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Sonntag, 11. November 2012

Blick auf den Tempel - und Ölberg


Blick auf den Tempelberg mit der Al Aksa Moschee. Rechts im Hintergrund seht Ihr den jüdischen Friedhof auf dem Ölberg. 

Photo: Miriam Woelke

Sonntag, 7. Oktober 2012

Hoshana Rabbah an der Klagemauer (Kotel)



Heute morgen stand ich bereits um 6.30 Uhr an der Klagemauer (Kotel) und nahm ein paar Videos vom heutigen Hoshana Rabbah Gebet auf. Im Hintergrund schütteln jüdische Männer den Lulav, wobei Frauen sich gleichfalls daran beteiligen können. 

Der Kotel Plaza war voll und außer den Videos machte ich viele Photos, die ich dieser Tage auf die Blogs verteilen werde. 

Links:


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Palästinenser randalieren auf dem Tempelberg

B"H


Pünktlich zum Sukkot (Laubhüttenfest) rasten auch die Palästinenser wieder aus:

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/160531#.UG3qQlHiKTw 



Gestern in der Jerusalemer Altstadt: Ein israelischer Grenzsoldat patroulliert am Zionstor. Bei den Löchern im Mauerwerk sind handelt es sich um Einschusslöcher aus dem Sechs – Tage – Krieg (Juni 1967).




Gestern an der Klagemauer: Oben links im Bild seht Ihr einen Polizeihubschrauber, der sichert, dass die Araber nicht wieder Steine auf betende Juden werfen. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen, bei denen Araber vom Tempelberg Steine auf betende Juden an der Klagemauer werfen. 

Die exzessive Bewachung an der Klagemauer bedeutet jedoch nicht, dass Palästinenser den Kotel Plaza (Platz vor der Klagemauer) nicht überqueren dürfen. Ganz im Gegenteil, denn alltäglich überqueren eine Menge Palästinenser den Platz, welcher ebenso als Verbindung zwischen dem Muslimischen Viertel und der Mughrabi – Brücke hinauf zum Tempelberg führt. Auch dann, wenn weitere Zugänge im Muslimischen Viertel selbst vorhanden sind. Wie auf dem unteren Photo:



 Zugang zum Tempelberg im Arabischen (Muslimischen) Viertel. Die israelische Polizei (sitzend rechts im Bild) passt auf, dass hier nur Muslims den Tempelberg betreten und keine Juden. 

Photos: Miriam Woelke

Die Jerusalemer Altstadt an Sukkot (Laubhüttenfest), Teil 1


Blick auf die Jerusalemer Altstadt



Im jüdischen Altstadtviertel



Fast jedes Jerusalemer Restaurant besitzt eine Sukkah (Laubhütte) an Sukkot.



Die riesige Sukkah vor der Hurvah Synagoge



Die wiedererbaute Hurvah Synagoge



Die Massen strömen vor allem zur Klagemauer (Kotel).



Sukkah aufm Dach





Israelische Grenzpolizei (Mischmar Ha'Gvul) sorgt für die Sicherheit im juedischen Viertel. Es passiert nicht gerade selten, dass Araber aus ihrem nahegelegenen Viertel auftauchen und Juden bedrohen.



Treppe hinunter zur Klagemauer

Copyright / Photos: Miriam Woelke


Bis zum Montag abend noch feiern wir Sukkot bzw. am Ende von Sukkot, die Feste Hoshana Rabbah, Shmini Atzeret sowie Simchat Thora. Ab Dienstag kehrt der Alltag wieder ein. Noch ein paar weitere Tage also ist halb Israel auf den Beinen wobei Ausflüge in die Natur besonders beliebt sind. Es gibt Zeiten, da brechen die Websites der lokalen Ausflugorte fast zusammen.

Und wenn Urlaub angesagt ist, hat der Israeli wenig im Sinn mit Politik und all den Alltagssorgen. Eher wird sich gerade dann in das Privatleben zurückgezogen und Familie gelebt.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

SUKKOT: "Menschenmassen an der Klagemauer"



B"H

Das zweite Video, welches ich heute morgen an der Klagemauer aufnahm. Das erste Video findet Ihr HIER !

Menschenmassen strömen hinunter zur Klagemauer und im Hintergrund sehr Ihr den Tempelberg, den Felsendom, die Al Aksa Moschee sowie den Ölberg. 

