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Montag, 26. Dezember 2011

Israel: "Frauen unerwünscht" ?

B”H 

Eigentlich wollte ich heute ein paar Photos aus der antiken Kreuzfahrerstadt Yaffo in den Blog stellen, doch aufgrund der aktuellen Ereignisse erfolgt ein Link zu meinem Hamantaschen – Blog, auf dem es um den “Anstandskrieg in Beit Shemesh” geht. 


Und hier ist der zweite Teil des Berichtes:

ISRAEL: Die Rolle der Geschlchtertrennung

http://hamantaschen.blogspot.com/2011/12/israel-die-rolle-der.html

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Werden Frauen in öffentlichen Bussen angegrabscht ?

B”H  

Nach all dem Hin und Her der vergangenen Tage über einen so ziemlich misslungenen Selbstversuch der Tanya Rosenblit fragen sich nicht wenige Frauen aus Tel Aviv, was denn genau an nach Geschlechtern getrennten Bussen dran ist. Männer sitzen vorne, Frauen hinten. Ist das Diskriminierung ? 

Viele säkulere Frauen gaben bei einer Umfrage zu, in öffentlichen Bussen von Männern angegrabscht worden zu sein. Da sei der Bus voll und es herrsche Gedränge und, schwupps, nutzen einige Männer diese Situation aus. Im Nachhinein rechtfertigen sie sich, dass ja schliesslich Gedränge herrsche und da komme man sich zwangsläufig näher. Ferner werden viele Frauen in Bussen angegafft und man fühlt sich nicht gerade wohl dabei. Genau so ergeht es vielen nationalreligiösen Frauen und nicht alle reden gleich immer von Diskriminierung. 

Ich bin gegen derlei Busse, meine jedoch, dass es Situationen gibt, wo man sich tatsächlich einen solchen Bus herbeiwünscht. Aus der säkuleren Presse sind die Schlagzeilen weitgehend wieder entschwunden, doch in der haredischen (ultra – orthodoxen) Gesellschaft geht die Meinung um, dass zwar die Mehrheit von ihnen gegen diese Busse sei, doch die Hetze der linken Presse habe die Haredim plötzlich alle zusammenschmiedet.

Sonntag, 20. November 2011

Die jüdischen "Taliban" Frauen

B”H 

Heute widmete ich mich einmal mehr meinem religiösen HAMANTASCHEN – Blog und beschrieb in einem Artikel die jüdischen “Taliban” Frauen, die da ihren extremen Anstandsregeln folgen. In Israel findet man sie zumeist in Jerusalem, Bnei Brak oder Beit Shemesh. Kleine Grüppchen, die da vom Rest der jüdischen Orthodoxie abgelehnt werden. 


Samstag, 2. April 2011

Kinderhochzeiten in Oberägypten

B"H

Der folgende Filmbericht beschuldigt nicht die gesamte islamische Welt der “Kinderhochzeiten”, zeigt aber einen alten Brauch in den Dörfern Oberägyptens. Kinderfrauen im Alter von 11 – 15 werden verheiratet, damit sie als 16 – jährige nicht als alte Jungfern dastehen.

Was mich allerdings interessiert hätte ist, ob diese jungen Mädchen beschnitten werden, so wie, u.a., in Äthiopien. Einmal erzählte mir einen Beduinenfrau aus der Negev, dass die Beduinen auf ägyptischer Seite (Beispiel der Ort Ishmael) die Beschneidung von jungen Mädchen praktizieren.

Mittwoch, 30. März 2011

Sexsklaven in Israel

B”H

Die absolute Mehrheit der Prostituierten in Israel stammt aus Osteuropa. Ob illegal über die ägyptische Grenze von Beduinen eingeschmuggelt oder ständig in Israel lebend. Selbstverständlich gibt es genauso israelische Prostituierte und Tel Aviv ist voll von Prostitution. Berühmt und berüchtigt ist das Viertel um den Tel Aviver Busbahnhof. Stundenhostels, Straßenstrich, alles ist vorhanden. Ebenso bekannt ist, dass die Mehrzahl der Prostituierten am Busbahnhof auf Droge ist. Wie anders kann man auch die seltsamen Freier(kreaturen), die sich gerade in der Gegend herumtreiben, 
ertragen ?

