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Montag, 29. Oktober 2012

Raketen auf Israel

B"H


Das folgende Terroristenvideo durchlief Twitter & Google +. In Letzterem schnappte ich es auf.



Ich befinde mich seit heute bis zum Mittwoch morgen in Zfat und kann sagen, dass hier im Norden alles ruhig ist. Keine Raketen in Sicht, doch bis zum Zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 war das einmal ganz anders. Bis dahin flogen keine Raketen aus Gaza ein, sondern die libanesische Hizbollah schoss in aller Regelmässigkeit Katyusha – Raketen auf Israels Norden. Insbesondere auf die grenznahe Stadt Kiryat Shemona. 

Eines muss ich jedoch noch loswerden: 

Die Negevstadt Sderot hat heute nicht nur Probleme mit dem Raketenterror aus Gaza, sondern ebenso mit christlichen Missionaren, die sich dort eingenistet haben. Die Missionare spenden (Kindertagesstätten oder Bunker) und geben sich solidarisch und sozial, aber mittlerweile hat man in Sderot eine riesige Nerverei mit ihnen, denn sie gehen der jüdischen Bevölkerung mit der Mission auf den Geist. Ein Problem, welcher seit längerem landesweit bekannt ist.

Sonntag, 23. September 2012

Jerusalem by Night






Die wieder aufgebaute HURVAH - Synagoge in der jüdischen Altstadt





In der Edelmeile MAMILLA MALL zwischen Jaffa Tor / Altstadt und Jaffa Road.



Um 2.00 Uhr nachts in der Jaffa Road. Was hier nach toller Action und Ausgelassenheit aussieht, kann trügen, denn des nachts treiben sich um die Jaffa Road die sogenannten KIKARISTEN herum. 



 Photos: Miriam Woelke

Christliche Missionare reisen nach Jerusalem

B"H

Jerusalem rüstet sich für den höhsten jüdischen Feiertag, den Yom Kippur, welcher am Dienstag abend beginnt. Von da an bis zum Mittwoch abend kurz nach 18.00 Uhr wird 25 – Stunden lang gefastet, denn in der Zeit richtet G – tt die Juden auf ein weiteres Jahr. Wir alle erhalten unser individuelles G – ttesurteil und trotz allem Säkularismus, gilt der Yom Kippur ach wie vor als ernster Feiertag, den sogar viele säkulere Juden achten. 

Wer sich dieser Tage als Tourist in Israel aufhält, der kann sich darauf gefasst machen, dass am Dienstag die Egged Busse ihren Verkehr gegen 14.00 Uhr nachmittags einstellen werden. Ebenso viele Geschäfte, Cafes und Restaurants. Nicht nur in Jerusalem, sondern selbst in der Hochburg des Säkularismus, in Tel Aviv. Bis zum Mittwoch abend wird gebetet und es herrscht manchmal eine geradezu Totenstille. 

Der Yom Kippur ist ein durchweg jüdischer Feiertag, mit dem Nichtjuden absolut nichts zu tun haben. Ich erwähne dies, da sich in Jerusalem immer wieder fanatische Christen hervortun, den Juden partout alles nachzuahmen. Im Ausland kann man sich das vielleicht weniger vorstellen, in Jerusalem hingegen haben wir so unsere Erfahrung mit den fanatischen Christen, die momentan in Scharen anrollen, weil sie während des jüdischen Sukkot (Laubhüttenfest) in Jerusalem ihren alljährlichen Missionskongress abhalten. Nach außen hin geben sie sich als "Freunde Israels", doch das wahre Ziel besteht in der Judenmission. 



Immer wieder neu im Oktober: Internationale fanatische Christen bei ihrer Parade in Jerusalem.

Photo: Miriam Woelke


Wenn sich Tausende fanatischer Christen (unter ihnen viele Freikirchler) im Jerusalemer International Convention Center treffen, dann geht es in Vorträgen vorwiegend darum, wie man die Juden zum Christentum missionieren kann. Seit Jahren warnt die israelische Anti – Missionsorganisation YAD le'ACHIM vor den zu Sukkot anreisende Christen, deren Reisen weitgehend von der International Christian Embassy Jerusalem in Zusammenarbeit zusammen mit einem Reisebüro in Mevasseret Zion organisiert werden. Siehe HIER und HIER ! 

Links:

Die Jerusalemer "Parade fanatischer Christen"

Mittwoch, 20. Juni 2012

Jerusalems Stadtteil TALPIYOT und der Sumpf christlicher Missionare

B"H

Wer in einer Stadt wohnt, der sollte sich aufmachen, sie kennenzulernen und nicht in seinem eigenen kleinen Stadtteilghetto hockenbleiben. Jerusalem hat sich seit den 90iger Jahren spürbar verändert und sogar die einstige schmutzige Industriezone Talpiyot mauserte sich schon vor langer Zeit zum Shopping – und Ausgehzentrum. Wie, u.a., die Pierre König und die Haoman Street. 








