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Sonntag, 11. November 2012

Jerusalem im Regen

B"H

Am Freitag begann der vorhergesagte Sturm und brachte endlich den ersehnten Regen mit sich. Zumindest im Norden sowie in Tel Aviv. Etwas äußerst Seltenes: In Eilat verursachte der Regen überschwemmte Straßen. 

In Jerusalem hingegen herrschte in puncto Regen fast tote Hose. In der vergangenen Nacht sollte sich das ändern und heute ist es kühl (19 Grad Celsius), meist trübe mit vereinzelten Regenschauern.

Bis morgen (Montag) dauert der Regen weiter an und danach wird es trocken. Es bleibt jedoch kühl; vor allem in der Nacht. 



Jaffa Road / Jerusalem heute morgen





Blick auf Jerusalem heute morgen



Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 8. November 2012

Der Winter kommt

B"H 

Ab morgen dürfen wir uns endlich wärmer anziehen, dennn ach all der langen Warterei, zieht in Israel der Winter doch noch ein. Bereits heute nacht sinken die Temperaturen und morgen trübt es sich so richtig ein. Für den Norden sowie den Raum Nahariya, Akko und Haifa werden heftige Regenfälle und überschwemmte Straßen vorhergesagt. Aber auch im Großraum Tel Aviv wird es deftig regnen und ich sehe jetzt schon die halbe Innenstadt geflutet. Wie in jedem Winter halt. Erst ab Montag und Dienstag wird es wieder wärmer und das Thermometer steigt tagsüber von 18 auf 20 Grad Celsius an. 

Man mag es kaum glauben, aber immer, wenn das Thermometer auch nur knapp unter 20 Grad Celsius sinkt, kriegen die Jerusalemer Winterpanik und holen ihre dicken Klamotten hervor. So sehen wir seit Tagen in den Schaufenster der Schuhläden Winterstiefel stehen. Dabei sinkt das Thermometer vorerst nur auf tagsüber 18 und nachts auf 15 Grad Celsius. 

Gestern abend war ich mit Freunden aus Kaffeetrinken und im Café wurde es ebenfalls winterlich. Die Getränkekarte wies heisse Milch aus. Heisse Milch mit einem Schuss Espresso und obendrauf Mini – Marshmallows. Der Kalorien wegen habe ich es noch nicht ausprobiert. Außerdem im Angebot: Heisse Milch, eine Lage Schokoladencreme und obendrauf Kokosstreusel. 

Na, da kann der Winter gerne kommen !

Montag, 5. November 2012

Wetterumschwung


Heute: Der Abendhimmel über Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Nach all dem vergebens angekündigten Regen war es gerade soweit: Es regnete in Jerusalem. 
Zwar nur wenige Minuten, aber immerhin. 

Von April bis September sahen wir, wie gewohnt, keinen Regen und es herrschte durchgehend sommerliche Hitze. Im September gab es ein paar Tropfen zum Laubhüttenfest (Sukkot) und danach meldete sich der Hochsommer zurück. Spätestens jetzt im November sollte es kühler werden und regnen, denn der See Genezareth (Kinneret) trocknet immer weiter aus und Israel braucht dringend Wasser. 

Wieder einmal wird für Ende dieser Woche ein Wetterumschwung angekündigt. Die Temperaturen sollen von 27 auf 21 bzw. 19 Grad Celsius fallen und am Freitag und Schabbat soll es durchregnen. Wider Erwarten gab es jetzt bereits ein paar Tropfen.
 
Man glaubt gar nicht, wie gut Regen riechen kann; und die Luft ist auch wieder einmal vom Staub gereinigt.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Immer noch kein Winter

B"H 

Statt Kälte, Regen und Winter erleiden wir diese Woche eine erneute Hitzewelle von ca. 30 Grad Celsius. In Deutschland liegt Schnee, in Israel schwitzen wir tagsüber, bis es sich gegen Abend abkühlt.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Wetterumschwung


 Die Altstadt von Zfat im Oberen Galiläa

Photo: Miriam Woelke
B"H

Ab heute soll sich ja das Wetter drastisch abkühlen. Darüber hinaus soll es bis zum Nachmittag am Schabbat regnen. Bis jetzt aber ist es in Jerusalem immer noch recht warm bei 22 Grad Celsius und noch keine Spur vom Regen.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Kitesurfing am Strand von Tel Aviv



B"H

Ein weiteres Video zum Kitesurfing am Strand von Tel Aviv. Enjoy, trotz dem Lärm im Hintergrund, den der Wind verursachte ! 