Wie westeuropäische Länder auch, hat Israel das Problem, russische Mädchenhändler dingfest zu machen, die da überwiegend Russinnen nach Israel locken, mit dem Versprechen, hier als Aupair zu arbeiten. Die jungen Frauen reisen zuerst nach Kairo, wo sie die Wahrheit herausfinden und von Ägyptern an Beduinen weitergegeben werden. Wie es den Frauen dort ergeht, kann sich sicher jeder gut vorstellen. Danach werden sie weiter nach Israel geschmuggelt und an Bordelle verkauft. 

HIER ein Video zur Situation !

Donnerstag, 25. November 2010

Frauenhäuser in Israel

B"H

Im Jahre 2009 wurden in Israel 2391 Frauen vergewaltigt.
Insgesamt existieren im Land 13 Frauenhäuser.
40 % der im Frauenhaus lebenden Frauen sind unter 40 Jahre alt.

Hier der Notruf für Frauen in Not:

1 - 800 - 393 - 904

Dienstag, 2. November 2010

"Frau Hofrat" - Wenn Frauen an die Spitze drängeln

B"H

Überall auf der Welt scheint es verbreitet: Frauen streben nach Reichtum. 
Nicht alle Frauen und es gibt keinen Grund, an die feministische Decke zu gehen, denn ich verallgemeinere keineswegs. Schliesslich zähle ich mich selbst nicht in die angesprochene Kategorie.

Viele Male ist es mir auch in Israel passiert, dass ich sah, wie Frauen sich auf Kosten eines Mannes an die Spitze drängeln wollen. Aus Österreich kennen wir das "Frau Hofrat - Gehabe". Der Gatte war Hofrat und die Gattin lediglich Hausfrau, doch nannte sich "Frau Hofrat". Oder "Frau Doktor", wenn allein der Mann den Titel trug und den Beruf ausübte.

Viele, vornehmlich jüngere Frauen oder Frauen mittleren Alters, streben nach Reichtum. Nicht sprichwörtlich immer Reichtum, sondern sagen wir "nach einem bequemen Lebensstil". Es fängt schon damit an, wenn Frau sich einen Freund mit AUTO sucht. Man will im Auto hocken und herumgefahren werden. Oder soll man etwa primitiv auf einen Bus warten ? Dann will Frau essen gehen und auch sonst mal so ausgehen.

Nicht gerade wenige Männer (jüdisch relig. sowohl als auch säkuler) sagten mir, dass viele heutige Israelinnen einen Mann mit Einkommen suchen. Wohnung, Auto, gutem Gehalt und spendabel. Ein relig. Mann berichtete mir, dass die Frauen sogar nach seiner Gehaltsabrechnung fragen, die sie da einzusehen fordern. Alles unter der Begründung "der Typ könne ja lügen, einen Haufen Schulden haben und sich nur so heranmachen, um eine Bleibe bei der Frau zu finden".

Für mich sind derlei Frauen, die lediglich den Mann nach seinem Gehalt einordnen bzw. anerkennen, nichts weiter als dumme Prostituierte. Wer sich schon einen Millionär angeln will, der sollte zumindest Grips beweisen und ein Studium an einer Uni vorweisen. Das mag altmodisch klingen, aber welcher Arzt heiratet heutzutage noch eine Krankenschwester ?

Anstatt sich auf eine mühsame Suche nach ein bisschen Wohlstand und gesellschaftlicher Anerkennung zu machen, sollte sich Frau ernsthaft fragen, ob es denn nicht wesentlich positiver für die eigene Selbstbestätigung ist, sich zuerst selbst etwas aufzubauen, anstatt sich von einem Typen abhängig zu machen. 
Richtig peinlich wird es, wenn der Gatte ein sogenanntes hohes Tier ist und Frau sich etwas einbildet, doch im Grunde genommen nur als Dummchen glänzt.

Montag, 18. Oktober 2010

DONA GRACIA Festival in Tiberias

B"H


Momentan sammele ich alle erdenklichen Informationen zur Person der grossen jüdischen mittelalterlichen Zionistin DONA GRACIA. Die Suche erweist sich als nicht ganz so einfach, denn nur wenig ist bekannt über jene reiche Frau, welche die Juden schon im 16. Jahrhundert nach Israel zurückführen wollte. Das Medaillon (links im Bild) ist die einzig existierende Abbildung von Dona Gracia (1510 - 1569).