Ausblick auf andere Teile Jerusalems

Photos: Miriam Woelke


Alles ganz toll und ich mag Talipyot sowie die umliegenden Stadtteile sehr gern. Wenn man von der German Colony oder dem benachbarten Katamon absieht, zu denen ich keinen Bezug habe. 

Was jedoch stört, sind zahlreiche christliche Missionare, die sich gerade in einigen der Stadtteile niederliessen. Nehmen wir das arabische Dorf Abu Tur an der Derech Hebron Road. Dort leben Araber und Christen. Zwar heisst es seitens diverser Leute, in Abu Tur leben auch Juden. Doch Fehlanzeige. Stattdessen bewegen sich in Abu Tur christliche Missionare. Insbesondere der Gruppe "Christian Friends of Israel", welche ganze Häuser mieten. 

Auch im Stadtteil Arnona, neben Talpiyot und Baka, hagelt es christliche Missionare aus aller Welt. Wohnungen werden angemietet und von dort aus operiert. Ganz zu schweigen von der missionarischen "International Christian Embassy" in Katamon. Obwohl die besagten Stadtteile einen hohen Anteil jüdisch – religiöser Bevölkerung haben, so zieht es dennoch auch sogenannte Pseudo -– Juden, vorwiegend falsche Konvertiten zum Judentum, in die Gegenden. Allein deswegen sind die Stadtteile zum Sumpf der Missionare sowie christlich - fundamentalistischer Sympathisanten geworden.

Freitag, 30. März 2012

Der Iran und Terroristen stehen hinter dem "March to Jerusalem"

B"H 

Überraschen tut es nicht zu hören, dass der Iran und einschlägige palästinensische Terroristen wie Marwan Barghouti hinter dem Global "March to Jerusalem" stehen, der an diesem Wochenende stattfindet. Die Syrer wollen zu Tausenden die Grenze nach Israel stürmen. Als ob das Land nichts Wichtigeres zu tun hat. 

Die arabische Welt betreibt seit Monaten einen riesigen Wirbel um den Marsch und die israelische Hasbarah hängt kläglich hinterher. Auf Youtube klickte ich auf ein Video, was äußerlich recht gut aussah, doch bei kurzer Nachforschung zu einer Site führte, die ebenso israelfeindlich wie arabische Sites. Nämlich eine fundamentalistisch - christliche Site. Fundamentalisten wie die Evangelikalen geben sich israelfreundlich und hetzen wie wild gegen Muslim; im Grunde genommen sind gerade derlei fanatische Christen wie Freikirchler nicht besser als israelfeindliche Moslems.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Bevor Chanukkah zu Weihnachten wird


B”H 

Leider sind es nicht nur die Juden in den USA, die einen extrem hohen Anteil an Hochzeiten zwischen Juden und Nichtjuden aufweisen. Fast überall in der Diaspora (Ausnahme, soweit mir bekannt ist: Südafrika) heiraten besonders Reformjuden viele Nichtjuden. Angeblich, weil sie keinen passenden jüdischen Partner gefunden haben, doch behaupte ich, dass sie entweder ihre Unterwäsche nicht im Zaume halten konnten oder ihnen sowieso alles egal ist. Nach einigen Jahren beginnt häufig die grosse Jammerei, wenn der nichtjüdische Partner nervt oder die Kinder plötzlich ihre Identität suchen. Bei einer nichtjüdischen Mutter und einem jüdischen Vater sind die Kinder KEINE Juden mehr. Wer dennoch Gegenteiliges glaubt, lügt sich selber etwas vor. 

In der vergangenen Woche startete das israelische Einwanderungsministerium wieder einmal eine Kampagne , um in den USA lebende Israelis dazu zu überreden, in ihre Heimat Israel zurückzukehren. Meistens ist es ja nur das Geld, welches jedes Jahr Tausende Israelis ins Ausland lockt. Ein besseres Einkommen, ein Haus dazu und alle Bequemlichkeiten der Diaspora. Was die auswanderungswilligen Israelis gerne übersehen ist der Antisemitismus, die vielen Araber weltweit sowie die Gefahr der Assimilation. Die nächste oder übernächste Generation mag schon gar nicht mehr jüdisch sein. Nicht nur aufgrund von Intermarriage, aber aufgrund der in der Diaspora verloren gegangenen jüdischen Werte. 

Das Einwanderungsministerium stellte einen Film auf Youtube ein, der die in den USA und auch anderswo lebenden Israelis warnen sollte. Eine Besinnung auf jüdische Werte und eine eventuelle Rückkehr in die Heimat, anstatt in der Diaspora verlorenzugehen und seine Seele zu verlieren. Ferner hat Israel es satt, dass Israelis ständig ihre angeheirateten Nichtjüdinnen mit ins Land importieren und diese wiederum hier ihre Forderungen stellen. Forderungen, auf die sie keinerlei Anrecht besitzen. Dann geht die Ehe schief und die Nichtjüdin hängt bei uns im Land herum und jammert, dass die Juden so furchtbar zu ihr sind. Die Zeitungen sind voll von derlei Stories und wir fragen uns “Was geht uns das an, wenn jemand nicht Herr seiner sexuellen Sinne ist ? Muss Israel dann alles ausbaden und unsere Steuergelder auch ?” 