Derweil gehen in Jerusalem die Sukkot – Feierlichkeiten weiter. Ab morgen soll es, laut Wetterbericht, kühler werden und der Regen wird sich erneut einstellen. Ehrlich gesagt, freue ich mich auf die kühlere Jahreszeit, denn seit ca. April hatten wir keine 24 Grad Celsius mehr.

"Der Segen der Tempelpriester" - Birkat Ha'Cohanim" an der Klagemauer (Kotel)


B"H

Ich war heute früh ebenfalls in der Altstadt an der Klagemauer (Kotel) zum priesterlichen Segen BIRKAT HA'COHANIM, doch das obige Video wurde von einem Mann auf der Männerseite der Klagemauer aufgenommen. Frauen dürfen dort nicht hin und somit wirkt mein Birkat Ha'Cohanim Video etwas "zu weit weg". Dafür nahm ich andere Videos auf, die ich momentan auf Youtube uploade und danach in die Blogs stelle. 

Vielleicht fällt es einem Diaspora – Juden nicht unbedingt leicht, die tolle Sukkot - Atmosphäre in Jerusalem nachzuvollziehen. Tausende Israelis und Juden aus aller Welt sind derzeit hier in der Stadt auf den Beinen und feiern Sukkot (Laubhüttenfest) anhand allerlei Attraktionen. Das jüdische Altstadtviertel ist dermassen überlaufen, dass ich mich nach dem Birkat Ha'Cohanim gleich wieder nach Hause abseilte. Es war kaum ein Durchkommen und die Menschenmassen schieben sich nur allmählich durch die engen Gassen der Altstadt. 

Heute abend muss ich nochmals ins Getümmel, denn ich gehe zu einer Sukkot Party sowie zu den chassidischen Gruppen in Mea Shearim. Photographieren und Videos aufnehmen. 

Das Problem mit den Videos ist, dass das Upload auf Youtube unendlich lange dauert und ich deswegen hinterherhinke. Außer den heutigen Videos von der Klagemauer uploade ich die Thorafeier in der chassidischen Gruppe Chabad (Lubawitsch) vom letzten Donnerstag. 

Obwohl sich Netanyahu und der kleine arrogante Zwerg, Verteidigungsminister Ehud Barak, derzeit zoffen, schert sich kaum ein Israeli darum. Das Land befindet sich im kollektiven Urlaub und Barak kann versuchen sich so wichtig zu machen wie er will, interessieren tut es niemanden. Keiner will mehr Ehud Barak und er selber bleibt der Einzige, der das immer noch nicht begriffen hat.

Sonntag, 23. September 2012

Jerusalem by Night






Die wieder aufgebaute HURVAH - Synagoge in der jüdischen Altstadt





In der Edelmeile MAMILLA MALL zwischen Jaffa Tor / Altstadt und Jaffa Road.



Um 2.00 Uhr nachts in der Jaffa Road. Was hier nach toller Action und Ausgelassenheit aussieht, kann trügen, denn des nachts treiben sich um die Jaffa Road die sogenannten KIKARISTEN herum. 



 Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, 19. September 2012

Die hohen jüdischen Feiertage sind noch nicht vorüber

B"H

Auf meinem relig. Hamantaschen - Blog findet Ihr eine kleine Auflistung der derzeitigen hohen jüdischen Feiertage. Darüber hinaus findet Ihr ein Video von den Selichot – Gebeten vor Rosh Hashana. Aufgenommen an der Klagemauer (Kotel). 

Obwohl sich das Wetter immer noch nicht abgekühlt hat und die Sonne nach wie vor bei 30 Grad Celsius vom Himmel herunterbrennt, herrscht in Jerusalem Feiertagsstimmung. Zwei weitere hohe Feiertage stehen an, nämlich der Yom Kippur sowie das Laubhüttenfest SUKKOT.

Photo: Miriam Woelke

Mittwoch, 5. September 2012

Was wurde eigentlich aus den Ausgrabungen an der Mughrabi - Brücke ?

B"H

Erinnert sich noch jemand von Euch an die palästinensischen Unruhen vor ein paar Jahren als die muslimische Tempelbergwache WAKF die Welt alarmierte, dass Juden planen, den Tempelberg zu erstürmen und zurückzuerobern ?