Mitte November findet in Tiberias / Nordisrael ein DONA GRACIA FESTIVAL statt und hier die Einzelheiten:


Im Augenblick stelle ich einen Artikel zur Person zusammen und werde ebenso am Festival teilnehmen und darüber berichten. Das "Dona Gracia Hotel" in Tiberias half mir bisher sehr bei der Suche nach Informationen und ich durfte die historische Hotelausstellung photographieren.

Hier ein kurzer Vorgeschmack auf die Photos:




Das "Dona Gracia Hotel" in Tiberias dient zugleich als Hotel sowie als Museum.
Hier ein paar Einblicke in die historisch eingerichtete Hotellobby !



Photos mit freundlicher Erlaubnis vom "Dona Gracia Hotel":
Miriam Woelke

Montag, 11. Oktober 2010

Zwei große Frauen des Zionismus

B"H

Kannten taten sich die beiden zionistisch geprägten Frauen nicht, denn dazu waren die Zeitabstände zu hoch. Dennoch waren beide Frauen für die Stadt Tiberias am See Genezareth (Kinneret) sehr wichtig, obwohl eine der Frauen Tiberias niemals erreichte, denn sie verstarb im Jahre 1569 in Istanbul. Über die zweite Persönlichkeit, Lotte Eisenberg, berichtete ich HIER.

Dona Gracia und Lotte Eisenberg haben in Tiberias Geschichte gemacht. Die Eine als Hotelmanagerin, die andere als finanzielle Förderin des frühen mittelalterlichen Zionismus. Eine Form des Zionismus nach der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal, welche heute kaum mehr auf zu grosses Interesse stößt.

Ich fuhr heute von Zfat hinunter nach Tiberias und sprach mit der PR - Leiterin des Hotels, welches Lotte Eisenberg in den 40iger, 50iger und 60iger Jahren leitete. Morgen werde ich nochmals nach Tiberias fahren, um Dona Gracia zu erkunden.

Es ist erstaunlich, auf welche Persönlichkeiten man in Israel trifft. Egal, an welchem Ort; jeder Einwohner hat seine Geschichte.

In der nächsten Woche werde ich über beide Frauen berichten und Bilder in den Blog stellen, wie sie so noch nicht öffentlich zu sehen waren.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Kriminalität in Israel


Afrikaner in der Agrippas Street.

Photo: Miriam Woelke


B"H


Ich sei in kürzester Zeit der dritte Fall von Diebstahl. Diesen Satz hörte ich gestern als ich jemanden vom meinem geklauten Handy berichtete. Hochsommer - und Touristenzeit in Israel bedeutet ganz besonders zur Touristenhochsaison Juli / August Diebstahlzeit. Insbesondere Israeltouristen seien hier gewarnt !


Dennoch findet in Israel die alltägliche Schwerkriminalität statt, wozu der Frauenhandel osteuropäischer Frauen bzw. deren Prostitution gehört. Frauen aus russischen, rumänischen, etc. Dörfern werden als "Aupair nach Israel" angeheuert und nicht wenige von ihnen landen dann erst einmal in Ägypten einschliesslich dem ägyptischen Sinai, wo sie zur Prostitution gezwungen werden. Dasselbe Spiel wie überall auf der Welt auch: Pass weggenommen und eingekerkert. Prostitution in arabischen Ländern ist ein absoluter Härtefall, womit ich keineswegs die Prostitution in Israel herunterspiele. Sind die Frauen in Ägypten nicht mehr zu gebrauchen, werden sie nach Israel eingeschmuggelt. Meist von der russischen Mafia und auch hier dieselbe Vorgehensweise. Pass immer noch weg und an den nächsten Zuhälter verkauft. Die israelische Polizei liess innerhalb der vergangenen Jahre mehrere solcher Frauenhandelmafiosi hochgehen, doch nicht genug. Unsere Tageszeitungen berichten häufig von den Erlebnissen solcher Frauen und wie sie versklavt worden sind.