In der Diaspora will man solche Meinungen nicht hören und redet sich lieber ein, alles sei in Butter. Das beruhigt das Gewissen und von daher ist es kein Wunder, dass eine Lawine der Entrüstung losbrach als das Ministerium den Spot fuhr. Ausgerechnet amerikanische Juden flippten. Reformjuden, die sich da auf den Schlips getreten und an ihr Judentum erinnert fühlen. Weiterhin flippten christliche Organisationen, die bei dem Slogan des Ministeriums “Damit Chanukkah nicht zu Weihnachten wird …!” ihr christliches Fest in den Schmutz gezogen sehen. 

Wenige Tage danach blies Netanyahu die Kampagne ab und den Film auf Youtube gibt es auch nicht mehr. Anscheinend wollte Netanyahu dann doch nicht auf die Geldspenden extremer Christen aus den USA verzichten, denn seit Jahren unterstützen sie ihn mit Millionen. Hierbei besonders die missionarischen “Evangelikalen”, deren einziges Ziel es ist, Juden zum evangelikalen Wirrglauben zu konvertieren. 

Dabei vergaß Netanyahu wieder einmal, dass schon allein die Thora den Juden verbietet, Nichtjuden zu ehelichen ! 

Link:

Warum Juden keine Nichtjuden heiraten

Montag, 14. November 2011

"Jewish News 1" verherrlicht christliche Missionare

B"H

Eine Schande für den "jüdischen" TV Kanal JEWISH NEWS 1 !!! 

Der neue TV Kanal wurde von wohlhabenden russischen Juden ins Leben gerufen und soll genau so wichtig für die jüdische Welt werden wie Al Jazeera für die arabische. "Jewish News 1" startete mit recht informativen Berichten und erfreut sich auf diesem Blog einer interessierten Leserschaft. Sobald ein neues Video erscheint, nehme ich es normalerweise in diesen Blog auf. 

Eines der letzten “Jewish News 1” Videos aber zeigt christliche Missionare auf einer Biker Tour durch Israel. Evangelikale Christen, deren alleiniges Ziel es ist, Juden zu ihrem christlichen Glauben zu bekehren. Egal wie.

Der Bericht über die Biker Tour ist eine einzige Schande für "Jewish News 1" und jeden, der die Tour mit unterstützte.


Sollte ich herausfinden, dass der TV Kanal christliche Spenden akzeptiert und als Dank über christliche Aktivitäten berichtet, werde ich keinerlei “Jewish News 1” Videos mehr in den Blog aufnehmen !

Dienstag, 11. Oktober 2011

Was planen die christlichen Missionare an Sukkot ?

B”H  

Eine Fortsetzung meines neulich erschienen Artikels zum missionarischen Christenkongress in Jerusalem 


Auszüge aus dem Sukkot - Programm der missionarischen “International Christian Embassy Jerusalem”: 

This week the International Christian Embassy Jerusalem is welcoming over 6,000 Christian pilgrims from up to 100 nations for its annual celebration of the Feast of Tabernacles, which begins Thursday evening (13 October) at Jerusalem’s International Convention Center. 

A number of Israeli dignitaries will address the Feast gathering live over coming days, including Deputy Foreign Minister Daniel Ayalon, Deputy Minister Gila Gamliel, MK David Rotem, Chairman of the Knesset Christian Allies Caucus, and Mayor of Jerusalem Nir Barkat. Prime Minister Benjamin Netanyahu and Minister of Tourism Stas Misezhnikov will also deliver greetings by video. 

Among this year’s pilgrims are large delegations from Australia, Brazil, China, Czech Republic, Finland, Germany, Great Britain, Hong Kong, Norway, Russia, South Africa, Thailand and the United States. 

Diverse LIKUD Politiker wie Netanyahu selbst, sollten sich schämen, an dem judenfeindlichen Kongress im Jerusalemer Convention Center (Binyane’iHa’Uma) teilzunehmen. Aber was tut man nicht alles für Geld ? 

Der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon hingegen hat einen ganz anderen Beweggrund: 


 

Das vollständige Programm der christlichen Missionare, die über Sukkot nach Jerusalem kommen, liegt mir vor, doch will ich auf meinen Sites keine direkte Werbung dafür betreiben. Vielmehr ist es meine Absicht, über die Missionarstätigkeiten der Christen auszuklären. 

Ein Eingeweihter sagte mir, dass die “International Christian Embassy Jerusalem” besonders die deutschen Teilnehmer im Visier habe, denn Deutschland bedeutet Geld. Viel Geld und die Teilnahme am Missionskongress ist eh nicht umsonst, wie man vermuten könnte. 

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Christen sich pro – Israel geben, doch aufrichtige Leute tun dies ohne Hintergedanken der Judenmission oder überhaupt irgendwelche Gedanken an Forderungen. 

