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Montag, 24. September 2012

Shalom & Welcome to New York, Achmadinejad !

B"H

Der iranische Diktator Mahmoud Achmadinejad ist im freien Land Amerika eingetroffen und logiert in einem New Yorker Hotel, wo er es sich, gegenüber seinen im Iran verbliebenen Landsleuten, gutgehen lässt. Am Dienstag oder Mittwoch wird Achmadinejad vor der UNO sprechen. Ein Datum, welches im Judentum von spezieller Bedeutung ist, denn am Dienstag abend sowie am Mittwoch begehen wir den höchsten jüdischen Feiertag YOM KIPPUR.

Die NEW YORK POST heisst den Diktator in ein ganz besonderen Weise willkommen:

Feel the love, Mahmoud — and taste the gefilte fish.

Iranian President Mahmoud Ahmadinejad arrived last night at the Warwick Hotel in Midtown in advance of his annual hate-spewing address to the UN General Assembly on Wednesday — and The Post tried to deliver him a gift fit for a despot.


The anti-Semite’s special welcome basket — from New Yorkers with love — included such locally procured goodies as Gold’s Borscht, Manischewitz Gefilte Fish and smoked whitefish from the world-famous Murray’s Sturgeon House on the Upper West Side.


If Ahmadinejad (pronounced: I’m a dinner jacket) needed midnight munchies during his visit to this infidel city, there were also plenty of H&H bagels, onion bialys and Zabar’s cream cheese.


Den gesamten Willkommensgruss gibt es HIER zu lesen !



Jüdische Delikatessen wie Gefillte Fisch für Achmadinejad

Donnerstag, 20. September 2012

Obama verweigert Treffen mit Netanyahu und bevorzugt die "Muslim Brotherhood"

B"H 

In der nächsten Woche wird die UNO in New York zu einem kuriosen Schauplatz. Benjamin Netanyahu wird dann dort eine Rede halten genau so wie der iranische Diktator Achmadinejad, welcher, nach wie vor, ungehindert in die USA einreisen darf. 

Barak Hussein Obama weigert sich auch weiterhin, Netanyahu in der nächsten Woche zu treffen, dafür aber nimmt er sich die Zeit für seine Brüder von der MUSLIMISCHEN BRUDERSCHAFT (Muslim Brotherhood). Ägyptens Präsident Morsi wird zum gern gesehenen Gast im Weissen Haus und damit auch der arabische Terror. 


Aber wen wundert das gross bei Obama und Shrillary Clinton ? 


Dienstag, 28. August 2012

Das Weisse Haus und seine Muslim Brotherhood Connections

B"H 

Huma Abedin ist die Top Assistentin von Hillary Clinton und offenbar noch dazu mit der MUSLIM BROTHERHOOD involviert. Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwieweit Mrs Clinton sowie Barak Hussein Obama selbst mit der MUSLIM BROTHERHOOD verbandelt sind. 

Ein heiss diskutiertes Thema in den USA und Israel, doch die europäische Presse zieht es vor zu schweigen. Dabei gewinnt das Thema gerade dieser Tage an Priorität, denn der ägyptische Präsident Mohammed Morsi will den Iran besuchen und denkt sogar an die Wiedereinrichtung einer ägyptischen Botschaft in Teheran. Der vorherige Präsident Hosni Mubarak unterhielt viele Jahre keine Beziehungen zum terroristischen Regime des Iran.

Dank an FRUMLIFE für das folgende Video !


Mittwoch, 22. August 2012

Israel, der Iran und nackte Armeetatsachen


Tourismus in der Jerusalemer Altstadt

Photo: Miriam Woelke
B"H

Befindet sich Israel im Alarmzustand ? Ein Leser fragte mich zurecht in einer e – mail, ob Israeltouristen nicht lieber ihren Urlaub hierzulande absagen sollten. Den Grund kann sich sicher jeder denken: Ein eventueller Angriff Israels auf die iranischen Atomeinrichtungen.

Besteht also derzeit ein Grund, den Israelurlaub besser abzusagen ? Die öffentlichen Diskussionen jedenfalls lassen allen Anlass für negative Mutmassungen zu.

