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Montag, 12. November 2012

Blick von der Jerusalemer Promenade (Tayelet)

B"H

Zum ersten Mal nach mehr als Zwanzig Jahren besuchte ich heute die Jerusalemer Tayelet (Promenade). Vieles fand ich, wie erwartet, verändert vor, doch das israelische UNO Hauptquartier macht sich oben auf dem Promenadenhügel immer noch breit. Ich sage dies, weil die Mehrheit des UNO Personals in Israel aus Palästinensern besteht und dreimal dürft Ihr raten, warum die UNO in New York ständig Israel angeht, die Palästinenser dagegen gewähren läßt.









Das UNO Hauptquartier in Jerusalem

Copyright: Miriam Woelke


Heute war es teilweise sonnig, doch vorwiegend grau in grau und regnerisch. Deswegen sind die Videos etwas dunkel geraten.:-)

Viel Spaß beim Blick von der Promenade auf die Alt - und Neustadt Jerusalems !






Montag, 5. November 2012

SEGWAY in Jerusalem

B"H

Jerusalem einmal anders kennen lernen. 

Nicht weit von meiner Wohnung befindet sich eine Segway Tour Company, doch weiss ich nicht, ob es sich um dasselbe Unternehmen handelt, wie im Video. Wer sich interessiert, kann einmal an der Derech Hebron Straße, nahe dem Media Center, nachschauen.


Montag, 13. August 2012

Sefer ve'Sefel - Buch und Tasse


Photo: Miriam Woelke
B"H

Früher gab es neben den Büchern auch noch eine Mug (große Tasse) Kaffee zu trinken. Heute ist das nicht mehr so und es sind nur noch die Bücher verblieben. 

Sefer = Buch 

Ve = Und 

Sefel = Große Tasse 

"Sefer ve’Sefel" ist eine alte Jerusalemer Institution und wird von einem Israeli geleitet. Die Bücher sind meist Second Hand, doch auf solch eine enorme Auswahl englischsprachiger Literatur stößt man nicht alle Tage. Second Hand Books sowie neue Bücher vorwiegend in englischer Sprache, aber an Hebräischem ist auch einiges dabei. 

Die Buchandlung, die man per Außentreppe erklimmt, dehnt sich über zwei Stockwerke und einen Balkon aus. Die Preise sind fair und man findet dort vieles, was normalerweise erst bestellt werden muss. Nebenher viele Bücher zur jüdischen Religion. Ansonsten werden englischsprachige Klassiker, Nicholas Sparks bis hin zum Leon Uris, Dan Brown oder Harry Potter angeboten. Kurz gesagt, einfach fast alles. 

Leider verpasste ich es, mehr Photos zu machen, doch demnächst plane ich einen eigenen Youtube Channel und dann werden mehr eigene Videos in die Blogs gestellt. Auch von "Sefer ve’Sefel".



Location "SEFER ve'SEFEL": Yavetz Street 2. In einer kleinen Seitengasse an der Jaffa Road. Direkt neben dem Hintereingang zur Bell Mall. Die Gasse befindet sich auf der linken Seite, bevor Jaffa Road und King George zusammentreffen. 

Photo: Miriam Woelke

Montag, 30. Juli 2012

Derech Beit Lechem / Baka

B"H

Zwischen den IN Straßen Emek Refa’im (German Colony / Katamon) und der Derech Beit Lechem befindet sich eine ebenso begehrte, wenn auch nicht billige, Wohngegend: Der Jerusalemer Stadtteil BAKA mit seiner Hauptstraße Derech Beit Lechem. 

Immer wieder neu erinnert mich die Gegend um die Derech Beit Lechem an eine richtige kleine Nachbarschaft. So mag man sich den idealen Stadtteil vorstellen, in dem man zuhause ist. Cafes, Geschäfte, nette Häuser und nebendran das Industrie – und Einkaufsgebiet Talpiyot. 

Die Derech Beit Lechem ist mit der Buslinie 7 zu erreichen und wer sich in der Gegend aufhält, der kann von der Emek Refa’im, Talpiyot oder Arnona aus bequem laufen. Aus der Stadtmitte heraus empfiehlt sich ein Bus. 

Es muss nicht immer die wilde abendliche Action in der überteuerten Emek Refa’im sein, sondern der Normalo findet auch in der Derech Beit Lechem ein gepflegtes Nachtleben mit Waffle Bar, Bagel und Cafes. 




Stadtteil Baka in Jerusalem

Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 26. Juli 2012

Israels Großbäckerei ANGEL in Jerusalem

B"H  

Das Familienunternehmen ANGEL (ausgesprochen: Andschel) ist der größte Bäckereibetrieb Israels mit Hauptsitz im Jerusalemer Stadtteil Kiryat Moshe (Ecke Kanfe'i Nesharim / Farbstein Street). In der Produktion arbeiten meistens Araber und russische Einwanderer. Nebendran befindet sich der Fabrikverkauf mit Kaffeeausschank und kleiner Essecke (Eingang: Farbstein / Beit HaTfus). 

