B"H
Guido Westerwelle ist da, aber was er genau helfen will, habe ich noch nicht ganz verstanden. Und wie werden wohl die Moslems auf Westerwelles homosexuelle Neigungen reagieren ? Die Hamas ist da nicht zimperlich und sollte Guidos Kopf noch dran sein, werden Ismael Chaniyeh & Co. sicher hinten herum viel zu kichern haben.
Guido Westerwelle steht jedoch etwas hinten an, denn gerade flog der UNO – Vorsitzende ein, um sich den Konflikt kümmert. Zu allem Unglück ist auch noch die Muslim Bruderschaft Freundin, Hillary Clinton, im Anmarsch.
Alles verhandelt, um eine Bodenoffensive doch noch zu verhindern. Währenddessen schiesst die Hamas weiter Raketen und stellt darüber hinaus auch noch Forderungen. Als ob die Terroristen in der Position sind, überhaupt etwas zu fordern.
Die israelische Seeblockade um den Gazastreifen solle aufgehoben werden, Ägypten solle den freien Grenzverkehr gewähren und Israel muss sofort die Exekution hochrangiger Hamas – Führer einstellen. Nichts fürchtet die Hamas mehr als in die Luft gejagt zu werden.
Ich frage mich allerdings, wo all die Politiker waren als jahrelang Sderot, Netivot und weitere Orte in Südisrael beschossen worden sind. Sobald ein Schuss in die umgekehrte Richtung geht, eilen umgehend alle herbei und wollen schlichten.
Meine persönliche Progonose:
Israel gibt nach, die Hamas feiert sich als Sieger, die International Community ist happy und die Hamas feuert weiter Raketen auf Sderot etc. Das Ganze nennt sich dann offiziell WAFFENSTILLSTAND, wobei es niemanden schert, dass der Süden ab und zu mal bombardiert wird. Berufsrisiko und wem es nicht passt, der kann ja wegziehen.
Traurig, aber so sehe ich es kommen !
Alltägliches Leben in Jerusalem - Sarkastische Stories - Witziges und Ernstes -------- Copyright All rights reserved - 2006 - 2012 ---- All Texts are written by Miriam Woelke.
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Dienstag, 20. November 2012
Montag, 19. November 2012
Der typische deutsche biased News Alltag
Das Video ist vom August diesen Jahres, aber wie wir momentan sehen, hat sich an der anti - Israelpolitik vieler deutscher Medienberichte nichts Positives getan. Wie gehabt werden gern Bilder israelischer Panzer gezeigt. Bedrohlich sollen sie wirken, doch der nachfolgende Artikel beschreibt eine ganz andere Wirklichkeit.
Sonntag, 18. November 2012
GASTBEITRAG: "Toten Juden gedenkt man, auf lebende darf geschossen werden"
B"H
Ein Gastbeitrag vom Autor des Blog: Mönchengladbach und die Salafisten
In Deutschland liebt man tote Juden. Zumindest dann, wenn diese zwischen 1942 und 1945 von den Nazis ermordet wurden. Diese toten Juden sind "Opfer de luxe", denen inflationär gedacht, gemahnt und erinnert wird, denn 67 Jahre nach seinem Ende ist der Holocaust längst zu einem deutschen Weltkulturerbe geworden. Kein anderes Ereignis der deutschen Geschichte wird so gehegt und gepflegt wie der Holocaust - im heutigen Deutschland bezeichnet man das als "Erinnerungskultur".
Eine Erinnerungskultur, die schnell deutlich macht, dass sich die Deutschen "ihren" Holocaust niemals von jemandem streitig machen lassen werden. Wie wichtig diese Form der Denkmalspflege inzwischen ist, erkennt man daran, wenn man Deutsche darauf anspricht, wie viele Millionen Menschen durch den Stalinismus oder die sogenannte chinesische "Kulturrevolution", also durch andere Verbrechen des Sozialismus, ermordet wurden: Die wütenden Reaktionen darauf machen sofort und unmissverständlich klar, dass die Deutschen ihren zwischen 1942 und 1945 erworbenen Titel des "schlimmsten Verbrechens der Menschheitsgeschichte" niemals hergeben werden!
Lebende Juden hingegen liebt man in Deutschland nicht sonderlich. Die Heftigkeit, mit der die diesjährige Beschneidungs-Debatte geführt wurde, wurde nur noch übertroffen von der Heftigkeit, mit der Beschneidungs-Gegner auf den Vorwurf reagiert haben, diese Debatte hätte etwas mit Antisemitismus zu tun. Merkwürdig nur, dass das Lieblings-Argument der Beschneidungs-Gegner, das Kindeswohl, in einem eher kinderunfreundlichen Land wie Deutschland ein normalerweise wenig benutztes Argument ist, das aber gerne und schnell hervorgekramt wird, wenn Juden und Muslime im Spiel sind.
Und von Liebe zu noch lebenden israelischen Juden, die nicht ermordet zu werden wünschen, brauchen wir schon mal gar nicht zu reden, nicht einmal über Sympathie, Verständnis oder wenigstens Akzeptanz. Wer sich nach Israels längst überfälliger Antwort auf die Raketen-Angriffe von Hamas und Salafisten einmal die Mühe macht, Leser-Kommentarbereiche deutscher Zeitungen zu diesem Thema anzusehen, der wird sofort von Brechreiz überfallen: Da wird von nicht wenigen ein jahrelanger Raketen-Terror zu einem harmlosen und ungefährlichen "Feuerwerk" abgetan, da wird das Existenzrecht Israels ganz offen in Frage gestellt oder gar verneint, da wird die Tatsache, dass im Laufe der Geschichte, insbesondere in der Zeit des Osmanischen Reiches, Muslime aus Ägypten, Jordanien und Syrien in jenes Palästina eingewandert sind, das seit Jahrtausenden jüdisch ist, ungehemmt zum Anlass genommen, so zu tun, als ob dieser Landstrich nur den muslimischen Palästinensern gehöre.
Eine Geschichtslüge, die auch durch inflationäre Wiederholung niemals wahr werden wird. Und die ungefähr ähnlich stimmig ist, als würde man behaupten, die Deutschen hätten den Türken Nordrhein-Westfalen geraubt - und deshalb hätten die Türken auch ein Recht darauf, auf nordrhein-westfälischem Territorium ihren eigenen Staat zu errichten. Auch wird immer wieder gerne von einer "Unterdrückung" der muslimischen Palästinenser geredet, aber leider nie konkret gesagt, was damit gemeint ist. Und spätestens dann, wenn von einer "Blockade" des Gaza-Streifens die Rede ist, die in Wahrheit jedoch nie etwas anderes als ein Waffen-Embargo war oder wenn der Gaza-Streifen, der über seinen Grenzübergang nach Ägypten jederzeit betreten oder verlassen werden kann, als "Freiluft-Gefängnis" bezeichnet wird, gar mit dem Warschauer Ghetto verglichen wird, sind wir nur noch im Bereich der Lächerlichkeiten. Aber auch das macht Situationen wie diese aus: Jede noch so lächerliche und längst widerlegte Propaganda-Lüge der Hamas wird in Deutschland begierig aufgegriffen und sofort weiterverbreitet.
Denn wenn der deutsche Volkszorn erst einmal so richtig "in Fahrt" ist, wird nur noch wild behauptet, aber nichts mehr historisch belegt. Ein Phänomen, das jedesmal zu erblicken ist, wenn Israel es wagt, von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen - ist man es doch vom Holocaust her so gewohnt, dass sich Juden wehrlos abschlachten lassen. Und wer es wagt, diesen deutschen Volkszorn mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen, der erfährt die gleichen heftigen Reaktionen wie jene, die es gewagt haben, die Beschneidungs-Debatte mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen.