Den deutschen Missionarsteilnehmern sage ich soviel: 

Sie sind in Jerusalem unerwünscht, selbst wenn Netanyahu alle willkommen heißt. Immerhin wird er gut dafür bezahlt. Es reichte nicht, dass Deutschland sechs Millionen Juden umbrachte. Sie sind es, die damit fortfahren und es heutzutage nicht nur auf jüdische Körper, sondern auf die Zerstörung jüdischer Seelen abgesehen haben. Bleiben Sie in Deutschland, klatschen sie daheim fanatisch in ihre Händchen und singen berauscht, soviel sie wollen. Aber verpesten Sie nicht die Jerusalemer Luft mit ihrem Schwachsinn der Judenmission !

Montag, 10. Oktober 2011

Die christliche Inquisition in Jerusalem

B”H 

Und nun strömen sie wieder nach Jerusalem; fanatische Christen, die zum Missionstreffen der “International Christian Embassy Jerusalem” anreisen. Ein einwöchiger Kongress im Jerusalemer Messezentrum “Binyane’i Ha’Uma”, bei dem es, u.a., Vorträge darüber gibt, wie man Juden am besten zum Christentum missioniert. An einem Tag während des am Mittwoch abend beginnenden achttägigen Sukkot (Laubhüttenfest) ziehen die christlich – antisemitischen Missionare durch die Jerusalemer Innenstadt. Alles unter dem Deckmäntelchen "Gegen Muslims, aber für Israel". Tatsächlich jedoch erweisen sich die christlichen Paradeteilnehmer als wesentlich gefährlicher für ein jüdisches Israel als jeder Moslem.

Wie in jedem Jahr rufen Rabbiner, die Anti – Missionsorganisation YAD LE’ACHIM und auch ich zum Boykott der antisemitischen Christenparade auf. Deutsche sind ebenso dabei und anscheinend will der Trupp den Holocaust fortsetzen. 

Im vergangenen Jahr war ich bei der Parade, um Photos zu machen und es kam ziemlich Grauenhaftes zum Vorschein. 

“Judenmission an Sukkot und der antisemitische Kongress fanatischer Christen” – Dies wird, u.a., mein ganz spezielles Thema an den Sukkotfeiertagen sein. 

Hier mein Bericht samt Photos aus dem letzten Jahr:


Ich muss zugeben, selten einem dermassen antisemitischen und gleichzeitig teuflischen Treiben zugesehen zu haben. Immerhin konnte ich mir so ein Bild machen, wie die Kirche Europas im Mittelalter gegen Juden vorging.Inquisition pur !

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Wie die "Jewish Agency" und weitere israelische Institutionen Geldmittel von christlichen Missionaren annehmen

B”H 

Das gefährliche Spiel der Jewish Agency, des Jerusalemer Holocaust Museum YAD VASHEM sowie zahlreicher weiterer israelischer Institutionen, sich auf die Geldmittel fanatischer christlicher Missionare einzulassen. 

Dienstag, 20. September 2011

Kein Jude sollte sich mit Rick Perry einlassen !

B”H

In New York strömt die Politprominenz zusammen, denn Abu Mazen will seinen Stuhl in der UNO. Dies gilt es zu verhindern und das Motto lautet: “Wer für einen UNO Stuhl Palästinas stimmt, unterstützt den palästinensischen Terror !” 

Netanyahu wird die erste Rede vor der UNO halten und trifft sich nebenher ausgiebig mit Barak Hussein Obama. Letzterer will bei der UN – Entscheidung ein Veto einlegen und gleichzeitig Abu Mazen und Netanyahu zurück an den Verhandlungstisch bringen. Große Probleme hat der israelische Premier nicht zu erwarten und Obama wird ihn kaum, wie immer wieder zuvor, ankeifen. Im nächsten Jahr stehen in den USA Wahlen an und deswegen gibt sich Obama bedeckter als sonst. 

Eine Angelegenheit, die sich nebenher anspielt, extrem besorgniserregend ist und heute abend sogar in den israelischen TV News des Kanal 2 zur Sprache kam: Der LIKUD Knessetabgeordnete Danny Danon gibt heute eine Pressekonferenz zusammen mit dem derzeitigen Governeur von Texas, Rick Perry (Bild unten). Der Repubikaner plant sich als Gegenkandidat des Demokraten Obama aufstellen zu lassen. Eines wird dabei gerne übersehen: Rick Perry is ein fanatischer Christ, bedeutet ein Evangelikaler. 

