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Donnerstag, 22. März 2012

Reisewarnungen

B”H 

Am Abend des 6. April beginnt das diesjährige Pessach (Passover) und die Hälfte unseres Landes hat darauffolgend eine ganze Woche frei und geniesst die restlichen Pessach – Feiertage. Außer mir und einigen anderen, die da arbeiten müssen. 

In Tel Aviv verspürt man es weniger, in Jerusalem hingegen herrscht jetzt schon reger Pessach - Trubel. Putzen, einkaufen, Wein für die traditionelle Seder besorgen und und und. Jene Israelis, denen der Pessach – Putz zuviel wird und die eh dem Trubel drumherum entkommen wollen, reisen für die Zeit ins Ausland. Früher war das oftmals die Türkei, doch das Erdogan – Land wurde Feindesland. 

Wahrscheinlich stehen in diesem Jahr wieder London und Paris ganz oben auf der Reiseliste. Doch sind Israelis wirklich sicher im Ausland ? Warnungen werden schon jetzt geäußert. Vor allem aufgrund der Ereignisse in Toulouse. Vielleicht wird nicht unbedingt jeder tätlich angegriffen, doch dumme Sprüche kommen sicher ab und zu. 

Für mich gibt es nichts Schöneres als Pessach in Israel zu verbringen und nicht irgendwo in der Diaspora. Zumindest einmal während der Pessach – Woche nach Jerusalem fahren, in die Altstadt, den Pessach – Trubel anschauen und all die Aktivitäten und Festivitäten. Das bringt wesentlich mehr Feiertagsstimmung als wenn ich mir in London den Buckingham Palace anschaue. 

Warnungen hin oder her, auch in diesem Jahr werden wieder tausende Israelis an Pessach verreisen.

Dienstag, 22. März 2011

Katzav, Hamas - Raketen und Atomkraft

B”H

Unser ehemaliger Präsident geht demnächst für sieben Jahre in den Knast. Nicht nur Moshe Katzav gehört auf die Anklagebank, sondern fast die gesamte Knesset. Vielleicht nicht, wie Katzav, wegen Vergewaltigung, aber wegen der nicht enden wollenden Korruption in unserem Land.

Die Hamas schoss aus Gaza mehrere Raketen auf israelisches Gebiet. Darunter eine Kassam - Rakete auf die Stadt Ashkelon.

In Deutschland dagegen scheint es, außer Japan und Atomkraftwerken, kaum mehr ein anderes Thema zu geben. Ich verstehe nicht viel von Atomkraftwerken und mir sind die Dinger in Haifa und Dimona unheimlich genug, doch was in den deutschen Medien für ein Zirkus und Panikmache veranstaltet wird, habe ich selten irgendwo anders erlebt.

Wie kann sich denn ein Land wie Deutschland mit Japan vergleichen, wo bei den Japanern Erdbeben nichts Ungewöhnliches sind und stets diese sowie die Tsunamigefahr besteht ? Ist Deutschland etwa neuerdings tsunami - oder erdbebengefährdet ?

Netanyahu zerstückelt Jerusalem

Sergei's Courtyard in Jerusalem

Photo: Israel Pictures


B”H

Fast heimlich still und leise trat Netanyahu “Sergei’s Courtyard” am berühmten Jerusalemer “Russian Compound” an die Russen ab. Ein Stück Jerusalem geht in russischen Besitz über, was kaum zu glauben ist. Offiziell wollte Netanyahu (nach einer Entscheidung Olmerts) den Russen nachgeben, denn Moskau drohte, einen in Kürze stattfindenden Besuch Netanyahus bei der russischen Regierung platzen zu lassen. Und wie wir unseren Premier kennen, fiel er auf die Knie und gab doch gleich ein Stück Jerusalem als Geschenk, damit Onkel Putin nicht allzu böse wird.