Eigentlich hatten israelische Archäologen lediglich damit begonnen, unterhalb des Mughrabi – Tores antike Relikte auszugraben und niemand plante, irgendetwas zu stürmen. Ich erinnere mich noch an einen Freitag mittag, an dem die auf dem Tempelberg betenden Moslems mit der Randale begannen. Die israelische Polizei schickte mehrere Polizeieinheiten hinauf und auch die israelische Armeeeinheit MISHMAR HA’GVUL (Grenzpolizei) war im Einsatz. Zuerst schmissen die Moslems von oben Steine auf die unten an der Klagemauer stehenden Betenden. Von gegenüber liess es sich recht gut beobachten, was sich danach auf dem Tempelberg abspielte. Die Moslems schmissen Steine und alles, was sie fanden, auf die israelische Armee. Die Armee reagierte mit Tränengas.

Hunderte von Moslems randalierten, was das Zeug hielt und es dauerte eine Weile, bis wieder Ruhe einkehrte. Ebenso gegenüber vom Tempelberg hatten sich die BBC sowie der arabische Propagandasender AL JAZEERA postiert und dreimal dürft Ihr raten, was die berichteten und auf welcher Seite sie standen. AL JAZEERA behauptete sogar, die israelische Armee habe die betenden Palästinenser in der Al Aksa Moschee eingeschlossen. Der Nachrichtensender log, dass sich die Balken bogen und die Welt fiel drauf rein. Zufällig stand ich neben den beiden TV – Reportern und wir alle sahen, wie die Muslims randalierten und mit Eisenstangen auf israelische Polizisten losgingen. Niemand wurde eingesperrt. Leider !

Die Welt regte sich tierisch auf, doch wenig später war auch schon wieder Ruhe. Die Ausgrabungen am Mughrabi – Tor gingen weiter. Der Aufgang war mittlerweile von einem Erdbeben (im Februar 2004) zerstört worden und seitdem führt die heute noch existierende Holzbrücke von der Klagemauer auf den Tempelberg. Zwischenzeitlich hatten die Palästinenser behauptet, die Juden hätte einen Sabotageakt an der vorherigen Brücke durchgeführt und deswegen sei sie eingestürzt. So aber liess sich das Erdbeben nicht weglügen.

Heute regt sich niemand über die Brücke auf, obwohl die Palästinenser immer noch gerne Verschwörungstheorien versprühen und ausländische Journalisten darauf hereinfallen.

Hier sehr Ihr den Ort des Geschehens heute. Die Photos nahm ich vor zwei Wochen auf. 





Klagemauer (Kotel), Felsendom und die Holzbrücke vom Kotel Plaza hinauf zum Mughrabi - Tor, dem fortigen Eingang zum Tempelberg. Davor bzw. unterhalb der Brücke sieht man die archäologischen Ausgrabungen, die immer noch stattfinden.



So schaut das Ganze aus der Nähe aus.



Der weisse "Vorhang" ist kein Bestandteil der Brücke, sondern handelt es sich dabei um die Abgrenzung zur Frauenseite an der Klagemauer (Kotel).





Die Ausgrabungen. Vieles davon aus der Zeit der Byzantiner.









Copyright / Photos: Miriam Woelke

Montag, 3. September 2012

Neues im jüdischen Altstadtviertel

B"H

Früher war ich viele Male im Monat im jüdischen Teil der Altstadt von Jerusalem. Heute dagegen bin ich, wenn es hochkommt, einmal im Monat dort. Vielleicht ist das gar nicht einmal so schlecht, denn so sind mir einige Neuheiten sofort ins Auge geschossen. Unter anderem, dass die kleine Gasse vom Parkplatz (Buslinie 38 und Sephardisches Center) nun weitgehend von jüdischen statt armenischen Händlern bevölkert wird. Die Armenier dagegen setzen voll und ganz auf die Shops in ihrem eigenen Viertel, nur ein paar Meter entfernt. Ohne schadenfroh herumzuwedeln, die jüdischen Händler brachten mehr Schwung in die Gasse und die Pizzeria, Schwarma (Döner) und anderes wurde plötzlich angenehm sauber und erhielt einen frischen Anstrich. Besonders hervorheben möchte ich die neue Kaffeehausfiliale NE’EMAN gleich neben dem Cardo. Wer einen günstigen Kaffee mit Borekas, Salat oder Gebäck sucht, der gehe zu NE’EMAN.