Jene christlichen Fundamentalisten haben lediglich eines im Sinn: Die Judenmission ! Man bringe Juden aus der Diaspora nach Israel; wenn es sein muss mit Geld. Erst einmal angekommen sollen sie zum Christentum missioniert werden. Die Ideologie der Evangelikalen lautet, dass, wenn alle Juden zu Christen werden, der falsche Meschiach J. zum zweiten Mal erscheint. Es darf nie vergessen werden, dass es keinen einzigen evangelikalen Christen gibt, der keine Juden missionieren will ! Missionieren und so jüdische Seelen zerstören. Damit sind die Evangelikalen keine Freunde Israels, sondern werden zu Feinden, die sich leider zu oft als Wolf im Schafspelz verbergen. Übertriebene und geradezu abartige Hetze gegen den Islam, die Vernichtung der jüdischen Religion im Blickwinkel und die eigenen Vorteile im Sinn. Kein einziger Jude sollte sich mit so jemandem an einen Tisch setzten oder gar einlassen. Leider nimmt die LIKUD Partei nur allzu gern Parteispenden amerikanischer Evangelikaler an. Genau so wie diverse nationalreligiöse Siedlungen, die sich damit christlichern Fanatikern ausliefern, ohne dies direkt zu erahnen. 

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Nachtrag:
HIER das Bekenntnis des Rick Perry

Dienstag, 13. September 2011

Braucht Israel die selbsternannten christlichen “Zionisten” ?

B”H   

Neulich noch wurde der Amerikaner Glenn Beck in Israel bis zur Peinlichkeit hofiert. Der Mormone Beck, bekannt in Amerika durch seine TV – Programme und Radioshows, sollte Israel in den Staaten populärer machen. Die israelische Anglo - Szene erlebte ein wahres Back - Bombardement und rannte teilweise zu dessen Großveranstaltung, bei der sie sich mit den Beckschen Theorien berieseln liess. Und das auch noch für ein saftiges Eintrittsgeld. 

Aber ist der Mormone Glenn Beck tatsächlich ein Freund Israels ? 
Nein, ist er nicht, denn Beck hat eine Agenda, die da lautet: JUDENMISSION. 
Nur allzu viele Israelis schauen über diese Problematik hinweg und meinen, Beck sei doch gar nicht so schlimm und verbreite in seinen US – Shows ein besseres Israelbild. Realität ist, dass wir Juden auf solche miesen Missionare wie Glenn Beck sehr wohl verzichten können. Genau wie auf anderweitige fanatische Christen, zumeist Freikirchler, die sich breitmachen und ihre pro – isrealischen Sprüche abziehen. 

Auch in der deutschen Internetwelt geistern zahlreiche falsche Israelfreunde herum. Mit ihren Blogs und Websites betreiben sie mehr als radikale Hetze gegen den Islam. 

Meinerseits stehe ich der radikalen Seite des Islam genau so kritisch gegenüber, dennoch verteufele ich nicht schlichtweg alle Moslems, nur weil sie Moslems sind. In der Tat haben Juden und Moslems glaubensinhaltlich mehr Gemeinsamkeiten als Juden und Christen. Ich betreibe jedenfalls keine Hetze, dass Türke Sowieso in Berlin oder Duisburg wieder einmal den Christen XY überfiel und ihm eins über die Birne zog. Derlei Artikel erinnern mich immer wieder an Julius Streicher und seinen “STÜRMER”. 

Wer sich, zum Beispiel, in der deutschen Blogwelt auf pro – israelische Sites begibt, der darf nicht verwundert sein, bei christlichen Fundamentalisten wie den Evangelikalen oder sogenannten messianischen “Juden” gelandet zu sein. Gegenseitig verlinken sie sich und nicht immer ist ihre Masche auf den ersten Blick durchschaubar. Oft merkt der Leser gar nicht, woher der Wind weht und mit welchem Blogger er es hier zu tun hat. Alles sieht doch so furchtbar harmlos aus und man will ja schliesslich dem Land Israel nur helfen. Hilfe ist aber nur dann gegeben, wenn die Helfenden von Israel keinerlei Gegenleistung erwarten und keine Agenda wie die Judenmission an den Tag legen. Sollte dem jedoch so sein, dann kann das Judentum sehr wohl auf die christliche Hilfe verzichten. 

Ein wenig erinnert mich diese Helferei stets an Nazis. Nur, dass die Nazis die Juden umlegten. Christliche Missionare aber versuchen den Juden ihre Seele zu stehlen, indem sie sie zum Götzendienst bekehren wollen. Bestes Beispiel sind die Evangelikalen, die da Millionen von Dollar nach Israel pumpen und die halbe Netanyahu – Regierung finanzieren. Mit dem Ergebnis, dass es immer schwerer wird, Missionare aus Israel abzuschieben, denn Netanyahu steht ja immerhin in der Verpflichtung zu den Evangelikalen. 

Oder man pumpt Geld in diverse Nachrichtensites wie ARUTZ 7 oder gibt christliche Missionsanzeigen auf der englischen Site des YEDIOT ACHARONOT, dem YNET, auf. Jedenfalls solange, bis sich Israelis mächtig beschweren, wie das bei YNET oder der Nachrichtensite WALLA der Fall war. 

Evangelikale verfolgen den kranken Plan, alle Juden nach Israel zu holen, um so ein zweites Kommen des falschen Meschiach J. herbeizuführen. Bevor es soweit ist, müssen die Juden nur noch schnell zum Christentum bekehrt werden. Seelenzerstörung und ein zweiter Holocaust. Und das mit Hilfe von pro – israelischen Sites, die Moslems generell verdammen und die Juden im Missionshimmel schmoren sehen wollen. 

