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Sonntag, 18. November 2012

Die schönen Dinge des Lebens



B"H

Hier kann heute noch eine Bombe einschlagen und das interessiert mich nicht mehr, so platt bin ich. Nebenbei von den Raketenalarmen berichtet. Hier auf dem Blog und auf Twitter. 

Manche Blogger wie Muqata sind im Minutentakt zur Berichterstattungsstelle, doch ich finde, dass es an der Zeit ist, Feierabend zu machen und sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen: Dem Kochen und dem Essen. 

Trotz all der Negativschlagzeilen muss jeder Einzelne dennoch seinen Weg zum zeitweiligen Abschalten finden, damit man nicht ganz narrisch wird.:-)

Mittwoch, 14. November 2012

Mogelpackung a la Israel

B"H

Mogelpackungen sind international und auch in Israel schummelt uns die Wirtschaft alles Mögliche unter. 

Ich liebe Käse und dabei ganz besonders Camembert. Doch Camembert ist in Israel wahnsinnig teuer und die allerkleinste Ausgabe kommt fast auf 20 Schekel (ca. 4 Euro).

Beim israelischen Gegenpart zum deutschen ALDI, Rami Levi, erstand ich heute früh meinen Lieblingscamembert, sah jedoch erst daheim, dass auch hier der Preis erneut um zwei Schekel (ca. 40 Cent) angestiegen war. Ich weiss, dass die Packung größenmässig nicht dem eigentlichen Produkt entspricht, doch hier für alle, die es nicht wissen:



Dennoch schmeckt der Camembert und der Geschmack lässt einen den hohen Preis fast vergessen.:-)



Photos: Miriam Woelke

Link:

Der Betrug am Essen in israelischen Restaurants

Donnerstag, 8. November 2012

Der Winter kommt

B"H 

Ab morgen dürfen wir uns endlich wärmer anziehen, dennn ach all der langen Warterei, zieht in Israel der Winter doch noch ein. Bereits heute nacht sinken die Temperaturen und morgen trübt es sich so richtig ein. Für den Norden sowie den Raum Nahariya, Akko und Haifa werden heftige Regenfälle und überschwemmte Straßen vorhergesagt. Aber auch im Großraum Tel Aviv wird es deftig regnen und ich sehe jetzt schon die halbe Innenstadt geflutet. Wie in jedem Winter halt. Erst ab Montag und Dienstag wird es wieder wärmer und das Thermometer steigt tagsüber von 18 auf 20 Grad Celsius an. 

Man mag es kaum glauben, aber immer, wenn das Thermometer auch nur knapp unter 20 Grad Celsius sinkt, kriegen die Jerusalemer Winterpanik und holen ihre dicken Klamotten hervor. So sehen wir seit Tagen in den Schaufenster der Schuhläden Winterstiefel stehen. Dabei sinkt das Thermometer vorerst nur auf tagsüber 18 und nachts auf 15 Grad Celsius. 

Gestern abend war ich mit Freunden aus Kaffeetrinken und im Café wurde es ebenfalls winterlich. Die Getränkekarte wies heisse Milch aus. Heisse Milch mit einem Schuss Espresso und obendrauf Mini – Marshmallows. Der Kalorien wegen habe ich es noch nicht ausprobiert. Außerdem im Angebot: Heisse Milch, eine Lage Schokoladencreme und obendrauf Kokosstreusel. 

Na, da kann der Winter gerne kommen !

Montag, 5. November 2012

Lasagne hausgemacht


Photo: Miriam Woelke
B"H

Essen gehen in Israel kann sich als ausgesprochen teuer entpuppen.  Viele werden selbst bei Mac Donald’s oder im Burger King überrascht sein, wie viel Geld man hierzulande für Junk hinblättert. 

Seit längerer Zeit esse ich kaum auswärts und selber kochen kommt immer noch am Günstigsten. Außerdem schmeckt es daheim viel besser. Auf dem Photo sehr Ihr meine selbstgemachte Lasagne, die zwar etwas schräg aussehen mag, aber super schmeckte. 