Was der deutsche Volkszorn in Momenten wie diesem jedoch stets geschickt ausblendet, ist die simple Frage, warum die Palästinenser im Gaza-Streifen nach dem israelischen Rückzug 2005 nichts getan haben, sich eine eigene Gesellschaft aufzubauen und sich stattdessen nur dem Bürgerkrieg und Angriffen auf Israel gewidmet haben? Warum es bis heute notwendig ist, dass Israelis, nicht selten unter Lebensgefahr, dafür sorgen müssen, dass die Palästinenser im Gaza-Streifen überhaupt Strom haben? Und natürlich die "Mutter aller Fragen", die da lautet: Haben die ständigen Angriffe auf Israel etwas mit dem Islam zu tun?
Die Hamas ist nichts anderes als der palästinensische Teil der Muslim-Bruderschaft, die Salafisten sind nichts anderes als der Islam im ursprünglichen Sinne. Beide folgen einem "Propheten", der es nach intensiven Gesprächen mit einem Erzengel namens Gabriel zur Pflicht eines jeden Muslims erklärt hat, Juden zu töten. Interessanterweise zu einem Zeitpunkt, zu dem es den Staat Israel noch gar nicht gab. Auch den Zionismus gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht, geschweige denn irgendeine "Unterdrückung" muslimischer Palästinenser. Trotzdem ist die Ideologie der Hamas, der übrigen Muslim-Brüder und vor allem der Salafisten, eigentlich alles, was mit muslimischem Judenhass zu tun hat, bis zum heutigen Tage auf den Aussagen dieses "Propheten" aufgebaut.
Ein Zusammenhang, den kein noch so fanatischer Judenhasser jemals wird widerlegen können. Ein Zusammenhang, der so simpel und stichhaltig ist, dass er selbst von einem grenzdebilen Vollidioten verstanden werden könnte. Aber in den Momenten, in denen die von Adolf Hitler und dem Großmufti von Jerusalem begründete "deutsch-palästinensische Solidarität" wiederbelebt und mit Leben erfüllt wird, bleiben Argumente und Fakten stets als Erstes auf der Strecke. Und im Gegensatz zu so mancher islamkritischer Zuschrift, die sofort weggelöscht wird, darf sich dieser "Volkszorn" in den Leser-Kommentarbereichen der deutschen Links-Medien völlig ungehemmt austoben.
Ein Gastbeitrag vom Autor des Blog: Mönchengladbach und die Salafisten
In Deutschland liebt man tote Juden. Zumindest dann, wenn diese zwischen 1942 und 1945 von den Nazis ermordet wurden. Diese toten Juden sind "Opfer de luxe", denen inflationär gedacht, gemahnt und erinnert wird, denn 67 Jahre nach seinem Ende ist der Holocaust längst zu einem deutschen Weltkulturerbe geworden. Kein anderes Ereignis der deutschen Geschichte wird so gehegt und gepflegt wie der Holocaust - im heutigen Deutschland bezeichnet man das als "Erinnerungskultur".
Eine Erinnerungskultur, die schnell deutlich macht, dass sich die Deutschen "ihren" Holocaust niemals von jemandem streitig machen lassen werden. Wie wichtig diese Form der Denkmalspflege inzwischen ist, erkennt man daran, wenn man Deutsche darauf anspricht, wie viele Millionen Menschen durch den Stalinismus oder die sogenannte chinesische "Kulturrevolution", also durch andere Verbrechen des Sozialismus, ermordet wurden: Die wütenden Reaktionen darauf machen sofort und unmissverständlich klar, dass die Deutschen ihren zwischen 1942 und 1945 erworbenen Titel des "schlimmsten Verbrechens der Menschheitsgeschichte" niemals hergeben werden!
Lebende Juden hingegen liebt man in Deutschland nicht sonderlich. Die Heftigkeit, mit der die diesjährige Beschneidungs-Debatte geführt wurde, wurde nur noch übertroffen von der Heftigkeit, mit der Beschneidungs-Gegner auf den Vorwurf reagiert haben, diese Debatte hätte etwas mit Antisemitismus zu tun. Merkwürdig nur, dass das Lieblings-Argument der Beschneidungs-Gegner, das Kindeswohl, in einem eher kinderunfreundlichen Land wie Deutschland ein normalerweise wenig benutztes Argument ist, das aber gerne und schnell hervorgekramt wird, wenn Juden und Muslime im Spiel sind.
Und von Liebe zu noch lebenden israelischen Juden, die nicht ermordet zu werden wünschen, brauchen wir schon mal gar nicht zu reden, nicht einmal über Sympathie, Verständnis oder wenigstens Akzeptanz. Wer sich nach Israels längst überfälliger Antwort auf die Raketen-Angriffe von Hamas und Salafisten einmal die Mühe macht, Leser-Kommentarbereiche deutscher Zeitungen zu diesem Thema anzusehen, der wird sofort von Brechreiz überfallen: Da wird von nicht wenigen ein jahrelanger Raketen-Terror zu einem harmlosen und ungefährlichen "Feuerwerk" abgetan, da wird das Existenzrecht Israels ganz offen in Frage gestellt oder gar verneint, da wird die Tatsache, dass im Laufe der Geschichte, insbesondere in der Zeit des Osmanischen Reiches, Muslime aus Ägypten, Jordanien und Syrien in jenes Palästina eingewandert sind, das seit Jahrtausenden jüdisch ist, ungehemmt zum Anlass genommen, so zu tun, als ob dieser Landstrich nur den muslimischen Palästinensern gehöre.
Eine Geschichtslüge, die auch durch inflationäre Wiederholung niemals wahr werden wird. Und die ungefähr ähnlich stimmig ist, als würde man behaupten, die Deutschen hätten den Türken Nordrhein-Westfalen geraubt - und deshalb hätten die Türken auch ein Recht darauf, auf nordrhein-westfälischem Territorium ihren eigenen Staat zu errichten. Auch wird immer wieder gerne von einer "Unterdrückung" der muslimischen Palästinenser geredet, aber leider nie konkret gesagt, was damit gemeint ist. Und spätestens dann, wenn von einer "Blockade" des Gaza-Streifens die Rede ist, die in Wahrheit jedoch nie etwas anderes als ein Waffen-Embargo war oder wenn der Gaza-Streifen, der über seinen Grenzübergang nach Ägypten jederzeit betreten oder verlassen werden kann, als "Freiluft-Gefängnis" bezeichnet wird, gar mit dem Warschauer Ghetto verglichen wird, sind wir nur noch im Bereich der Lächerlichkeiten. Aber auch das macht Situationen wie diese aus: Jede noch so lächerliche und längst widerlegte Propaganda-Lüge der Hamas wird in Deutschland begierig aufgegriffen und sofort weiterverbreitet.
Denn wenn der deutsche Volkszorn erst einmal so richtig "in Fahrt" ist, wird nur noch wild behauptet, aber nichts mehr historisch belegt. Ein Phänomen, das jedesmal zu erblicken ist, wenn Israel es wagt, von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen - ist man es doch vom Holocaust her so gewohnt, dass sich Juden wehrlos abschlachten lassen. Und wer es wagt, diesen deutschen Volkszorn mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen, der erfährt die gleichen heftigen Reaktionen wie jene, die es gewagt haben, die Beschneidungs-Debatte mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen.
Was der deutsche Volkszorn in Momenten wie diesem jedoch stets geschickt ausblendet, ist die simple Frage, warum die Palästinenser im Gaza-Streifen nach dem israelischen Rückzug 2005 nichts getan haben, sich eine eigene Gesellschaft aufzubauen und sich stattdessen nur dem Bürgerkrieg und Angriffen auf Israel gewidmet haben? Warum es bis heute notwendig ist, dass Israelis, nicht selten unter Lebensgefahr, dafür sorgen müssen, dass die Palästinenser im Gaza-Streifen überhaupt Strom haben? Und natürlich die "Mutter aller Fragen", die da lautet: Haben die ständigen Angriffe auf Israel etwas mit dem Islam zu tun?