Was in Tel Aviv - Süd, am Zentralen Busbahnhof, bereits Normalität geworden zu sein scheint, schleicht sich momentan ganz allmählich in der Jerusalemer Agrippas Street am Machane Yehudah Markt ein. Immer mehr Afrikaner mieten sich in den umliegenden Wohnungen (u.a. Ovadiah Somech Street, Ecke Agrippas) ein und ziehen mit mindestens zwanzig weiteren in kleine Bruchbuden ein. Tagsüber sieht man sie seltener herumlaufen, aber abends kommen sie heraus und versammeln sich an den zwei öffentlichen Telefonen neben unserer Bäckerei. Legal oder illegal, viele der Afrikaner schauen auf den Besitz der Israelis. Egal, ob Handy, Laptop oder Auto. Im umliegenden Restaurant "Topolino" oder der neuen Bar "Amardil" sind sie nicht willkommen, denn hat man erst einmal zwei Afrikaner bei sich sitzen, strömt die Masse hinterher. Mit dem Resultat, dass Israelis wegbleiben und sich die Bar zum Afrotreff entwickelt. Wer will das als israelischer Wirt ? 

Wer einen Beweis sucht, der kann auf den kleinen Pub in der benachbarten Nissim Behar Street schauen, wo nur noch afrikanische Musik gedudelt wird und die Afrikaner draussen Passanten besoffen und dumm anmachen. Bewohner der Agrippas wollen keine zweite Levinsky Street von Tel Aviv, wo Hunderte Afrikaner aus Eritrea, dem Sudan, aus Kenia oder Nigeria auf und ablaufen und israelische Passanten bedrohen. Vor wenigen Monaten wurde eine 69 - jährige Israelin an der Levinsky Street auf ihrem Weg zum Tante - Emma - Laden von einem Afrikaner beraubt und ermordet.

Panikmache ?
Ganz und gar nicht, denn mittlerweile besteht sogar ein rabbinisches Verbot Wohnungen an Fremdarbeiter (Ovdim Sarim) zu vermieten. Erstens feiern die Ausländern dort ihren Götzendienst und zweitens wuchs die Kriminalität an der Levinsky sowie dem Busbahnhof drastisch an. Obwohl linksliberale Organisationen ständig wettern, man solle doch die "armen" Gastarbeiter nicht abschieben, kommt es immer häufiger zu Demos seitens der wenigen verbliebenen Israelis in der Gegend am Tel Aviver Busbahnhof. Abends könne man die Kinder nicht mehr rauslassen, denn afrikanische Dealer gehen um. Die Gewalt ist gestiegen; vor allem gegen Israelis. Abgesehen von den Drogen und der Prostitution an und um die Levinsky in Tel Aviv, die Gewaltbereitschaft der Afrikaner steigt immer mehr und es gibt kaum mehr einen Ladenbesitzer, der die Afrikaner willkommen heisst. Die Polizei macht Razzien, doch die Regierung stellt sich mit der Abschiebepolitik nicht selten quer. Beeinflusst von der Hotelindustrie, denn dort will man die Afrikaner als billige Arbeitskraft ohne Rechte. Die Hotels in Eilat sowie am Toten Meer werden von Afrikanern geputzt.

Der Zentrale Busbahnhof von Tel Aviv ist teilweise zum Afro - Philippina Center geworden. Gastarbeiter, meistens illegal, drängeln sich durch die Geschäfte, wo nicht selten Hehlerware verscherbelt wird. Neulich wurde einem hochrangigen Polizisten das Handy geklaut und wenig später wurde es in den Händen eines nepalesischen Gastarbeiterpaares gefunden; gekauft bei einem illegalen Händler im Busbahnhof. Israel ist zu klein, um zum Zufluchstort Krimineller und Glückssucher zu werden. Bis vor knapp zwei Wochen konnte eine Philippina noch sicher sein, im Land verbleiben zu dürfen, wenn sie denn nur ein Kind gebar. Jetzt änderte die Knesset die Gesetze und ein Kind ist keine Aufenthaltsgarantie mehr. In Israel sieht man heutzutage kaum mehr eine Philippina ohne Kind und falls ja, dann ist sie zumindest schwanger.