Rezept: Vier verschiedene Käsesorten, Tomatensauce mit Basilikum, kleine Tomaten sowie Brokkoli.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Preiserhöhungen am 1. November

B"H 

Nicht vergessen: 

Ab dem 1. November ziehen die israelischen Lebensmittelpreise wieder einmal kräftig an. Von Milchprodukten bis hin zur Coca Cola gehen die Preise ein paar Prozent hinauf. Selbst der Milchprodukteproduzent TARA läßt, zusammen mit der Konkurrenz von TNUVA und STRAUSS (Cottage Cheese), die Preise steigen. 

Und dabei wurde TARA vor einiger Zeit vom Coca Cola Konzern aufgekauft. Wer hätte gedacht, dass TARA damit zu Coca Cola gehört ?

Montag, 22. Oktober 2012

Zwiebelbrot aus Bialystok


B"H

Mimi's ISRAELI KITCHEN bringt das Rezept eines Zwiebelbrotes aus Bialystok. Ein Rezept aus der "alten Welt Osteuropas" von vor dem Holocaust.

Dienstag, 11. September 2012

Honigkuchen zum Rosh Hashana


B"H

Am Abend des 16. September beginnt diesmal das jüdische Neujahrsfest Rosh Hashana und traditionell wird zum Fest selber sowie vorher Honigkuchen serviert.

Warum ausgerechnet HONIGKUCHEN und Honig ?
Weil wir auf ein süsses Neues Jahr 5773 hoffen !


Gutes Gelingen beim Honigkuchenbacken zum Festtag !


- 6 Eiweiß


- Eine halbe Tasse Zucker


- Beides zusammen schaumig schlagen


Ein Eigelb mit einer halben Tasse Honig vermischen und etwas Vanille dazugeben. Außerdem kann noch etwas Zitronensaft hinzugefügt werden. Alles zusammen schaumig schlagen. Dann eine Tasse Mehl sowie das schaumig geschlagene Eiweiß mit dem Zucker hinzugeben.


Den Teig bei 180 Grad 20 - 30 Minuten lang backen.


Würde mich freuen Eure Reaktionen zu hören.
Ist der Kuchen zu essen oder nicht ?



Mittwoch, 29. August 2012

Israelische Küche

B"H

Außer dem dreckigen Politgeschäft und all den Sorgen und Querelen gibt es in Israel viele erfreuliche Dinge. Ehrlich gesagt habe ich fast ausschliesslich mit meinem eigenen Alltag zu tun und nicht viel Zeit, mich mit Politik zu beschäftigen. Der gelebte Alltag des Otto Normalverbrauchers sieht wesentlich anders aus und auch in Israel gilt das Prinzip: Ihr da oben und wir da unten. 

Es existiert viel Positives und ich suhle mich bestimmt nicht den ganzen Tag im Negativen. Eher ist das Gegenteil der Fall und deswegen komme ich heute einmal wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, dem Essen. Ich gebe zu, dass ich kaffee – und teesüchtig bin und noch dazu, wenn es die Zeit erlaubt, gerne lange frühstücke. Vor allem am Schabbat, wenn ich Freunde eingeladen habe.

Mimi hat einen super Blog mit Rezepten zur israelischen Küche und ich habe schon so Einiges von ihr zitiert. Unter anderem sehr Ihr hier, wie ein deftiges israelisches Frühstück auszusehen hat.







Und zum bevorstehenden Schabbat wäre dies doch einmal eine interessante Kochvariante: 

http://www.israelikitchen.com/fleish-meat-and-poultry/slow-cooked-beef-in-white-wine-gravy/ 



Dienstag, 14. August 2012

Bagele, Bagele




Die Bagele sind gleich, nur die Beleuchtung war anders.:-)
Gesehen auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt.

Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 7. August 2012

Jerusalem im August


In der Shopping Mall von Talpiyot

Photo: Miriam Woelke
B"H

In Israel ißt man und ohne ordentliches Essen läuft gar nichts. Pizza, Sushi und Spaghetti, all das erfreut sich hoher Beliebtheit, doch am Ende sucht die Mehrzahl der Erwachsenen dann doch lieber die heimische Kost auf. Essen, was satt macht und reichlich auf dem Teller verstreut liegt. Sephardische Küche wie Reis, Gemüse, dick Fleisch (entweder Kebab oder Hühnchen) und richtig schön scharf. Dazu mehrere kleine Salatschüsseln mitgeliefert. Eingelegte Karottenscheibchen, Dips wie Avocado, Humus oder Techinabrei, Auberginen in Öl eingelegt und natürlich die Chamutzim (sauren Gurken).