Ob ein Tourist den Urlaub verschieben oder gar absagen will, liegt allein an ihm. In Israel zumindest ist die Stimmung so, dass der normale Alltag weiterläuft. Viele Israelis sind der Meinung, dass unsere Armee einen Militärschlag ausführen sollte, andere wiederum befürworten das Gegenteil. Das Leben geht weiter und nichts deutet auf Panik hin, wenn wir einmal von diversen Massenmedien absehen.

Angeblich sucht Netanyahu Unterstützung für seinen Plan. Auch vom geistigen Führer der SHASS – Partei, Rabbi Ovadiah Yosef. Vor wenigen Tagen soll Netanyahu einen Abgesandten zum Rabbi geschickt haben, der Letzterem unmissverständlich klarmachte, SHASS solle ja für einen Angriff stimmen. Dazu sei angemerkt, dass die SHASS – Partei in der Koalition sitzt. Wie sich Rabbi Yosef letztendlich entschieden hat, ist nicht bekannt, doch geht es ihm normalerweise stets um die eigene Taktik.

Das Ausland und die israelischen Medien spekulieren auf Teufel komm heraus. Ob Netanyahu erst die Wahlen in den USA abwarte oder sich überhaupt auf Obama verlassen könne. In Israel meinen viele, dass das Land im Ernstfall immer allein dastehen wird und sich daher auf niemanden in der Welt verlassen kann. Eines jedoch fällt auf: Wenn ich ein Land angreifen will, posaune ich dies nicht im Vorfeld hinaus, sondern tue es. So wie Menachem Begin es einst gegen die irakischen Atomeinrichtungen tat. Heimlich und schnell zugeschlagen und das wars. Wieso sollte ich jedes Wenn und Aber im voraus ausdiskutieren ? Womit wir zu einer weiteren Spekulation kommen ? Will Netanyahu den Iran vielleicht nur warnen und zum Einlenken bewegen ?

Achmadinejad scheint alles andere als Angst zu haben. Ich an seiner Stelle würde beim Anblick dieser Bilder genau so denken: Israelische Soldaten aus den Eliteeinheiten Kfir und Golani, die nackt vor der Kamera posieren und deren Bilder aus ihren e – mail Accounts geklaut worden sind. Danach stellte jemand alle nackten Tatsachen auf eine Porno Site. All das macht bestimmt keinen bedrohlichen Eindruck auf Achmadinejad und Israel steht, dank ein paar Armee -  Idioten, wieder einmal als der Depp dar. Aber wer weiss, vielleicht sind die nackten Soldaten ja nur eine neue Netanyahu – Taktik !

Montag, 20. August 2012

Hitzewelle

B"H 

Über 30 Grad Celsius weist das Thermometer auf. Nicht mal eben so auf ein Wochenende oder eine Woche wie in Europa, sondern nonstop von Mitte Mai bis mindestens Ende September. Dabei hatten wir in diesem Sommer längere Hitzeperioden von weit mehr als 30 Grad Celsius. Wer meint, es sei fast alles vorüber, der kann sich gleich auf eine weitere Woche sowie diesen Schabbat mit Hitzewelle einstellen. 


Sommertrockenheit in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
 

Morgens gegen spätestens 7.30 Uhr muss ich meine zwei Balkontüren schliessen, denn sonst wird meine Wohnung zur tropischen Zone. Erst gegen 16.30 Uhr kann ich mich, nach Abzug der Sonne, wieder auf den Balkon wagen und dort sitzen. Aber es ist nicht nur die Hitzewelle und die damit verbundenen Waldbrände, die für Schlagzeilen sorgen. 

Am Zion Square in Jerusalem wurde ein 13 – jähriger arabischer Teen von israelischen Jugendlichen zusammengeschlagen. Eine abscheuliche Tat, doch eines fällt seltsamerweise auf: Werden Israelis von Palästinensern verprügelt oder ermordet, halten sich Netanyahu und Peres nicht selten zurück. Geht es dagegen um einen Palästinenser, so macht sich der 89 – jährige Greis Peres so richtig wichtig. Vor wenigen Tagen noch mischte er sich in Regierungsentscheidungen ein als er predigte, Israel solle den Iran nicht angreifen. Von sämtlichen Seiten hagelte es sofort Kritik auf Peres ein. Als Präsident habe er sich nirgendwo einzumischen und es geht sogar das Gerücht um, Peres wolle noch einmal antreten und Ministerpräsident werden. Dabei machte er während seiner aktiven Regierungszeit alles falsch, was er anfasste. Er lehnte die Bombardierung eines irakischen Atomreaktors ab. Dies geschah zur Zeit der Regierung Menachem Begin. 

