Freunde. Mundpropaganda.
Riesen Bewerbungen werden auch nicht verschickt, sondern kurze Lebenslaeufe per Fax oder e-mail. Ohne Bild und Zeugnisse. Wenn jemand Interesse hat, ruft er an und macht ein Vorstellungsgespraech aus. Bei diesen Gespraechen werden andere Fragen gestellt als in Deutschland. z.B. was sind deine Vorlieben und deine Schwaechen. Was ist dein Lebensziel und wo siehst du dich in 10 Jahren. Solche Fragen in der Art.

Ulpanim gibt es viele. Kommt drauf an, wo du leben willst.

Hier ein paar Links:

http://israel.zeezo.com/jobs.htm

http://www.israeljobs.com/

http://www.jobs-israel.com/

Praktika sind uebrigens auch noch eine Idee. Jerusalems Krankenhaeuser z.B. nehmen Praktikanten auf.

Kommentare:

  1. @ Miriam:
    Danke für Deinen Artikel. Hast ja ne
    ganze Menge geschrieben. Ich hatte auch
    mal über die Seite der Jewish Agency ein
    Paar Infos bekommen zum Thema Praktika.
    Da gibts ja auch ein Paar Möglichkeiten
    gerade auch wenn man mit wenig Iwrith
    nach Israel kommt. Du hattest geschrieben,
    dass Du auch vor die Wahl gestellt wurdest
    Aliah zu machen oder auszuwandern. Wie
    hast Du die erste Zeit dort verbracht?
    Was für arbeit hattest Du bekommen?
    Wie bist DU dort angekommen? Ich meine
    jetzt an Sprachkentnissen, Job- Wohnung,
    diese Sachen halt?

    Aliah würde ich auch nciht gleich machen
    zumal ich seit meiner Bar Mitzwah nicht
    mehr in Israel war und ich natürlich
    so noch nicht sagen kann ob ich dort
    ständig leben möchte. Dazu kommt noch,
    das Deutschland anscheinend seine
    Passgesetze geändert hat und ich meinen
    Pass dann abgeben müsste und einen Pass
    gibt man ja nicht so gerne ab wenn man
    ihn schon mal hat.

    Jakobo

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  2. B"H

    Hi Jakob,

    du sagst ich haette eine Menge geschrieben. Ich habe mich nur auf das wichtigste bezogen. :-)

    Die Jewish Agency ist ein guter Ansprechpartner aber fuer uns Deutsche ist auch die British Olim Society verantwortlich. Du kannst dich ja mal an die wenden:

    http://www.ujia.org.il/asp/section.asp?secid=1

    Das Buero von denen in Tel Aviv, Even Gvirol Street, kann ich sehr empfehlen. In Jerusalem sind sie totale Versager und nicht wert ueberhaupt hinzugehen.
    Die British Olim koennte dir aber einige Tips geben, auch wenn du nicht gleich Aliyah machen willst.

    Ich war nach dem Ultimatum noch einige Monate laenger ohne Visum in Israel. Bin dann nach Deutschland geflogen, war dort mehr als zwei Jahre und machte dann vor dort aus Aliyah.
    Zu der Zeit war ich in der Yeshiva und hab nebenbei Haeuser geputzt. So konnte ich mich recht gut ueber Wasser halten.

    Vorher war ich in zwei Kibbutzim bei Ulpan. Wohnung fand ich dort Freunde. In Israel ist es so, dass die meisten Leute in WGs wohnen, weil die Mieten zu hoch sind.

    Dass Passgesetz ist in Deutschland ein Problem. Was du nach der eventuellen Aliyah machen koenntest, ist auf die israel. Staatsbuergerschaft zu verzichten. Heisst, du bist irgendwie Israeli, hast aber keinen Pass und darfst nur bei Kommunalwahlen waehlen und nicht fuer die Knesset.

    Auch kommt es darauf an, in welchem Bundesland du in D wohnst. Ausser Bayern erkennen alle Bundeslaender die israel. Staatsbuergerschaft als zweite Staatsbuergerschaft an.

    Das beste ist, du kommst her und schaust dich hier um. Die billigste Variante ist, dass du vielleicht erstmal in ein billiges Hostel oder ins Heritage House ziehst. Das letztere ist ein kostenloses juedisches Hostel in der Altstadt. Jedenfalls hast du dann erstmal Luft, dich umzuschauen.

