Sonntag, 21. Oktober 2012

Vorerst kein Hotel Vierjahreszeiten in Jerusalem

B"H 

In seiner aktuellen Wochenausgabe berichtet das freitags erscheinende Jerusalemer Lokalblatt KOL HA’IR von einem geplanten Hotelbau in Katamon: Der nicht gerade billigen Absteige HOTEL VIERJAHRESZEITEN. 

Bürgermeister Nir Markat setzt auf Wachstum, Moderne sowie den Tourismus und da es manchmal zur Hochsaison an Hotelbetten fehlt, muss ein neues Hotel her. Meiner Ansicht allerdings nach fehlt es eher an erschwinglichen Hotelbetten, denn nicht jeder Tourist steigt eben mal so im King David oder Inbal Hotel ab. 

Wer die Gegend um die Einfahrt der German Colony / Katamon ein wenig kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, wo das Vierjahreszeiten ggf. gebaut werden soll. Zwischen dem Bell Park und der Kreuzung Emek Refa’im / Derech Beit Lechem. Dort, wo sich momentan ein Parkplatz befindet und Unkraut wuchert. Immerhin Natur, welche durch ein weiteres Hotel verschandelt werden würde. 





Der geplante Hotelklotz an der Emek Refa'im

Quelle: KOL HA'IR

Photos: Miriam Woelke


Die Bewohner von Katamon sowie der German Colony sind gegen ein Hotel und legten bei der Stadtverwaltung Widerspruch ein. Jetzt wird der geplante Hotelbau erst einmal aufs Eis gelegt, doch die Frage ist, für wie lange. 

Eines ist sicher: Das Luxushotel mit den geplanten 14 Stockwerken zieht betuchte Touristen an, die sich des abends auf in die Emek Refa’im machen. Die beliebte Ausgehgegend ist eh bereits teuer genug und falls weitere reiche Touristen anrollen, werden Cafes und Restaurants für die Einheimischen kaum mehr erschwinglich.

Bild des Tages


Mehr Photos und ein Artikel HIER !

Kitesurfing am Strand von Tel Aviv



B"H

Ein weiteres Video zum Kitesurfing am Strand von Tel Aviv. Enjoy, trotz dem Lärm im Hintergrund, den der Wind verursachte ! 

Das Video nahm ich am Spätnachmittag des letzten Donnerstags auf.


Wie berichtet, stellt sich im laufe dieser Woche in Israel das Herbstwetter ein und es wird deutlich kühler. 

Das Wetter in Jerusalem heute: Zwar noch warm, doch überaus bewölkt und windig.

Es wird kühler


Am Strand von Tel Aviv im Januar dieses Jahres

Photo: Miriam Woelke

B"H

Endlich findet diese Woche der lang erwartete Wetterwechsel statt. Kühler soll es werden und damit zieht dann auch endlich der Herbst ein. 

Hier meine Lieblingssite zum Wetterbericht in Jerusalem. Fast immer verlässlich !

Katastrophenübungen in Israel


Quelle: Pikud Ha'Oref (Zivilschutz)
B"H 

Israel gleicht heute etwas einem Katastrophengebiet und viele, die es noch nicht wissen, mögen erschrecken, wenn sie überall Ambulanzen, Polizei oder Armee sehen. Aber keine Panik, denn es handelt sich lediglich um eine landesweite Übung. 

Seit Jahren sagen Wissenschaftler für bestimmte Gebiete Israels ein verheerendes Erdbeben voraus und der Ernstfall wird geprobt. Tausende Tote, Verletzte sowie Obdachlose, darum geht der heutige Großeinsatz. 

Morgen fahre ich auf zwei Tage in ein extrem erdbebengefährdetes Gebiet, in welchem es regelmäßig zu Erdstößen kommt und die Kinder in der Schule lernen, wie man sich im Falle eines Bebens zu verhalten hat. Sich nämlich nicht in einem Gebäude aufzuhalten, sondern im Freien. Wer in einem Gebäude ist, der krieche unter den Tisch oder suche Schutz im Treppenhaus. Dies sind so die gröbsten Ratschläge. 