Es ist eine Tatsache, dass der Vatikan (Zionsberg – Mount Zion), die griechisch – orthodoxe Kirche (Knesset, Israel Museum, Teile Rehavias) oder die russisch – orthodoxe Kirche riesige Immobilien in Jerusalem besitzen. So verscherbelte die griechisch – orthodoxe Kirche vor ca. sieben oder acht Jahren u.a. das “Petra Hostel” am Jaffa Tor an orthodoxe Juden der Yeshiva (relig. Schule) “Ateret Cohanim” (eine Filiale der “Ateret Cohanim” in den USA). Grund: Ein Buchhalter der Kirche war mit mehreren Millionen auf und davon und die Kirche brauchte Cash.

Netanyahu hätte Putins Drohung ganz einfach ignorieren sollen, was er nicht tat, denn der Premier will bei seinem anstehenden Besuch die Russen bitten, den Syrern keine modernen Waffen zu liefern. Aber das wird Putin eh tun. Mit oder ohne “Sergei’s Courtyard”.

Bild des Tages

Mittwoch, 12. Mai 2010

Darf Deutschland Israel kritisieren ?

B"H

Die ewig neu aufkommende Frage und im Spiegel Online wird darüber berichtet. Das Lesen des Artikels habe ich mir nervlich erspart, denn es reden Broder & Co. Leute, die nicht in Israel leben und ab und an einmal das Touristenköfferchen packen und anrollen.

Ist es bei der Diskussion nicht ein einziges Mal möglich, ISRAELIS (außer Avinery, Peres oder Oz) zu befragen, wie ihre Meinung dazu lautet ?

Nur ein einziges Mal den Mann auf der Straße ! Querbeet und mitten hineingefragt.

Warum wird das nie praktiziert und man bekommt immer wieder den gleichen komischen Salat vorgesetzt ? Israel soll so oder so. Was geht mich die Ansicht eines Ausländers an ? Hier geht es um Israel und um seine Bewohner und nicht um die Damen und Herren Möchtegern !

Freitag, 4. Dezember 2009

Schabbat Schalom





B"H

Es überrascht nicht, dass viele Westeuropäer sich sorgen, heute noch gegen den radikalen Islam oder den Islam überhaupt laut aufzusprechen. Das allein ist schon besorgniserregend, wenn die Leute einfach so klein begeben. Jetzt aber las ich auch noch, dass Michel Friedman sich über das schweizer Ergebnis aufregt. Juden sehen ihre eigenen Belange in Gefahr. Aber nicht nur Friedman tritt einmal wieder voll daneben, nein, auch europäische Rabbiner verurteilen das Ergebnis der schweizer Volksabstimmung. Bei solchen Ankündigungen wird es einem echt schlecht.

Ferner gab es im SPIEGEL Online einen Artikel zum leidigen Thema ob Juden in der Diaspora Israel kritisieren dürfen.
Ich hoffe, ich habe die Thematik aus dem Titel richtig herausgelesen, denn ich ersparte mir, wie immer, Broderartikel zu konsumieren. Ein Nichtisraeli spricht für Israel. Vollkommen idiotisch !
Noch vor wenigen Wochen gab es auf Arutz 7 Online eine Umfrage, ob Juden in der Diaspora das Recht haben, Israel zu kritisieren. Das Ergebnis fiel allzu eindeutig aus:

Diasporajuden können bis zum Erbrechen kritisieren, aber wenn, dann ihren eigenen Wänden. Ansonsten sollen sie die Klappe halten, wenn sie hier nicht leben ! Sich es in der Diaspora bequem machen, ihren Hintern nicht hochkriegen, aber große Klappe haben !

So die Meinung der Abstimmer und ich schliesse mich an.
Jaja, jetzt sind wir Israelis wieder die Bösen, aber das ist mir völlig egal.:-) Und die Diasporajuden suchen jetzt wieder nach Anklagen uns gegenüber, denn sie müssen ja ihr eigenes Diasporaverhalten entschuldigen. Meist vor sich selbst !