Ohne viel Reis und Fleisch läuft bei orientalischen Juden erst einmal gar nichts und vor vielen Jahren habe ich deren Küche breits lieben gelernt. In der Jerusalemer Agrippas Street befindet sich das bekannteste sephardische Restaurant und neulich erst war ich mit Freunden dort. Für 70 Schekel (ca. 14 Euro) haben wir uns total vollgefressen. Leider vergass ich Photos zu machen, doch wir gehen denmächst wieder einmal vorbei. Überhaupt lohnt es sich, ein paar von den recht günstigeren Restaurants zu erwähnen, denn nicht immer muss alles teuer sein.

Es ist August und unzählige Israelis befinden sich im Urlaub. Entweder im Ausland oder sie bleiben daheim im Ländle. Die Städte bieten landesweit Sommer – Attraktionen. Vorwiegend in den Malls für Kinder. Die Stadt Jerusalem dagegen fährt ein regelrechtes Mammutprogramm auf, und ich erwähne hier nur einen winzigen Teil:

Am Sultans Pool vor dem Jaffa Gate an der Altstadt begann gestern die Handwerks – Kunstausstellung CHUTZOT HA’IR. Der Eintritt ist recht teuer: Mindestens 40 Schekel (ca. 8 Euro). Dafür bekommt man jedoch nichts, außer der Eintrittskarte. Wer essen oder etwas kaufen will, der zahle extra.


"Chutzot Ha'Ir" Festival an der Altstadtmauer vor dem Jaffa Gate

Photo: Miriam Woelke


Weiterhin findet momentan ein PUPPEN (Bubot) FESTIVAL statt. Auch hier werden Eintrittsgelder verlangt. Soweit mir bekannt ist, findet das Puppenfestival im alten Bahnhof von Jerusalem statt. Gegenüber vom "Chan Theater" in der David Remez Street. Auch nicht allzu weit von der Altstadt und dem Chutzot Ha’Ir entfernt. 

Viele Bewohner haben aber nun einmal ein knappes Haushaltsbudget und somit begnügt man sich mit Familienpicknicks in einem der zahlreichen Parks. Der Sacher Park oder der Bell Park sind allabendlich fast ausgebucht. Egal, ob palästinensische oder jüdische Familien, wie im Bell Park an der Keren HaYesod, alle schleppen Grill, Plastikstühle samt Kind und Kegel an, um ein Barbeque abzuhalten. Nebenher planschen die Kinder im nahegelegenen Brunnen. So spart man sein Geld, doch die Kinder haben trotzdem etwas Fun. Zumindest die Jüngeren. 

Das ist Jerusalem im August bei 32 Grad Celsius Hitze.

Dienstag, 31. Juli 2012

Teure Kuchen im Cafe Joe

B"H 

Ab morgen wird also alles teurer, denn die Mehrwertsteuer steigt von 16 auf 17% an. Allerdings ist ein Ende noch lange nicht abzusehen, denn Netanyahu plant für das Jahr 2013 weitere Steuereintreibungen. Vielleicht sollte auch ich mich daher heute noch zum Einkaufen bewegen, solange für ein paar Stunden noch der alte Preis gilt. 

Obwohl Besserverdienende von morgen an höher besteuert werden, so zahlen wir dennoch alle den Preis. Lebensmittel werden noch teurer und mit Ausgehen ist auch nicht mehr so viel drin. 

Apropos AUSGEHEN: 

Ab und zu gehe ich schon mit Freunden zum Essen aus. Ansonsten jedoch beschränkt sich mein “Ausgehen” eher auf eine Tasse Kaffee. Sei es im Sitzen (was in vielen Jerusalemer Cafes mehr kostet) oder Take Away mit Pappbecher. 

