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Donnerstag, 20. September 2012

Leserfrage: Israel - Palästina

B"H 

Es geschieht sehr häufig, dass mir anderweitige Websites deren Leserfragen zusenden. Hier ist einmal wieder ein Beispiel, was ich auch hier in den Blog stelle, denn es interessiert sicher viele weitere Leute. Die Frage zum Theme ist sehr komplex und ich habe versucht, sie kurz und einfach zu beantworten. Klar, sind nicht alle Sachen gesagt, doch um all die Fakten aufzulisten, würde meine Antwort Romanlänge erhalten. 
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Hallo,

Palästina ist ein Gebiet in Israel, kein eigenes Land. In Palästina leben Christen, während Israelis Juden sind. Wie kann man sich diese Situation vorstellen? Werden diese Gebiete militärisch getrennt - ähnlich Ost und West Berlin?

Gibt es Gebiete in denen Israelis und Palästinenser zusammen leben? Was hat es mit Jerusalem und Bethlehem auf sich? Wer lebt dort und wer beansprucht diese Territorien für sich?

In den Medien wird publiziert, das Israel ein glückliches Land voller Palästinenser war, bis schließlich - nach dem zweiten Weltkrieg - alle Israelis nach Israel kamen um dort zu leben und ihren jüdischen Glauben zu praktizieren. Was ist da dran?

Gibt es eine Verbindung zu Syrien,Jordanien,etc. zu Israel oder Palästina? Was genau ist der Gaza-Streifen? Vielen Dank für eure Hilfe, ein nicht einfaches aber interessantes Thema.


Meine Antwort:

Palästina ist kein Gebiet in Israel, sondern bis zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 wurde Israel nicht Israel, sondern Palästina genannt. Bis dahin waren also die dort lebenden Juden und Araber PALÄSTINENSER. Zu der Zeit betrachteten sich die in Palästina (Israel) lebenden Araber noch gar nicht als Palästinenser. Das kam, historisch betrachtet, erst viel später. Selbst nach der offiziellen Staatsgründung Israels wurden die im Land geborenen Juden immer noch als Palästinenser (geboren in Palästina) geführt. Erst allmählich wurde die Bürokratie "israelisch". Unter dem heutigen "Palästina" versteht man die "palästinensischen Autonomiegebiete" wie Bethlehem, Jericho oder Ramallah. Dort leben vorwiegend Muslime. Es heisst, dass der Anteil arabischer Christen in Bethlehem einmal führend war, doch diese nach und nach von den Moslems verdrängt worden sind bzw. verdrängt werden.

Israelis können Juden sowohl als auch Muslime oder Christen sein. Diejenigen von ihnen, die in Israel leben und das Recht auf die israelische Staatsbürgerschaft besitzen, erhalten einen israelischen Pass. Unabhängig davon, ob jemand Moslem oder Jude ist. Somit versteht es sich von selbst, dass jeder israelische Staatsbürger Rechte und Pflichten hat. Demnach erhält auch ein Palästinenser Kindergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosenunterstützung genau so wie Mietzuschuss. Wie eben jeder andere Israeli auch.

Diejenigen Palästinenser, welche in der Autonomie leben, sind keine Israelis mehr, sondern Staatbürger der Autonomie. Um nach Israel einzureisen, müssen sie Checkpoints an den Autobahnen passieren. Viele von ihnen kommen illegal über die "grüne Grenze", denn die Autonomiebehörde unter Abu Mazen ist korrupt, zahlt kaum soziale Unterstützung und somit sind viele Palästinenser gezwungen, in Israel zu arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Wohlgemerkt, hiermit meine ich diejenigen, die in der palästinensischen Autonomie wohnen.

Wohin gegen Palästinenser mit israelischem Pass ganz normal überall in Israel arbeiten können. Auch lebt man normal zusammen, wobei die Palästinenser jedoch weitgehend in ihren eigenen Orten leben. Städte wie Haifa oder Jaffo bilden Ausnahmen, denn dort leben Juden und Moslems oft in einem Haus bzw. einer Straße. 

Die Juden wanderten nicht erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach Palästina / Israel ein, sondern Tausende von ihnen lebten schon viele Jahrzehnte und teilweise Jahrhunderte zuvor dort. Israel war in der Geschichte niemals ohne Juden, ohne Araber jedoch schon.

Es bestehen Grenzübergänge nach Jordanien oder nach Ägypten. Zu Syrien jedoch exitiert kein offizieller Grenzübergang genau so wenig wie zum Libanon.

Der Gazastreifen ? Den findest Du in jedem Atlas.

...

Mittwoch, 22. August 2012

Umfrage

B"H 

Ein Dank nochmals an all jene, die bei der Umfrage "Wer von der Leserschaft schon einmal in Israel war und wer nicht" teilgenommen haben. Ich kann nicht sagen, ob die Umfrage so toll repräsentativ ist, doch scheinen viel Blogleser Israel bereits mehrere Male bereist zu haben.