Die Hamas ist nichts anderes als der palästinensische Teil der Muslim-Bruderschaft, die Salafisten sind nichts anderes als der Islam im ursprünglichen Sinne. Beide folgen einem "Propheten", der es nach intensiven Gesprächen mit einem Erzengel namens Gabriel zur Pflicht eines jeden Muslims erklärt hat, Juden zu töten. Interessanterweise zu einem Zeitpunkt, zu dem es den Staat Israel noch gar nicht gab. Auch den Zionismus gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht, geschweige denn irgendeine "Unterdrückung" muslimischer Palästinenser. Trotzdem ist die Ideologie der Hamas, der übrigen Muslim-Brüder und vor allem der Salafisten, eigentlich alles, was mit muslimischem Judenhass zu tun hat, bis zum heutigen Tage auf den Aussagen dieses "Propheten" aufgebaut.
Ein Zusammenhang, den kein noch so fanatischer Judenhasser jemals wird widerlegen können. Ein Zusammenhang, der so simpel und stichhaltig ist, dass er selbst von einem grenzdebilen Vollidioten verstanden werden könnte. Aber in den Momenten, in denen die von Adolf Hitler und dem Großmufti von Jerusalem begründete "deutsch-palästinensische Solidarität" wiederbelebt und mit Leben erfüllt wird, bleiben Argumente und Fakten stets als Erstes auf der Strecke. Und im Gegensatz zu so mancher islamkritischer Zuschrift, die sofort weggelöscht wird, darf sich dieser "Volkszorn" in den Leser-Kommentarbereichen der deutschen Links-Medien völlig ungehemmt austoben.
Donnerstag, 8. November 2012
Die EU will Israel wieder einmal bevormunden
Photo: Guardian B"H
Angela Merkel führt sich mittlerweile auf wie Kaiser Wilhelm II. Die Nase hoch und erhaben herabgeschaut auf andere Länder. So auch wieder einmal auf Israel, obwohl Deutschland wirklich das letzte Land ist, welches ein Recht besitzt, Israel zu kritisieren. Bei Frankreich und den Briten überrascht uns das ständige Eingemische ebenso wenig, denn beide Länder stehen kurz davor, muslimisch zu werden.
Mittwoch, 7. November 2012
Wie die allgemeinen Medien manipulieren
B"H
Die wenigsten Journalisten werden aktiv gegen den Strom schwimmen, denn für sie stehen immerhin Job, Karriere und der Lebensunterhalt auf dem Spiel. Israelische Journalisten starteten aufgrund von Meinungsvorgaben bereits vor Jahren ihre eigenen Blogs, die mittlerweile erfolgreicher laufen als so manche Zeitung. In Deutschland dagegen vertraut die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor auf die öffentlich Rechtlichen sowie die gedruckte Medienlandschaft. Blogs gelten als primitiv und Blogger als doof und arrogant. Demzufolge kennt sich also ein SPON Journalist, der sich in Israel als Tourist aufhält und eben mal so kurz durch die Jerusalemer Fussgängerzone schlappt und ein paar Teenies und den arabischen Müllmann befragt, besser in Israel aus als ich. Dasselbe mit deutsch - jüdischen Buchautoren, die im Winter eine Woche lang durch Jerusalem und Tel Aviv laufen, um dann in Deutschland ihr neues Israel - Buch zu präsentieren. Wer diesen Schmarrn hinterher konsumiert, ist selber schuld.:-)
Dienstag, 6. November 2012
Was junge Deutsche zu den Salafisten und Neonazis führt
B"H
Ich vertrete in diesem Artikel lediglich meine Meinung aus Beobachtungen heraus. Soziologen mögen das alles ganz anders sehen.
Mehr als zwölf Jahre war ich nicht mehr in Deutschland und wenn ich mit dort verbliebenen Familienangehörigen telefoniere oder mir auf Youtube Videos anschaue, so frage ich mich, was eigentlich aus dem Land geworden ist. Zu meiner Zeit gab es weder den EURO noch Salafisten oder Hartz IV. Wer hätte überhaupt jemals gedacht, dass junge Deutsche sich zum radikalen Islam wenden könnten. Neonazis ? Klar, die gibts schon lange und es verwunderte nicht groß, dass sich junge Leute diesen anschlossen.
Radikale Linke ? Seit Petra Kelly und Gert Bastian ist das alles nichts Neues mehr. Oder sollte ich lieber sagen "seit Rudi Dutschke" ?
In letzter Zeit habe ich mir ein paar Dokumentationen deutscher TV – Anstalten angetan. Youtube ist voll mit derartigen Videoberichten über Neonazis und Salafisten. Was mir beim Ansehen immer wieder auffiel war, dass sich die entsprechenden jungen Leute, die mit dem ein oder anderen sympathisierten, auf einer Suche befanden. Auf der Suche nach der Wahrheit, dem Leben, nach sich selbst. Sie suchten eine Identität, welche ihnen im Zeitalter von Smartphone, Facebook und Materialismus längst verloren scheint.
Heute zählen nur gute Schulbildung, Karriere, Geld und wie viel ich mir leisten kann. In der Gesellschaft fanden diese Leute keine Akzeptanz, denn dort gelten andere Werte und wer nicht mitzieht, der ist draußen. Was aber geschieht mit all den Leuten, die da "draußen" stehen und nicht in das Erwartungsgefüge passen ?
Und dann kommen Neonazis und Salafisten daher und vermitteln allem Anschein nach ein neues Zuhause. Bei ihnen wird jeder akzeptiert und aufgenommen. Mit oder ohne iPhone. Mit oder ohne Markenklamotten und Gymnasiast muss man auch nicht sein.
In der heutigen modernen schnelllebigen Zeit verstärkt sich die Sehnsucht nach längst aus der Mode gekommenen Idealen und Werten. Dazugehören, Akzeptanz und sogar ein Heimatgefühl.
All dies kann ich grundsätzlich nachvollziehen, denn ich gehöre auch nicht zu jenen, die nur auf Karriere und Geld bedacht sind. Was jedoch passiert ist, dass in dem Moment ein paar Neonazis oder Pierre Vogel & Anhang daherkommen und den jungen Suchenden ein neues Zuhause vorgaukeln. Nicht, weil Mr Obernazi oder Seelenverführer Vogel nur Gutes im Schilde führen und ihrer sozialen Ader nachkommen. Vielmehr handelt es sich bei ihnen um knallhartes Kalkül und der Einzelne ist ihnen furchtbar wurscht. Jungsalafisten dienen als Kanonenfutter, genau so wie Neonazis verheizt werden.
Mit einem Patenrezept für all die Suchenden jungen Leute aufwarten kann ich auch nicht. Eines aber steht fest: Im Radikalismus findet ihr garantiert keine neue Heimat, sondern lediglich Menschen, die Euch im Nachhinein nur ausnutzen, da diejenigen ihre eigenen Ziele verfolgen. Ihr selber seit den Vogels und der NPD – Führungsriege vollkommen egal.
Pierre Vogel startete auf Youtube eine ziemlich primitive Gegenoffensive gegen den Filmbericht "In Netz der Salafisten". Neben seinen allgemeinem deutschen Paradiesgeschwafel – Videos ist er gleichzeitig mit ägyptischen Videos, gedreht in arabischer Sprache, vertreten. In Letzteren berichtet Vogel von den Gründen seiner Konversion zum Islam. Ferner finden sich auf Youtube Videos in arabischer Sprache, in Deutschland gedreht, in denen anderweitige deutsche Islamkonvertiten zu Wort kommen oder kurz vorgestellt werden.