Aber, wie heisst es da so schön ? NICHT MIT UNS …

Sonntag, 10. Juli 2011

Ausstellung: Das HEILIGE LAND im 19. Jahrhundert

B"H

Die JEWISH NATIONAL LIBRARY auf dem Campus der Hebrew University in Jerusalem (im Stadtteil Givat Ram) unterhält derzeit eine Ausstellung über das heutige Israel im 19. Jahrhundert.



 
Der amerikanische Schriftsteller Herman Melville (Moby Dick) über die Juden im damaligen Heiligen Land.


Auch christliche Missionare krochen zu der Zeit schon durch unser Land.





Eine christliche Missionsschule in Yaffo im Jahre 1870.

Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wie Nichtjuden Schindluder mit einer falschen jüdischen Identität treiben

B”H

Was mir innerhalb der letzten paar Tage wiederfahren ist, schlägt dem Faß tatsächlich den Boden aus und ich fühle mich in meiner Politik bestätigt, keine christlichen Verbindungen mit meinen Blogs einzugehen. Kommentare mit diversen Inhalten und Judenmission wurden und werden von mir unweigerlich gelöscht !

Aber zuerst zum Hintergrund des Geschehens:

Vor ein paar Jahren eröffnete ich eine deutsche Yahoo Group zum Thema “Orthodoxes Judentum”. Ziel meiner Group war es, Fragen zum orthodoxen Judentum zu beantworten, doch leider, so muss ich zugeben, erfreute sich das Forum keiner besonderen Beliebtheit. Kaum jemand schaute vorbei oder stellte Fragen. Soweit so gut, doch was mich störte war, dass sich immer mehr einschlägige Christen anmeldeten. Da ich stets für “Ordnung “ sorge und, wie oben erwähnt, keinerlei Mission oder sonstige christliche Inhalte zulasse, konnte ich mit “normalen” Anfragen der Christen leben.

Da die Group vor zwei Jahren zum Stillstand kam und sich niemand mehr interessierte, löschte ich sie genau so wie mein Yahoo Account. Letzteres wollte ich eh abstossen und da kam die Aufgabe der Group gerade recht.

Group gelöscht, Yahoo gelöscht, und jetzt nach zwei Jahren hatte ich das alles schon vergessen bis mir ein Mitglied der Group schrieb, die Group sei nicht gelöscht, sondern nach wie vor öffentlich einsehbar. Ich machte mir keinen Kopf darüber, denn sollen die Leute halt Fragen und Antworten zum orthodoxen Judentum lesen.

Das Mitglied names Ingolf Petersohn aber liess nicht locker und forderte mich auf, die Group unverzüglich zu löschen, da er sich in seiner Privatsphäre gestört sehe. Ich fragte mich warum, denn was gab es in der Group groß an Geheimnissen zu lesen ? Keine ! So, what ?

Ingolf schrieb mir mehrere Mails täglich und das Ganze fing an, mir auf den Geist zu gehen. Außerdem konnte ich mich nicht in mein ehemaliges Yahoo Account einloggen, da es gelöscht war. Mittlerweile, vorgestern, wurde es immer wilder. Ingolf forderte, ich solle bei Yahoo anrufen und die Group löschen, sonst werde er das in die Hand nehmen. “Hatte ich es hier mit einem Psychopathen zu tun ? Was wollte der Typ überhaupt ?”
Seine nächste e – mail deutete an, er habe an Yahoo geschrieben und er werde sich jetzt um den Vorgang kümmern. Montag morgen, nach all den seltsamen Mails, machte ich mich schliesslich auf, mir die Group anzuschauen und, siehe da, ich stellte entsetzt fest, dass eben jener Ingolf munter recht wirre Messages hineingestellt hatte. Zwischen ihm und einem weiteren Mitglied namens Menachem war es zum Zoff gekommen, da Menachem den Ingolf der Angabe einer falschen Identität (nämlich jüdisch zu sein) beschuldigte und drohte, dies gerichtlich verfolgen zu lassen.

Ehrlich gesagt, saß ich da und konnte nicht glauben, was in meiner Group abging. In der Zwischenzweit verkündete Ingolf in der Group, er habe die Funktion des Group Moderators beantragt, da ich nicht mehr in mein Yahoo Account komme.

Mir selber schrieb er eine e – mail und forderte mich auf, ihn bei Yahoo als neuen Moderator zu bestätigen. Zwischendrin wollte er ebenso mein altes Password wissen.
Jetzt reichte es mir und ich sah rot als dieser Ingolf mir mitteilte, er wolle die Group übernehmen. Eine Group zum orthodoxen Judentum in der Hand eines Nichtjuden, der da mittendrin Schindluder trieb und wirre Messages versandte ? Wo bleibt mein Copyright ? Kann mein Name geschädigt werden, wenn da plötzlich irgendein Typ wer weiß treibt und meine Group unter meinem Namen missbraucht ?