Persönlich finde ich die Kaffeehauskette CAFÉ JOE am Schlimmsten. Nicht nur, weil die Tasse Kaffee recht klein ausfällt, dafür aber viel kostet. Neulich lud ich eine Freundin ins JOE ein und wollte, neben dem Kaffee, etwas Gutes tun. Also bestellte ich zwei kleine Kuchenstücke, die man mit zwei kleinen Bissen weggeputzt hätte. Mein Bruder würde dies sogar mit einem Biss erledigen. 

Die Kassiererin meinte zu mit: "Das mache dann 90 Schekel (ca. 18 Euro)". 

Ich dachte, ich höre irgendwie falsch und fragte nochmals nach. Sie zeigte mir die Rechnung und ein Kuchenstück kostete doch glatt 29 Schekel (ca. 5,5 Euro). Dabei sah man es kaum. 

Genervt bestellte ich die Kuchen ab und nahm nur den Kaffee. Wäre ich Bill Gates, hätte ich die Kuchen genau so zurückgehen lassen. Der Preis war mehr als unverschämt und wer in der AROMA Kette für ein paar Schekel mehr gleich ein ganzes Menu bekommt, der wird im Café Joe abgezockt.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Israels Großbäckerei ANGEL in Jerusalem

B"H  

Das Familienunternehmen ANGEL (ausgesprochen: Andschel) ist der größte Bäckereibetrieb Israels mit Hauptsitz im Jerusalemer Stadtteil Kiryat Moshe (Ecke Kanfe'i Nesharim / Farbstein Street). In der Produktion arbeiten meistens Araber und russische Einwanderer. Nebendran befindet sich der Fabrikverkauf mit Kaffeeausschank und kleiner Essecke (Eingang: Farbstein / Beit HaTfus). 

Obwohl ich kein großer ANGEL – Konsument bin und das Brot eh viel zu wässerig finde, zum Fabrikeinkauf begebe ich mich schon ab und zu. Apfel in Blätterteig gebacken kann ich wärmstens empfehlen. 







Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 12. April 2012

Kochrezept: "Gefillte Fisch"

B"H 

Gefillte Fisch, der typische "Schabbat – Aperitif" aschkenazischer Juden. Ehrlich gesagt bevorzuge ich am Freitag abend den in scharfer Sauce zubereiteten Fisch der sephardischen Juden, anstatt mich mit dem süßlichen Brei des Gefillte Fisch abzugeben. 

An Pessach ist gerade das Essen sehr wichtig und heute abend bzw. morgen ist der letzte Tag des jüdischen Festes. Die Diaspora feiert allerdings noch einen Tag länger. 

Wer noch nicht weiss, was er zum Fest oder zum anstehenden Schabbat kochen soll, Mimi von der Israeli Kitchen bringt ein empfehlenswertes "Gefillte Fisch" – Kochrezept:

http://www.israelikitchen.com/whats-cooking-for-shabbos-and-yom-tov/gefulte-fish-recipe-like-grandma-used-to-make/#more-4395

Bei mir dagegen gibt es heute abend frische Hühnerleber in Mazzemehl und Ei getunkt. Dazu Gemüse und Rotwein.

Montag, 9. April 2012

Pessach 2012 in Jerusalem, Teil 1

B"H 

Zuerst wollte ich nicht, dann machte ich mich doch noch auf: An Pessach nach Jerusalem zu fahren ist Chaos. Überquellende Busse und am Tel Aviver Busbahnhof wurden sogar Sonderbusse eingesetzt, um dem Andrang standzuhalten. 


 Warten auf den Bus nach Jerusalem

In Jerusalem angekommen, war kaum mehr Platz in der Straßenbahn zu finden. Die Massen waren unterwegs. An der Kreuzung King George / Strauss / Jaffa Road bietet Café Ne’eman koschere Backwaren, wo ich dann auch gleich eine Pizza "kascher le’Pessach" verspachtelte. Teuer und aus Mazzemehl angefertigt. 


Die Pizza aus Mazzemehl schmeckte super !

Am Jaffa Tor zur Altstadt ging es dann erst richtig los und das Arabische Viertel war überflutet mit Juden auf dem Weg hinunter zur Klagemauer. Doch die Security an der Kotel (Klagemauer) zeigte sich überfordert und es gab lange Schlangen vor den Wachposten. 