Montag, 23. Juli 2012

Aliyah nach Israel und Job im IT – Bereich ?


Wohnungen im Jerusalemer Stadtteil Rechavia. Allein diese unbedeutend erscheinenden Wohnungen kosten massig an Miete.

Photo: Miriam Woelke

B"H 

Eine Leserfrage, die sicherlich für viele andere Aliyahwillige auch interessant sein dürfte: 

Jemand aus Deutschland spielt mit dem Gedanken, nach Israel auszuwandern. Er ist Anfang 30 und beendete ein Informatikstudium. Hat derjenige gute Aussichten, in Israel einen Job zu finden ? 

Unabhängig von der Antwort möchte ich nochmals betonen, dass nur Juden berechtigt sind, Aliyah nach Israel zu machen. Sonstige Touristen sollten sich davor hüten, einfach so in Israel zu bleiben geschweige denn die Koffer zu packen, mit dem Ziel, sich in Israel niederzulassen und der Rest werde sich schon finden. 

In Israel gelten diesbezüglich strenge Aufenthalts – bzw. Einwanderungsregelungen, die stetig verschärft werden. Ohne Visum wird gnadenlos abgeschoben. Außerdem sollten Leute mit Touristenvisum immer daran denken, dass ihre Rechte eingeschränkt sind. Ob das auf dem Arbeitsmarkt ist oder im Gesundheitswesen. 

Was, wenn Euch etwas passiert, ihr krank werdet und ins Krankenhaus müßt ? Wer übernimmt die Kosten ? Dies beginnt schon allein beim Krankenwagen, der ohne Notarzt fast 500 Schekel (ca. 100 Euro) kostet ? Selbst die israelischen Krankenkassen übernehmen für die Ambulanz nicht immer die Kosten. Es sei denn, man bleibt eine Nacht im Krankenhaus. Aber auch in dem Falle bestehen noch weitere Kritierien. 

Die Top Hitliste in diesem Blog liegt, neben Holocaust – Themen, bei der Einwanderung nach Israel und ich nehme einmal an, dass viele Interessenten Nichtjuden sind. Leute, die sich, aus welchen Gründen auch immer, einfach so in Israel niederlassen wollen und eben das funktioniert in den seltensten Fällen. Anscheinend jedoch denken zu viele Leute, dass sie schon irgendwie alles geregelt kriegen und eine Abschiebung betreffe sie ja eh nicht. Einmal in Israel angekommen, tritt dann ziemlich schnell die Ernüchterung ein, denn alles ist teuer und wie sollen Rechnungen beglichen werden. Wo einen Job finden, wenn die Arbeitgeber keine Touristen mehr einstellen wollen, da dies Probleme mit sich bringt. Allein die Visavergabe kann zum Spiessrutenlauf werden und die Angestellten im Innenministerium sind alles andere als feinfühlig. Schlimmstenfalls bestellen die einen Streifenwagen und laden Euch direkt am Flughafen ab. Soviel zum Leben in Israel ! 

Zurück zur Jobfrage:

Es kommt zuerst darauf an, wo sich der Betreffende im Land niederläßt. Die großen IT – Centers liegen in und um Tel Aviv. Kleinere Bereiche finden sich in Jerusalem, doch im Technology Park am Har Chotzvim (zwischen Sanhedria und Ramot) sind fast nur junge Amerikaner beschäftigt. Und damit sind wir gleich beim großen Problembereich: Eine Menge amerikanischer Juden wandern nach Israel ein und viele kommen aus dem IT – Bereich. Somit werden die zum größten Konkurrenten des deutschen Einwanderungswilligen. 

Ferner werden im IT – Bereich meist super Englischkenntnisse verlangt. Muttersprache Englisch und englische Programmierung. Alle israelischen PCs laufen entweder ausschliesslich in englischer oder hebräischer Sprache. 

Kurz gesagt, der Betreffende kann Glück haben und einen Job finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch zuerst auf unterer Ebene. Vielleicht sogar nur in einem Call Center (Customer Service). Trotz Studium und BA, MA oder was auch immer, sollte ein Neueinwanderer seine Anforderungen drastisch herunterschrauben. Man fängt nicht selten ganz unten an und wer Beharrlichkeit zeigt, der steigt allmählich auf. 

Ein Geheimtipp der israelischen IT – Branche sind GOOGLE ISRAEL oder INTEL, wo hervorragende Bedingungen herrschen. Doch dort will jeder hin und von daher sollte sich niemand auf einen Job dort verlassen. Die Tel Aviver High Tech Branche heuert und feuert. Heute noch einen tollen Job stehen morgen Kürzungen an und man selber auf der Straße. Deswegen kann ich keine eindeutige Antwort auf die Frage geben, sondern sage lediglich, dass man Glück haben kann; oder halt auch nicht.