Ich schrieb an Yahoo, bekam sofort Antwort vom Customer Service, identifizierte mich und die Group wurde gelöscht. Damit findet der ganze Vorgang sein befriedigendes Ende und ich gebe der Person von Yahoo, welche den Vorgang schnell bearbeitete, sämtliche Kudos dafür !

Es ging mir nicht um die Group, sondern dass jemand die Group nutzte, um recht wirre Messages loszuwerden. Das geschah ohne mein Wissen, denn ich war ja der Meinung, die Group sei gelöscht worden.

Der richtige Schocker aber war, dass ein Nichtjude Anstalten machte, ein jüdisches Forum leiten zu wollen.  Mein Password haben zu wollen; überhaupt alles übernehmen zu wollen, um wahrscheinlich die Anklage von diesem Menachem zu löschen …

Ob Ingolf Petersohn sich als Jude ausgab, habe ich nicht mitbekommen und ich las mir auch nicht all seine wirren Messages durch. Obendrein beschimpfte er mich am Montag, wobei er weder mich noch das Judentum verschonte. Daher hat sich jeder Kontakt mit diesem Menschen erledigt. Zweitens ist es aus halachischer Sicht verboten, wenn ein Nichtjude einen Juden halachisch kritisieren will. Ein schier undenkbarer Vorgang. 

Die Schuhe, ein jüdisches Forum zu übernehmen, waren für Ingolf Petersohn zu groß, wobei ich zugeben muss, dass ich stets wusste, dass es sich bei ihm um einen Nichtjuden handelt. Andere haben da anscheinend gegenteilige Erfahrungen gemacht. Ferner ist Ingolf schon zuvor schon im Internet negativ aufgefallen und ich scheine kein Einzelfall zu sein.

Falls noch jemand Fragen haben sollte, kann er seine Antworten in meinem kürzlich verfassten Artikel finden. Wer sich als Nichtjude dreist als Jude ausgibt, und dies sage ich an alle, die es betrifft, schadet mit seinen dumme und falsch angebrachten Äußerungen dem gesamten Judentum !

Montag, 28. Februar 2011

Das nationalreligiöse Siedler Movement und seine christlichen Spendengelder

B”H

“Money makes the world go round” – Nicht nur für Haredim (ultra - orthodoxe Juden) wie Dudi Zilberschlag oder Yehudah Meshi Zahav , doch insbesondere für die nationalreligiöse Siedlerbewegung. Auf der Suche nach Material zum Angriff der israelischen Polizei auf die Gilad Farm, fand ich dieses


und noch mehr
http://www.blessingisrael.com/

Nicht nur Netanyahu spielt Ghaddafi, doch die nationalreligiösen Siedler aus der Schomron (Samaria) begaben sich schon vor langer Zeit in die Hände radikaler christlicher Fanatiker wie, zum Beispiel, den evangelikalen Christen.

“Jüdische Ideologien JA, aber verwirklicht mit christlichen Missionsgeldern von Extremchristen, welche Juden missionieren und somit auszurotten beabsichtigen !”

Dienstag, 22. Februar 2011

Mein Blog auf der Linkliste christlicher Missionare

B”H

Eine widerliche “Ehrung” sondergleichen erhielt ich von einigen fanatisch – durchgeknallten christlichen Sites. Freikirchen nennt man sie wohl und ihre Websites zeugen von abstrusen und wirren Ideologien, gegen die selbst der Papst alt aussieht. Ich frage mich immer wieder, wie man an einen solchen Schwachsinn glauben kann und wie real – denkende Deutsche sich den idiotischen Freikirchen hingeben und plötzlich in aller Ekstase ihre Visionen haben.

Wie dem auch sei, einige der durchgeknallten Freikirchen setzten diesen Blog auf ihre Linkliste und den Grund kann ich mir gut vorstellen. Man will einmal wieder über Israel lernen. Viele der Missionare planen, sich in Israel niederzulassen und Juden zu missionieren.

Ich weiss nicht, was diese Leute sich einbilden, aber für mich haben die echt einen Knall und hoffentlich schiebt unser Innenminister Eli Yishai sie schnellstens wieder ab. In der Thora steht, dass das Land (Israel) Leute, die nicht hierher gehören zu einem bestimmten Zeitpunkt “auskotzt”. Zu den Ausgekotzten gehören hoffentlich bald auch die Kellings (Klings …oder wie sie sich gerade nennen) !

Donnerstag, 10. Februar 2011

Andreas Kelling ist christlicher Missionar !

B”H

Das linksgerichtete israelische Online News Magazine YNET veröffentlichte gestern einen Artikel eher seltsamen Inhalts. Seltsam deswegen, da sich die eigentlich relevanten Details in Grenzen halten.

YNET berichtet von der deutschen Familie Kling, welche seit einigen Jahren in Israel lebt. Andreas Kling sei mit einer Berliner Uni assoziiert und unterrichte ebenso in Israel. Die Kinder sind in Israel geboren, doch nun soll die Familie abgeschoben werden.