Ich fahre in Kürze über den Schabbat nach Jerusalem und die Bäckerei schreit schon nach Hilfe, denn eine Woche vor Chanukkah fliegen die Fetzen. Ehrlich gesagt, kann ich all die Sufganiot schon gar nicht mehr sehen und Chanukkah hat noch nicht einmal begonnen. Im Winter kaufen die Leute eh mehr Lebensmittel / Backwaren ein und derzeit läuft die Produktion auf vollen Touren. Vorerst aber gilt es, den Schabbat zu geniessen.

"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Freitag, 11. September 2009

MASA - Bewahre Deine JÜDISCHE Identität !

B"H

Schon mal bemerkt, wie schnell Diaspora Juden loskeifen, wenn sie sich von Israel angegriffen fühlen ? Nicht nur deutsche Juden, sondern genauso Engländer, Amerikaner, etc.

Ich muss zugeben, dass es für uns in Israel immer eine Bereicherung darstellt, wenn sich die Juden im Ausland so aufregen. Nicht selten machen wir sarkastische Witze über sie und die Adressaten stellen sich quer mit dem Begreifen. Schließlich "müssen" sie ja ihre Anwesenheit in der Diaspora vor sich selbst rechtfertigen und dann kommen die dummen Israelis daher und labern etwas von Judentum, Identität und solch einem Schmarrn.

Bestes Beispiel hierfür ist
MASA, ein israelisches Programm, welches die jüdische Identität stärkern soll. Ins Leben gerufen von der israelischen Regierung und der Jewish Agency.
Und Masa wagte es, in internationalen Werbespots die Heiraten zwischen Juden und Nichtjuden anzuprangern.
Endlich einmal kriegen die so assimilierten Diasporajuden eins drauf. Wenn schon nicht von ihren eigenen Rabbinern oder Gemeinden, dann von uns. Anstatt nachzudenken, steigert sich ihr Rechtfertigungswahn und sie schreien auf. "Diskriminierung !"

Dabei übersehen sie die Fakten:
Kinder aus einer "mixed marriage", wo nur der Vater Jude ist, sind KEINE Juden mehr ! Da kann das Reformjuden von "Vaterjuden" reden wie es will. Vaterjuden gibt es nicht. Keine Vaterjuden, keine Onkeljuden und keine Schwiegermutterjuden.
Es gibt Juden und Kinder aus einer Mixed Marriage ohne jüdische Mutter sind keine Juden mehr. Ergo, eine gesamte Generation geht unter und der Stammbaum muss umgeschrieben werden.

Über die Jahrhunderte verlor das Judentum Unmengen von Mitgliedern. Wo sind heute die Nachkommen der ersten Reformer ? Die Nachfahren abstammend aus "Mixed Marriages" ? Wo sind sie ?
Untergegangen in der nichtjüdischen Welt !

Masa bringt die eigene Identität ins Spiel und das ist bei vielen Diasporajuden unerwünscht !

Link:

Ynet

Mittwoch, 12. August 2009

Mr. Secretary of State: Hillary Clinton

Vor wenigen Tagen ereignete sich diese Szene, welche die Klatschpresse (auch in Israel) gnadenlos ausschlachtet. Zumindest kennt man nun die Positionsaufteilung der Clintons.:-)

Hillary Clinton - Die verzweifelte Hausfrau (Desperate Housewife)


Dienstag, 5. Mai 2009

Liebermans Europareise

B"H

Seinen Staatsbesuch nach Europa begann der israelische Außenminister Avigdor Lieberman in Italien. Italien erwies sich in den letzten Jahren als guter Freund Israels und Lieberman verkündete, dass deshalb sein erster Trip nach Rom führen musste.