    Miriam

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  3. HI, Miriam:
    Klar, freut mich trotzdem dass Du so
    viel geschrieben hast. Der englische
    Link klingt sehr interessant. Vielleicht
    kann ich ja auch schon von hier aus
    einen Kontakt machen. Was auch ganz gut
    ist ist die Idee erstmal in einem Kibbuz
    mit einem Ulopan anzufangen. Is gut für
    die Sprache und auch um ein paar kontakte
    zu machen. So ähnlich hast du es ja auch
    gemacht wenn ich dich richtig verstanden
    habe. Hattest du im Kibbuz eigentlich
    auch Zeit um dich auch draußen etwas
    umzuschaun?

    Die Idee vorerst auf die israelische
    Staatsbürgerschaft zu verzichten bis ich
    eine Entscheidung getroffen hab ist
    nicth schlecht. Hab ich dann so eine
    Art Arbeitsvisum? Oder wie kann ich mir
    das vorstellen?

    Meine Pläne sind ja noch etwas unkonkret
    aber ich will mir einfach schon mal ein
    Bild schaffen um dann besser zu wissen,
    was ich will und machen kann.

    "Dass Passgesetz ist in Deutschland ein Problem."

    Das kannst Du aber laut sagen.

    "Auch kommt es darauf an, in welchem Bundesland du in D wohnst. Ausser Bayern erkennen alle Bundeslaender die israel. Staatsbuergerschaft als zweite Staatsbuergerschaft an."

    Das interessanteste ist ja, dass der
    deutsche Pass ja mittlerweile auch
    ein europäischer ist. Und für Bayern
    kann man ja dann immernoch ein Visum
    beantragen *looool*

    Jakobo

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  4. B"H

    Es gab vor ein oder zwei Jahren einen Fall, wo ein Deutsch - Israeli den Freistaat Bayern vor dem Bundesgerichtshot oder Verfassungsgericht verklagte und verlor. Er musste in D seine dt. Staatsbuergerschaft aufgeben.

    Wenn du aufs Innenministerium gehst und Aliyah baantragst, bekomst du ein Formular, was du nach einigen Tagen / Wochen wieder zurueckbringen musst. Ausgefuellt. Dass du auf die israel. Staatsbuergerschaft verzichtest. Fuer das Formular hast du aber nur begrenzte Zeit.
    Ein Arbeitsvisum braeuchtest du nicht, doch solltest du bedenken, dass du ohne israel. Staatsbuergerschaft viele Jobs nicht bekommst.

    Kommt drauf an, wo der Kibbutz liegt. Neben einer Grosstadt gelegen, hat man Zeit sich umzuschauen. Doch das richtige israel. Leben lernt man nicht bei Kibbutznikkim kennen.:-)

    Miriam

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  5. @ Miriam:

    Ich glaub von dem Fall hab ich auch
    gelesen. Das muss zu der Zeit gewesen
    sein, als die Gesetze erst umgestellt
    wurden. Ich glaub ich will mich jetzt
    lieber nicht darüber weiter auslassen.

    Kann mir schon auch vorstellen, dass
    das Leben im Kibuz was anderes ist, aber
    ich denke dass gerade wenn man ncoh neu
    ist es auch ganz gut sein kann weil man
    es eher langsam angehen kann und nicht
    gleich so viele Dinge organisieren
    muß. Kann man eigentlich der Arbeit im
    Kibuz leben ohne erstmal auf erspartes
    zurückgreifen zu müssen? Und lässt sich
    der Sprachkurs von der Arbeit
    finanzieren? Oder sollte man dafür
    vorher Geld dafür beiseite legen?

    Das mit den Jobs müsste ich in Kauf
    nehmen. ABer die Staatsbürgerschaft
    könnte ich ja dann immernoch beantragen,
    oder?

    Jakobo

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  6. B"H

    Ob man die Staatsbuergerschaft spaeter wieder beantragen kann, weiss ich nicht.

    Es gibt nicht mehr viele Kibbutzulpanim, die Leute ohne Aliyah aufnehmen. Dazu musst du dich bei der Jewish Agency erkundigen. Es gibt noch einige wenige, aber die meistens Kibbutzim nehmen nur noch Neueinwanderer in die Sprachkurse. Aus dem einfachen Grund weil sie dafuer vom Staat Geld kriegen, was die Kibbutzim ja dringend brauchen. Somit sind die Ulpanim fuer sie zu einem zusaetzlichen Einkommenszweig geworden.

    Der Ulapn - Kibbutz hat mich vor 12 Jahren 300 Dollar gekostet. Dann kannst du mal schaetzen, wieviel das heute kostet. Du musst ihn gleich zu Beginn CASH bezahlen. Mit deinem bisschen Gehalt aus dem Kibbutz kannst du da nichts abstottern. Geld musst du schon immer mitbringen.
    Nach der Aliyah gibts uebrigens einen Ulpan umsonst + Taschengeld von 1100 Shekel monatlich aufs Konto. Aber nach einem Ulpan kann man noch kein Hebraeisch.:-)

    Miriam

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  7. Ich meinte jetzt die israelsische
    Staatsbürgerschaft. Wenn ich zum BEispiel
    in Israel als Oleh ankomme aber die
    Staatsbürgerschaft ablehne, dann kann
    ich sie doch später dann noch beantragen,
    oder?