Obwohl ich kein großer ANGEL – Konsument bin und das Brot eh viel zu wässerig finde, zum Fabrikeinkauf begebe ich mich schon ab und zu. Apfel in Blätterteig gebacken kann ich wärmstens empfehlen. 







Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 17. Juni 2012

Das Jerusalemer AVRAHAM HOSTEL am Schabbat

B"H 

Das AVRAHAM HOSTEL in Jerusalem gehört zu den besten in Israel. Hostelworld sowie Hostelbookers loben das Hostel bis in den Himmel hinein. 

Als ich im Mai ein paar Tage auf den Einzug in meine neue Wohnung warten musste, checkte ich für die Tage ins Avraham Hostel ein und war begeistert. Ich hatte mir ein Privatzimmer genommen, welches recht groß und geräumig war. Der Preis stimmte und das morgentliche Frühstücksbufett war mehr als reichlich. 

Vielerorts wird über das AVRAHAM HOSTEL berichtet, doch eines, was nie zur Sprache kommt, möchte ich unbedingt erwähnen. Offenbar hat keiner der anderen Berichterstatter je in dem Hostel übernachtet, sondern sich nur mündlich Inhalte erzählen lassen. Ich meinerseits war selber Gast und obwohl das Avraham wirklich super ist, so hat es dennoch seine Problemchen am Schabbat. 

Ein religiöser Jude mag am Schabbat auf ungeahnte Schwierigkeiten stossen. Okay, der Fahrstuhl muss nicht benutzt werden und man kann die Treppen bis hinauf in den 3. Stock erklimmen. Die Eingangstür zum Hostel ist da schon ein bisschen komplizierter, denn die kann von innen nur per Knopfdruck geöffnet werden. Wer von draußen hinein will, der muss nicht selten erst die Rezeption anläuten, welche daraufhin per Buzzer die Tür öffnet. 

Ich erwähne dies nur, damit relig. Juden wissen, was sie so ungefähr zu erwarten haben und sich ggf. darauf vorbereiten, wenn sie denn den Schabbat im Hostel verbringen. Ansonsten bietet das Hostel für den Touristen interessante Ausflüge wie Pub Crawl, eine Altstadttour, Karaoke, Filmeabend oder eine Tour über den benachbarten Machane Yehudah Markt. Einige Ausflüge und hauseigene Kurse (wie israelisch kochen) sind umsonst. Andere hingegen verlangen einen kleinen Unkostenbeitrag.

Montag, 11. Juni 2012

Neues aus dem jüdischen Altstadtviertel in Jerusalem


Besuchermassen beim derzeitigen LIGHT FESTIVAL in der Jerusalemer Altstadt

B"H

Beim Durchqueren der Jerusalemer Altstadt machte ich im jüdischen Viertel ungemein positive Entdeckungen. Gleich neben dem Cardo eröffnete die Jerusalemer Bäckerei – und Kaffeehauskette NE’EMAN. Wer sich all die extrem hohen Fressalienkosten im jüdischen Viertel ersparen will, der kaufe Kaffee und Kuchen bei Ne’eman ! Es wurde höchste Zeit, dass Preiswertes angeboten und nicht nur reine Touristenabzockerei betrieben wird. 

Und was erwartet den Besucher noch ?



Ein neuer Burger Place gleich neben einem neuen Makolet (kleiner Supermarkt). Siehe unteres Photo !



 Und das alles gegenüber der Holy Bagels, vor den Treppen hinunter zur Klagemauer (Kotel).



Photos: Miriam Woelke

Neben dem Burger Place befinden sich weitere Bagel Snacks sowie ein Café. Für Burger und Bagel übernehme ich keine Preisgarantien, doch das Café mittendrin ist nicht besonders teuer. Israelischer Standard, keine Touristenabzocke und mit gutem Kaffee.

Da fehlt nur noch eines: Die Toilette ! 
Das Cafe besitzt eine eigene Toilette, viele weitere die Bagel Etablissements nicht. Dafür naht gleich um die Ecke das kostenlose öffentliche Örtchen oder unten an der Klagemauer die Toiletteneinrichtungen (ebenso kostenlos). Normalerweise sind die Toiletten der jüdischen Altstadt (besonders an der Klagemauer) recht sauber gehalten. Da man jedoch nie weiss, was einen erwartet, empfehle ich, immer etwas Klopapier oder Papier Tissues dabeizuhaben. Für den Fall eines Falles ! :-)

Links:

Das Cardo in der Jerusalemer Altstadt, Teil 1

Das Cardo in der Jerusalemer Altstadt, Teil 2

Sonntag, 10. Juni 2012

Das Jerusalemer LIGHT FESTIVAL 2012, Teil 1

B"H

Wie versprochen, stelle ich viele viele Photos vom Jerusalemer LIGHT FESTIVAL 2012 in den Blog. Aus all den Photos mache ich eine kleine Serie. 

Am Donnerstag war ich bei Festival in der Altstadt. Insgesamt ziehen sich drei Pfade durchs jüdische, arabische sowie christliche Viertel und wie ich bereits andeutete, so wirkte das diesjährige Festival zumindest auf mich enttäuschend. Zwar fehlt es gewiss nicht an Zuschauern, dafür aber an Lichtobjekten. 