Montag, 30. April 2012

Leserfrage: "Israelisch – palästinensischer Konflikt"

B"H

Wieder einmal Leserfragen zum "israelisch – palästinensischen" Konflikt. Hier einige Antworten von mir auf eine e – mail:

Jeder hat zum Konflikt eine andere Meinungen und meine lautet definitiv, dass die Palästinenser bereits ihren eigenen Staat haben. Man schaue auf Gaza, Ramallah, Jericho oder Bethlehem. Orte, die der palästinensischen Autonomie unterliegen. Ein Israeli darf, z.B., nicht nach Ramallah oder Bethlehem reisen. Zum einen aus Sicherheitsbedenken, zum anderen, weil ihn die Palästinenser dort nicht haben wollen. Wenn ein Palästinenser in Israel leben will (und das wollen die meisten allein wegen der sozialen Absicherung wie Kindergeld oder Arbeitslosengeld), dann muss er sich an die staatlichen Regeln halten wie jeder andere Bürger auch. Tut er dies nicht, steht es ihm frei in die Autonomie zu ziehen.

Eine Lösung zum Konflikt sehe ich nicht. Und das aus vielerlei Gründen.

Der Konflikt spielt in meinem persönlichen Alltag keine Rolle, aber das kommt darauf an, wo man wohnt. In einer Siedlung oder Stadt wie Hebron sieht man das wesentlich anders, denn vor allem in Hebron liegen palästinensische Scharfschützen auf der Lauer, die ab und ab ins kleine übriggebliebene jüdische Viertel ballern.

Außerhalb der Arbeit gibt es tatsächlich wenig Kontakte zwischen den Stadtteilen West - und Ostjerusalem, obwohl es sicher Freundschaften hier und da gibt. Aber als jüd. Israeli abends in Ostjerusalem unterwegs zu sein, ist nicht ungefährlich und man setzt, unter Umständen, sein Leben aufs Spiel. Vor allem in den letzten Wochen gab es vermehrt Angriffe auf Juden, die von der Klagemauer kommend durchs Arabische Viertel der Altstadt gingen. Dies tut man vor allem, weil es halt eine Abkürzung nach Westjerusalem ist, anstatt den Umweg durch das Armenische Viertel zu nehmen.

Konfrontationen untereinander in der Arbeitswelt ? Nicht immer, denn gibt es, zum Beispiel, arabische Händler im Machane Yehudah Markt, im Westteil der Stadt. Araber arbeiten in Läden und füllen Regale auf oder sie arbeiten in Fabriken oder als Handwerker. Konfrontationen gibt es meist dann, wenn einmal wieder irgendwo ein Bus explodierte, aber ansonsten weniger. In anderen Städten ist das anders. Zum Beispiel in Haifa, wo Araber offen in der Stadt wohnen. Tür an Tür mit Juden. Allein auf das stimmungsgeladene Jerusalem sollte man sich nicht fixieren !

Angst, die Altstadt zu besuchen ?
Man darf das Jahr 2002 / 2003 nicht mehr mit heute vergleichen. Insbesondere im Jahr 2001 / 2002 kam es zu vielen Terroranschlägen im Land und von daher war die Angst berechtigt. Heute dagegen ist das etwas anders, doch muss ich gleichzeitig sagen, dass viele Juden, die ich kenne, die Altstadt meiden, weil sie sie als Touristenort sehen.:-)


 Im arabischen Bazar der Jerusalemer Altstadt

Photo: Miriam Woelke
 

Die "unsichtbare Grenze" ?
In Bezug auf Juden und Palästinenser ? Kann sein, denn außer der Arbeit gibt es weniger Kontakte. Zahlreiche Palästinenser würden ihre jüd. Kollegen sicher gern zu Hochzeiten etc. einladen, doch können es nicht. Im paläst. Dorf oder Stadtteil würde man die Juden wenig willkommen heißen und vielleicht sogar bedrohen, wenn nicht Schlimmeres.

Teilung Jerusalems ?
Jerusalem war bis zum Sechs - Tage - Krieg im Jahre 1967 geteilt und an die Zeit erinnern sich daher noch sehr viele Bürger. Jerusalem wieder zu teilen, ist keine Lösung. Allerdings ist die Stadt bereits unsichtbar geteilt, denn wer als Jude fährt nach Ostjerusalem, Beit Chaninah oder überhaupt auf den Ölberg ?



Blick in das arabische Dorf Silwan in Jerusalem, nur wenige Meter von Klagemauer und Tempelberg entfernt.