Wer daher kommt und meint, dass sei alles nicht wahr, der sollte In Tel Aviv oder noch besser, am Zentralen Busbahnhof leben und keine unwissenden Bemerkungen aus seinem Ramat Aviver oder Arlozorov Wohnsitz schreien. Wem die Gastarbeiter so sehr am Herzen liegen, der vermiete ein Zimmer an einen Afrikaner und habe dann zehn davon bei sich wohnen. Die Israelis rund um den Busbahnhof haben eine Bürgerinitiative gegen den Fall ihres Stadtteiles gegründet und ich werde mich dort morgen näher umsehen und Photos machen.


Links:

Afrikaner in Tel Aviv

Sexhandel in Israel

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die Balak - Flotilla

B"H

Die libanesische Frauen - Hizbollah - Syrien - Flotilla ist unterwegs zum Gazastreifen. Via Israel, damit sie gestoppt und kontrolliert werden kann. Ob man nun will oder nicht. Hoffentlich entpuppen sich die libanesischen Flotilla - Frauen nicht als trainierte Terroristenbrigade.

Israelischen Tageszeitungen ist heute zu entnehmen, dass die Libanon - Flotilla zwar aus dem Libanon kommt, doch eigentlich von der Familie des syrischen Präsidenten Assad gesponsort wird. Ganz offenbar suchen Syrien, die Libanon - Hizbollah und der Iran eine offene Konfrontation mit Israel. Warum auch nicht, denn jetzt ist der beste Zeitpunkt gekommen: Die erste Flotilla aus der Türkei war ein voller Propagandaerfolg und die Welt kippte um und viel drauf rein. Jetzt, wo man einmal hereinfiel und das nicht gerne zugibt, lässt man eine zweite Flotilla munter gewähren. Und all die armen Frauen an Bord, die da bestimmt wieder von israelischen Soldaten gefoltert oder sogar niedergemetzelt werden.
Was dabei übersehen wird: Unter dem langen arabischen Kleid lässt sich so einiges gut verstecken. Ein langes Messer kann schnell hervorgezogen werden und, sobald die Kameras anrücken, genauso schnell wieder verschwinden.

Das Obskure ist, dass wir an diesem Schabbat in den Synagogen den Wochenabschnitt "Balak" lesen. Mehr dazu auf Hamantaschen !
In der Parashat Balak entsandte der König der Moabiter, eben Balak, nach dem Zauberer Bilam, der da die Israeliten unter Moshe verfluchen sollte. Das Seltsame an der Story ist, dass die Israeliten von all dem gar nichts wussten, G - tt uns dies jedoch in der Thora offenbart. Die Israeliten bekamen den Vorfall mit Bilam und all dem Drumherum gar nicht mit, denn alles spielt sich einzig und allein zwischen Balak, Bilam sowie G - tt ab.

Was wir daraus, unter anderem, lernen ?
Dass G - tt den Juden beisteht, selbst wenn sie es in dem Moment gar nichts mitbekommen. G - tt hingegen weiss sehr genau, was in den Hirnen der Israelhasser und Antisemiten herumspukt und handelt dementsprechend. So auch im Falle Erdogan, Nasrallah, Achmadinejad und all die anderen Israelhasser. Demzufolge wäre ein wenig mehr G - ttvertrauen angebracht. Nicht, dass wir still dasitzen und alles geschehen lasse; Initiative muss sein, doch auch G - tt wird nicht einfach dasitzen, sondern handeln.

Donnerstag, 29. April 2010

Der Oberste Gerichtshof, die Haredim und das Beit Yaakov

Photo: Kikar Shabbat

B"H


In der säkuleren israelischen Tageszeitung "Yediot Acharonot" geht es heute in riesigen Schlagzeilen um die Haredim (Ultra - Orthodoxe). Yediot ist mehr als bekannt für sein säkuleres Getöse gegen die Haredim und heute bekommen die Leser wieder alles doppelt und dreifach serviert. Was mich jedesmal wieder neu stört, sind einseitige Darstellungen von Journalisten, welche die haredische Gesellschaft nicht kennen. Umschreibungen der Problematik müssten ewig lang und detailliert sein, damit der Außenstehenden überhaupt einen winzigen Einblick bekommt. Und dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen deutschen Blogleser oder einen säkuleren israelischen Yediot - Leser handelt.


Was ist passiert, dass die gesamte israelische Presse heute so aufschreit ?


Es geht um die relig. Siedlung Emmanuel und ihre ebenso relig. haredische Mädchenschule "Beit Yaakov".

