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Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass leider viele orthodoxe Rabbiner christlichen Geldspenden hinterherlaufen. In den eigenen Reihen und Gemeinden finden sie keine oder ihnen selbst unzureichende Anerkennung und da wird sich den spendenfreudigen fanatischen Christen zugewandt. Der amerikanische Markt der evangelikalen Christen ist mit Millionen von Dollarn gesegnet und wer da als orthodoxer Jude ein christenfreundliches Buch herausbringt, der landet einen Bestseller. Das israelische Beispiel dafür ist die fragwürdige Gestalt des Rabbi Shlomo Riskin, der nur mehr bei Christen einen Blumenpott gewinnen kann, doch nicht auf dem orthodoxen Sektor.
In einer deutsch – jüdischen Gemeinde durfte ich die Anbiederei eines Rabbis live miterleben. Nichtjuden waren bei ihm höchst willkommen, denn die hörten zu, verehrten ihn und hinterfragten nichts. Bis heute hat sich der Stuttgarter Rabbiner (einstmals Fürth) nicht geändert und suhlt sich gern im Licht der High Society.
Den aktuelle Fall der Anbiederung stellt, wieder einmal, Rabbi Shmuel Boteach dar. Früher war er Mitglied der chassidischen Gruppe Chabad, doch da hat man ihn längst entfernt. In den 90igern soll er sogar vom damals noch lebenden Rebben eigenhändig hinausbefördert worden sein.
Wenn einem die orthodoxe Judenheit nicht mehr so zuhören will, wird ein christenfreundliches Buch namens “Kosher J(esus)” verfasst und schon steigen die Umsätze. Boteach wie Riskin spielen mit dem Feuer, denn Profite verlangen ja bekanntlich auch Tribute. Und irgendwann kommen dann die Evangelikalen sowie andere und fordern diese ein.
Wenn einem die orthodoxe Judenheit nicht mehr so zuhören will, wird ein christenfreundliches Buch namens “Kosher J(esus)” verfasst und schon steigen die Umsätze. Boteach wie Riskin spielen mit dem Feuer, denn Profite verlangen ja bekanntlich auch Tribute. Und irgendwann kommen dann die Evangelikalen sowie andere und fordern diese ein.