Photo: Miriam Woelke
 

Eine realistische Lösung ? Die beginnt in den Köpfen und der Erziehung der Palästinenser und der Abschaffung deren Propaganda, jeden Israeli auslöschen zu wollen. Jerusalem zu teilen wäre eine Katastrophe für die Stadt und ich denke, die wenigsten Palästinenser wollen dies überhaupt. Als Ramallah zur Autonomie wurde, zogen Tausende Araber nach Ostjerusalem, eben weil sie dort die israelischen Sozialversicherungen erhalten. In der korrupten Autonomie werden Kinder - oder Arbeitslosengeld entweder gar nicht oder nur schleppend bezahlt. Und nicht zu vergessen: Viele Palästinenser ziehen die israelische Demokratie vor anstatt sich von der Hamas oder Fatach drangsalieren zu lassen.

Sonntag, 29. April 2012

Leserfrage: “Auf nach Israel ?"

B"H 

Bevor ich diese Leseranfrage individuell per e – mail beantworte, gebe ich allgemein an dieser Stelle nochmals den Rat die Finger davon zu lassen, sich einfach ins Flugzeug zu setzen, um nach Israel zu fliegen und dort zu leben. Ich weiss nicht, wie viele Male ich bereits berichtete, dass ein Nichtjude nicht einfach so in Israel niederlassen darf. Wie in jedem anderen Land existieren auch hierzulande Gesetze. Israel ist ein jüdisches Land und das soll auch so bleiben. 

Es wäre interessant eine Bericht von den Leuten zu bekommen, die das dennoch einmal wagten und ggf. abgeschoben worden sind. Wer mit Touristenvisum dasteht, der hat keine Chance. Wie denn auch auf dem Arbeitsmarkt, bei den Versicherungen oder der Krankenkasse ? Selbst die Banken eröffnen einem lediglich ein Touristenkonto, was viel mehr an Gebühren verschlingt. Der ewige Kampf um die Visaverlängerung beginnt, bis dann die Aufforderung kommt, das Land zu verlassen. 

Der allerwichtigste Rat aber ist: Wer es in seiner Heimat nicht schafft, der schafft es auch woanders nicht. Ob das WOANDERS nun Israel, Kanada, Australien oder Mallorca lautet, spielt dabei keine Rolle.

Sonntag, 22. April 2012

e – mails

B"H 

Innerhalb der letzten Woche sind bei mir unzählige e – mails von Bloglesern eingetroffen, die es noch zu beantworten gilt. Ich bitte um etwas Geduld und werde versuchen, morgen einen Großteil zu beantworten.

Dienstag, 13. März 2012

Leserfrage: "Cafe AROMA in Tel Aviv"


 Die AROMA Filiale in der Carlebach Street / Tel Aviv.

Photo: Miriam Woelke
B"H

Die landesweite israelische Kaffeehauskette AROMA ist mit Abstand mein liebstes Ziel, wenn es um guten Kaffee geht. Jemand aus der Leserschaft fragte nach AROMA Filialen in Tel Aviv. 

In Jerusalem ist AROMA etwas weniger zu finden (Innenstadt Jaffa Road, King George), Alt Katamon (Emek Refa'im), Canyon Malcha, Mamilla Shopping Mall oder im Machane Yehudah Markt (Ecke Agrippas). 

In Tel Aviv hingegen ist AROMA weit verbreitet, doch fast nie koscher wie in Jerusalem: Am Strand im Opera Tower, Yehudah HaLevi Street, Dizengoff Center, Dizengoff Street (Ecke Gordon), Azrieli Tower, Ibn Gavirol Street (am Rathaus), Ramat Gan an der Diamantenbörse, Carlebach Street (Ecke Chashmona'im) oder im Zentralen Busbahnhof (6. Stock neben den Plattformen der Busse).

Samstag, 10. März 2012

Leserfrage: Arnona Jerusalem für Senioren

B"H

Bezüglich einer Leserfrage: Vergünstigungen der Arnona (Grundsteuer) ab 65 Jahre

Ich weiss, dass ab einem gewissen Alter (63 oder 65 ?) diverse Vergünstigungen bestehen. Unter anderem bei Busfahrten. Die Stadt Jerusalem bietet eine Karte für Senioren an. Wie es genau bei der Arnona aussieht, kann ebenso bei der Stadtverwaltung Jerusalem erfragt werden.

Sonntag, 19. Februar 2012

Leserfrage: Soll ein Tourist im israelischen Hostel im Rucksack schlafen ?

B"H 

Definitiv JA. 
Zumindest in den meisten Hostels. Vor allem jetzt zur kühlen Jahreszeit, denn die hauseigenen Decken, welche die Hostels auslegen, werden in der Regel nur einmal pro Jahr gewaschen. Heißt im Klartext, dass jeder, der dort schläft, die Decken benutzt. Checkt der eine Gast aus, kommt der nächste und wickelt sich in dieselbe Decke ein. So geht das monatelang, ohne dass die Decken gesäubert werden. 