Später stand besonders Peres für das Palästinenserabkommen von Oslo, welches sich als pure Katastrophe erwies. Immer wenn Peres entscheiden will, geht alles in die Hose. Vor wenigen Tagen feierte er seinen 89. Geburtstag und es wird an der Zeit abzudanken. Davor jedoch hat Peres Angst, denn dann macht er keine Schlagzeilen mehr und sitzt ganz allein daheim. 

Derweil geht der Alltag weiter und aufgrund der Hitzewelle fühlen sich viele Leute energie - und lustlos. Mich mit eingeschlossen. Bei der Hitze kommt man zu kaum etwas und ich verschiebe sämtliche Arbeitsaktivitäten auf den späten Nachmittag und Abend. 

Mitte nächsten Monats stehen die hohen jüdischen Feiertage an und was viele traditionell tun ist die Wohnung auf Rosh Hashana (jüd. Neujahrsfest) - Vordermann zu bringen. Eine Tätigkeit, die mir auch noch bevorsteht. Insbesondere der Fensterputz. 

Ferner kosten die vielen anstehen Feiertage massig Geld und, wie berichtet, erhöhen sich pünktlich zum 1. September die Preise samt Mehrwertsteuer. Und so hat ein jeder seinen Alltagskampf auszutragen und denkt dabei weniger an den Iran als an den Vermieter, der pünktlich am 1. des Monats seine Miete will. Israel ist ein teures Land, indem die Bürger mit sich selbst beschäftigt sind und die Regierung deswegen weit mehr freie Hand hat als vielleicht anderswo in der Welt.

Ach ja, und Deutschland scheint sich wieder einmal auf die Seite der Al Khaida zu schlagen und unterstützt syrische Rebellen. Das ist keine Überraschung, denn Deutschland kriecht immer irgendwo im Nahen Osten herum. Entweder bei den Iranern, den Saudis, im Libanon oder bei den Palästinensern.

Montag, 13. August 2012

Aktuelle Photos von der Jerusalemer BALABASTA 2012

B"H

Trotz wilder Spekulationen bezüglich des Iran, geht das Leben auch in Israel weiter und ich habe keine Zeit, mich all den Spekulationen hinzugeben. Nach meinem Unfall vor einem Monat habe ich mich endlich wieder erholt. Zwar gibt es noch Schmerzen im Rippenbereich. Besonders beim Hinlegen und sich im Schlaf drehen und wenden, aber nichtsdestotrotz habe ich fast alle Schmerzmittel abgesetzt. 

Mit meinem Anwalt treffe ich mich erneut in dieser Woche. Entweder kommt es zu einer finanziellen Einigung mit der EGGED – Versicherung oder wir ziehen vor Gericht. Und da stehe ich nicht allein, denn die schwerverletzte Jordan wartet mit einem super Anwalt aus Tel Aviv auf. 

All das ist momentan wichtiger als irgendein Achmadinejad und dessen idiotischer Israelhass. Da suche ich mir, wie Tausende Israelis ebenso, Positiveres und genau da brauchte ich heute abend nicht lange zu suchen. 

Zuerst aber muss ich eingestehen, einen Fehler gemacht zu haben. Das derzeitige August – Event BALABASTA findet nicht an jedem Montag des Monats statt, sondern SONNTAGS !!! 

Heute abend also war es wieder soweit und ehrlich gesagt war ich überrascht, bei meinem Markteinkauf auch gleich auf der BALABASTA zu landen. Die Stadtverwaltung lobt das erfolgreiche alljährliche Event auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt; viele ultra – orthodoxe Jude hingegen lehnen es ab und da schliessen sich sogar viele Standbesitzer an. Tausende Menschen strömen vom frühen Abend bis Mitternacht auf den Markt und schauen Attraktionen: Konzerte, Jongleure, Maler, Clowns für die Kinder, extra Fressstände und und und. Mit dem Einkaufen jedoch hapert es, denn die Leute wollen Attraktionen sehen und keine Äpfel oder Wassermelonen mit sich herumschleppen. 

Hier nun ein paar Photos von den heutigen Attraktionen:









Die Lubawitscher (Chabad) Chassidim hatten auch einen Stand.