Zwei Tage werde ich in dieser Woche in Nordisrael, vorwiegend in Zfat (Safed) verbringen, und diese Region ist, wie gesagt, ganz besonders gefährdet. Zusammen mit dem Jordantal, Beit She’an und Tiberias. Allein im Mittelalter sowie im 19. Jahrhundert wurde die Kleinstadt Zfat im oberen Galiläa mehrere Male durch Erdbeben zerstört. Doch nicht nur für die Nordregionen wird ein schweres Beben vorhergesagt: Wenn die Katastrophe eintrifft, wird auch Jerusalem betroffen sein. 


Links für den Kriegsfall:

Pikud Ha'Oref in englischer Sprache 

und in deutscher Sprache:


Verhaltensregeln für den Verteidigungfall
 

Verhaltensregeln bei Ertönen der Warnsirene 

Beim Ertönen der Warnsirene oder einer Explosion sind unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Zeitraums, die angemessenen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Es ist dabei folgendermaßen vorzugehen: 

In Gebäuden: Sich, je nach zur Verfügung stehendem Zeitraum, in den Luftschutzraum, Luftschutzbunker oder einen Raum ohne Aussenwände begeben und Türen und Fenster schließen. 

Im Freien: Sich, je nach zur Verfügung stehendem Zeitraum, in das nächste Gebäude begeben. Falls man sich in einer nicht bebauten Gegend befindet und es in der Nähe keine Gebäude gibt, legt man sich flach auf den Boden und schützt den Kopf mit den Händen. 

Im Fahrzeug: Auf dem Seitenstreifen oder am Straßenrand anhalten, aus dem Fahrzeug aussteigen und sich in das nächste Gebäude oder den nächsten Unterstand begeben. Falls es in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum nicht möglich ist, ein Gebäude oder einen Unterstand zu erreichen, steigt man aus dem Fahrzeug aus, legt sich flach auf den Boden und schützt den Kopf mit den Händen. Falls es nicht möglich ist, aus dem Fahrzeug auszusteigen, hält man am Straßenrand an und wartet 10 Minuten. 

• Falls keine anderen Anweisungen gegeben werden, können die Schutzräume nach 10 Minuten verlassen werden. 

• Achtung! Sich von unbekannten Objekten oder auf dem Boden liegenden Raketen entfernen. In einem solchen Fall, Neugierige zurückdrängen und die Polizei verständigen. 

• Weiterhin die über die Medien ausgestrahlten Anweisungen verfolgen. 

Anweisungen zur Wahl des geschützten Umfelds und zu seiner Vorbereitung: 

Das geschützte Umfeld ist im Verhältnis zu dem Zeitraum auszuwählen, der ab dem Ertönen der Warnsirene oder der Explosion zur Verfügung steht, - folgende Prioritäten sind zu berücksichtigen: 

• Luftschutzraum (geschütztes Umfeld in der Wohnung): oder geschütztes Umfeld auf der Etage stellen die beste Lösung dar. 

• Luftschutzbunker: 

• Luftschutzbunker in einem Mehrfamilienhaus: vorausgesetzt, der Luftschutzbunker befindet sich innerhalb des Gebäudes und es besteht die Möglichkeit, ihn über das Treppenhaus des Gebäudes zu erreichen, unabhängig von der Vorwarnzeit. 

• Öffentlicher Luftschutzbunker: vorausgesetzt, er ist innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraumes zu erreichen, ab Ertönen der Sirene. 

• Falls kein geschütztes Umfeld, Luftschtzraum oder –bunker zur Verfügung stehen, ist ein geschützter Binnenraum zu wählen, mit der geringsten Zahl von Aussenwänden, Fenstern oder sonstigen Öffnungen. 

• Bewohner des obersten Stockwerks, in Gebäuden mit mehr als drei Stockwerken ohne geschütztes Umfeld, Luftschutzraum oder –bunker, gehen zwei Stockwerke herunter und verbleiben im Treppenhaus. 

• Bewohner des obersten Stockwerks, in Gebäuden mit mehr als drei Stockwerken ohne geschütztes Umfeld, Luftschutzraum oder –bunker, gehen ein Stockwerk herunter und verbleiben im Treppenhaus. 

• Erklärung der abgeänderten Anweisungen: 

• In einem dreistöckigen Gebäude ist der mittlere Treppenhaus-abschnitt der bestgeschützte Teil ( das zweite Stockwerk). 

• In einem Gebäude mit mehr als drei Stockwerken ist jeder Treppenhausabschnitt geschützt, mit Ausnahme des Erdgeschosses und der beiden obersten Stockwerke. 