Ich vertrete in diesem Artikel lediglich meine Meinung aus Beobachtungen heraus. Soziologen mögen das alles ganz anders sehen.
Mehr als zwölf Jahre war ich nicht mehr in Deutschland und wenn ich mit dort verbliebenen Familienangehörigen telefoniere oder mir auf Youtube Videos anschaue, so frage ich mich, was eigentlich aus dem Land geworden ist. Zu meiner Zeit gab es weder den EURO noch Salafisten oder Hartz IV. Wer hätte überhaupt jemals gedacht, dass junge Deutsche sich zum radikalen Islam wenden könnten. Neonazis ? Klar, die gibts schon lange und es verwunderte nicht groß, dass sich junge Leute diesen anschlossen.
Radikale Linke ? Seit Petra Kelly und Gert Bastian ist das alles nichts Neues mehr. Oder sollte ich lieber sagen "seit Rudi Dutschke" ?
In letzter Zeit habe ich mir ein paar Dokumentationen deutscher TV – Anstalten angetan. Youtube ist voll mit derartigen Videoberichten über Neonazis und Salafisten. Was mir beim Ansehen immer wieder auffiel war, dass sich die entsprechenden jungen Leute, die mit dem ein oder anderen sympathisierten, auf einer Suche befanden. Auf der Suche nach der Wahrheit, dem Leben, nach sich selbst. Sie suchten eine Identität, welche ihnen im Zeitalter von Smartphone, Facebook und Materialismus längst verloren scheint.
Heute zählen nur gute Schulbildung, Karriere, Geld und wie viel ich mir leisten kann. In der Gesellschaft fanden diese Leute keine Akzeptanz, denn dort gelten andere Werte und wer nicht mitzieht, der ist draußen. Was aber geschieht mit all den Leuten, die da "draußen" stehen und nicht in das Erwartungsgefüge passen ?
Und dann kommen Neonazis und Salafisten daher und vermitteln allem Anschein nach ein neues Zuhause. Bei ihnen wird jeder akzeptiert und aufgenommen. Mit oder ohne iPhone. Mit oder ohne Markenklamotten und Gymnasiast muss man auch nicht sein.
In der heutigen modernen schnelllebigen Zeit verstärkt sich die Sehnsucht nach längst aus der Mode gekommenen Idealen und Werten. Dazugehören, Akzeptanz und sogar ein Heimatgefühl.
All dies kann ich grundsätzlich nachvollziehen, denn ich gehöre auch nicht zu jenen, die nur auf Karriere und Geld bedacht sind. Was jedoch passiert ist, dass in dem Moment ein paar Neonazis oder Pierre Vogel & Anhang daherkommen und den jungen Suchenden ein neues Zuhause vorgaukeln. Nicht, weil Mr Obernazi oder Seelenverführer Vogel nur Gutes im Schilde führen und ihrer sozialen Ader nachkommen. Vielmehr handelt es sich bei ihnen um knallhartes Kalkül und der Einzelne ist ihnen furchtbar wurscht. Jungsalafisten dienen als Kanonenfutter, genau so wie Neonazis verheizt werden.
Mit einem Patenrezept für all die Suchenden jungen Leute aufwarten kann ich auch nicht. Eines aber steht fest: Im Radikalismus findet ihr garantiert keine neue Heimat, sondern lediglich Menschen, die Euch im Nachhinein nur ausnutzen, da diejenigen ihre eigenen Ziele verfolgen. Ihr selber seit den Vogels und der NPD – Führungsriege vollkommen egal.
Pierre Vogel startete auf Youtube eine ziemlich primitive Gegenoffensive gegen den Filmbericht "In Netz der Salafisten". Neben seinen allgemeinem deutschen Paradiesgeschwafel – Videos ist er gleichzeitig mit ägyptischen Videos, gedreht in arabischer Sprache, vertreten. In Letzteren berichtet Vogel von den Gründen seiner Konversion zum Islam. Ferner finden sich auf Youtube Videos in arabischer Sprache, in Deutschland gedreht, in denen anderweitige deutsche Islamkonvertiten zu Wort kommen oder kurz vorgestellt werden.
Sonntag, 4. November 2012
Kriterien für eine Auswanderung nach Israel (oder anderswohin)
B"H
Das Thema "nach Israel auswandern" steht auf diesem Blog immer noch auf einer der höchsten Stufen der Hitliste. Wobei ich immer noch annehme, dass es sich bei diesen Lesern zumeist um Nichtjuden handelt, denn Juden erhalten normalerweise ihre Aliyah – Infos von der Jewish Agency.
Ich weiss nicht, warum es Nichtjuden gerade nach Israel zieht, denn hierzulande erwartet sie nicht gerade das rosige Leben und bestenfalls werden sie nach einer gewissen Frist wieder ausgewiesen. Wer auch nur ein einziges Mal die Ehre mit dem israelischen Innenministerium "Misrad HaPnim" zwecks Visaverlängerung hatte, wird mir das umgehend bestätigen.
Vielleicht sind die Gründe ja immer noch in einer Portion "Shoah – Schuld" zu suchen. Viele Deutsche scheinen damit einen psychologischen Knacks wegbekommen zu haben. Der nicht gerade dollen Wirtschaftslage in Deutschland entkommen zu wollen, um gerade in Israel zu leben … Darüber kann man sich als Israeli nur wundern, denn den Deutschen geht es doch eigentlich noch gut. Ganz zu schweigen von der sozialen Absicherung, auch wenn so mancher jammert. Die USA, Kanada oder Australien wären diesbezüglich für mich attraktivere Ziele als Israel, obwohl es ja nirgendwo in der Welt perfekt zugeht.
In den vergangenen zwei Wochen war ich einige Tage in Nordisrael. Genau gesagt in ZFAT, einer kleinen Provinzstadt mit einer dennoch relativ hohen Neueinwandererquote. Insbesondere relig. Juden aus den USA ziehen gerne nach Zfat. Der Religion wegen, wobei die Geschichte der Stadt Zfat eine Rolle spielt. Die kabbalistische Vergangenheit aus dem Mittelalter zieht halt immer noch ihre Spuren nach sich, doch die Realität der Peripherie holt einen allzu schnell ein.
Was mir ein eingewanderter Amerikaner, in Zfat lebend, zu berücksichtigen gab:
"Wer als Jude nach Israel auswandert (Aliyah macht), der sollte vor dem Aliyahprozess bereits in Israel leben. Sich Wohnung und Job suchen, sich einrichten und die Kinder einschulen. Halt im voraus sehen, wie alles funktioniert und ob er hier klarkommt. Ansonsten ist die Enttäuschung im Nachhinein zu groß und wer einfach so Aliyah macht, der stellt später fest, dass Israel doch nicht das Ideale für ihn ist".
Dieses Statement erweist sich im Alltag als richtig. Heutzutage zieht man nicht einfach so los und liegt dann ggf. im neuen Land auf der Straße, ohne sich zurechtzufinden. Am Anfang mag noch alles toll aussehen, denn eingewanderte Juden erhalten diverse finanzielle Hilfen. Geht das Geld jedoch erst einmal aus, beginnt das wirkliche Leben und nicht selten ein Existenzkampf in der neuen Heimat.
Das Thema "nach Israel auswandern" steht auf diesem Blog immer noch auf einer der höchsten Stufen der Hitliste. Wobei ich immer noch annehme, dass es sich bei diesen Lesern zumeist um Nichtjuden handelt, denn Juden erhalten normalerweise ihre Aliyah – Infos von der Jewish Agency.
Ich weiss nicht, warum es Nichtjuden gerade nach Israel zieht, denn hierzulande erwartet sie nicht gerade das rosige Leben und bestenfalls werden sie nach einer gewissen Frist wieder ausgewiesen. Wer auch nur ein einziges Mal die Ehre mit dem israelischen Innenministerium "Misrad HaPnim" zwecks Visaverlängerung hatte, wird mir das umgehend bestätigen.