Ziel der Besuche Liebermans in mehreren europ. Länder ist es, die derzeit eingefrorenen Beziehungen mit der EU wiederzubeleben. Mehr Zusammenarbeit auf sämtlichen Gebieten soll es, wenn es nach Lieberman geht, geben. Seitens der EU hieß es jedoch, dass die Auffrischung der gegenseitigen Beziehungen allein von Israel und dessen Bereitschaft im Hinblick auf einen palästinensischen Staat abhänge. Liebermann konterte, dass man auch Beziehungen haben kann, ohne dabei die Probleme im Nahen Osten zu berücksichtigen.

Der italienische Außenminister Frattini sieht für Europa eine tragende Rolle im Nahen Osten gerade wenn die Beziehungen zu Israel wieder normalisiert werden. Lieberman erinnerte seine italienischen Gesprächspartner daran, dass Israel in den vergangenen Jahren schon unzählige Zugeständnisse an die Palästinenser machte. Juden wurden sogar aus ihren eigenen Häusern geworfen (siehe Gush Katif oder Samaria - Shomron).

Im Hinblick auf den Iran sagte Lieberman, dass das Problem alle angehe und nicht nur Israel. Iran sei nun einmal eine weltweite Bedrohung.

Avigdor Liebermans nächste Stationen lauten Paris, Berlin und Prag.

Link:

Arutz 7

Montag, 4. Mai 2009

Junge Israelis misstrauen Obama

B"H

Eine aktuelle Umfrage von Professor Eytan Gilboa (Bar Ilan University) zeigt, dass junge Israel (unter 41 Jahren) gegenüber US - Präsident Barak Hussein Obama skeptisch sind. Nach 100 Tagen Amtsperiode könne man Obama immer noch nicht einschätzen, was die Problematik noch vergrössere. Es herrsche Unsicherheit, denn BO fühlt sich offenbar eher zu Syrien, den Palästinensern und dem Iran hingezogen.

66 % der jungen Israelis sind für einen Angriff auf die iranischen Atomeinrichtungen.

Donnerstag, 30. April 2009

Norwegens Supermärkte wissen, was der Kunde wünscht

B"H

Im Internet sind derzeit mindestens zwei Sites unterwegs, die mich der Apartheid beschuldigen, wobei ich einmal davon ausgehe, dass es sich dabei um linke oder / und palästinenserfreundliche Sites handelt. Oft werden die Proportionen so ziemlich verlagert und jeder, der sich offen für das orthodoxe Judentum ausspricht oder "zu sehr" die israelische Seite im Kampf gegen den Terror darstellt, als gemeiner Rassist abgetan. Schnell wird man dann zum Nestbeschmutzer und liebend gerne wird vom eigenen Rassismus, Anti - Judaismus, um nicht zu sagen "vom eigenen Antisemitismus", abgelenkt.

Derzeit sieht sich Norwegen vollkommen im Recht und die lokalen Supermärkte zeichnen israelische Produkte gesondert aus, damit die Kundschaft auch genau weiss, dass man hier zionistische Kriegsware einkauft. Letzteres war eine Interpretation meinerseits, was der Tatsache jedoch sehr nahe kommt.

Überraschen tut uns Norwegen oder Skandinavien insgesamt nicht, denn diese Region ist als absolut anti - israelisch bekannt. Dennoch bildet die spezielle Auszeichnung von Produkten in Supermärkten eine gutes Beispiel für die eigene kleinkarierte Heuchelei.

Mehr Infos bei ARUTZ 7

Dienstag, 28. April 2009

Moslemische Demographie

B"H

Wenn die Behauptungen aus dem folgenden Video den Tatsachen entsprechen sollten, dann tut sich eine beängstigende Welt auf.



Am Ende des Videos wird nach einem "Call for Action" gerufen. Welche "Action" genau damit gemeint ist, bleibt mir etwas unklar ? Sollen alle Moslems aus Europa, Amerika und Kanada verbannt werden ?