• Zivilpersonen ist es untersagt, sich im Eingangsbereich des Gebäudes aufzuhalten, da bei Raketeneinschlag in der Nähe des Gebäudes bei Zersplittern der Verglasung Verwundungsgefahr besteht. Für weitere Angaben: Internetseite des Zivilschutzes www.oref.org.il , Facebook und das Informationszentrum des Zivilschutztes Telnr. 1207.

Freitag, 19. Oktober 2012

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Bild des Tages


Gesehen in Lewinsky Street / Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke
B"H

Einen Großteil des heutigen Tages verbrachte ich in Tel Aviv. Am Sonntag blüht mir dasselbe nochmal, denn ich muss erneut zum Anwalt wegen des Busunfalls vor drei Monaten. Ab Montag werde ich vermutlich ein paar Tage im Norden verbringen. Kurz danach fahren ich erneut hinauf, um ein paar Berichte zusammenzustellen. Beit She’an, Tiberias und Zfat werden vorerst meine Ziele sein. 

Für amerikanische Leser will ich herausfinden, wie es den zahlreichen Neueinwanderern aus den USA in Nordisrael so ergeht. Auch kundschafte ich ein wenig die Hostelsituation im Norden aus, die, laut Internet, eher bescheiden ausfällt. Bed & Breakfast kommt total teuer und wer Glück hat, der findet ein günstiges Hotel. Aber selbst das kostet einiges an Zeitaufwand und Nerven. 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Juden in Marokko

B"H 

Fälschlicherweise meinen viele deutschsprachige Nichtjuden und Juden, Israel sei nur so gespickt mit aschkenasisch (europäischen und amerikanischen) Juden, von denen nicht wenige die deutsche Sprache verstehen. In der Realität jedoch herrscht in vielen Städten Israels (z.B. Tiberias, Netivot, Sderot, Jerusalem oder Afulah) eine Mehrheit eingewanderter sephardischer Juden aus Marokko, Kurdistan, dem Iran und Irak, Tunesien, Algerien oder dem Jemen vor. Vor allem in den 50iger Jahren wanderten Tausende marokkanische Juden nach Israel aus. Nicht so, wie wir uns das heute vielleicht vorstellen mögen. Damals liefen Abertausende zufuss von Marokko nach Israel und finanzielle Hilfe vergab der Staat Israel zu der Zeit noch nicht. Weder Geld noch Sprachkurse existierten, doch die damals eingewanderten Juden machten ihren Weg und sind heutzutage nicht selten sauer darüber, wenn Neueinwanderer mit dicken Aliyah – Körben anrauschen und finanzielle Hilfe wollen. 



Links:

Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Sephardische Juden

Blick nach Ostjerusalem


Blick auf die Ostjerusalemer Altstadt Richtung Damaskustor. 

Photo: Miriam Woelke

Vorgeschmack aus Tiberias und Zfat (Safed)


Photomontage von meinem Galaxy S3 Phone

Photo: Miriam Woelke
 
B"H 

In Kürze plane ich einen mehrtägigen Trip in den Norden. Zfat, Tiberias und wenn ich es zeitlich schaffe, dann auch an die Grenze zum Libanon. 

Vor zwei Jahren noch zog ich ganz hinauf in den Norden. Drei Monate später jedoch hatte ich genug von der Einöde und stellte entgültig fest, ein Stadtmensch zu sein. Zwar handelt es sich bei Tiberias am See Genezareth (Kinneret) und Zfat um Kleinstädte, doch wenn der Bäckerladen Mittagspause macht und drei Stunden schliesst, dann kriege ich bereits einen Anfall. 

Dennoch ziehen immer mehr relig. Neueinwanderer (vorwiegend aus den USA) nach Zfat. Der Mystik und Spiritualität wegen, doch berichtete ich mehrmals auf meinem englischen Blog, dass gerade im Norden eines fehlt: Arbeitsplätze. 