Witzige Showeinlagen













Sicherheitscheck





Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 12. August 2012

Schulbeginn in Israel und der Untergang der heimischen DO - IT - YOURSELF

B"H 

Aller Gerüchte bezüglich eines israelischen Angriffs auf den Iran zum Trotz, beschränke ich mich lieber aufs Wesentliche. Sprich, den gelebten Alltag. Taktisch gesehen, glaube ich kaum, dass unsere Regierung einen etwaigen Angriff auf die Atomeinrichtungen des Iran munter im voraus bekannt gibt. Frei nach dem Motto: "Wir kommen dann mal in drei Stundem zum Bombardement vorbei !" :-) 

Wer dazu noch die israelische Presse und das momentane Sommerloch kennt, der kann sich eh vorstellen, dass mal wieder mehr spekuliert anstatt mit Fakten aufgewartet wird. Fakten nämlich kennt außerhalb des Kabinetts niemand, aber man muss ja der Leserschaft etwas bieten. Aus diesem Grund mache ich mir im Hinblick auf den Iran keinen großen Kopf und beteilige mich an keiner Panikmache. Dagegen fahre ich einmal wieder mehr ein wirtschaftlich – gesellschaftliches Thema auf: 

Am 27. August beginnen in Israel die regulären Schulen mit dem neuen Schuljahr. Religiöse Schulen beginnen eine Woche vorher mit dem Unterricht, doch, insgesamt betrachtet, gehen die Sommerferien dem Ende entgegen. Wer dieser Tage in Supermärkte oder anderweitige Discounter aller Art einkaufen geht, der wird nur so mit Schulkram überhäuft. Sonderangebote über Sonderangebote und alles unübersehbar meist auf Paletten aufgeschlichtet. Vom Anspitzer, zum Radiergummi, zum Heft bis hin zum Ordner … zum baldigen Schulbeginn geht der Billig – Run auf die Schulwaren los. 

Ich betreibe hier keine Office Depot Werbung, obwohl dies auf den ersten Blick so erscheinen mag. Zugegeben, die israelische Schreibwarenkette Office Depot fährt heute mit einer riesen Werbeaktion in der größten Tageszeitung des Landes, ISRAEL HAYOM, auf. Vieles wird zum sagenhaften Preis von nur einem Schekel (ca. 20 Cent) angeboten. Stifte, Textmarker, etc. Alles zum Schulbeginn halt. 

Worauf ich im Fall OFFICE DEPOT jedoch eingehen will, ist die massenhafte Schliessung zahlreicher Filialen. Zuletzt die der eher heruntergekommen aussehenden Office Depot Filiale im ehemaligen Jerusalemer Kaufhaus Ha'Mashbir. Das Kaufhaus selbst ist von der King George längst in ein neues Gebäude an der Jaffa Road / Zion Square umgezogen. Im alten Gebäude an der King George dagegen zogen mehrere israelischen Ketten wie der Drogerieriese SUPERPHARM ein. Im oberen Stockwerk befand sich bis vor kurzem Office Depot, doch das gehört jetzt zur Vergangenheit. 



Die heutige OFFICE DEPOT Werbung in der ISRAEL HAYOM Tageszeitung

Photo: Miriam Woelke

Immer mehr Office Depot Filialen schliessen und demselben Schicksal sieht der israelische "Obi" mit dem hiesigen Namen ACE entgegen. Die heimische Presse lästert, dass beide Ketten (Depot & ACE) offenbar ihren wichtigsten Konkurrenten IKEA übersehen oder besser, ignoriert haben. Die zwei israelischen IKEA – Niederlassungen befinden sich zwar weit weg. Einmal in Netanyah und die zweite Niederlassung in Rishon Le'Zion. Dennoch zieht es die Israelis lieber zu den Schweden als ins heimische ACE oder Office Depot. Neulich kaufte ich mir bei ACE ein Regal und der Service war unter aller Sau. ACE wirbt mit dem Slogan "Kaufen und daheim zusammenbauen". Kein Problem und ich baue fast alles selbst und schliesse auch einmal eine Lampe an. Mit dem Regal aber gabs Probleme, denn in der Packung waren die falschen Schrauben und da nützte das beste Do – It – Yourself - Gewerkel nichts mehr. Umtauschen wollte mir der russische Servicetyp die falschen Schrauben nicht und so musste ich nochmals neue Schrauben kaufen. Niemals wieder ACE, so schwor ich mir. Und wenn, dann ggf. nur im Notfall. 