Das Video nahm ich am Spätnachmittag des letzten Donnerstags auf.


Wie berichtet, stellt sich im laufe dieser Woche in Israel das Herbstwetter ein und es wird deutlich kühler. 

Das Wetter in Jerusalem heute: Zwar noch warm, doch überaus bewölkt und windig.

Es wird kühler


Am Strand von Tel Aviv im Januar dieses Jahres

Photo: Miriam Woelke

B"H

Endlich findet diese Woche der lang erwartete Wetterwechsel statt. Kühler soll es werden und damit zieht dann auch endlich der Herbst ein. 

Hier meine Lieblingssite zum Wetterbericht in Jerusalem. Fast immer verlässlich !

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hitzewelle im Oktober


 Natur in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Es ist Mitte Oktober und eine herbstliche Wetterabkühlung ist immer noch nicht in Sicht. 32 Grad Celsius werden es heute allein in Jerusalem. 

"Ist doch super", werden jetzt viele Deutsche sagen, aber wir sind die andauernde Hitze gestrichen leid. Von Mitte April bis heute tagtäglich Bullenhitze kann einem irgendwann auf die Nerven gehen. Außerdem braucht unser Land dringend den fälligen Regen. Stattdessen bin ich wieder dahin zurückgegangen, mich des nachts nur mit einem Laken anstatt einer Decke zuzudecken. Kein Wunder bei 20 Grad Celsius Nachtemperaturen.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Natur in Tel Aviv






Photos: Miriam Woelke

B"H

Ich war heute nochmals auf einem kurzen Sprung in Tel Aviv, wo ich, u.a., diese drei Photos ausnahm. Immer noch ist es warm, 28 Grad Celsius, zum Schabbat werden es sogar 30 Grad C und vom Winter leider noch immer keine Spur. 

Donnerstag, 27. September 2012

Die Hitze ist wieder da

B"H

Und da dachte ich glatt, der Herbst stellt sich so langsam ein, aber wieder nichts. Die Sonne sticht und die Gluthitze meldet sich zurück. Anstatt der angenehmeren 27 Grad Celsius leiden wir heute in Jerusalem unter 31 Grad Celsius und morgen sowie am Shabbat sogar unter 33 Grad Celsius. Manche behaupten ja bereits, dass auf diesen ungewöhnlich langen und super heissen Sommer ein strenger Winter mit Schnee (in Jerusalem) folgen wird. Hoffen wir es. 

Ab Sonntag abend feiern wir Juden eine Woche lang das Laubhüttenfest Sukkot und meine Nachbarschaft hat ihre Laubhüttchen schon fertig aufgestellt. 





Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 9. September 2012

Jerusalem im September 2012


Heute abend in der Ben Yehudah Street in Downtown Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Nach dem Schabbat zieht es die Jerusalemer in die Cafes und Restaurants der Innenstadt oder der großen Malls etwas außerhalb. In knapp einer Woche beginnt das jüdische Neujahrsfest ROSH HASHANA und mein gesamtes Augenmerk wird darauf gerichtet sein. Mit vielen Beiträgen auf diesem sowie auf meinem relig. Blog Hamantaschen. 

Am vergangenen Donnerstag besuchte ich erneut die 19 – jährige Amerikanerin, die, wie viele Male berichtet, wie ich von einem EGGED – Bus zusammengefahren worden ist. Jordan liegt nach wie vor auf der plastischen Chirurgie des Jerusalemer Hadassah Hospitals und hat gerade ihre dritte Operation hinter sich. Nach der Beckenoperation wurden zweimal Hauttransplantationen vorgenommen. In dieser neuen Woche allerdings heisst es Abschied nehmen, denn am Ende der Woche fliegt sie mit ihrer Mutter zurück in die Staaten. Dort angekommen wird sie ca. zwei Monate in der Reha – Klinik verbringen und danach wieder an ihr College in Boston zurückkehren. Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder, denn unser gemeinsamer Anwalt zieht die Klage gegen EGGED durch und dazu muss Jordan auf ein paar Tage aus den USA einfliegen. 