Allein aus diesem Grund will ich mich in Zfat etwas umhören, wie es denn den Neueinwanderern so ergeht. In der Stadt kenne ich einige Leute, mit denen ich von Jerusalem aus regen Kontakt halte. Besonders Zfat ist eine Welt für sich. Eine kleine Touristenstadt, in welcher nichtjüdische Touristen eigentlich nichts zu tun haben, außer die malerische Altstadt und die dort ansässigen Kunstgalerien zu besuchen. Ein Tag Zfat reicht aus. Jüdischen Touristen hingegen bietet sich ein reichhaltiges Angebot relig. Kurse, Meditation oder einfach nur einmal seine Seele baumeln lassen. Die meisten und besten Kurse werden dazu von der chassidischen Gruppe Chabad (Lubawitsch) angeboten. Ob nun ein Jude für oder gegen Chabad ist, die Gruppe bietet in Zfat ein tolles Programm ohne jede Mission und die Örtlichkeiten sind einfach nur super. Wem das nach ein, zwei Tagen trotzdem alles zu viel wird, der kann entweder eine andere Bleibe suchen oder woanders hinfahren. Für den jüdischen Touristen mit kleinem Geldbeutel ist Chabad in Zfat allerdings die positivste Lösung. 

Tiberias hingegen erweist sich seit Jahren immer mehr als gemeine Abzocke. Die billigen Hostels sind teilweise unter aller Sau, dafür werden teilweise auch noch höhere Preise verlangt als in Tel Aviv. Da ich in Tiberias die Vergangenheit eines bestimmten Hotels recherchiere, um ausführlich darüber zu schreiben, werde ich mich demnächst dort für ein paar Tage einquartieren, was mich eine Stange Geld kostet. Aber einmal im Leben "Fünf Sterne Hotel" sollte schon drin sein. Dabei erhalten Touristen, die mit ihrer Gruppe per Bus anreisen, sicherlich einen besseren Tarif als ich als Einzelperson. 

Ein bis zwei Tage Tiberias reichen für den Normaltouristen vollkommen aus. Christen zieht es zu all den Stätten am See, wo sie dann auch nochmals abgezockt werden und Juden schauen sich eher die Altstadt sowie die Gräber bekannter Rabbiner (Rambam, Rabbi Me'ir Ba'al HaNes, Rabbi Moshe Chaim Luzzatto oder Rabbi Akiva) an. Ansonsten ist in der Stadt am See tote Hose. Das "Nachtleben" findet zwischen den großen Hotels am See statt und die Uferpromenade strotzt nur so vor überteuerten Restaurants. Der angepriesene Peterfisch stammt jedoch nicht aus dem See, denn dort herrscht immer noch Fangverbot. Wer es billiger sucht, der kann ja bei Mac Donald's einkehren.:-)


Links:

Berichte & Photos aus Tiberias

Berichte & Photos aus Zfat (Safed), einschliesslich dem MADONNA HAUS

Israelis wissen nichts, Ausländer alles

B"H 

Ehrlich gesagt bin ich schon gespannt, wann die deutsche Medienlandschaft vom israelischen Wahlkampf berichten wird. Jedenfalls bin ich mir jetzt schon sicher, dass die linke Parteienlandschaft bei der Berichterstattung den Vorzug erhält, genau so wie Obama vor Mitt Romney. Beim SPIEGEL scheint Romney eh der Volltrottel zu sein und das Magazin weiss besser als alle Amerikaner, wo es langgeht. Dasselbe wird uns auch im Bezug auf Israel erwarten und am Ende geht das Gejammer los, wenn Netanyahu, trotz aller SPIEGEL Prognosen, doch wieder als Sieger dasteht. 

Allgemein gesagt weiss ich nicht, ob ich mich über falsche Berichterstattungen und mindere Recherchen noch aufregen soll. Mittlerweile schreiben ja sogar Israeltouristen in ihren Blogs so als lebten sie hier im Land. 

Jeder halt so nach seiner Agenda und Einbildung. 


Links:

Deutsche Journalisten klauen meine Bloginhalte

Hinter den Kulissen des Photojournalismus

Deutscher Antisemitismus in Hebron

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hitzewelle im Oktober


 Natur in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H 

Es ist Mitte Oktober und eine herbstliche Wetterabkühlung ist immer noch nicht in Sicht. 32 Grad Celsius werden es heute allein in Jerusalem. 

"Ist doch super", werden jetzt viele Deutsche sagen, aber wir sind die andauernde Hitze gestrichen leid. Von Mitte April bis heute tagtäglich Bullenhitze kann einem irgendwann auf die Nerven gehen. Außerdem braucht unser Land dringend den fälligen Regen. Stattdessen bin ich wieder dahin zurückgegangen, mich des nachts nur mit einem Laken anstatt einer Decke zuzudecken. Kein Wunder bei 20 Grad Celsius Nachtemperaturen.