Israelische Firmen verschlafen nicht selten den Anschluss und sobald ein günstigerer Kandidat mit besserem Service aufwartet, kann sich diese Ignoranz als Schuss nach hinten erweisen. Zu viele israelische Firmen sind sich ihrer Sache zu sicher und meinen, die Kundschaft hänge von ihnen ab. In einem Markt, in dem sich die internationale Konkurrenz immer mehr durchbeisst (Beispiel: IKEA, H&M oder die Suppen und Saucen von KNORR), wird es immer schwerer, auf seiner eigenen Sturheit zu bestehen. Wenn IKEA eine Filiale in Jerusalem eröffnen täte, so wäre das für Tausende potenzieller Kunden von Vorteil, für israelische Do – It – Yourself Märkte jedoch der Ruin. Aber ich nehme einmal an, dass es für einen Riesen wie IKEA nicht so einfach ist, in Jerusalem ausreichend Verkaufsfläche zu finden.

Dienstag, 1. Mai 2012

Die israelische Regierung zur Kritik des Yuval Diskin

B"H

Immer dann, wenn sich ein hochrangiger Israeli, sei es ein Politiker, selbsternannter Gesellschaftsaktivist oder, wie in diesem Fall, ehemaliger Geheimdienstchef (Schabak), sich gegen die Netanyahu – Regierung aussprechen, laufen SPIEGEL ONLINE und anderweitige deutsche Medien zur Hochform auf und berichten eifrig. Als denken viele Israelis genau so und halt nur die fanatischen Rechten verweilen in ihrem "Fundamentalismus". 

Bestes Beispiel: Vor ein paar Tagen verkündete der Ex – Schabak – Boss Yuval Diskin, er glaube nicht an die israelische Regierung und mit dem Angriff auf den Iran sei das halt so eine verlogene Sache. 

Was genau hinter Diskins Aussage steckt, wem er damit eins auswischen will und vor allem, an wem er sich für eine Nichternennung rächen will, darüber erfährt der deutsche Leser nichts. In Israel wurde das Thema breitgetreten, man nahm es zur Kenntnis und mittlerweile ist es abgehakt. Eben weil täglich irgendein Politiker eine Meinung vom Stapel läßt. 

JEWISH NEWS ONE bringt eine kurze Zusammenfassung sowie die Reaktion der israelischen Regierung:

Freitag, 30. März 2012

Der Iran und Terroristen stehen hinter dem "March to Jerusalem"

B"H 

Überraschen tut es nicht zu hören, dass der Iran und einschlägige palästinensische Terroristen wie Marwan Barghouti hinter dem Global "March to Jerusalem" stehen, der an diesem Wochenende stattfindet. Die Syrer wollen zu Tausenden die Grenze nach Israel stürmen. Als ob das Land nichts Wichtigeres zu tun hat. 

Die arabische Welt betreibt seit Monaten einen riesigen Wirbel um den Marsch und die israelische Hasbarah hängt kläglich hinterher. Auf Youtube klickte ich auf ein Video, was äußerlich recht gut aussah, doch bei kurzer Nachforschung zu einer Site führte, die ebenso israelfeindlich wie arabische Sites. Nämlich eine fundamentalistisch - christliche Site. Fundamentalisten wie die Evangelikalen geben sich israelfreundlich und hetzen wie wild gegen Muslim; im Grunde genommen sind gerade derlei fanatische Christen wie Freikirchler nicht besser als israelfeindliche Moslems.

Donnerstag, 22. März 2012

Über was Israelis nicht sprechen wollen


Heutige Zivilschutzübung

B"H 

Nehmen wir einmal an, Israel bombardiere die iranischen Atomeinrichtungen. Was dann ? Hat der Iran nicht in letzter Zeit Israel mit einem verheerenden Gegenschlag gedroht ? Immer wieder vernehmen wir, dass die nuklearen Einrichtungen des Iran zerstört werden sollen, aber wer kann uns wirklich garantieren, dass solch ein Militäreinsatz 100%ig von Erfolg gekrönt sein wird ? Wäre ich Achmadinejad, hätte ich längst all meine geheimen Einrichtungen verlegt. Wenn es sein muss, alles auf unterirdischer Basis. 