    Der kostenlose Ulpan kommt wohl eher
    dann in Frage, wenn ich auch die
    STaatsbürgerschaft annehme, oder?

    Ich komme gerade etwas durcheinander,
    ich dachte dass Aliah machen gleichzeitig auch bedeutet die
    Staatsbürgerschaft anzunehmen.

    Unterkunft und Verpflegung für den
    alltag sind aber durch den Kibuz shcon gedeckt?

    Jakobo

    PS.: Danke für deine MÜhe, ich werd
    gleicih erstmal deine Links durchgehen
    bevor ich dich noch weiter ausquetsche
    :-)

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  8. B"H

    Aliyah bedeutet, dass du die Staatsbuergerschaft bekommst. Erst gehst du nach deiner Ankunft zum Innenministerium und beantragst einen Teudat Sehut (Personalausweis). Den bekommst du auch, wuerdest aber nach Abgabe des Formulares, was dir bei deinem Antrag gegeben wurde, keinen israelischen Pass bekommen und darfst nicht fuer die Knesset waehlen duerfen. Du hast ansonsten schon alle Rechte. Nur sehen es viele Arbeitgeber nicht gerne, wenn sie jemanden ohne "volle" Staatsbuergerschaft einstellen sollen. Sagen wir es einmal so, einen Staatsposten wuerdest du nicht bekommen, im Militaer waerst du eingeschraenkt und bei der Polizei koenntest du auch nicht arbeiten. Es gibt aber noch eine Reihe mehr Jobs.

    Wenn du Aliyah machst, hast du einige Rechte, wie einiges an Geld (ca. 20.000 Shekel, einen freien Ulpan samt Taschengeld und Mietbeihilfe).
    Die 20.000 Shekel werden nicht mehr auf einmal ausgezahlt, sondern neuerdings in Raten, weil es mal wieder Missbrauch gab.
    Die Mietbeihilfe belaeuft sich in den ersten beiden Jahren auf 6 - Monatsbasis auf 1500 Shekel. Alle sechs Monate bekommst du also 1500 Shekel auf dein Konto ueberwiesen. Nach zwei Jahren jedoch nimmt die Summe drastisch ab und nach fuenf Jahren wird die Zahlung ganz eingestellt.

    Im Kibbutz hast du alles umsonst. Essen, Waesche und Unterkunft. Willst du extra etwas im Kibbutzshop einkaufen, musst du das natuerlich aus eigener Tasche bezahlen.

    Miriam

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  9. Hallo,
    mal 'ne Frage. Du kennst dich ja inzwischen wohl ein bischen besser in Il aus. Ich bin z.Zt. in Il und mache für mein Studium in Dt. hier ein Industriepraktikum und wissenschaftl. Arbeiten in 'ner Firma. Da ich noch bis Mitte des Jahres hier zu tun habe werde ich mich also die nächste Zeit noch um ein Visum bemühen müssen. I.d.R. kümmert sich meine Firma hier um alles (Wohnung, Versicherung, etc.), aber da manches ein wenig spontan läuft und die mit ausländischen Studierenden keine Erfahrung haben, will ich doch auch noch sleber ein wenig danach schauen. Kannst du mir mal schreiben, wie das Zuständige Amt in Ivrit geschriben wird? Dann schau' wenn ich Zeit habe da mal die nächsten Wochen vorbei. Ach, ja: Ich hab' diesen Blogeintrag über Google gefunden aber bisher nicht viel mehr vom Blog gelesen.

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  10. B"H

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann willst Du ein neues Visum beantragen.

    Das zustaendige Amt heisst:

    משרד הפנים
    Innenministerium, ausgesprochen "Misrad HaPnim".

    Ich weiss nicht, wo Du wohnst, doch in Jerusalem ist es so, dass man zuerst einen Termin zur Visaveralengerung ausmachen muss. Entweder ruft man im Ministerium an, was ewig dauert und man stundenlang Geduld zeigen sollte. Oder man geht morgens vorbei und laesst sich direkt einen Termin geben.

    Ich glaube, zum Termin selber musst Du 2 ? Photos mitbringen, Deinen Pass, Firmenpapiere und was Du hier machst sowie ca. 150 Schekel.

    Die Auflagen aendern sich allerdings staendig.:-)

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