Beginnen tue ich mit dem Jaffa Tor, einem der Eingänge zur Altstadt. Auf dem Platz vor dem Tor steht eine Art Lichterdom. Oder ist es doch eher eine Moschee ? Der Felsendom oder vielleicht doch eher eine Kirche ? 

Wie berichtet, gab es seitens der jüdischen Altstadtbewohner schon zu erheblichem Ärger, denn man fühle sich mit christlichen Lichtersymbolen überhäuft. Ob dem wirklich so ist ? 

Von Weitem jedenfalls sieht der Lichterdom recht spektakelhaft aus. Ein Genuss fürs Auge. Steht man davor, so meint der Besucher, es handele sich um den Felsendom und keine Kirche. Wer jedoch das offizielle Programm liest, dem wird erklärt, dass es sich angeblich doch um eine venezianische Kirche oder einen Dom handele. Also doch Kirche. 

Und hiermit beginnt mein erster Teil der kleinen Serie zum Festival. Mit dem Dom am Jaffa Tor. 

Wer sich in Jerusalem aufhält, der kann noch bis zum 14. Juni aufs Lichterfest gehen. Der Eintritt ist kostenlos und die Shows beginnen gegen ca. 19.30 Uhr. Kleiner Tip nebenbei: Bringt ein wenig Zeit und Laufpensum mit !


Die Auffahrt zum Jaffa Tor



Der Lichterdom von Weitem










Bevor sich jetzt wieder sämtliche Linken aufregen, wie denn die jüdische Stadtverwaltung so furchtbar dreist ein Light Festival organisiert und dies teilweise auch noch bei den Arabern im arabischen und christlichen Viertel zelebriert, der schaue hier:


Überall, wo sie konnten, stellten die Palästinenser Verkaufsstände mit Fressalien und Souvenirs auf. Auch für sie gibt es wegen des Festivals viel zu verdienen und im laufe der Serie werde ich diesbezüglich noch viel mehr Photos zeigen. 



Zu christlich mit einem Kreuzsymbol in der Mitte ? Mag sein.



Drachen am Jaffa Tor. Auch die Kinder sollten auf ihre Kosten kommen.



Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 29. Mai 2012

MIKE’s PLACE statt VILLAGE GREEN

B"H 

Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, doch soweit ich sah, besteht das superteure vegetarische Restaurant VILLAGE GREEN nur noch in Alt – Katamon (Rachel Imenu Street) und nicht mehr in der Jaffa Road gegenüber dem CAFÉ HILLEL. 

Ich betrachte das Village Green als einen der größten "Rip – offs" von Jerusalem. Das Essen nimmt man sich per Selbstbedienung und an der Kasse wird alles gewogen und nach Gewicht gezahlt. Dabei kommt es dann oft zu furchtbaren Überraschungen und wer zahlt, dem vergeht dabei zu oft der Appetit am Essen. Ein Wahnsinnsbetrug am Kunden mit überhöhten Preisen. Kein Wunder also, dass das Village Green aus der Jaffa Road verschwand und sich in Alt – Katamon niederliess. Einem Stadtteil, der vielerseits von amerikanischen Neueinwanderern mit Geld bewohnt wird. Wohlhabende sind eher in der Lage, sich das Essen des Village Green zu leisten. 

Anstatt des Betrugs – Restaurant Village Green präsentiert sich das Lokal / Kneipe MIKE’s PLACE am gleichen Platz. Mike’s ist in Jerusalem sowohl als auch in Tel Aviv (Herbert Samuel Street am Strand) eine Touristeninstitution. Bier und Essen werden serviert und das zu fairen Preisen. Koscher scheint es dort nicht zu sein, doch das Touristenportemonnaie wird danken. MIKE’s ist in der zentralen Jaffa Road wesentlich besser aufgehoben als das Village Green, welches einem nur unnötiges Geld aus der Tasche zog. 

Mittwoch, 18. Januar 2012

Leserfrage: Kein Hard Rock Cafe in Jerusalem.

B"H

Ein Blogleser fragte an, ob es in Jerusalem ein Hard Rock Cafe gebe. 
Nein, es gibt keines. 

Bis ca.1997 gab es ein Hard Rock Cafe am Dizengoff Center in Tel Aviv, was jedoch schliessen musste, weil es einfach zu unretabel arbeitete. Zu teuer und selbst die Touristen zeigten wenig Interesse. Vermisst wurde das Hard Rock Cafe nach der Schliessung nicht und Tel Aviv bot schnell anderweitigen Ersatz.

Es muss ja auch nicht immer das standardmässige Hard Rock Cafe sein. Jerusalem hat viel mehr zu bieten. Besonders auf dem heimischen lokalen Sektor. Wer schon einmal in der Nähe des Zion Square / Ben Yehudah in der Innenstadt ist, der sehe sich im nahegelegenen TMOL SHILSHOM um. Eine Bücherkneipe (Cafe, Restaurant), auf einem Hinterhof gelegen, liebevoll eingerichtet und romantisch verpackt.  




Photos: Miriam Woelke