Und hier ein kleiner Wetterbereicht aus Jerusalem: 
Es kühlt sich abends deutlich ab, obwohl tagsüber immer noch 28 Grad Celsius herrschen. Ich für meinen Teil habe genug vom Sommer und sehne mich nach der kühleren Jahreszeit.

Sonntag, 2. September 2012

Samstag, 1. September 2012

Die Hitze bleibt

B"H

Der September hat begonnen und in Israel sitzen wir nach wie vor auf einer Hitzewelle. Morgen (Sonntag) bis Dienstag steigen die Temperaturen wieder so richtig an. Manchen scheint dies egal, denn es herrschen ja eh täglich 30 Grad Celsius und da kommt es auf ein paar Grad mehr oder weniger nicht an. 

Ehrlich gesagt freue ich mich auf kühleres Wetter, denn die Hitze macht einen viel zu apathisch. 

Sonntag, 26. August 2012

Der Sommer findet sein Ende


Photo: Miriam Woelke

B"H 

Immer noch scheint es als nehme der Sommer dieses Jahr überhaupt kein Ende. Die Blätter der Bäume welken noch lange nicht vor sich hin und die tägliche Hitze von ca. 32 Grad Celsius klebt über Jerusalem wie eine Glocke. Dass der Herbst aber dennoch langsam ansteht, erfahren wir am Abend, wenn es sich angenehm abkühlt. 

Ab morgen sollen die Temperaturen endlich auf ca. 28 Grad Celsius sinken und sich somit der Jahreszeit anpassen.

Montag, 20. August 2012

Hitzewelle

B"H 

Über 30 Grad Celsius weist das Thermometer auf. Nicht mal eben so auf ein Wochenende oder eine Woche wie in Europa, sondern nonstop von Mitte Mai bis mindestens Ende September. Dabei hatten wir in diesem Sommer längere Hitzeperioden von weit mehr als 30 Grad Celsius. Wer meint, es sei fast alles vorüber, der kann sich gleich auf eine weitere Woche sowie diesen Schabbat mit Hitzewelle einstellen. 


Sommertrockenheit in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
 

Morgens gegen spätestens 7.30 Uhr muss ich meine zwei Balkontüren schliessen, denn sonst wird meine Wohnung zur tropischen Zone. Erst gegen 16.30 Uhr kann ich mich, nach Abzug der Sonne, wieder auf den Balkon wagen und dort sitzen. Aber es ist nicht nur die Hitzewelle und die damit verbundenen Waldbrände, die für Schlagzeilen sorgen. 

Am Zion Square in Jerusalem wurde ein 13 – jähriger arabischer Teen von israelischen Jugendlichen zusammengeschlagen. Eine abscheuliche Tat, doch eines fällt seltsamerweise auf: Werden Israelis von Palästinensern verprügelt oder ermordet, halten sich Netanyahu und Peres nicht selten zurück. Geht es dagegen um einen Palästinenser, so macht sich der 89 – jährige Greis Peres so richtig wichtig. Vor wenigen Tagen noch mischte er sich in Regierungsentscheidungen ein als er predigte, Israel solle den Iran nicht angreifen. Von sämtlichen Seiten hagelte es sofort Kritik auf Peres ein. Als Präsident habe er sich nirgendwo einzumischen und es geht sogar das Gerücht um, Peres wolle noch einmal antreten und Ministerpräsident werden. Dabei machte er während seiner aktiven Regierungszeit alles falsch, was er anfasste. Er lehnte die Bombardierung eines irakischen Atomreaktors ab. Dies geschah zur Zeit der Regierung Menachem Begin. 

Später stand besonders Peres für das Palästinenserabkommen von Oslo, welches sich als pure Katastrophe erwies. Immer wenn Peres entscheiden will, geht alles in die Hose. Vor wenigen Tagen feierte er seinen 89. Geburtstag und es wird an der Zeit abzudanken. Davor jedoch hat Peres Angst, denn dann macht er keine Schlagzeilen mehr und sitzt ganz allein daheim. 