Damit beginnt das Problem, denn ich muss hier ausholen: Erstens ist die Mädchenschule "Beit Yaakov" unter haredischen Mädels verbreitet. Auch in Antwerpen, London, Manchester oder New York. Man beachte jedoch, dass die Schule zur Agudath Israel gehört ! Sprich jenen haredischen Ausrichtungen, welche u.a. der Knessetpartei "Yahadut HaTorah" angehören wie Vishnitz, Belz, Slonim, litvishe Harediyot, Gur, Erloi, etc. Schülerinnen extrem anti - israelisch ausgerichteter Richtungen wie Satmar, Chabad, Dushinsky, Toldot Aharon, etc. gehen nicht auf das Beit Yaakov, sondern auf ihre eigenen Schulen, welche keinerlei finanzielle Hilfe des Staates Israel erhalten. Das Beit Yaakov hingegen schon ! Dies hat zur Folge, dass der Staat Israel Einfluss auf das Beit Yaakov nehmen kann, denn schliesslich wird es von ihm mitfinanziert. Bei Satmar etc. ist das anders, denn dort findet diese Hilfe nicht statt. Folglich hat der Staat Israel kein Recht, den Schulen der anti - zionistischen Edah HaCharedit auch nur irgendetwas vorzuschreiben, geschweige denn Einfluss zu nehmen.


Zweitens bestehen in Israel nach wie vor gesellschaftliche Unterschiede zwischen sephardischen und aschkenazischen Juden. Auf jeder Ebene und in jeder Gesellschaftsform. Auch bei den Haredim (Ultra - Orthodoxen) !
Ein aschkenazisches Mitglied der haredischen Gesellschaft wird kaum ein sephardisches Mitglied ehelichen, es sei denn, der Aschkenazi hat Probleme in seiner Gesellschaft und ist kein so toll akzeptiertes Mitglied.


Deswegen gibt es innerhalb des Beit Yaakov Schulsystems zwei Batei Yaakov:
Eines für aschkenazische Mädels und eines für sephardische.
Viele Leute, selbst zahlreiche Haredim, betrachten dies als Rassismus, denn die Aschkenazim wollen die Sepharadim partout nicht in ihrer Schule. Dies schränke die späteren Ehechancen der aschkenazischen Tochter ein, denn sephardische Mädels gelten nicht immer als intelligent.


Soweit die Meinung der Gesellschaft !


Vielerorts gingen sephardische Eltern schon auf die Barrikaden, denn sie wollten ihre Mädels im aschkenasischen Beit Yaakov untergebracht wissen. Eben wegen des höheren Bildungsniveaus sowie den besseren Eheaussichten (einen besser gestellten Bräutigam zu finden).


In der Siedlung Emmanuel weigerte sich das aschkenazische Beit Yaakov wieder einmal, die sephardischen Töchter aufzunehmen und jetzt kam es zu einer Entscheidung des Obersten (säkuleren) Gerichtshofes. Man bedenke, dass sich der Staat in die Verhältnisse einmischen darf, wie ich im Vorfeld bereits erklärte.
Die obersten Richter entschieden, dass ab sofort alle Mädels in einer Klasse sitzen. Das Beit Yaakov und die aschkenazischen Eltern sind außer sich. Gestern abend hörte ich auf einem relig. Radiosender den Bericht eines betroffenen Vaters aus Emmanuel, der da sagte, dass die sephardischen Mädchen der Siedlung teilweise aus Familien stammen, wo die Eltern erst kürzlich relig. geworden sind und die Kinder (noch) gar nicht mitziehen. Bedeutet, die Töchter halten nicht unbedingt Schabbat und soetwas wolle man nicht im aschkenasischen Beit Yaakov haben.
Weiterhin geht es in Emmanuel darum, dass das aschkenazische Beit Yaakov überwiegend mit Mädchen der chassidischen Gruppe Slonim besetzt ist. Bedeutet, man lernt auf die Slonimer Art und Weise, was nichts mit sephardischem Judentum zu tun hat, es sei denn, man ist total an den Slonim interessiert.


Warum also sollte ein sephardisches Mädchen aus Emmanuel in einer Slonim angehauchten Atmosphäre lernen ? Noch dazu, wo Sepharadim und Aschkenazim wesentlich andere Bräuche und manchmal auch andere Gebete haben.