Sonntag, 19. April 2009

Realitätsschwund oder "Von Dodis & Udos"

B"H

Unzählige Male schon berichtete ich in meinen Blogs über Touristen, die in Israel plötzlich einen Verlust der Wirklichkeit erleiden. Psychologen mögen es vielleicht besser erklären als ich.
Da machen sich nichtjüdische Touristen aus aller Welt auf nach Israel, kommen nach Jerusalem, quartieren sich zu Hauf in den arabischen Hostels Ostjerusalems ein, besuchen christliche Stätten und irgendwo dazwischen kommt es zu einer Identitätskrise. Aus welchen Gründen auch immer verkraften es einige von ihnen nicht, keine Juden zu sein und polieren daher ihere Identität selbstgefällig auf. Dabei wird, zum Beispiel, aus einem deutschen "Udo Reichard" ein "Dodi Goldmann". Der falsche Dodi ist übrigens extremer Christ, der irgendeinem selbsternannten Oberchristen folgt. Und das mitten in Jerusalem. Mit angeblich jüdischen Namen läßt sich per Einbildung darüber hinwegtäuschen, wer man wirklich ist.

Wer sich derlei falsche Identitäten zulegt, durchlebt offenbar seine eigenen Krisen und ist sich nicht bewusst, dass andere im Land darauf nicht hereinfallen. Selbst dann nicht, wenn sie es Udo und Seinesgleichen nicht unbedingt direkt ins Gesicht sagen.

Donnerstag, 26. März 2009

30. Jahrestag

Von links: Begin, Carter, Sadat

B"H

Vor genau 30 Jahren schlossen Israel und Ägypten Frieden. Der damalige US - Präsident Jimmy Carter vermittelte zwischen dem israelischen Premier Menachem Begin sowie dem einige Jahre später ermordeten ägyptischen Präsidenten Anwar er Sadat. Heraus kam der bekannte Camp David Friedensvertrag.

Die Frage ist, ob wir einen aufrichtigen Frieden mit Ägypten haben und ob das Modell zwischen Israel und anderen Nahost - Ländern dienen kann ?

Die Mehrheit der Ägypter sieht in Israel nach wie vor einen Fremdkörper. Zwar haben wir einen gewissen Frieden und es kommt hier und dort zur Zusammenarbeit, dennoch, eine richtige freundschaftliche Beziehung beider Länder gibt es nicht. Vor allem nicht im privaten Bereich, sondern wenn, dann fast immer auf politischer Ebene. Kurz gesagt: "Wir sind uns fremd und fern geblieben".

Tausende Israelis fahren in jedem Jahr auf Besuch nach Ägypten. Schnell mal eben so fürs Wochenende oder einen Feiertag in den Sinai nach Dahab. Oder halt Kairo, Assuan oder ins Tal der Könige, aber sonst ? Was verbindet uns eigentlich ? Wichtig ist, dass Israelis dort Urlaub machen können und nicht an jeder Ecke abgeknallt werden. Das war es und dann geht es wieder ab nach Hause.

Für Israel war der Friedesnvertrag ein großes Opfer, denn wurde die Sinaihalbinsel an Ägypten zurückgegeben, genauso wie später der Ort Tabah bei Eilat. Als der Sinai aufgegeben worden ist, war der Protest groß, denn die Siedler aus dem israelischen Ort Yamit wurden, wie vor wenigen Jahren die Bewohner Gush Katifs, aus ihren Häusern geworfen. Laut eigenen Aussagen haben sie diesen Schock nie überwunden.

Nicht, dass der rechte Menachem Begin seinerzeit so friedensliebend war; es war die Knesset, die für den Frieden mit Ägypten stimmte.
Für Israel war dieser Vertrag sicher von Vorteil und an der Hebrew University von Jerusalem gab es zum 30. Jahrestag eine Feierstunde. Ägypten hingegen feiert nicht. Sie stehen größtenteils zu den Palästinensern und wer auf den letzten Gazakrieg zurückschaut, der kann sich vorstellen, wie gerade die Meinung der ägyptischen Bevölkerung lautet. Außerdem hatte der neue zukünftige Außenminister Avigdor Lieberman Präsident Mubarak in der Vergangenheit beschimpft. Von israelischer Seite wird kritisiert, dass die Ägypter sich als unfähig erwiesen haben, den Waffenschmuggel vom Sinai in den Gazastreifen zu unterbinden.