Das schäbigste Hostel Israels ist in meinen Augen das “Galillee Hostel” in Tiberias. Dort wird noch nicht einmal die Bettwäsche gewechselt, sondern immer nur gerade gezogen. Der Betreiber kann kaum Englisch und gibt fast jedem Gast einen anderen Preis. Der Typ, der die Nachtschicht abhält, ist ein Obdachloser, der im Hostel auf der Couch campiert und der englischen Sprache nicht mächtig ist. Die Dorm – Betten stehen zu dicht nebeneinander und die Duschen sowie die Toiletten in den Zimmer bestehen lediglich aus Pappwänden. Wer dicker oder zu groß ist, passt dort erst gar nicht hinein. 

Bringt Euch auf jeden Fall immer einen Schlafsack mit.

Samstag, 28. Januar 2012

Leserfrage: Filiale der Deutschen Bank in Jerusalem

B”H 

Jemand googelte die Frage, ob sich in Jerusalem eine Filiale der Deutschen Bank befindet. 

Soweit mir bekannt ist, befindet sich eine Filiale der Deutschen Bank in Tel Aviv und nicht in Jerusalem. Die Niederlassung in Tel Aviv liegt am Rothschild Boulevard und beinhaltet keinen privaten Kundenverkehr, sondern lediglich Bankgeschäfte im Business – und Investitionsbereich.

Samstag, 21. Januar 2012

Leserfrage: Als Nichtjude in Israel leben

B”H 

Neulich fragte mich ein Leser, wie viel Hate Mail ich denn so auf meine Blogs hin erhalte. Als israelischer Jude dürfte ich doch wahrscheinlich mit antisemitischen Parolen nur so überflutet werden. Meine Antwort darauf lautete, dass ich ganz selten einmal Hate Mail erhalte und wenn, dann lösche ich sie eh. Israelis besitzen eine Angewohnheit, für die sich Deutsche vielleicht schämen täten: Sobald wir Bemerkungen oder Gespräche mit einem Inhalt zu hören kriegen, wo wir genau wissen, dass eine Diskussion zu nichts führt bzw. diese nur Zeitverschwendung ist, beenden wir die Situation sehr schnell. “Yom Tov – Schönen Tag noch” oder einfach den Telefonhörer auflegen. Ferner besitzen Israelis die unglaubliche Fähigkeit, Menschen und deren Kommentare zu ignorieren.
Soviel also zu Hate Mail oder lästiger endlos Kommentare.

Antisemitische Post erhalte ich also selten und nun mag man als Nächstes meinen, dass ich mit Fragen zum Judentum bombardiert werden. Auch dem ist nicht der Fall. Das Topthema, zudem ich jedoch immer wieder neu befragt werde, fällt unter die Rubrik:

“Wie kann man als Nichtjude in Israel leben ?” 

Und dabei hätte ich mir andere Themen und sogar etwas Jüdisches gewünscht.:-)

Aktuell ereilte mich eine neue Anfrage, die ich hier auf dem Blog beantworte, denn sie interessiert sicherlich viele viele weitere Leser und ich wiederum spare mir all die e – mails zu beantworten.:-) 

Zur Leserfrage:

Was, wenn ein Nichtjude einen Israeli außerhalb von Israel ehelicht ? Welches Visum bekommt dann der Nichtjude, wenn er zusammen mit dem israelischen Ehepartner in Israel leben will ? 

Antwort: 

Keine Ahnung, denn ich arbeite nicht beim israelischen Innenministerium ! Hier jedoch eine Site von eben jenem Ministerium: 


Ich würde jedem, der in dieser Situation ist, empfehlen, sich mit den israelischen Behörden, sprich der Botschaft, auseinanderzusetzen. Besser ist es wahrscheinlich, in Israel ganz normal als Tourist einzureisen und dann mit dem Ehepartner eines der örtlichen Innenministerien (Misrad HaPnim) aufzusuchen. Allein Online nach einer Antwort zu suchen, halte ich für keine gute Idee, sondern man sollte eigenhändig bei den Behörden vorstellig werden und Auskunft einholen. 

Zur Jobsituation: 

Wie überall auf der Welt auch, ist es immer von Vorteil, wenn ein Jobsuchender die Landessprache spricht. In ein paar Monaten werde ich mich in einer Position wiederfinden, in welcher ich eventuell jemanden zeitweilig zur Entlastung einstellen könnte, um selbst nicht mit erneutem Burnout darniederzuliegen. Und selbst ich muss sagen, dass für die Position nur jemand in Frage käme, der die hebräische sowie die englische Sprache absolut fliessend beherrscht. Hinzu kommt, dass derjenige mit der israelischen Mentalität aufs Beste vertraut sein muss. 

Viele Leser argumentieren, dass sie ja einen Hochschulabschluss besitzen und folglich die Jobsuche in Israel leichter fallen dürfte. Was glaubt Ihr, wie viele jüdische Akademiker täglich nach Israel einwandern (Aliyah machen) ? Amerikaner, Franzosen, Briten, Australier, Kanadier, etc. Hinzu kommen all die Tausende israelische Uniabsolventen, die ebenfalls Jobs suchen. 