Die Knesset löste sich selbst auf, am 22. Januar 2013 wird gewählt


Photo: Miriam Woelke

B"H 

Gestern löste sich die Knesset selbst auf und am 22. Januar wird in Israel offiziell ein neues Parlament gewählt. Der 22. ist ein Dienstag, denn so schreibt es das Gesetz vor. In Israel wird dienstags gewählt und jeder wahlberechtigte Staatsbürger hat dann ein Recht auf einen freien Tag. Vielleicht nicht in jedem Fall, denn viele Betriebe lassen wählen und danach möge sich der Arbeitsnehmer zum Dienst melden. 

Zurzeit stehen die Zeichen so, dass Netanyahu auch die Wahl im Januar gewinnen wird. Wer denn sonst ? Es ist ja kein anderer vorhanden, der das Land regieren könnte. Viele wollen, aber wenn wir uns all die Kandidaten anschauen, graust es einem noch mehr als vor Netanyahu. In den Wahlprognosen führt der LIKUD vor der Arbeiterpartei und KADIMA. Letztere Partei mit Kriminellen und Vorbestraften zersetzt und das ist genau das, was das Land, nach dem Sharon Familienclan, nicht mehr braucht. Im Grunde genommen braucht Netanyahu nur eine Mehrheit, mit der er regieren kann und da dies eher unwahrscheinlich ist, sehe ich spätestens nach der Wahl ein heftiges Koalitionsgerangel. Wenn das nicht mal schon im Gange ist. 

In der gestrigen letzten Knessetsitzung lobte Netanyahu die Errungenschaften seiner Regierung. Vom Eisernen Dom (Iron Dome) hin bis zu Gilad Shalit. Ein weiterer Pluspunkt: Die Stabilität der Wirtschaft. 



Photo: Miriam Woelke


KADIMA's Sha'ul Mofaz wetterte dagegen, dass Israel militärisch geschwächter sei und Netanyahu hätte sich nicht in den amerikanischen Wahlkampf einmischen sollen, indem er Mitt Romney hofiere. 

Daran, dass Mofaz oder Zipi Livni das Land regieren könnten, glaubt jedoch niemand mehr. KADIMA ist auf dem absteigenden Ast und deren Spitzenkandidaten leisteten sich zu viele Missgeschicke. Mofaz gehört nicht gerade zu der Gattung "intelligenter" Menschen oder anders herum gesagt: Es hapert bei der Allgemeinbildung. Wie soll solch ein Mensch unsere Wirtschaft stabil halten, wenn er lediglich Militä lernte ? 

Zipi kann sich nie zu einer Meinung aufraffen und die Bevölkerung verzeiht ihr ihren Patzer gegen Ehud Olmert nicht, dem sie nach anfänglicher Rebellion, letztendlich doch wieder in den Hintern kroch, nur um ihren Job im Kabinett zu behalten. Derzeit geht Zipi Livni eh auf die Barrikaden, denn Mofaz liebäugelt damit, den kriminellen Olmert wieder in die Kandidatenliste aufzunehmen. Schlechte Zeiten für Zipi, denn das Männerduo gehört zu ihren Erzfeinden. 


Link:

Liveberichte aus der Knesset

Montag, 15. Oktober 2012

Full Movie: 2016 - OBAMA's AMERICA

B"H

Gestern berichtete ich über den in den USA populären Dokumentarfilm 

"2016: OBAMA's AMERICA" 

und gab dazu einen entsprechenden Link. Nun, dieser Link erwies sich nicht gerade als zutreffend und hier ist nun der richtige Link zum Film:





Sonntag, 14. Oktober 2012

Leserfrage: "Deutsche Botschaft in Jerusalem ?"

B"H

Ein Leser fragte, ob sich eine Deutsche Botschaft in Jerusalem befindet. 

HIER hatte ich diese Frage schon einmal beantwortet:

http://lebeninjerusalem.blogspot.co.il/2011/10/deutsches-konsulat-in-israel.html

Kurz gesagt: Wer als Deutscher in Israel seine Botschaft sucht, der muss sich nach Tel Aviv begeben, denn in Jerusalem befindet sich lediglich ein Goethe Institut, aber weder Konsulat noch Botschaft.