Einen Frieden mit Ägypten gibt es, doch richtig zusammengefunden haben Israelis und das Land der Pharaonen nie. Vielleicht ist es ja auch der Fluch der biblischen Vergangenheit … Es lebe also der KALTE FRIEDE !

Link:

Weitere Details zum Friedensvertrag



Die einzige noch lebende Person von damals ist Jimmy Carter, der sich heute als antisemitisch und absolut anti - israelisch erweist.

Sonntag, 8. März 2009

Anti - Israel Ausschreitungen in Schweden

B"H

Das so liberale friedliebende Schweden. Bekannt für seine Sozialfürsorge, doch mit der vielgelobten Toleranz hapert es momentan.

In Malmö wird noch bis heute das Tennis Davis Cup Turnier "Israel : Schweden" ausgetragen, doch wer mag es glauben ? Das Turnier findet in einer zuschauerleeren Halle statt.
Drohungen, Antisemitismus, Anti - Israelismus, wie immer man es auch nennen mag, die schwedische Polizei wollte auf Nummer Sicher gehen.

Gestern dann kam es bei einer Anti - Israel Demonstration von ca. 7000 Menschen (zur genauen Teilnehmerzahl herrschen gibt es unterschiedliche Angaben) zu gewalttaetigen Ausschreitungen.
Sind die schwedischen Juden sicher in ihrem eigenen Land ?
Der dortige israelische Botschafter Benny Dagan wiegelt ab. Da nutzten halt extreme Gruppen die Demo für Auswüchse; die schwedische Gesellschaft aber sollte daraufhin nicht als anti - israelisch abgestempelt werden. Natürlich seien Juden in Schweden sicher.




Gegen Israel ! Neueste Ausschreitungen in Schweden

Vielleicht bei den Schweden selber, doch sei zu bedenken, dass seit Jahren Tausende Palästinenser sich gerade in Skandinavien einschließlich Dänemark niedergelassen haben. Mehrere finnische Touristen berichteten mir, dass Finnland fast absolut pro - palästinensich eingestellt sei. Noch dazu, da viele Finnen und Dänen als christliche Missionare zugange sind und die Juden eh als Störenfried empfinden.

Wie kann es sein, dass überall auf der Welt plötzlich radikale Moslems die Demonstrationen anführen ? Egal, gegen wen oder was ?
Regiert auf der Welt der Islam ? Und falls ja, oder "fast" ja, wer geht dagegen an ? Wie sicher mag sich ein Kritiker noch fühlen ?

Donnerstag, 5. März 2009

Noa & Mira zum Grand Prix Eurovision 2009

B"H

Auf derlei wirre Illusionen kann sich nur wieder einmal Israel einlassen. Will man im Ausland unbedingt gefallen oder herrscht etwa der Gutmenschdrang ?
Ersteres scheint mir dagegen angebrachter und wahrscheinlich soll das Unternehmen "Araber zum Grand Prix" eine PR - Show für Israel werden. Frei nach dem Motto "Wir sind ja gar nicht so !"

Anstatt sich auf die eigenen Werte zu besinnen, wird die israelische Sängerin Achinoam Nini zusammen mit der Palästinenserin Mira Awad zum Rennen um den Grand Prix Eurovision entsandt. Awad ist im Besitz eines israelischen Passes, was ihr jedoch zu schaffen macht.
Jedenfalls kann sie die Nationalhymne "HaTikwah" nicht hören, wenn sie nicht sogar das Weinen anfange.