Die traurige Tatsache ist, wie bei vielen Ausländern in allerlei Ländern, dass man sich darauf vorbereiten sollte, von ganz unten anzufangen. Ganz unten. Natürlich kann jeder Glück haben und den super Job finden, doch selbst unter regulären Neueinwanderern nach Israel ist diese Vorstellung eine Seltenheit. Zu sehr sind die Neuankömmlinge damit beschäftigt, die Landessprache zu erlernen und sich auch so zu akklimatisieren. Darüber hinaus tut sich das israelische Erziehungsministerium nicht immer leicht damit, ausländische Hochschulabschlüsse anzuerkennen bzw. denselben Status beizumessen, wie das bei israelischen Akademikern der Fall ist. 

Rentenversicherungen, Sozialversicherungen (Bituach Leumi) nehmen, soweit ich weiss, auch Nicht – Israelis auf. Ob zu denselben finanziellen Bedingungen, kann ich nicht sagen. 

Krankenversicherungen ? Kann ich ebenso wenig sagen, doch werden in der Regel nur Staatsbürger genommen. Die Kupat Cholim Clalit jedoch akzeptiert Kibbutzvolontäre. 

Ein jüdischer Neueinwanderer erhält bei all diesen Fragen Hilfestellungen, einem Nichtjuden, der mit einem Israeli verheiratet ist, wird diese Hilfestellung nicht gegeben. Bedeutet, derjenige muss sich selbst um alles kümmern und allem hinterher rennen. Hinzu kommt, dass er garantiert nicht immer freundlichst behandelt wird, denn nicht selten ist er ein Störenfried a la “Was hat der hier zu suchen ?” 

Wie gesagt, die Online Suche ist bei dem Thema keine gute Idee, sondern nur die persönliche Vorsprache beim Innenministerium. Und wahrscheinlich auch bei der Bituach Leumi und eventuell einer Krankenkasse. Zu Letzteren kann ich keine Auskünfte geben, denn ich befand mich noch nie in solch einer Situation, sprich, ich machte Aliyah nach Israel. 

Abgesehen von all dem Behördenkram möchte ich noch etwas Wesentliches zu bedenken geben: Wer als Nichtjude nach Israel zieht, der wird niemals so richtig dazu gehören. In relig. Kreisen sowie so nicht und in vielen säkuleren Kreisen ebenso wenig. Immer wieder wird man daran erinnert, kein Jude zu sein. Nicht immer offensichtlich und laut, doch hinter dem Rücken wird nun einmal geredet. Besonders gern bei Familienfesten wie Bar Mitzwah oder Hochzeiten. Wenn alle beisammen sitzen und man selber steht doch irgendwo nur nebendran. Das tut weh, ist aber nicht zu ändern. 

Ich denke, dass jemand, der sich in solch einer Situation, heisst Nichtjude zu sein, wiederfindet, Israel zuerst auf befristete Zeit erkunden sollte. Bei Ämtern vorsprechen und sich die Jobsituation ansehen. Auf keinen Fall daheim einfach alles aufgeben und in eine unbekannte Zukunft ziehen.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Leserfrage: Kein Hard Rock Cafe in Jerusalem.

B"H

Ein Blogleser fragte an, ob es in Jerusalem ein Hard Rock Cafe gebe. 
Nein, es gibt keines. 

Bis ca.1997 gab es ein Hard Rock Cafe am Dizengoff Center in Tel Aviv, was jedoch schliessen musste, weil es einfach zu unretabel arbeitete. Zu teuer und selbst die Touristen zeigten wenig Interesse. Vermisst wurde das Hard Rock Cafe nach der Schliessung nicht und Tel Aviv bot schnell anderweitigen Ersatz.

Es muss ja auch nicht immer das standardmässige Hard Rock Cafe sein. Jerusalem hat viel mehr zu bieten. Besonders auf dem heimischen lokalen Sektor. Wer schon einmal in der Nähe des Zion Square / Ben Yehudah in der Innenstadt ist, der sehe sich im nahegelegenen TMOL SHILSHOM um. Eine Bücherkneipe (Cafe, Restaurant), auf einem Hinterhof gelegen, liebevoll eingerichtet und romantisch verpackt.  




Photos: Miriam Woelke

500,000

B”H 

Ich sah gerade, dass die Anzahl der Site Hits die 500,000 überschritten hat. Einen Dank an alle Leser !

Donnerstag, 5. Januar 2012

Leserfrage: Wo kauft man die Tickets für die Jerusalemer Straßenbahn ?


 Haltestelle Jaffa Road / Davidka

Photo: Miriam Woelke 
B”H 

Wo kauft man denn nun die Fahrscheine, wenn eine Fahrt mit der neuen Jerusalemer Straßenbahn ansteht ? Beim Fahrer oder woanders ? 