Vielleicht sind die Gründe ja immer noch in einer Portion "Shoah – Schuld" zu suchen. Viele Deutsche scheinen damit einen psychologischen Knacks wegbekommen zu haben. Der nicht gerade dollen Wirtschaftslage in Deutschland entkommen zu wollen, um gerade in Israel zu leben … Darüber kann man sich als Israeli nur wundern, denn den Deutschen geht es doch eigentlich noch gut. Ganz zu schweigen von der sozialen Absicherung, auch wenn so mancher jammert. Die USA, Kanada oder Australien wären diesbezüglich für mich attraktivere Ziele als Israel, obwohl es ja nirgendwo in der Welt perfekt zugeht.
In den vergangenen zwei Wochen war ich einige Tage in Nordisrael. Genau gesagt in ZFAT, einer kleinen Provinzstadt mit einer dennoch relativ hohen Neueinwandererquote. Insbesondere relig. Juden aus den USA ziehen gerne nach Zfat. Der Religion wegen, wobei die Geschichte der Stadt Zfat eine Rolle spielt. Die kabbalistische Vergangenheit aus dem Mittelalter zieht halt immer noch ihre Spuren nach sich, doch die Realität der Peripherie holt einen allzu schnell ein.
Zfat / Nordisrael
Photo: Miriam Woelke
Was mir ein eingewanderter Amerikaner, in Zfat lebend, zu berücksichtigen gab:
"Wer als Jude nach Israel auswandert (Aliyah macht), der sollte vor dem Aliyahprozess bereits in Israel leben. Sich Wohnung und Job suchen, sich einrichten und die Kinder einschulen. Halt im voraus sehen, wie alles funktioniert und ob er hier klarkommt. Ansonsten ist die Enttäuschung im Nachhinein zu groß und wer einfach so Aliyah macht, der stellt später fest, dass Israel doch nicht das Ideale für ihn ist".
Dieses Statement erweist sich im Alltag als richtig. Heutzutage zieht man nicht einfach so los und liegt dann ggf. im neuen Land auf der Straße, ohne sich zurechtzufinden. Am Anfang mag noch alles toll aussehen, denn eingewanderte Juden erhalten diverse finanzielle Hilfen. Geht das Geld jedoch erst einmal aus, beginnt das wirkliche Leben und nicht selten ein Existenzkampf in der neuen Heimat.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Leserfrage: "Deutsche Botschaft in Jerusalem ?"
B"H
Ein Leser fragte, ob sich eine Deutsche Botschaft in Jerusalem befindet.
HIER hatte ich diese Frage schon einmal beantwortet:
http://lebeninjerusalem.blogspot.co.il/2011/10/deutsches-konsulat-in-israel.html
Kurz gesagt: Wer als Deutscher in Israel seine Botschaft sucht, der muss sich nach Tel Aviv begeben, denn in Jerusalem befindet sich lediglich ein Goethe Institut, aber weder Konsulat noch Botschaft.
Ein Leser fragte, ob sich eine Deutsche Botschaft in Jerusalem befindet.
HIER hatte ich diese Frage schon einmal beantwortet:
http://lebeninjerusalem.blogspot.co.il/2011/10/deutsches-konsulat-in-israel.html
Kurz gesagt: Wer als Deutscher in Israel seine Botschaft sucht, der muss sich nach Tel Aviv begeben, denn in Jerusalem befindet sich lediglich ein Goethe Institut, aber weder Konsulat noch Botschaft.
Donnerstag, 27. September 2012
Deutsche Antisemiten in Israel
B"H
Normalerweise stellt man sich unter den Programmen der AKTION SÜHNEZEICHEN irgendetwas Sühnemässiges mit Holocaust – Hintergrund vor. Neuerdings aber geht es auch um den israelisch – palästinensischen Konflikt und eine junge deutsche Bloggerin zieht neuerdings kräftig vom Leder. Insbesondere gegen ultra – orthodoxe Juden (Haredim) und man werfe Steine am Yom Kippur und überhaupt. Eine Behauptung, die gerade am Yom Kippur keine Basis findet.
Ein Blogleser spielte mir den Link des Blogs zu. Einen Link, den ich hier nicht veröffentliche, denn Antisemitisches erhält in diesem Blog keine Plattform. Zumindest musste ich einmal wieder feststellen, dass die sogenannten deutschen Peaceniks kaum irgendwelche Sühne begehen, sondern , in Israel angekommen, gleich munter auf Juden eindreschen. Und das mit dem Namen der Aktion Sühnezeichen, was nicht neu ist, denn fanatische missionarische Christen akzeptiert das Sühnezeichen des Öfteren auch. Nun ist es halt eine junge Frau, die orthodoxe Juden hasst und gegen diese wettert, ohne jegliches Hintergrundwissen. Aber hier in Israel kann man es ja machen.
Links:
Deutsche in Israel
Deutsche bei den Haredim
Deutsche Antisemiten in Hebron
Normalerweise stellt man sich unter den Programmen der AKTION SÜHNEZEICHEN irgendetwas Sühnemässiges mit Holocaust – Hintergrund vor. Neuerdings aber geht es auch um den israelisch – palästinensischen Konflikt und eine junge deutsche Bloggerin zieht neuerdings kräftig vom Leder. Insbesondere gegen ultra – orthodoxe Juden (Haredim) und man werfe Steine am Yom Kippur und überhaupt. Eine Behauptung, die gerade am Yom Kippur keine Basis findet.
Ein Blogleser spielte mir den Link des Blogs zu. Einen Link, den ich hier nicht veröffentliche, denn Antisemitisches erhält in diesem Blog keine Plattform. Zumindest musste ich einmal wieder feststellen, dass die sogenannten deutschen Peaceniks kaum irgendwelche Sühne begehen, sondern , in Israel angekommen, gleich munter auf Juden eindreschen. Und das mit dem Namen der Aktion Sühnezeichen, was nicht neu ist, denn fanatische missionarische Christen akzeptiert das Sühnezeichen des Öfteren auch. Nun ist es halt eine junge Frau, die orthodoxe Juden hasst und gegen diese wettert, ohne jegliches Hintergrundwissen. Aber hier in Israel kann man es ja machen.
Links:
Deutsche in Israel
Deutsche bei den Haredim
Deutsche Antisemiten in Hebron
Montag, 24. September 2012
Und wieder das Auswanderungsthema
B"H
Wie viele Male ich an dieser Stelle über das Thema "Nach Israel auswandern" berichtet habe, kann und will ich gar nicht mehr zählen. Die Flut der Einwanderungswilligen Deutschen jedoch scheint ungebrochen, denn tagtäglich googlen sich Leute durch meinen Blog, welche bezüglich einer Auswanderung nach Israel Tipps und Tricks suchen. Ich schätze, dass es sich dabei vorweglich um Nichtjuden handelt, die meinen, in Deutschland sei alles Mist und in Israel sei alles super toll. Um es einmal in der naiven Art Auswanderungwilliger auszudrücken.
Wie in vielen anderen Ländern unseres Planeten, so gelten auch in Israel Zulassungsbeschränkungen und nicht jeder kann einfach so kommen und sich niederlassen. Israel ist kein EU – Land, wo man eben mal so mit dem deutschen Pass einreist, Bleibe und Job sucht und das wars.
Nach wie vor sagen die Bestimmungen, dass jemand Jude sein muss, wenn er nach Israel auswandern und die Staatsbürgerschaft erlangen will. Jude mit Papieren und nicht so mal eben kommen, wie viele viele andere, und beim hiesigen Innenministerium behaupten, man sei ja eigentlich Jude, habe aber keine Papiere. Die Leier läßt sich das Innenministerium nicht gefallen und Ihr seid in dem Fall schneller aus dem Gebäude draussen als Ihr hineingekommen seid. Wischiwaschi – Ausreden gelten nicht und da sind die israelischen Behörden knallhart.