Heute morgen fuhren Busse aus Emmanuel zum Obersten Gerichtshof in Jerusalem und ca. 80 Eltern wollten vor dem Gebäude protestieren. Der Gerichtshof seinerseits will das Urteil weiterhin diskutieren und man wird sehen, ob es zu Umstimmungen seitens der Richter kommt. Eines jedoch ist sicher:

Die Richter werden niemals die Angelegenheiten der haredischen Gesellschaft verändern. Mit oder ohne Urteil !

Montag, 16. November 2009

Minister will Schliessung der Tel Aviver Bordelle


B"H

Wer kennt das nicht in Downtown Tel Aviv ? Auf den Gehsteigen sowie an Autoscheiben geheftet finden wir zu Hauf Visitenkarten von Privatbordellen. Manchmal meint man, der ganze Gehsteig bestehe nur aus den Bordellbilder auf den Visitenkarten, so eng liegen sie verstreut herum.

Der israelische Minister für innere Sicherheit Yitzchak Aharonovitch hat davon nun die Nase voll und macht Jagd auf derlei Bordelle. Normalerweise ist mit dem Rotlichtmilieu ebenso der Menschenhandel (Osteuropäerinnen) verbunden. Wer sich in Tel Aviv umsieht, der braucht gewöhnlich nicht lange zu suchen, um sich der Prostituiertenzahl bewusst zu werden. In der Gegend des Zentralen Busbahnhofes sind sie keinesfalls zu übersehen und es scheint als sei geradezu ein Seuche ausgebrochen.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Montag, 21. September 2009

Sind männliche Blogger glaubwürdiger als weibliche ?

B"H

Eine englischsprechende Freundin von mir meinte, sie plane einen Blog aufzumachen. Anonym, doch mit versteckten Hinweisen, dass es sich bei ihr, der Autorin, um einen Mann handele.

Als ich sie nach dem Grund fragte gab sie folgende Antwort:
"Egal, wie toll Du als Frau bist, Männer werden in jeder Gesellschaft mehr anerkannt. Es wirke sich einfach positiver auf einer Site aus, wenn sie von einer männlichen Person geleitet wird !"

Ich bin da nicht ganz ihrer Meinung oder sollte ich mich irren ?
Was meint Ihr ? Ist ein männlicher Blogger mehr wert als ein weiblicher ?

Dienstag, 7. Juli 2009

Die Mama mit der Bombe

Die perfekte Hamas - Mutter
Photo: Daily Mail



Das folgende Video wurde vom Hamas TV "Al Aksa" als Propagandaspot veröffentlicht.






Das aktuellste Hamas Video konnte ich leider im Internet noch nicht finden, obwohl die Weltpresse heute darüber berichtet. Wieder einmal ist der entführte Soldat Gilad Shalit das Opfer, der da in einem animierten Kurzfilm als israelischer Mörder dargestellt wird, welcher seine Strafe im Hamas - Kerker verdient.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Sexuelle Belästigung oder Kompliment ?

B"H

Wer besonders meine religiösen Blogs verfolgt, dem ist bekannt, dass mir bestimmte Dinge in der jüdisch - orthodoxen Gesellschaft furchtbar gegen den Strich gehen und ich daraus keinen Hehl mache, obwohl ich mir Kritik einfange. Jeder hat das Recht, seine Meinung zu äussern und niemand ist gezwungen, meine Meinung zu teilen.

Heute nun sah ich auf dem israelischen Online - Magazin YNET einen Artikel darüber, was der Knessetabgeordnete Nissim Ze'ev zum Thema "Sexuelle Belästigung der Frau in der israelischen Armee" zu sagen hat. Und seine Meinung steht für so viele, besonders haredische (ultra - orthodox.), Kollegen.



Ze'ev wörtlich:

During a discussion on sexual harassment in the army, MK (Knesset
Member) Zeev said female troops must be instructed so they know "how to behave." Later he said that while some female soldiers would interpret certain acts as sexual harassment, others would view them as a compliment.


Während einer Diskussion zur sexuellen Belästigung in der Armee sagte Ze'ev, dass weiblichen Truppen erklärt werden soll, wie sie sich "zu benehmen" haben. Später sagte er, dass manche weibliche Soldaten diverse Handlungen als sexuelle Belästigung aufnehmen und andere wiederum würden die gleichen Handlungen als Kompliment auffassen.