Die Frage stammt von einem Leser meines englischen Blogs, doch will ich die Antwort auch auf diesem Blog erörtern, denn vielleicht stellt sich der ein oder andere Besucher Jerusalems dieselbe Frage. 


 Die Bahn am Kikar Zion (Zion Square) / Jaffa Road

Photo: Miriam Woelke

Die Tickets werden an den Automaten an den jeweiligen Straßenbahnhaltestellen erstanden. Die Automaten arbeiten auf Hebräisch, Englisch und Arabisch. Man klicke also auf Englisch und danach auf Einzelfahrschein. Gesetz den Fall, dass der Fahrgast keine 10er Karte erstehen will. Eine Einzelfahrt kostet 6,60 Schekel (ca. 1,20 Euro). Ob der Fahrschein zum Umsteigen berechtigt, weiss ich allerdings nicht. 

Also auf Einzelfahrt klicken, dann nochmals bestätigen und erst dann öffnet sich der Geldschlitz zum Geldeinwurf. Wer keine kleinen Münzen parat hat, kann mehr einwerfen und erhält sein Wechselgeld vom Automaten. Danach gibt der Automat zwei Fahrscheine frei. Auf dem einen Fahrschein ist das Kaufdatum sowie der Kaufpreis aufgedruckt. Der zweite Fahrschein scheint leer, was aber nicht der Fall ist. 

Nach dem Einsteigen muss eben jenen leer erscheinende Fahrschein im Automaten gestempelt werden. Leuchtet das grüne Licht auf, so war der Prozess erfolgreich. Bitte nicht den Fahrschein mit dem Datum etc. stempeln, denn den nimmt der Stempelautomat der Straßenbahn nicht an und spuckt ihn wieder aus. Genau so erging es mir und dann kam am Montag auch gleich ein Trupp Kontrolleure. Ich sagte, dass dies meine erste Fahrt sei. Meine allererste im August war umsonst, denn kurz nach Einweihung der neuen Straßenbahn durfte zehn Tage umsonst gefahren werden. Der Kontrolleur erklärte mir, ohne groß Aufsehen zu machen, dass System und stempelte meine Karte ab. 

Beim ersten Mal ist alles etwas neu und kompliziert, aber man gewöhnt sich, im Prinzip, schnell an die Prozedur. 


Photo: Miriam Woelke

Samstag, 19. November 2011

Leserfrage: Aliyah 50 +


Downtown Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke
B”H 

Soll ein Jude Aliyah nach Israel machen, wenn er bereits älter als 50 Jahre  jung ist ? Diese Frage googelte ein Blogleser und vom relig. Blickpunkt kann ich keinem Juden vom Auswandern nach Israel abgeraten werden.  Die gelebte Realität hingegen schaut etwas anders aus. 

Grundsätzlich gebe ich jedem deutschen, österreichischen oder schweizer Juden, der nach Israel auswandern möchte, den Rat, nicht ganz ohne finanzielle Mittel anzukommen. Einiges an Erspartem sollte vorhanden sein, denn die Zuwendungen des Staates sind nicht gerade berauschend. Ein kleines Kapital mitzubringen wäre ratsam, damit der Neueinwanderer nicht nach kurzer Zeit mittellos und auf der Straße dasteht. 

Mit Einwanderern aus den USA oder Kanada vergleiche ich die deutschen Juden nicht, denn die Anglo – Länder unterliegen einer Einwanderungsorganisation mit dem Namen “Nefesh be’Nefesh” und von dort aus erfahren jene Einwanderer riesige finanzielle Mittel. Auf deutsche Juden trifft das “Nefesh be’Nefesh” Programm nicht zu und es darf munter ums Überleben gekämpft werden. 

Wer im fortgeschrittenen Alter Aliyah macht, sollte erst recht einiges an finanziellen Mitteln dabei haben, denn die Jobsituation schaut in Israel genau so aus wie in Deutschland. Ältere Semester sind schwer vermittelbar. Ferner muss eben jene Einwandererkategorie beachten, dass eventuell die Kinder und Enkel vermisst werden und das Gejammere diverser Leute kennen wir hier alle. Darüber sollte sich jeder vor der Aliyah im Klaren sein, dass Kinder und Enkel nicht mehr regelmässig besucht werden und der Kontakt vorwiegend via Skype oder Facebook besteht. 

Links:


Die Aliyah der Grossmutter S.D.

Montag, 14. November 2011

Cafe Atara in Jerusalem

B"H

Ein Leser googelte nach dem einstmals bekannten "Cafe Atara" in Jerusalem. Viele Jahre in der Ben Yehudah Mall in der Innenstadt beheimatet, zog das Cafe vor einigen Jahren in die Gaza Street um. Die Gaza Street am Stadtteil Rehavia ist beliebt wegen ihrer vielen Cafes und Restaurants, doch die Strasse brachte dem "Atara" wenig Ruhm.

