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In Österreich mag KIKA erfolgreich sein, in der israelischen Niederlassung hingegen zieht momentan der Pleitegeier ein. 200 Angestellte der Niederlassung in Netanya haben ihr April – Gehalt nocht nicht erhalten und demonstrierten. Allein im Jahr 2011 fuhr KIKA 44 Mio Schekel (ca. 8,800,000 Euro) Verluste ein.
Ich war noch niemals bei KIKA, doch ist allein der Standort Netanya nicht unbedingt erste Wahl, weil eben IKEA dort ansässig ist. Israelis lieben es gut und billig und die zwei IKEA – Filialen im Land (Netanya und Rishon Le’Zion) machen massenhaft Umsatz. Als vor ca. zwei Jahren KIKA eröffnete, da rannten die Israelis den Österreichern die Bude ein. Die Ware mag toll sein, doch erwartet man Preise wie bei IKEA und keinen Luxus.
KIKA Niederlassung in Netanya
Als ausländisches Unternehmen in Israel Fuss zu fassen ist alles andere als leicht. Kinderschokolade, Nestle Kaffee oder Mac Donald’s mögen recht erfolgreich laufen. Daneben noch H & M oder eben IKEA. Dennoch gibt es genügend Beispiele renommierter Unternehmen, die nach kurzer Zeit wieder dicht machten wie, u.a., Teile der PIZZA HUT, Hard Rock Café, Dunkin Donuts, Kentucky Fried Chicken, Starbucks, etc.
Wer als ausländischer Anbieter nach Israel kommt, der sollte Qualität zu günstigen Preisen bieten und keine Luxusware. Mit Nahrungsmitteln sei ebenso vorsicht geboten, denn der Nahe Osten hat seine eigenen Geschmacksrichtungen.