Der Trick mit "einen Israeli heiraten" funktioniert, doch bedeutet dies nicht, dass Ihr im Nachhinein besser behandelt werdet. Im Gegenteil, denn die Außenseiterposition werdet Ihr auch dann kaum mehr los und die Ministerien trampeln weiter auf Euch herum. Arbeitserlaubnis ? Nö, das Ministerium hat Zeit. Monate, manchmal ein oder zwei Jahre und wenn Ihr bis dahin verhungert auf der Straße liegt, schert das auch keinen Menschen. Israel hat genügend eigene Probleme und muss dazu die vielen jüdischen Neueinwanderer unterbringen. Da bleibt kein Platz und keine Zeit für Träumer, die nicht nach Israel gehören, aber meinen, aus Deutschland unbedingt weg zu wollen.
Selbst Israelis haben es nicht leicht im eigenen Land. Wie mag es da erst für Touristen aussehen, wenn Ihr nicht gerade ein dickes fettes Bankkonto im Hintergrund habt, was Euch erlaubt, hierzulande die hohen Lebenshaltungskosten zahlen zu können. Ich persönlich würde lieber in die USA oder nach Australien auswandern als ausgerechnet nach Israel. Aber alles scheint ja hier so einfach. Die Leute kaufen sich ein Ticket, fliegen ein und meinen, sie schaffen das schon irgendwie in Israel.
In der letzten Woche las ich auf einer israelischen Site einen Artikel über den ständig ansteigenden Tourismus im Land. Neue Hotels sind im Bau und der Tel Aviver Strand soll mehr auf Touristenattraktivitäten getrimmt werden. Unter dem Artikel befanden sich die üblichen Kommentare und dort stand nebenbeiganz klein:
Links:
Zum Thema "Auswandern nach Israel" bitte die Israelische Botschaft in Berlin kontaktieren !
Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv
Wie viele Male ich an dieser Stelle über das Thema "Nach Israel auswandern" berichtet habe, kann und will ich gar nicht mehr zählen. Die Flut der Einwanderungswilligen Deutschen jedoch scheint ungebrochen, denn tagtäglich googlen sich Leute durch meinen Blog, welche bezüglich einer Auswanderung nach Israel Tipps und Tricks suchen. Ich schätze, dass es sich dabei vorweglich um Nichtjuden handelt, die meinen, in Deutschland sei alles Mist und in Israel sei alles super toll. Um es einmal in der naiven Art Auswanderungwilliger auszudrücken.
Wie in vielen anderen Ländern unseres Planeten, so gelten auch in Israel Zulassungsbeschränkungen und nicht jeder kann einfach so kommen und sich niederlassen. Israel ist kein EU – Land, wo man eben mal so mit dem deutschen Pass einreist, Bleibe und Job sucht und das wars.
Nach wie vor sagen die Bestimmungen, dass jemand Jude sein muss, wenn er nach Israel auswandern und die Staatsbürgerschaft erlangen will. Jude mit Papieren und nicht so mal eben kommen, wie viele viele andere, und beim hiesigen Innenministerium behaupten, man sei ja eigentlich Jude, habe aber keine Papiere. Die Leier läßt sich das Innenministerium nicht gefallen und Ihr seid in dem Fall schneller aus dem Gebäude draussen als Ihr hineingekommen seid. Wischiwaschi – Ausreden gelten nicht und da sind die israelischen Behörden knallhart.
Der Trick mit "einen Israeli heiraten" funktioniert, doch bedeutet dies nicht, dass Ihr im Nachhinein besser behandelt werdet. Im Gegenteil, denn die Außenseiterposition werdet Ihr auch dann kaum mehr los und die Ministerien trampeln weiter auf Euch herum. Arbeitserlaubnis ? Nö, das Ministerium hat Zeit. Monate, manchmal ein oder zwei Jahre und wenn Ihr bis dahin verhungert auf der Straße liegt, schert das auch keinen Menschen. Israel hat genügend eigene Probleme und muss dazu die vielen jüdischen Neueinwanderer unterbringen. Da bleibt kein Platz und keine Zeit für Träumer, die nicht nach Israel gehören, aber meinen, aus Deutschland unbedingt weg zu wollen.
Selbst Israelis haben es nicht leicht im eigenen Land. Wie mag es da erst für Touristen aussehen, wenn Ihr nicht gerade ein dickes fettes Bankkonto im Hintergrund habt, was Euch erlaubt, hierzulande die hohen Lebenshaltungskosten zahlen zu können. Ich persönlich würde lieber in die USA oder nach Australien auswandern als ausgerechnet nach Israel. Aber alles scheint ja hier so einfach. Die Leute kaufen sich ein Ticket, fliegen ein und meinen, sie schaffen das schon irgendwie in Israel.
In der letzten Woche las ich auf einer israelischen Site einen Artikel über den ständig ansteigenden Tourismus im Land. Neue Hotels sind im Bau und der Tel Aviver Strand soll mehr auf Touristenattraktivitäten getrimmt werden. Unter dem Artikel befanden sich die üblichen Kommentare und dort stand nebenbeiganz klein:
Die Touristen haben es gut. Ich war auch einmal Tourist und war so begeistert von Israel, dass ich offiziell einwanderte. Nach zehn Monaten im Land kam jedoch die Ernüchterung, denn der Alltag hat nichts mit dem Touristenspass zu tun. In Kürze kehre ich enttäuscht in mein Heimatland, die USA, zurück und wenn ich nach Israel komme, dann nur mehr als Tourist, um den Spass zu geniessen.
Links:
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Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv
Dienstag, 18. September 2012
Die unbekannte Seite des Islam
B"H
Im Video wird, u.a., die Ma'arat HaMachpelah (das Grab von Avraham, Sarah, Yitzchak, Rebekka, Yaakov und Lea) gezeigt. Ferner sind in der Machpelah auch die ersten Menschen Adam und Eva begraben. Was im Video jedoch nicht gezeigt wird ist die Tatsache, dass die Gräber nicht die Originalgräber sind. Die nämlich finden wir viele Meter unterhalb der gezeigten Grabsteinen. Zwar sind die Grabsteine, die wir sehen, an jenen Orten errichtet, wo sich die Originalgräber befinden, aber die in der Machpelah gezeigten Grabsteine bedeuten nicht, dass die Vorväter direkt unter bzw. in ihnen begraben liegen. Die Ma'arat HaMachpelah hat ein reichhaltiges unterirdisches Leben und nur dort finden wir die Originale.
Was viele nicht wissen: In der Machpelah befindet sich ebenso das Tor zum Paradies. Wobei im Judentum das Paradies keinen speziellen Ort darstellt, sondern eher ein extrem hoher geistiger / spiritueller Seelenlevel.
Der folgende Dokumentarfilm wurde von der BBC aus dem Programm genommen, da es offenbar Drohungen seitens radikaler Moslems gab.
Das Judentum sieht sich tagtäglich mit Antisemitismus konfrontiert. Arabische Zeitungen stellen in aller Regelmässigkeit Juden a la "DER STÜRMER" Karikaturen dar oder senden antisemitische TV – Serien wie im Iran, Gaza, Ägypten, im Libanon oder in der Türkei. Laufen Juden deswegen Amok ?