Soweit ich weiss, existiert das Cafe schon lange nicht mehr, denn es gab Krach mit der Stadtverwaltung.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

We've got Hate Mail

B"H 

Hier ist eines der wenigen Exemplare an Hate Mail, die ich so beziehe. Der selbsternannte Yonathan Greenberg alias jonnyjungle1@gmail.com schreibt: 

ich bin bald zurück in tel aviv ich lese dein blog seit 4 jahren es steht manichmal auch was intresantes drin aber ich kann diese nazi hetze von dir nich ab ich habe mir zum ziel gesetzt heraus zu finden wo du wohnst ich denke das du king georg irgendo wo lebst miriam ich hau dir auf die fresse ich hau keine frauen doch dich werde ich hauen du dume nazi sau ich hase sowieso konvertiten du kriegst aufs maul das will ich seit 3 jahren wenn du mich anzeigst sarg ich das du dich antisemitisch verhalten hast ich freu mich drauf

Auch als Blogger muss man anscheinend mit derlei grammatikbedarften Geisteskranken leben.

Mittwoch, 3. August 2011

Leserfrage: Konvertiten zum Judentum in der israelischen Armee

B”H

Jemand googelte nach Konvertiten zum Judentum und der israelischen Armee. Dazu kann ich sagen, dass wer zu einem bestimmten Alter offiziell nach Israel einwandert, damit rechnen kann, zur Armee eingezogen zu werden. Egal, ob er zum Judentum konvertierte oder als Jude geboren wurde.

Allerdings sollte derjenige mindestens 18 Jahre alt und nicht älter als 24 oder 25 Jahre sein. Wobei die Altergruppe der 25 – jährigen wahrscheinlich schon zu alt ist. Sagen wir lieber, er sollte das 22. oder 23. Lebensjahr kaum überschritten haben. 

Ich hatte einmal einen Mitbewohner in Jerusalem; gebürtiger Jude aus Australien, der unbedingt in der Armee dienen wollte. Er wurde vor der Rekrutierung zweimal getestet, ob er zum Piloten taugt. Er fiel aber letztendlich durch. Am Ende landete er in der Eliteinfrantrie von GIVATI. Zu dem Zeitpunkt war er schon 24 Jahre alt und man hatte ihm im voraus angesagt, dass es vielleicht schwer fallen könnte, wenn er von Offizieren kommandiert wird, die jünger sind als er. 

Wer älter ist und unbedingt eine Armeeerfahrung sucht, der kann auch volotieren. Nicht besonders bezahlt und die Armee kommt bei Staatsbürgern lediglich für die Kranken – und Sozialversicherung auf. Touristen unterlaufen ihre eigenen Volontärsprogramme, wobei auch Nichtjuden akzeptiert werden.

Dienstag, 19. Juli 2011

Haredim (ultra – orthodoxe Juden) gegen Israel ?

Gesehen in Bnei Brak bei Tel Aviv.

Photo: Miriam Woelke



B”H

Ein Leser googelte, ob denn alle ultra – orthodoxen Juden gegen den derzeitigen Staat Israel seien und ein jüdisches Land erst mit dem Eintreffen des Meschiach anerkennen ?

Zuerst einmal, ultra – orthodox ist nicht gleich ultra – orthodox und innerhalb des orthodoxen Judentum gibt es vielerlei Facetten und Ausrichtungen. Kurz gesagt, ein breites Spektrum und nur weil Teile der nichtjüdischen Presse orthodoxe Juden nicht ausstehen können, braucht man nicht gleich falsche Tatsachen verbreiten, wie dies bisher zumeist der fall ist.

Auf meinem relig. Hamantaschen – Blog gehe ich gerade anhand des Beispiels einer Filmreportage auf dieses Thema ein. Leicht zu erklären und definieren ist es gewiss nicht und besagten Blog gründete ich im Oktober vor fünf Jahren, eben um über dieses Thema auszuklären. Wer sich in den Labels umschaut, kann eine Vielzahl von angesprochenen Themen dazu finden. 

Mich jedenfalls regen falsche Berichte und Schlussfolgerungen Außenstehender auf, weil ich einmal Teil der haredischen Gesellschaft war und bis heute intensiv mit ihr liiert bin.

Dazu etwas mehr HIER sowie auf weiteren Labeln !

Samstag, 9. Juli 2011

Leserfrage: “Was ist Rotter.Net ?”

B”H


Ab und zu kommt es vor, dass ich auf Photos oder Artikel von ROTTER.NET verweise und jetzt fragte ein Leser, was es denn mit Rotter.Net auf sich habe.


Nun, Rotter.Net ist eine israelische, rechtsgerichtete Nachrichtensite, welche viele religiöse Juden vertritt. Die hebräische Hauptseite findet Ihr HIER ! Doch Rotter bietet auch einiges auf Englisch.


Über Rotter. Net hinaus: Die DEBKA - Files auf Englisch sind ebenso lesenswert !