 Die Menge wartet auf Einlass zur Klagemauer. Eine mindestens 100m lange Warteschleife.


So ging dann gar nichts mehr und ich photographierte die Klagemauer von Weitem. 




Der Turm des Muezzin und die Al Aksa Moschee links im Hintergrund. Rechts im Hintergrund das arabische Dorf Silwan.


Aus dem Dung Gate hinaus zum arabischen Dorf Silwan, wo sich mittendrin die "Stadt des König David – Ir David" befindet. Auch hier Massenandrang, doch immerhin kam ich zu einem Eis. 




Polizei vor der Einfahrt nach Silwan


 In der Ir David

Es war toll etwas Pessachstimmung zu haben, doch wer diese Woche in Jerusalem ist, der braucht viel Geduld, sich durch die Massen zu wühlen. 


Im Basar des Arabischen Viertels

Copyright / Photos: Miriam Woelke

Mazza Shmura




Die Shmura Mazza ist eine etwas besondere Mazza, die während dem gesamten Herstellungsprozess (vom Weizenfeld bis auf den Pessachtisch) speziell rabbinisch überwacht wurde. An Pessach esse ich sie nur und keine einzige reguläre Mazza. Die Shmura hat den Vorteil, dass sie wesentlich besser schmeckt und nicht so trocken ist wie die reguläre Mazza. Dafür allerdings ist sie etwas teurer. 

Übrigens kann Mazza das ganze Jahr über gegessen werden und nicht nur an Pessach !

Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 20. März 2012

Bagel mit Geschmack



 Hier könnt Ihr Hebräisch und Jiddisch zur selben Zeit lernen. Bagele mit Geschmack.:-)))

Dienstag, 13. März 2012

Leserfrage: "Kaffeepreise in Israel"


AROMA Filiale in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Heute drehen sich die Leserfragen um Kaffee und alles drumherum:  

Eines sei gleich vorweg gesagt: In Israel ist der Kaffeegenuß nicht billig und man trinkt eben nicht mal so bei Tchibo oder Eduscho ein Tässchen für ein paar Cent im Stehen. An den meisten Orten kommt es darauf an, ob sich der Kaffeekunde hinsetzt oder seinen Kaffee “To Go” kauft. Wobei Letzteres etwas billiger kommt. 

Normalerweise kostet eine Durchschnittstasse Kaffee im Kaffeehaus zwischen 12 und 17 Schekel (ca. 3 Euro). Israelis lieben den "Kaffee Hafuch – Milchkaffee" und so wird ein Capucchino leicht zum Hafuch oder umgekehrt. Besonders wichtig ist bei der Bestellung zu erwähnen, dass der Kaffee wenig bis gar keinen Schaum (Bli Ketzeff) enthalten soll, denn ansonsten bekommt ihr eine halbe Tasse Kaffee mit einer ganzen zweiten Hälfte Schaum. 

Bereitet sich dagegen jemand daheim den Kaffee vor, wird dies nicht weniger kostspielig. Löslicher Nescafe ist ebenso teuer wie der allseits beliebte Turkish Coffee. Die deutsche "Krönung" findet sich fast in jedem Supermarkt, doch übertrieben teuer. Kein Wunder, dass der Kunde da altbewährte israelische Marken vorzieht. Der Espresso erfreut sich großer Beliebtheit, doch der Capucchino dürfte die Nummer 1 bleiben. 

Wie die New Yorker, so laufen die Jerusalemer oder Tel Aviver morgens mit dem TO GO Pappbecher voll Kaffee zur Arbeit. Ein Ritual, das ich mir schnell angeeignet habe, wobei die New Yorker Pappbecher aber wesentlich größer sind.:-)

Leserfrage: "Cafe AROMA in Tel Aviv"


 Die AROMA Filiale in der Carlebach Street / Tel Aviv.

Photo: Miriam Woelke
B"H

Die landesweite israelische Kaffeehauskette AROMA ist mit Abstand mein liebstes Ziel, wenn es um guten Kaffee geht. Jemand aus der Leserschaft fragte nach AROMA Filialen in Tel Aviv. 