Während viele Leser in ihren Kommentaren Innenminister Eli Yishai beschuldigen, wahre Israelfreunde auch noch abzuschieben, lohnt es sich, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Da entpuppt sich Familie Kling in Wahrheit als Familie KELLING und man fragt sich, warum die Familie im YNET Artikel Kling genannt wurde. Ferner heißt es im Artikel, Andreas Kling (Kelling) kaufte ein Templarhaus in Israel und allein das macht stutzig und ein Verdacht kommt auf. Ich machte mich im Internet schlau und stellte fest, dass Andreas Kelling extremer Christ ist und in einigen wenigen Kommentaren kam das Thema zuvor schon hoch. Im Internet jedenfalls finden weitere Quellen auf die wahren Gesinnungen des Andreas Kelling. Nämlich Vorträge zum christlichen heiligen Geist abzuhalten etc. 

Man schaue auf die Nummer 25, wo Kelling aufgelistet ist !


Der YNET Artikel liess die Religion der Kellings und eine Stellungnahme des israelischen Ministeriums zur geplanten Abschiebung gänzlich aus. Ebenso stellt sich die Frage, warum die Deutsche Botschaft in Tel Aviv keine Partei für die Kellings ergreift, wenn Andreas Kelling angeblich so ein gefragter Lehrer sein soll.
Wer als Nichtjude das Land Israel so sehr liebt und es zu unterstützen beabsichtigt, der muss nicht nach Israel ziehen, sondern kann pro – israelische Hasbarah von seinem Heimatort aus betreiben.

Allein aus den sich daraus ergebenden Fragen kommt die Vermutung auf, dass nicht etwa doch ein handfester Grund besteht, der die Familie auf die Abschiebeliste setzt. Nämlich der Grund der Judenmission. 


Man achte auf die letzte Seite der Missionarsseite !



Und hier die messianische Site, mit der Kelling in Verbindung steht:
http://www.living-israel.com/


Ferner finde man meine Kommentare auf YNET. Ab Nr. 45. Zwischenzeitlich erhielt ich weitere Infos von einigen Leuten, die mir Mails zusandten. Herzlichen Dank dafür !

Es ist eine Schande für unser Land, dass Leute wie die Kellings nicht schon viel früher abgeschoben worden sind ! Und eine Schande an YNET, das auf eine derlei ENTE hereinfällt !

Montag, 31. Januar 2011

Freund verloren

B”H

Ägypten hin oder her, mich beschäftigt seit gestern etwas ganz anderes privater Natur. Ich fand heraus, das eine meiner besten Freundinnen, die vor nur ganz wenigen Jahren zum Judentum konvertierte und wir, ihr Bekanntenkreis, voll und ganz hinter ihr standen, sich als Messianic entpuppte. Bedeutet, dass sie aus einem falschen Anlass zum Judentum konvertierte, aber dennoch den christlichen Glauben beibehält.Und zwar in fanatischer Form.

War ich geschockt ? Nein, denn ein gewisser Verdacht bestand bei mir immer. Gestern dann kam die bittere Wahrheit, die da schlimmer war als alle Vermutungen. Dass der Bekanntenkreis jetzt dumm dasteht, stört mich wenig; was mir jedoch zu schaffen macht, ist die Frechheit mit der sie ehrliche Freundschaften ausnutzte. Daran habe ich zu kauen und wer mir nochmal als anscheinend so gläubiger Christ daher kommt und zum Judentum konvertieren will, braucht sich nicht wundern, einen Tritt in den Hintern zu bekommen. Ungeschoren kommt die betreffende Person auch in diesem aktuellen Fall nicht davon. 

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Zwischenzeitlich hatte ich eine lange Telefondiskussion mit meiner Freundin und stellte sie zur Rede. Das Resultat ist, dass wir uns zu einem persönlichen Gespräch treffen. Ferner gestand sie, keinen anderen Job gefunden zu haben als bei der messianischen Firma. Sie erledige die Buchhaltung und es gebe noch mehr orthodoxe Juden, die ihren Job machen und sich nicht mit der Theologie der Firma beschäftigen. Die Firma schweigt sich über ihre Theologie aus und jeder geht nach der Arbeit seine Wege.

Da ich die Lebensumstände der Freundin kenne, muss ich ihr das so glauben. Oder wie ein befreundeter Rabbiner mir gerade sagte: Man respektiere, aber sei wachsam.

Montag, 24. Januar 2011

Das YAD VASHEM und die christlichen Spenden

B”H

Am Donnerstag, dem 27. Januar, ist Internationaler Holocaust Gedenktag. Ich plane zu dem Tag einige Artikel, doch hier vorab ein photographischer Rundgang im Jerusalemer Holocaust Museum “Yad Vashem”.

Was am Yad Vashem negative aufstößt ist die Tatsache, dass Tausende von Spendengelder ebenso von fanatischen Christengruppen angenommen werden. Besonders freikirchliche Organisationen wie, u.a., die Evangelikalen, hegen stets missionarische Hintergedanken und sobald sie eine Spende geben, wollen sie sich somit eine Tür in einem bestimmten Bereich verschaffen.