Selbst Christen werden in islamisch geprägten Ländern in bösartigen Karikaturen dargestellt, doch weder der Vatikan noch das Judentum rasten dermassen aus, wie der muslimische Mob. Ja, ich wette, dass die Mehrheit der islamischen Welt, die da amerikanische Botschafter umbringt oder eine deutsche Botschaft stürmt, den "Muhammad Film" gar nicht angeschaut hat. Einen dummen Trailer, der eigentlich im Zusammenhang völlig idiotisch inszeniert worden ist. Der Filmemacher, ein ägyptischer Kopte, ist in den USA, u.a., wegen Drogenbesitzes angeklagt; und wahrscheinlich war er total zugekifft als er den"Muhammad Film" produzierte. Jedenfalls ist der Film ein inhaltliches Chaos geworden und ich weiss nicht, warum sich Hunderttausende Muslime darüber aufregen.
Da der Film bereits zum Politikum wurde und selbst Angela Merkel die Meinungsfreiheit in Frage stellt, sollte die westliche Welt darüber nachdenken, inwieweit den radikalen Gruppen des Islam nachgegeben werden darf. Es geht ja nicht nur um einen dilettantischen Muhammad Film, sondern um diverse Karikaturen und selbst Bücher, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen.
Angela Merkel will Ruhe im Land und nicht weiter provozieren. Das ist verständlich, doch gibt sie anhand von eventuellen Verboten den Salafisten sowie dem radikalen Islam in Deutschland freie Bahn. Dann nämlich dürfen in Zukunft weder der Islam noch seine Anhänger kritisiert werden bzw. Medien werden sich nicht mehr an das Thema herantrauen.
Dank an BLAZING CAT FUR & FRUMLIFE !
Sam Bacile's "MUHAMMAD MOVIE"
Mein Trip nach Hebron
What do we actually know about Mohammad ?
Im Video wird, u.a., die Ma'arat HaMachpelah (das Grab von Avraham, Sarah, Yitzchak, Rebekka, Yaakov und Lea) gezeigt. Ferner sind in der Machpelah auch die ersten Menschen Adam und Eva begraben. Was im Video jedoch nicht gezeigt wird ist die Tatsache, dass die Gräber nicht die Originalgräber sind. Die nämlich finden wir viele Meter unterhalb der gezeigten Grabsteinen. Zwar sind die Grabsteine, die wir sehen, an jenen Orten errichtet, wo sich die Originalgräber befinden, aber die in der Machpelah gezeigten Grabsteine bedeuten nicht, dass die Vorväter direkt unter bzw. in ihnen begraben liegen. Die Ma'arat HaMachpelah hat ein reichhaltiges unterirdisches Leben und nur dort finden wir die Originale.
Was viele nicht wissen: In der Machpelah befindet sich ebenso das Tor zum Paradies. Wobei im Judentum das Paradies keinen speziellen Ort darstellt, sondern eher ein extrem hoher geistiger / spiritueller Seelenlevel.
Der folgende Dokumentarfilm wurde von der BBC aus dem Programm genommen, da es offenbar Drohungen seitens radikaler Moslems gab.
Das Judentum sieht sich tagtäglich mit Antisemitismus konfrontiert. Arabische Zeitungen stellen in aller Regelmässigkeit Juden a la "DER STÜRMER" Karikaturen dar oder senden antisemitische TV – Serien wie im Iran, Gaza, Ägypten, im Libanon oder in der Türkei. Laufen Juden deswegen Amok ?
Selbst Christen werden in islamisch geprägten Ländern in bösartigen Karikaturen dargestellt, doch weder der Vatikan noch das Judentum rasten dermassen aus, wie der muslimische Mob. Ja, ich wette, dass die Mehrheit der islamischen Welt, die da amerikanische Botschafter umbringt oder eine deutsche Botschaft stürmt, den "Muhammad Film" gar nicht angeschaut hat. Einen dummen Trailer, der eigentlich im Zusammenhang völlig idiotisch inszeniert worden ist. Der Filmemacher, ein ägyptischer Kopte, ist in den USA, u.a., wegen Drogenbesitzes angeklagt; und wahrscheinlich war er total zugekifft als er den"Muhammad Film" produzierte. Jedenfalls ist der Film ein inhaltliches Chaos geworden und ich weiss nicht, warum sich Hunderttausende Muslime darüber aufregen.
Da der Film bereits zum Politikum wurde und selbst Angela Merkel die Meinungsfreiheit in Frage stellt, sollte die westliche Welt darüber nachdenken, inwieweit den radikalen Gruppen des Islam nachgegeben werden darf. Es geht ja nicht nur um einen dilettantischen Muhammad Film, sondern um diverse Karikaturen und selbst Bücher, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen.
Angela Merkel will Ruhe im Land und nicht weiter provozieren. Das ist verständlich, doch gibt sie anhand von eventuellen Verboten den Salafisten sowie dem radikalen Islam in Deutschland freie Bahn. Dann nämlich dürfen in Zukunft weder der Islam noch seine Anhänger kritisiert werden bzw. Medien werden sich nicht mehr an das Thema herantrauen.
Dank an BLAZING CAT FUR & FRUMLIFE !
Sam Bacile's "MUHAMMAD MOVIE"
Mein Trip nach Hebron
What do we actually know about Mohammad ?
Freitag, 14. September 2012
Sonntag, 9. September 2012
Wenn Deutschland sich nicht rechtzeitig wehrt …
B"H
Wenn Deutschland sich nicht tatkräftiger gegen die steigende Macht der Salafisten wehrt, könnte das Land in nur wenigen Jahren zum Scharia – Gebiet werden. In Zukunft wird sich, meiner Meinung nach, der Kampf zwischen Neonazis und Salafisten steigern, denn die rechte Szene sieht sich als "der Retter Deutschlands". Wenn die demokratischen Parteien nicht effizient handeln, kann es sein, dass immer mehr demokratieliebende deutsche Salafistengegner zur NPD überlaufen. Die deutsche Linke jedenfalls geht mit ihrer Liberalität bereits jetzt schon im Salafistensumpf unter.
Weitere Infos bei "Mönchengladbach und die Salafisten" !
Wenn Deutschland sich nicht tatkräftiger gegen die steigende Macht der Salafisten wehrt, könnte das Land in nur wenigen Jahren zum Scharia – Gebiet werden. In Zukunft wird sich, meiner Meinung nach, der Kampf zwischen Neonazis und Salafisten steigern, denn die rechte Szene sieht sich als "der Retter Deutschlands". Wenn die demokratischen Parteien nicht effizient handeln, kann es sein, dass immer mehr demokratieliebende deutsche Salafistengegner zur NPD überlaufen. Die deutsche Linke jedenfalls geht mit ihrer Liberalität bereits jetzt schon im Salafistensumpf unter.
Weitere Infos bei "Mönchengladbach und die Salafisten" !
Donnerstag, 23. August 2012
Rabbi Israel Lau: "Auf einmal sorgen sich Deutsche um jüdische Kinder ..."
B"H
Das deutsche Vorgehen gegen einen Rabbiner sorgt international für ziemlichen Wirbel und der ehemalige aschkenazische Oberrabbiner Israels und jetziger Oberrabbiner von Tel Aviv, Rabbi Israel Lau, merkt zurecht an, dass sich Deutsche doch sonst nie um das Wohlergehen jüdischer Kinder gesorgt haben. Jedenfalls habe er im KZ Buchenwald nichts davon gespürt.
Unterm Strich bleibt wieder einmal die Frage, warum immer noch Juden in Deutschland leben, wenn sie dort nicht erwünscht sind. Heute gibt es einen Staat Israel und es ist gewiss nicht so, dass das deutsche Judentum keine Zuflucht hätte. In Israel fragt man sich, warum Diasporajuden in Ländern wohnen bleiben, in denen sie offenbar nicht erwünscht sind. Ob das nun Deutschland, Norwegen oder anderswo ist.
Dienstag, 21. August 2012
Terror einer libanesischen Familie in Berlin
Ich konnte kaum fassen, was ich da sah. Die deutsche Polizei lässt sich tatsächlich so dumm überrumpeln und zum Schweigen bringen ?