Das nationalreligiöse Knessetbündnis ruft nach einer Abwahl von Mira Awad. Es gebe genügend gute israelische Sänger und wir sind nicht auf eine Repräsentantin angewiesen, die im Grunde genommen gegen den Staat Israel ist, in dem sie lebt und dessen Bürgerrechte sie geniesst. Kein anderes Land auf der Erde täte sich mit solch einer Repräsentatin herumärgern.

Da stellt man sich die Frage, ob es in Israel einmal Angelegenheiten geben kann, die nicht immer im Desaster enden ? Wer kommt überhaupt auf derlei Idee eine Palästinenserin auf die Bühne zu stellen und a la Nicole auf Friedensgesang zu machen. Das allein wäre vielleicht nicht unbedingt so negativ, doch ist bekannt, dass Mira Awad gegenüber Israel nicht gerade positiv eingestellt.

Anzunehmen ist, dass das Ausland wieder einen Skandal riecht und sich auf die Story stürzt. "Arme Araberin will singen und wird von den Israelis wieder einmal total fertiggemacht". Dabei wird vergessen, dass Deutschland auch nicht gerade einen PKK - Anhänger beim Grand Prix für sich trällern lassen täte.


Hat dieser Song Erfolgsausssichten ? Ich finde ihn, abgesehen von dem politischen Aufruhr, ausgesprochen lahm.

Mittwoch, 4. März 2009

Papstbesuch im Mai

B"H

Am 14. Mai plant Papst Benedikt XVI. eine riesige Messe in der Stadt Nazareth abzuhalten. Tausende Pilger, meist aus dem Ausland, werden erwartet. Israel hingegen will sechs Millionen Schekel (ca. 1,2 Mio Euro) in den Papstbesuch investieren, um nebenbei den Tourismus weiter anzukurbeln.

Von mir aus kann der Papst hinfahren wo er will, nur sollte er gefälligst darauf achten, Juden nicht zu veranlassen, den Schabbat (falls er an einem Schabbat im Lande ist) zu brechen, in denen er ihnen Servicedienste (wie Kellner, Hotel, Fahrer, Sicherheitspersonal) abverlangt.

Vielleicht bringt Papst Benedikt ja Bischof Williamson zum gemeinsamen Yad VaShem Besuch mit. Dort können sie dann gemeinsam beraten, wie den Juden am besten beizukommen ist.

Links:

Die gestohlenen jüdischen Kinder

Der Vatikan und seine jüdische Beute

Sonntag, 1. März 2009

Antisemitismus an amerikanischen Universitäten

B"H

Seit dem Gazakrieg steigt die Zahl antisemitischer Vorfälle an amerikanischen Unis rapide an. Selbst der Vater des vor sieben Jahren in Pakistan ermordeten Journalisten Daniel Pearl bekam anonyme Drohungen per e - mail zugesandt.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3678767,00.html

Warum aber tun sich die Unis so schwer der neuen Gefahr offensiv gegenüberzutreten ?
Ganz einfach, denn wer spendet einen Großteil des Jahresbudgets ?
Die Arabische Liga !



Links:

Zum siebten Todestag von Daniel Pearl

Daniel Pearl's Exekution

Mittwoch, 25. Februar 2009

Obamas Arabische Liga

B"H

Wo zieht es den frisch vereidigten US - Präsidenten Barak Hussein Obama wirklich hin ? Daniel Pipes scheint eine Antwort darauf gefunden zu haben: Zu den Arabern.

Da frage ich mich, ob wir es noch mit einem US - Präsidenten oder eher dem Herrscher eines Ölimperiums zu tun haben ?

Montag, 16. Februar 2009

Antisemitismus in Frankreich


B"H

Kleidung mit antisemitischem Aufdruck in Frankreich.
Wobei in Frankreich davon ausgegangen werden kann, dass die Mehrzahl antisemitischer Aktionen auf das Konto von den dort lebenden Moslems gehen.







Photo: YNET