Genau deswegen stelle ich die Frage in den Raum, denn kein einziger Politiker oder General ist in der Lage, einen Erfolg zu garantieren. Was wäre, wenn die Einrichtungen zwar zerstört werden, doch Achmadinejad ganz woanders im Untergrund weiter an seinem Bömbchen bastelt ? Und was, wenn nach einem israelischen und / oder amerikanischen Angriff, der Iran auf sofortige Gegenoffensive macht ? Auf Tel Aviv oder weitere israelische Städte. 

Heute morgen startete Israels Zivilschutz (Pikud HaOref) eine großangelegte Übung und am Morgen hörte ich die Sirenen. Trotz aller Übungen sollten wir die aktuelle Lage nicht vergessen, die uns da sagt, dass eigentlich kaum jemand auf einen Militärschlag auf unser Land vorbereitet ist. Fast jedes Haus verfügt über einen Bunker, doch seit dem Libanonkrieg hat sich wenig getan. Die Mehrheit der öffentlichen Bunker ist in heruntergekommenen Zustand und vollgepackt mit Müll. 

Eine Stadt wie Tel Aviv ist dicht besiedelt und die Gebäude stehen aus Platzmangel oftmals so dicht nebeneinander, dass ich meinen Nachbarn auf den Teller schauen kann


Dichtbesiedeltes Israel: Ramat Gan (nahe Tel Aviv)

Photo: Miriam Woelke

Allgemein versuchen Presse und Politiker stets der Frage auszuweichen, was denn passiere, wenn der Iran tatsächlich zurückschlage. Die Realität sieht leider so aus, dass niemand eine Antwort auf die Frage parat hält. Es gibt wohl kaum exakte Informationen über das Waffenarsenal von Achmadinejad oder wie eine Gegenoffensive genau aussieht. Einerseits betreiben viele israelischer Politiker Panikmache, andererseits aber fühlen sich die Israelis sicher, denn sie verweisen auf unsere starke Armee. 

Um ehrlich zu sein: Ich fühle mich überhaupt nicht so sicher. Startet der Iran keine Gegenoffensive, so können wir davon ausgehen, dass Achmadinejad die Hizbollah sowie die Hamas anhält, Israel zu bombardieren. Wie ich bereits unzählige Male sagte: Wir sollten uns vielleicht besser auf unsere direkten Nachbarn konzentrieren als nur auf den Iran fixiert zu sein.

Dienstag, 28. Februar 2012

14. März 2012: "War Game" Simulation in Tel Aviv

B"H

Ashdod, Sderot, Beersheva, Ashkelon, die Negev ... das war doch erst der Anfang und alle wissen es. In absehbarer Zeit werden Hamas und "Jihad Ha'Islami" ihren Raketenterror ausweiten und von Gaza aus auf Tel Aviv und Umgebung zielen. Die Negev – Städte bildeten sozusagen erst den Anfang und die Sammlung von “Erfahrung” im Abschiessen von Raketen. Das eigentliche Ziel der Palästinenser aber heißt: Tel Aviv genaus so wie die Umgebung Netanya, Rishon LeZion oder Holon.

Hamas und auch die Hizbollah im Libanon haben aufgerüstet und warten wir erst einmal ab, was mit dem Hightech – Waffenarsenal in Ägypten oder Syrien passiert, wenn die "Muslimische Bruderschaft" die Oberhand gewinnt. Atomwaffen in den Willkürhänden islamischer Extremisten. Nicht nur der Iran sandte Waffenlieferungen nach Syrien, sondern vor allem Russland. 

Die Hamas in Gaza droht mit Langstreckenraketen und Israel nimmt die Drohung ernst. Aus diesem Grund wird in Tel Aviv am 14. März der Ernstfall geprobt. Ein Raketenangriff auf die Stadt soll simuliert werden; genau zwei Minuten nach einem Sirenenalarm. Die Simulation beinhaltet zwei Raketeneinschläge: Einen in die Ayalon Shopping Mall (Ramat Gan) und den zweiten in Tel Aviv – Süd. 

Der Sirenenalarm sowie die gesamte Übung sind nur für Militär und das Home Front Kommando gedacht und die Öffentlichkeit wird davon nichts mitbekommen ! 

Angeblich besitzt der Gazastreifen FAJR 5 Raketen aus iranischer Produktion und diese verfügen über eine Reichweite bis mindestens Tel Aviv.