Montag, 20. August 2012
Hitzewelle
B"H
Über 30 Grad Celsius weist das Thermometer auf. Nicht mal eben so auf ein Wochenende oder eine Woche wie in Europa, sondern nonstop von Mitte Mai bis mindestens Ende September. Dabei hatten wir in diesem Sommer längere Hitzeperioden von weit mehr als 30 Grad Celsius.
Wer meint, es sei fast alles vorüber, der kann sich gleich auf eine weitere Woche sowie diesen Schabbat mit Hitzewelle einstellen.
Sommertrockenheit in Jerusalem
Photo: Miriam Woelke
Morgens gegen spätestens 7.30 Uhr muss ich meine zwei Balkontüren schliessen, denn sonst wird meine Wohnung zur tropischen Zone. Erst gegen 16.30 Uhr kann ich mich, nach Abzug der Sonne, wieder auf den Balkon wagen und dort sitzen.
Aber es ist nicht nur die Hitzewelle und die damit verbundenen Waldbrände, die für Schlagzeilen sorgen.
Am Zion Square in Jerusalem wurde ein 13 – jähriger arabischer Teen von israelischen Jugendlichen zusammengeschlagen. Eine abscheuliche Tat, doch eines fällt seltsamerweise auf: Werden Israelis von Palästinensern verprügelt oder ermordet, halten sich Netanyahu und Peres nicht selten zurück. Geht es dagegen um einen Palästinenser, so macht sich der 89 – jährige Greis Peres so richtig wichtig. Vor wenigen Tagen noch mischte er sich in Regierungsentscheidungen ein als er predigte, Israel solle den Iran nicht angreifen. Von sämtlichen Seiten hagelte es sofort Kritik auf Peres ein. Als Präsident habe er sich nirgendwo einzumischen und es geht sogar das Gerücht um, Peres wolle noch einmal antreten und Ministerpräsident werden. Dabei machte er während seiner aktiven Regierungszeit alles falsch, was er anfasste. Er lehnte die Bombardierung eines irakischen Atomreaktors ab. Dies geschah zur Zeit der Regierung Menachem Begin.
Später stand besonders Peres für das Palästinenserabkommen von Oslo, welches sich als pure Katastrophe erwies. Immer wenn Peres entscheiden will, geht alles in die Hose. Vor wenigen Tagen feierte er seinen 89. Geburtstag und es wird an der Zeit abzudanken. Davor jedoch hat Peres Angst, denn dann macht er keine Schlagzeilen mehr und sitzt ganz allein daheim.
Derweil geht der Alltag weiter und aufgrund der Hitzewelle fühlen sich viele Leute energie - und lustlos. Mich mit eingeschlossen. Bei der Hitze kommt man zu kaum etwas und ich verschiebe sämtliche Arbeitsaktivitäten auf den späten Nachmittag und Abend.
Mitte nächsten Monats stehen die hohen jüdischen Feiertage an und was viele traditionell tun ist die Wohnung auf Rosh Hashana (jüd. Neujahrsfest) - Vordermann zu bringen. Eine Tätigkeit, die mir auch noch bevorsteht. Insbesondere der Fensterputz.
Ferner kosten die vielen anstehen Feiertage massig Geld und, wie berichtet, erhöhen sich pünktlich zum 1. September die Preise samt Mehrwertsteuer. Und so hat ein jeder seinen Alltagskampf auszutragen und denkt dabei weniger an den Iran als an den Vermieter, der pünktlich am 1. des Monats seine Miete will. Israel ist ein teures Land, indem die Bürger mit sich selbst beschäftigt sind und die Regierung deswegen weit mehr freie Hand hat als vielleicht anderswo in der Welt.
Ach ja, und Deutschland scheint sich wieder einmal auf die Seite der Al Khaida zu schlagen und unterstützt syrische Rebellen. Das ist keine Überraschung, denn Deutschland kriecht immer irgendwo im Nahen Osten herum. Entweder bei den Iranern, den Saudis, im Libanon oder bei den Palästinensern.
Donnerstag, 9. August 2012
Deutsche Bücher in Israel
B"H
Keine Frage, auch deutsche Bücher waren und sind in Israel erhältlich, doch ich persönlich fahre nicht darauf ab. Meine Literatur beschränkt sich weitgehend auf israelische Autoren oder jüdisch – relig. Bücher und Schriften.
Früher als noch mehr deutsche Juden im Land lebten, gehörten Bücher in deutscher Sprache zum Verkaufsschlager. Es gab zahlreiche Buchhandlungen, die ein ausgiebiges deutsches Warensortiment führten wie die Jerusalemer Buchhandlung STEIN in der Keren Hayesod Street. Mittlerweile ist die Buchhandlungen ein paar Häuser weiter gezogen, doch befindet sich immer noch in derselben Straße. Der Sohn, der einstigen deutschen Familie Stein, übernahm den Laden vor längerer Zeit, aber verkauft werden die meist Second Hand Bücher in allen möglichen Sprachen.
Immer mehr ehemalige deutsche Juden sterben und weder Kinder noch Enkel noch Urenkel sind der deutschen Sprache mächtig. Stirbt das einstige in Deutschland aufgewachsene Familienmitglied, so werden die vielen deutschen Bücher weggeworfen oder es findet sich am Ende doch noch eine Buchhandlung, wie Stern, welche die alten Bücher einsammelt und versucht zu verkaufen.
Dennoch aber wird der Markt der deutschsprachigen Bücher in Israel kleiner, denn die einstmals massenhaft vorhandene deutschsprachige Kundschaft ist kaum mehr vorhanden. Statt deutschen Büchern finden heutzutage Bücher in russischer, englischer oder französischer Sprache hohen Absatz.
Dennoch aber wird der Markt der deutschsprachigen Bücher in Israel kleiner, denn die einstmals massenhaft vorhandene deutschsprachige Kundschaft ist kaum mehr vorhanden. Statt deutschen Büchern finden heutzutage Bücher in russischer, englischer oder französischer Sprache hohen Absatz.
Montag, 9. Juli 2012
Wegen des Beschneidungsverbots in Deutschland: Deutscher Botschafter in der Knesset
Der Knessetabgeordnete Danny Danon (LIKUD) links im Bild. Rechts sehen wir den deutschen Botschafter in Israel.
B"H
Der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, war zu einem Ausschusstreffen in die Knesset eingeladen worden. Thema der Diskussion des Ausschusses für Diaspora – Angelegenheiten: Das Bescheidungsverbot in Deutschland.
Ausschussvorsitzender Danny Danon sagte, dass es nicht sein könne, dass Deutschland erneut Gesetze gegen die jüdische Religion erlasse. Nicht, nachdem was in Hitler – Deutschland vorgefallen ist.
Daraufhin hob Andreas Michaelis hervor, wie gerade das jüdische Leben in Deutschland aufblühe. Natürlich sei das aktuelle Beschneidungsverbot eine höchst empfindliche Angelegenheit; eben wegen der deutschen Schuld am Holocaust.
Darauf stellte Danny Danon fest, dass das Land Israel eine Mitverantwortung für die in der Diaspora lebenden Juden trage und es lege am deutschen Bundestag, das Verbot abzuschaffen und zugleich eine einwandfreie gesetzliche Regelung zu schaffen.
Wie Michaelis reagierte, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Link:
Montag, 2. Juli 2012
"European Jewish Congress" gegen das deutsche Beschneidungsverbot
B"H
Der "European Jewish Congress" kritisiert das aktuelle Beschneidungsverbot in Deutschland. Gerade von Deutschland hätten sich Juden eine freie Religionsausübung gewünscht.
Ich bin neugierig, wie die in Deutschland lebenden Moslems auf das Verbot reagieren.
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