Die Aussage Ze'evs ist nicht untypisch für einen sephardischen Juden; viele Sepharadim sind eine Machogesellschaft für sich.
Nicht wenige Haredim (Ultra - Orthodoxe), und Nissim Ze'ev gehört der sephardisch - haredischen SHASS - Partei an, betrachten im Falle sexueller Belästigung fast immer die Frau als den Hauptschuldigen. Sie habe sich nicht benommen, laut gelacht, sich anzüglich verhalten und wer weiss was für anstössige Klamotten getragen.
Bei dieser subjektiven Einstellung kommt es meist nicht immer darauf an, ob hier ein aschkenazischer oder ein sephardischer Haredi spricht.

Innerhalb der letzten Jahre häuften sich die sexuellen Belästigungen innerhalb der haredischen Gesellschaft sowie auch in der israelischen Armee. "Häufen" könnte das falsche Wort sein und vielleicht haben sich nur die Zeiten geändert, in denen Frauen sich mehr zutrauen; auch den Gang zur Polizei und Justiz.
Natürlich mag manche Handlung eines Mannes ein Scherz sein und falsch aufgefasst werden; gleichzeitig könnte die Frau einfach nur behaupten, belästigt worden zu sein, um sich an einem Vorgesetzten, etc. zu rächen. Dennoch, solch eine subjektive vorverurteilende Stellungnahme wie die von Ze'ev kann einfach nur als primitiv und weltfremd eingestuft werden.

Frauen haben es eh nicht leicht, sich bei einem haredischen Beit Din (rabbinischem Gericht) zu behaupten. In Israel werden Ehescheidungen vom Beit Din ausgesprochen und ich hörte viele persönliche Berichte von Frauen, die vor dem Beit Din zum Schuldigen erklärt worden sind. Da würden ein paar alternde Rabbiner vor einem sitzen und immer noch "Schalom Bait - eine friedliche Regelung mit dem Partner, auf das die Beziehung doch noch bestehen bleibe" dringen, selbst wenn die Frau daheim vom Gatten halb tot geprügelt wird. Aber nicht immer verhält sich ein Beit Din so abwertend und ich selbst habe, im Falle einer Anklage, schon eine ganz andere, positive, Behandlung erfahren.

Einmal sagte mir eine haredische Frau (ein Newcomer in die Gesellschaft), dass "Frauen, die sich nicht anständig anziehen, es verdient haben, vergewaltigt zu werden".
Diese Stellungnahme wurde mir gegenüber kurz nach Schabbatbeginn kundgetan und ich muss gestehen, dass mir der gesamte Schabbat dadurch ruiniert worden war. Nicht immer sind es nur haredische Männer, die derlei abwertende Meinungen hegen, sondern genauso Frauen. Ich fand das grässlich und in derlei Fällen wird mir bewusst, dass ich mit Personen, die derlei Meinungen vertreten, nicht unbedingt etwas zu tun haben will.

Anklagen wegen sexueller Belästigung sollte gründlich nachgegangen werden und auf den Wahrheitsgehalt geprüft werden, doch schon im Vorfeld die Frau als Schuldige abzustempeln ist einfach nur menschenverachtend.


Links:

YNET - Artikel zu Nissim Ze'ev

Zahlen zur sexuellen Belästigung von Frauen in der israelischen Armee

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In Israel werden auch Frauen ab dem 18. Lebensjahr für zwei Jahre zur Armee eingezogen. In den meisten Fällen dienen sie als Ausbilder, Wachposten, Putzkraft oder Sekretärin und nicht in Kampfeinheiten.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Sexhandel in Israel und Palästina

B"H

Beduinen schmuggeln ausländische Billigprostituierte, vorwiegend aus den GUS - Staaten, nach Israel. Nicht selten "arbeiteten" die jungen Russinnen, denen daheim in Russland erzählt worden war, dass sie in Israel in der Gastronomie oder in Altenheimen unterkommen, zuvor in Ägypten.

http://www.youtube.com/watch?v=cJnnd7vavfI

Nach ihrer Aufgreifung durch die israelische Polizei, droht den Frauen die Abschiebung ins jeweilige Heimatland.