In Jerusalem ist AROMA etwas weniger zu finden (Innenstadt Jaffa Road, King George), Alt Katamon (Emek Refa'im), Canyon Malcha, Mamilla Shopping Mall oder im Machane Yehudah Markt (Ecke Agrippas). 

In Tel Aviv hingegen ist AROMA weit verbreitet, doch fast nie koscher wie in Jerusalem: Am Strand im Opera Tower, Yehudah HaLevi Street, Dizengoff Center, Dizengoff Street (Ecke Gordon), Azrieli Tower, Ibn Gavirol Street (am Rathaus), Ramat Gan an der Diamantenbörse, Carlebach Street (Ecke Chashmona'im) oder im Zentralen Busbahnhof (6. Stock neben den Plattformen der Busse).

Sonntag, 4. März 2012

Süsses zu Purim

B"H 

Alle Jahre wieder entwickelt sich auch Purim immer mehr zum Kommerz. Geschenke kaufen und verteilen und all das geht einmal wieder tüchtig ins Geld. Und das nicht zu knapp bei jenen Juden, welche die Mitzwah (jüd. – relig. Gesetz) befolgen und vor Purim Spenden an die Armen geben sowie Präsentkörbe mit Süssigkeiten an alle möglichen Freunde, Bekannte, Rabbiner oder Nachbarn verteilen. Nicht jeder kann da mithalten und so manches Konto wird tüchtig überzogen. 


Am Jerusalemer Machane Yehudah Markt: Schokoladenriegel zum Fest

Photo: Miriam Woelke

Vor Jahren schon habe ich mir die ganze Schenkerei abgewöhnt und gebe höchstens Spenden an Bedürftige. Präsentkörbe dagegen halte ich für ein Bekommen und irgendwie Wiedergeben, denn zuerst erhält man das Geschenk und sieht sich dann im Gegenzug verpflichtet auch etwas zu schenken. Dicke Profite gehen dieser Tage an Spirituosenhändler. Besonders Weinflaschen gehen weg wie warme Semmeln. Dazu natürlich Süssigkeiten aller Art. 


Teurer Purim - Nasch

Photo: Miriam Woelke

Wer all dem Trubel etwas entkommen will: Es gibt noch eine dritte Mitzwah – das festliche Purimmahl. Was genau serviert wird, bleibt jedem selbst überlassen, doch ist das Mahl allein sehr wichtig. Gerne empfehle ich immer Mimi’s Israeli Kitchen mit ihren tollen Rezepten und Photos im Blog. Reis, Kartoffeln, Gemüse aller Art, Pasteten, Hühnchen oder Fisch kommt in Israel immer gut an. Süßkartoffeln, zum Beispiel, oder Kürbis. Restaurantessen habe ich mir so gut wie abgewöhnt, denn frisch gekocht daheim schmeckt es viel besser.

Samstag, 3. März 2012

HAMANTASCHEN - Backrezept zu Purim




B"H
 
Am 08.03. bzw. am 09.03.  feiern wir PURIM und hier vorab schon einmal ein Backrezept für die traditionellen HAMANTASCHEN:

1 kg Zucker

2 kg Margarine / Mazola

10 grosse Eier

1 Teelöffel Vanille

Alles gut durchrühren und dann 3 kg Mehl hinzufügen.

Füllungen: Dattelcreme, Mohn, Käse, Schokolade, Marmelade oder Nussfüllung, etc.



Gutes Gelingen !!!

Geheimtipp: Auf einer haredischen (ultra - orthodoxen) Site las ich gerade, dass der neueste "Schrei" Hamantaschen mit Rosinen - Mandel - Füllungen sind. Aber eigentlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.


Purim Vorbereitungen in Jerusalem



Frisch vom Blech: Hamantaschen (Ozne'i Haman) in der "Natural Choice Bakery" in Nachlaot / Jerusalem





Hamantaschen im Machane Yehudah Markt



Hamantaschen mit Mohnfüllung



Süssigkeiten für Purim / Machane Yehudah Market



Mishloach Manot - Purim Geschenke. Eine wichtige Mitzwah an Purim ist es, Geschenke (vornehmlich Essen) zu verteilen.

Photos: Miriam Woelke