Cafe Ne'eman



Photos: Miriam Woelke


Auch der Square im jüdischen Viertel veränderte sein Gesicht. Der raffgierige Burger Snack Besitzer verkaufte seinen Betrieb. Burger gibt es immer noch, doch in angenehmeren Ambiente. Nebendran ist ein neuer Schwarma – Platz entstanden. Vom Square hinunter zur Klagemauer (Kotel) tat sich ebenso viel. Die bekannte, aber teure, Jerusalemer BURGER BAR eröffnete eine super koschere Filiale. Pizza, Bagel, Eis, Souvenirs, kleine Supermärkte, alles erstrahlt in einem Glanz, denn es bis vor wenigen Jahren noch gar nicht gab. Teuer ist es immer noch und wer nicht unbedingt muss, der esse entweder in der Neustadt oder im arabischen Viertel (wer kein koscheres Essen sucht) oder man bringe sich ein paar Brote und etwas zum Trinken mit.


Am Square



Touristenkitsch





Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, 22. August 2012

Photos aus Jerusalem

B"H

Hier einmal wieder ein kleiner Satz aktueller Bilder aus Jerusalem. Ein paar Photos von der Klagemauer stellte ich in meinen relig. Hamantaschen - Blog.



Auf dem Machane Yehudah Markt



Blick auf das King David Hotel im Hintergrund



Blick auf die Altstadt









Die Löcher im Zionstor (Altstadt) sind Einschusslöcher vom Sechs – Tage – Krieg (Juni 1967). Vom Kampf um die Jerusalemer Altstadt, aus dem Israel bekanntlich als Sieger hervorging. 

Copyright / Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 5. August 2012

Palästinenser schmeissen Steine auf Jerusalemer EGGED Busse

B"H 

Und hier eine Nachricht, die in der regulären israelischen Pressewelt nicht viel Erwähnung finden wird; geschweige denn von internationalen Medien:

Gestern abend nach Schabbatausklang schmissen Palästinenser einmal wieder Steine auf vorbeifahrende EGGED Busse. 

Ort des Geschehens: Das Damaskustor an der Grenze zwischen Ost – und Westjerusalem. Palästinenser warfen Steine auf die Buslinien 1 und 3, die sich auf dem Weg zur Klagemauer (Kotel) befanden. 

Ich selbst erlebte dies vor mehreren Jahren am selben Ort und der Busfahrer tat, wie die Fahrer gestern abend auch, das einzig Richtige: Einfach weiterfahren und irgendwie zur Klagemauer gelangen. Dort erwartete die Fahrgäste medizinische Helfe, welche von 16 Leuten in Anspruch genommen wurde. 

Es ist kaum zu beschreiben, was für ein Schock auf einen wartet, wenn plötzlich aus dem Dunkeln heraus dicke Steine gegen die Fensterscheiben knallen.

Sonntag, 8. Juli 2012

Mittwoch, 13. Juni 2012

Das Jerusalemer LIGHT FESTIVAL, Teil 2

B"H

Zum ersten Teil der LIGHT FESTIVAL Serie geht es HIER !



Nachdem wir vor dem Jaffa Tor zur Altstadt den Lichterdom bewunderten, gehen wir jetzt hinein in die Altstadt.



Im Armenischen Altstadtviertel (hinter der Polizeistation Jaffa Tor) werden wir mit recht alienmässig wirkenden Lichtern konfrontiert.





Kurz darauf sehen wir einen Baum mit Lichtern, die herunterzufallen scheinen. Immer wieder gehen sie aus, um dann von oben nach unten herabzufallen. Eine tolle Show, aber schwer zu photographieren.



Ein paar Meter weiter betrachten wir die Installation "Faces of Jerusalem". Manche Gesichter sind ganz nett gemacht, doch an dem "Kunstwerk" hat mich eigentlich nichts gereizt.







Und weiter gehts durchs Armenische Viertel bis hin zum Zionsberg.



Nahe dem jüdischen Viertel erfolgte eine Installation an der Altstadtmauer, die ich nicht ganz verstand. Offiziell heisst es, die Installation habe etwas mit einem Piano zu tun. Was genau, blieb mir schleierhaft.



Und dann am Cardo vorbei, dessen Außenteil gerade restauriert wird. Als ich mit Freunden dort entlang schlenderte, kam der Hunger auf. Israelis ist das Essen ungemein wichtig und nach all den wenigen Metern hielten wir Ausschau nach Fressalien und einem Kaffee. Und Beides fanden wir dann auch. Sogar zu einem erschwinglichen Preis, denn das juedische Altstadtviertel erweist sich normalerweise als völlig überteuert.

Photos: Miriam Woelke

Teil 3 erfolgt in ein paar Tagen !