Fajr 5 Rakete

Freitag, 24. Februar 2012

Zweifel an einem schnellen Angriff gegen den Iran

B”H 

Es sieht gerade zu aus als überschlagen sich gewisse politische Ereignisse in Israel. Die TV News sind voll mit einem eventuellen Angriff gegen den Iran, was mir mittlerweile langsam auf die Nerven geht. Gestern abend zeigte der israelische Kanal 2 die iranische Armee bei einer mehrtägigen Luftabwehrübung. 

Die Mehrheit der Israelis scheint einem Angriff gegen den Iran zuzustimmen, doch wenn, dann mit Beteiligung der USA oder ggf. Europa. Auf alle Fälle keinen Alleingang wagen. 

Ich war dann nicht die Einzige (neben zahlreichen Politkommentatoren), die dachte, dass momentan ziemlich viel Wind betrieben wird. Wer wirklich angreifen will, der tut das und posaunt nicht vorher monatelang herum. Deswegen zweifele ich daran, dass ein Angriff dieser Tage überhaupt zur Debatte steht. Vielmehr sollte sich auf die heimische Situation mit der Hizbollah sowie den Palästinensern konzentriert werden, wie uns dieser Artikel wieder einmal beweist.

Dienstag, 14. Februar 2012

Im gesellschaftlichen freien Fall

B”H 

Ehrlich gesagt, verspüre ich nicht immer den Drank, auf Bombenanschläge, die atomare Bedrohung aus dem Iran oder überhaupt die Politik einzugehen. Was heute gesagt wird, kann morgen in der israelischen schnelllebigen Welt schon wieder völlig irrelevant sein. Während Pro – Israel Blogger pausenlos Hasbarah (Erklärung) betreiben, steht für mich der gelebte Alltag im Vordergrund. Da bin ich zuhause, genau so wie die Mehrheit aller Israelis: "Was mache ich morgen und wie wird es auf der Arbeit ? Ist viel zu tun oder kann ich eher Feierabend machen, um den Tag noch zu geniessen ?" Momentan bin ich erkältet und daher eh froh, früher ins Bett zu kommen. 

Neulich erst unterhielt ich mich auf der Arbeit mit einem Kollegen, der vor sechs oder sieben Jahren aus der Ukraine eingewandert ist. Fast Vierzig Jahre alt und voll in der russischen Mentalität verankert, die einen nicht nach links oder rechts schauen läßt, sondern stur gerade aus. Alles Neue brauchen wir nicht und was bisher gut war, kann jetzt nicht schlecht sein. Nur russisches TV konsumieren und selbst sein Facebook ist russisch. 

Wir unterhielten uns über einen weiteren Russen, der täglich bei uns vorbei kommt, um unsere Firmenmülltonnen zu zerlegen. Flaschen, Essenreste, ggf. alte Shirts, was sich eben so findet, das sammelt der Russe ein. Mein Kollege legte bei unserer Diskussion sofort die russische Seite dar: Die israelische Regierung sei schuld an der Armut. Da werden Neueinwanderer ins Land geholt und dann abrupt fallen gelassen. So in der Art: “Ihr seit jetzt da und dann macht mal !” 

Als ich ihm entgegnete, dass jeder Einwanderer oder überhaupt jeder Bürger mehr Eigeninitiative an den Tag legen muss, wurde russischerweise alles bestritten. Anscheinend warten russische Neueinwanderer immer noch auf den Arm der Regierung, die ihnen sofort einen Job zuschustert und ihr Leben regelt. Israel aber ist kein Kolchos, sondern Kapitalismus pur. Wer nicht allein losrennt, bleibt ebenso allein auf der Strecke. 

Ganz in der Nähe meines Arbeitsplatzes befindet sich eine Art Obdachlosenunterkunft. Niemand kann sich vorstellen, wie viele Leute täglich bei uns vorsprechen und nach dem Weg dorthin fragen. Zwanzig Schekel (ca. 4,50 Euro) soll eine Übernachtung kosten. Ob es dort Essen gibt oder auch Frauen aufgenommen werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Vorwiegend ältere männliche Israelis fragen nach dem Weg zur Unterkunft. Die billigste Art, in Tel Aviv zu nächtigen, ohne sich an den Strand legen zu müssen. 