Derweil geht der Alltag weiter und aufgrund der Hitzewelle fühlen sich viele Leute energie - und lustlos. Mich mit eingeschlossen. Bei der Hitze kommt man zu kaum etwas und ich verschiebe sämtliche Arbeitsaktivitäten auf den späten Nachmittag und Abend. 

Mitte nächsten Monats stehen die hohen jüdischen Feiertage an und was viele traditionell tun ist die Wohnung auf Rosh Hashana (jüd. Neujahrsfest) - Vordermann zu bringen. Eine Tätigkeit, die mir auch noch bevorsteht. Insbesondere der Fensterputz. 

Ferner kosten die vielen anstehen Feiertage massig Geld und, wie berichtet, erhöhen sich pünktlich zum 1. September die Preise samt Mehrwertsteuer. Und so hat ein jeder seinen Alltagskampf auszutragen und denkt dabei weniger an den Iran als an den Vermieter, der pünktlich am 1. des Monats seine Miete will. Israel ist ein teures Land, indem die Bürger mit sich selbst beschäftigt sind und die Regierung deswegen weit mehr freie Hand hat als vielleicht anderswo in der Welt.

Ach ja, und Deutschland scheint sich wieder einmal auf die Seite der Al Khaida zu schlagen und unterstützt syrische Rebellen. Das ist keine Überraschung, denn Deutschland kriecht immer irgendwo im Nahen Osten herum. Entweder bei den Iranern, den Saudis, im Libanon oder bei den Palästinensern.

Sonntag, 17. Juni 2012

Hitzewelle in Israel


Trockenes Gras: In Israel keine Seltenheit


Photos: Miriam Woelke
B"H 

Seit ein paar Tagen herrscht einmal wieder Hitzewelle in Israel. Temperaturen zwischen 34 – 40 Grad Celsius und seit Donnerstag stöhnt auch Jerusalem. Der Unterschied zwischen der Sonne in Tel Aviv und Jerusalem besteht darin, dass die Strahlen in der Hauptstadt viel mehr auf der Haut brennen. In Tel Aviv dagegen bemerkt man die stechende Sonne wegen der hohen Luftfeuchtigkeit weniger. Was die hohe UV – Strahlung jedoch nicht verringert. 

In Jerusalem ist es derzeit teilweise unmöglich, längere Zeit im Freien herumzulaufen, denn die Sonne brennt sich direkt in die Haut ein. Besonders um die Mittags – sowie Nachmittagszeit, sollte man die Sonne meiden. Wer kann, der rette sich in Räume oder Busse mit Klimaanlagen. 

G – tt sei Dank habe ich bei mir daheim noch keine der dicken Kakerlaken entdeckt, dafür sprühe ich in Bad und Kücke mit Insektenvernichtungsmittel gegen die Ameisen. Deutsche meinen oft, dass dort, wo sich Kakerlaken und Ameisen tummeln, automatisch eine dreckige Wohnung vorzufinden ist. In Israel hingegen sind die Viecher in den heissen Sommermonaten ganz normal und jeder hat sie bei sich daheim. Die Kammerjäger haben Hochkonjunktur und machen viel Geld. 

Abends wird es dann richtig ätzend, wenn bei Licht auch noch de Mücken einfallen und gemein zustechen. 

Bis mindestens morgen soll die Hitzewelle noch anhalten und mir graut davor, heute abend meine Tür aufzuschliessen und in einen Backofen zu treten.

Sonntag, 10. Juni 2012

On the Road in Tel Aviv


Ibn Gavirol Street heute morgen

Photo: Miriam Woelke

Link:


B"H 

Heute habe ich ein paar Erledigungen in Tel Aviv vor mir und erlitt gleich bei der Busfahrt von Jerusalem kommend das erste Desaster. Obwohl ich früh losfuhr, fand sich der Bus letztendlich im Stau des Berufsverkehrs gen Tel Aviv wieder. Allein das kostete Zeit. Als Zweites überwältigte mich fast die Hitze mit der unsagbar hohen Luftfeuchtigkeit. Als ob jemand ein Treibhaus betritt. 

Als ich den letzten Sommer in Tel Aviv verbrachte, so kann ich diesen als meinen schlimmsten Sommer überhaupt bezeichnen. Ohne Klimaanlage oder Ventilator geht gar nichts. In den Bergen Judäas, sprich Jerusalem, wird es an den Sommerabenden angenehm kühl. In Tel Aviv hingegen staut sich die feuchte Hitze in den Straßen und von Abkühlung kann keine Rede sein. 

Gegen Abend fahre ich wieder zurück nach Jerusalem. Wahrscheinlich hocherfreut endlich daheim auf dem Balkon zu hocken und den Sonnenuntergang zu geniessen.

Sonntag, 15. April 2012

32 Grad Hitze in Tel Aviv


Photo: Miriam Woelke
B"H 

So früh habe ich während meiner mehr als 15 Jahre Israel den Sommer noch nie einziehen sehen. Seit mehr als einer Woche herrscht nun die typische Hitze vor, die da heute mit 32 Grad Celsius in Tel Aviv ihren anfänglichen Höhepunkt erreichte. Schwül, die für Tel Aviv hohe Luftfeuchtigkeit und eine abendliche Abkühlung ist heute noch nicht in Sicht. 

Morgen sinkt das Themometer auf 23 Grad, nur um am Dienstag wieder auf 27 Grad Celsius anzusteigen.

Samstag, 7. April 2012

Feiertagsstimmungen


 Sukkot im Oktober 2011: Feiertagsgedränge im jüdischen Altstadtviertel. Es gab kaum mehr ein Durchkommen.

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Den ersten Pessach – Feiertag haben wir hinter uns, die Diaspora hingegen hängt noch einen weiteren Tag dran. In Israel jedoch ist heute abend schon wieder "Pessach – Alltag" und ab morgen befindet sich das Land eine Woche lang im Urlaub. Allerdings sollten wir nicht jene vergessen, die da arbeiten müssen, so wie ich. 

An meinem freien Tag in dieser neu angebrochenen Woche hatte ich eigentlich vor, nach Jerusalem zu fahren. Zur Klagemauer (Kotel) zu gehen und halt an den Feiertagsattraktionen der Altstadt teilzunehmen. Realistisch betrachtet herrscht dort diese Woche riesiges Gedränge, denn Tausende Juden reisen aus dem In – und Ausland an, um sich an die Klagemauer zu quetschen. Morgens ewig im Stau vor der Jerusalemer Stadteinfahrt zu stehen und mich dann zur Altstadt durchzuquetschen – dazu habe ich keine Lust. Also dachte ich mir, vielleicht hinaus in die Natur zu fahren, doch auch die wird dieser Tage von Tausenden urlaubenden Israelis in Beschlag genommen. Mal sehen, ob ich irgendwo hin fahre oder daheim bleibe. 

Das Wetter in Tel Aviv ist geradezu tropisch geworden und der Sommer kehrt viel zu früh ein. 25 Grad Celsius dieser Tage und die übliche hohe Luftfeuchtigkeit kriecht auch langsam herauf. Die Sommer an der Küste sehen so aus, dass einem die Klamotten ständig am Leib kleben. Im Landesinneren dagegen ist die Luft trockener und etwas kühler. Wenn man einmal von Tiberias am See Genezareth (Kinneret) absieht, woe s wesentlich schlimmer ist als in Tel Aviv. Tiberias im Sommer ist Horror und ohne Klimaanlage gar nicht zu ertragen.

Sonntag, 1. April 2012

Sand aus der Wüste

B"H 

Man gut, dass ich noch keine Fenster geputzt habe; jetzt, nur wenige Tage vor Pessach. Laut dem aktuellen Wetterbericht strömt Luft vollgepackt mit Wüstensand heran. Aus der Negev kommend und nach Norden ziehend. Der Wettertyp im Fernsehen meinte, wir sollen lieber heute nacht unsere Fenster schliessen. Vor allem Asthmakranke. 

Morgen früh wachen wir alle so ziemlich sandig auf. Schlamm auf den Fenstern und Autoscheiben. Und ich wollte heute noch Wäsche raushängen …:-)