Geschiedene Männer, die zwar Familie haben, doch die Angehörigen sie nicht aufnehmen wollen. Ein ehemaliger Soldat, der an einem Trauma leidet, irgendwie seinen Verstand verlor, eine hohe Rente von der Armee bekommt, doch trotzdem ohne feste Bleibe dasteht. Alkoholiker, Junkies, Leute, die jeden Tag Mülltonnen durchforsten und so manchen Müll weiterverkaufen. Und sei es auf dem Flohmarkt in Jaffa. 

Kurz gesagt, in Israel muss jeder sehen, wie er über die Runden kommt und allein das steht im Vordergrund. Was interessiert Otto Normalverbraucher der Iran, wenn morgen nur eine Scheibe trocken Brot auf dem Teller liegt ? 


Ramsch auf dem Flohmarkt von Jaffa. Obwohl der Flohmarkt an sich ein beliebtes Touristenziel darstellt, findet sich ein Unmenge von Kitsch und Weggeworfenem.


 Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 12. Februar 2012

Und mit so etwas soll Israel Frieden schliessen ?


Mahmoud Achmadinejad (Iran) & Ismail Chaniyeh (Hamas - Oberhaupt / Gaza) dieser Tage zusammen in Teheran.


Verlangt die EU immer noch, dass Israel sich mit der Hamas auf einen "Friedensdialog" einlassen soll ? Offenbar ja, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Hamas will kein Israel, sondern die Errichtung eines islamischen Staates a la Vorbild Iran.

Sonntag, 5. Februar 2012

Israelischer Angriff auf den Iran ?

B”H

Alles redet von einem israelischen Raketenangriff auf den Iran. Stattfinden soll dieser, laut vielerlei Presseberichten, noch bis zum Sommer. 

Wir Bürger stehen erst einmal blöd da, denn was für Informationen erhalten wir schon. Ahmadinejad soll an seinen Atombomben basteln und in ein paar Monaten oder Jahren schussreife Atomwaffen zur Verfügung haben.


Iranische Soldaten


Die israelische Presse betreibt einen riesen Aufwand bezüglich der Berichterstattung zu einem möglichen israelischen Angriff. Ich persönlich betrachte das oft als Panikmache. Anstatt sich nur auf den Iran zu konzentrieren, sollte Netanyahu einmal einen Blick auf unsere direkten Nachbarn und deren konventionelle sowie chemische Waffen werfen. Oder glaubt etwa jemand, Hizbollah – Chef Nasrallah wird lange zögern, einen neuen Krieg anzuzetteln. Das hätte er schon längst liebend gerne getan, wenn er denn nur das “Okay” aus dem Iran bekommen hätte. Und was ist mit der unsicheren Lage in Ägypten, wo die Mehrheit der Bevölkerung die radikal – islamische “Moslemische Bruderschaft” vorzieht ? Von Syrien ganz zu schweigen, denn es ist nicht sicher, wer nach Assad kommen wird. 

Insgeheim sehe ich eine drastisch und radikale Islamisierung des Mittleren Osten kommen und das ist eine viel größere Gefahr für Israel als der Iran. Immerhin glänzt Achmadinejad eh damit, sein Waffenarnesal in den Libanon oder den Gazastreifen zu transpotieren, denn von diesen Orten läßt es sich “wunderbar” und "bequem" auf Israel schiessen.

Montag, 28. November 2011

Riesige Explosion in Isfahan / Iran

B”H 

In der iranischen Stadt Isfahan, dort wo Achmadinejad sein Uranium umwandelt, soll es eine riesige Explosion gegeben haben. Zuerst beschuldigte die iranische Presse den Mossad bzw. Israel, doch kurz darauf wurde die Meldung von der Website genommen und nun wird wieder einmal das Geschehen abgestritten. 

Falls die Explosion tatsächlich in oder nahe einer der Atomanlagen stattgefunden haben sollte, sieht es ganz danach aus als habe der Iran einige interne Betriebsunfälle zu vermelden. 

Mehr bei YNET !

Sonntag, 27. November 2011

Iran richtet 150,000 Raketen gen Israel

B”H 

Der iranische Verteidigungsminister drohte heute abend, dass bei einem Angriff auf sein Land, 150,000 Raketen auf Israel fliegen werden. Darunter auch atomar bestückte Missiles. Egal, welches westliche Land den Iran angreife, Israel wird die Retourkutsche erhalten.

Gestern hiess es noch, dass ebenso der NATO – Stützpunkt in der Türkei angegriffen werde.

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